Gang Wars


»Do you really think New York is a nice, innocent city?
Without criminals and gangs?
Haha, you wish.«


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Es ist nichts Neues, dass die South-Lemons sich mit allen möglichen Leuten anlegen. Aber hier in der Stadt New York regiert nun einmal die 13th Street Gang.
 
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 Roosevelt Island

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BeitragThema: Roosevelt Island   Mi Jun 18, 2014 10:30 pm

das Eingangsposting lautete :

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© thirteen.org/metrofocus/2012/05/silicon-city-develops-on-roosevelt-island

In diesem Fluss liegt eine schmale, rund 60 Hektar große Insel, welche zu keiner Gang gehört. Am dortigen Schwarzmarkt findet man dafür einige profitierende Outsider und manchmal auch Gangmitglieder, wobei alles natürlich gangintern halbwegs friedlich ablaufen muss, schließlich liegt die Insel im neutralen Gebiet.
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Dean Sawyer

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   So Nov 02, 2014 9:39 pm

Die Wirkung des Alkohols schien bei Hill nun wohl die ganze Wirkung zu zeigen, denn ihre Worte wurden immer unverständlicher, ihr Lallen nahm zu. Unterhaltsam war sie dennoch. Und sie schien intelligent genug zu sein, um das, was er von sich gab, nicht allzu Ernst zu nehmen, nicht so wie andere Frauen, die ihm wahrscheinlich schon lange vor Empörung ins Gesicht geschlagen und beschimpft hätten. Als eingebildetes Arschloch abgestempelt, damit war Sawyer vertraut, dies hier war neu. Auf eine erfrischende Art und Weise. Es war angenehm in der Gesellschaft einer Person zu sein, die seine Kommentare verstand und noch dazu das Talent besaß, ebenso frech wie unbeschwert zu kontern. So sehr ich deine Gesellschaft auch genieße, auf deine Spucke in meinem Gesicht kann ich gerne verzichten., meinte er und zwinkerte ihr zu. Auf ihre nächste Aussage hob er nur skeptisch eine Augenbraue. Natürlich konnte er sich Hill vorstellen, wie sie auf Feiern wie dieser auf der Tanzfläche stand und einen Fremden küsste - schließlich hörte sich das gefährlich ähnlich nach dieser Situation an. Doch schien sie so fokussiert auf Fillion gewesen zu sein, dass er sich kaum vorstellen konnte, dass dieses Szenario sich seit einigen Monaten häufiger abgespielt haben könnte. Denn in Sawyers Augen passte Fremdgehen nicht zu der frechen jungen Frau in seinen Armen. Und um nach der Trennung viele Männer geküsst zu haben, dafür machte sie einen viel zu traurigen Eindruck auf ihn. Klar, auch traurig konnte man Männer küssen, aber ob Hill sich mit jemand anderem als Fillion wirklich zufrieden gab, das stand auf einem ganz anderen Blatt. Aber vielleicht irrte er sich auch. Vielleicht war sie gar nicht das nette, selbstsichere, freche und hübsche Mädchen, das er da gerade vor sich stehen sah, sondern eine hinterlistige, verwöhnte Zicke, die einfach eine ausgezeichnete Schauspielerin war. Auch wenn er sich das kaum vorstellen konnte, denn welcher Mensch konnte betrunken schon gut schauspielern? Stimmt nicht ganz, dämlich sind sie beide. Obwohl, dass Julia nur einen Schlaftrunk genommen hatte und nicht wirklich tot war, konnte Romeo nicht wissen. Auf Fillions Entschuldigung warte ich allerdings noch. Ihm war klar, dass dies der wohl schlechteste Aufmunterungsversuch aller Zeiten war, aber wenigstens entsprach er der Wahrheit. Hill wirkte auf ihn, wie ein Mädchen, dass man, wenn sie einem erst einmal ihr Herz geschenkt hatte, man es hüten und beschützen musste und nie wieder hergeben durfte. Sie hatte einen anständigen Kerl verdient. Aber weißt du, im Grunde hat Romeo Julia nur versehentlich das Herz gebrochen, weil er sich aus Liebe zu ihr umbrachte. Nur weil er dachte, sie sei ebenfalls tot hat er sich das Leben genommen. Aus Liebe eben. Vielleicht handelt dein Romeo ja auch nur aus Liebe zu seiner Julia. Vielleicht hat er ihr nur versehentlich das Herz gebrochen., versuchte er es erneut und konnte gar nicht fassen, wie kitschig sich sein Gefasel eigentlich anhörte. Wann zum Teufel war er bitte zum Softie mutiert?! Zum Glück ließ Hill ihm keine Zeit noch weiter nach seinem Hirn zu suchen, denn schon war der traurige Blick aus ihren Augen verschwunden und ein Lächeln umspielte ihre Lippen. Mein Ego ist schon viel zu groß, da muss nicht mehr nachgeholfen werden., lachte er. Doch ich schätze es sehr, dass ich als Hilfsmittel dienen darf. Er blickte auf sie herab und grinste schief. Durst hatte sie also. Ob es weise war seinen Durst mit alkoholischen Getränken zu stillen, bezweifelte Sawyer, aber Hill war sowieso schon betrunken, also was sollte es. Ein Problem war jedoch, dass sie ihre Arme noch enger um seinen Hals geschlungen hatte und da er sowieso die Befürchtung hatte, dass sie womöglich ohne seinen Halt umkippen würde und er ihr diese Peinlichkeit ersparen wollte, schlang er seinerseits seine Arme um ihre Hüften und hob sie ein paar Zentimeter vom Boden um sie dann zu dem Getränkestand zu  tragen. Schwerer als man denkt., stichelte er als er sie wieder hinunterließ, obwohl das natürlich Unsinn war. Sie war schon fast ein Fliegengewicht. Wahllos griff er nach einer Flasche, die verdächtig nach Bourbon aussah, und füllte zwei Becher. Einen reichte er ihr, blickte sie dann aus blauen Augen an und prostete ihr zu. Happy Halloween, Julia. Die Flüssigkeit brannte in seiner Kehle und füllte seine Brust mit Wärme. Ein angenehmes Gefühl. Nachdenklich musterte er Hill und fragte sich, wie sie hierher gekommen war. Fahren konnte sie in diesem Zustand definitiv nicht mehr. Ich nehme nicht an, dass du mir verrätst, wo du wohnst?

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Mo Nov 03, 2014 6:48 pm

Thalia hatte noch nicht ganz raus was genau Sawyer mit seinem Romeo und Julia Vergleich bezwecken wollte. Das lag nicht zuletzt am Alkohol. So kniff für eine Sekunde konzentriert die Augen zusammen, gab aber ziemlich schnell wieder auf weiter drüber nachzudenken. Es führte ja zu nichts. Als er dann weitersprach wusste Thalia wieder nicht genau wie sie seine Worte zu deuten hatte. Er klang auf einmal viel sanfter und...netter. Ungewohnt. Obwohl sie ihn noch kaum kannte hatte sie sich natürlich schon ein Bild von ihm gemacht. Und ein ziemlich klares noch dazu: Arrogant, gelangweilt, aber trotzdem freundlich und witzig. Eine Mischung die ihr gefiel. Auch wenn es sein konnte, dass seine arrogante Ader und ihre Sturheit viellicht auch mal an einander reiben würden. Aber höchstens dann, wenn sie nicht mehr so betrunken und nicht mehr so gefügig war. Als er sie dann einfach packte und zum Getränkestand trug quietschte sie vergnügt, etwas dass sie nüchtern nie getan hätte. "Ich kann auch alleine laufen", meinte sie zuversichtlich, auch wenn die ganze Angelegenheit etwas wackelig geworden wäre. Als er sie absetzte kicherte sie und streckte ihm die Zunge heraus. "Ich bin gar nicht soo schwer du Schwächling!", stichelte sie zurück und nahm den Becher an. Sie lugte hinein, war aber schon zu voll um erkennen zu können was sie da trank. Auch am Geschmack konnte sie es nicht erkenne, als sie den Becher an ihren Lippen ansetzte und herunter kippte. Sie trank nicht den ganzen Becher auf einmal leer und prostete Sawyer mit dem restlichen Inhalt zu. "Happy Halloween,...", sie überlegte. Er nannte sie Julia, dann musste sie ihm auch einen Namen geben. Jedenfalls meinte sie zu müssen. Mercutio? Nein, das passte nicht. Schließlich was der Romeos bester Freund. Oder lieber Tybalt? Aber der war mit Romeo verwandt. Sie beließ es dabei. Nüchtern wäre ihr sicher etwas eingefallen, also beendete sie den Satz mit: "Sawyer." Sie trank noch den Rest aus dem Becher und ließ sich dann einfach auf den Boden plumpsen. Das schien ein gemütlicher Platz zu sein. Schon hatte er ihr wieder eine Frage gestellt. Sie sah ihn prüfend an und kicherte dann: "Willst du mich etwa schon nach Hause schicken? Die Nacht ist noch jung, mein Lieber!" Sie prostete ihm mit dem leeren Becher zu. Von ihrem Platz aus musste sie zu ihm hochblicken, also sagte sie dann mit gerecktem Hals: "Ich wohne bei meinem Freund." Nein, das klang falsch...sie überlegte wieder angestrengt und spitzte dabei die vollen Lippen. "Also nicht mein fester Freund", berichtigte sie sich selbst, "mein bester Freund." Sie betonte das "bester" extrem, was ihr mit ihrer schwergewordenen Zunge schwer fiel. Das sagte Sawyer zwar nicht wo sie jetzt konkret wohnte, aber das kam ihr in diesem Moment nicht in den Sinn. Sie merkte wie der Alkohol von vorher immer stärker zu wirken begann und sie lachte leise, scheinbar grundlos, doch dann reckte sie ihm den leeren Becher entgegen, nachdem sie ihn eingehend von innen betrachtet hatte. "Du willst mich doch nicht vergiften oder so? Sind da Drogen drin?" Sie lachte als sie es sagte, denn im Allgemeinen merkte sie kaum, was genau sie da faselte. Ihr Gehirn und ihre Gedanken wurden immer nebeliger und unsinniger.

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Dean Sawyer

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Mo Nov 03, 2014 9:32 pm

Sawyer könnte über Hills Verhalten nur lächelnd den Kopf schütteln. Hatte sie vor ein paar Momenten noch nachdenklich und erwachsen gewirkt, so merkte man durch ihr Kichern und die Art, wie sie ihm die Zunge heraus streckte nun um so mehr, wie jung sie eigentlich war. Es war nichts schlimmes, definitiv nicht, vielleicht machte sie dieses Verhalten sogar noch ein wenig sympatischer. Denn auch wenn der Alkohol sie beeinflusste -Sawyer konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie sich im nüchternen Zustand so verhalten würde-, konnte er sich vorstellen, dass es schwierig war so unbeschwert zu wirken, wie sie es gerade tat, wenn man all die schmuddeligen Geschäfte der Gangs miterlebte. Die Zeiten waren hart und kompliziert seit die South-Lemons sich in die Angelegenheiten New Yorks eingemischt hatten und mit ihrer Einstellung den Alltag der Stadt durcheinander gebracht hatten. Jeder wusste, dass ,sollte nicht bald eine Lösung gefunden werden, die ganze Situation eskalieren würde. Und Sawyer konnte sich vorstellen, dass es als Jugendlicher schwierig war die kindliche Seite zu bewahren, wenn man ständig damit rechnen musste in einer Auseinandersetzung zwischen den Gangs umgelegt zu werden. Klar, Sawyer war nicht viel älter, doch die paar Jahre, die er mehr Erfahrung hatte, reichten, um zu behaupten, dass er besser auf sich aufpassen konnte als Hill es vielleicht konnte. Er unterschätzte sie keineswegs. Vermutlich hatte sie das Zeug dazu ihn umzunieten, falls sie es wirklich darauf anlegte. Trotzdem, diese Situation allein zeigte, dass sie noch ein wenig zu lernen hatte. Man sollte sich niemals dermaßen betrinken, dass man nicht richtig laufen konnte. Jedenfalls nicht auf einer Feier, auf der mehr Feinde als Freunde waren. Auch wenn dies hier neutrales Gebiet war, der heutige Abend hatte gezeigt, dass manche Menschen nicht einmal davor zurückschreckten. Und betrank man sich und einer der anderen Gangs realisierte seine Chance, nützte einem die Waffe überhaupt nichts mehr. Hill würde in diesem Zustand nicht einmal weglaufen können. Und wenn man nicht einmal das konnte, was blieb einem dann noch? Für dich ist die Nacht sicherlich nicht mehr so jung wie du sie gerne hättest., stellte er fest und beobachtete sie dabei, wie sie sich auf den Boden setzte und großes Interesse an ihrem leeren Becher fand. Kopfschüttelnd, jedoch immer noch schief grinsend, kramte er in der Hosentasche seiner zerrissenen Jeans nach seiner Zigarettenpackung. Stehen ist wohl schon zu anstrengend, hm?, fragte er und betrachtete sie. Ob sie es einsehen wollte oder nicht, der Abend war für sie so gut wie gelaufen. Was konnte sie noch großartig tun ohne dabei umzufallen oder sich zu übergeben? Und die ganze Nacht würde sie bestimmt nicht auf dem Boden verbringen wollen. Eine Straße und Hausnummer hätte mir gereicht, aber jetzt, da ich weiß, dass du bei deinem besten Freund lebst, weiß ich genau welche Gegend du meinst., meinte er sarkastisch, während er sich einen der Glimmstängel zwischen die Lippen steckte und ihn anzündete. Tief inhalierte er den Rauch bevor er ihn in die Nacht hinausstieß. Als würde ich dir kostenlos meinen Stoff anbieten. Du musst schon bezahlen, wie jeder andere auch., grinste er und nahm ihren Becher, nur um ihn über seine Schulter hinweg zu entsorgen. Seufzend ließ er sich im Schneidersitz neben ihr nieder, stellte seinen Becher vor sich und hielt ihr die Zigarettenpackung entgegen. Also. Entweder wir bleiben weiter hier, lassen uns von der miesen Musik das Trommelfell zerreißen und machen uns über die Idioten auf der Tanzfläche lustig oder ich fahr' dich zu deinem kleinen Freund nach Hause und du hast vielleicht noch eine Chance darauf, dass du morgen nicht das Bedürfnis hast, dich selbst vollkommen in die Tonne zu treten., eröffnete er ihr ihre Optionen. Deine Entscheidung., fügte er achselzuckend hinzu und blickte sie von der Seite her an. Meine Fahrkünste sind übrigens ausgezeichnet, nur um dir die Entscheidung ein wenig zu erleichtern.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Di Nov 04, 2014 5:09 pm

