Gang Wars


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Es ist nichts Neues, dass die South-Lemons sich mit allen möglichen Leuten anlegen. Aber hier in der Stadt New York regiert nun einmal die 13th Street Gang.
 
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 Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]

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BeitragThema: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   Sa Dez 06, 2014 6:50 pm

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© OiMax »Poinsettia«, Quelle: piqs.de (Some rights reserved)

Einen der größten Weihnachtsmärkte in New York findet man genau hier in diesem Park. Sich hier blicken zu lassen wird zumindest von den normalen Bewohnern gemieden, da es sehr nah an eines von den Gangs noch immer sehr stark umkämpften Gebieten grenzt, aber zu Weihnachten scheint das offenbar nicht mehr zu gelten. Der Park gleicht zu dieser Zeit beinahe schon einem Rummelplatz, da für ausreichend Unterhaltung für die Kindlicheren natürlich gesorgt ist. Enten angeln und Autoscooter fahren steht also an der Tagesordnung. Außerdem kann man überall niedliche Weihnachtsdekorationen vorfinden und die Stände verkaufen ausreichend Sachen, damit jeder etwas für sich finden kann. Wenn du also Weihnachtsgebäck, Glühwein, Punsch, ein Last-Minute Geschenk oder Maroni suchst wird du hier sicher fündig. Spaß hat man hier auch, insofern man kein Ebenezer Scrooge ist.
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Jules O'Brian
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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   Sa Dez 06, 2014 9:15 pm

[After the Timejump]

Klischeehaft ausgerechnet zu Weihnachten einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Aber was sollte er schon machen? Er war jung, hatte nichts besseres zu tun und zuhause noch nicht einmal einen Weihnachtsbaum. Denn da er erst vor ungefähr zwei Monaten hierher gezogen war, hatte er bis jetzt Wichtigeres zu tun gehabt, als sich um einen Baum zu kümmern, den sowieso nur er selbst zu Gesicht bekommen würde. Jules sah sich um. Er stand noch eher am Rand und konnte bereits eine riesige Masse von Menschen ausmachen. Nicht, dass ihn das stören würde, denn es war ihm natürlich bewusst gewesen, dass er nicht der Einzige gewesen war, der auf die glorreiche Idee gekommen war hierher zu kommen. Trotzdem, das Gedränge nahm beinahe schon etwas von der Weihnachtsmagie, die an solchen Märkten immer herrschte. Was aber natürlich niemand daran hinderte, den großen, hell beleuchteten und mit Swarovski-Schmuck behängten Baum zu bewundern oder sich mit Glühwein anzutrinken. Was auch immer das mit Weihnachten zu tun hatte. Aber gut, irgendwie gehörte es dann wohl doch dazu. Ob es Jesus jetzt recht war oder nicht. Dabei durfte doch eigentlich immer das Geburtstagskind bestimmen, was gemacht wurde oder? Okay, er hatte schon wieder diese albernen Gedanken. So ähnliche hatte er auch schon gehabt, als er sich sein Outfit für heute zusammengesucht hatte. Einen grünen Weihnachtspullover mit weißen Schneeflocken darauf, eine schwarze Jeans und dazu passende Schuhe. Darüber trug er jetzt noch eine dicke Jacke, die allerdings offen war. Denn es hatte zwar geschneit, aber so kalt fand er es gar nicht. Na gut, vielleicht lag es auch daran, dass er aus einer sowieso kälteren Region kam, also war er solche Temperaturen schon gewohnt. Kurz wanderten seine Gedanken an das kleine Mädchen, dem er schon länger nicht mehr begegnet war. Hatte sie überhaupt eine Familie mit der sie Weihnachten feiern konnte oder zumindst gute Freunde? Hoffentlich. Jules runzelte leicht seine Stirn, während er noch ein paar Momente über sie nachdachte. Zumindest hoffte er, dass es ihr zu Weihnachten gut gehen würde. Auch wenn sie offensichtlich auch mit dem Bandenkrieg zu tun hatte. Hatte hier aber sowieso jeder Zweite, so wie es ihm vorkam. Denn manche waren einfach nur mit Gangmitgliedern verwandt und andere wieder direkt betroffen. Was die 13th Street Gang manchen Prostituierten oder auch normalen New Yorkern antat, war aber wirklich unglaublich. Bei manchen Geschichten hatte er wirklich gedacht, dass er sich gleich übergeben müsste. Es war einfach nur gestört. Aber gut, er nahm an um die Leute zum rebellieren zu bringen musste man auch die abschreckensten Beispiele aufzeigen. Und dennoch fragte er sich oft, in was er da nur hineingerutscht war. Sicher war er sich nämlich langsam wirklich nicht. Im Moment schien es zwar Ruhe zwischen den beiden Banden zu geben, aber das war alles bestimmt nur Trug und Schein. Denn diese ganzen Grenzüberschreitungen konnten der Leaderin der 13th Street Gang doch kaum recht sein, auch wenn sie alle genehmigt waren. Außerdem war noch immer nicht geklärt, wie sie eigentlich auf den Streik der Outsider reagieren würden. Nun gut, eines war sicher. Sie würden es bestimmt nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn egal, wie demokratisch es innerhalb der South-Lemons zuging, so mussten sie doch zusehen, dass man sie ernst genug nahm, um ihre Aufträge ohne ein Zögern auszuführen. Denn täuschen konnte man Jules nicht. Es wäre auch nur wieder eine Diktatur. Nur waren sie wahrscheinlich das geringere Übel im Gegensatz zu der 13th Street Gang. Er seufzte leise. Zu Weihnachten sollte er wirklich nicht über so ernsthafte Themen nachdenken. Dazu hatte er sonst noch genug Zeit. Er begab sich also zu einem der zahlreichen Stände und kaufte sich eine Packung Weihnachtsgebäck. So, jetzt wo er etwas zu essen hatte konnte er sich auch ordentlich umsehen.

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   Sa Dez 06, 2014 9:22 pm

Die Weihnachtszeit war eigentlich ja immer eine wunder schöne Zeit. Die vielen schönen Lichter überall und alle zumindestens die meisten sind ausgeglichen und fröhlich. So auch am heutigen Tag auf den Weihnachtsmarkt. Groß und klein ,alt und jung, alle tummelten sich auf dem Weihnachtsmarckt und gingen ihn entlang, um auch ja nichts zu verpassen.
So war auch Cathrin Sorokin auf den Weihnachtsmarkt in einen weißen Mantel gekleidet und in üblicher Begleitung ihres Wolfshybriden Skalar. Sie ging von Bude zu Bude und sah sie die verschiedensten Sachen, doch wie gekauft hatte sie noch nicht. Bis auf ein paar weitere Wihnachtsgeschenke, wobei sie vorher schon die wichtigsten gekauft hat.
Doch meist gibt sie jeden aus der Gang eine kleinigkeit, schließlich ist diese ihre Familie und die einzige die sie überhaubt hatte.
Ihre Füße trugen sie den weg entlang, wobei sie alles genau beobachtete. Irgendwan blieb sie an einer Märchenecke stehen ,wo gerade ein Märchen aufgeführ wurde.
Wobei das Ende Natürlich klar war, den schließlich gibt es in Märchen immer ein Habby End.
Wie sehr wünscht sich das die Schwarzhaarige auf für das wirkliche Lieben für ihr Leben, doch das bleibt wohl für immer ein Wunsch.
Nicht das Cat sich groß beschwert, sie war glücklich ein Mitglied der Gang zu sein, doch die Schießerei mochte sie immer noch nicht leiden und dann noch das Problem das vor ein paar Monaten aufgetaucht war. Die Familie die sie für sich für gestorben erklährt hat, hatte sich natürlich nur durch Mittelsmänner gemeldet, nicht unbedingt sanft.
Nein daran darf ich jetzt nicht denken schließlich ist weinachten und da sollte man sich freuen nicht? Schließlich ist es eine Zeit wo jeder seinem Nächsten ein Geschenk gib Sie seufste und strich sich über ihren Arm und handgelenk ,wo noch leicht blaue flecke zu sehen währen ,hätte sie den Mantel nicht an.
Skalar stupste sie an um sie aufzumuntern und blickte zu ihr hoch. Cat lächelte leicht.Danke mein Liebe. Ich bin froh dich zu haben murmelte sich und knuddelte ihn einmal kurz, ehe ich mich wieder aufrichtete. Komm wir gehen weiter mal sehen ob wir noch was für dich oder Perle finden oder für jemanden anderem
Sie redete mit Skaler, mag es auch für andere komisch sein, für sie ist es ziemlich normal und es hilft ihr auf andere Gedanken zu kommen
Nun verschwand sie wieder in die Menge, ehe man sie wieder an einem Stand ausmachen konnte an den die verschiedensten ketten, Armbänder uä. angeboten wurden.
Sie schaute sich einige an.

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Leila Cassiel
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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   Sa Dez 06, 2014 10:16 pm

Tatsächlich hatte die kleine Spionin es sich getraut und war am heutigen Tage auf dem Weihnachtsmarkt aufgetaucht, auch wenn sie gerade erst angekommen war und eher so wirkte als wolle sie gleich wieder verschwinden. Dies lag nicht einmal an dem Festtag an und für sich, sondern eher daran, dass hier so viele Menschen waren - und dabei half es Fly nicht wirklich, dass sie bis jetzt recht außerhalb der Massen stand und sich aus dem Gedrängel raushalten konnte. Es waren einfach zu viele Menschen hier und zu viele Aktionen, die man nicht rechtzeitig bemerken könnte. Zum Beispiel, sollte Jemand eine Waffe ziehen und auf sie schießen. Denn auch wenn dieser Gedanke absurd war, so war an Halloween doch genau dasselbe passiert. Und dies war auch nu ein weiterer Grund, warum diese kleine Gestalt am Rande des Geschehens nicht entspannt oder feierlich wirkte, sondern fast schon etwas verkrampft und fast viel zu vorsichtig. Immer wieder glitt ihr Blick musternd und abschätzend, aber auch etwas unsicher über die Menschenmassen, während sie selbst noch immer etwas hilflos wirkend an Ort und Stelle verharrte und sich nicht genau entscheiden konnte ob sie nun umkehren sollte oder nicht. Eigentlich hatte sie ja ganz andere Ideen gehabt und wollte doch tatsächlich versuchen sich etwas zu amüsieren, aber was hatte sie sich dabei auch erhofft? Das ein einfaches Fest alles ändern würde, wohl kaum. Trotz des Weihnachtsfestes sollte es Fly nicht vergönnt sein sich entspannen zu können, nein sie musste noch immer ängstlich zittern wenn sie an all die Leute dachte - wobei dies wohl eher in ihrem Kopf geschah, denn äußerlich versuchte sie so ruhig wie möglich zu wirken.
Und doch fragte die Spionin sich noch immer, warum man dieses Fest... ja warum man Weihnachten überhaupt feierte. Natürlich kannte sie die ganze Geschichte rund um die Entstehung von Weihnachten, und immer wieder hatte sie gehört, dass Santa Clause allen lieben Kindern zu Weihnachten Geschenke brachte, egal ob jung oder alt, groß oder klein. Vielleicht war es aber auch einfach so, dass man den Glauben an solche Dinge, an diese seltsamen Wunder verlor, wenn man am nächsten Morgen doch nur wieder in der eigenen grauen und tristlosen 'Wohnung' aufwachte, ohne irgendein Geschenk unter dem nicht existenten Weihnachtsbaum. Es konnte aber auch gut sein, dass Fly einfach durch ihr Stehlen und ihre sonstigen Taten nicht zu den lieben Leuten gehörte, die Santa Clause beschenkte, und dass genau deshalb nie etwas in ihrer Wohnung lag. Wie gemein auch immer dies sein musste, wenn man bedachte weshalb Fly all dies tat. Es ging dabei doch nur um das reine Überleben von sich selbst und ihren drei kleinen Schützlingen, aber scheinbar reichte dies nicht als Grund dafür.
Es war nicht einmal so, dass Fly je wirklich an den Weihnachtsmann geglaubt hatte, aber solche Gedanken konnte man sich dann dennoch hin und wieder nicht verkneifen. Sonst aber war die Rothaarige wohl einfach viel zu realistisch denkend, aber kein Wunder bei ihrer Vergangenheit. Schnell schüttelte Fly jedoch den Kopf und blickte sich erneut kurz um, da sie nun nicht wirklich unbedingt solch seltsamen und negativen Gedanken nachhängen wollte. Anschließend senkte sie jedoch fast schon automatisch den Kopf und blickte auf ihr Füße hinab, bevor sie fast schon gedankenverloren mit einem Fuß leichte Kreise in den Schlamm-Schnee malte, der durch diese Menschenmassen entstanden war. Das war doch wenigstens etwas Gutes an dieser Jahreszeit und dem Feiertag, der Schnee. Vielleicht wirkte er jetzt nicht mehr schön, sondern glich dem grauen Ton ihrer bröckelnden Wohnungswände, aber wenn man das Bild von frisch fallendem Schnee vor augen hatte war dies auch egal. Allein bei diesem Gedanken leuchteten ihre unergründlichen Augen einen Moment lang etwas sanfter und wärmer auf, bevor sie sich scheinbar auch schon wieder ihrer Umgebung anpassten und undurchdringlich und etwas farblos wurden. Anders als viele hatte Fly auch noch in den Nächten wach gesessen und die hellen Flocken beobachtet, wie sie so sorglos und rein vom Himmel fielen, allein schon weil dies die Rothaarige immer wieder ablenkte und auf andere Gedanken brachte. Auch wenn diese nicht immer erfreulicher waren, aber die meisten Erinnerungen an Früher verdrängte sie derweil daher einfach. Nun aber hob sie ihren Kopf langsam und fast schon gedankenverloren an, fast als wartete sie darauf dass jeden Moment erneut der Schnee vom Himmel fallen würde, ehe sie jedoch schnell wieder zu den Menschen blickte und sich ins Hier und Jetzt zurück rief.
Ausnahmsweise war Fly aber am heutigen Tag nicht unbedingt so schwarz wie sonst gekleidet und wirkte wie ein schwarzer Schatten, sondern hatte sich bemüht sachen anzuziehen, die nicht so aus der Masse herausstachen wie sonst. Und doch zog sie immer wieder einen Moment lang einige Blicke auf sich, bevor sich die Leute auch so gleich abwandten als hätten sie einfach nur einen Schatten in ihrer Nähe wahrgenommen. Also war alles doch irgendwo wie immer, da konnte sie sich so sehr bemühen wie sie auch wollte.
Die Rothaarige trug zu dieser doch recht frühen Zeit einen recht dünnen Pullover, über dem sie einen silber-grauen und recht langen Mantel trug, wobei die Länge auch einfach an der Größe des Mantels liegen konnte, denn dieser war ihr wie so oft viel zu groß. Doch wie schon gewohnt hatte der Mantel eine Kapuze, die heute nur bei diesem Kleidungsstück noch etwas größer war als sonst, sodass die kleine Spionin darunter wirklich fast zu verschwinden schien. Außerdem trug Fly noch eine recht dünn wirkende, schwarze Hose und ein Paar recht flacher Schuhe, die für diese Jahreszeit nicht wirklich geeignet zu sein schienen. Im Großen und Ganzen fror Fly nun aber trotz ihrer Klamotten, vielleicht lag dies aber auch einfach daran, dass sie der Kälte Tag und auch Nachts ausgesetzt war. Man konnte es jedenfalls im Moment nicht ändern, sodass die Rothaarige sich nur noch einmal kurz umblickte und anschließend lautlos seufzte, während sie einfach auf Nichts wartete und stehen blieb. Zu Feiern hatte sie ja nichts und niemanden, also musste sie nun nur noch diesen ach so fröhlichen Tag überstehen und all die glücklichen Menschen und Familien um sich herum ignorieren, da sie durch diese doch irgendwo etwas depressiver wurde und ihre Laune dadurch nur noch weiter sinken würde.

