Gang Wars


»Do you really think New York is a nice, innocent city?
Without criminals and gangs?
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Es ist nichts Neues, dass die South-Lemons sich mit allen möglichen Leuten anlegen. Aber hier in der Stadt New York regiert nun einmal die 13th Street Gang.
 
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 Just a bullet

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Zachary Collins
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BeitragThema: Just a bullet   So Sep 21, 2014 12:22 am

Thema:
Gang Wars

Spieler:
Naya Blacksmith, Zachary Collins

FSK:
12+

Plot:
Begegnungen zwischen Naya Blacksmith und Zachary Collins.

- Inplay unabhängig -

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Naya Blacksmith
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BeitragThema: Re: Just a bullet   So Sep 21, 2014 12:51 am

Es war nicht so, dass sie es geplant hatte die gegnerische Gang so zu provozieren, aber sie jetzt war es auch schon zu spät. Gerade eben stolzierte sie förmlich im neutralen Gebiet umher. Aber nicht irgendwo dort, nein, direkt an der Grenze zum Gebiet der South-Lemons und wartete geradezu nur darauf, dass jemand von diesen lächerlichen Vollidioten vorbeikam. Gefährlich konnte es wohl kaum für sie werden, denn notfalls musste sie sich eben leider verteidigen. Notwehr oder wie man diese seltsame Ausrede für Mord nannte. Zumindest bei ihr wäre es eine Ausrede, wie es bei anderen aussah kümmerte es sie relativ wenig. Aber es war hier New York, einer Riesenmetropole in Amerika und außerdem noch ihre eigene Stadt in der sie zumindest fast tun konnte, was sie wollte. Naja, zumindest außerhalb des Gebiets dieser unglaublich anstrengenden Rebellen. Sie seufzte leise, während sie sich umsah und tippte kurz ein paar Nachrichten. Sie hatte heute wirklich nicht viel zu tun gehabt, was wahrscheinlich der Grund für ihr wirklich leicht kindisches Verhalten war. Aber trotzdem konnte sie es sich nicht nehmen und grinste inzwischen sogar ein kleines bisschen. Im Augenwinkel sah sie einen Beobachter hinter sich und drehte sich um. Es war nur jemand vom Schwarzmarkt, aber sie schoss ihm einmal vor die Füße damit er verschwand und zwar so schnell wie möglich. Denn egal wer auch immer hier sein würde, wenn sie jemanden aus der anderen Bande treffen würde, er würde nicht unbeschadet davonkommen. Davon abgesehen, dass sie Beobachter immer furchtbar nervten. Zum Glück trauten sich das aber nicht viele, da die meisten Abstand zu ihr hielten oder ihr sogar erst gar nicht in die Augen sahen, denn wenn man sie schief ansah konnte das wirklich nicht besonders gut ausgehen, vor allem, wenn man ein unwichtiger Niemand von der Straße war, den sie dann einfach im Vorbeigehen erschießen konnte. Apropos erschießen, wann würde hier denn jemand auftauchen? Konnten es sich die South-Lemons nicht leisten Ausschau zu halten? Dann wären sie aber verdammt wenige. Naya lachte kurz auf, ehe sie ihre Pistole, die sie die ganze Zeit locker in der Hand gehalten hatte, erst einmal wegsteckte. Sie einfach so anzugreifen würde sich sowieso niemand trauen, also hatte sie da einmal keine Sorgen. Davon abgesehen, dass sie meistens den Angreifer sowieso sah, bevor er überhaupt zielte und so ausweichen konnte. Jahrelanges Training hatte sich schließlich gelohnt. Mal davon abgesehen, dass Naya so eine Menge Muskeln bekommen hatte und auch ohne Waffe sehr gefährlich war. Wobei sie nicht fand, dass es immer besonders auffiel oder zu Bodybuilder-mäßig wirkte. Das wäre aber auch etwas krass und sähe bestimmt schrecklich aus. Auch wenn sie sowieso immer gut aussah, so fand sie es zumindest mit ihrem vielleicht etwas riesigen Ego. Ob sie sich manchmal vielleicht überschätzte, fragte sie sich und murmelte daraufhin "Nem hiszem.", während sie stehenblieb und sich erneut etwas genauer umsah. Noch immer niemand. Wenn das so weiterging würde sie abhauen und sehr wahrscheinlich entweder gar nichts machen, ein Meeting spontan auf heute verschieben lassen oder Charlie anrufen, auch wenn er eigentlich heute keine Zeit hatte, aber immerhin war sie doch seine beste Freundin.

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Zachary Collins
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BeitragThema: Re: Just a bullet   So Sep 21, 2014 1:09 am

Eigentlich hätte es ein ganz normaler Tag sein sollen. Eigentlich. Doch irgendwie hatte sich die Lage zwischen der 13th Street Gang und den South-Lemons zugespitzt. Trotzdem, die South Lemons zu unterschätzen konnte und würde ein dummer Fehler sein. Natürlich waren sie weitaus weniger, hatten kleinere Gebiete und weniger Einflüsse, aber auf den Kopf gefallen war keiner von ihnen. Zachary wusste, wie er damit umzugehen hatte, wie er die Dinge angehen musste, auch wenn auch er ab und zu Fehler machte und sich und auch die Gang überschätzte. Und genau diese Sicherheit strahlte er aus, und genau das schien Naya nicht wirklich zu gefallen, eben dass er so an seiner Sache festhielt - und das schon lange nichtmehr nur aus persönlichen Gründen.
Er befand sich fast im neutralen Gebiet, in der Nähe des Schwarzmarktes, wenn auch auf Abstand. Natürlich hatte er schon mitbekommen, dass sich Naya Blacksmith hier ganz in der Nähe aufhielt, und dass sie einfach ohne Grund so Nahe an feindlichem Gebiet herumspazierte wagte Zac zu bezweifeln. Er bewegte sich eher im Schatten, hielt Ausschau nach der Leaderin und verhielt sich sonst recht ruhig, sollte ja schließlich kein Passant etwas aufschnappen und weitergeben. Wobei, wahrscheinlich würde Naya irgendwelchen Leuten hier sowieso die Beine brechen, bevor sie weglaufen konnten. Angespannt biss Zachary sich auf die Zunge, die Stirn hatte er gerunzelt und den Kopf leicht nach vorn geneigt, wodurch seine Augen größer wirkten, als sie es tatsächlich waren. Wie immer strahlte er Kälte aus, was aber in dieser Situation kein Wunder war, auch wenn er sich mit seinem Sarkasmus zurück halten würde, denn reizen wollte er Naya keinesfalls. Nicht, dass es seine Art war, auf sie Rücksicht zu nehmen, doch die Situation momentan war relativ ernst und er wollte seine Mitglieder nicht in Gefahr bringen, nur weil er etwas angepisst war. Er war alleine hier, auch wenn er natürlich nicht unbewaffnet war, denn das wäre reine Dummheit. Seinen Revolver hatte er griffbereit, wenn auch nicht provozierend sichtbar.
Er wusste genau, dass er sich in der Nähe der Leaderin aufhielt, immerhin hatte er vor wenigen Herzschlägen einen Schuss hören können und niemand wäre so lebensmüde, hier in der Nähe einfach mal einen Schuss abzufeuern. Wobei, Spinner gab es einige, allerdings hatten selbst Outsider eine Ahnung, ob gerade Stille oder Spannung zwischen den Gangs herrschte, und von Stille konnte hier nicht wirklich die Rede sein. Schon von weitem erkannte er die dunklen Haare von Naya Blacksmith und näherte sich ihr, wenn auch auf Abstand. Er sog die Luft ein, den Blick der goldgrünen Augen fest auf die gerichtet. Es war gut, dass sie alleine war, immerhin war auch er alleine hier aufgekreuzt und er glaubte kaum, dass sie etwas auf Fairness legte. Am liebsten hätte er sie sofort weggeschickt, wobei das leichter gesagt als getan war, allerdings glaubte er nicht ganz, dass sie grundlos hier war. Wobei, ihre Verhaltensweise hatte er noch immer nicht ganz durchblickt, die des alten 13th Street Gang-Leaders war deutlich unkomplizierter. Er blieb stehen, die Arme vor der Brust verschränkt und die Augen einen Moment lang etwas zusammen gekniffen, ehe er Naya mit kühlem Blick musterte und ihr schließlich wieder in die Augen blickte. "Nenn mir einen triftigen Grund warum du hier bist." meinte er mit der üblichen, dunklen Stimme und wartete auf eine Reaktion, die Hand ließ er an den Revolver sinken. Besonders zielsicher wirkte Naya auf Zachary nicht, zumindest nicht hundert prozentig, doch vielleicht hatte sie ja wirklich einen guten Grund, hier zu sein - und das hielt ihn davon ab, direkt mit dem Revolver auf sie zu zielen, denn er hatte schon des öfteren gesehen, wie leicht Naya Blacksmith sich aus der Ruhe bringen ließ. Also, ein geschäftliches Gespräch schien ihm ein guter Anfang zu sein, auch wenn ihm das nicht so ganz schmeckte.