"Ach Quatsch! Mir geht's noch bestens", sagte sie bestimmt, doch deutlich lallend und nahm sich eine Zigarette. Sie begutachtete sie kurz, so als hätte sie noch nie eine gesehen, und stellte sich dann hin. Sie brauchte zwei Anläufe, aber als sie stand musste sie feststellen, dass es nicht so wacklig war, wie vor einigen Minuten. Sie grinste stolz und stellte sich vor Sawyer, damit er ihr die Zigarette anzündete. "Stehen ist überhaupt gar nicht anstrengend", sagte sie mit einem leicht nörgelnden Unterton wie man es eigentlich von Kleinkindern kannte und blies ihm dann genüsslich den Rauch ins Gesicht. Sie wollte nicht nach Hause. Auf keinen Fall. Dafür hatte sie gerade viel zu viel Spaß. Dann würde sie es halt morgen bereuen. Gerade in diesem Moment war ihr ein Kater, den der nächste Tag wohlmöglich mit sich bringen würde vollkommen egal. Im allgemeinen war ihr jetzt gerade ziemlich viel egal. Es war ihr egal was Leute über sie dachten, es war ihr egal was sie morgen über sich selbst denken würde, es war ihr egal was Sawyer über sie dachte und es war ihr sogar egal was Charlie über sie dachte. Obwohl letzteres stimmte nur ein klitzekleines bisschen. Denn es war ihr im Moment nur weniger wichtig als sonst. Wenn auch nur ein bisschen. Sie zog wieder an ihrer Zigarette und beobachtete den Rauch. "Ich bin mir sicher, dass du ganz toll fahren kannst, aber ich will hier bleiben", sagte sie. Sawyer war es doch vermutlich ganz gleich, was morgen mit ihr war. Wieso sollte sich ein "Fremder", jemanden den sie bis dato kaum gekannt hatte plötzlich um sie sorgen, wo das ja nicht mal bei ihrer Mutter der Fall war. Und bei ihrem Vater schon gar nicht. Wenn er denn noch lebte. So genau konnte man das ja nicht wissen. Und da Thalia ohnehin nach dem Motto lebte, die einzige zu sein, die sich um sie kümmerte, war Sawyers eventuelle Besorgtheit für sie jetzt gerade nicht essentiell. "Ich kann außerdem noch ganz normal laufen, wetten?", sagte sie plötzlich aus heiterem Himmel. Sie nickte, als wolle sie sich selbst zustimmen und drehte sich dann schwungvoll um. Sie blieb den Bruchteil einer Sekunde stehen um sich zu sammeln und setzte dann angestrengt einen Fuß vor den anderen. Sie ging etwas wackelig, aber im Grunde relativ normal - jedenfalls für jemanden der so viel intus hatte. Als sie ein paar Schritte zur Demonstration gegangen war, musste sie sich jedoch wieder orientieren. Sie fand sich vor einigen South-Lemons wieder und fixierte eine ganz besonders mit ihren Augen. Cheza Reeves. Sie kannte sie nicht wirklich, nur vom sehen, doch aus irgendeinem Grund fiel ihr genau jetzt in diesem Moment eine Sache ein, die sie in einer von Elijahs Ordnern zufällig gesehen hatte. Wieso sie sich daran erinnerte und wieso auch gerade jetzt war für sie im Nachhinein unergründlich, aber das Gehirn stellte manchmal seltsames an. Cheza war noch keine 21, jedenfalls stand das so viel sie wusste in diesem Ordner. Eigentlich hatte es sie nicht zu kümmern, schließlich war sie selbst nicht legal hier und ihre Überlegung war total hirnrissig und konnte nur von einem Betrunkenen kommen. Und eigentlich wollte sie nicht sagen, doch gerade als sie sich zum gehen wenden wollte sagte sie laut und deutlich: "Wir sind alles Aliens! Trinken ist für unter 21-Jährige nicht erlaubt!" Dabei sah sie beim zweiten Satz Cheza an. Sobald sie geendet hatte, wusste sie nicht mehr, was genau sie damit bezwecken wollte und sie ließ sich dort an Ort und Stelle etwas verwirrt von sich selbst auf den Boden fallen. Und wie sie so auf der Erde hockte sah sie zuerst zu den South-Lemons, vor denen sie sich gerade mächtig blamiert hatte und dann zu Sawyer den sie mit ihren großen braunen Augen ansah. Sie blickte sie auch kurz nach Charlie um, aber den konnten ihre Augen nirgends entdecken. Ob es daran lag, dass er gar nicht auf der Bildfläche war, oder ob sie ihn aufgrund ihres Zustands nicht sehen konnte, war ihr unklar.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Di Nov 04, 2014 9:24 pm

Skeptisch blinzelte Sawyer hinauf in Hills Gesicht und hob eine Augenbraue. 'Bestens' sah für ihn zwar anders aus, doch wenigstens konnte sie noch stehe und kippte nicht um. Auch wenn sie mehrere Anläufe zum Erheben benötigt hatte. Schweigend hielt er die Flamme seines Feuerzeugs an ihre Zigarette. Er hielt es für das Beste erst einmal nichts zusagen und sie für eine Weile das Triumphgefühl, dass sie doch noch stehen konnte, genießen zu lassen. Es würde vermutlich nicht allzu lange anhalten. Nörgelig wurde sie also auch. Dann kam jetzt wohl die kindische Seite völlig durch. Und wie auf Kommando blies sie ihm Rauch ins Gesicht. Mit geschlossenen Augen ließ er die Aktion über sich ergehen, während er an seiner eigenen Zigarette zog. Vorsichtig öffnete er ein Auge, das andere ließ er zusammengekniffen und schielte ihr entgegen. Was du willst und was sinnvoll ist, sind zwei verschiedene Dinge, Schätzchen., informierte er sie, während er dem Rauch, der seinem Mund entfloh, dabei zu sah, wie er in der Dunkelheit verschwand. Er war nicht wild darauf sie nach Hause zu bringen, doch er bezweifelte, dass sie auf dieser Party irgendjemanden kannte, der sie bringen würde. Schließlich hätte sie dann auch genauso gut mit diesem jemand die Eifersuchtsaktion abziehen können, ebenso wie ihre Zeit verbringen können. Dann hätte sie ihn nicht benötigt. Und da er ahnte, dass sie keine andere Fahrtmöglichkeit hatte, war es eben er, der sie nach Hause bringen würde. Klar, sie würde sich auch einfach an einen anderen Kerl ranschmeißen können, charmant genug war sie immerhin noch, auch betrunken, doch ob sie das auch wirklich tun würde stand auf einem ganz anderen Blatt. Dann lass mal sehen., forderte er sie auf, ihm ihre Laufkünste zuzeigen, obwohl er sich relativ sicher war, dass sie es auch so getan hatte. Er lehnte sich ein wenig zurück und stützte sich mit der Hand ab, während er ihr interessiert dabei zu sah, wie sie sich wackelig vorwärts bewegte. Zugegeben, besser und sicherer als er erwartet hätte, aber immer noch gefährlich nahe am Sturz. Sieht eher aus wie ein Wackelpudding auf zwei Beinen., rief er ihr hinterher und grinste als er bemerkte, dass sie sich einer Gruppe von South-Lemons näherte. Na das konnte ja mal was werden. Mit der freien Hand fuhr er sich durch das ohnehin schon zerzauste blonde Haar und griff dann nach seinem Becher. Er trank einen Schluck, nur um den Inhalt prustend wieder zurückzuspucken als er Hills Bemerkung hörte. Lachend ließ er sich auf den Rücken fallen. Er hatte ja geahnt, dass sie irgendetwas Unüberlegtes tun würde, aber dass sie etwas derartiges sagen würde, hätte er nicht gedacht. Immer noch lachend setzte er sich wieder auf und blickte wieder zu Hill hinüber, fand sie jedoch vor der Gruppe Jugendlicher am Boden sitzend. Mit ihren großen braunen Augen blickte sie ihn an und wirkte dabei so verletzlich und unschuldig, dass Sawyer gar nichts anderes übrig blieb als sich aufzurappeln und sich seinen Weg zu ihr zu bahnen. Dieses Gesetz gilt auch für dich, du Alien., lachte er, während er sich zu ihr hinunterbeugte und sie dann mit Schwung über seine Schulter warf. Wenn ihr uns entschuldigen würdet., meinte er an die Gruppe von South-Lemons gewandt, drehte sich um und schritt dann mitsamt Hill über seiner Schulter durch die Menge. Peinlich genug, oder hast du noch was besseres auf Lager?, fragte er sie und entfernte sich zunehmend von der Feier. Irgendwo hier musste es doch sein. Und tatsächlich, dort stand sein Motorrad. Sein ganzer Stolz. Es war ein schönes Modell, die weiße Farbe leuchtete in der Dunkelheit. Du hast echt Glück, dass du mir so Leid tust, Julia., informierte er sie, während er sie vor seiner Maschine abstellte. In seiner Hosentasche suchte er nach dem Schlüssel und als er ihn gefunden hatte, nahm er den Helm vom Lenkrad. Hier., sagte er und hielt ihr ihn entgegen. Sie hatte ihn nötiger als er. Der gehört übrigens auf den Kopf. Mit dem Zeigefinger deutete er spöttisch auf ihren Kopf. Und jetzt hätte ich gerne einen Straßennamen und ne Hausnummer, damit ich verhindern kann, dass es noch mal zur Konfrontation zwischen sich betrinkenden nicht volljährigen Aliens und einem schon betrunkenen nicht volljährigen Alien kommt.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Mi Nov 05, 2014 5:31 pm

Als Sawyer plötzlich bei ihr stand und sie sich über die Schulter warf, war Thalia zuerst einfach perplex, doch als sie sich wieder gefangen hatte begann sie zu strampeln und verlangte, dass er sie herunter ließ. Doch schon nach kurzer Zeit gab sie erschöpft auf und ließ sich einfach hängen, während sie die Welt aus einer ganz neuen Perspektive betrachtete. Spannend, aber wieso einige sie ansahen verstand sie nicht ganz. "Was soll den peinlich gewesen sein? Ich handele nur nach dem Gesetz und mache Leute auf ihre Fehler aufmerksam", verteidigte sie sich empört. "Wo bringst du mich eigentlich hin?", fragte sie als sie sah, dass sie sich von der Feier etwas entfernten. Sie wollte doch nicht weg, das hatte sie ihm doch gesagt. Hatte er nicht zugehört? Wie auch immer, er konnte sie nicht zwingen nach Hause zu gehen. Als er sie absetzte sah sie ihn wieder, wobei sie ihre ohnehin schon großen Augen ein Stück weitete. Wieso tat sie ihm leid? Ihr ging es doch bestens. Außerdem war sie bester Laune. Kein Grund sie zu bemitleiden. "Wieso?", fragte sie als er ihr den Helm entgegenhielt. Die Frage war sowohl auf das Mitleid, als auch auf den Helm bezogen. Skeptisch nahm sie an und betrachtete ihn, während sie ihn in ihrer Hand drehte.Sie setzte ihn trotz seiner Worte nicht auf. Sie wollte nicht weg. "Ich sag dir nicht wo ich wohne. Ich bleibe hier", sie versuchte so nüchtern wie möglich zu klingen. Immerhin wusste sie, dass sie betrunken war. Außerdem würde sie keinen Ärger anstellen. Sie war den ganzen Abend über doch mehr oder weniger brav gewesen. Jedenfalls glaubte sie das. Sie drückte ihm den Helm wieder entgegen und ging einen Schritt zurück. Wieso den Abend jetzt schon beenden. Man muss doch nicht immer dann aufhören wenn es am schönsten war. "Jetzt komm schon, Halloween ist nur einmal im Jahr. Außerdem finde ich bestimmt eine Möglichkeit selbst nach Hause zu kommen." Ganz sicher war sie sich zwar nicht, aber das war doch egal. Schließlich sollte man im Augenblick leben. Da war doch egal wie sie später heim kam, oder? "Außerdem", begann sie, eine Ausrede suchend, "muss ich mal. Also ich muss Pipi." Das war ein Wort, dass Thalia nie im nüchternen Zustand benutzt hatte, aber wie Sawyer vermutlich schon bemerkt hatte kam ihre kindliche Ader raus wenn sie betrunken war. Sie musste wirklich mal. "Da musst du wirklich nicht mitkommen." Sie sah sich um. Gab's hier irgendwo eine Toilette? Sie wollte nicht wirklich ins Gebüsch pinkeln. Das war dann doch unter ihrer Würde.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Do Nov 06, 2014 2:21 pm