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   So Dez 07, 2014 9:05 pm

Bis jetzt hatte er seine Packung voll mit frischem Weihnachtsgebäck noch nicht geöffnet. Und das war keinesfalls, weil er eigentlich war keine Lust auf das süße Gebäck hatte oder weil er sie sich aufbehalten wollte. Nein, es lag daran, dass er bis jetzt einfach zu abgelenkt war. So viele Leute gingen an ihm vorbei, rempelten ihn an und redeten kreuz und quer. Genau wusste er selbst auch nicht, was ihn daran so faszinierte, aber es war jedenfalls stark genug um ihn von seinem Essen abzulenken und das war wirklich nicht einfach, was man aber wissen könnte, wenn man ihn schon einmal gesehen hatte, wie er sich normalerweise verhielt. Denn mit leerem Magen ging er nirgends hin. Das würde noch nicht einmal so ein Bandenkrieg ändern, mit dem er sich zum Glück im Moment nicht auseinandersetzen musste. Schon lustig, dass die Gangs sich offenbar sonst ans nichts halten konnten, dann aber plötzlich an die Feiertage. Wobei, irgendwie schon verständlich. Naya Blacksmith hatte doch bestimmt auch jemanden mit dem sie Weihnachten verbringen wollte oder? Beinahe schon belustigend, nachdem sie sonst doch immer so unmenschlich dargestellt wurde. Aber ihr Ruf hierbei war eindeutig nicht nur Medienpropaganda, denn zwar war er ihr noch nie allzu nah gekommen, aber was man so von ihr hörte, tat sie auch nichts, um das Gegenteil zu beweisen. Wenn er ehrlich war, würde er das an ihrer Stelle allerdings auch nicht, denn das half doch nur seine Machtposition zu sichern. Zachary tat wenn es um so etwas ging, ja auch nichts anderes, auch wenn er die wahrscheinlich humaneren Methoden bevorzugte. Und trotzdem, Machtkampf war eben Machtkampf. Da gab es wirklich nur wenig Spielraum, was Großzügigkeiten anging. Jules ließ sich diese Gedanken noch ein paar Mal durch den Kopf gehen, ehe er leicht lächeln musste. Nicht schlecht analysiert. Erstaunlich. Und dabei studierte er noch nicht einmal Psychologie. Kurz zuckte er mit seinen Schultern, ehe er beschloss sich wieder ein Stück von der Stelle zu begeben, denn so mit offener Jacke wurde es dann doch etwas kühl, wenn man zu lange am selben Fleck stand. Und angerempelt wurde man auch noch, also war es wohl besser mit dem Storm zu fließen, nein, zu gehen. Plötzlich bemerkte er eine Gestalt, die ihm seltsam bekannt vorkam. Sie befand sich etwas am Rand des Getümmels und zuerst hatte er sie beinahe übersehen. Bildete er sie sich wegen seiner vielen Überlegungen um den Mythos Fly schon ein oder war sie das etwa wirklich? Jules runzelte seine Stirn und trat einige Schritte näher heran. Sie war etwas schwer zu erkennen, da sie seitlich zu ihm stand, aber sie war nicht schlecht erkennbar, da kaum Leute vor, hinter oder neben ihr standen. Konzentriert kniff er seine Augen zusammen und scannte sie noch einmal genau von oben bis unten ab. Ja, das musste sie sein. Sein Blick hellte sich auf und er lächelte. Beinahe schon froh darüber, dass er sie wiedersah. Dass das auf Gegenseitigkeit beruhte bezweifelte er zwar, aber dennoch freute er sich, zumindest zu wissen wo sie war. Immerhin hatte sie in letzter Zeit bei ihm nur noch mehr Fragen ausgelöst und er würde wirklich gerne auf alle eine Antwort finden, ach wenn er sich nicht wirklich traute. Denn sie wirkte zwar nicht unbedingt gefährlich, wobei es noch immer sein konnte, dass sie eine dieser asiatischen Geheimkampfsportarten konnte, aber ansonsten wirkte sie einfach unantastbar und teilweise auch einfach nur seltsam. Wenn auch nicht auf eine negative Art und Weise. Nein, sie hatte schlicht und einfach etwas an sich, dass zumindest seine Neugier erweckte. Auch wenn das wirklich nicht von Vorteil war, zumindest für ihn, nachdem er so ziemlich der unspontanste Mensch war, den es gab. Deshalb überlegte er auch erst einmal eine Zeit lang herum, bis er sich schließlich dann doch entschloss zu ihr hinüberzugehen. Währenddessen wurde er allerdings schon wieder nervös, nachdem er absolut keine Ahnung hatte was er sagen sollte. Er entschied sich dann allerdings einfach für das Offensichtlichste, um sich selbst nicht noch weiter zu beunruhigen. Immerhin war es doch keine große Sache oder? Zumindest hoffte er das. Jules ging also langsam auf sie zu und stellte sich dann vor sie. Und wieder fiel ihm auf, was für einen enormen Größenunterschied sie doch hatten. Trotzdem fühlte er sich ihr aber keineswegs überlegen und stand die ersten paar Sekunden einfach nur da, ohne wirklich zu wissen, was er noch einmal sagen wollte. Dann atmete er aber einmal tief aus und ein, um sich einen Ruck zu geben. "Hallo Fly.", grüßte er sie und musterte sie einmal komplett. Sie hatte sich nicht wirklich verändert. Andererseits war das aber auch kaum möglich in der kurzen Zeit. "Fröhliche Weihnachten." Es kam ihm wahrscheinlich nur viel länger vor, als all den anderen, weil er erst seit kurzem hier war. Und während seiner Eingewöhnungszeit, oder wie man die Zeitspanne sonst bezeichnen wollte in der er es irgendwie geschafft hatte in die Bandengeschäfte der South-Lemons hineinzurutschen, hatte er einfach eine riesige Masse an Menschen kennengelernt und dass er Fly kennengelernt hatte, wenn man das so sagen konnte, immerhin war sie mehr oder weniger einfach nur in ihn hineingelaufen und hatte etwas verloren, war dann im Vergleich zu anderen, die er erst seit gestern kannte, wirklich schon ein bisschen her. "Willst du welche?", fragte er schließlich höflich und lächelte sie freundlich an, während er endlich seine Packung mit Weihnachtsgebäck öffnete und sich einen Lebkuchen herausnahm. Dann hielt er ihr die Packung hin und sah sie halb fragend und halb abwartend an. Denn wer weiß, vielleicht mochte sie auch gar keine Kekse. Wobei, gab es solche Menschen, vor allem an einem Weihnachtsmarkt, überhaupt?

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   So Dez 07, 2014 10:09 pm

Obwohl sie eigentlich schon nach kurzer Zeit noch stärker fror hatte Fly nicht unbedingt vorgehabt sich vom Fleck zu bewegen, allein schon weil diese ganzen Menschenmassen sie irgendwo doch zu stark einschüchterten. Die Spionin hatte ja sowieso nicht vorgehabt in irgendeiner Form durch die Massen zu laufen und sich munter Plätzchen zu kaufen und diese dann zu essen. Wer war sie denn auch? Nein, vielleicht tat dies jeder andere, der sich hier auf dem Weihnachtsmarkt befand, aber nicht Fly. Denn obwohl sie schon eine kleinere Tasche bei sich trug, so war dort nicht einmal ein Cent drin versteckt. Und dies hatte nicht einmal zu bedeuten, dass sie heute das Essen stehlen würde, denn auch wenn sie nicht gerade viel von Weihnachten zu halten schien, so hatte sie doch wenigstens den Anstand an diesem Tag niemanden zu bestehlen. Klar, man roch allerhand lecker riechende Dinge und sah wie einige Menschen einfach nur her kamen um zu essen, aber Fly gehörte nun einmal nicht zu dieser Sorte Mensch. Im Moment wusste sie nicht einmal wirklich was sie hier überhaupt wollte und fühlte sich mehr als nur fehl am Platz, aber dagegen konnte sie wohl auch nichts tun.
Während sie nun aber mehr oder weniger sinnlos herumstand drifteten ihre Gedanken irgendwann doch etwas ab und sie achtete nur noch auf die auffälligsten Bewegungen in ihrer Nähe, während sie sonst eher auf den Boden blickte und nichts tat, als wäre sie irgendein Schneemann, dazu verdammt einfach im Weg umstehen zu müssen. Ein ziemlich seltsamer Gedanke, dem die Rothaarige lieber nicht weiter nachging. Und auch nicht nachgehen konnte, denn plötzlich und ziemlich langsam baute sich ein recht großer Schatten vor ihr auf und versperrte ihr die Sicht. Einen Moment lang runzelte Fly daraufhin fast schon irritiert die Stirn, ehe sie ihren Kopf anschließend wieder anhob und vor sich niemand anderen erblickte als Jules O'Brian. Ohne es wirklich zu bemerken setzte Fly fast schon wie von selbst einen Fuß zurück, ohne jedoch zurückzutreten sondern eher als eine Art Absicherung für sich selbst, auch wenn sie nicht glaubte dies bei ihrem Gegenüber zu brauchen. Sie hätte sich ja schon denken können, dass er irgendwann wieder auf sie zugehen würde wenn er sie sah, und doch überraschte es sie im Augenblick deutlich. Und es verunsicherte sie auch zunehmend, da sie nicht genau wusste ob er nun etwas von ihr wollte oder tatsächlich doch nur aus Neugier zu ihr getreten war. Schließlich konnte man nie wissen, er war schließlich nicht nur irgendein Mensch sondern gehörte zu den South Lemons, dabei spielte es keine Rolle wie lange er nun schon Mitglied war und wie viel er wusste. Sollte er jedenfalls irgendetwas über sie herausgefunden haben, wäre es zu viel Wissen. Schnell blinzelte sie diese Gedanken scheinbar weg und legte ihren Kopf noch etwas weiter in den Nacken, um ihm richtig in die Augen blicken zu können. Warum musste dieser Kerl auch so verdammt groß sein? Vielleicht mochte es ja auch sein, dass er seine Größe nicht als Vorteil betrachtete, aber Fly selbst war nun doch wieder etwas eingeschüchtert als sie so vor ihm stand. Und dabei hatte sie nicht einmal einen Grund dazu, denn schließlich schien Jules nun wirklich keiner Fliege etwas zu leide tun zu wollen. Und doch, der Schein trügte nun einmal, wie man allein anhand der Spionin erkennen konnte.
Erst der kurze Gruß an sie brachte ihm schließlich wieder die Ganze Aufmerksamkeit der Rothaarigen, während diese nur leicht nickte und ein schüchternes "Hallo Jules.." murmelte. Während er sie nun anschließend musterte nutzte Fly diese Zeit für dasselbe, während ihr Blick kurz etwas irritiert an seiner offenen Jacke hängen blieb und sie etwas fröstelte. Wie konnte man denn bitte jetzt mit offener Jacke herum laufen? Oder lag es einfach nur an ihr, dass sie diese Temperaturen viel zu kalt fand? Wohlmöglich, auch wenn die meisten Leute hier ähnlich dick gekleidet zu sein schienen wie sie selbst. vielleicht war Jules aber auch einfach etwas resistenter gegen die Kälte, sodass ihm dies nichts ausmachte. Das wäre ich auch gerne..... Kurz schüttelte sie kaum merklich ihren Kopf, bevor sie auch schon wieder irritiert blinzeln musste, als der South Lemon ihr schließlich fröhliche Weihnachten wünschte. Der erste gute Wunsch, den sie heute zu dem Fest hören durfte, weswegen sie auch einen Moment lang sichtlich überfordert schien wie sie denn nun antworten sollte.
Schließlich aber senkte sie einfach nur kurz etwas unsicher ihren Blick und biss sich auf die Unterlippe, ehe sie etwas unbeholfen antwortete und dabei langsam wieder zu ihm hinauf blickte. "Danke.. schätze ich. Dir auch." Um ihre Unsicherheit wenigstens etwas zu überdecken zog sie anschließend ihre Kapuze wieder zurecht, obwohl diese nicht einmal wirklich verrutscht war. Im Moment schien es ja so, als wäre Jules einfach nur zum Reden hier her gekommen, wobei sich Fly nun wirklich nicht erklären konnte wieso er dann ausgerechnet auf sie zu ging. Sie war ja nun wirklich nicht der auf geweckteste und beste Gesprächspartner den man sich wünschen konnte. Wohl eher dann doch das Gegenteil. Aber was wollte man schon machen, jetzt einfach unhöflich abhauen würde Fly bestimmt nicht. Auch wenn es ihr ähnlich sehe, aber man musste ja nicht immer nach seinem Ruf handeln. Jules jedoch schien seine jetzige Position als höflicher Gentleman aufrecht erhalten zu wollen, denn noch bevor sich Fly Gedanken machen konnte, was sie denn noch sagen sollte, bot er ihr auch schon etwas zu essen an. Gut, da hatte sie gerade geglaubt er könnte nicht noch höflicher und freundlicher wirken und schon kam sowas. Fly kannte die Marotten vieler Menschen ziemlich gut und wusste daher auch, dass Menschen nun einmal meist geizig waren und nicht gerne mit anderen teilten - vor allem nicht wenn diese völlig fremd waren - sodass dieses Verhalten von Jules die junge Dame doch wieder etwas aus der Bahn warf. Aus diesem Grund reagierte sie einen Moment auch gar nicht auf die Frage hin, während sie nur beobachtete wie er langsam die Tüte öffnete und sich selbst etwas daraus nahm. Soweit sie wusste war es ein Lebkuchen, aber ein wirklicher Profi war sie in so etwas nun auch nicht. Eigentlich sogar traurig, wenn man bedachte dass sie als junge Person so etwas gut kennen müsste. Aus diesem Grund rutschte ihr auch ein leicht verwirrt klingendes "Was ist da...?" heraus, ehe sie sich selbst bremsen konnte und lieber wieder verstummte. Eine solche Frage wäre nun wirklich sehr dumm, vor allem da es doch egal war was es nun wirklich war. Es war etwas zu essen und Punkt. In diesem Moment merkte Fly auch erst wie hungrig sie wirklich war, doch zu ihrem Glück knurrte nun nicht auch noch ihr Magen laut sondern blieb eben so still wie sie selbst. Bevor sie jedoch noch seltsamer reagieren konnte schüttelte sie schnell den Kopf und blickte noch einmal kurz auf die Tüte, die er ihr fragend und abwartend entgegenhielt. "Nein, danke..." meinte sie anschließend noch, bevor sie wieder auf den Boden blickte und sich überlegte, ob sie noch irgendetwas sagen sollte.
Dabei war Fly zuvor nicht einmal nur zu stur gewesen um etwas zu essen anzunehmen, sondern einfach zu misstrauisch. Und nun bereute sie ihre Entscheidung auch schon wieder, denn nach ihren Planungen würde sie ansonsten erst wieder ab morgen etwas zu essen für sich auftreiben können und müsste dann nun heute hungrig bleiben. Was hatte sie eigentlich erwartet, dass all das Essen in dieser Tüte vergiftet war, bis auf das was Jules gegessen hatte, nur damit sie es für ungefährlich hielt? Tatsächlich war ihr dies in den Sinn gekommen, auch wenn sie kurz darauf schon ein schlechtes gewissen durch diesen Gedanken bekommen hatte. Jeder normale Mensch wäre dankbar gewesen für ein solches Angebot, aber nein, Fly schlug es dankend ab obwohl sie selbst nicht einmal hatte. Irgendwo in ihren Gedanken musste sie leise Schnauben, während sie leicht den Kopf schüttelte und nun doch wieder zu Jules hinauf blickte, fast schon etwas abwartend was er nun sagen oder tun würde. Sie selbst wusste nämlich nun wirklich nicht ob sie noch etwas sagen sollte oder nun lieber weiterhin den Mund halten sollte.

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Mason Wood
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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   Mo Dez 08, 2014 5:53 pm

[Zeitsprung]

Der junge Mann wusste ganz genau, warum er hier war, im Gegensatz zu vielen anderen. Denn er stand mitten im Weihnachtsmarkt auf einer eher freieren Stelle mit seinem Hut für Spenden vor einen Füßen liegen, während er nun, sein Geld verdiente. Denn die Leute wurden vor allem zu Weihnachten entweder unglaublich großzügig oder noch geiziger als sonst. Er freute sich dabei dann verständlicherweise eher über die Ersteren. Eigentlich hätte er aber viel lieber das Fest mit seiner Familie verbracht, zumindest mit seiner Schwester, aber gut, das ging schlecht, wenn er in hier in einem Park in der Metropole New York stand, Weihnachtslieder sang und eigentlich fast pleite war. Aber ändern konnte er sein Leben auch schlecht. Davon abgesehen, dass er das auch gar nicht wollte, denn dann hätte er Mila ja gar nicht. Achja, Mila. Nicht jeder verstand unbedingt seine Liebe zu dem kleinen Fellknäuel, dass in letzter Zeit schon wieder unglaublich gewachsen war, aber das störte ihn auch gar nicht. Wofür er sein Geld 'verschwendete' war ja seine Sache. Auch wenn er es natürlich niemals als Verschwendung bezeichnen würde, denn dazu liebte er das Katzenbaby einfach viel zu sehr. Seiner Meinung waren aber auch eher die anderen Leute dumm, die so etwas niedliches nicht in ihrem Leben hatten. Tja, selbst Schuld. Mason grinste leicht bei dem Gedanken, während er seine Hände einige Male aneinander rieb. Denn es war eiskalt, zumindest für seine Auffassung, und zum Gitarre spielen konnte er schlecht Handschuhe tragen. Also hieß es Geld oder Wärme für ein paar Körperteile. Und es war wohl klar, für was jeder rational denkende Mensch entscheiden würde. Wobei er als Musiker klarerweise eher nicht auf ein paar Finger verzichten konnte. So wichtig waren sie dann schon. Langsam ließ er seinen Blick über die Menschenmasse gleiten, während er mehr oder weniger eine Pause machte. Ganz galt es ja nicht als Ausruhen, weil es im Prinzip nur war, damit sich seine Stimme morgen nicht komplett verabschieden würde, so rau wie sie war und damit er sich ein neues Lied überlegen konnte. Denn alle Weihnachtslieder kannte er auch nicht auswendig. Und dennoch musste er für Abwechslung sorgen. Immer das selbe zu spielen war nämlich wirklich kein guter Businessplan. Das wusste er aus Erfahrung leider nur allzu gut.
Mason fröstelte leicht, hielt aber sein Lächeln stehts und sang weiter. Heute war Weihnachten, ein Geschäftstag wie kein anderer, also musste er sich zusammenreißen. Selbst wenn ihm manche Lieder schon ein bisschen widerstrebten, denn die waren ihm eindeutig zu kitschig. Das störte ihn aber keineswegs, als er 'All I Want For Christmas Is You' von Mariah Carey anfing zu singen, während er sich wieder mehr bewegte. Denn Flirten oder auch einfach nur leicht anhängliches Verhalten, aber auf eine lustige Art, machte sich durchaus bezahlt. Auch wieder etwas, dass er durch Erfahrung wusste. Eine gewisse Selbstsicherheit war immer gut, auch wenn er sie nicht unbedingt hatte. Aber seinen Körper konnte man sowieso unter den ganzen Schichten nur erahnen. Ein guter Grund für seine Liebe zum Winter. So musste er sich nämlich selbst zumindest für die Zeit in der er draußen unterwegs war, nicht sehen. Auch wenn es ihn natürlich trotzdem nicht vor negativen Gedanken über sich selbst hinderte. Nun, aber solange er das nicht nach außen dringen ließ, war es auch nicht wirklich ein Problem. Denn wer wollte schon einem halb erfrohrenen, depressiven Straßenmusiker zuhören? Richtig, niemand. Da konnte er noch so gut sein. Mason wurde kurz aus seinen Gedanken gerissen, als eine Gruppe Leute stehen blieb und alle zumindest einen kleinen Beitrag spendeten. "Herzlichen Dank, frohe Weihnachten", unterbrach er kurz sein Singen, setze dann aber sofort wieder neu ein, denn den Faden hatte er nie verloren. Dazu machte er das hier schon zu lange, als dass er auch nur eine Liedstrophe vergessen könnte. Es war das selbe mit Sprachen, er konnte sich Wörter oder Wortgruppen bzw. bestimmte Phrasen einfach schneller merken, als manche andere. Warum wusste er auch nicht, aber das war zumindest etwas, wozu er gut war. Außer zu schlechten Witzen und zu Musik natürlich. Apropos andere Sprachen, als nächstes wollte er es mal mit einem französischen Weihnachtslied versuchen. Er kannte es zwar schon lange, hatte es aber noch nie vor Leuten gesungen. Aber schlechter als die anderen, die jeder schon mindestens zehntausend Mal gehört hatte, konnte es auch nicht laufen. Und wer weiß, vielleicht interessierte er so mehr Leute, wenn er in einer anderen Sprache sang. "A la venue de Noël. Chacun se doit bien réjouir..."