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BeitragThema: Re: Just a bullet   So Sep 21, 2014 1:34 am

Naya hörte Schritte, noch bevor sie die Person dazu sah. Allerdings machte sie sich keinen Stress sondern drehte sich langsam um. Sofort verbreitete sich ihr Grinsen um beinahe das Doppelte, als sie den Leader der South-Lemons und somit ihren Hauptrivalen erkannte. Und dann auch noch alleine, was wirklich eine absolute Seltenheit war, denn Mr Menschlich musste sich ja immer von seinen treuen Heerscharen umgeben und einen auf volksnah machen. Aber auch nur, damit er sympatisch herüberkam und am Ende noch Leute für seine lächerliche Gang rekurtieren konnte. "Nevetséges.", murmelte sie leicht und sah ihm daraufhin direkt in die goldgrünen Augen, die einen starken Kontrast zu ihren eigenen bilden mussten immerhin waren ihre doch fast schwarz. Inzwischen stand er sogar sehr knapp vor ihr und irgendwie belustigte sie die Situation deshalb nur noch mehr. So nah voreinander standen sie schließlich kaum, wenn sie sich nicht sofort umzubringen versuchten. Und dann hatte er auch noch die Nerven zu fragen warum sie hier war, als ob das hier sein Gebiet wäre. Sie knurrte leicht, ließ ihr Grinsen aber nicht fallen. Er sollte nicht merken, wie sehr sie seine arrogante, überhebliche Art wirklich nervte, auch wenn er wahrscheinlich sowieso wusste wie knapp bemessen ihre Geduld bei ihm sowieso schon war. Sie verschränkte also einfach ihre Arme voreinander und ihre Mundwinkel verkrümmten sich zu einem noch spöttischeren Ausdruck als zuvor. "Ich wüsste nicht wozu ich einen Grund bräuchte im neutralen Gebiet zu sein.", meinte sie und machte provozierend einen zielsicheren Schritt auf ihn zu. Dann sah sie sich gespielt um und richtete sich dabei ihre schwarze Lederjacke ein Stück. Ansonsten trug sie noch ein weißes Tanktop mit einem Fotomotiv und der dazu passenden Beschriftung "Miskolc". Dazu noch eine passende schwarze Hose aus Leder und ebenso schwarze Stöckelschuhe mit einem weißen Profil, die allerdings nicht besonders hoch waren, weshalb sie eher gleichgroß wie der andere Leader war, als größer. Viel Größenunterschied war bei ihnen aber sowieso nicht, was vor allem jetzt auffiel, wo sie fast auf einem Level waren. Sie stieß leicht belustigt die Luft aus und machte eine ausladende Bewegung. "Was meinst du? Wie viele Schritte kann ich gehen bevor du ein kleines Problem, nein nicht in der Hose, das wäre deutlich kleiner... hast mit deinem Gebiet?", fügte sie mit purer Feindlichkeit hinzu und grinste weiter vor sich hin. Wo sie doch schon einmal die Chance hatte würde sie wenigstens versuchen ihn aus der Ruhe zu bringen. Davon abgesehen, dass es ihr einfach Spaß machte und sie sich so außerdem ein kleines bisschen rächen konnte. Zumindest verbal, denn einfach so angreifen würde sie ihn kaum, auch wenn sie es natürlich immer einrechnen würde. Egal wo sie hinging warum sie aber sowieso immer auf einen Angriff oder ähnliches gefasst, also war das wohl kaum das Problem. Naya verlor ihr Grinsen plötzlich und sah ihn mit etwas mehr Ernst, wobei immer noch spöttisch, an. "Also was oh großer Leader gedenkst du dagegen zu tun?", fragte sie ihn mit einer noch immer belustigten Stimme hinzu. Die Frage war aber sogar durchaus erst gemeint, denn wenn er ein Problem haben wollte, konnte er das haben. Sie schnalzte einmal mit der Zunge, während sie ihr Handy wieder in ihre Tasche steckte und sich ihre Pistole angelte mit der sie allerdings keineswegs zielte sondern sie die ganze Zeit erst einmal in ihrer rechten Hand drehte, um ihn einfach etwas nervös zu machen. Wobei er wahrscheinlich so oder so damit gerechnet hatte, dass sie bewaffnet war. Außerdem musste er den Schuss gehört haben und kaum einer außer Naya Blacksmith persönlich würde sich trauen im neutralen Gebiet einen Schuss einfach so abzufeuern, obwohl sie sich eher nicht trauen würde jemanden tatsächlich umzubringen, vor allem niemand Wichtigen, denn einen Krieg mit allen anderen Gangs zu riskieren wäre schon ziemlich dumm. Die Leaderin schlanzte einfach aus Angewohnheit erneut mit ihrer Zunge.

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BeitragThema: Re: Just a bullet   So Sep 21, 2014 2:00 am

Naya schien wirklich keinen guten Grund zu haben, hier einfach so herum zu spazieren, zumindest betonte sie das. Auch das Grinsen auf ihren Lippen sprach dafür, dass sie einfach nur darauf aus war, Zachary zu provozieren und vielleicht zu verunsichern, der allerdings hielt nicht viel von solchen Spielchen und blieb dementsprechend ernst, auch wenn ihre arrogante Art ihn auf Dauer zum kochen bringen würde. Er beobachtete ihre Bewegungen genau, auch wenn sie zu Beginn nicht den Anschein machte, sofort die Pistole zu ziehen und auf ihn zu zielen, was ihn selbst dazu veranlasste, die Hand von dem Revolver zu nehmen und die Arme erneut vor der Brust zu verschränkten. Als die Leaderin einen Schritt auf ihn zukam, zuckte er mit dem Mundwinkel, rührte sich jedoch nicht von der Stelle. Ihre Absätze machten ein Geräusch auf dem Boden, was Zac aber kaum beachtete. Ihm fiel auf, dass zwischen ihm und Naya so kaum ein Größenunterschied herrschte, weshalb er ihr direkt in die dunklen Augen sehen konnte, die - wie ihre Stimme und gesamte Körperhaltung auch - nur so vor Sarkasmus trieften. Nicht sehr entspannendes, sondern eher etwas nervenaufreibendes. Er ignorierte die unwichtigen Dinge ihrer Bemerkungen einfach, auch wenn er am liebsten alles als unwichtig bezeichnet hätte, doch leider konnte er die Anwesenheit der Leaderin nicht einfach übersehen, wie lieb ihm das auch wäre. Er ließ die Fingergelenke knacken, wenn auch eher unbewusst, während er die Luft einsog, um nicht direkt aggressiv zu werden - denn eine solche Arroganz ihrerseits trieb Zac wirklich zur Weißglut. "Nicht mehr viele." knurrte er, anschließend knirschte er mit den Zähnen.
Als Naya's Grinsen etwas erlosch glitt Zachary's Blick einen Moment lang zur Seite, als würde er sicher gehen wollen, dass niemand in der Nähe war, doch nach dem Schuss wäre wohl niemand lebensmüde genug, sich ihnen auch nur zu nähern. Vermutlich knisterte die Luft schon vor Anspannung, zumindest kam es ihm so vor, denn von rein gang-internen Besprechungen konnte hier ja nicht die Rede sein, denn Naya schaltete ganz klar auf Angriff. Und ob dieser nun Verbal anfing oder nicht war eigentlich relativ gleichgültig. Ihre ironisch klingende Stimme lenkte wieder Zachary's Aufmerksamkeit auf sich und er richtete den Blick zurück zu ihr, fixierte ihre fast schwarzen Augen und schwieg einen Moment lang, die Luft ließ er langsam aus der Nase entweichen. Natürlich würde er nicht das antworten, was ihm zuerst durch den Kopf ging, denn "Dich erschießen." wäre bestimmt nicht das, was das "Problem" lösen würde. "Das Problem ist nicht, dass du dich hier aufhälst. Das Problem ist, dass du hier Schüsse abfeuerst." meinte er schließlich, wobei das ihre Frage keinesfalls beantwortete. Außerdem, würde er so sorgenlos in der Nähe ihres Gebietes herumlaufen hätte sie ihn sicher aus der Ferne schon erschossen oder jemanden auf ihn angesetzt. Nicht, dass das ganze auf Gegenseitigkeit beruhte... doch irgendwie beruhte das ganze eben doch auf Gegenseitigkeit. Natürlich fiel ihm auf, dass sie ihre Pistole in der Hand hielt und durchgehend bewegte, woraufhin er seinen Revolver zog, dann jedoch wieder die Arme verschränkte. "Also, verschwinde besser, sonst bleibt das nicht friedlich. Und ich glaube kaum, dass es sich in Stöckelschuhen gut rennen lässt." Mit einem Finger tippte er auf seinen Revolver, die goldgrünen Augen kniff er herausfordernd zusammen.