Und wie schon erwähnt, Gesetze gelten auch für dich, also fängst du lieber bei deinen eigenen Fehlern an, bevor du dich vor den South-Lemons blamierst. Eigentlich war Sawyer nicht der Typ, der Vorträge darüber hielt, wie man sich zu benehmen hatte. Definitiv nicht, er wollte seinen Spaß haben und war selbst keinen Deut besser als die 'jüngeren' Leute. Schließlich war auch er erst 21 Jahre alt, sein Alkoholkonsum also erst seit kurzem legal und er konnte nicht von sich behaupten bis zu dieser Zeit eine reine Weste bewahrt zu haben. Er war schlimmer als Hill und manch andere Jugendlichen auf dieser Party gewesen. Viel schlimmer um genau zu sein. Obwohl es sich bei ihm auch um Rebellion gehandelt hatte. Er hatte einfach das getan, von dem er sich sicher war, dass es seine Familie auf die Palme bringen würde. Das es dabei auch noch dem Vergnügungsfaktor diente, war ein netter Nebeneffekt gewesen. Und jetzt,naja, jetzt hatte sich der Alkohol, die Partys und Zigaretten ganz einfach zu einem Teil seines Lebens entwickelt und er konnte zufrieden feststellen, dass es seine Familie immer noch auf die Palme brachte. Jedenfalls war der Grund seines kleinen Vortrages nur der, dass er sich nicht sicher war, ob es Hill gut tun würde, wenn sie sich weiter vor den feindlichen Gangs benahm, als wäre sie nicht mehr ganz richtig im Kopf. Das würde ihr sicherlich schaden, wenn sie den Gegnern Stoff liefern würde, den sie irgendwann gegen sie verwenden würden können. Gut zugegeben, die Information über eine Alieninvasion und legalem Alkoholkonsum eignete sich nicht sonderlich zur Manipulation, aber wer sagte, dass Hill nicht irgendetwas Wichtigeres, etwas von Bedeutung herausrutschen würde? Außerdem war er sich nicht so sicher, ob Naya Blacksmith es grundsätzlich gut heißen würde, wenn ihre Gangmitglieder sich in aller Öffentlichkeit lächerlich machten. Vielleicht würde das ja ihrem Ruf schaden? Und jeder wusste, dass Blacksmiths Ruf ihr das Wichtigste der Welt war. Ganz von ihrer kleinen Klette Charlie Fillion abgesehen. Du kannst auch versuchen ihn dir an den Fuß zu schnallen, ich bezweifel aber, dass er da viel Wirkung zeigen wird, falls du runter fällst., erwiderte er, obwohl er sich sicher war, dass sie nicht die Funktion des Helms hinterfragt hatte. Trotzdem zutrauen, dass sie während der Fahrt von seiner Maschine kippen würde, würde er ihr schon. Schließlich hatte sie schon bewiesen, dass ihr der Boden als Sitzmöglichkeit am liebsten war. Doch anscheinend brauchte er sich keine Sorgen darum machen, dass sie möglicherweise bei der Fahrt ins Gras beißen würde, weil ihr die Straße gemütlicher vorkam, denn sie drückte ihm den Helm wieder in die Hand, fest entschlossen hier zu bleiben. Leicht angenervt verdrehte Sawyer die Augen. Stur war sie also auch noch. Super. Aber wenn sie sich amüsieren wollte, warum sollte er sie dann daran hindern. Schließlich war er auch nur deswegen hier - um sich ein wenig zu amüsieren und es konnte ihm im Grund egal sein, wie und ob sie nach Hause fand oder ob sie sich am morgigen Tag fragen würde, warum sie so blöd gewesen war und sein Angebot nicht angenommen hatte. Er hängte den Helm wieder an den Lenker und drehte sich zu Hill um. Das gute an Halloween ist, dass es aber jedes Jahr wieder gefeiert wird. Genau wie Weihnachten und all der andere Kram., erinnerte er sie und lehnte sich lässig gegen sein Motorrad. Sie schien angestrengt nach einem Grund zu suchen hier bleiben zu können. Ehrlich? Eine bessere Ausrede fällt dir nicht ein?, grinste er, stieß sich ab und ging auf sie zu. Mal ganz davon abgesehen, dass du dich nicht vor mir rechtfertigen musst. Wenn du lieber hierbleiben willst, dann bleibst du eben hier. Es sei denn du genießt meine Gesellschaft so sehr und möchtest nicht, dass ich gehe. Er stand nun wieder direkt vor ihr und beobachtete sie dabei, wie sie sich nach einer Pinkelmöglichkeit umsah. Das Schild ist übrigens da vorne., machte er sie spöttisch auf die besagte Ausschilderung zu den Toiletten aufmerksam. Bist du sicher? Es wäre mir eine große Ehre gewesen, dich aufs Klo zu begleiten., meinte er sarkastisch und legte den Kopf leicht schief. Jetzt stand nur noch die Frage offen, ob sie sich überhaupt noch mit ihm abgeben wollte. Er würde auch eine andere Begleitung finden, keine Frage, doch Hill war sympatisch und es machte Spaß sich mit ihr zu unterhalten, auch wenn sie kindisch und leicht stur wirkte. Trotzdem, würde sie keine Lust mehr haben, konnte er sich genauso gut eine neue Begleitung suchen oder alleine nach Hause fahren. Obwohl ihm eine Übernachtungsmöglichkeit durchaus besser gefiel.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   So Nov 09, 2014 10:24 pm

Verständlicherweise gefiel es Naya gar nicht, ihren besten Freund so zu sehen. Und dabei konnte sie noch nicht einmal wirklich beschreiben, was sie in ihm sah. Klar, er war aufgewühlt und dazu noch eifersüchtig ohne einen wirklichen Grund, zumindest ihrer Meinung, aber da war noch etwas anderes. Etwas, was man nicht einfach so ohne weiteres ignorieren konnte. Es schien ihm nämlich wirklich noch näher zu gehen, als sie dachte. Davon abgesehen, dass er irgendetwas vorhatte. Naya zog leicht die Nase kraus. Das konnte ja nur schlecht enden, aber gut, es war nicht ihr Leben und auch definitiv nicht ihre Entscheidung. Als er sich dann aber von ihr entschuldigte, setzte sie trotzdem keine allzu begeisterte Mine auf. Ihre Meinung konnte sie dazu ja dennoch abgeben, vor allem da sie meistens Situationen ganz anders wahrnahm, aber das sollte er ja schon gewohnt sein. Ganz besonders was mit Beziehungen zusammenhing. Aber sie sprach trotzdem keinen ihrer Gedanken aus, denn sie wollte ihn nicht noch mehr wehtun, indem sie ihm mehr oder weniger indirekt sagte, dass er sich umsonst so benahm. Denn wie er aussah im Moment, konnte er es wirklich nicht gebrauchen. Auch wenn sie es schon beinahe gerne getan hätte. Einfach nur, damit er wusste, dass er Thalia nicht brauchte. Aber wahrscheinlich konnte sie ihm was das anging leider nicht die Entscheidung abnehmen oder einfacher machen. "Pass auf dich auf.", murmelte sie trotzdem, veränderte ihren Gesichtsausdruck allerdings nicht. Aber er würde schon verstehen, dass es ihr schon allein deswegen nicht gefiel, weil sie ihren besten Freund so aufgelöst sah und sie sich sowieso andauernd ihre Gedanken um ihn machte. Und meistens nicht gerade wenige. Direkt nach diesem Augenblick wandte sie sich allerdings ab und steuerte die Bar zu. Das war auch das einzige, was sie tun konnte um ein bisschen Spaß hier zu haben. Denn jemanden abzuschleppen konnte gefährlich werden, da sie auch nicht alle South-Lemon Mitglieder auswendig kannte und mit ihrem besten Freund etwas zu unternehmen, wo er sich doch so "erfolgreich" versteckte, schien auch keine besonders gute Idee. Vom Liebeskummer den er gerade ausstrahle ganz abgesehen. Und sie hatte gedacht vor drei Monaten war es schlimm gewesen. Aber gut, da konnte sie auch nichts machen, zumindest nicht momentan. Inzwischen waren schon einige Minuten vergangen, oder war es schon eine Stunde?, und alles war mehr oder weniger an ihr vorbeigezogen. Sie machte sich einfach zu viele Gedanken beschloss sie und sah sich um. Keine bekannten Gesichter und das irritierte sie ja schon ein bisschen. Naya stand also auf und war zu ihrer Überraschung sogar einen Moment unsicher auf den Beinen. Oh nein, wie viel habe ich getrunken?, fragte sie sich und sah einmal zur Bar zurück. Naja, wenigstens waren die Getränke sowieso frei. Davon abgesehen, dass sich die wenigstens Leute trauten von ihr überhaupt eine Rechnung zu verlangen. Leader-Bonus. Trotzdem sollte sie mal lieber herausfinden, wo sie war. Also ging sie ein paar Schritte und war sofort dankbar, dass sie keine allzu hohen Schuhe trug. Ansonsten würde sich das Gehen am Ende noch schwieriger gestalten. Jetzt sollte sie sich aber lieber mal von den Stellen entfernen an denen es gratis Alkohol gab. Während sie ihren Blick aber vom Boden abgewandt hatte, stolperte sie über etwas. Nein, jemanden. Wer lag bitte einfach so im Weg herum? Aber bevor sie sich ärgern konnte, schlang sie lieber ihre Arme um den Nächsten, den sie erwischte. Ohne wirklich darauf zu achten wer es war, drückte sie sich leicht an ihn, was aber mehr mit ihrem zu hohen Alkoholspiegel im Blut zu tun hatte, als wirklich damit, dass sie nicht schon wieder sicher stand. Riecht nach Alkohol., schoss es ihr durch den Kopf. Seltsam, dabei ging das eindeutig nicht von ihr aus. Als sie aber realisierte was sie da tat, löste sie sich so schnell wie es geht von dieser Person. "Es war nicht meine Absicht-", versuchte sie sich zu erklären, aber ihr blieben die Worte im Hals stecken. Wer da vor ihr stand war nämlich niemand anderer als ihr Rivale Zachary Collins. Okay, nein. Der tolle Traum über ihn hatte offenbar ja noch nicht gereicht. Aber wenigstens konnte sie das als ihre peinlichste Aktion in der Öffentlichkeit eintragen. Zumindest lief sie nicht rot an, mal davon abgesehen, dass es bei ihrer Hautfarbe und der Beleutung sowieso nicht wirklich auffallen würde, dafür starrte sie ihn einfach nur perplex an, ohne zu wissen, was sie tun sollte. Scheiße.

OoT: Mission accomplished.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Mo Nov 10, 2014 6:20 pm

// Mein OTP *-* #Zaya

Bis jetzt hatte Mason noch nicht wirklich viel unternommen auf der Party. Er hatte noch nicht einmal besonders viel getrunken, was aber bei seinem Körperbau auch besser war. Das Meiste von den Sachen hier vertrug er sowieso nicht und er konnte wirklich nicht verstehen, wie man so starken Alkohol so schnell hinunterschütten konnte. Aber gut, das musste dann wohl doch irgendwie zum Geschäft gehören so als Schattenseite von New York. Was das anging, war er aber dann kein Vorzeige-Bandenmitglied, wenn er es sich länger überlegte. War er aber sowieso nicht. Schon allein bei seinen Aktionen die ganze Zeit. In der 13th Street Gang wäre er wahrscheinlich schon im hohen Bogen hinaus geflogen. Zac war dann doch auf diesem Gebiet, zumindest was seine bleibenden und vor allem älteren Mitglieder anging, einfach weicher. Schlecht war das aber auf keinen Fall, schon gar nicht für Mason. Dieser spazierte nun etwas beschäftigungslos sehr gefährlich durch die Gegend und kam auch an Cathrin vorbei. "Hi Cat.", grüßte er sie und blieb kurz stehen. Zwar wollte er auch nicht unfreundlich zu ihr sein, nachdem sie sich so viele Sorgen machte und das ziemlich umsonst, aber auch nicht unbedingt mit ihr reden. Immerhin hatte er nicht umsonst die letzten Monate versucht sie möglichst weit von seinem Geheimnis zu entfernen. Er fühlte sich einfach nicht wirklich bereit es zu teilen. Oder redete es sich zumindest ein.
Nachdem er sich wieder ein paar Schritte von der Schwarzhaarigen entfernt hatte, kam er wieder in die Nähe der Bar, auch wenn er dort gar nicht hingesteuert hatte. War er grade ernsthaft im Kreis gelaufen? Oder war das eine andere Bar, die zufällig gleich aussah? Egal, was auch immer es war, sein Blick viel auf seinen Leader, der dort auch stand. Komisch, zuerst hatte er ihn gar nicht bemerkt. Aber wer war das da in... Mason prustete plötzlich und hätte sich beinahe verschluckt, wurde dann aber von seinem Lachanfall erschüttert. Da war offensichtlich wirklich gerade Naya... Naya Blacksmith in den Armen seines Leaders gelandet. Das war wirklich zu viel für ihn. Seine Hände verkrampften sich in beinen Seiten des Pullovers, während er die Arme um seinem Bauch schlang. Vor lauter Lachen tat es nämlich schon wirklich weh. Nach einiger Zeit brachte er dann aber doch einen Satz heraus, ehe er wieder unkontrolliert zu lachen begann. Warum konnte nicht öfter so etwas passieren? Das war wirklich einfach nur genial. Sie könnten statt dem Bandenkrieg doch einfach eine Comedy-Romanzen TV-Show machen oder so. Wirklich, das wäre einfach perfekt. Warum hatte er bitte nicht schon früher bemerkt, dass die beiden ihre Probleme, zumindest die persönlichen, einfach im Bett lösen könnten? Das sollte er Zac wirklich mal vorschlagen und das am besten so bald wie möglich. Aber er sollte sich danach wohl besser aufs Wegrennen gefasst machen, das auf so etwas folgen würde. "I ship it."