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Cathrin Sorokin
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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   Do Dez 11, 2014 8:46 pm

Ein frischer Wind fuhr durch die Gegend,sodass Cathrin sich mehr in ihren weißen Mantel kuschelte.
Während sie gerade ein Armband und Kette kaufte. Ehe sie dan auch weiter gehen würde.
Komm Skalar und fuß befahl sie ihren Begleiter,der sofort sich erhob und neben ihr kam.
So machten sie beide wie auf den Weg um den Weihnachtsmarkt weiter zu begutachten und den Musikern gelb und kleinigkeiten zu geben.
Sie mochte Weihnachten mit der ganzen Beleuchtung und die gute Laune und Nächstenliebe.
Doch auch er führt immer eine Spur betrübnis mit.
Die Schwarzhaarige sah zum Himmel und Erinnerte sich daran wie sie mit ihrer Mutter den Wehnachtsmarkt besucht hat. Das war eine der wenigen sachen ,wo die beiden völlig ungestört waren. Auch daran wie sie am großen Weihnachtsbaum auf den Markt gestanden haben und gesungen haben sowie den Armen geld und essen geschenkt haben, ja das waren noch Zeiten.
Sie biss sich etwas auf der Lippe und schluckte. Nun war sie jedes Jahr auf neues hier und zwar völlig bzw meist alleine hier her und tut das was sie früher mit ihrer Mutter zusammen gemacht hatte.
Doch nun sollte sie sich nicht weiter über solch trübe sachen nachdenken, sondern einfach weiter das tun was sie früher zusammen mit ihrer Mutter gemacht hatte und genau das in Ehren halten.
So setzte sie ihren Weg über den Weihnachtsmarkt.
Als sie jemand singen hörte wurde sie hellhörig, besonders weil sie die Stimme kannte.
So ging sie dorthin. Es standen bereits einige Leute dort, so blieb sie noch etwas abseits und hörte erstmal nur zu.
Dabei sah sie zu Mason. War hier nicht gleich so ziemlich in der Nähe der weihnachtsbaum? Ja das war er. Leicht lächelte die Schwarzhaarige ehe sie die Augen schloss und ihn weiter zuhörte.
Skalar lag zu ihren füßen und döste leicht.
Als er nach ihrer Meinung nach fast mit dem Lied zu ende war,ging sie auf ihn zu und schmiss erstmal etwas geld in den Hut ,ehe ihre Eisblaue augen sich auf Mason richten. Diese stahlten jedoch keine kälte aus sondern Wärme.
"Fröhliche Weihnachten sagte sie lächelte und holte dabei ein etwas größeres verpacktes geschenkt raus. wo etwas für Mason und seiner Katze drinn war.
Für dich
Sie hatte das gerade bei sich,weil sie sowie so vor hatte noch zu ihm zu gehen, bzw ihn aufzusuchen, genauso wie einige andere Mitglieder.

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Jules O'Brian
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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   Do Dez 18, 2014 10:02 pm

Je länger er vor Fly stand, desto mehr zweifelte er daran, dass es keine große Sache war. Für sie selbst schien nämlich offenbar zur großen Sache zu werden. Aber gut, jetzt konnte er es auch nicht mehr wirklich ändern. Selbst wenn er es wollte. Das Einzige, was er tun könnte, wäre, die Unterhaltung möglichst kurz halten. Trotzdem würde es ihn dann später ärgern, dass er ihr nicht doch die ein oder andere Frage mehr gestellt hatte. Denn sie interessierte ihn einfach noch immer. Vor allem aber, weil er nie gedacht hatte, dass jemand wie sie in den Bandenkrieg involviert war. Naja gut, nachdem was er inzwischen vor allem über die 13th Street Gang wusste wunderte es ihn eher weniger. Manchmal rann es ihm ja schon kalt den Rücken hinunter bei den Vorstellungen was in New York alles so passierte. Dagegen schien ihm Schottland, vor allem Aberdeen, zumindest von der Fassade her friedlicher. Aber gut, vielleicht war er hier auch einfach nur unfair, da er sein Heimatland ja schon irgendwie protegierte. Wobei, das tat wahrscheinlich jeder. Die New Yorker wären wahrscheinlich in seiner Heimatstadt auch nicht besonders zufrieden. Vor allem, was das Wetter anging. Das war aber wirklich schrecklich. Auch wenn es zumindest im Moment ähnlich wie hier sein müsste. Was für ihn natürlich hieß, dass ihm nicht sonderlich zu kalt war. Für die Leute hier war das aber wahrscheinlich schon ihre Frostgrenze. Zumindest so, wie sie sich anzogen. Oder nein, eher wie sie ihre Jacken mit zusätzlicher Kleidung ausstopften. Und auch Fly schien nicht unbedingt warm zu haben. Vielleicht sollte sie sich mal eine dickere Jacke kaufen. Oder eher, jemand anderer für sie. Obwohl er natürlich nicht alles übernehmen konnte für sie, davon abgesehen, dass sie es nie von ihm annehmen würde. Es war schließlich schon gefährlich genug ihr Kekse anzubieten. Kurz wechselte sein Gesichtsausdruck zu besorgt, ehe er dann aber wieder zu einem geradezu strahlenden Lächeln änderte. "Dankeschön.", freute er sich, als sie ihm ebenfalls fröhliche Weihnachten wünschte. Er musste schon sagen, dass es ihm viel mehr auffiel, wie sehr er doch dem englisch-stereotypischen Gentleman entsprach. Aber das war auch nur so, weil es das bei ihnen dann doch eher selten gab. Obwohl gar nicht so wenige Engländer hier waren. Aber gut, die hatten sich dann wahrscheinlich schon besser angepasst als er. Schließlich hatte er auch nicht unbedingt viel Zeit gehabt mit dem ganzen Umzugsstress. Und seiner Unfähigkeit was solche Nervenbelastungen anging. Jules wartete nun eigentlich nur mehr auf ihre Antwort auf sein Angebot, während er schnell seinen Lebkuchen aß. Hm, wirklich gut. Er sah kurz leicht nachdenklich auf die Tüte, ehe dann aber wieder sein fröhliches Blitzen in den Augen zurückkehrte. Den Gedanken, wie es wohl gewesen wäre mit einer Mutter solche Kekse zu backen, verdrängte er schnell wieder. Dafür hatte er ja schließlich seine Dreiecksbeziehung, wenn man das denn so nennen konnte, da sie irgendwie eher eine eigene Familie waren, mit seinem Cousin und seinem Halbbruder. Als sie dann aber eine halbe Frage im Raum stehen ließ, kniff er leicht die Augenbrauen zusammen und überlegte, warum sie sich unterbrochen haben könnte. Dachte sie etwa es wäre eine dumme Frage? Oder dass er sie nicht beantworten würde? Wobei, bei letzterem hoffte er doch sehr, dass er einen besseren Eindruck bis jetzt hinterlassen hatte. Nachdem Jules sich aber ziemlich sicher war, dass sie ihn fragen wollte, was er da hatte, beschloss er einfach trotzdem zu antworten. Warum auch nicht? Immerhin war es gar keine so blöde Frage, wenn man bedachte wie viel Verschiedenes man hier kaufen konnte. Vor allem, was Essen anging. Er selbst hatte sich hier ja für einen einfachen Mix aus unterschiedlichen Keksen entschieden damit er sich nicht entscheiden musste, aber es hätte auch sein können, dass er sich zum Beispiel nur für Zimtsterne entschieden hatte. "Oh, alles mögliche an Keksen. Du musst schauen was du magst.", antwortete er dann, bevor sie etwas anderes sagen konnte, einfach und sein Lächeln schien nur noch wärmer geworden zu sein. Langsam kam es ihm aber wirklich so vor, als ob er bei ihr besonders freundlich war. Und das bestimmt nicht nur, weil er neugierig war, was sie für Geheimnisse hatte. Nein, es war viel mehr sie im Gesamtbild. Ihr Auftreten, ihr Verhalten, ihre Art und Weise. Was genau sie aber an sich hatte, konnte er wirklich nicht sagen. Seltsam, denn allzu schlecht war er wirklich nicht dabei, jemanden zu beschreiben. Vielleicht funktionierte er kein Stück, wenn er unter Stress oder ähnliche Bedingungen gestellt wurde, aber wortgewandt war er eigentlich schon. Wobei er ja noch relativ wenig über sie wusste. Aber genau deshalb hoffte er nur umso mehr, dass er heute ein bisschen mehr herausfinden konnte. Und selbst, wenn es so etwas banales wie ihre Lieblingsfarbe wäre, er würde es als kleinen Triumph sehen. Davon abgesehen, dass es ihn sogar wirklich interessieren würde. Neue Leute kennenzulernen war schließlich immer noch eine faszinierende Erfahrung gewesen. Vor allem, wenn sie so reserviert wie Fly waren. Was ihn dann aber schon leicht enttäuschte, als sie sein Angebot ablehnte. Nicht, weil er es ihr aufdrängen wollte, es war mehr, dass er das Gefühl hatte, dass sie ihm nicht wirklich vertraute. Gut, was hatte er auch anderes erwartet? Sie kannten sich immerhin kaum, auch wenn er noch immer die schleichende Ahnung hatte, dass sie einiges mehr über ihn wusste, als er über sie. Denn seinen Namen hatte sie schließlich auch schon einmal gewusst, obwohl er ihn ihr eigentlich so nie gesagt hatte. "Ich meine du musst natürlich nicht. Möchtest du etwas anderes als Kekse? Also, wenn du magst, lade ich dich ein, auf was auch immer du dir wünscht.", bot er ihr dann kurzerhand an. Kam das jetzt vielleicht ein kleines bisschen seltsam rüber? Wahrscheinlich schon. Dann sollte er wohl doch lieber noch eine Begründung oder etwas ähnliches anfügen. "Wo doch schon Weihnachten ist." Schon besser. Jetzt mal sehen, ob sie sein zweites Angebot annahm. Sicher konnte man sich bei ihr nämlich offenbar wirklich nicht sein. Und vor allem, Geld genug hatte er ja wirklich. Wenn sie wollte konnte er ihr sogar den ganzen Laden kaufen. Inklusive Einrichtung und Verkaufsgenehmigung. Nicht, dass er darauf besonders stolz war. Aber trotzdem war es zumindest in vielen Situationen ein Vorteil, der einfach immer vorhanden war. Denn, wie man so schön sagte, Geld regiert schließlich die Geld. Sein Lächeln wurde leicht unterbrochen, allerdings nicht weniger warm, weil er seine Unterlippe leicht zwischen seinen Zähnen hin und her rollte, statt auf ihr herumzubeißen, auch wenn er beinahe schon den Drang dazu hatte. Warum wusste er aber wirklich nicht genau. Denn besonders nervös fühlte er sich eigentlich nicht wirklich. Wobei, zumindest ansonsten, wusste er das bei der Gesellschaft der kleinen Gestalt vor sich nie so genau. Einen gewissen Einfluss hatte sie nämlich auf ihn. Und das war Fakt. Nur der Grund dafür war ihm zumindest noch unbekannt.

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   Fr Dez 19, 2014 8:43 pm

Und wieder einmal wunderte sich Fly, wie Jules denn von so guter Laune sein konnte, obwohl er gerade hier auf einem Weihnachtsmarkt stand und mit Fly stand. Der Weihnachtsmarkt spielte dabei natürlich keine Rolle, sondern einfach nur sein Gesprächspartner. Im Gegensatz zu ihm schien die junge Spionin da wohl eher wie das genaue Gegenteil, auch wenn sie keinesfalls äußerlich traurig oder mürrisch wirkte, sondern einfach nur viel ruhiger und schüchterner als ihr Gegenüber. Dieser freute sich nun gerade wirklich mit einem strahlenden Lächeln über ihre Worte, während Fly nun eher etwas unschlüssig den Blick wieder gesenkt hielt und nichts mehr auf seinen Dank äußerte.
Trotzdem war es nicht einmal wirklich unangenehm, dass sich Jules so freundlich ihr gegenüber verhielt, sondern einfach nur ungewohnt. Vielleicht würde sie es sogar als normal empfinden, wenn mehr freundliche und ungefährlichere Leute hier in New York leben würden. Wobei diese dann wohl kaum so freundlich zu ihr wären. Es blieb also noch immer ein Rätsel, warum genau Jules nun so freundlich zu ihr war. Natürlich konnte es etwas mit seiner Herkunft zu tun haben, aber Fly wollte dies noch nicht so ganz glauben. Wie auch, wenn viele andere Engländer ganz anders drauf waren und sich keinesfalls so freundlich benahmen wie er es tat. Diese Frage würde sie nun also noch ziemlich lange beschäftigen, so wie sie vermutete. Ob er vielleicht doch schon mehr vom Bandenkrieg wusste und irgendetwas von ihr wollte? Geld hatte sie nicht, aber Informationen und auch sonst konnte sie allerlei Dinge beschaffen.
Schnell jedoch schüttelte Fly innerlich den Kopf darüber. Nein, er wusste wohl noch nicht wirklich etwas über sie in dieser kurzen Zeit, da war sie sich sicher. Seine Informationen kämen sonst maximal von den South Lemons und diese konnten ihm da auch nicht viel weiterhelfen. Nachdem sie nun einen kurzen Augenblick ihre Augen schloss bei diesen wirren Gedanken verdrängte sie eben jene schnell und blickte anschließend wieder hinauf zu Jules. Dieser hatte bei ihrer Frage die Augenbraue leicht zusammengekniffen und sofort fragte sich Fly was ihm wohl durch den Kopf ging. Wohlmöglich versuchte er ihre Frage zu vervollständigen, aber nachdem die Rothaarige dies sowieso nicht getan hatte war es wohl auch recht egal.
Jules schien jedoch schnell erraten zu haben welche ursprüngliche Frage sie geplant hatte, außerdem hatte er sich wohl auch entschieden dennoch zu antworten, denn schon im nächsten Moment kam eine Erklärung des Inhaltes der Tüte. Sein warmes Lächeln, welches währenddessen seine Lippen zierte schien dabei sogar ein wenig beruhigend auf Flys Unsicherheit zu wirken, auch wenn sie dennoch dadurch ihre Meinung nicht änderte und nur kurze Zeit später sein Angebot abschlug. Ein etwas schlechtes Gewissen überkam sie kurz darauf auch erst, als sie dachte zu sehen, dass Jules bei ihrer Ablehnung etwas enttäuscht wirkte. Aber was sollte ihn dabei auch enttäuscht haben? Gut, er kannte Fly und ihre Macken nicht, aber es war wohl klar dass man nicht gleich von jedem auf der Straße etwas zu Essen annahm. Oder taten dies andere Leute etwa, nur wenn man sich einmal gesehen hatte? Gut, Fly hatte genügend Informationen über ihn um schon seit Jahren mit ihm in Kontakt stehen zu können, aber das lag wohl eher an ihrem "Beruf". Dabei fiel ihr gerade erst auf, dass sie recht wenig über Jules wusste. Natürlich, die wichtigsten Fakten, die man brauchte, wusste sie schon längst. Doch anschließend hatte sie nicht zu sehr in seiner Identität herumgeschnüffelt, was ihr in diesem Moment erst wirklich bewusst war. Grund dafür gab es eigentlich nicht, denn auch sonst suchte sie sich alle Informationen zusammen die sie kriegen konnte, aber irgendetwas hatte sie davon abgehalten. Einen Auftrag, der jegliche Informationen zu ihm benötigte würde sie wohl so schnell nicht bekommen, aber normalerweise war ihr sehr wichtig zu wissen wem sie denn gegenüberstand. Darauf, dass er noch recht neu war konnte sie es keinesfalls schieben, denn dies machte auch sonst keinen Unterschied. Aber warum dann?
In ihren Gedanken unterbrochen blinzelte sie etwas und richtete ihre Aufmerksamkeit wieder vollkommen auf Jules, der ihr in diesem Augenblick eine Alternative zu seinem vorherigem Angebot machte. Etwas verwirrt darüber blinzelte sie erneut einen Moment einfach nur stumm, da dies nun wirklich etwas sehr plötzlich kam und Fly mehr als nur überraschte. Warum auch wollte er ihr etwas zu Essen besorgen? Nur einen Augenblick später begründete er dies mit Weihnachten, doch irgendwie kam es der Spionin noch immer sehr seltsam vor.
"Gerne..." entgegnete sie zu ihrer eigenen Überraschung, was man ihr wohl selbst auch etwas anmerken konnte, ehe sie ihren Blick etwas schüchtern senkte und ihre Hände nun tief in den Taschen ihres Mantels vergrub. Hatte sie gerade diesem Angebot wirklich zugestimmt? Scheinbar schon, doch wenn man ihre vorherigen Gedanken diesbezüglich berücksichtigte war es wohl kein ganz so großes Wunder. Überraschend würde es wohl dennoch kommen, da es sie ja nun auch selbst überrascht hatte. "Also ich meine, nur wenn es dir nichts ausmacht." fügte sie anschließend noch schnell etwas leiser hinzu, bevor sie nur ganz leicht ihre Stirn darüber runzelte. Warum sollte es ihm denn etwas ausmachen, wo er ihr es doch selbst angeboten hatte?
Ganz leicht den Kopf schüttelnd zog Fly ihre Schultern leicht an, sodass der Kragen ihres Mantels nun wieder etwas weiter als nur bis zu ihrem Kinn ging und sie noch etwas besser wärmen konnte. Sie sollte sich eventuell nach Weihnachten wärmere Kleidung besorgen, wenn sie auf der Straße war. Oder einfach mehr drunter ziehen, aber das alles hatte schließlich Zeit.
Nur kurz warf sie anschließend einen Blick auf Jules, bevor sie betont ruhig durch die Menge blickte und nur einmal kurz währenddessen durch die kalte Luft etwas fröstelte, jedoch mehr nebensächlich. "Was kannst du denn empfehlen?" fragte sie anschließend wieder etwas klarer und sicherer, wobei sie wohl auch ihre vorherigen eher überraschenden Worte etwas überdecken wollte. Es war schließlich nicht jeden Tag so, dass Fly ein solches Angebot annehmen würde, aber dafür gab es wohl auch ein erstes Mal wie man bemerkte. Andererseits jedoch interessierte sie auch wirklich, was er denn von all dem Weihnachts- und Wintergebäck empfehlen würde, denn sie selbst kannte sich damit ehrlich gesagt nicht so sehr aus. Natürlich konnte sie ein Plätzchen von einem Lebkuchen unterscheiden, aber da sie schon so lange Zeit - oder bei einigen Dingen auch noch nie - etwas davon gegessen hatte konnte sie selbst so etwas nicht beurteilen. Der andere Effekt an ihrer Frage war dann aber auch, dass Jules hoffentlich nicht mehr das Gefühl haben würde die Konversation zwischen den beiden ginge nur von ihm aus - denn zumindest Fly hatte oft dieses Gefühl und seltsamerweise wollte sie nicht, dass er so etwas dachte. Irgendwie schaffte es Jules Fly in ihren Entscheidungen und Worten etwas zu beeinflussen, doch schaffte er dies jetzt wirklich nur durch sein warmes Lächeln und seine nette und höfliche Art? Irgendwo konnte die Rothaarige es wohl nur hoffen, denn bis auf wenige Ausnahmen auf der Straße hatte sie ein solches Verhalten noch nicht erlebt, wobei sie es auch noch nie so stark erlebt hatte. Irgendwann hatte schließlich dann auch jeder aufgegeben sie in jeglicher Form aufbauen und bessern zu wollen, einfach weil sie ab einem gewissen Punkt sowieso abgeblockt hatte. Bei Jules wäre dies wohl genau so, zumindest glaubte Fly dies momentan wirklich noch.