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BeitragThema: Re: Just a bullet   So Sep 21, 2014 2:28 am

Während Zachary sich verteidigte oder mehr oder weniger konterte, versuchte sie nicht loszulachen oder sofort etwas zu erwidern. Zu interessiert wollte sie nämlich nicht wirken und ihn unterbrechen wollte sie auch nicht, denn dazu unterhielt sie sich gerade einfach zu gut. Seine Körperhaltung beobachtete sie aber dennoch genauestens. Sicher konnte man sich schließlich nicht sein, auch wenn er so wiederwärtig weichherzig für einen Leader war. Vor allem für einen in New York, der die größte und gefährlichste Gang dort herausforderte. Aber gut, dann konnte man ihn zumindest halbwegs gut einschätzen. Als er dann die Arme verschränkte, hörte sie auf ihre Waffe zu bewegen und wartete bis er seinen letzten Satz beendet hatte. Einen Moment zielte sie mit der Pistole in einem sehr lockeren Begriff auf ihn und zuckte einmal mit beiden Augenbrauen, ehe sie seine Bewegung spiegelte und ihre Arme ebenfalls verschränkte. Noch würde sie nicht auf ihn schießen, sondern ihn eher provozieren. Mal sehen was daraus werden würde. Unterhalten tat sie sich jedenfalls köstlich und über seine Bemerkungen zuckte sie kaum genervt mit dem Mundwinkel. "Schüsse wären die Mehrzahl, es war nur einer. Hat man dir etwa nicht beigebracht zu zählen?", kommentierte sie zu einem seiner vorherigen Sätze, während sie die eigentliche Aussage ignorierte, um ihn zu nerven. Es war ihr natürlich klar, dass er sich nur so benahm, da er sich quasi als Beschützer der ganzen Leute sah, aber gerade das konnte sie so sehr nicht ausstehen, da sie eigentlich diejenige war deren Aufgabe das war. Denn die 13th Street Gang beschützte schließlich auch die Leute nach außenhin, auch wenn sie sich innerlich ausnutzten. Ein Tribut musste eben gezahlt werden und da waren die ach so ehrenwerten South-Lemons nicht besser. Davon abgesehen, dass sie einen auf Weltverbesserer machten und die Prosutitionen sowieso die Schutzgelderpressungen abschwächen wollten, was in Nayas Augen einfach nur lächerlich und unnötig war, aber gut, gegen Dummheit konnte sie so sehr sie wollte auch nichts machen. Vor allem nicht, wenn es um sture Leader anderer Gangs ging, die keinen Sinn für das echte Bandenleben hatten und so unangenehm sentimental waren. Aber gerade das wollte sie jetzt ausnützen. Sie setzte sich also wieder ein schmales, aber sehr sarkastisches Lächeln auf und ließ sich von all seinen Kommentaren einfach kaum bis gar nicht stören. "Gefällt dir meine Art nicht wie ich mich anziehe? Ich bitte um Entschuldigung, zu unserem nächsten Date musst du mir aber dann schon sagen, was ich anziehen soll.", meinte sie dazu nur und ließ vor allem das Wort "Date" geradezu vor Sarkasmus triefen. "Dass du ein Problem mit Stöckschuhen hast wusste ich gar nicht, aber weißt du was, das hält mich nicht davon ab..." Sie machte zuerst einen, dann zwei, dann drei Schritte auf ihn zu, bis sie beinahe Nase an Nase vor ihm stand. "...das hier zu tun." Sie grinste inzwischen, löste ihre verschränkten Arme und drehte ihre Pistole einmal, ehe sie mit ihr locker auf ihn zielte, sie aber erstmals noch nicht entsicherte. Immerhin wollte sie ihm noch Zeit lassen zu reagieren und bis jetzt sah sie es noch eher als ein Spiel an, was bei ihm aber anders sein konnte, so wie sie ihn kannte. Naya hatte ihn schließlich nicht zum ersten Mal provoziert und damit beinahe zum explodieren gebracht. Wobei sie sich noch immer sicher war, dass wenn einer schießen würde, sie es war. Davon abgesehen, dass sie eine schusssichere Weste um den Oberkörper trug, denn man konnte ja nie wissen, aber das konnte er ja kaum ahnen. Auch wenn sie noch immer nicht glaubte, dass er sie einfach so erschießen würde. "Denn wie kommst du eigentlich auf die Idee ich würde weglaufen, Zachary?", fügte sie noch hinzu, während sie ihren Kopf leicht schief legte und sich ihr Lächeln etwas verschwächte, allerdings noch deutlich zu erkennen war, vor allem jetzt, wo sie so nah vor dem anderen Leader stand.

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BeitragThema: Re: Just a bullet   So Sep 21, 2014 10:21 am

In dem Moment, in dem Naya leicht auf ihn zielte, schnellte sein Blick zu ihrer Pistole und er zuckte mit dem Mundwinkel, bewegte sich jedoch keinen Millimeter zur Seite. Nicht, dass er ihr nicht zutrauen würde, ihn zu erschießen, doch der Zeitpunkt wäre irgendwie unpassend und außerdem würde es garnicht zu Naya's arroganten Worten passen, wenn sie ihm jetzt einfach mitten im Gespräch eine Kugel durch die Brust jagen würde. Er beobachtete genau, wie sich ihre Körperhaltung veränderte und sie ebenfalls die Arme verschränkte, anschließend hob sie die Stimme und Zachary stieß ein missbilligendes Schnauben aus. Dass Naya darauf aus war, ihn zu provozieren, war offensichtlich, doch leider musste er zugeben, dass sie das bestens konnte. Leider hatte er nunmal eine leicht reizbare Ader, war ab und zu recht aggressiv und die Leaderin schien das genaustens zu wissen - oder zu ahnen. "Lächerlich." schnaubte er und schüttelte leicht den Kopf, das Kinn hob er wieder leicht an.
Anstatt auf seine Aussagen einzugehen schien Naya einfach nur das zu hören, was sie hören wollte. Ihr sarkastisches Lächeln stimmte Zac nurnoch genervter, auch wenn das ja eigentlich genau das war, was er hätte vermeiden sollen. Kurz glitt sein Blick zur Seite, er scannte die menschenleere Umgebung, bevor er zurück zu Naya sah. Erneut schien sie nicht das Wesentliche seiner Aussage zu beachten und das regelrecht zu ignorieren, weshalb Zachary genervt die Luft ausstieß, sie musterte und ihr schließlich skeptisch mit dem Blick folgte, als sie sich ihm näherte. Sie standen sich nun unmittelbar gegenüber und man konnte die Spannung praktisch spüren, was von Naya's sarkastischem Grinsen nurnoch verstärkt wurde. "Du legst es echt darauf an." meinte er, nun mit einem Knurren in der ohnehin schon tiefen Stimme, jedoch redete er nicht weiter und beobachtete Naya's Bewegungen. Als sie mit der Pistole nun unmittelbar auf ihn zielte, knirschte er genervt mit den Zähnen, bevor er die Schultern anspannte. Niemand konnte wirklich locker bleiben, wenn man mit der Pistole auf ihn zielte, jedoch empfand Zachary keine Angst, sondern eher Aggressivität, und das wegen Naya. Sie trieb das ganze viel zu weit und schien es wohl noch als spaßig zu empfinden, er selbst jedoch hatte nie auch nur einen amüsanten Punkt darin gesehen. "Es wäre viel zu unspektakulär, wenn du mich jetzt erschießen würdest, meinst du nicht?" Er runzelte wieder die Stirn und beachtete ihre Frage nicht, sie würde seine Antwort ja sowieso kaum beachten. Er ließ die verschränkten Arme wieder locker, dachte jedoch nicht daran, ebenfalls auf Naya zu zielen - denn das wäre reine Dummheit, wenn er nicht vorhatte, sofort abzudrücken. Naya würde es bestimmt als Angriff sehen und ihm dann sofort die Kugel durch die Brust jagen, also wäre es wohl am besten, sich erst einmal aus ihrer Ziellinie zu entfernen, oder eben diese von sich. Zac hob die Hand und legte sie auf den Lauf ihrer Pistole, ehe er eben diese zur Seite schob, sodass Naya nicht länger auf ihn zielte. Das ganze geschah so schnell, dass der Schuss an ihm vorbei gegangen wäre, hätte sie denn geschossen. "Also?" fragte er und zuckte mit einer Augenbraue. Seine Hand lag immer noch auf ihrer Pistole, seinen eigenen Revolver hielt er in der anderen Hand, hob diese jedoch schließlich und zielte so auf Naya, immer bereit zu entsichern. "Geh einfach." Er war recht erleichtert, dass das ganze im freien stattfand, und das nicht nur, weil hier mehr Platz war. Wären sie in einem windstillen Gebäude oder ähnlichem, hätte sie bestimmt den Alkoholgeruch gerochen, der von ihm ausging. Nicht, dass ihn das enorm stören würde, allerdings wäre es nicht ganz ideal, auch wenn er natürlich nicht genau wusste, wieviel Naya denn von ihm wusste. Im Gegensatz zu ihrer eher schwarz gehaltenen Kleidung trug er dunkle Jeans und ein weißes Shirt, was er jedoch im Nachhinein bereute, und das nicht aus optischen Gründen, sondern einfach weil Naya jetzt nahe genug an ihm stand, um den Ring an seiner Kette zu erkennen. Er rümpfte einen Moment lang die Nase und starrte weiterhin in ihre Augen, die selbst von Nahem fast schwarz wirkten, nur ein leichter Braunschimmer verriet die eigentliche Farbe.