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Mo Nov 10, 2014 7:43 pm

Die Party lief die ganze Zeit über weiter, als wäre nie etwas geschehen - recht nützlich, wenn man daran dachte, dass es schon genug Unruhen gab. Und noch mehr Nervosität konnte Zachary nun wirklich nicht gebrauchen, ob nun bandenintern oder außerhalb der Gang, denn eigentlich blieb etwas vergleichbares nie wirklich unbemerkt. Lediglich die Anzahl der Betrunkenen schoss, je später es wurde, deutlich in die Höhe, und anscheinend waren zumindest die Mitglieder der 13th Street Gang fröhliche Betrunkene, wie er kurz darauf auch schon mitbekam. Zwar kannte er die junge Frau nicht beim Namen, wusste jedoch definitiv, dass sie Mitglied der gegnerischen Gang war. Ihre Worte alleine waren schon wirr genug, allerdings ließ ihre Unsicherheit auf den Beinen und alleine das Gelalle darauf schließen, dass sie nicht mehr ganz nüchtern sein konnte - außerdem hätte sie sich normalerweise sicherlich nicht so benommen, zumindest nicht in der Nähe eines Leaders. Inbesondere weil sich Zachary denken konnte, wie Naya mit Mitgliedern umging, die Fehler machten, er dagegen tat es mit einem leicht genervt klingenden Schnauben ab und konzentrierte sich nach kurzer Zeit auch schon auf etwas anderes. Außerdem schienen die Worte sowieso mehr an Cheza als an ihn gerichtet zu sein, noch ein Grund mehr, es nicht zu beachten. Es dauerte nicht lange, da entfernte sich die Dunkelhaarige auch schon wieder und ließ Cheza und ihn zurück. Doch wirklich lange Ruhe hatte Zachary nicht, immerhin landete kurz darauf auch schon jemand in seinen Armen. Einen Moment lang registrierte er nicht direkt, warum und vor allem wer gerade die Arme um ihn schlang, und hatte deshalb kaum Zeit, zu reagieren, allerdings entfernte sich dieser Jemand auch schon schnell wieder, sodass er in das Gesicht von Naya Blacksmith sehen konnte. Und wieder einmal wurde Zachary klar, dass die 13th Street Gang unter Naya Blacksmith's Führung zu einem Haufen Idioten geworden war - ihr mit eingeschlossen, denn anscheinend benahm sie sich nicht wirklich sehr viel besser. "Ich würde fragen, was das sollte, aber ich will es garnicht wissen." meinte er nur mit der üblich dunklen Stimme, ehe er den abschätzenden Blick über sein Gegenüber gleiten ließ. Die Gang hatte in ihr wohl die perfekte, betrunkene Leaderin gefunden. Nicht, dass er sich selbst nicht betrank, wenn Leute um ihn herum waren, doch er tat das für gewöhnlich deutlich unauffälliger, noch dazu war er niemand, der sich unter Alkoholeinfluss dermaßen unangemessen benahm. Ab und an vielleicht, noch dazu in einer solchen Atmosphäre, trotzdem war er selbst dann deutlich cleverer und warf sich nicht in die Arme des nächstbesten Feindes.
Mit einem minimalen Kopfschütteln und einem Schnauben verkniff er sich jede weitere Bemerkung und beschränkte sich auf ein "Du nimmst 'friedliche Versammlung' wohl zu wörtlich." Auf die Erklärung, die Naya vor sich hin stotterte, ging er nicht ein, stattdessen ließ er den Blick kurz an der Leaderin vorbei zur Bar gleiten. Eigentlich war das Gelächter unverkennbar, selbst unter einer solchen Menge, weshalb es ihn auch kaum verwunderte, Mason zu sehen, der sichtbar angestrengt die Arme um sich schlang. Erneut stieß Zac lautstark die Luft aus, ehe er seine Aufmerksamkeit wieder Naya wittmete, auch wenn er kaum glaubte, dass sie irgendein vernünftiges Gespräch führen könnte oder überhaupt wollte. Nicht in diesem Zustand, zudem hatten sie das heute eigentlich schon hinter sich. Beide Arme verschränkte er vor der Brust, ehe er die Stirn leicht runzelte. Wie gewöhnlich also wich sein relativ entspannter Gesichtsausdruck einem ernsten, ob er nun wollte oder nicht.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Mo Nov 10, 2014 8:16 pm

Thalia riss für einen Moment die Augen auf, als Dean sagte, dass er sie gerne begleitet hätte. Doch schon nach einigen Sekunden begriff sie, dass er gescherzt hatte. Sie nickte und grinste ihn dabei blöd an. Wirklich zurechnungsfähig war sie nicht mehr. Jedenfalls waren ihre Taten mehr Alkohol- als Kopfgesteuert. Sie ging in die Richtung in die Sawyer gezeigt hatte und fand nach kurzer Zeit auch wirklich das Klo. Sie hatte schon befürchtet die Orientierung verloren zu haben. Erleichtert ging sie darauf zu. Als sie wieder auf dem Rückweg war, musste sie jedoch feststellen, dass sie keine Ahnung hatte wo sie Sawyer das letzte Mal gesehen hatte. Etwas verwirrt stolperte sie also durch die Gegend. Sie entdeckte Charlie, doch selbst im betrunkenen Zustand, oder vielleicht auch gerade dann, traute sie sich nicht zu ihm hin zu gehen, obwohl sie es so gewollt hatte. Insgeheim hatte es sie ja auch riesig gefreut, dass Charlie sie darauf angesprochen hatte, dass sie nicht so viel trinken solle. Obwohl er ihrer Meinung nach wirklich besser für sie hätte kämpfen sollen, aber wieso sollte er das eigentlich. Er hatte ja Schluss gemacht. Wenn Thalia jetzt begann sich weiter darüber den Kopf zu zerbrechen würde sie nicht schlauer sein als vorher. Selbst mit klarem Kopf war sie zu keinem befriedigenden Ergebnis gekommen. Das wurmte sie aber jetzt zum Glück weniger als sonst. Allgemein war sie gerade mit anderen Dingen eher beschäftigt. Zum Beispiel nicht um zu fallen. Oder Sawyer zu finden. Er war vermutlich der einzige, der sich vielleicht um die viel zu betrunkene Thalia kümmern würde. Wenn ihm überhaupt noch danach war. Thalia konnte sich vorstellen, dass ihm das zu viel wurde. Schließlich war sie ja ziemlich stur. Und übel nehmen könnte sie ihm das ja auch schlecht, schließlich hatte sie selbst gesagt, dass sie hier bleiben wollte. Wobei sie begann zu glauben, dass das nicht die weiseste Entscheidung gewesen war. Als sie weiterhin nach ihm suchte fand sie sich plötzlich wieder am Getränkestand wieder. Sie wusste ganz genau, dass sie schon viel zu viel Getrunken hatte, aber sie hatte Durst. Sie griff nach der erstbesten Flasche und schenkte sich mit zittriger Hand etwas ein. Sie hatte keine Ahnung was sie da erwischt hatte. Wirklich schmecken konnte sie es auch nicht. Sue machte sich mit ihrem Becher auf den Weg wieder nach Sawyer zu suchen. Und tatsächlich entdeckte sie ihn bald - nicht unweit von der Stelle von der sie glaubte ihn zuletzt gesehen zu haben. Sie strahlte und ging auf ihn zu, wobei sie sich etwas wackelig fortbewegte. "Ich hab dich gefuuuunden!", lallte sie und fiel ihm um den Hals, wobei sie ihren Becher fallen ließ. Schade drum, dachte sie, hatte es aber schon bald vergessen. Sie ließ Sawyer wieder los, was sich wie nach einer Ewigkeit anfühlte und sah ihn dann an. "Dean...", begann sie ernst und mit großen Augen. Sie sah aus wie ein Kindergartenkind, dass beichten wollte, dass es eine Vase zerschlagen hatte. Denn plötzlich war ihr etwas bewusst geworden, ob sie es einfach nicht gemerkt hatte oder ob es erst jetzt begann wusste sie nicht, aber es war wohl besser es Dean mitzuteilen. "Deeean", begann sie noch mal, "mir ist schlecht." Sie sah ihn unschuldig an und hoffte, dass er ihr nicht böse war zu viel getrunken zu haben. Sie sah sich um. Konnte sie sich hier übergeben. Bis zu Hause konnte sie sicherlich nicht warten. Wieso hatte sie es auch übertreiben müssen?

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Mo Nov 10, 2014 9:29 pm

Linn hatte so langsam genug von der Party, es war warm, viel zu warm, mittlerweile waren zu viele Menschen da, zu viele und auch ihr Promillenpegel stieg von Glas zu Glas. Erinnern an das was sie bis jetzt getrunken hatte war schier unmöglich. Langsam bewegte sie sich auf den Eingang zu und ja, sie war sehr wackelig auf den Beinen, ihr war übel und irgendwie drehte sich alles bei ihr. Je weiter sie von dem Hauptpunkt der Party entfernt war, desto kühler, angenehmer und leerer wurde es. Mit Ruhe zog sie ihre Lederjacke über und ließ sich dabei helfen. Drogen und Alkohol waren wirklich keine gute Mischung. Kurz stützte sie sich an der Wand ab um sich im nächsten Moment abzustoßen und rauszugehen. Kalte Luft stieß ihr entgegen, sodass sie ihre Jacke enger zog. Die frische Luft kühlte ihr leicht schwitzendes Gesicht. Sie nahm einen tiefen Zug der Nachtluft und ging Richtung ihrem zu Hause, das sie Richtung Dean Sawyers Motorrad wusste sie nicht. Hätte sie es gewusst hätte sie vielleicht umgedreht oder sonstiges. Langsam zog sie eine Kippe aus ihrer Packung und steckte sie sich in Mund. Nachdem sie sie die Kippe angezündet hatte, zog sie genüsslich daran, sie wankte Richtung zu Hause. Oh ja sie hatte nen recht langen Weg vor sich, den sie nüchtern locker geschafft hätte. Sie sah in den Himmel und stolperte kurzerhand mit ihren Hacken über einen Stein und fiel gegen Dean Sawyers Motorrad und wurde davon begraben. Vor Schmerz stöhnt sie auf. Immer wieder murmelte sie 'Fuck' und versuchte sich aufzurichten, was durch ihre enthaltenen Promille nicht erleichtert wurde.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Di Nov 11, 2014 8:02 pm

Chezas Blick wanderte nur einen Moment lang etwas betrübt auf den Boden, als Zac für einen Moment Skeeter ansprach, doch kurz darauf erschien schon wieder das übliche Lächeln auf ihren Zügen und sie blickte hinauf zu ihm. Man sollte sich davon nicht den Tag vermiesen lassen, denn schließlich konnte so etwas in einer Gang jeden Tag passieren. Und natürlich würde sie anders reagieren, wenn beispielsweise Zac verletzt oder gar getötet worden wäre – aber an solch schlimme Gedanken wollte sie nun gar nicht denken! Und genau aus diesem Grund sperrte die Brünette exakt solche Gedanken wieder schnell weg und wartete auf Zacs Reaktion zu ihrer Bitte, die auch kurz darauf folgte. Doch genau als Cheza das leichte Kopfschütteln bemerkte und zusehen konnte wie er seine Arme vor der Brust verschränkte, stahl sich einen Moment lang eine leise Enttäuschung in ihre Augen. Natürlich hatte sie gewusst, dass er nicht zusagen würde, doch einen Versuch war es doch immer wieder wert.
Genau aus diesem Grund verschränkte sie nun auch ähnlich wie er die Arme vor der Brust und blickte fast schon so trotzig wie ein Kind zu ihm hinauf. “Irgendwann werde ich dich noch zum Tanzen bewegen, das schwöre ich dir!“ gab sie vollkommen überzeugt von sich bekannt und nickte, wie um ihre Worte zu unterstreichen. Anschließend jedoch stahl sich ein leichtes Schmollen auf ihre Lippen, da es die Brünette fast schon magisch auf die Tanzfläche zog und sie nun also nicht einfach gehen konnte, ohne ihn stehen zu lassen. Nicht dass es Zac sonderlich stören würde, wie die Brünette ihn kannte, doch Cheza würde es im Gegensatz dazu stören, da sie einen Freund niemals einfach so stehen lassen würde um irgendetwas unwichtigeres zu machen – nicht das Tanzen unwichtig wäre, aber dennoch!
Doch auch wenn sie kaum glaubte, dass sie Zac heute noch dazu überreden könnte, so wollte sie dennoch nicht so leicht aufgeben - sonst wäre sie schließlich auch nicht sie selbst. “Aber Zac… Warum…?“ Noch bevor sie auch nur eine ordentliche Frage formulieren konnte vernahm Cheza eine laute Stimme in ihrer Nähe und drehte ihren Kopf etwas verwundert in diese Richtung. Zu sehen war dort eine recht junge Frau, die bei ihrem zweiten Satz direkt zu Cheza blickte. Einen Moment lang wirkte die Brünette einfach nur verwirrt, während sie die Person dort schließlich der 13th Street Gang zuordnen konnte. Genau genommen stand dort vorne Thalia Hill, nun… zumindest stand sie kurz zuvor noch da, denn kurz darauf war sie auch schon wieder verschwunden.
“Was…?“ setzte sie perplex an und schüttelte anschließend den Kopf. “Du bist vielleicht ein Alien, aber auf jeden Fall sturzbetrunken…“ Konnte sie sich dann doch nicht verkneifen leise vor sich hin zu murmeln, sodass man es jedoch kaum verstehen konnte.
Mit einem völlig verwirrten Gesichtsausdruck drehte Cheza sich daraufhin wieder zu Zac um, den sie noch immer ebenso irritiert anblickte. “Sag mal, warum redest du eigentlich nie so wirres Zeug wenn du betrunken bist?“ Sofort hellte sich bei dieser Frage ihr Gesichtsausdruck auf, während sich ein amüsiertes grinsen auf ihre Lippen schlich und sie diese kurze Begegnung schlichtweg verdrängte oder besser ignorierte.
Einen Moment lang sah Cheza sich anschließend neugierig um, während sie auf Zacs Reaktion wartete – doch dieser konnte erst gar nicht reagieren, wie ihr im nächsten Moment klar wurde. Denn nur kurz nachdem Cheza ihren Blick abgewandt hatte konnte sie aus den Augenwinkeln eine Person ausmachen, die auf Zac zulief. Noch während die Brünette ihren Kopf daraufhin wieder in Zacs Richtung drehte konnte sie beobachten, wie Jemand die Arme um Zac schlang. Doch es war nicht irgnedjemand, sondern Naya Blacksmith persönlich.
Vollkommen geschockt über diesen Zwischenfall weiteten sich die dunklen Augen der Brünetten, während sie das Geschehen nur stumm verfolgen konnte. Sie war sich sicher, wäre sie in einem Film, so würde nun ihr Mund vor Schock und Unglaube offen stehn. So aber lösten sich ihre Arme nur wieder und hingen schließlich mehr oder weniger aktiv an ihrer Seite hinab. Noch immer konnte sie nicht glauben was sie dort gerade sah, sodass sie mehrmals blinzeln musste. Doch noch immer blieb das Bild vor ihren Augen, auch wenn sich Naya nun schon wieder von Zac gelöst hatte. Stattdessen konnte sie nun einem kurzen Wortwechsel lauschen, doch noch während diesem schritt Cheza nun langsam und unauffällig ein paar kleinere Schritte zurück.
“Manchmal frage ich mich echt, was bei den Leuten schief läuft…“ murmelte sie mehr als nur verwundert, während sie ebenso irritiert den Kopf schüttelte und noch einmal kurz zwischen beiden hin und her blickte, anschließend aber einfach auf dem Absatz kehrt machte und sich mit schnellen und gezielten Schritten von den Beiden entfernte. Das war ihr dann doch etwas zu viel.
Chezas Gedanken rasten um diese Begegnung gerade, während sie einfach ohne wirklich Ziel und dennoch selbstsicher durch die Massen von Leuten lief. Sie achtete nicht genau wo sie hin lief und blickte eher etwas nachdenklich auf den Boden vor ihren Füßen, ohne wirklich zu wissen wo sie überhaupt nun hin wollte.
Doch wirklich viel Zeit zu überlegen hatte sie nicht, denn schon kurz darauf spürte sie nur noch wie sie gegen etwas, oder besser gesagt Jemanden, lief und anschließend etwas zurücktaumelte um nicht hinzufallen. Entschuldigend hob sich ihr dunkler Blick nach diesem unsanften Zusammenstoß, während sie sich sofort entschuldigen wollte, doch als sie demjenigen ins Gesicht blickte hielt sie noch einen Moment lang inne. Dort vor ihr stand Charlie Fillion. Nicht noch eine solche Begegnung… ging es ihr fast schon etwas genervt durch den Kopf, bevor ihr die vorherige Begegnung wieder in den Sinn kam – und das, obwohl sie eigentlich die ganze Zeit darüber nachgedacht hatte. Und bevor sie es überhaupt verhindern konnte, plapperte sie einfach munter drauf los.
“Du bist doch Charlie Fillion, oder?“ Die Frage war mehr als nur rhetorisch, doch sie konnte nicht verhindern das sich anschließend ein mehr als nur amüsiertes und dennoch irgendwo ungläubiges Schmunzeln auf ihr Gesicht schlich. “Du wirst mir nicht glauben was ich gerade beobachten durfte. Deine beste Freundin, Naya Blacksmith, hat gerade eben Zac umarmt!“
Kurz sah sie ihn fast schon auffordernd an, da sie eine ebenso verwirrte Reaktion von ihm erwartete, doch als ihr etwas auffiel schüttelte sie nur ihren Kopf und blickte kurz hinauf in seine Augen, mal wieder das typische Cheza-Lächeln im Gesicht. “Ach und entschuldige für den kurzen Zusammenstoß gerade, war nicht beabsichtigt.“