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   So Dez 21, 2014 10:15 pm

cf: Naya Blacksmiths Villa

Ihr Auto, den Porsche dieses Mal, hatte sie ein Stück weiter geparkt. Verständlich, nachdem es zuerst einmal bei dem Weihnachtsmarkt kaum Parkmöglichkeiten gab und zweitens, weil sie keine Lust hatte danach nach Schäden zu suchen. Und das natürlich nur, weil irgendein Idiot zu viel getrunken hatte. Gewisse Ähnlichkeiten mit sich auf der Halloween-Party waren hierbei auf jeden Fall rein zufällig. Aber zurück zu ihren Gründen ihren fahrbaren Untersatz dann doch weiter weg hinzustellen. Schlicht weg hatte sie keine Lust jemanden, der sich wirklich trauen würde, betrunken oder nicht, das Auto einer Leaderin auch nur anzufassen, umbringen zu müssen. Das war ihr die Weihnachtsfeiertage dann doch zu mühsam. Und unter anderen würde es kaum auffallen. Denn sie war schließlich nicht die einzige Einwohnerin New Yorks, die viel zu viel Geld hatte. Zögern, falls es dann aber doch passieren würde, würde sie allerdings keinesfalls. Aber das, so hoffte sie zumindest, sollte allen Leuten eigentlich klar sein, die sie kannten. Naja, zumindest allen außer Charlie. Der wusste ja sogar, dass sie ein Herz hatte. Wahrscheinlich sogar besser als sie selbst. Beinahe schon traurig und doch irgendwie das Gegenteil. Naya lächelte leicht. Was war denn jetzt los? Am Ende wurde sie noch weihnachtsemotional. Wobei, hoffentlich nicht. Ansonsten würde sie noch alle Leuten einen äußerst heftigen Schock einjagen, wenn sie ihnen begegnete. Zwar würde sie schon darüber lachen, denn es ihnen wirklich mehr gruselig vorkam, wenn sie freundlich war, als wenn sie sie bedrohte. Aber gut, eine Reihe ohnmächtiger Leute um sich herum wollte sie dann doch nicht. Die behinderten aber sowieso nur den Weg. Unfähig wie sie waren. "Dann mal los.", schmunzelte sie Charlie zu, während sie den Markt betraten. Sogleich sah sie sich etwas um, allerdings mehr in der Menge, als bei den Ständen der einzelnen Verkäufer. Gut, bis jetzt konnte sie zumindest nicht ihren Erzrivalen ausmachen. Das war dann doch eher optimal. Andererseits würde sie es auch beinahe ironisch finden, wenn er sie im Weihnachtspullover sehen würde, der unter ihrer offenen Jacke gut sichtbar war. Es war aber auch warm genug, nachdem sie darunter noch eine Schicht anhatte und der Pullover wirklich etwas für sehr kalte Tage war. Und mal davon abgesehen, dass sie eigentlich nicht besonders kälteempfindlich war. Zumindest was die Verhältnisse in New York anging. Jedenfalls bemerkte sie selbst jetzt schon ein paar schräge Blicke über die sie aber lächeln konnte. Oja, für manche Leute war es offenbar noch immer etwas neues, dass sie nicht den ganzen Tag in einem gruseligen, schummrig beleuchteten Keller saß und sich einen neuen bösen Plan ausdachte, wie sie es der Menschheit schwerer machen könnte. Aber gut, mit dieser ungewohnten Information mussten sie wohl lernen umzugehen. Auf ihrem Arm hatte sie zusätzlich noch ein Paket. Es war aber nicht in einem kitschigen Geschenkpapier eingepackt, wie die für Charlie gewesen waren, sondern einfach in einem normalen Karton. Selbst war sie sich auch nicht mehr ganz sicher, warum sie es mitgenommen hatte - denn wieso sollte sie überhaupt hier sein? - aber gut, ändern konnte sie es jetzt auch schlecht. Naya kniff also ihre Augen zusammen und suchte die Menge etwas konzentrierter ab. Dann plötzlich weiteten sich ihre Pupillen leicht. Bingo, sie war also doch hier. "Warte kurz.", wies sie Charlie an. Sie benutzte dabei zwar keinen unhöflichen Unterton, aber man merkte sofort, dass es kein Vorschlag, sondern ein Befehl war. Davon abgesehen, dass sie sowieso öfters fast nur im Imperativ sprach. Aber gut, wenn man etwas von ihr wollte, dann musste man das ja beinahe war. Es sei denn sie hatte schlechte Laune. Dann sollte man lieber schnell wegrennen, wenn man so etwas oder auch noch etwas annährend Ähnliches versuchte und zwar möglichst aus ihrer Schussweite. So griffbereit wie sie ihre Pistole immer hatte. Sogar jetzt. Aber das wussten die meisten Leute, zumindest die die schon mal den Genuss gehabt hatten ihr zu begegnen, wahrscheinlich schon längst. Wobei das Wort Genuss hierbei natürlich ironisch gemeint war. Für die Meisten war es eher ein Erlebnis gewesen, dass man vielleicht mit Todesangst vergleichen könnte. Aber gut, das war jetzt auch wirklich nicht nur ihre Schuld. Zumindest soweit sie das in Erinnerung hatte. Vielleicht war sie da aber auch ein bisschen subjektiv. Jetzt drängte sie sich aber erst einmal durch die Menge um zu der Person zu kommen, der sie das Paket geben wollte. Als eine Art Weihnachtsgeschenk. Wobei eine Naya Blacksmith natürlich nie einfach so etwas schenkte, wenn es sich bei dem Empfänger nicht zufällig um ihren besten Freund handelte. Es war nämlich schon beinahe geschäftlich, aber trotzdem auch irgendwie nicht. Nett oder weich sollte sie trotzdem lieber niemand nennen. Es sei denn natürlich, wenn er beziehungsweise einen kostenlosen Mord an sich selbst ausgestellt haben wollte. Was sie natürlich niemanden verwehren wollte, selbst wenn Weihnachten war. Um genau zu sein, wäre es doch beinahe ein Weihnachtsgeschenk oder? Wie romantisch. Sie streckte leicht ihren Hals, auch wenn es ihr bei ihrer Größe jetzt nicht unbedingt schwerfiel über die Menge hinwegzuschauen, vor allem mit den hochhackigen Stiefeln, aber trotzdem war es noch eine halbwegs große Entfernung zwischen ihnen. Ihr Blick wechselte von entschlossen zu fast schon erstaunt. Die Person schien sich tatsächlich mit jemanden zu unterhalten. Interessant, wenn man betrachtete, dass sie ansonsten Leute eigentlich eher mied. Nicht, dass es sie etwas anging. Inzwischen sollte allerdings klar sein, wen Naya mehr oder weniger überraschen würde. Und zwar Fly. Aber was war eigentlich in dem Paket?  Richtig, das hatte sie noch gar nicht erwähnt. Es war ein Kurzmantel mit echten Daunen gefüllt. Er hatte die Farbe schwarz, innerlich mit einem weichen Material ausgestattet in einem blau. Und wie man schon allein an der Zusammensetzung sehen konnte, war er definitiv nicht billig gewesen. Wobei, wann hatte sie jemals etwas verschenkt, was kostengünstig gewesen war? Zu wenig Geld hatte sie schließlich definitiv nicht und außerdem wollte sie solche billigen Sachen noch nicht einmal anfassen. Zickig war sie zwar nicht, aber wer sich Qualität leisten konnte hatte eben einen gewissen Standard. Tja, beinahe schon lustig, wenn man dachte, dass sie teilweise Tage blutend in einem Keller eingesperrt verbracht hatte. Aber gut, das wussten die ganzen Leute hier ja nicht. Mit einer Ausnahme natürlich wie immer. Wobei, Fly musste bestimmt auch einige Informationen über ihre Kindheit haben. Schließlich wusste sie irgendwie alles über jeden. Lustig, wenn man bedachte, dass die Anderen über die kleine Spionin eigentlich nichts wussten, aber gut. Einen Moment fragte sie sich, ob Zachary wohl jene schon einmal nach ihrer Geschichte gefragt hatte, nachdem sie schließlich das mit Lucia wusste. Möglicherweise. Fraglich aber, ob er darauf auch eine Antwort bekommen hatte. Tja, selbst wenn, sie wüsste wirklich nicht, wie er so etwas gegen sie verwenden könnte. Und hoffentlich würde ihr auch nichts dazu jemals einfallen. Naya räusperte sich laut, nachdem sie inzwischen direkt hinter Fly stand. Dann setzte sie sofort ein minimales Lächeln auf. "Hallo Fly. Ich wollte nur sagen, dass ich weiß, dass mein Verhalten in letzter Zeit dich vielleicht etwas gestresst hat. Das ist von meiner Seite natürlich äußerst unangebracht, aber wie du bestimmt weißt, läuft alles im Moment ein bisschen aus dem Ruder unter uns Gangs." Während sie sprach achtete sie äußerst genau darauf sich nicht zu entschuldigen. Das würde sie nämlich niemals einfach so tun. Vor allem, aus einem, zumindest in diesem Fall ihrer Meinung, nichtigen Grund. Das hier ist für dich. Nachdem sie nicht annahm, dass sie es ihr unbedingt aus dem Hand nehmen wollte, stellte sie es einfach vor ihr ab, um sich dann zu entfernen. Sie drehte sich allerdings noch einmal um, um "Schöne Weihnachten." auszurichten.  Den Kerl neben ihr ignorierte sie dabei völlig. Soweit sie wusste war er erst vor kurzem bei den South-Lemons eingestiegen, was sie natürlich ärgerte, aber zumindest sofort würde sie sich nicht an ihm rächen. Schon gar nicht auf neutralem Gebiet. Davon abgesehen, dass sie die schleichende Vermutung hatte, dass sobald sie unfreundlich ihm gegenüber sein würde, Zachary wie aus dem Nichts auftauchen würde und sofort eine Moralpredigt halten würde. Der hatte für so etwas doch bestimmt bei jedem seiner Schoßhunde einen GPS-Sender eingebaut. Genau so und nicht anders. Sie musste bei ihrem lächerlichen Gedanken beinahe schon lachen, hielt es aber zurück. Das wäre dann selbst für ihren Ruf zu gruselig. Sie brauchte nicht auch noch das Gerücht, dass sie zu sich selber sprach. Trotzdem freute sie sich. Denn ihr Plan war, vor allem nach den Protesten, die Outsider wieder mehr von sich zu überzeugen. Davon abgesehen, dass die Spionin ja wirklich zwischen zwei Stühlen saß. Und dann war es natürlich beinahe schon ein lustiges Spiel, wenn sie solche Sachen tat. Wobei es eher eines mit Zachary war und sie dabei einfach zufällig als Medium fungierte. Denn um ihn zu ärgern wurde sie wirklich fast alles tun. Fast. Beinahe könnte sie schon wieder auflachen, aber diesmal einfach nur bösartig. Aber darauf nicht verrückt zu wirken brauchte sie jetzt auch gar nicht mehr achten, denn sie stand inzwischen schon wieder vor Charlie, dem Meister, wenn es darum ging geisteskrank zu wirken. Oder zumindest wie eine leicht seltsame Katzen-Lady. "So, Paket abgegeben. Was sollen wir beide machen? Außer unglaublich gut aussehen wie immer natürlich."

OoT: Wichtelgeschenk Nr 1 erledigt, hah.

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   Di Dez 23, 2014 9:30 pm

Sein Gehirn schaltete sich aus. Einfach so. Zwar nicht lange, aber irgendwie schien es wohl beschlossen zu haben, dass jetzt genau der richtige Zeitpunkt war, um zumindest für eine kurze Zeit abzustürzen. Akku-Ausfall vielleicht. Jedenfalls starrte er sie einige Momente also einfach nur an, ohne ihr eine Antwort zu geben. Und das obwohl es ihn wirklich freute, dass sie sein Angebot angenommen hatte. Es war dann zwar nur so, dass er es sich zwar erhofft hatte, dass sie ja sagen würde, aber es wirklich nicht erwartet hätte. Denn Fly war eben Fly. Wahrscheinlich hätte er sogar eher noch erwartet, dass sie schreiend von ihm weglaufen würde. Okay, das dann doch nicht. Sie würde nicht schreien. Das wäre nur zu viel Aufmerksamkeit für ihren Geschmack. Hah, er kannte sie doch inzwischen gar nicht so schlecht. Dafür, dass er noch nicht einmal ihren richtigen Namen wusste. Aber zumindest laut Zachary machte sie daraus sowieso ein Geheimnis. Wobei es ihn ja schon interessieren würde, welchen Namen sie eigentlich hatte. Auch wenn Fly eindeutig zu ihr passte, vor allem mit ihrer kleinen aber flinken Gestalt. Aber trotzdem. Schon allein deswegen, weil sie seinen Namen offenbar schon gewusst hatte, bevor er sie überhaupt gekannt hatte. Schon seltsam, aber gut, hier in New York mitten im Bandenkrieg, wo wollte er da noch Normalität auftreiben? So, darüber konnte er aber wirklich auch noch später nachdenken, denn jetzt sollte er mal lieber aufhören vor sich hin in die Leere zu starren. Denn so übertrieben überrascht reagieren wollte er dann doch nicht. Also breitete sich plötzlich, beinahe schon wie von selbst, ein sehr breites Lächeln auf seinen Lippen aus. Er schien damit förmlich Freundlichkeit und auch eine gewisse beruhigende Aura auszustrahlen. Davon abgesehen, dass jeder sehen könnte, wenn er denn nur darauf achten würde, wie seine Augen kurz aufglänzten. Es hatte etwas kindliches, aber auch eindeutig einfach nur eine unglaubliche Freude. Triumpf, Schadenfreude oder ähnliches schien ihm, vor allem in diesem Moment, wirklich ein Fremdwort zu sein. Zumindest, so stellte er es sich vor, musste er wirken. Und teilweise war es ja auch wirklich so. Nachdem teilweise ihn die Mitglieder der South-Lemons auch beinahe für den Unschuldigsten von ihnen sahen. Vor allem solche mit einem Beschützerinstinkt. Beispielsweise Cathrin. Aber er mochte sie eigentlich ziemlich gerne. Sie war sehr nett und hatte ein großes Herz. Die Anderen mochte er aber auch eigentlich. Es war einfach nur so, dass es schwierig war mit allen zurecht zu kommen. Vor allem, da in einem Bandenkrieg wohl alle irgendwie eine Macke oder eine wirklich schlechte Angewohntheit hatte. Zumindest war ihm bis jetzt wirklich noch niemand begegnet, der so etwas in der Art noch nicht gehabt hatte. Und Fly war da auch keine Ausnahme. "Oh, also i-ich persönlich mag Zimtsterne total gerne oder Mince Pies. Aber wenn du etwas anderes zu essen magst, kannst du das auch gerne haben. Keine Ahnung, Maroni oder einfach irgendetwas anderes. Muss ja nichts weihnachtliches sein." Er hatte seinen Satz, nach einer so langen Stille, dann doch eher unsicher angefangen, sich dann aber zusammengerissen. Immerhin schlug er ihr nur Essensvorschläge vor und keinen Plan, wie man die Weltherrschaft an sich reißen könnte. Und eine Autoritätsperson war sie zu ihm auch noch. Aber trotzdem hatte sie einfach einen gewissen Effekt auf ihn. Welchen, das wusste er allerdings selbst nicht. Und bevor er darüber auch nur ein bisschen nachdenken konnte, wurden sie allerdings unterbrochen, nachdem sich einfach eine Frau neben ihn stellte, die ihn nicht nur beinahe ein Stück überragte, sondern auch generell einfach nur Kontrolle und eine gewisse Kühle ausstrahlte. Ihr Gesicht sah er allerdings nur von der Seite, auch wenn er selbst ohne einen Rundherumblick sagen konnte, dass ihr Lächeln darauf einfach etwas gezwungen wirkte. Aber er sagte lieber nichts, denn er war sich wirklich nicht sicher, was er von dieser Person halten sollte. Als sie aber dann zu reden begann, gefrohr ihm förmlich das Blut in den Adern. Und dann erkannte er auch, was er übersehen hatte. Das hier war Naya Blacksmith. Beinahe hätte er einen Schritt zurück gemacht, hörte aber dann doch lieber zu, was sie zu sagen hatte. Außerdem wollte er nicht unbedingt ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Denn wenn Fly wusste, dass er bei den South-Lemons war, dann wusste das die feindliche Leaderin schon lange. Auch wenn sie ihn zumindest jetzt noch ignorierte. Zu seinem Glück. Wobei, das was sie sagte klang wirklich nicht besonders einschüchternd, davon abgesehen, dass sie einen Weihnachtspullover trug. Aber gut, was hatte er auch erwartet, schließlich hatte sie ja auch ein Privatleben. Trotzdem, dass sie so freundlich zu Fly war, war beinahe schon verdächtig. Und dann gab sie ihr auch noch ein Geschenk. Oh wow, das wirkte nun wirklich kein noch so minimales Stück mehr nach der Naya von der er erzählt bekommen hatte. Wobei der Schein natürlich trügen konnte. Wobei er darüber dann wirklich nicht mehr lange nachdachte, vor allem, nachdem er endlich aufatmen konnte - er hatte gar nicht bemerkt, dass er überhaupt den Atmen angehalten hatte?, weil sie sich wieder entfernt hatte. Puh, überlebt. Jetzt musterte er allerdings das Paket, das sie stehen gelassen hatte, misstrauisch, aber viel mehr neugierig. "Was da wohl drin ist?", fragte er sich daraufhin laut, ohne es zuerst zu merken. Aber was sollte er auch schon gegen seine Neugier tun? Immerhin bekam man bestimmt nicht jeden Tag etwas von einer Leaderin geschenkt, schon gar nicht von so einer wie Naya. Da konnte Fly noch so sehr in den Bandenkrieg involviert sein, wie sie wollte.