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BeitragThema: Re: Just a bullet   So Sep 21, 2014 4:37 pm

Mit der ungewohnten Nähe achtete Naya zuerst einige Momente gar nicht mehr auf sein Gesamtbild sondern konzentrierte sich auf Details. Seine Gesichtsmimik verriet nämlich eine ganze Menge, davon abgesehen, dass es ihm offenbar überhaupt nicht passte, dass sie so nah an ihm dran stand. Ja, so nah vor seinem Erzrivalen zu stehen musste einem wirklich nicht besonders gut schmecken. Besonders, wenn man auf der anderen Seite stand. Naya fand es nämlich noch immer belustigend, während es Zachary aber deutlich anders ging, denn er sah hierin nicht nur puren Ernst, sondern wurde auch langsam aggressiver und das gefiel ihr unglaublich. Denn je wütender er wurde, desto breiter wurde ihr Grinsen und so größer ihr Spaß. Als er schließlich erneut die Umgebung beobachtete, nutzte sie die Gelegenheit sich gleich noch über mehr Sachen als das vorherige lustig zu machen. Denn ganz offensichtlich war er weichherzig genug sich Sorgen zu machen, ob jemand das hier alles mitbekam. Ihr Lächeln wechselte von spöttisch zu überheblich und sie streckte sich etwas, wobei sie leicht ihre schwarzen Haare berührte, die sie praktisch zusammengebunden zu einem Pferdeschwanz trug. Sie waren gelockt und fielen ihr in schönen Wellen, aber das kümmerte sie jetzt kaum. Nein, jetzt hatte sie etwas viel wichtigeres zu tun. Und zwar ihrem Gegner das Leben schwer machen, was eine durchaus nachvollziehbare Beschäftigung war, denn eigentlich machte sie sowieso fast jedem 24 Stunden am Tag das Leben schwer. "Oh, keine Sorge, falls das jemand hier mitbekommt musst du dich nicht darum kümmern, ich erschieße ihn gern für dich.", kommentierte sie und ließ die Sicherung ihrer Pistole klicken, allerdings ohne sie wirklich zu deaktivieren, denn bis jetzt hatte sie noch keine Lust ihn sofort zu erschießen. Sie benahm sich wenn dann eher wie eine Katze, die mit ihrer Beute spielte, bevor sie sie endlich umbrachte, auch wenn sie sich nicht sicher war, ob sie ihn heute überhaupt umbringen wollen würde. Davon abgesehen, dass sie sich bei ihm im Speziellen etwas schwer tat, auch wenn sie nicht unbedingt wusste warum. Wahrscheinlich lag es auch teilweise daran, dass sie fast seine gesamte Geschichte kannte und sie sich aber nicht sicher war, wie viel er überhaupt von ihr wusste. Naya riss sich wieder aus ihren Gedanken und setzte ihr leicht verrutschtes Lächeln wieder auf, während sie sich wieder statt auf Einzelheiten auf sein Gesamtbild konzentierte. Über seine nächsten Worte zuckte sie nur leicht mit dem Mundwinkel, ließ sich aber sonst ihre vorherigen Zweifel erst gar nicht anmerken. Sie lehnte sich extra provozierend noch etwas vor und sah ihm mit ihren belustigten Augen in seine Ernsten. "Unspektakulär oder nicht, tot wärst du trotzdem.", sagte sie leise und man hörte ganz genau, dass sie es als echte Drohnung meinte und nicht nur einfach so aus purer Lust und Laune sagte. Die Leaderin lehnte sich wieder zurück. Auch wenn sie es innerlich nur als Ausrede benutzte damit er ihre Zweifel nicht anmerken konnte, denn eine Schwäche konnte sie sich so Angesicht zu Angesicht wirklich nicht leisten, spielte sie ihre Rolle perfekt. Sie bemühte sich dazu ihn auch noch so gut es ging zu analysieren damit er sie mit kaum etwas überraschen konnte. Aber was er als nächstes tat, hatte sie trotz ihrer ganzen Analyse nicht erwartet. Einfach ihren Pistolenlauf zu nehmen und wegzudrücken war schon eine ziemliche Frechheit von ihm und einen Moment weiteten sich ihre Augen. Beinahe hätte sie wirklich ins Leere geschossen, aber sie hatte ihren Reflex zu schießen noch gestoppt. Dafür runzelte sie jetzt wütend ihre Stirn und sah ihm bei seiner Aufforderung, dass sie doch einfach gehen sollte, mit einem Blick an, der wirklich einfach nur "bitch please" sagte. Sie wütend zu machen und dann zu denken, dass sie einfach verschwinden würde, war wirklich keine besonders guter Plan von ihm gewesen. Ihr Lächeln fiel innerhalb einem Bruchteil einer Sekunde. "Nein.", meinte sie eiskalt und ihr Blick wurde steinhart, während sie noch nicht einmal mehr blinzelte. Einen Moment war sie wie versteinert, ehe sie es eiskalt ausnutzte, dass er nun für beide Hände eine Beschäftigung hatte, weshalb sie in einer flüssigen Bewegung ihre Pistole losließ, deute als Ablenkung einen Schlag mit ihrer linken Faust an, dann aber seine Hand mit dem Revolver so verdrehte, dass er seinen Griff so lösen musste, dass sie nun seine Waffe in der Hand hielt. Naya beobachtete sie mit einer geradezu grotesken Faszination, während sie nun mit ihr auf ihn zielte und wieder ein kleines Stück grinste, auch wenn man sah, dass es auch für sie inzwischen Ernst geworden war. "Ich wusste ja gar nicht, dass du mit mir Waffen tauschen wolltest."

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BeitragThema: Re: Just a bullet   So Sep 21, 2014 5:20 pm

Naya's Ausstrahlung gefiel Zachary überhaupt nicht, jedoch versuchte er, sich es nicht wirklich anmerken zu lassen - doch jeder Blinde würde merken, wie aggressiv ihn die Situation gerade machte. Er konnte ihre Art einfach nicht leiden, und das nicht nur, weil sie einfach grundlegend arrogant, zickig und unsympatisch war, nein, sie schien keinen Funken Interesse darin zu zeigen, das ganze auf eine halbwegs friedliche Art zu klären. Es war logisch, dass so ein Bandenkrieg nicht nur aus Gerede bestand, trotzdem verlangte so etwas nun manchmal etwas seriöses Denken und eben auch Besprechungen, in denen nicht direkt wild umher geschossen wurde. Und Naya Blacksmith verhielt sich gerade einfach nur kindisch, und das nicht nur, weil sie etwas jünger als er war. Nein, das Alter konnte man eigentlich einfach außenvor lassen, doch sie konnte garnicht anders, als Zac mit ihrem Verhalten nur wieder davon zu überzeugen, dass er Vorteile hatte, weil er Älter war - Außerdem, so gesehen war er schon länger Leader als sie es war, wenn man schon mit solchen Macht-Kämpfen anfangen wollte.
Ihre Bemerkung entlockte ihm ein Schnauben, immerhin war das mehr als typisch. Während er Dinge lieber mit Worten klärte, schoss Naya sofort. Zachary hielt ein solches Verhalten für mehr als unsinnig, immerhin brachte es schlussendlich niemandem etwas, und er glaubte kaum, dass es sehr nützlich für die 13th Street Gang war - wie man am Beispiel Andrew Chaplin nur zu gut sehen konnte. Zwar war der Schmuggler noch immer nicht ganz auf Zachary's Seite, jedoch wusste er genau, dass Andrew lieber Aufträge von ihm erfüllte, als welche von Naya. Und das lag wohl kaum nur daran, weil das Gebiet der South-Lemons kleiner und leichter zu beliefern war. Auch das provokative Klicken der Sicherung ignorierte er einfach. Als Naya sich schließlich etwas nach vorn lehnte, kniff er die goldgrünen Augen leicht zusammen, zuckte jedoch nicht zurück oder bewegte sich sonst wie. Der belustigte Glanz in ihren Augen war kaum zu übersehen, auch wenn Zac nicht wirklich wusste, was genau sie so selbstsicher machte - immerhin machte sie nicht gerade den Eindruck, als hätte sie jeden einzelnen Schritt hier vorher bis ins Detail geplant. "Mach dir doch nicht die Hände schmutzig." meinte er als Antwort und zuckte fast provokativ mit einer Augenbraue, den Blick weiterhin fest auf sie gerichtet. Er konnte deutlich sehen, wie sich ihre Augen fast überrascht weiteten, immerhin schien sie nicht erwartet zu haben, dass er den Lauf ihrer Pistole einfach wegdrückte. Trotzdem, die Überraschung wich relativ schnell einer Wut, wie er sehen konnte, und das würde bei Naya wohl nichts gutes heißen. Zwar hatte er keine Angst, denn sonst wäre noch lange nicht da, wo er momentan war, trotzdem hätte er die Situation lieber garnicht erst provoziert. Denn im Gegensatz zu ihm würde Naya wohl oder übel nicht versuchen, Vernunft walten zu lassen, nein, die Leaderin würde wahrscheinlich einfach abdrücken. Und während er sich diese Dinge durch den Kopf gehen ließ, reagierte Naya Blacksmith auch schon schnell und er hatte keine Gelegenheit, sich irgendwie zu wehren. Trotzdem, unbewaffnet war er nicht, auch wenn es ihm garnicht gefiel, dass sie nun wieder den Lauf auf ihn richtete. Ihr Blick wirkte längst nichtmehr so amüsiert wie vor wenigen Momenten noch, doch vielleicht würde sie sich ihre Bemerkungen ja jetzt verkneifen - zu früh gehofft, denn auch zu dieser Situation schwieg die Leaderin nicht einfach. Aus Zac's Kehle stieg eine Art Knurren aus und er schüttelte leicht den Kopf, ehe er die Pistole richtig griff und auf Naya zielte. "Willst du das wirklich so klären?" meinte er eindringlich und verlagerte leicht das Gewicht, ohne dabei herausfordernd zu wirken. Den Finger hatte er bereits auf der Sicherung, entsicherte die Pistole jedoch noch nicht. Es wäre unsinnig, sie jetzt einfach zu erschießen, auch wenn das das ganze Problem wahrscheinlich lösen würde, allerdings konnte es auch ganz leicht einen Bandenkrieg auslösen, denn er nicht wirklich am Hals haben wollte. Natürlich, Naya war der stärkste Teil der 13th Street Gang, doch Zachary glaubte kaum, dass ihre wenigen, recht unseriös wirkenden Heads die Rachsucht einfach überspielen würden. Und dabei ging es nicht um Naya Blacksmiths freundliche Natur, sondern einfach ums Prinzip.