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Di Nov 11, 2014 8:58 pm

Die Zeit verging schneller, als Charlie geglaubt hatte, obwohl er kaum etwas tat, außer auf dem Boden zu sitzen und auf seinem Handy herumzutippen - auch, wenn er nach einer Weile aufstand und ein paar Schritte ging. Sein Blick glitt ab und an prüfend über die Umgebung, als wollte er sicher gehen, dass Sawyer nicht in der Nähe war, denn auf noch mehr Stress hatte er nun wirklich keine Lust. Und das, trotz dass sich seine Laune schon sichtlich gebessert hatte. Ob das nun an der fast berauschend wirkenden Geräuschkulisse oder an den Katzenbildern auf seinem Handy lag, wusste er nicht direkt, allerdings nahm er stark an, dass es an den Katzen lag. Das typische Grinsen war inzwischen zurück gekehrt, wahrscheinlich hatte auch die Wirkung des Alkohols schon längst eingesetzt, auch wenn er nicht so betrunken war, wie die meisten, die an ihm vorbei oder generell hier herumtorkelten. Und betrunken machte wohl niemand mehr einen Unterschied ob nun 13th Street Gang, South-Lemon oder Outsider. Für den ein oder anderen war das wahrscheinlich auch eine nette Abwechslung, Charlie dagegen begab sich im Moment nicht sonderlich unter die Leute, blieb auf den 9 Quadratmetern, auf denen er herumlief und richtete seinen Blick ab und an auf sein Handy, ehe er auch schon angerempelt wurde, wobei ihm sein Handy fast, aber auch nur fast aus der Hand rutschte - und das wäre weder selten, noch sonderlich schlimm gewesen. Er hob den Blick, wobei man ihm die Überraschung deutlich ansehen konnte, die sich keinesfalls verflüchtigte, als er sah, wer ihn angerempelt hatte. Cheza Reeves, ein Mitglied der South-Lemons, wie er wusste. Und sie wusste auch wohl genau, wer er war, immerhin fragte die Brünette kurz darauf auch schon, ob sie sich irrte oder nicht. Sein Grinsen wich nicht von seinen Lippen, als er ihre Aussage mit einem Nicken bestätigte und das Handy in seine Hosentasche gleiten ließ, um seine Aufmerksamkeit auf die junge Frau vor ihm zu richten. Er brauchte einen Moment, bis er die Bedeutung ihrer Worte verstand, allerdings brach er nach kurzem Zögern - oder kurzem Schockzustand - in Gelächter aus, wobei er seine Hand auf den Bauch drückte. Naya's schmutziger Traum mit dem Leader der Lemons war also nur der Anfang gewesen? Wobei, vielleicht war ja heute der Tag, an dem Träume wahr wurden, und selbst wenn Naya es eher als Alptraum bezeichnen würde - selbst Alpträume waren Träume. Und so schrecklich war es für sie bestimmt nicht gewesen. "Zu schön." stieß er zwischen dem Lachen hervor, beruhigte sich jedoch nach einigen Herzschlägen wieder, auch wenn sein Grinsen und die wenigen Tränen in den Augen blieben. Auf die darauffolgenden Worte der Brünetten antwortete er nur mit einem knappen Zucken der Schultern, ehe er den Kopf schüttelte und den Blick gleiten ließ. Verpassen wollte er nun wirklich nichts. "Divino." grinste er noch, wich einen Schritt zur Seite und musterte Cheza noch kurz, jedoch keinesfalls abschätzend. Dafür war seine Laune momentan viel zu gut, außerdem war es ja eine friedliche Versammlung - eine äußerst friedliche wie er festgestellt hatte - weshalb er auch nicht so tun müsste, als ob ihn irgendetwas störte. Wenn man von Thalia und Sawyer absah, doch das betraf ja mehr ihn, als die Gang. Diese würde es erst betreffen, wenn Charlie irgendetwas nach Dean werfen würde. "Sorry." meinte er noch zu Cheza und ging anschließend einfach in die Richtung, aus der sie gekommen war.
Es dauerte nicht lange, da sah er seine beste Freundin auch schon in der Menge und unmittelbar vor Zachary, doch das interessierte ihn momentan reichlich wenig. Es war einfach zu amüsant, außerdem schien Naya leicht betrunken zu sein, und dass sie in diesem Zustand die schlechtesten Entscheidungen traf, wusste Charlie schon lange. Einen Herzschlag lang betrachtete er die Situation noch, ging jedoch schließlich einfach zu Naya und schob sich vor sie, das Grinsen wurde etwas breiter. "Danke für diese Aktion." meinte er nur und drückte ihr schließlich einfach einen Kuss auf den Mund. Was Zachary denken würde, war ihm gerade egal, und auch Naya's Gesichtsausdruck war es ihm wert, auch wenn er relativ schnell einen Schritt zurück wich, jedoch nicht weniger belustigt aussah als davor. Sein Blick glitt noch einmal vielsagend zwischen dem Leader und seiner besten Freundin hin und her, bis er schließlich noch einen Schritt vor Naya zurückwich - nur als Vorsichtsmaßnahme. Der Tag war anscheinend noch nicht verrückt genug gewesen, doch immerhin war seine Laune momentan auf dem Hochpunkt und das trotz Thalia's Aktion. Und daran seine Ex diesen Kuss mitbekommen haben könnte, dachte Charlie beim besten Willen nicht, einfach weil es für ihn keine Bedeutung hatte. Es war eben eine abgedrehte Freundschaft zwischen ihm und Naya, da gab es nichts zu erklären, zumindest seiner Meinung nach - und über Konsequenzen dachte er sowieso nie nach.

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I can live without you
I think I lied when I said
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Leila Cassiel
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Di Nov 11, 2014 9:09 pm

Eigentlich hatte Fly nicht einmal vorgehabt auf diese Party zu gehen, denn schließlich war Halloween. Und auch wenn dies genau der Grund war, warum viele der Anwesenden überhaupt hier waren, so war dies bei der Kleinen das genaue Gegenteil. Denn die Rothaarige konnte Halloween nicht ansatzweise ausstehen, die grusligen Gestalten und Verkleidungen, das ständige Erschrecken und die kleinen Kinder, die den ganzen Abend um die Häuser liefen. Hauptsächlich war ihre Schreckhaftigkeit und Angst Grund für die Missgunst für solche Dinge, doch irgendwo in ihrem Inneren war sie vielleicht auch etwas eifersüchtig. Es mochte ziemlich seltsam klingen, aber sie beneidete die kleinen Kinder, die fröhlich um die Häuser zogen und die Leute erschreckten, während sie Süßigkeiten einsammelten. Sie brauchten sich nicht zu fürchten, dass eine dieser Gruselgestalten zur Realität werden könnten. Doch natürlich würde Fly dies niemals zugeben, denn dieser Neid herrschte nur tief in ihrem Inneren, äußerlich jedoch interessierte es sie nicht. Wenn sie nicht tief in ihr Inneres hineinhorchte, fand die Rothaarige diese Albernheiten im Kindesalter tatsächlich einfach nur albern und unnötig. Sie konnte sich nicht erklären warum Kinder oder auch Jugendliche so etwas taten, doch das würde sie sich wohl auch nie erklären können solange sie nicht wieder jünger werden würde und ihre Kindheit nachholen könnte. Und da dies nicht möglich war, würde es wohl auch dabei bleiben, dass sich Fly jedes Jahr lieber in den Schatten zurückzog während dieser einen Nacht, in der man Monster zwischen Realität und Verkleidung nicht wirklich unterscheiden konnte.
Trotz all dessen stand Fly nun genau in diesem Moment, an Halloween, am Rande eines Hauses, während sie ziemlich eingeschüchtert auf das rege Treiben vor sich blickte. Der Grund warum sie hier war, war einfach der, dass sie auch am heutigen Abend beobachten musste. Sie durfte nichts verpassen, wenn sie nicht untergehen wollte.
Und vielleicht war es auch ein wenig Neugier, die sie hier her getrieben hatte. Schließlich war es nichts alltägliches, dass alles friedlich verlaufen sollte, egal welcher Gang auch immer man angehörte. Friedlich war in dieser Richtung jedoch gut gesagt, denn der Schuss hallte noch immer in Flys Ohren wieder… der Schuss, der Skeeter von den South Lemons tötete. Eigentlich hatte die Rothaarige versucht es weites gehend zu verdrängen, dennoch war sie dementsprechend noch schreckhafter als sonst. Wer wusste auch, ob der Mörder nicht möglicherweise ganz in ihrer Nähe war… denn Mörder waren hier auf jeden Fall genügend anwesend, wie die kleine Spionin wusste.
Etwas Gutes hatte Halloween dann aber doch, wie Fly wieder einmal auffiel. Denn ausnahmsweise stach sie einmal nicht all zu sehr aus der Menge heraus, auch wenn sie dadurch gleichzeitig nicht so unauffällig war wie sonst – eine schwere Logik, aber Gedanken darüber würde sich sowieso niemand machen. Fly trug ähnliche Klamotten wie sonst auch, eine schwarze enganliegende und etwas zerrissene Jeans und dazu noch einen dicken schwarzen Pullover, dessen große Kapuze ihr bis tief hinab ins Gesicht hing. Um genau zu sein, hätte sie auch ebenso gut als der Tod persönlich durchgehen können, wenn man nur ihren Schatten auf der Straße erblickte. Aber schließlich war es Halloween und ausnahmsweise würde niemand ihre Kleidung anzweifeln, da sich jeder irgendwo ziemlich seltsam verkleidete – nur eben dass Fly sich nicht verkleidete, sondern immer so gekleidet war.
Völlig in ihren Gedanken versunken merkte die Diebin ausnahmsweise nicht einmal, wie sich eine große Gestalt von hinten näherte. Erst als eine schwarze Hand mit Skelettoptik sich auf ihre Schulter legte zuckte sie alarmiert zusammen und fuhr erschrocken zu demjenigen herum. Doch noch während sie sich umdrehte konnte sie nur ein tiefes Lachen vernehmen, während sich der Typ als Skellet verkleidet schnell entfernte. Noch immer vollkommen verwirrt und erschrocken starrte Fly schließlich auch nach einigen Momenten noch immer hinter dieser komischen Gestalt hinterher, bevor sie sich kopfschüttelnd abwandte und aufmerksam ihren Blick durch die Menge schweifen ließ.
Noch einmal wäre sie nicht so unaufmerksam und dies vor allem nicht an Halloween.
Doch langsam mischte sich in dem dumpfen und noch immer währenden Schock auch eine innere Wut hinzu. Warum fand man es lustig, wenn man andere Leute erschrecken konnte?! Wie konnte man Menschen überhaupt mutwillig auf diese Art und Weise verschrecken? Wie konnte man jemanden so eine Angst machen mit seiner Verkleidung?
Schnell schüttelte Fly ihren Kopf um diese Gedanken loszuwerden, während sie langsam und etwas eingeschüchtert durch die Menge lief und sich umblickte. Vielleicht könnte sie diese Leute ja nachvollziehen, wenn sie selbst jemanden erschrecken würde. Aber warum sollte sie dies tun?
Sie hatte keinen Grund anderen Leuten Angst einzujagen… aber dies hatten all die anderen Leute hier ja auch nicht.
Mitten in der Menge entdeckte sie kurz darauf einen ihr bekannten Schmuggler. Um genau zu sein stand dort Andrew. Ob er es ihr übel nehmen würde, wenn sie ihn erschrecken würde? Könnte sie ihn überhaupt erschrecken?
Verdammt, sie war Fly! Gerissene, fähige und nicht zu unterschätzende Spionin und gleichzeitig Diebin und kein kleines Mädchen, welches bei jedem noch so leisen Geräusch zusammenzuckte – und dabei ignorierte sie gekonnt, dass sie doch eigentlich beides war. Und da sie nun einmal Fly war, brauchte sie auch etwas Respekt von anderen… aber würde sie so überhaupt etwas Respekt von anderen bekommen können? Oder zumindest von Andrew.. indem sie ihn erschreckte? Sie bezweifelte es stark, doch schon im nächsten Moment bemerkte sie, dass ihre Füße sie schon längst zu Andrew getragen hatten und sie kurz davor war ihre Hand zu heben.
Bevor sie es sich weiter überlegen konnte und in einem spontanen Entschluss legte sie ihre Hand schließlich einen Moment lang auf Andrews Schulter, wobei die zierlichen Finger von dem langen Ärmel ihres Pullovers überdeckt wurden und lange Schatten warfen, die im richtigen Winkel schon irgendwo gefährlich wirken konnten.
Ohne etwas zu sagen nahm sie ihre Hande kurz darauf schon wieder so schnell wie möglich von seiner Schulter, ehe sie um die andere Seite von Andrew herumlief und schließlich in gebührigem Abstand neben ihm hielt, währenddessen aber schon zu sprechen begann.
“Buh…“ Es klang nicht einmal ziemlich begeistert oder bemüht ihn zu erschrecken und war auch nicht wirklich sehr laut ausgesprochen, sondern wirkte eher sogar etwas verunsichert, doch genau darum sprach sie auch schnell weiter, ob er sich nun erschrak oder nicht würde sie ja immernoch beobachten können.
“Hallo… verstehst du was die leute so toll daran finden andere zu erschrecken?“ Warum genau sie ihn dies fragte konnte sie nicht sagen, sicher war jedoch nur dass sie irgendetwas sagen wollte. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass Fly seit mehreren Tagen kaum ein Wort gesprochen hatte und da sie selbstverständlich auch ein Mensch war, musste sie sich hin und wieder auch irgendwo mit anderen Menschen verständigen… oder es zumindest versuchen, wenn man die „Gespräche“ Mit Fly einmal genauer analysierte.