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   Fr Dez 26, 2014 2:11 am

cf: Naya Blacksmiths Villa

Trotz dass Charlie Naya's Fahrstil nur zu genau kannte, überraschte es ihn jedes Mal aufs Neue, dass es auf dem Weg keine Toten gab. Und das nicht, weil er seiner besten Freundin nicht zutraute, die Stadt zu durchqueren ohne jemanden zu überfahren, sondern einfach, weil bis jetzt anscheinend jeder Fußgänger Glück gehabt hatte und nicht blöd und unnötigerweise im Weg herum stand. Wobei er irgendwie glaubte, dass Naya dachte, er würde noch mehr Leben gefährden als sie, hätte er einen Führerschein... oder ein Auto. Er zog sich schnell die dunkle Lederjacke über, die er im Auto die ganze Zeit über einfach festgehalten hatte, bevor er noch einen Blick auf den Porsche warf und dabei fast skeptisch wirkte. Natürlich war es schlauer, etwas entfernt von dem Weihnachtsmarkt zu parken, immerhin gab es genügend Leute, die den Glühwein nur so in sich hineinkippten und danach oben nicht mehr von unten unterscheiden konnten, allerdings war er sich nach der Halloween-Party nicht mehr ganz so sicher, wer die genannten Personengruppen so waren. Womit er Naya nichts unterstellen wollte, immerhin war er auch schon mehr als einmal viel zu betrunken gewesen und hätte bestimmt schon eine Menge dummer Dinge getan, wären da nicht bestimmte beste Freundinnen oder schlicht und einfach eine massive Haustür, die in dem betrunkenen Kopf das schwierigste Rätsel auf Erden bildete und folglich nicht geöffnet werden konnte - zumindest nicht, bis Charlie wieder einigermaßen nüchtern war. Trotzdem hatte Halloween ja gezeigt, dass sich auch aus der eigenen Gang viele den Kopf wegtranken, was irgendwie amüsant, aber trotzdem irgendwie unpraktisch war.
Mit einem knappen, kaum hörbaren Schnauben tat Charlie die Gedanken ab und folgte der Dunkelhaarigen einfach, bis sie den eigentlichen Markt schließlich erreicht hatten. Bemerkenswert viel war noch nicht los, allerdings konnte das sich ja schnell wieder ändern, weshalb Charlie nicht voreilig urteile und stattdessen den Blick über die Stände gleiten ließ. Die schrägen Blicke einiger Anwesenden, die aber mehr auf Naya gerichtet waren, bemerkte er kaum, achtete jedoch auch nicht wirklich darauf. Ebenso wenig, wie er auf das Paket in Nayas Händen geachtet hätte, immerhin bemerkte er dieses erst, als seine beste Freundin ihn dazu aufforderte, zu warten. "Eh-" setzte er noch an, doch da entfernte sich Naya bereits und ließ ihn zurück. Nachdenklich fuhr er sich mit der Hand durch die dunkelblonden Haare, ging einige, wenige Schritte und versuchte, Naya im Auge zu behalten, was bei der Menge der Leute, die einfach nur herumstanden oder sonst etwas taten, so gut wie unmöglich war. Dazu kam Charlies Mangel an Konzentration. Er zuckte nur leicht den Schultern, während sich seine Aufmerksamkeit auf andere Dinge richtete, wie sein Handy zum Beispiel. Er schrieb eine kurze SMS, runzelte währenddessen kurz die Stirn und löschte diese dann wieder, ehe er das Handy einfach zurück steckte.
Und kurz darauf stand Naya auch schon wieder vor ihm und redete los, als sei nie etwas gewesen - wobei ja auch nichts wirklich spektakuläres passiert war, zumindest in Charlies Augen. Das Paket war weder explodiert, noch waren Katzen hinaus gesprungen, weshalb es ja nicht allzu spannendes hatte sein können. Über seinen eigenen Gedankengang den Kopf schüttelnd und gleichzeitig über Naya's Bemerkung lachend schloss er kurz die Augen, öffnete sie jedoch schnell wieder, wobei ein amüsiertes Glänzen in seinem Blick mitschwang. "Was kann ich den schon außer unglaublich gut aussehen?" scherzte er mit einem knappen Zwinkern, was seine Aussage auch schon wieder entschärfte. "Was war das eigentlich für ein Paket?" Kurz hob er eine Augenbraue, eine Antwort abwartend, wobei er sich irgendwie nicht ganz sicher war, ob Naya es ihm erzählen würde. Und dass, obwohl Naya ihn sonst in relativ alles einweihte, das war auch schon in frühen Zeiten so gewesen, als sie noch Head und er einfaches Mitglied gewesen war. Er hatte also schon immer Dinge gewusst, die er nicht hatte wissen sollen, allerdings hatte das für ihn bisher nie schlechte Auswirkungen gehabt und Naya konnte so oder so tun oder lassen was sie wollte.

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   Fr Dez 26, 2014 9:22 am

Etwas verunsicherter wurde Fly schon als sie bemerkte, dass Jules sie einfach nur anstarrte und überhaupt nicht sagte. Selbst als sie daraufhin ihren Blick wieder anhob und in seine Augen blickte konnte sie keine wirkliche Regung an ihm erkennen, fast so als wäre er einfach nur ein Roboter und irgendjemand hätte ihn plötzlich abgeschaltet. Wobei Fly sich nicht so wirklich - wenn nicht sogar gar nicht - mit der Technik auskannte und so nicht einmal wusste ob dies überhaupt gehen würde. Es war ja sowieso nur ein sinnloser Gedanke gewesen. Aber warum wirkte er denn dann so erstarrt? War er wirklich so überrascht über ihre Zusage? Nun gut, es kam ja auch wirklich überraschend, aber auch wenn viele dachten Fly einschätzen zu können, so konnte sie es dennoch immer wieder schaffen andere mit ihren Antworten zu überraschen. Wer sie kannte, durfte das schon fast wissen.
Plötzlich aber reagierte Jules nun doch und ein ziemlich breites Lächeln breitete sich auf seinen Zügen aus, weshalb Fly ihn einen Herzschlag lang vielleicht sogar etwas irritiert anstarrte. Gruselig. ging es ihr einen Moment lang sogar durch den Kopf, doch dieser Gedanke verflog fast sofort darauf wieder, denn sein Lächeln war einfach zu freundlich und irgendwie wirkte es auch ein wenig beruhigend auf die kleine Rothaarige, auch wenn diese das natürlich nie zugeben würde. Außerdem sah Fly ihm ja auch mehr in die Augen, sodass sie sogar einen Moment lang meinte ein Glitzern in ihnen zu sehen, doch wirklich sicher war sie sich dabei nicht. Bei ihren dunkel wirkenden Augen war dies ja auch oft der Fall, auch wenn der Glanz dann eher etwas Mysteriöses andeutete und nie genau einzuordnen war. Sein ganzes Auftreten im Moment hatte jedoch einfach nur eine fast schon kindlich wirkende Freude an sich, was Fly nun ehrlich überraschte. Sie hatte noch nie jemanden gesehen, der sich dieses kindliche und einfach nur rein ehrliche Lächeln beibehalten hatte - bis auf ihn. Dieses Lächeln wirkte ja fast schon ansteckend, doch bevor auch nur ihre Mundwinkel zucken konnten vergrub Fly ihr Gesicht einfach fast bis zur Nase hin tiefer im Kragen ihres Mantels. Lediglich ihre Augen leuchteten einen Moment lang unergründlich auf, doch dies taten sie ja nicht all zu selten und dies aus den unterschiedlichsten Gründen.
Fly beschäftigte sich nun aber lieber mit seinen Worten und lauschte ihnen aufmerksam, ehe sie einen Moment lang einfach nur nickte. Dass er anfangs recht unsicher klang überging sie einfach, denn schließlich konnte das auch einfach an seiner vorherigen geistigen Abwesenheit liegen - oder was auch immer das war.
"Ich denke Zimtsterne klingen g..." meinte sie anschließend und blickte ihn noch kurz an, bevor sie schließlich noch während ihrer Worte ihren Blick einmal durch die Menge schweifen ließ. Ihre Worte vollenden konnte sie allerdings nicht, denn einem plötzlichen Gefühl folgend Spürte sie nun fast schon wie sich etwas hinter sie stellte - oder wohl eher Jemand. Und noch während sie hinter sich eine sehr bekannte und von ihr nicht gerade gemochte Stimme hörte drehte sie sich in jener Sekunde blitzschnell halb zur Quelle dieser Stimme um, die sich aber kurz darauf auch schon neben Jules stellte. Vielleicht mochten einige Leute dieses Bild als vollkommen normal einordnen, doch für Fly schien es fast schon surreal. Schließlich stand hier nicht irgendwer neben irgendwem, sondern ein South Lemon neben einem Mitglied, oder mehr der Leaderin der 13th Street Gang. Doch wenn man es so sah, musste man auch ehrlich sagen, dass beide Menschen waren und das Bild von zwei Menschen nebeneinander war dann doch nicht ganz so surreal. Dennoch, Fly kniff über diesen Aspekt kurz ihre Augen minimal zusammen, ehe sie ihre Aufmerksamkeit der neu dazu gekommenen schenke, Naya Blacksmith. Dass sie dabei nur nebensächlich auf Jules achtete war nicht einmal verwunderlich, denn von diesen beiden Personen stellte Naya definitiv die größere Gefahr für die junge Spionin dar.
Die Leaderin schien sich derweil sogar selbst einzugestehen, dass sie in letzter Zeit etwas überreagiert hatte - oder aber sie hatte einfach nur die Krankheit des Weihnachten und würde bald wieder genesen. Egal was es auch war, entschuldigen würde sie sich definitiv nicht, dass war Fly längst bewusst gewesen. Dementsprechend fielen auch ihre Worte aus, während noch immer ein kleines und kaum erkennbares Lächeln auf ihrem Gesicht lag - jedoch wirkte es mehr gezwungen und der Rothaarige wäre es auch mehr als seltsam vorgekommen wenn sie sie plötzlich mit offenen Armen begrüßen würde. Also blieb noch immer die Frage: Was wollte sie hier?
Einen Moment später bekam Fly auch schon eine Antwort, denn kurz nachdem sie auf ihre vorherigen Worte leicht genickt hatte wurde auch schon ein Paket vor ihr abgestellt. Das war auch die bessere Entscheidung, denn so verkrampft und angespannt wie Fly nun dastand hätte sie niemals ihre Hände nach einem Geschenk von Naya Blacksmith ausgestreckt.
Ihr Blick schweifte währenddessen jedoch nur kurz zu eben jener, bevor er wieder klar auf Naya ruhte und sie auch schon sehen konnte, wie diese sich wieder entfernte. Etwas sagen konnte Fly in dieser Zeit gar nicht, denn da war die Leaderin auch schon wieder halb von ihnen gegangen und drehte sich auch nur noch kurz um, um ihr nun auch noch frohe Weihnachten zu wünschen.
"D-Danke? Und dir auch..." antwortete sie daraufhin schnell, doch sie war sich unsicher ob Naya sie überhaupt noch verstehen würde so weit wie sie schon entfernt war. Erst als diese aus ihrem Blickfeld verschwunden war und sich Fly anschließend noch einmal aufmerksam umgesehen hatte drehte sie sich jedoch wieder zu Jules um, der auch schon neugierig und doch mit ein wenig Misstrauen das Paket zu mustern schien. Fly selbst konnte sich nicht so schnell wieder entspannen - nicht dass sie hier je vollkommen entspannt gestanden hätte- doch vielleicht lag dies auch mit an eben jenem Paket. Nachdem die Rothaarige ihren Blick nun von ihrem Gegenüber abwandte, blickte sie ebenfalls auf das Paket vor sich und legte ihren Kopf ein wenig schief, als wolle sie allein durch kluges Nachdenken herausfinden wollen was sich dort vor ihr eingepackt befand. Bei der Frage von Jules schnellte ihr Blick zwar einen Moment zu ihm, doch anschließend zuckte sie nur ganz leicht mit den Schultern und musterte das Geschenk erneut. Die Frage schien ja sowieso eher an Jules selbst zu gehen.
Fly konnte sich beim besten Willen aber nicht vorstellen, dass Naya Blacksmith ihr etwas ohne schlechten Hintergedanken schenken würde. Gut, die Leaderin war heute sogar weihnachtlich gekleidet, aber Kleider machten noch immer nicht Leute und niemand konnte sich von einen Tag auf den anderen einfach so verändern.
"Ich glaube es ist eine Bombe. Aber... nein, das wäre zu anonym. Vielleicht irgendetwas mit GPC-Sender oder wie diese Teile auch immer heißen..." meinte sie leise und nachdenklich zu sich selbst, während sie etwas verwirrt blinzelte und anschließend wieder nur mit den Schultern zuckte - ob Jules diese Worte nun verstanden haben konnte wusste sie nicht genau. Tatsächlich wäre eine Bombe aber nicht einmal so undenkbar gewesen - wenn Naya nicht gerade dabei so anonym bleiben würde. Wenn, dann musste und sollte schließlich jeder wissen von wem das nun war und eine Bombe sagte dies nicht gerade aus. Das mit dem GPS - wie ihr wieder eingefallen war - Sender, war dann schon denkbarer. Auch wenn Fly keine Ahnung hatte wie solche Dinger funktionierten, so wusste sie doch wozu sie gut waren. Oder Naya Blacksmith war wirklich krank und hatte die Krankheit der Freundlichkeit für sich entdeckt. Nein, viel zu absurd.
Leise kopfschüttelnd starrte die kleine Spionin weiterhin auf das Paket vor sich, als könne sie es allein durch ihre Gedankenkraft öffnen, ehe sie einen kleinen Schritt davon weg trat und etwas lauter als vorher zu Jules sprach.
"Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob ich überhaupt wissen will was da drin ist."
Meinte sie nun also und blickte mit ihrem nun misstrauischem Blick zu Jules hinauf, der jedoch viel neugieriger als misstrauisch wirkte, so wie Fly dass nun beurteilen konnte. Vielleicht lag es aber auch daran, dass Jules Naya Blacksmith noch überhaupt nicht kannte - bis auf diese kurze Begegnung gerade konnte er ihr schließlich noch nie begegnet sein. Der erste Eindruck zählte in diesem Fall dann wohl nicht so sehr, denn schließlich hatte die Leaderin einen seltsam falschen Eindruck zu ihrem sonstigen Auftreten gemacht. Natürlich hatte sie ein Privatleben und war dort anders als im Bandenkrieg, aber dennoch wirkte es für sie in der Öffentlichkeit einfach etwas seltsam.
Ohne eine Anstalt zu machen das Paket aufzuheben und es zu öffnen blieb Fly nun jedoch weiterhin einfach stehen und blickte hin und wieder zu eben jenem hinab, während sie jedoch größtenteils zu Jules blickte, abwartend was er denn jetzt tun würde. Würde er einfach das Paket ignorieren und ihr voriges Gespräch aufgreifen oder würde er nun tatsächlich durch seine Neugierde wissen wollen was sich in dem Paket befand. Dabei konnte Fly nicht einmal sagen, dass sie selbst weniger neugierig war, es lag wohl eher daran dass sie auch etwas Angst hatte was sich denn in dem Paket befinden könnte.

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   Sa Dez 27, 2014 8:51 pm

Mason ließ gerade die letzten Töne des Weihnachtsliedes ausklingen, als plötzlich Cathrin in sein Sichtfeld trat. Sie hatte einen weiten, weißen Mantel an und wirkte eigentlich rundherum zufrieden. Das freute ihn natürlich, denn Weihnachtsmuffel konnte er sowieso nicht verstehen. Da konnte er so melancholisch sein, wie er wollte und so viel frieren, wie er konnte, die magische Zeit rund um den anscheinenden Geburtstag Christi ließ er sich nicht verderben. Auch wenn er nicht gläubig war. Und das, noch nicht einmal von sich selbst. Auch wenn er sich leider weder einen Weihnachtsbaum noch Geschenke leisten konnte. Aber das konnte er wirklich schwer ändern, nachdem er es nach Jahren noch immer nicht geschafft hatte. Vielleicht aber irgendwann anders, wer konnte schon wissen, was ihm noch so alles passieren würde. Am Ende würde er sich noch wirklich einen Sugar-Daddy besorgen. Genug oft scherzte er schließlich darüber und so schlimm konnte das doch kaum sein oder? Bei diesem unsinnigen Gedanken musste er leicht grinsen. Es wirkte schon viel ehrlicher, als das Lächeln von zuvor. Und das war auch besser, denn Cat mehr Sorgen zu bereiten wollte er sowieso nicht. Generell wollte er nicht wirklich, dass sich jemand um ihn kümmerte. Denn für wertvoll genug, als dass sich jemand solche Gedanken um ihn machen konnte, hielt er sich wirklich nicht. Eher für das Gegenteil. Aber das sollte mal lieber keiner wissen. Seine dümmliche, pseudo-lustige und natürlich auch oft hirnrissige Fassade hatte schließlich einen Grund. Mal ganz nebenbei war das früher wirklich er gewesen. Aber das war schon eine Weile her. „Dir auch fröhliche Weihnachten!“, wünschte er der Schwarzhaarigen zurück, während er seine Gitarre zwar um sich hängen ließ, aber sie nicht weiter aufrecht hielt. Für ein kleines Gespräch hatte er dann doch Zeit. Vor allem, nachdem sie sowieso schon so nett war, sogar etwas Geld für ihn in seinen Hut zu werfen.
"Dankeschön für das Geld, ich-" Mason runzelte die Stirn, als sie ihm ein Geschenk entgegenhielt. Er sah sie erstaunt an, ehe er dann breit, aber extrem verwirrt lächelte. Er hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass sie ihm etwas schenkte. Um genau zu sein, hatte er eher erwartetet, dass ihn überhaupt gar niemand etwas schenkte. Wieso auch? Also traf es ihn dann doch ziemlich unvorbereitet. Trotzdem nahm er es dankbar entgegen. "Ich... danke, aber ich hab jetzt gar nichts für dich.", sagte er etwas verlegen. Das war ihm schon etwas unangenehm, immerhin wollte er jetzt nicht, dass sie unnötigerweise für ihn Geld ausgab. Egal wie viel sie hatte. Ihm taten ja schon beinahe die Leute leid, die ihm hier auf der Straße spendeten. Deshalb waren Geschenke fast schon sein Kryptonit. Sehr achtsam öffnete er also das Geschenk und freute sich sofort, als er sah, dass sie auch an seine Katze gedacht hatte. Vorsichtig sah er sich alles an und steckte es dann in seine momentan leere Gitarrentasche, damit es irgendwo war, wo er es verschließen konnte, damit es nicht nass wurde. Kurz glitt sein Blick zu ihrem eigenen Tier, das sie dabei hatte, ehe er sie noch immer leicht zerknirscht, aber wieder ehrlicher lächelnd ansah. "Danke noch einmal."