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BeitragThema: Re: Just a bullet   So Sep 21, 2014 6:17 pm

In Zacharys Blick mischte sich zu seiner üblichen Arroganz und der jetzigen Aggression, schon wieder diese Abschätzung, die Naya persönlich überhaupt nicht mochte. Davon abgesehen, dass es ihr Ego nicht vertrug, wie er auf sie herabsah, obwohl er diese lächerlich kleinen Gebiete hatte mit seiner Gang voller halbwüchsiger Jugendlicher. Leisten konnte er es sich nämlich keineswegs, denn schon allein bei ihren Erscheinungen sollte man den kleinen... oder eher großen, aber feinen Unterschied doch wohl merken. Wobei sie zuvor natürlich nur aus reiner Lust und Laune gehandelt hatte, aber das konnte sie sich im Gegensatz zu ihm auch leisten. Aber gut, er musste selbst wissen in was für Gefahren er sich brachte und wie sehr er sich selbst überschätzte. Am Ende würde es sowieso nur alles ihr selbst zugute fallen. Zu seiner Antwort, sie solle sich doch nicht die Hände schmutzig machen, stieß sie ein sarkastisches Lachen aus, das einen ziemlich bitteren Nachgeschmack trug. "Oh scheiße.", meinte sie noch halb lachend, "Hätte mir das mal einer vor 4 Jahren gesagt. Dann hättest du mich erst gar nicht am Hals gehabt." Es war ihr so ziemlich egal, ob er überhaupt ihre Vergangenheit wusste, im Moment konnte sie sowieso nur so sarkastisch darüber sprechen wie möglich, um ihm zumindest dort keine Angriffsmöglichkeiten zu bieten. Davon abgesehen, dass sowieso fast jeder wusste, dass sie mit 19 Jahren ihren Vater ermordet hatte. Näheres zwar nicht, aber das erzählte sie sowieso nicht so einfach jedem. Um genau zu sein, kannte nur einer ihre gesamte Geschichte und das war Charlie, denn immerhin war er ja auch die einzige Person, der sie bedingungslos vertraute. Sie summte ein kurzes Stück, ehe ihre Mine wieder ernst wurde. Es ging hier jetzt schließlich nicht um irgendwelche dramatischen Hintergrundgeschichten. Aber trotzdem hatte sie sich diese Antwort einfach nicht verkneifen können, auch wenn es für sie zumindest innerlich einfach nur bitter war. Denn wer konnte schon ahnen, dass seinen eigenen Erzeuger zu erschießen das Beste war, das einem in seinem Leben je passiert war? Noch nicht einmal das ach so tolle Rechtssystem. Aber darüber wollte sie jetzt nicht nachdenken, weshalb sie einfach nur als Antwort auf seine Frage, ob sie das denn wirklich so klären wollte, auch mit der Sicherung seiner Waffe klickte, sie aber wie zuvor bei ihrer eigenen Pistole trotz der Andeutung nicht entsicherte. "Ich weiß nicht, wärst du dem überhaupt gewachsen?", formulierte sie einfach eine Gegenfrage, aber jetzt noch nicht einmal mit einer Andeutung von Belustigung in ihrem Gesicht. Denn der Spaß war vorbei, das hier war Ernst. Sie sah ihn forschend an und machte einen Schritt zurück, allerdings nur um besser zielen zu können. "Immerhin bin ich dir hier gerade doch ein paar Schritte zu viel gegangen und trotzdem wäre es dir lieber ich gehe freiwillig? Du solltest mich besser kennen, Zachary." Naya ließ ihn mit ihrem Blick nun keine Sekunde mehr aus den Augen. Wenn er einen Kampf haben wollte, konnte er ihn natürlich haben, aber nicht einmal sie selbst wusste, ob sie es nicht doch lieber friedlich klären wollte. Zumindest für heute, was ja auch keineswegs ein Versprechen an die Zukunft wäre, denn das wäre einfach zu freundlich von ihrer Seite. Immerhin war die 13th Street Gang kein Kindergarten, sondern eine Gang mit einem der strengsten Regime überhaupt. Vor allem in der USA, denn bei der Yakuza in Japan zum Beispiel sah das natürlich noch einmal ganz anders aus. Aber trotzdem konnte man, wenn man genauer hinsah genau erkennen, dass sie zumindest jetzt noch keine wirkliche Muse hatte ihn zu erschießen. Davon abgesehen, dass sie dann alle anderen Gangs und seine "Rächer" am Hals hatte, was natürlich furchtbar nervig wäre. Für einen Rückzug war es jetzt nach ihren großen Worten aber schon zu spät, weshalb sie ihre Haltung perfekt einhielt.

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BeitragThema: Re: Just a bullet   So Sep 21, 2014 6:56 pm

Es war keine Kunst zu sehen, dass Naya rein gangtechnisch mächtiger war als Zachary, was gleichzeitig hieß, dass sie in New York mehr zu sagen hatte, doch das war dem Leader der South-Lemons herzlich egal. Sie war es zwar nicht direkt gewesen, mit der er den Krieg angefangen hatte, doch sie führte das, was ihr alter Leader angefangen hatte, ja nur vor, und das nicht wirklich besser. Außerdem, wie schwach musste ihre Gang schon sein, wenn er mit seiner Gang eine Bedrohung darstelle? Natürlich waren sie nicht sehr schwach, aber einige Lücken gab es eben, und eben diese hatte Zachary ausgenutzt. Ihre Anspielung auf ihre Vergangenheit war kaum zu überhören, immerhin hatte sich auch Zachary über sie informiert. Es war bekannt, dass sie in recht jungen Jahren ihren Vater erschossen hatte, allerdings wusste er nicht genau, wie es dazu gekommen war und warum genau sie das getan hatte. Und trotz dass er über ihre Vorgeschichte Bescheid wusste, hoffte er inständig, dass sie nichts über seine wusste - immerhin war sie ja alles andere als rücksichtsvoll. Nicht, dass er Mitleid erwartete oder gar wollte, ganz im Gegenteil, jedoch wollte er nicht wirklich wissen, was Naya mit solchen Informationen anfangen konnte und anfangen würde. Mit einem leichten Schnauben verband er alle Erinnerungen vorerst aus seinem Kopf, um sich auf das jetzige Geschehen zu konzentrieren, was ihm im Nachhinein nicht wirklich schwer fiel. Das einzige, was nicht ganz so einfach war, war ihr keine wüsten Beleidigungen an den Kopf zu werfen, doch auf ihr Niveau wollte er sich dann nicht wirklich herab lassen. Er erwiderte auf ihre ersten Worte hin einfach nichts, nur die Gegenfrage beantwortete er mit einem leicht herausfordernden Schnauben. Diesmal zuckte er leicht mit dem Finger, als sie die Sicherung erneut klicken ließ, allerdings ließ er sich darauf nicht ein. Das schlimme an dem ganzen war, dass er im Gegensatz zu ihr kein kaltblütiger Mörder war. Natürlich, er tötete, jedoch tat er das nicht einfach nur aus Spaß oder weil ihm etwas nicht passte, Naya jedoch würde sicherlich jeden, der auch nur eine falsche Bewegung im falschen Moment tat, einfach umbringen. Nicht wirklich beneidenswert, ganz im Gegenteil, jedoch konnte sich Zac sicher sein, dass Lucia's Mörder in ihren Reihen lebte. Wer sonst wäre so grausam, einfach seine Verlobte umzubringen, und das ohne jeglichen Grund?
"Wieso musst du alles so kompliziert machen?" Er hob leicht das Kinn an, bewegte die Pistole einen Moment lang zur Seite, als wollte er ihr bedeuten, in welche Richtung sie gehen sollte, anschließend musterte er sie genau. Er wusste nicht genau, was es war, dass ihn annehmen ließ, dass sie ihn nicht auf der Stelle erschießen würde, doch irgendetwas sprach gegen diese Reaktion. Er fixierte er sie genau mit dem goldgrünen Blick, ließ die Luft langsam aus der Nase entweichen und bewegte sich etwas nach hinten, ohne sich weit zu entfernen. Er bewegte die Pistole zur Seite, zielte also nichtmehr direkt auf sie, anschließend sah er fast fordernd auf seinen Revolver in ihren Händen. "Wir können das doch einfach so klären." meinte er und runzelte leicht die Stirn. Aufgegeben hatte er mit dieser Geste nicht, es war lediglich ein Versuch, etwas Ruhe hinein zu bringen. Seine Schultern waren angespannt, woran man deutlich erkennen konnte, dass er bei jeder falschen Bewegung sofort reagieren würde, trotzdem, im Moment versuchte er eher noch, sie von dm Gedanken, den jeweils anderen zu erschießen sei nicht nötig, zu überzeugen. Er knirschte mit den Zähnen, immerhin war das nicht die idealste Lösung, trotzdem... Vielleicht würde sie ja einsehen, dass das ganze kindisch und einfach nur unsinnig war.