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Andrew Chaplin
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Di Nov 11, 2014 9:52 pm

Bis jetzt war die Party für Andrew eigentlich ziemlich gut verlaufen. Aber wie könnte es auch anders bei der charmanten Begleitung, die zufällig gleichzeitig sein fester Freund war. Naja, er war einfach Hals über Kopf verliebt und davon abgesehen, mochte er das Halloween-Feeling schon sehr gerne. Genauso wie das zu Weihnachten. Er war wohl einfach jemand, der solche Anlässe allgemein mochte, aber wer konnte es ihm verübeln? Irgendwie fragte er sich ja, ob er Tyler eigentlich mal seine eigentlich viel zu große Sammlung an mehr oder weniger hässlichen Weihnachtspullovern gezeigt hatte, aber soweit er wusste eigentlich nicht. Oh, das sollte er wirklich einmal tun! Denn er liebte jedes Stück in seiner Sammlung abgöttisch. Davon abgesehen, dass er nie eine Gelegenheit für eine kleine Heim-Modenshow verpassen würde. Obwohl er normalerweise ja eher eine komplett andere Richtung einschlug, was seinen Kleidungsstil anging. Sogar jetzt, auch wenn das hier kein formeller Anlass war. Aber er konnte einfach nicht anders, er musste mit den Modetrends gehen, ansonsten würde er noch Augenkrebs bekommen, wenn er das nächste Mal in den Spiegel sah. Im Moment trug er ein weißes T-Shirt mit einem unidentifizierbaren schwarzen Bild-Aufdruck, der wohl aus irgendeinem Kunstwerk entnommen war. Dazu noch einen schwarzen Blazer, schwarze Schuhe und eine schöne blaue Jeans. Auch wenn er mit Tyler kurz über das Shirt diskutieren hatte müssen, weil es seiner Auffassung nach einen zu tiefen Ausschnitt hatte. Okay, vielleicht ein bisschen, aber so schlimm war es dann auch wieder nicht und immerhin waren sie auf einer Party. Davon abgesehen, dass er sowieso mit Haut und Haar ihm gehörte und nie auch nur an jemand anderen denken würde. Nicht, bei so einem Freund wie Tyler. Und er hoffte doch sehr, dass er ihm genau das auch so oft wie möglich zeigte. Die beiden hatten sich generell vom Tumult etwas entfernt, oder zumindest von den Gangs. Auch wenn man trotzdem noch deutlich hören konnte, dass dort irgendetwas passierte, schon allein an dem hysterischen Gelächter von einer Person. Hoffentlich erstickt er nicht., dachte Andrew kurz, ehe er es beschloss einfach zu ignorieren. Immerhin hatte er auch Wichtigeres zu tun, als jemandem aus einer Gang nachzurennen. Musste er was die liebe Leaderin der 13th Street Gang anging sowieso schon tun, vor allem in letzter Zeit. Weil Ärger wollte er dann doch nicht mit ihr und eigentlich würde es ihn auch nicht besonders stören, aber er musste einfach die ganze Zeit an die Momente mit Tyler denken und wie sehr er ihn vermisste. Allerdings konnte er sich dann dafür immer irrsinnig auf das nach Hause kommen freuen. Selbst wenn er nicht mehr genau wusste, was eigentlich bei zu Hause war. Er war nämlich genauso gern bei ihm in seinem Haus, wie in seinem Apartment. Auch wenn das eindeutig mit den Leuten zu tun hatte und weniger mit dem Rest. Auch wenn beides absolut fabelhaft eingerichtet war, also sogesehen konnte man sich noch nicht einmal in diese Richtung beschweren. Andrew beließ seine Gedanken aber einmal auf sich ruhen und wollte sich gerade an Tyler wenden, als er plötzlich eine Hand auf seiner Schulter spürte und einen Schatten sah und erst einmal einen Satz nach vorne machte, während er einen halblauten Schrei, eher ein Quietschen, von sich gab. Gott, er war wirklich schreckhaft. Vor allem aber an so einem Anlass, also kein Wunder. Dann drehte er sich aber sofort um, auch wenn er trotzdem nah an Tyler stehen blieb. Man konnte ja nie wissen, davon abgesehen, dass er sowieso gerne nah bei ihm war. "F-fly?", stotterte er heraus, auch wenn es weniger eine Frage, sondern mehr eine Feststellung war. Er konnte es nur einfach nicht fassen, dass sie jemanden erschrecken würde, geschweige denn könnte. Immerhin war sie sonst doch auch so... unauffällig, oder? Harmlos? Ach, er wusste es doch auch nicht. Fly war einfach Fly. Und sie war wirklich schwer zu beschreiben, wenn man mal genauer nachdachte. Aber naja, zumindest hatte sie sich den Richtigen ausgesucht, um jemanden zu erschrecken. Bei ihm ging das nämlich fast schon zu leicht. Auf ihre Frage hin runzelte er aber erst einmal die Stirn, ehe er sie leicht zweifelnd ansah und dann beinahe schon vorsichtig den Kopf schüttelte. "Ähm, nein... aber ich könnte wahrscheinlich auch gar niemanden erschrecken, ich bin einfach schlecht darin, denke ich."

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Di Nov 11, 2014 10:10 pm

So wirklich konnte die Party nicht ihre Laune besser, ganz egal wie viel Zeit auch noch verstrich.
Naja einige versuchten sie zu erschrecken,doch die meisten sah sie schon vorher und sonst versuchte sie eher Abstand zu Femden personen zu halten.
Nur einmal tanzte sie etwas, weil jemand sie sehr freundlich aufgefordert hatte.
Doch danach mischte sie sich wieder unter die Menge umd befand sich in der Nähe der Bar. Die ganze Zeit behielt sie ihre Umgebung genaustens im Auge.
Nich viel später blieb jemand bei Cat stehen und begrüßte sie. Es war Mason. Sie lächelte leicht hey bergrüßte sie ihn freundlich, doch mehr schaffte sie gar nicht zu sagen, denn schon war er Richtung bar wieder gegangen. Jedoch hören konnte man ihn ein Moment später umso besser.
Sein Lachen kannte Cathrin ganz gut und man konnte ihn deutlich hören. Sie erblickte ihn sogar und versuchte den grund  für sein Lachanfall zu finden. Die Suche dauerte gar nicht lange das sah sie ihren Leader und Nay Blacksmith unmittelbar vor ihm, welche ihn umarmte und gerade wieder löste. Ok der Anblick war echt lustig, besonders unter den Aspekt das beide Feinde waren und dann noch die Leader der beiden Verfeindeten Gangs. Die schwarzhaarig konnte nicht anderz als ein wenig zu kichern. Aufjedenfall hatte sie jetzt ein breites Lächeln auf dem Gesicht und ihre Eisblauen Augen waren auf Zac und Naya gerichtet.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Di Nov 11, 2014 10:29 pm

Wenn sie später jemand einmal nach ihren peinlichsten Momenten zählen würde, dann würde sie den hier bestimmt nicht auslassen. Wenn man mal davon absah, dass es sehr unwahrscheinlich war, dass jemand eine Leaderin so etwas fragte. Aber gut, sicher konnte man sich nie sein und lebensmüde Idioten gab es überall. Okay, im Moment war sie ja auch irgendwie einer. Warum hatte sie sich noch einmal gedacht wäre es eine kluge Idee sich vollzusaufen, wenn ihr größter Rivale anwesend war? Richtig, sie hatte gar nicht nachgedacht. Wow, schien fast schon so, als hätte sie einen Weg gefunden sich selbst zu nerven - Gratulation. Also da müsste man ihr aber dann doch wirklich einen Nobelpreis verleihen. Aber bevor sie ihre Dankesrede halten könnte, musste sie erst einmal hier weg kommen. Und das am besten schnell und unauffällig. Okay, zumindest das Erste. Das andere hatte sie sich ja schon allein damit verspielt, dass sie sich überhaupt zur Bar begeben hatte. Womit man wieder bei ihrer doch leicht zweifelhaften Entscheidung war. Leider konnte sie es jetzt aber nicht mehr ändern, es sei denn jemand erfand eine Zeitmaschine mit der sie schnell in die Vergangenheit reisen konnte, sich dort selbst das Glas aus der Hand schlagen und eine Ohrfeige verpassen könnte und dann wieder zurück kommen könnte um einen hoffentlich besseren Ausgang zu erleben. Wobei, vielleicht würde sie dann in einer Irrenanstalt landen, weil niemand ihr glaubte, dass Zeitreisen existierten. Aber gut, weiter im Kontext. Denn offenbar konnte Zachary seine Selbstüberschätzungen noch nicht einmal in solchen Situationen zurückhalten. Auf seine Worte hin runzelte sie zuerst also einmal die Stirn, ehe sie sich ihre Haare ein bisschen richtete, selbst wenn sie nicht wirklich durcheinander waren und dann sofort mit einer Antwort anfing. Denn wenn sie betrunken war fiel ihr das finden einer Passenden lustigerweise nur noch leichter. Mal davon abgesehen, dass sie ihm am Liebsten einfach die Zunge herausgestreckt hätte, aber das war ihr selbst jetzt einfach zu kindisch. "Weißt du, jemanden nach einem einzigen Fehler zu beurteilen passt so gar nicht zu deiner Rolle des armen Märtyrer.", kommentierte sie also mit einem sarkastisch gerade durchtränken, oder in ihrem Fall eher ertränkten, Tonfall, aber nur halblaut. Denn auch wenn ihr noch so viele andere Antworten einfielen, starrte sie ihm doch einfach fragend in die Augen. Fast schon so, als ob dort darin stehen würde, warum sie überhaupt über diesen blöden Typen von vorhin gestolpert war. Und warum genau auf Zachary. Irgendwer musste das doch völlig geplant haben, oder? Gott, wenn sie den finden würde, sie würde ihn meucheln, aber erst nach einigen Stunden voller Spaß, zumindest für sie. "Außerdem kann ich auch nichts dafür, wenn der einfach so im Weg-" Plötzlich wurde sie von ihrem besten Freund unterbrochen, woher auch immer der aus heiterem Himmel kam, der ihr irgendetwas sagte. Aber gerade, als sie begriffen hatte, was er überhaupt meinte, drückte er ihr doch tatsächlich einen Kuss auf die Lippen. Okay, jetzt reichte es aber wirklich für heute. Als wäre ihr ganzer Tag nicht schon unvorteilhaft genug verlaufen. Was bildete sich dieser Idiote eigentlich ein? Und was war generell mit den Leuten um sie herum los? Nayas Blick wurde hart und auf einmal interessierte sie der andere Leader gar nicht mehr. Konnte er sie doch einmal kreuzweise. Jetzt war sie nämlich wütend und das nicht zum ersten Mal auf eine gewisse Person. "Charlie!", entfuhr es ihr sauer und sie kniff ihre Augen zusammen. Um den nervigen Rebellenanführer konnte sie sich auch später kümmern, wenn sie nüchtern war. War wahrscheinlich auch besser so. Denn das hier hatte jetzt wohl oberste Priorität, mal davon abgesehen, dass sie noch immer etwas verstört war, dass ihr bester Freund sie gerade geküsst hatte. Und das natürlich vor allen. Einen subtileren Weg das zu tun hätte er aber auch wirklich nicht finden können. Gott, manchmal fragte sie sich wirklich, was sie bei ihm hielt. Auch wenn sie wusste, dass sie mehr als tausend Gründe hatte, aber im Moment war sie trotzdem einfach nur wütend auf ihn. "Entschuldigt mich.", meinte sie mit einem so unglaublich falschen Lächeln in die Runde, dass es ihr noch nicht einmal die Naivsten unter den Naivsten abgekauft hätten, während sie ihre Tasche auf den Boden stellte und erst einmal in Seelenruhe ihre Schuhe wechselte. Zum Glück hatte sie welche ohne Absatz in weiser Voraussicht mitgenommen, auch wenn es eigentlich nicht ihre Absicht gewesen war, heute noch jemanden zu verprügeln. Aber hey, immerhin war dieser jemand Charlie und er hatte es verdient. Irgendwie. Wobei, sich selbst könnte sie auch eine Herunterschlagen für die ganzen Aktionen heute, den Alptraum inklusive, aber das dann doch besser nicht in aller Öffentlichkeit. Als sie ihre anderen Schuhe also anhatte und sie anderen wieder eingepackt hatte, drückte sie einem der Mitglieder, die gerade sowieso nutzlos herumstanden und glotzten, ihre Handtasche in die Hand und auch ihre Lederjacke. Waffen hatte sie so oder so immer am Körper, also brauchte sie sich darum keine Sorgen machen und außerdem sollte sie hierfür ja nicht allzu lange brauchen. Und selbst wenn jemand so dumm war und ihre Sachen klauen wollen würde, dann war er wohl wirklich bereit zu sterben. Vor allem mit ihrer Laune jetzt. Naya wandte sich dann also wieder zu ihrem besten Freund und zwar noch immer so, als hätte sie jede Zeit der Welt, was sie ja auch irgendwie hatte, ehe ihr schon irgendwie ziemlich furchteinflösendes Fake-Lächeln fiel und sie ihn mit ihrem Blick geradezu durchbohrte. Was sie auch gedanklich ausführlich tat, darauf könnt ihr Gift nehmen. Dann aber sagte sie relativ leise ein Wort, das man aber trotz der Geräusche rund herum verstehen konnte. Ihr Tonfall dabei war absolut einschüchternd und eiskalt. "Renn."