Sorry, dass es so lange gedauert hat. Weihnachtsstress und so... :|

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   So Dez 28, 2014 7:56 pm

Die typisch-freche Bemerkung, die ihr Charlie als Antwort präsentierte, konnte sie natürlich nicht einfach so darauf belassen. Immerhin war es doch beinahe schon ihre Pflicht als seine beste Freundin ihn zu ärgern, wenn auch nur spaßhalber natürlich. Es kam aber auch eigentlich nie vor, dass sie sich wirklich an die Gurgel gingen und wenn, dann schon gar nicht mit Worten. Denn vielleicht waren Worte und Sprüche zivilisierter, aber eigentlich sollte doch, zumindest laut Charles Darwin der Stärkere überleben. Eine Sache, die Naya ja zum Beispiel schon an diesem Bandenkrieg störte. Rein statistisch betrachtet könnte die 13th Street Gang alle Rivalen, nicht nur ihre Größten, nämlich mit einem Mal auslöschen, aber da kamen ihnen dann wieder einige Verträge in die Quere und ihre Regeln. Denn sinnlose Massenschlachten würden selbst sie und ihre Vorgänger nie anzetteln. Auch wenn das bestimmt die Außenstehenden nicht besonders wundern würde. Wobei sie ihnen recht geben musste mit den Gerüchten, dass sie sich schon ein paar Mal überlegt hatte Zachary einfach zu erschießen. Leider wäre das trotzdem kein besonders kluger politischer Schachzug. Pft, und da nannte er sie unverantwortlich. Sollte er mal lieber erst bemerken wie großzügig sie eigentlich war, wenn auch, zumindest was die meisten Regeln anging, sehr konservativ. Aber warum auch Veränderung? Nötig war sie schließlich nicht, denn ihr System hatte immer funktioniert und würde somit auch bestehen bleiben. Sie schüttelte leicht den Kopf, darüber konnte sie dann auch noch einmal nachdenken, wenn besagte Entscheidungen anstehen würden. Jetzt war immerhin die Weihnachtszeit. Was man auch relativ unauffällig an ihrem Norweger-Pullover erkennen konnte. Vielleicht hätte sie Zachary auch einen schenken sollen. Allerdings einen mit einer Zielscheibe am Rücken. Und bestimmt nicht handgemacht. Wobei, wurden Weihnachtspullover mit Zielscheibenmustern überhaupt verkauft? Wer weiß. Wahrscheinlich aber schon. Immerhin waren sie hier in New York. "Hm, gute Frage – eigentlich nichts.", fügte sie, während sie noch nebenbei darüber nachdachte, ob es solche Pullover gab, frech zu seiner Bemerkung hinzu. Daraufhin lachte sie dann aber gleich wieder, aber was sollte sie auch schon dagegen tun, wo er ihr doch so eine tolle Möglichkeit für einen solchen Kommentar gegeben hatte. Nicht, dass das der Wahrheit entsprach. Naya schätze ihn nämlich nicht nur für seine persönliche Hilfe, sondern auch immer mehr bei den Beratungen. Davon abgesehen, dass er ihr den Einstieg als Leaderin unglaublich erleichtert hatte. Angst davor hatte sie zwar eigentlich nie gehabt, aber trotzdem wäre es deutlich unangenehmer gewesen ohne ihren besten Freund. Nur in Liebessachen baute er oft ganz schönen Mist und oft verstand sie auch nicht wirklich, warum er es überhaupt versuchte, aber ihn aufzuhalten kam ihr nie in den Sinn. Ihre Meinung verschwieg sie ihm allerdings auch nicht. Wobei er ihr das zumindest so wie er es ihr zeigte, nie übel nahm. Ehrlichkeit war aber auch wichtig bei einer Beziehung. Platonisch oder nicht. Kurz dachte sie an den Kuss auf der Halloween-Party und verzog beinahe schon das Gesicht. Das war dann doch etwas zu nah gewesen. Wenn auch im Endeffekt ein bisschen lustig. Aber erst später. Und unbedingt vor der ganzen feindlichen Bande hätte es auch nicht sein müssen. Okay, nicht vor der Gesamten. Aber trotzdem, genug gesehen hatten es trotzdem. Nayas Gedankenstrom wurde allerdings genau an dieser Stelle unterbrochen, weil ihr Gegenüber sie nach dem Paket fragte. Stimmt ja, das hatte sie komplett vergessen. Hätte sie ihm eigentlich schon einmal früher erklären können, warum sie das eigentlich bis hierher mit sich herumgeschleppt hatte. Wo sie aber doch grade bei dem Kuss war, zumindest in Gedanken, grinste sie plötzlich, als ihr eine Idee kam. "Oh, nur belastendes Material für Fly, damit sie mir einen Trupp organisiert, der mir alle Aufnahmen von gewissen Aktionen auf einer Halloween-Feier löscht.", scherzte sie also zuerst und sah ihn währenddessen vorwurfsvoll an. Okay, komplett Schuld an der Peinlichkeit war er auch nicht. Immerhin war sie die gewesen, die sich betrunken erst einmal an ihren Erzrivalen geklammert hatte. Achja, wenn das nicht eine Geschichte war, die sie irgendwann mal ihre nichtexistenten Kindern erzählen könnte. Wunderschön peinlich und außerdem wahrscheinlich noch Jahre später ein absoluter Klassiker. Aber dazu hatte sie ja dann auch ihre Freunde. Und vor allem bei Charlie hatte sie das Gefühl, dass er sie damit auch nie in Ruhe lassen würde. Nicht, dass sie das wollte. Um genau zu sein wollte sie eher, dass er sie nie mit irgendetwas jemals in Ruhe ließ. Manchmal versuchte sie sich nämlich ein Leben ohne ihn vorzustellen. Aber wie sollte das schon aussehen? Nein, das existierte für sie nicht und würde es auch hoffentlich nie müssen. Denn wenn, dann wusste sie wirklich nicht, ob sie das aushalten würde. Ihr Blick hatte sich während ihren Gedankengängen in eine eher weniger schöne Richtung verändert. Er war nicht mehr scherzend, sondern wirkte beinahe ernst, allerdings riss sie sich noch rechtzeitig aus dieser Todesspirale der Gefühle, die sie ja laut einiger Leute und der Medien nicht hatte, und lächelte dann wieder normal. "Nein, im Ernst. Es ist- war eine Jacke, ausnahmsweise keine Bombe. Für Fly." Sie zuckte nichtssagend mit ihren Schultern. Was gab es da auch schon groß zu erklären? Ganz zu verstehen war es sowieso nicht. "Natürlich alles nur für meinen nächsten bösen Plan. Ich würde schließlich nie etwas Freundliches einfach so tun ohne mir etwas zurückzuerwarten." Man hörte schon allein von ihrer Wortwahl heraus, dass sie es nicht ganz ernst meinte, aber auch nicht als Scherz. Denn es war schließlich im Endeffekt wirklich so, dass sie sich etwas daraus erwartete, wenn auch nichts materialistisches. Und einen richtig-bösen Plan hatte sie auch nicht. Dieses Schwarz-Weiß, Gut-Böse Denken mochte sie aber sowieso von vorherein nicht. Verständlicherweise. Aber das war jetzt ja nicht wichtig, denn sie lächelte wieder breiter und dachte an Charlies Kommentar über ihren Partnerlook bevor sie losgefahren waren. Ihr Lächeln wurde bald zu einem Grinsen, als sie ihn dorthin stupste, wo der Pullover hervorsah und ihm dann mit einem Zwinkern wieder direkt in die Augen blickte. "Übrigens finde ich uns steht der selbe Pullover sehr gut. Wir sollten das öfter machen, jetzt wo sowieso dank dir halb New York denkt zu bist mein Sugar-Baby und hast deinen Rang nur weil du mit mir schläfst." Naya verzog bei dem letzteren Teil des Satzes leicht ihr Gesicht und man konnte auch so erkennen, dass ihr die Vorstellung jetzt nicht unbedingt gefiel. Um genau zu sein gar nicht. Aber hey, sollten die Leute doch denken, was sie wollen. Taten sie sowieso auch unaufgefordert.

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   So Dez 28, 2014 8:58 pm

Je länger er das mysteriöse Paket betrachtete, desto neugieriger wurde er. Aber was sollte er auch schon machen? Jules war nun einmal von Natur aus ein neugieriger Mensch und außerdem war es von Naya Blacksmith. Naya "Ich-kann-mit-meinem-Blick-töten" Blacksmith. Das war einfach nur nicht realistisch. Zumindest nicht, bei dem, was er sonst so über sie gehört hatte. Die Morde, die Foltermethoden, die Regeln. Und ein Weihnachtspullover? Nein, das passte einfach nicht zusammen. Trotzdem hatte sie sich offenbar heute entschieden einen zu tragen und dann auch noch Geschenke zu verteilen. Wow, war sie etwa sterbenskrank? Vermutlich nicht. Denn selbst wenn Jules ein noch so winziger Virus wäre, würde er sich nicht trauen ihr auch nur ansatzweise zu nahe zu kommen. Diese Frau war nämlich wirklich gruselig. Kitschiger Pullover oder nicht. Im Dunkeln in einer Seitengasse würde er ihr trotzdem nicht begegnen wollen. Aber das wollte, schon allein wegen ihrem Ruf, in dieser Stadt wahrscheinlich keiner. Was er so gehört hatte, versteckte sie nämlich ein halbes Waffenarsenal schon allein an ihrem Körper. Und wer wusste schon, was dann auch noch in ihrer Handtasche war? Wahrscheinlich die Hölle selbst. Aber jetzt gab es noch eine viel interessantere Frage, die ihm momentan von allen anderen Gedanken extrem ablenkte: Was war in diesem Paket? Auch Flys Vorschläge, was es wohl sein könnte, bekam er nur nebenbei mit. Mal ganz davon abgesehen, dass er auch eher keine Bombe vermuten würde. Nicht auf neutralem Gebiet, dazu wäre sie zu schlau. Und außerdem würde es ihr doch den, naja, "Spaß" vermiesen, jemanden ins Gesicht schießen zu können. Denn zumindest laut den meisten Aussagen, die er sich bis jetzt so anhören durfte, würde sie genau das tun. Wobei, davor würde sie ihr Opfter wahrscheinlich noch ein bisschen betteln lassen. So einfach verschenkte sie Tode dann doch nicht. Oh Gott. Jules rann es schon allein bei dem Gedanken eiskalt den Rücken hinunter und er konnte sich noch beinahe davon abhalten zu erschaudern. Manchmal fragte er sich wirklich, wie er eigenltich in das alles hineingeraten war. Denn er zum Beispiel hätte sich selbst nie in einer Gang aufgenommen. Dafür war er dann doch einfach zu weichherzig. Und wirklich schießen konnte er auch nicht. Nutzlos also eigentlich. Aber trotzdem, das Paket war jetzt wichtiger, als er. Er biss sich also noch immer neugierig auf der Unterlippe herum. Ehe er überhaupt erst einmal Flys Blick bemerkte. Er war leicht abwartend und beinahe schon auffordernd. Kurz sah er sie erstaunt an, ehe er hilflos mit seinen Schultenr zuckte. Was sollte er schon tun? Er hatte doch auch keine Ahnung. Wobei er schon zugeben musste, dass es ihn vermutlich nie mehr in Ruhe lassen würde, wenn sie das Paket einfach liegen lassen würden. Es sei denn natürlich, es löste sich gleich alles in Luft auf, weil das nur ein Traum war oder das Universum implodierte, nachdem es gegen jegliche Naturgesetze verstieß, dass Naya etwas ansatzweise nettes tat. Vermutlich würde aber nichts dergleichen passieren, auch wenn es nur logisch wäre. Zumindest nach seinem Verständnis für Physik. Okay, das war ziemlich begrenzt, aber das tat jetzt auch nichts zur Sache. "Sicher, dass du es nicht öffnen willst?", fragte er also schließlich und sah sie mit großen, fragenden Augen an. Denn immerhin war es von der Leaderin. Und am Ende war es noch so, dass, wenn man es nicht öffnete, dass es dann explodierte. Wissen konnte man schließlich nie. Denn wenn sie schon etwas herschenkte, dann würde sie vermutlich eine Ablehnung gar nicht erst akzeptieren. So nett wie sie war. Ah, deshalb war das Universum dann doch nicht schon längst verschwunden. Schlau von ihr, Naturgesetze zu umgehen. Jules runzelte die Stirn, während er seinen Blick wieder von Fly auf das Paket wandte, das er dafür umso intensiver anstarrte. Vielleicht würde er nach einiger Zeit ja noch einen Röntgenblick entwickeln und somit wäre ihr Problem gelöst. Dann müssten sie es nämlich gar nicht erst öffnen. Aber leider wurde daraus wahrscheinlich in nächster Zeit. Es war nur einfach so, dass er sich langsam fragte, was sich denn so schreckliches darin befinden könnte. Davon abgesehen, dass es, falls etwas darin war, was sie verletzten könnte, keine gute Idee war, noch ewig um es herum zu stehen. Er biss sich also noch ein paar mal auf seiner Unterlippe, bis er schließlich das Paket vorsichtig aufhob. Es war überraschend leicht. Gut, in Nayas Armen hatte es auch nicht besonders gewichtig gewirkt, andererseits hatte diese auch einen komplett durchtrainierten Körper. Und eine Bombe konnte doch nicht so leicht sein oder? Eine Zeit starrte er es noch an und drehte die Verpackung noch ein paar Mal vorsichtig um, ehe er schließlich einen letzten, um Erlaubnis fragenden Blick zu Fly warf und dann mit den Schultern zuckte. "Fuck it.", meinte er also einfach, obwohl er eine solche Sprache eigentlich normalerweise nicht unterstützte, aber jetzt im Moment war es ihm wirklich egal, und öffnete es dann einfach so schnell wie möglich. Beinahe schon so, als ob es gleich in Flammen aufgehen würde. Aber sicher sein konnte man sich dabei auch wirklich nicht. Kurz hielt er denn Atem an, ehe er einen Blick hinein wagte. Als er dann aber sah, was sich darin befand, lachte er leicht auf. Darin war doch tatsächlich ein ziemlich teuer aussehender Kurzmantel. Perfekt für Fly wahrscheinlich, nachdem sie sowieso aussah, als ob sie frieren würde, mal von den ganzen Taschen abgesehen. Darin konnte sie bestimmt eine Menge verstecken. So viele Geheimnisse wie sie nämlich schon allein verbal mit sich herumschleppte, so viele hatte sie auch doch bestimmt auch in fester Form. Er schloss die Verpackung allerdings wieder, bevor er ihr das nun geöffnete, aber halb-geschlossene Paket wieder hinstellte. "Sieh einfach selber nach.", forderte er sie dann einfach mit einem beinahe schon beruhigenden Lächeln auf. "Ich gehe derweilen die Zimtsterne holen.", fügte er dann noch mit einem freundlichen Zwinkern hinzu und war daraufhin auch schon im Gewimmel der Masse zwischen den einzelnen Ständen verschwunden. Inzwischen war schon wieder mehr los, als zuvor, aber das störte ihn kaum. Platzangst gehörte schließlich nicht unbedingt zu seinen Schwächen. Dafür alles mögliche andere. Er war aber dann doch froh, als er endlich die Verpackung hatte und zurück zu Fly eilen konnte. Jules fühlte sich unglaublich glück und erfolgreich, als er wieder vor der kleinen Gestalt stand. "Also nochmal: Frohe Weihnachten." Er lächelte sie breit an, machte, mehr zum Spaß, eine kleine Verbeugung, und streckte ihr die Verpackung mit den Zimtsternen entgegen. Es freute ihn nämlich sehr, ihr eine Freude zu breiten. Das tat es ihm aber generell. Laut seinem Halbbruder lag das aber vor allem an seiner sehr stark ausgeprägten Empathie. Und wieder ein Grund, warum er viel zu nett für das alles hier war. Nicht, dass ihn das störte. Er mochte sich nämlich eigentlich so, wie er war. Außer seinen Sprachfehler vielleicht, aber den hatte er inzwischen sowieso kaum mehr. Glücklicherweise. Das war nämlich wirklich das Einzige für das er sich je neben gewissen Stücken aus seiner Vergangenheit geschämt hatte. Jules ließ diese Gedanken aber nie nach außen scheinen. Vor allem nicht jetzt. Denn im Moment war es ihm einfach nur wichtig, den Menschen vor sich eine Freude zu bereiten. Trotz der gruseligen Begegnung von zuvor. Aber die hätte er auch wirklich schlecht verhindern können.