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BeitragThema: Re: Just a bullet   So Sep 21, 2014 7:39 pm

Naya wusste nicht, was sie dazu veranlasste einen Plan ihn zu überwältigen zu entwerfen, während er versuchte das alles friedlich zu klären. Aber irgendwie kam es ihr klüger vor, als es tatsächlich sein zu lassen und zu gehen. Denn das würde zumindest von ihrer Seite aus das Problem keineswegs lösen, denn es ruhten auf jeden Schultern eines Leaders gewisse Erwartungen und die von ihr selbst waren eben ein mitleidsloses Miststück zu sein, die jeden erschießen würde, wenn er sie auch nur schief ansah. Was teilweise auch stimmte, aber sie sie durch viele Erfahrungen bemerkt hatte, konnte sie auch komplett anders. Wer wusste schon, was mit ihrem Charakter passiert wäre, wenn sie keine so schrecklichen Dinge erlebt hätte und nicht gezwungen gewesen wäre ihren Vater kaltblütig zu ermorden? Vielleicht wäre sie ein kleines bisschen mehr wie der andere Leader oder sogar wie ihr bester Freund. Aber das konnte sie jetzt kaum erraten, egal wie sehr sie es sich natürlich wünschte, dass sich alles anders abgespielt hätte. Trotzdem war sie jetzt auch sehr zufrieden mit sich und wahrscheinlich wusste ihr Gegenüber noch nicht einmal, das sogar sie echte Freunde hatte und nicht nur in ihren Gedanken eine verrückte, mordlustige Schlampe war, aber gut, nicht dass es sie kümmern würde, was so ein lächerlicher Rebellenanführer wie er so dachte. Auf diesem Nivau würde sie sich sowieso nicht mit ihm unterhalten wollen, denn sie sah noch immer von oben auf ihn herab und wie sollte sie überhaupt anders? Immerhin war er der, der wahnsinnig genug war eine Gang in ihrer eigenen Stadt herauszufordern und sogar einen Leader umzubringen, was vor allem für ihre Anfangszeit eine der unfairsten Bedingungen war, die hier ein neuer Chef in der 13th Street Gang je gehabt hatte, aber gut, dann hatte sie sich jedenfalls nicht allzu sehr bemühen müssen die älteren Mitglieder zu beeindrucken, da sie so oder so alle mit ihren Gegnern beschäftigt waren. "Aber wenn ich das nicht tun würde, wäre es doch nicht spannend.", meinte sie und das war das letzte, was sie vorerst sagte zu seinen Kommentaren. Zumindest nichts Sarkastisches mehr. Denn sie hatte genauestens beobachtet, wie er mit seiner, nein, eigentlich ja ihrer Pistole nicht mehr direkt auf sie zielte. Stattdessen machte sie tatsächlich einen Schritt auf ihn zu und hielt ihm als sie wieder relativ nah vor ihm stand, allerdings mit etwas mehr Abstand als noch vor ein paar Minuten, beinahe auffordernd seine Waffe auf ihn. "Geht es dir wirklich so sehr ums gewinnen?", fragte sie um ihn abzulenken, während sie den Revolver noch immer sicher in der Hand hielt und auf ihn zielte, allerdings es wirklich den Eindruck machte, als wäre tatsächlich eine Möglichkeit vorhanden, dass sie ihre Meinung noch ändern würde. Ihre Schauspielerei war perfekt, denn sie war es ja gewohnt Interesse vorzuheucheln, obwohl sie es eigentlich nur tat, damit er weiter versuchte sie von seiner lächerlichen, friedlichen Lösung zu überzeugen. Innerlich ging sie aber nur ihren nächsten Schritt durch, um ihn sobald wie möglich durchführen zu können. Währenddessen ließ sie sogar leichte Neugier durch ihre Augen flackern, die aber keineswegs echt war. Obwohl es nach außen so wirken musste, als wäre sie wirklich ein kleines bisschen neugierig, wie seine Lösungsmethode aussehen würde. Aber dazu war es jetzt schon zu spät. Naya ließ seine Augen mit ihren nämlich noch immer nicht los und in einem Moment in dem er zu ihr direkt zurückschaute, holte sie aus und schlug ihm mit seinem Revolver gegen den Kopf. Von ihrem gesamten Körper konnte man es nicht sehen, da sie wirklich nur ihren Arm bewegt hatte und ansonsten wirklich alles gleich geblieben war. Ihr aufgesetzter Gesichtsausdruck, ihre Körperhaltung, ja sogar ihr Blick. Erstaunliche Schauspielarbeit eigentlich, aber darüber hatte Zachary jetzt wohl kaum Zeit gehabt nachzudenken. Direkt danach verpasste sie ihm noch einen schön ausgeführten gedrehten Back Kick mit einer ordentlichen Wucht. Ihr ursprüngliches Lächeln kehrte zurück und sie hielt in der anderen Hand ihre Pistole wieder, die sie sauber vom Boden aufgehoben hatte, während sie auch mit seiner Waffe zielte. Zu spät, Zachary., war das einzige, was sie sich noch dachte.

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BeitragThema: Re: Just a bullet   So Sep 21, 2014 8:29 pm

Zachary ahnte nichts von ihrem Plan, ihn zu überwältigen, jedoch konzentrierte er sich momentan ohnehin eher auf andere Dinge, wie zum Beispiel ihre Körperhaltung und seinen Revolver in ihrer Hand. Er wusste noch immer nicht genau, was die Dunkelhaarige dazu gebracht hatte, eine solche Situation zu provozieren, allerdings hatte sie es ja anscheinend bestens geschafft. Eine Ablenkung konnte es schlecht sein, das wusste Zac, denn zu solchen Sachen würde Naya wohl eher ihre Äffchen schicken, anstatt sich selbst darum zu kümmern. Natürlich schickte auch er die Mitglieder, um Dinge zu erledigen, trotzdem tat er auch einiges selbst, und nicht nur das, was irgendwie besonders ernst war, nein, ab und zu erledigte auch er ganz normale Aufträge, einfach um Zeit zu sparen. Er hatte zwar nicht direkt erwartet, dass sie ihm zustimmte, trotzdem gefiel ihm ihre Antwort so überhaupt nicht. Naya schien einfach nur auf Kampf aus zu sein, und vielleicht war genau das der Grund, warum sie hier einfach sinnlos einen Schuss abgefeuert hatte und ohnehin ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Wieder folgte er ihr mit dem Blick, als sie sich einen Schritt näherte, aber dennoch etwas auf Abstand blieb und tatsächlich den Eindruck machte, als wollte sie über das "Angebot" nachdenken. Trotz dass sie die Waffe weiterhin auf ihn gerichtet hatte entspannte Zachary die Muskeln leicht, wenn auch kaum merkbar. Seine Konzentration lag weiterhin eher auf ihrer Körperhaltung und ihren Bewegungen als auf ihrem Gesichtsausdruck, trotzdem merkte er, wie sich dieser leicht veränderte. Auch dass sie durchgehend in seine Augen sah fiel ihm auf, weshalb er den eigenen Blick ebenfalls in ihre richtete, jedoch kaum Zeit hatte, auf ihre darauffolgende Bewegung zu reagieren. Der Griff seines Revolvers traf ihn heftig am Kopf und ihm wurde einen Moment lang alles schwarz vor Augen, kurz darauf wurde er erneut getroffen und verlor das Gleichgewicht. Das alles - und auch der Sturz - wäre kaum so schlimm gewesen, hätte er nicht ihre Pistole fallen lassen, immerhin stand sie jetzt direkt vor ihm, beide Waffen auf ihn gerichtet, bereit bei jeder falschen Bewegung zu schießen...
Wie vertraut eine solche Situation doch war. Schlussendlich verlor doch immer die Person, die das Recht hätte, zu gewinnen. Natürlich strebte er an, ihre Gang zu stürzen und vorallem Prostitution und Schutzgelderpressungen zu verringern, trotzdem, eine friedliche Lösung wäre selbst ihm lieber gewesen, wenn auch nur für diese Situation. Dass es schlussendlich nicht friedlich ausgehen konnte, war ihm klar. Die 13th Street Gang würde nicht einfach ihre Prioritäten ändern, nur weil er es gerne so hätte, trotzdem, eine Konfrontation beider Leader, noch dazu alleine, hätte nicht so enden müssen, denn das wäre bestimmt auch für Naya Blacksmith kontraproduktiv. Blinzelnd öffnete er die Augen und sah direkt in Naya's Gesicht. Anstatt sich aufzurichten blieb er einfach, wo er war, zuckte mit dem Mundwinkel und ließ den Kopf zurück auf den harten Boden fallen, denn um zu sehen, dass es jetzt so gut wie vorbei war, musste man wirklich nicht sehr aufmerksam sein. Natürlich war aufgeben einfach schwach, doch was hätte er schon groß tun können? Aufstehen und ihr den Revolver aus der Hand schlagen? Selbst die Chance, ich aufrichten zu können, war relativ unrealistisch, immerhin könnte Naya ihn nun in dem Bruchteil einer Sekunde erschießen, wenn er auch nur mit der Wimper zuckte. Außerdem, wie 13th Street Gang hatte schon Lucia getötet, und das mit deutlich weniger Grund. Sein Blick haftete fest an Naya's dunklen Augen und seine Maske war schon längst nichtmehr so undurchdringlich wie vor wenigen Herzschlägen noch. "Hasst du mich wirklich so sehr?" fragte er, wobei das ganze eine rein rhetorische Frage war. Natürlich hasste Naya ihn, er stellte eine Bedrohung da - oder hatte eine Bedrohung dargestellt, denn momentan kam es ihm vor, als wäre das ganze auf rein menschlicher Ebene. Wieder zuckte er mit dem Mundwinkel und konnte einfach nichts dagegen tun, dass die Erinnerungen an Lucia wieder vor seinem Inneren Augen aufflammten. In seinen letzten Herzschlägen wollte er wenigstens an sie denken, anstatt sich geschäftliches durch den Kopf gehen zu lassen. Schlussendlich hätte das ganze wenigstens den Vorteil, ihn zu erlösen. Von dem Aufprall und dem Schlag war seine Sicht leicht verschwommen und wenigstens konnte Naya nicht sagen, die wenigen Tränen in seinen Augen seien wegen seinen Erinnerungen. Doch so war es, die körperlichen Schmerzen waren ihm momentan mehr als gleichgültig. "Dann los, erschieß mich." Ein müdes Lächeln schlich sich auf seine Lippen, verblasste jedoch ebenso schnell wieder. Dass diese Situation Naya an die Situation mit ihrem Vater erinnern könnte, war Zachary klar, jedoch wusste er ja ohnehin nicht, wieso sie ihn erschossen hatte - also konnte das ganze ihre Hemmschwelle deutlich verringern. Wieder glitten seine Gedanken zu Lucia und er sog die Luft ein, den Blick der goldgrünen Augen jedoch weiterhin in Naya's dunkle Augen gerichtet. Fast ironisch, dass er nun auch wegen der 13th Street Gang sterben würde, wie seine fast Verlobte eben auch. "Dann bring mich zu ihr, bei ihr war das ja auch kein Problem." Die Worte waren eher an ihn selbst gerichtet als an Naya, immerhin wusste er immer noch nicht, ob sie wusste, wen sie mit Lucia Martell umgebracht hatte. Automatisch glitt seine Hand zu seiner Kette und er legte die Hand auf den Ring, der bei dem Sturz sowieso unter dem Shirt hervor gerutscht war. Jetzt war es ja sowieso egal. Leider fühlte er nun einmal Verluste, auch wenn er viel lieber einfach garnichts spüren würde.