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Mi Nov 12, 2014 6:16 pm

Charlie schien Naya mit seiner Aktion deutlich aus dem Konzept gerissen zu haben - Reue empfand er allerdings nicht direkt. Seine beste Freundin hatte ihn einfach dermaßen vernichtend angestarrt, dass er schluckte, sein Grinsen blieb jedoch weiterhin bestehen. Erst, als Naya in aller Ruhe ihre Schuhe wechselte und mit einem unverkennbar falschen Lächeln in die Runde sah wurde sich Charlie bewusst, wie sauer er sie mit dem Kuss gemacht hatte. "Oh shit." murmelte er nur, wich noch einen Schritt zurück und fixierte die Dunkelhaarige mit dem Blick, obwohl ihm eigentlich schon bewusst war, was folgen würde. War ja schließlich nicht das erste Mal, dass Naya vorhatte, ihn zu verprügeln, und eigentlich blieb es nie nur bei einem Vorhaben. "Ach Naya, so schlecht küsse ich doch garnicht." warf er noch ein und legte einen Moment lang den Kopf schief, ehe seine beste Freundin ihn erneut anstarrte und schließlich die kalte Stimme hob - und zweimal musste sie ihm nicht sagen, dass er rennen sollte. Seine Bemerkung hatte jedoch trotzdem sein müssen. In einer Bewegung drehte er sich um, wobei ein kurzes Grinsen auf seine Lippen huschte, schließlich bahnte er sich jedoch den Weg zwischen den anderen hindurch und gelangte so an den Rand der Veranstaltung. Wobei eigentlich schon klar war, dass es nicht viel brachte, vor Naya zu flüchten. Zur Not würde sie ihm wohl mit dem Auto hinterher fahren, dass traute er ihr allemal zu. Wobei es so gut wie überhaupt nichts brachte, ihn zu verprügeln oder sonstwie zu bestrafen. Vielleicht einen Moment lang, eine Lehre zog er daraus jedoch nicht. Und das war wohl eine Sache, die er so schnell nicht bereuen würde, immerhin war der Ausdruck auf dem Gesicht der sonst-so-seriösen-Leaderin einfach golden gewesen. Es wäre viel zu schade, wenn er das verpasst hätte. Und was die Gang dachte, war ihm auch gleichgültig, immerhin wussten eigentlich alle, dass er ab und an dumme Sachen tat, zumindest ahnten es die allermeisten. Und ab und an war hierbei fast schon untertrieben. Vielleicht war es für Naya ein kleines Problem, dass er sie vor der versammelten Gang geküsst hatte, allerdings sah er das weniger tragisch. Außerdem, waren nicht so gut wie alle sturzbetrunken?
Er lief zur gleichen Stelle, an der er Cheza getroffen hatte, bevor er einen Blick nach hinten warf und schließlich anhielt, um sich an die Wand zu lehnen. Mit etwas Glück würde Naya ihn einfach übersehen oder kurzzeitig ihre Meinung ändern, auch wenn das eher unwahrscheinlich war. Mit einem unterdrückten Lachen stieß er die Luft aus, hielt diese jedoch schließlich einfach an, den Blick fest nach vorne gerichtet. Der belustigte Glanz in seinen braunen Augen war kaum zu übersehen, auch wenn er in starkem Kontrast zu dem wütenden Funkeln in den dunklen Augen seiner besten Freundin gestanden hatte. Doch eigentlich war das schon immer so gewesen und auch nicht weiter tragisch. Auch wenn er zugeben musste, dass er schon etwas beleidigt war, dass Naya den Kuss als dermaßen schlimm empfand - rein freundschaftlich natürlich. Momentan war es jedoch bestimmt besser, sich Gedanken um seine eigene Gesundheit zu machen, als beleidigt zu sein. Auch wenn es vielleicht nicht das allerdümmste war, das er bisher getan hatte und für das Naya ihn verprügeln wollte. Wobei, an der Anzahl der blauen Flecken würde er vielleicht abzählen können, wie seine stinksaure beste Freundin das sah. "Das war's wert." murmelte er noch grinsend, ehe er annähernd versuchte, eben dieses typische Grinsen zu unterdrücken. Daran, dass Thalia das ganze durchaus anders auffassen konnte - oder überhaupt gesehen hatte - dachte Charlie weiterhin nicht. Außerdem, was hatte es ihn zu interessieren? Wenn er etwas wusste, dann dass Thalia nicht wirklich den Anschein machte, als würde sie ihn irgendwie vermissen. Und wahrscheinlich wäre es das beste, auch er würde sich einreden, er würde es nicht vermissen, auch wenn er selbst nicht sicher war, ob das nun stimmte oder nicht. Im Moment war aber auch kein Augenblick, in dem er darüber hätte nachdenken können, einfach weil der ganze Tag, die ganze Party, dermaßen abgedreht war, dass schon so einige Dinge keinen Sinn ergaben. Und angefangen hatte es eigentlich mit dem Mord an einem Mitglied der Lemons. Schon seltsam. Jedenfalls hoffte er, dass sie heute die einzige Tote war, auch wenn er sich nicht ganz sicher war, immerhin hatte Naya keinen besonders humorvollen Eindruck auf ihn gemacht. Trotzdem, Shit happens, und wenn nicht, sorgte Charlie eben persönlich dafür.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Mi Nov 12, 2014 10:38 pm

Eigentlich hatte Mason gedacht, dass sein Lachkrampf jetzt schon am Höhepunkt angekommen war, aber was nach der peinlichen Umarmung der Leader passierte, war fast noch lustiger. Okay, langsam drohte er wirklich zu ersticken. Aber wenigstens konnte er sich so zumindest jetzt von negativen Gedanken über sich selbst ablenken. Plötzlich tauchte nämlich ein... Head? Ja, soweit er wusste, war er doch ein Head oder? Okay, er kannte sich nicht wirklich aus, aber er wusste zumindest, dass es der Typ war, der bei der letzten Schießerei vor Monaten mal verletzt worden war. Okay, Nebensache. Zumindest jetzt. Auch wenn ihm wieder der Name eingefallen war. Charlie Fillion, Zac und auch Cat hatten schon ein paar Mal über ihn geredet. Und dann noch jemand. Ja gut, Mason war einfach miserabel mit Namen. Aber jetzt weiter im Kontext. Dieser schien die Aktion nämlich auch unglaublich toll gefunden zu haben, hatte aber offenbar keine Scheu das Naya Blacksmith wohlgemerkt auch einfach so zu zeigen. Er drückte ihr nämlich einen kurzen Kuss auf die Lippen und das einfach so. Gott, langsam musste er sich wirklich beruhigen, sonst erstickte er noch wirklich.
Er wartete auch noch ab, bis die beiden verschwunden waren und er sich etwas beruhigt hatte, auch wenn dabei die Vorstellung nicht wirklich half, dass er jetzt grade auf der Flucht war vor der 'gefährlichsten Frau New Yorks' und zwar, weil sie ihn verprügeln wollte. Noch immer halblachend begab er sich also zu Zac und stupste ihm ein paar Mal in die Seite. "Scheint so als hättest du soeben Konkurrenz bekommen. Ich hab ja gar nicht gewusst, dass die ganzen Spannungen zwischen euch beiden daher kommen", grinste er vor sich hin und musste sich wirklich bemühen nicht bei jedem Wort zu lachen. Es war nur einfach diese ganze Situation so genial. Wie oft sah man so etwas denn bitte in einem Bandenkrieg? Na gut, gerade eben hatten sie ja quasi Frieden, aber trotzdem brauchten das die beiden Leader nicht gleich so wörtlich nehmen. Verschwörerisch wackelte Mason mit den Augenbrauen, um sein Gesagtes noch zu unterstreichen, auch wenn er plötzlich an seine Katze denken musste. Hoffentlich war alles okay daheim, während er nicht da war. Klar, eigentlich dürfte es nicht haben und sie konnte auch gut auf sich selbst aufpassen, aber Mila war einfach sein Schatz. Und auch das einzige wirklich Wertvolle, was er besaß. Mal von den glücklichen Erinnerungen mit seiner Schwester vor dem ganzen Trubel abgesehen. Schnell schüttelte er den Kopf. Jetzt war er auf einer Party und hatte gerade das genialste Theaterstück aller Zeiten live gesehen, also gab es keinen Grund nachdenklich zu werden. Und schon gar nicht, wenn es sich um negative Gedanken handelte. Im Moment dachte er nämlich lieber darüber nach, ob er aus dieser Szene wirklich ein Theaterstück machen könnte und ob er dann vielleicht seine finanziellen Sorgen loswäre. Naja, er konnte ja mal nachfragen. Leicht nachdenklich sah er seinen Leader an und fragte dann aber wieder mit einem breiten Grinsen "Darf ich daraus ein Theater machen? Oder ein Buch? Ich wette das würde sich hammer verkaufen.", denn er konnte einfach nicht ernst bleiben. Nicht nach diesen ganzen Ereignissen. Heute war wohl wirklich nicht der Tag der Leader, wobei ihm Naya vielleicht sogar ein kleines bisschen mehr leid tat. Wobei nein, eigentlich gerade eher Charlie, weil er für eine absolut geniale Aktion gerade verprügelt wurde. Ob er wohl immer so drauf war? Wenn ja, dann war es wirklich schade, weil sonst hätte er sich nur allzu gerne mal näher mit ihm unterhalten, ohne dass die Gangsachen dazwischen kamen. Mason selbst fielen aber auch noch einige Sachen zu dem Ganzen hier ein, also würde Zac auch nicht verschont bleiben. Das konnte er ihm nämlich noch länger vorhalten. Und das würde er auch auf jeden Fall. "Also wenn du magst helfe ich dir auch sie eifersüchtig zu machen. Du müsstest ihr aber dann halt glaubwürdig klarmachen, dass du bi bist", sprach er wieder seine Gedanken aus ohne wirklich nachzudenken. Aber naja, hoffentlich würde ihn Zac zumindest nicht allzu fest schlagen. Überspannt hatte er den Bogen ja aber sowieso schon längst, also konnte doch gar nichts mehr so Schlimmes passieren oder? Zumindest hoffte er das.

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Leila Cassiel
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Do Nov 13, 2014 5:54 pm

Fly war schon irgendwo überrascht als sie beobachten konnte wie Andrew einen Satz nach vorne machte und ein ziemlich seltsames Geräusch von sich gab. Etwas verwirrt darüber legte die kleine Rothaarige ihren Kopf etwas schief und beobachtete wie der Schmuggler sich langsam umdrehte aber dennoch nah an Tyler stehen blieb. Tyler. Oh gott, den hatte Fly ja überhaupt nicht beachtet! Fast sofort nach dieser Erkenntnis ging Fly einen unauffällig Schritt zurück, versuchte jedoch noch immer so ruhig wie möglich zu wirken. Dennoch überwiegte so langsam ihr schlechtes Gewissen, als sie hörte wie sehr Andrew stotterte.
Allein wegen dieser Tatsache senkte sie ihren Blick und schrumpfte scheinbar etwas zusammen, sodass man deutlich merken konnte dass sie ihr Handeln bereute. Oder hatte sie einfach nur Angst davor, dass Tyler ihr gleich an die Kehle gehen könnte? Genau sagen konnte man es wohl nicht, doch wirklich Gedanken darüber würde sich niemand machen.
Nun aber beeilte sich Fly ein wenig zu nicken, obwohl ihr Name aus Andrews Mund mehr wie eine Feststellung anstatt einer Frage geklungen hatte. Dennoch hob sie vorsichtig ihre schmalen Arme an und schob die riesige Kapuze etwas weiter hinter, jedoch nur so weit dass lediglich ihre Augen nun wieder klar und deutlich erkennbar waren, während sie ihren Kopf nun hob und zu Andrew hinauf blickte. In den dunklen Augen der Spionin war etwas wie schuldgefühl zu lesen, während sie fast auszustrahlen schienen, dass ihr eigenes Handeln ihr leid tat… mehr jedoch konnte man beim besten Willen nicht an ihr erkennen, denn die Rothaarige versuchte im Moment fast schon verbissen so unlesbar wie möglich zu bleiben, auch wenn man sie wohl auch im normalen Falle kaum einschätzen könnte.
Als sie seinen leicht zweifelnden Blick bemerkte und sah wie er den Kopf schüttelte senkten sich die schmalen Schultern des Mädchens ein wenig, während sie auf seine Worte hin nur ganz leicht nickte und schließlich einfach wieder schuldig den Blick senkte.
“Ich… t-tut mir leid, dass ich dich erschrocken habe… das wollte ich nicht…. Oder naja, eigentlich ja schon, aber…. Egal.“ Während ihrer leisen Worte fuhr sie sich fast schon von sich selbst überrascht mit ihrer Hand über den anderen Arm, während sie etwas unsicher und schüchtern mit einem Fuß auf den Boden herumtippte – von der zuvor ‘erschreckenden‘ Situation ihrerseits war keinesfalls noch etwas zu erkennen, stattdessen wirkte sie nun wieder so wie immer, einfach ganz wie Fly.
Und im nächsten Moment konnte sie sich selbst schon nicht mehr erklären, wie genau sie sich selbst dazu überreden konnte Andrew zu erschrecken. Warum hatte sie dies getan?! Natürlich, es war Halloween… aber Fly war niemand normales, der an diesem Tag jeden erschreckte der ihr über den Weg lief. Sie war etwas besonders, oder um ihre Worte zu beschreiben einfach anders in solcher Hinsicht.
Man konnte auch gar nicht wirklich beschreiben, warum die junge Spionin sich überhaupt durch die Menge zu Andrew getraut hatte, doch vermuten konnte man in dieser Hinsicht viel.
Um ehrlich zu sein musste doch jeder Mensch irgendwann ein mal einfach mit einem anderen reden, egal wie man nun vom Charakter her war… egal wer man nun war. Menschen mussten miteinander reden, ansonsten wurden sie irgendwann verrückt. Oder war Fly schon längst verrückt geworden und merkte es nur selbst nicht einmal? Eigentlich wollte oder besser verdiente jeder Mensch einen anderen zum Reden, einfach um seine Sorgen und Ängste teilen zu können. Und Fly kannte auch niemanden außer sich selbst, der überhaupt niemanden zum reden hatte. Charlie Fillion und Naya Blacksmith konnten miteinander über alles reden, genauso wie Cheza Reeves und Zachary Collins oder auch Andrew und Tyler hier… ja, selbst Elijah Castell hatte Thalia Hill! Fly jedoch hatte nie eine solche Person gewollt, denn jeder Mensch konnte irgendwie beeinflusst werden und sie wollte nicht, dass irgendjemandem wegen ihr etwas zustieß oder sie selbst verraten wurde.
Sie hatte ja nie kennengelernt, dass man anderen auch so vertrauten konnte, dass man sich um so etwas keine Sorgen mehr machen brauchte. Sie konnte nicht nachvollziehen, dass Jemand bis ins Grab für einen anderen Menschen schweigen würde.
Verwirrt über ihre eigenen Gedanken biss sich Fly kurz auf die Unterlippe, während sie ihren Kopf ein wenig schüttelte und schließlich doch wieder hinauf zu Andrew blickte.
“Wie geht es dir?“ fragte sie ihn einfach, ohne sich selbst zeit zu lassen sich gegen diese Frage entscheiden zu können. Warum sie nun so schnell das thema wechselte und etwas solch banales fragte wusste sie selbst nicht so genau, auch wenn es fast so wirkte als wolle Fly nicht gleich wieder verschwinden müssen. Genau genommen war es doch immer so. Fly erschien plötzlich an einem Ort und verschwand schon nach wenigen Minuten wieder, ohne wirklich viel von sich verraten zu haben. Doch sich darüber Gedanken zu machen war nach FLys Meinung ziemlich sinnlos, denn wer verstand diese junge Spionin denn überhaupt?