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Cathrin Sorokin
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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   Mo Dez 29, 2014 7:23 pm

Gespannt achtete Cathrin auf die Reaktion, welche Mason nun machen würde.
Seine Überraschung ,welche er zeigte, zauberten auf ihren Gesicht ein strahlendes lächeln. Auch weil er sich über das Geschenk freute.
Sie freute sich mal bei ihm ein wahrhaftiges lächeln zu sehen. Meist ist die Reaktion bei vielen die sie beschenkte so ziemlich die gleiche, doch bei manchen,sowie bei Mason, waren sie besonders deutlich und stärker zu sehen.
Als er meinte das er aber nichts für sie hätte, überlegte sie kurz. Eigentlich erwartet sie ja nichts als Gegenleistung, jedoch merkte sie das es ihn doch schon unbehagen bereitete.
Das macht doch nichts sagte sie mit warmer Stimme. Kurz richtete sich ihr Blick zum Himmel ehe er wieder auf Mason ruhte.
vielleicht könntest du was für mich tun. Würdest du bitte Stille Nacht heilige Nacht für mich singen?" fragte sie dann. Die Schwarzhaarige hatte nicht ohne Grund genau das Lied gewünscht,. Sie verbindet mit diesen viele schöne Erinnerungen aus den Vergangenden Weihnachtsfesten. Es war sozusagen zu einem Art Brauch Ritual geworden, es genau an dem Tag,gegen Abend auf den Weihnachtsmarkt zu hören oder selbst zu singen.
Ihr tierischer Begleiter hatte sich bereits im Schnee bequem gemacht und döste vor sich hin.

ist nicht schlimm. hatte ich selbst ja auch ^^

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   Mo Dez 29, 2014 8:53 pm

Ein leichtes Lachen kam über seine Lippen, aber keineswegs, weil die Situation in irgendeiner Weise komisch oder seltsam war. Nein, er war einfach nur glücklich. Im Moment musste er wirklich an nichts anderes denken, als daran, dass sie ihm wirklich ein Geschenk besorgt hatte, wobei sie sogar an seine Katze gedacht hatte. Also wenn das nicht der ultimative Beweis war, dass jemand ein gutes Herz hatte, dann wusste er auch nicht. Mal ganz nebenbei hatte man ihn aber sowieso schon auf seiner Seite, insofern man Katzen mochte. Denn sie konnte man diese niedlichen, pelzigen Wesen denn nicht lieben? Schier unmöglich! Soweit er aber wusste, hatte sie ja sogar selbst eine Katze. Außerdem noch mit ihrem Charakter war sie wirklich einfach nur eine unglaubliche Person. So freundlich, aber dennoch beinahe militärisch konnten sich nämlich nur die Wenigsten verhalten. Vor allem es auseinander zu halten war vermutlich schwierig. Aber das schien sie ja bestens hinzubekommen. Denn der Unterschied zu, wenn sie in der Gang sprach oder einen Auftrag ausführte und wenn sie mit den Leuten persönlich sprach war gewaltig. Und genau deshalb ließ er es sich auch auf keinen Fall nehmen zu Cat hinüber zu gehen und sie erst einmal fest zu umarmen. "Danke", wiederholte er erneut und lächelte sie dann breit an, als er sie nicht mehr in seinen Armen festhielt. "Du bist ein Engel Cat, wirklich."
Auf ihren Wunsch hin, verbreitete sich sein Lächeln noch ein kleines bisschen und er nickte ihr zu. Er war froh, wenn er ihr auch etwas Gutes tun konnte und selbst, wenn es mehr oder weniger nur ein einfacher Gefallen, den er ihr so oder so erfüllt hätte, war. Er mochte dieses Lied sehr gerne, da es wirklich schön war, weshalb erst einmal ein, zwei sehr Aufwärmübungen für die Stimme machte. Denn sie war doch etwas rau geworden von dem ganzen Singen in der Kälte. Außerdem sollte es doch zumindest annehmbar klingen, schließlich war es für Cat. Kurz warf er ihrem tierischen Begleiter noch einen Blick zu, der inzwischen im Schnee lag, was ihn leicht zum Schmunzeln brachte, während er in seine Hände hauchte, um sie leicht aufzuwärmen. Dann nahm er wieder seine Gitarre in die Hand und begann zu spielen. Mason erhob dann wieder seine Stimme, aber es war anders dafür. Diesmal bewegte er sich nämlich nicht, sondern blieb vor der Person stehen, der das Lied schließlich auch gewidmet war. Sein Blick wanderte allerdings schon. Er scannte nämlich ein paar Leute ab, die in der Nähe waren. Denn wer wusste schon, wer inzwischen schon wieder Neues dazugekommen war. Bandenmitglieder, Verbündete und alles Mögliche andere Unkraut. Er sang ruhig, so wie es sich gehörte, hob seine Stimme aber lauter als zuvor, denn mehr Leute hieß auch, dass man mehrere übertönen musste. Nicht, dass es ihn störte. Seine Stimme hielt das schon aus. Eine Gute hatte er ja glücklicherweise.
Die letzten Takte ließ er aber noch einmal langsamer ausklingen und ließ seinen Blick wieder zu der Schwarzhaarigen zurückschwenken. Dann grinste er sie breit an und zwinkerte ihr zu. "Ich hoffe es hat dir gefallen.", meinte er, während er eine tiefe Verbeugung machte, natürlich nur zum Spaß. Aber er hoffte es wirklich, denn sie hatte seine Stimmung schon allein durch ihre Art und Weise gehoben. Mal von den Geschenken und allem abgesehen. Da sang er dann doch wirklich gerne für sie. Außerdem war es schließlich sein, naja, 'Job'.

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   Mi Dez 31, 2014 12:29 pm

cf: Elijah Castells Unterkunft

Schon von weitem sah Thalia den Weihnachtsmarkt und ihre Laune wurde besser, je mehr sie sich dem Geschehen näherte. In erster Linie musste sie natürlich ihren Freund finden, der sich sicherlich irgendwo hier herumtrieb, denn wo anders konnte sie sich nicht vorstellen wo er sein könnte. Aber sie musste Sawyer ebenfalls finden, wobei er eher sie suchen würde, sobald er hier antraf. Und er wollte sie bei ihrem 'Romeo' finden, was wiederum bedeutete, dass Thalia ihren Freund suchen musste. Andererseits hatte sie noch ein weiteres Geschenk zu vergeben, also würde sie auch nach dieser Person die Augen offen halten. Wieso sie ihm was schenkte war ihr schon fast schleierhaft. Aber noch schwieriger als die Frage wieso, war was sollte sie ihm schenken. Die warum-Frage ließ sich damit beantworten, dass sie sich für seine 'Dienste bedanken wollte, aber die was-Frage hatte ihr wirkliches Kopf zerbrechen bereitet. Schlussendlich hatte sie sich für etwas weniger persönliches Entschieden. Schließlich kannte sie denjenigen auch nicht wirklich so unglaublich gut. Ihre Beziehung war eigentlich recht geschäftlich gehalten. Wenn sie denn überhaupt miteinander zu tun hatten. Von daher war das Geschenk vielleicht zum Teil auch einfach dazu da um einem weiteren möglichen Zusammenarbeiten entgegen zu wirken. Also würde es auch ein schlichtes, aber edles Geschenk erfordern. Thalia hatte wie gesagt einige Zeit gebraucht um sich für etwas zu entscheiden, aber schließlich war es eine Armbanduhr geworden. Braunes Leder und ein weißes Ziffernblatt. Dafür aber vergoldete Zeiger und Zahlen, die aber so fein aufgesetzt waren, dass es nicht kitschig wirkte. Ja, dieses Geschenk schien wirklich perfekt zu sein. Außerdem war es vermutlich nicht das billigste gewesen. Perfekt also für einen 'guten Geschäftspartner'. Nur vermutlich ein teures Geschenk. Weil Thalia keineswegs den richtigen Preis dafür bezahlt hatte. Ein alter Bekannter hatte ihrem Bruder noch etwas Geld geschuldet und hatte die Uhr als Teil der Zahlung mitgegeben. Da Dean aber im Leben niemals freiwillig so eine Uhr tragen würde, hatte er sie seiner kleinen Schwester angeboten, die das Angebot gerne angenommen hatte. Von daher hatte sie höchst wahrscheinlich nur einen Bruchteil des echten Preises bezahlt. Und der Grund wieso Dean die Uhr nicht irgendwo anders für mehr Geld verkauft hatte, war ganz einfach, dass es ihm, vor allem in seiner Wohngegend, zu riskant war, dass jemand von einer größeren Summe Geld wusste, die er von irgendwo hatte. Perfekt also für Thalia. Sie war jetzt schon einige Minuten über den Markt geschlendert, die Nase voll vom Duft von Leckereien und heißen Getränken, da entdeckte sie schon die Person die sie gesucht hatte: Jules O'Brian. Er stand mit diesem Mädchen zusammen, die Elijah vor einiger Zeit an den Rande des Wahnsinns getrieben hatte, Fly. Soweit sie sich erinnerte hatten die beiden irgendwas miteinander zu tun, aber ob es auf freundschaftlicher oder geschäftlicher Basis war wusste Thalia nicht so recht. Doch dem Anschein nach tippte sie stark auf freundschaftlich. Wirklich viel hatte sie für Fly nicht übrig, nur dass sie immer noch etwas sauer auf sie war, dass sie Eli so verstört hatte. Wobei sauer das falsche Wort war. Sie war einfach nicht gerade begeistert von der Aktion. Langsam ging sie also auf die beiden zu und räusperte sich kurz, bevor sie Jules anlächelte und "Frohe Weihnachten", säuselte. Dann hielt sie ihm das kleine rechteckige Paket hin, dass sie mit einer grünen Schleife verziert hatte. Ein Glück, dass Geschenke einpacken eine ihrer Stärken war. Kein große Tugend, aber manchmal außerordentlich nützlich. Vor allem jetzt. Sie betete nur insgeheim, dass Jules sich wenigstens ein bisschen über ihr Geschenk freuen würde. Wenigstens über die Geste, denn so weit sie wusste hatte er keine großen Geldsorgen, dass ihn so eine Uhr komplett vom Hocker hauen würde. Also behielt Thalia einfach eine gute Miene während sie brav auf eine Reaktion wartete.

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Cathrin Sorokin
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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   Mi Dez 31, 2014 6:13 pm

Selbst Cathrins Laune steigert sich um einiges und nur weil sie Mason so ehrlich glücklich sah.
Das freute sie riesig. Als er sich dan fest umarmte,war sie leicht überrascht.
Es kam dabei ein strahlendes Lächeln auf ihren Gesicht.
Seine Worte waren echt wohltuend für die Seele. "Danke" meinte sich ebenfals.
Als sie ihren Wunsch ausbrach meinte die Schwarzhaarige zu sehen ,das sein lächeln noch ein tick breiter wurde. Das wollte sie aber ja auch schlussendlich erreichen, ihre Mitmenschen glücklich machen besonders die die ihr selbst Nahe stehen. Dabei bemerkt man bzw lernt man ihr gutes Herz und warme freundliche Seite kennen, was sie sonst in den öffentlichen Gang treffen und gegenüber den Leader nicht zeigt. Es kommt wohl daher,das sie früh gelernt hatte beides zu trennen um ein zufriedenes Leben zu haben. Klar ganz gelingt es nie, aber beinahe.
Als dan Mason, nach ein paar Einsingübungen, anfing das Lied zu singen, blendete sie das ganze um sie herum aus und hörte Mason fasziniert zu. Er konnte echt gut singen.
Ganz abgesehen davon weckte das Lied schöne Erinnerungen an ihrer Mutter. Denn als Cat noch klein war hat ihre Mutter ihr das immer an diesem Tag im Jahr vor gesungen und später haben sie es auf den Weihnachtsmarckt zusammen gesungen. Es war aber auch ein schönes Lied.
Während sie dem Lied lauschte blickte sie in den Himmel. Erst gegen ende des Liedes sah sie wieder dankbar und berührt zu Mason. Obwohl seine Augen vielleicht etwas glitzerten, war es mit auch vor Freude Als er fertig war lächelte sie ihn an. "ja du hast es wunderschön gesungen"
Sie konnte nicht anders als ihn diesmal zu Umarmen. "Danke" sagte sie glücklich.
Erst als er ihn nicht mehr umarmte meinte sie nochmal. "Danke das du es gesungen hast"
Es war wohl das beste Geschenk was man ihr machen könnte. Auch wenn es nur ein einfaches Lied ist. Doch es sind meistens die kleinen unscheinbaren Dinge im Leben die einem viel mehr Freude ,als mit teuren unpersönlichen Dingen. Dieser Auffassung ist auch Cat, zu mindestens gilt es für sie.
Das mag sie auch an Mason, er hat ein gutes Herz und denkt erstmal wie er ander zB seine Katze was gutes tun könnte anstatt daran was er noch alles gerne haben müsste, an Materiellen dingen.
So schätzte sie ihn zu mindestens ein. Sie selbst achtet ja auch erst auf das Wohl anderer und dann erst auf ihre Bedürfnisse.
Sie freute sich gerade einfach so sehr, das er wirklich für sie gesungen hatte.
Das merkte auch Skalar, dieser wedelte etwas mit den Schwanz und blickte freudig drein.
Lag immer noch ihm Schnee, für ihn war es ja nicht kalt, er hatte schließlich dickes wärmendes Winterfell.

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   Do Jan 01, 2015 8:06 pm

Charlie schmunzelte bei Naya's Entgegnung zuerst nur leicht, bis sich das allbekannte, typische Grinsen auf seine Lippen stahl. Natürlich, was hatte er Naya auch so eine perfekte Vorlage gegeben, ihn zu beleidigen. Jedoch war ihm eigentlich klar, dass sie das nicht ernst meinte, ebenso wenig wie er es ernst gemeint hatte. Wobei, in den ein oder anderen Situationen könnte er sich selbst backpfeifen, das musste er zugeben, doch ganz nutzlos war er nun wirklich nicht. Selbst, wenn er ab und an einfach nur Mist baute. "Hey!" meinte er dennoch gespielt beleidigt, was dem Grinsen auf seinen Lippen widersprach. Das war es wohl auch, was ihre Freundschaft aufrecht erhielt: Diese grundsätzlich andere Art beider. Wären sie immer einer Meinung würde New York wahrscheinlich schon längst in Trümmern liegen, zumindest wenn man etwas von seinem eigenen Wahnsinn zu Naya's Zielstrebigkeit mischen würde - womit er jedoch keinesfalls Naya's Qualitäten in Frage stellen wollte. Das wäre wohl das letzte, was ihm in den Sinn kommen würde. Und das nicht, weil er Angst vor irgendwelchen Konsequenzen hatte, sondern einfach, weil es seiner Meinung nichts gab, was es zu bemängeln gab. Außer vielleicht der Mangel an Katzen in der Stadt un in dem ganzen Bandenkram, doch das würde er selbst noch irgendwie klären können. Hoffte er. "Gewissen Aktionen?" Einen Moment lang dachte Charlie nach, was genau Naya damit meinte, ehe ihm wieder der andere Vorfall an der Halloween-Party in den Sinn kam. Denn als ob die Umarmung beider Leader nicht schon genug gewesen war, hatte Charlie Naya ja noch vor versammelter Mannschaft auf den Mund geküsst. Wobei er ehrlich sagen musste, dass er selbst es als halb so schlimm empfand. Zwar war zwischen ihm und Naya definitiv nichts außer einer - zugegebenermaßen etwas durchgeknallten - Freundschaft, trotzdem hatte es einfach sein müssen. Er lachte kurz, zuckte anschließend mit den Schultern und warf seiner besten Freundin einen leicht auffordernden Blick zu. "Soo schlimm war das doch jetzt wirklich nicht." meinte er und hob eine Augenbraue, bevor er seine Worte mit einer Geste der Hand beiseite schob. Gut, er hatte in dem Moment nicht wirklich daran gedacht, dass Naya ihm kurz darauf auch schon das Knie in den Magen rammen würde, dennoch, es war einfach zu lustig gewesen. Besonders der Gesichtsausdruck der Dunkelhaarigen an diesem Abend. Zu gerne hätte Charlie eine Aufzeichnung, einfach um auch die Reaktion des anderen Leaders sehen zu können, doch alles war ihm auch nicht gegönnt. Außerdem, das ganze war ja später sogar ein Thema zwischen ihm und Thalia gewesen, und das obwohl sie zu diesem Zeitpunkt getrennt waren. Doch zum Glück hatte das, abgesehen von einigen geladenen Kommentaren von Naya, keine schwerwiegenden Folgen gehabt. Warum denn auch? Trotzdem, den Abend würde er mit oder ohne Videoaufzeichnung nur zu genau in Gedanken behalten. Er zuckte anschließend noch kurz mit den Schultern, hörte Naya weiterhin zu, richtete seinen Blick jedoch auf das Handy in seinen Händen und auf die SMS, die Thalia ihm geschickt hatte. Anscheinend wollte sie auch auf den Weihnachtsmarkt kommen und ihn dort treffen, womit Charlie fast schon gerechnet hatte, weshalb er das Geschenk gleich heute morgen mitgenommen hatte. Schnell tippte er eine Antwort, runzelte gleichzeitig jedoch die Stirn, als seine beste Freundin ihm erzählte, was tatsächlich in dem Paket für Fly war. Mitten im tippten brach er ab, hob den Blick und musterte Naya. "Ahaa..." meinte er zögernd, doch da folgte auch schon die Erklärung, die ihm ein wenig logischer erschien. Eigentlich kannte er so ziemlich alle Seiten Naya's, weshalb es ihn etwas gewundert hätte, hätte sie Fly einfach so ein Weihnachtsgeschenk gemacht, trotzdem, aus purer Freundlichkeit schien es trotzdem nicht zu sein. "Ich hatte schon gehofft dich hat der Weihnachtsgeist gepackt und mit etwas Freundlichkeit beschenkt." Während er in sich hinein lachte, tippte er die SMS zu Ende und sendete diese ab, bevor er sein Handy wieder wegsteckte und seine Aufmerksamkeit zurück auf das Gespräch richtete. Bei der nächsten Bemerkung musste er nur noch mehr lachen, zuckte jedoch schließlich einfach mit der Schulter. "Ich glaube ich will gar nicht wissen, was New York so alles über dich und mich denkt." Er ließ den Blick über die Anwesenden gleiten, immerhin kamen nach und nach immer mehr Leute auf den Markt. Mitglieder der South Lemons - wobei Charlie enttäuscht feststellen musste, dass Zachary selbst noch nicht aufgetaucht war - Outsider und auch Mitglieder der eigenen Gang. Und irgendwie schien jeder in Weihnachtsstimmung zu sein. "Warte mal kurz." meinte Charlie schließlich an Naya gerichtet, den Blick fest auf ein Mitglied, oder besser gesagt 2 Mitgliedern der Lemons gerichtet. Der nachdenkliche Ausdruck, der sich in seinem Gesicht ausgebreitet hatte, wich wieder einem Grinsen, als er sich einfach umdrehte und auf die beiden zuging.
Cathrin Sorokin und Mason Wood, wenn er sich nicht vollkommen irrte. Er stellte sich einfach neben die Schwarzhaarige, schaute sie kurz an und grinste dann erneut. "Frohe Weihnachten." Und bevor einer der Beiden auch nur was entgegnen konnte, bewegte er einen Arm und streute eine Menge Glitzer durch die Gegend, bevor er Cathrin einen Weihnachtshut auf den Kopf setzte und sich wieder umdrehte, um in zügigem Tempo zurück zu Naya zu gehen, den Rücken den beiden anderen zugewendet. Gut, eigentlich war der ganze Glitzer ursprünglich für Naya gedacht, immerhin hatte er ihr die Twilight-DVD geschenkt, doch die ganze Wohnung hatte er nicht mit Glitzerstaub bedecken wollen. Besonders da er aus Erfahrung wusste, dass der Boden nach 2 Wochen noch glitzerte, egal wie oft man Staub saugte. Als wäre nichts gewesen, sah er Naya an und warf anschließend einen Blick auf die Uhr, bevor er sich den Rest des Glitzers von den Händen und der Hose klopfte.