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BeitragThema: Re: Just a bullet   So Sep 21, 2014 9:08 pm

Sein ganzes Verhalten war ihr völlig suspekt. Wäre sie in seiner Situation würde sie sich nicht einfach so auf den Boden fallen lassen und dann auch noch so entspannt reagieren. Denn alles was sie hatte war hier und in dieser Welt. Niemand konnte ihr etwas besseres geben und dann waren da noch diese ganzen Menschen, die ihr wichtig waren, die sie beschützen musste. Aber natürlich würde sie auch an ihre Verantwortung denken. An ihre Aufgabe und all das, was sie Tag für Tag behütete. Davon abgesehen, dass in ihrem Testament stand, dass sie alles Charlie vererbte und ob das so eine gute Idee war, war sie sich nicht wirklich sicher. Am Ende würde ihre ganze Villa zu einem Auffangbecken für streunende Katzen und ihr Geld für Katzenfutter gespendet werden. Und das wollte sie dann nicht einmal erleben, wenn sie die Möglichkeit dazu hätte. Denn sie war sich sicher, dass er so etwas Hirnrissiges tatsächlich tun würde. Idiot., huschte es ihr durch den Kopf, aber nicht mit einer boshaften Art. Aber Naya musste sich jetzt auf etwas anderes konzentrieren, denn ihr gegnerischer Leader erhob tatsächlich seine Stimme. Auf seine Frage zuerst reagierte sie nur mit einem kleinen Zucken der Augenbraue, denn, natürlich hasste sie ihn, zumindest beruflich bedingt. Die beiden hatten wohl kaum eine besonders schöne erste Begegnung gehabt und auch der Rest war etwas harsch verlaufen. Aber damit hätte er eigentlich rechnen können, in einem Bandenkrieg. Bei seinen nächsten Worten lief ihr allerdings ein eiskalter Schauder über den Rücken. Ihre Körperhaltung veränderte sich, während auf sie die Erinnerungen einströmten zwar nicht, aber trotzdem konnte man aus ihrem Gesicht genau lesen, wie furchtbar diese waren. Sie konnte nur zu deutlich das Bild, das aus ihrem tiefsten Inneren kam, sehen. Eine 19-jährige Naya mit zitternden Händen um den Griff einer Pistole bei ihrem ersten Mord - ihrem eigenen Vater. Sie konnte fühlen, wie sie den Hass ihrer Mutter und den innerlichen Sieg ihres Vaters gespürt hatte, dass er sie so weit gebracht hatte. Es war alles so schnell gegangen und hatte sie so unglaublich verändert. Sie hatte Selbstbewusstsein bekommen und neue Stärke, aber Blut hatte an ihren Händen geklebt. Und dabei war sie doch noch ein Teenager gewesen. Verzweifelt, aus purer Angst gesteuert, im Gegensatz zu jetzt. "Halt die Klappe.", meinte sie mit lauter Stimme, während sie ihren Gesichtsausdruck langsam wieder unter Kontrolle bekam. Zwar war er bitter und sie kämpfte gegen ein Zittern ihrer Unterlippe an, aber inzwischen machte sie schon wieder einen entschlossenen Eindruck. Bereit ihn zu erschießen. Bis er diesen einen Satz sagte. Diesen verdammten Satz, bei dem ihr speiübel wurde. Warum musste er sie damit hineinziehen? Wusste er überhaupt wovon er da redete? Ihre Hände begannen zu zittern und in der Not steckte sie die Pistole erst einmal weg, damit sie den Revolver in beiden halten konnte. So konnte sie wenigstens trotz des Zitterns richtig zielen, denn schließlich war sie in solchen Dingen ein Profi, wenn man es genau nahm. Trotzdem wurde ihr Gesicht blass und sie kniff einen Moment die Augen fest zusammen, um zu verhindern jetzt tatsächlich feuchte Augen zu bekommen. Diese ganzen Erinnerungen waren einfach so viel. Zu viel auf einmal. "Ich habe Lucia Martell nicht umgebracht.", flüsterte sie leise und schüttelte ihren Kopf. Glaubte er wirklich, dass sie zu so etwas fähig wäre? Grundlos zu töten, nicht einmal für einen Auftrag oder im Sinne ihrer Gang, ihres Ranges, sondern einfach nur aus Spaß? Sie atmete ein paar Mal tief durch, um sich etwas zu beruhigen. Es war ihr klar, dass das die Meisten dachten, aber es war ihr trotzdem jedes Mal so unangenehm es auch zu hören. "Ich habe Lucia Martell nicht umgebracht!", wiederholte sie schließlich, beinahe hystisch und starrte ihn völlig nieder. Er hatte so absolut keine Ahnung von irgendwas in ihrem Leben und bildete sich trotzdem ein Urteil, wie jeder andere. Von jemandem wie ihm, Zachary Collins, dem gutmütigen, großherzigen Leader hätte man doch wirklich etwas anderes erwartet. Aber gut, konnte auch sein, dass er wie jeder andere war. Dann täuschten sich aber sehr viele Leute in ihm und verwechselten vielleicht auch die gute und die böse Seite. Denn am Ende des Tages gab es keines von beiden. Es gab nur das geringere Übel. Jetzt wurde sie beinahe wieder aggressiv, was man auch deutlich aus ihrer Stimme heraushörte. "Ich habe das getan, was du selbst nicht hinbekommen hast, ich habe dieses Schwein umgebracht, dass all diese Opfer und auch deine tolle Freundin ermordet hat. Weißt du warum ich das getan habe? Nein, nicht aus Spaß. Es war ein Auftrag. Von dem Leader, der ein paar Wochen später von eurer beschissenen Rebellengang umgebracht worden ist.", warf sie ihm entgegen und man konnte deutlich heraushören, wie sie es erleichterte, das gesagt zu haben. Denn so konnte sie wenigstens einmal Klarheit schaffen, zwischen ihren verlogenen Fronten. Das Problem war nur, dass sie sich noch nicht gefragt hatte, wie sie ihn jetzt umbringen sollte. War es überhaupt sinnvoll zu riskieren, wie der führere Leader zu enden, der am Ende auch keine besonders klugen Entscheidungen mehr getroffen hatte, sondern sich von seinem Größenwahn hatte steuern lassen? Konnte sie überhaupt ihr gesamtes Gebiet in Gefahr bringen, nur um sich an jemanden zu rächen gegen den sie aus rein rivalitären Gründen eine Abneigung verspürte? Sie hätte sich ihre nächsten Schritte wirklich besser durchdenken sollen, aber gut, jetzt war es auch schon zu spät.

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BeitragThema: Re: Just a bullet   So Sep 21, 2014 10:11 pm

Man konnte sehen, welches Ausmaß Zachary's Bemerkungen bei der Leaderin hatten, immerhin veränderte sich ihre Körperhaltung und auch ihre Augen wirkten nicht mehr ganz so verbissen und kalt wie vor es vor wenigen Momenten noch der Fall gewesen war. Naya's recht energische Aufforderung, still zu sein, ignorierte Zachary einfach. Er war so gut wie tot, wieso sollte er jetzt noch gehorchen? Außerdem, wann hatte er je das getan, was Naya wollte, das er tat? Richtig, nie. Sonst wäre das ja kein Bandenkrieg mit einem solchen Ausmaß. Trotzdem, diese Aufforderung schien die Leaderin zurück in das hier und jetzt gerufen zu haben, immerhin wirkte sie nicht mehr ganz so mitgenommen wie davor, auch wenn von ihrer eiskalten Art momentan nicht allzu viel zu sehen war. Auch ihr Zittern war kaum zu übersehen, auch wenn es Zachary wunderte. Sie war doch sonst so gefühlskalt, was hielt sie also davon ab, ihrem Rivalen eine Kugel durch die Brust zu jagen und das Problem zu beseitigen? Seine Gefühle und Erinnerungen was Lucia betraf würden es sicherlich nicht sein, ganz abgesehen von Sympatie, denn die war immerhin überhaupt nicht vorhanden. Trotzdem, irgendetwas musste er wohl ausgelöst haben, auch wenn er nicht genau wusste, was es war. Ihr Flüstern ließ ihn erst einmal sprachlos zurück. Sie wusste also von Lucia. Sie wusste, was diese Frau ihm bedeutet hatte, und trotzdem beharrte sie darauf, sie nicht umgebracht zu haben. Alleine die nun realistische Konfrontation mit dieser Erinnerung trieb ihm Tränen in die Augen und versetzte ihm ein Stechen, gegen das er nicht ankämpfen konnte - und es im Moment auch nicht wirklich wollte. Als Naya ihre Worte wiederholte, und das diesmal mit weitaus festerer und eindringlicherer Stimme, schüttelte Zachary leicht den Kopf, ihren Blick erwiderte er fest. Auch wenn sie es nicht gewesen sein sollte, der Mörder genoss den Schutz ihrer Gang und so wie sie es formulierte wusste sie genau, wer Lucia umgebracht hatte. Trotzdem, zutrauen würde er es ihr, immerhin war sie doch sonst nicht die, die ein Menschenleben als wertvoll ansah. Wer wusste schon, ob Lucia ihr nicht einfach im Weg gestanden hatte, als sie keine besonders gute Laune gehabt hatte - und da war er wieder. Der unerträgliche Schmerz in Zac's Brust, der ihn fast vollkommen betäubte. Einfach anzunehmen, Lucia's Tod war umsonst, schmerzte einfach zu sehr. Wieso war er nicht an ihrer Stelle gestorben, es hätte einiges einfacher gemacht. Auch wenn der Tod für die Toten nicht so schlimm war als für die, die Überlebten. Trotzdem, vielleicht hätte Lucia es mit der Zeit verkraften können, hätte jemand anderen, jemand besseren als ihn gefunden und vielleicht eine Familie gegründet, doch jetzt sah sie wohl jeder nur noch als Mordopfer der 13th Street Gang.
Wie oft hatte Zachary sich die Schlagzeile durchgelesen, sie als Fehler angesehen und nicht glauben wollen, bis er die Zeitung schließlich einfach verbrannt hatte. Als hätte das etwas daran geändert. Naya's brennender Blick war nicht genau zu deuten, allerdings lenkte Zachary die Aufmerksamkeit, die er aufbringen konnte, zurück auf die Leaderin, die kurz darauf auch schon wieder die Stimme hob. Was er selbst nicht hinbekommen hatte. Natürlich hatte sie recht. Er hatte es nicht hinbekommen, den Mörder zu finden und zu töten, allerdings nahm ihn das Wissen, er sei tot, eine gewaltige Last von den Schultern. Er nickte leicht, sah Naya mit leer wirkenden Augen an und zuckte dann mit einer Augenbraue. Seine Augen waren inzwischen leicht gerötet, was er jedoch einfach ignorierte. Er lag doch schon am Boden und konnte in den Lauf seiner eigenen Waffe sehen, was würde also noch irgendetwas an der Situation ändern? Auch wenn er die leichte Dankbarkeit in sich nicht wirklich zulassen wollte. Dieser Umstand wäre garnicht erst aufgekommen, hätte die 13th Street Gang ihre mordlustigen Mitglieder unter Kontrolle, was ja aber offensichtlich nicht der Fall gewesen war - und Zac glaubte kaum, dass sich in der Zwischenzeit irgendetwas daran geändert hatte, immerhin war er selbst ja auch schon so gut wie tot. "Ich wünschte, dass würde etwas daran ändern." gab er zurück und hob eine Augenbraue. Seine Hand lag weiterhin auf dem Ring und er dachte nicht daran, daran etwas zu ändern. Auch wenn das keinesfalls ein edler Tod sein würde, ganz im Gegenteil, wenigstes wäre er dann nicht mehr so weit von Lucia entfernt, wie er es momentan war. "Jetzt zögere das nicht noch mehr raus. Tu mir diesen einen Gefallen." Die ganze Zeit über hatte er fest in ihre Augen geschaut, jetzt allerdings erlaubte er sich, den Blick abzuwenden. Welches Thriumphgefühl Naya jetzt empfinden würde oder nicht war ihm dabei völlig egal.

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Bring me out! Come and find me in the dark now, everyday by myself I'm breaking down.


I don't wanna fight alone anymore.

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Naya Blacksmith
Admina | 24/7 Arschloch
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Anmeldedatum : 17.06.14
Alter des Charakters : 23 Jahre

Verzeichnis
Charaktere:
Gang des Charakters: 13th Street Gang
Charakter-Rang: Leader

BeitragThema: Re: Just a bullet   Mo Sep 22, 2014 4:34 pm

Obwohl sie für sich selbst lieber das Gegenteil angenommen hätte, wusste sie, dass Zachary nur fair war, trotz dieser Situation. Aber das war er ja auch meistens. Im Gegensatz zu sich selbst, wie sie sich allerdings durchaus, entgegen der Annahme der meisten Leute, bewusst war. Aber sie musste sich voreilig entscheiden und oft viel zu harsch vorgehen und das schon allein aus dem Grund, dass sie eine starke, unantastbare Leaderpersöhnlichkeit darstellen musste. Vor allem wegen den älteren Mitgliedern und Heads. Wobei sie vor allem den Jüngeren natürlich eigentlich nichts mehr beweisen musste. Aber dafür ihre Art zu ändern, wäre es jetzt mitten in einem Banden krieg sowieso zu spät, davon abgesehen, dass sie das auch gar nicht wollte. Sie war sehr zufrieden mit sich, vor allem, wenn man ihre Vergangenheit sich einmal genauer betrachtete, aber das tat kaum einer. Wozu auch? Sich viel zu schnell eine Meinung zu bilden war ja auch viel einfacher. Genauso wie jemanden einfach blind zu hassen. Naya seufzte leise und warf den gesicherten Revolver auf den Boden. Das Metall kam klingend und klappernd auf dem Boden auf. "Sei nicht so melodramatisch, Zachary.", meinte sie leicht bissig, aber das erste Mal seit ihrem Wort-Schlagabtausch ohne wirkliche Wut oder Abneigung in der Stimme. Es klang mehr nach etwas, das man einem guten Freund sagen würde, wenn er sich zu sehr in etwas hineinsteigerte oder etwas einfach zu ernst nahm. Von einem Lächeln oder einer Schauspielerei war dieses Mal keine Spur. Denn es war ehrlich gemeint. Sie kickte ihm die Waffe mit ihrem Fuß zu, nahm sich selbst aber ihre Pistole nicht heraus, auch wenn sie eigentlich griffbereit gewesen wäre. Nicht, dass er es noch so auffasste, dass sie mit ihm ein Schießduell haben wollte, statt einer zumindest für sie jetzt halbwegs friedlichen Lösung. "Vielleicht tu ich dir den Gefallen irgendwann, aber nicht jetzt." Sie schnaubte leicht verächtlich durch die Nase, denn eigentlich war das zumindest zum Teil Schwachsinn. Wenn er sie von sich angreifen würde, würde sie ihn natürlich ohne zu Zögern umbringen. Schließlich ging sie noch immer vor. Aber in allen anderen Fällen würde sie die Waffen bei sich lassen. Naya lachte leicht auf. "Ich hab mir nicht gedacht, dass ich das einmal sagen würde.", meinte sie belustigt und dachte einen Moment daran, dass sie so eine Aktion wohl besser niemanden, oder naja, eigentlich zumindest fast niemandem, erzählen sollte. Aber gut, dieses Mal hatte Zachary wohl Glück gehabt mit seiner nervigen Art. Sie konnte aber schon verstehen warum ihn die Leute so mochten, denn das hatte natürlich alles seinen Grund. Davon abgesehen, dass er selbstverständlich zumindest unter den Freigeistern in New York eine willkommene Abwechslung zu den anderen Leadern war. Auch wenn er nicht viel anders war, was seine Regeln und Prioritäten anging. Gut, etwas lockerer als sie auf jeden Fall, aber so streng konnte auch nur die 13th Street Gang sein, denn schließlich gab es sie schon eine lange Zeit und die Regeln wurden bis jetzt nur einmal geändert und das war, als auch endlich Frauen aufgenommen wurden. Was jetzt sogar nur mehr lächerlich klang, denn immerhin war jetzt eine sogar Leader. Naya seufzte leicht, ehe sie ihren Blick wieder direkt auf ihren Gegner wandte. "Weißt du, niemand kennt deine Geschichte besser als du selbst. Und wenn du wirklich sterben wollen würdest, dann hättest du dich mit deiner Sturheit so lange versucht umzubringen, bis du es geschafft hättest. So gesehen also viel Glück mit der zweiten Chance, ich erwarte aber doch eine halbwegs originelle Herausforderung." Ihre Augen glitzerten leicht verschwörerisch, während sie mit einer sehr ruhigen Stimme sprach, auch wenn sie vor allem zum Satzende, wieder in ihre alte, typische Tonlage rutschte. Aber das störte das Ganze gar nicht. Die Leaderin musterte den anderen noch einmal, ehe sie sich leicht abwandte. Es wurde langsam, aber doch Zeit für sie zu gehen.

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Just a bullet
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