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   Di Jan 06, 2015 9:31 pm

Naya musste leicht auflachen, als sie bemerkte, wie ihr bester Freund erst einmal nachdenken musste, was auf der Halloween-Party passiert war mit ihnen. Klar, es war schon ein einschneidendes Erlebnis gewesen. Und lebensverändert, nachdem sie sich wirklich nie gedacht hatte, dass sie ihn einmal küssen würde. Aber gut, man konnte sich schon von einigen Tatsachen ablenken lassen. Wie zum Beispiel, dass sie erst einmal ihren Erzrivalen umarmt hatte. Außerdem hatte sich Thalia erst einmal nach ihrer Trennung die Kante gegeben, mit einem ihrer Mitglieder, Dean Sawyer um genau zu sein, ziemlich heftig geflirtet und dann auch noch ein weibliches South-Lemon Mitglied, deren Name ihr gerade nicht einfallen wollte, mit irgendeinem seltsamen Kommentar belästigt. Und ansonsten waren bestimmt auch noch andere nicht wirklich optimale Sachen passiert, die sie aber, zumindest für die betreffenden Personen, glücklicherweise noch nicht erfahren hatte. Also ja, sogesehen konnte man sich da schon vor der ein oder anderen Tatsache ablenken lassen. Trotzdem bestand er darauf, dass der Kuss nicht so schlimm gewesen war, worüber sie breit grinste und dann ein verächtliches Schnaufen von sich gab, das aber zumindest größtenteils nur gespielt war. "Glaubst du.", entgegnete sie ihm daraufhin leicht herausfordernd und machte kurz eine Geste, indem sie sich mit der einen Hand den Mund zuhielt und die Andere auf ihrem unteren Bauchbereich in den Weihnachtspullover krallte, die natürlich ganz klar darstellen sollte, wie gerne sie sich deshalb übergeben wollte. Was aber natürlich keineswegs der Fall war. Es war nämlich vielleicht nicht auf ihrer Top To-Do Liste gewesen, aber so heftig dagegen reagieren würde sie auch nie. Zumindest nicht bei Charlie. Aber er war sowieso ihre große und eigentlich auch so ziemlich einzelne Ausnahme. Mit ihrer Familie vielleicht. Aber das war eben so eine nicht wirklich echte Sache, nachdem die Meisten sie dort hassten. Oder zumindest die, die ihr wichtig gewesen wären. Traurig eigentlich, aber daran konnte sie auch an jedem anderen Tag denken. Nur bloß nicht an Weihnachten. Dem Fest der Freude und der Liebe. Auch wenn sie Letzteres zumindest was das nicht Platonische anging auch gerne wegließ. Schließlich war sie Naya Blacksmith und seine Reaktion über ihre Erklärung zu dem mysteriösen Paket musste sie wirklich schmunzeln. Es passte wirklich zu ihren Gedanken dazu, wenn auch natürlich unbeabsichtigt, nachdem er, zumindest nach ihren Informationen, kein Gedankenleser war. Und das hoffte sie auch. Lachend zuckte sie mit ihren Schultern und machte ein übertrieben, zustimmendes Gesicht. "Natürlich, das wird es sein. Als Nächstes beschenkte ich dann auch noch den Rest der Outsider, dann natürlich alle aus unserer Gang und am Schluss noch am besten Zachary.", fügte sie auch noch halb-lachend, aber triefend vor Sarkamus hinzu. Es kam ihr schon beinahe wie ein Wunder vor, dass er ihre andauernde Ironie ertrug und sie auch noch immer mit Humor nahm. Wobei, das Gleiche galt ja auch für sich selbst. Immerhin würde sie, zumindest unter den Umständen, die sie sich immer für sich selbst vorstellte, eigentlich nie mit so jemanden wie Charlie befreundet sein. Zu kindisch, zu unverantwortlich. Und doch funktionierten sie zusammen und vor allem im Team beim Arbeiten einfach großartig. Faszinierend, wenn man es so sah. Dagegen waren ihr zum Beispiel aber Leute aus ihrer eigenen Bande und dann auch noch welche, die ihr eigentlich ähnlich waren und sie sich mit ihnene also theoretisch verstehen müsste, teilweise richtiggehend zuwider. Andererseits konnte sie sich aber vieles in ihrem Leben nicht erklären, also warum jetzt damit anfangen? Da hatte sie wirklich wichtigeres zu tun. Wie diese Unterhaltung mit ihrem besten Freund zum Beispiel. Oder den Sieg im Bandenkrieg einzuleiten. Langsam würde es nämlich dazu wirklich Zeit, zumindest ihrer Meinung nach. Aber da würde sie wahrscheinlich dann doch ein Problem mit Zachary bekommen, wenn sie das einfach so an ihrem nächsten Zusammentreffen erklärte. Auch wenn beiden natürlich durchaus bewusst war, dass es eigentlich nur einen Sieger geben konnte und sie den selbstverständlich in sich selbst sahen. Arrogant und Zielstrebig waren nämlich beide. Da konnte er noch so sehr mit Vorwürfen um sich werfen, dass sie sich überschätzte. Denn das tat er nämlich genauso. Naya lächelte leicht bei dem Gedanken und zog ihr Handy heraus, um ein paar schnelle Antworten zu tippen. Immerhin wurde natürlich rundherum "Frohe Weihnachten" gewunschen, denn das tat man ja schließlich so unter seinen Freunden und näheren Bekannten. Leicht nervig, aber irgendwie war es wohl einfach Tradition. Als sich dann Charlie aber kurz verabschiedete, sah sie von ihrem Handy auf und runzelte ihre Stirn. Was hatte er denn jetzt schon wieder vor? Leicht verwirrt folgte sie ihm mit ihrem Blick durch die Menge, kümmerte sich aber nicht darum ihm nachzulaufen. Immerhin war das hier neutrales Gebiet und etwas allzu dummes würde er schon nicht machen. Zumindest hoffte sie das. Tatsächlich stoppte er seine kleine Reise aber auch schon bald und zwar bei zwei South-Lemon Mitgliedern. Einen Moment dachte sie nach, ehe ihr wieder die Namen einfielen. Cathrin Sorokin und Mason Wood. Sie meistens relativ auffällig bei ihren Treffen, vor allem mit ihren Beobachtungen und weil sie sich immer sehr nahe bei ihrem Leader aufhielt, während er sich meistens eher im Hintergrund hielt. Was sie aber gelernt hatte war, dass er mindestens genauso dumme Sprüche bringen konnte, wie Charlie. Und das natürlich auch mitten in eigentlich seriösen, oder zumindest ernsthafteren Treffen. Geküsst hatte er Zachary allerdings offenbar noch nicht. Naja, vielleicht nächste Halloween-Party, dann hätten sie zumindest Gleichstand mit ihrem Idiotismus in ihren Banden. Plötzlich fiel Naya auch wieder der Name des weiblichen Mitglieds von zuvor ein. Es war nicht wirklich so, dass sie sie nicht kannte, da sie eigentlich als anscheinend sehr gute Freundin von ihrem Leader relativ auffällig war, aber sich alle Namen zu merken war jetzt auch nicht etwas, was sie anstrebte. So wichtig nahm sie sie nämlich jetzt auch nicht. Cheza Reeves hieß sie aber. Naja, immerhin war es ihr zehn Minuten später eingefallen. Sie zuckte mit ihren Schultern, hörte dann aber auf über Namen nachzudenken und beobachtete lieber ihren besten Freund und... was auch immer er vorhatte. Tatsächlich schien er nämlich etwas zu sagen, ehe er Glitzer? verstreute und Cathrin einen lächerlichen Hut aufsetzte. Dann schien er aber auch schon zufrieden zu sein, denn er kehrte direkt darauf auch schon wieder zu ihr zurück. Sicher, was sie da gerade gesehen hatte, war sie aber wirklich nicht. Sie musste zwar lachen, während er sich versuchte seine Hände von dem Glitzer zu befreien - viel Glück damit übrigens, das Zeug klebte aus irgendeinem Grund schließlich wie Superkleber - aber trotzdem verstand sie nicht wirklich, was er damit eigentlich bezwecken hatte wollen. Vermutlich aber eher gar nichts, außer seine und vielleicht auch ein wenig ihre Unterhaltung. Von ihrer Absicht ihn zu fragen hielt es sie aber nicht. "Was zur Hölle war das? Muss ich mich jetzt etwa doch schämen, dass wir, so extrem unauffällig, den selben Pullover tragen?" Ernst meinte sie es allerdings keineswegs, was sie da fragte und das wusste er. Davon abgesehen, dass sie sich so oder so nie mehr von dem Pullover trennen würde. Zumindest für heute. Und gut genug um seine "Gründe", auch wenn diese meistens nicht als solche bezeichnet werden konnten, ziemlich genau zu kennen, kannte sie sich schließlich bei ihm aus. Und darüber war sie auch eigentlich ziemlich froh. Eigentlich.

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BeitragThema: Re: Weihnachtsmarkt im Bryant Park [temporär]   Fr Jan 09, 2015 9:31 pm

Noch während Fly über dieses Paket nachdachte schweiften ihre Gedanken kurz zu derjenigen, die ihr eben jenes gegeben hatte.  Und währenddessen wanderte ihr Blick einmal kurz zu Jules. Hoffentlich hatte er jetzt keinen falschen Eindruck von ihr, so wie er sie mit kitschigem Pullover und Weihnachtsgeschenke verschenkend erleben musste.  Wobei, nein.. dafür hörte man dann doch viel zu viel in der Stadt von dieser berüchtigten und gefürchteten Leaderin. Und Jules gehörte zu ihren Feinden, also würde er wohl auch schnell genug erfahren wie Naya Blacksmith normalerweise drauf war und wie ihre ach so netten Handlungen sonst aussahen.
Zum Beispiel wenn sie dir eine Pistole an den Kopf hält nur weil du ihr einmal eine Antwort verweigerst... ging es Fly durch den Kopf, während es ihr eiskalt den Rücken herunter rann.  Nun, man könnte ja meinen sie hätte sich heute irgendwie auf irgendeine verkorkste Art und Weise bei ihr 'entschuldigt', aber Fly würde dem keineswegs zustimmen.
Ein leichtes Schulterzucken von Jules rief sie nach ihrem fast schon abwartenden Blick wieder ins Hier und Jetzt, bevor er schließlich noch einmal mit seiner Frage sichern wollte ob sie es denn tatsächlich nicht öffnen wollte. Und genau auf diese Frage hin konnte Fly nur entschieden nicken, auch wenn sie es sowieso bald öffnen müsste. Schließlich lehnte man kein Geschenk von Naya Blacksmith an, man musste es einfach annehmen. Als ihr Gegenüber seinen Blick wieder auf das Paket richtete tat Fly es ihm jedoch nach einem kurzen und aufmerksamen Blick durch die Umgebung gleich. Auch als er es schließlich aufhob und ein paar mal drehte fixierte ihr unlesbarer Blick noch immer nur das Paket, auch wenn sie anschließend noch einmal kurz seinen Blick auf sich spürte. Wirklich reagieren tat sie jedoch bis auf ein leichtes Nicken nicht, denn schließlich war ihr schon irgendwie klar, dass er nur noch einmal sichergehen wollte ob er denn auch wirklich dürfte.
Bei  der kurzen Aussage, bevor Jules schließlich fast schon eilig das Paket öffnete, kniff Fly nur kurz ihre Augenbrauen zusammen. Es passte so gar nicht zu dem sonst so zuvorkommenden Gentleman, doch wahrscheinlich lag es auch einfach nur an seiner Neugierde und der jetzigen Situation.
Sein anschließendes Lachen beruhigte die Rothaarige anschließend irgendwo ein wenig, auch wenn es sie gleichermaßen ziemlich verwirrte. Etwas schlimmes konnte es also nicht sein, doch nun war auch sie langsam etwas neugierig geworden. Vor allem als jules das Paket einfach wieder verschloss und zurücklegte.
Als er schließlich wieder die Stimme erhob und sie aufforderte,  doch einfach selbst nachzusehen konnte sie ein leises Schnauben nicht zurückhalten. Warum wohl sollte er bitte nachschauen? Damit sie immer noch im Ungewissen  blieb und es schließlich danach tat? Doch als sie ihren Blick von dem Paket löste und wieder hinauf in sein Gesicht blickte bemerkte sie sein fast schon beruhigend wirkendes Lächeln und nickte einfach nur ohne wirklich nachzudenken. Was blieb ihr auch anderes übrig? Auf seine nächste Bemerkung und das Zwinkern hin nickte sie  nur noch einmal erneut mit einem leisen "ist gut." während ihre Aufmerksamkeit schon langsam wieder zu dem Paket gewandert war.
Jedoch wartete die Spionin noch kurz, ehe sie noch ein Schritt auf das Paket lief und sich nach einem kurzen und prüfenden Blick in die Massen schließlich einfach hinunter hockte um es zu öffnen. Es konnte ja trotzdem sein, dass man sich daran verbrannte. Noch etwas zögernd legte sie schließlich ihre Hände auf das Geschenk, doch als sie an Jules Reaktion dachte gab sie sich schließlich einfach einen Ruck und öffnete das Paket. Was sie darin sah, erstaunte sie doch etwas. Naya hatte ihr doch tatsächlich einen wirklich hübschen und teuer aussehenden Kurzmantel geschenkt.  Und auch wenn sie sich darüber wirklich freute, so hielt sich diese Freude doch noch ziemlich in Grenzen. Schließlich redeten sie hier nicht von irgendeinem Geschenk, sondern von dem Geschenk von Naya Blacksmith.
Was das für Fly hieß war ihr schon längst klar. Sie würde das Geschenk natürlich annehmen, schließlich wäre etwas anderes unhöflich und Naya würde eine andere Reaktion auch gar nicht dulden, doch sie würde sich dennoch vor der nächsten Begegnung mit der Leaderin hüten. Auch wenn Weihnachten war, Fly wollte nicht glauben, dass Naya Blacksmith einfach so jemandem etwas schenken würde, ohne schließlich auch eine Gegenleistung zu erwarten. Eigentlich schon raffiniert. Man durfte das Geschenk nicht ablehnen, war ihr jedoch etwas schuldig wenn man es annahm. Sich dessen schon im Inneren irgendwo bewusst fiel die Reaktion der Spionin dementsprechend nüchtern und ziemlich resigniert aus.
Erst die fröhliche Stimme von Jules riss sie schließlich wieder aus ihren eher tristen Gedanken, während sie sich daraufhin nur langsam wieder erhob. Bei seiner ehrlichen Freude, dem Lächeln und anschließend auch dieser spaßigen Verbeugung, leuchteten auch Flys Augen einen Moment lang amüsiert auf, während ihre Mundwinkel fast kaum erkennbar leicht zuckten und sie die Zimtsterne von ihm entgegen nahm.
"Vielen Dank Jules.." meinte sie daraufhin nur und öffnete die Packung schließlich tatsächlich, ehe sie sich noch etwas vorsichtig einen Zimtstern aus der Verpackung nahm und diesen dann einfach aß. Er schmeckte wirklich sehr gut und auch wenn sie es äußerlich nun wahrscheinlich nicht wirklich sehr bis gar nicht zeigte, so freute sie sich dennoch über diese Geste von Jules.
Lange Zeit über irgendetwas nachzudenken oder gar etwas zu sagen blieb ihr aber nicht, denn schon im nächsten Moment tauchte noch eine Person auf, die Fly nur zu gut kannte - auch wenn sie ihr erst einmal etwas persönlicher begegnet war. Denn mit einem Lächeln trat nun Thalia Hill zu ihnen und wünschte Jules im nächsten Moment auch schon fröhliche Weihnachten. Anschließend konnten Flys aufmerksame Augen beobachten wie Thalia ihm noch ein kleines Paket hinhielt. Also noch Jemand der einfach mal so aus Spaß Geschenke zu Weihnachten verteilte. Dass die Spionin derweil scheinbar sogar etwas von der schwarzhaarige ignoriert wurde störte sie aber recht wenig, denn sie wusste genau dass Thalia noch etwas sauer war wegen ihrem Einbruch. Als hätte sie ihr das nicht schon genug gezeigt, nein sie war scheinbar auch nachtragend. Wirklich stören konnte dies Fly aber auch gar nicht, auch wenn sie genau wusste dass sie daran schuld war und sie sich auch dementsprechend etwas schuldig fühlte. Was konnte sie aber auch wissen, dass Thalia einfach in der Wohnung auftauchen würde. Nun, es war wohl egal. Denn solange Fly brav ihren Mund hielt - und sie hatte nichts anderes vor - würde sie ihr auch nicht dumm kommen können und lediglich weiter ignorieren können, aber damit kam sie schon lange klar. Wenn sie also dachte sie strafte sie etwas mit ihrer Missachtung, nur weil sie von Flys Aktion damals nicht sehr begeistert war, dann hatte sie sich schwer getäuscht und kannte die Spionin kein einziges Bisschen.
Nur kurz blickte Fly hinab zu dem Paket von Naya zu ihren Füßen, jedoch würde sie dies erst später mitnehmen  wenn sie gehen würde und vorerst einfach liegen lassen, sodass ihr Blick nun wieder aufmerksam zu den Beiden wandern konnte.

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-Fly
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