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Do Nov 13, 2014 6:43 pm

Nayas Laune wurde durch seine zusätzlichen Kommentare auch nicht wirklich besser. Trotzdem ließ sie ihm einen kleinen Vorsprung, weil sie schon vermutete, dass sie dann doch später zumindest ein kleines bisschen darüber schmunzeln konnte. Aber noch war sie einfach sauer. Wenn man mal davon absah, dass sie die ganze Situation noch nicht einmal wirklich realisiert hatte, denn immerhin hatte ihr bester Freund sie geküsst. Und ja, sie waren nicht mehr auf der Highschool, wo so etwas eine große Sache war und so schlimm war es nicht gewesen, aber vor Leuten aus ihrer gegnerischen Bande? Davon abgesehen, dass sie ihn zwar wirklich sehr gerne mochte, aber nicht so gerne. Okay, besser gar nicht zu genau darüber nachdenken, was grade passiert war. Jetzt war erst einmal wichtig ein paar Schläge auszuteilen. Eigentlich also nichts Neues. Die Leaderin setze sich in Bewegung und folgte ihm in einem zügigen Tempo durch die Menge. Natürlich wählte er keinen allzu leichten Weg, aber sie hatte ihn mit den Augen ausreichend verfolgt um zu wissen wo er hinverschwunden war. Offenbar an den Rand der Veranstaltung, aber das würde gar nichts ausmachen, denn sie würde ihn so oder so finden. Dafür hatte sie doch nur allzu gerne Zeit. Nachdem sie also aus dem Getümmel heraußen war, ließ sie sich erst einmal Zeit. Denn sie hatte ihn schon bemerkt, soweit sie das aber beurteilen konnte er sie noch nicht. Also konnte sie in aller Ruhe zu ihm hinüberschlendern und ihn so ein bisschen auf die Folter spannen. Ein bisschen sehr, denn verdient hatte er es ja schließlich. Aber dennoch stand sie in kürzester Zeit dann plötzlich vor ihm. "Gefunden.", merkte sie breit lächelnd an. Aber gerade das machte ihren Gesichtsausdruck auch nicht besser, denn nun wirkte sie nur noch gruseliger als mit dem Fake-Lächeln zuvor. Diesmal war es nämlich echt. Naya vertrödelte allerdings keine Zeit mehr mit Drohungen oder sonstigem, sondern nahm ihn erst einmal fest in den Schwitzkasten. Jetzt nicht so, dass er überhaupt keine Luft mehr bekam, denn sie wollte ihn dann doch lebend, aber trotzdem nicht besonders sanft. Nicht, dass sie das überhaupt jemals war. "A pokolba veled! Seggfej, idióta!", fluchte sie vor sich hin, während sie ihn aus dem Griff wieder losließ und ein kleines Stück wegstieß, "Szar. Warum zur Hölle hast du dir gedacht das wäre eine gute Idee?" Für Andere müsste es wahrscheinlich so wirken, als könnten die beiden nie wieder zu werden wie früher, aber eigentlich war das genaue Gegenteil der Fall. Natürlich, manchmal bereute sie es danach auch, dass sie ein bisschen fest zugeschlagen hatte, aber sie war einfach jemand, der, wenn er wütend wurde, alles in einem Mal rausließ. Aber das dauerte dann auch nicht so lange, also es war bis jetzt zumindest noch nie so gewesen, dass sie wirklich länger als einen halben Tag auf ihn sauer gewesen war. Alles andere, vielleicht, aber niemals wütend oder gar gekränkt. So jemand war sie einfach nicht. Und das konnte sie auch gar nicht, bei so einem treuen besten Freund. Aber trotzdem konnte sie ihn nicht so einfach davonkommen lassen, weshalb sie ihn am Kragen zu sich herzog und ihm ihr Knie in den Bauch rammte. Nicht so fest natürlich, wie sie eigentlich könnte. Ihn ins Krankenhaus zu befördern war nämlich eindeutig nicht ihre Absicht. Und beabsichtigterweise hatte sie das bis jetzt auch noch nie geschafft - zum Glück. Aber jetzt war dann auch genug und das wusste sie. Deshalb seufzte sie leise, ließ seinen Kragen los und setzte sich auf den Boden. Dann lehnte sie sich gegen die Wand und sah ihn prüfend an. Denn auch wenn sie wusste, dass sie eigentlich nicht ihre volle Kraft angewandt hatte, so wollte sie sich trotzdem versichern, dass es ihm zumindest äußerlich gut ging. Bei seinem Gehirn konnte man aber auch schwer erkennen, ob es denn jetzt beschädigt war oder nicht. Okay, vielleicht war das ein bisschen gemein, aber mal ehrlich? Wer käme denn sonst auf so eine Idee? Wobei sie sich ja schon sicher war, dass sie bestimmt auch solche Idioten bei den South-Lemons hatten. Wahrscheinlich gleich Mehrere, bei diesen wahnsinnigen Rebellen. Auch wenn Naya für Idioten wie ihn ja sowieso ein Herz hatte, weil er einfach er war. Sie konnte es sich doch auch nicht erklären, aber irgendetwas zog sie immer wieder zu ihm zurück und brachte sie dazu ihn, trotz ihrer sonst so gefühlskalten Art anderen Menschen gegenüber, zu vermissen. Schon lustig irgendwie. Sie musste sowieso erst auf einmal auflachen, wenn auch nur leise. Trotzdem hatte es Charlie bestimmt gehört, da war sie sich sicher. Denn das war meistens das Zeichen, dass sie wieder völlig abgekühlt war. Böse war sie ihm auch eigentlich kaum mehr. Gut, ein kleines bisschen vielleicht, weil so viele dabei waren. Aber das würde ihn den nächsten Minuten dann auch schon wieder verschwinden. "Okay, vielleicht war es ein kleines bisschen lustig. Aber... verdient hast du das hier trotzdem.", murmelte sie vor sich hin und schmunzelte dann leicht, denn diese Aktion gerade eben hatte sie wirklich binnen Sekunden ausgenüchtert und das, ohne dass sie es bemerkt hatte. Naja, zum Glück hatte er sie aber dann doch irgendwie davor bewahrt sich bei Zachary rechtfertigen zu müssen, denn das wäre nur noch peinlicher gewesen, dann aber vor allem noch halb-betrunken. Dankeschön dafür.

[Kleines Wörterbuch]

"A pokolba veled! Seggfej, idióta!" = "Zur Hölle mit dir! Arschloch,... Idiot!"
"Szar." = "Scheiße."

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Zachary Collins
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   So Nov 16, 2014 11:09 am

Zachary beobachtete Naya's Reaktion, die allerdings weniger betrunken ausfiel, als er zuerst geglaubt hatte. Ihren Sarkasmus und die unglaublich arrogante Art schien die Leaderin ihm gegenüber trotz des Alkohols nicht verloren zu haben, und das ließ sie ihn nun auch wissen, auch wenn ihre Stimme nur halb so laut wie gewöhnlich klang. Er antwortete nicht, zuckte nur missbilligend mit der Augenbraue, als sie ihm gerade zu fragend in die Augen starrte. Es wirkte fast so, als wolle sie ihm die Schuld an dem Zwischenfall geben, auch wenn er sich kein bisschen verantwortlich fühlte, immerhin war Naya es gewesen, die nicht darauf geachtet hatte, wohin sie gegangen war oder an wem sie sich festgehalten hatte. Lange Rede, kurzer Sinn, sie sollte ihre Schuldgefühle also ruhig bei sich behalten. Als die Dunkelhaarige schließlich erneut die Stimme hob, sog Zachary ungeduldig die Luft ein, allerdings konnte die Leaderin ihren Satz gar nicht beenden, da der Head ihrer Gang sich ohne Vorwahrnung zwischen sie schob und das Gespräch somit unterbrach. Und als wäre das nicht schon kurios genug, drückte er Naya einfach einen Kuss auf die Lippen und wich anschließend zurück. Nicht, als ob Zachary irgendetwas genaueres über das Beziehungsleben der Leaderin wusste oder wissen wollte, allerdings glaubte er kaum, dass sie mit einem ihrer Heads liiert war. Außerdem hätte er diese Information gewiss schon früher bekommen und nicht so erfahren. Seine Frage oder Verwunderung löste sich jedoch von selbst, als die Leaderin ihre Aufmerksamkeit vollkommen auf Charlie Fillion richtete, in aller Ruhe ihre Schuhe wechselte und ihm schließlich - nicht sehr entspannt wirkend - hinterher lief. Genervt stieß Zachary die Luft aus und rollte kaum merkbar mit den Augen, ehe er minimal den Kopf schüttelte und kurz darauf schon von einem Lachen und einer Berührung aus den Gedanken gerissen wurde. Eigentlich war es schon klar, wer neben ihm stand, immerhin war ihm dieses Lachen nur zu gut bekannt, trotzdem drehte er den Kopf und musterte Mason kurz, der auch schon sofort anfing, zu reden - und sich wie bekannt über die Situation lustig machte, denn im Gegensatz zu Zachary selbst schien der Braunhaarige das Geschehene äußerst amüsant zu finden. Zac dagegen fand es fast schon lächerlich. Auf die Bemerkung hin zuckte er mit dem Mundwinkel, als wollte er sagen, dass er darauf nicht antworten würde, immerhin war das nun wirklich nicht nötig. Mason schien das ganze jedoch wenig zu kümmern, immerhin rede der unbekümmert weiter. "Vergiss es." gab Zachary auf die Idee zurück, aus dem ganzen ein Theater oder ein Buch zu machen. Doch auch das schien dem Braunhaarigen keinesfalls die Inspiration zu nehmen, immerhin wurden dessen Vorschläge immer bizarrer - und das machte Zac ihm auch deutlich, denn auf die letzte Bemerkung hin schlug er ihm mit der flachen Hand auf den Hinterkopf, und das nicht gerade sanft. Die Augen kniff er minimal zusammen, den Blick auf den 24-Jährigen gerichtet. "Denk nicht einmal drüber nach." meinte er noch mit einem leichten Knurren in der Stimme. Es war nicht so, als hätte der Leader keinen Humor, allerdings reizte die Sache ihn so schon genug, sodass er die Vorschläge seines Mitgliedes nicht wirklich humorvoll auffassen konnte. Außerdem, wie kam Mason überhaupt auf einen solchen Unsinn? Die Arme verschränkte er vor der Brust, den Blick ließ er wieder über die Feier gleiten, fast als würde er etwas - oder jemanden - suchen.

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Cheza Reeves

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   So Nov 16, 2014 12:31 pm

Etwas verwirrt hatte Cheza Charlie kurz nachgeschaut, ehe sie selbst sich ebenfalls wieder in Bewegung setzte und in der Menschenmasse etwas abseits des Geschehens stehen blieb. Sie wollte es schließlich nicht verpassen, aber in direkter Schussbahn wollte sie nun auch nicht gerade stehen.
Neugierig beobachtete die Brünette anschließend das Ganze Geschehen und durfte fast schon amüsiert sehen, wie Charlie Naya Blacksmith doch tatsächlich auf den Mund küsste, anschließend aber so schnell wie möglich wegrannte - gute Idee, wie Cheza selbst fand. Als ihr neugieriger Blick das ganze verfolgte und sie schließlich merkte, dass Charlie genau dorthin geflohen war, wo sie zuvor noch gestanden hatten, war sie dann doch froh darüber dort hin gegangen zu sein wo sie gerade stand.
Kopfschüttelnd wandte Cheza jedoch schnell den Blick von den Beiden ab, um schließlich wieder zu Zac zu sehen, zu dem sich Mason hinzugesellt hatte.  Ein leichtes Grinsen stahl sich auf Chezas Gesicht, die sich schon denken konnte dass  er einen nicht gerade hilfreichen Kommentar zu der ganzen Situation abgeben würde. Doch genau diesen  wollte die Brünette nicht verpassen, sodass sie nun langsam auf die beiden zulief und so gut wie möglich ihr Grinsen zu verstecken versuchte.
Doch da sie nur noch wenige Schritte von ihnen entfernt war und Zacs leises Knurren hören konnte musste sie doch leise und amüsiert Lachen, während sie ihren Kopf schüttelte und eine Hand auf Zacs Schulter legte.
"Ach Zac, nimm es mit Humor. So offen und herzlich war Naya schließlich noch nie..." lachte sie noch immer leicht, ehe sie ihre Hand wieder von seiner Schulter sinken ließ und sich noch immer breit und amüsiert grinsend neben ihn stellte, kurz darauf jedoch zu Mason blickte.
"Mhm... also das Buch davon würde ich vielleicht nicht gerade lesen, ich meine dann sieht man doch die ganze Spannung nicht. Aber als Film...."
Gespielt nachdenklich blickte die Brünette kurz hinauf in den Himmel, ehe sie locker ihre Arme vor der Brust verschränkte und lediglich amüsiert kopfschüttelnd zurück zu Zac sah.
"Also mein lieber Knurrhahn, sei lieber dankbar dass Naya dank mir jetzt nicht mehr hier."
Eigentlich war ja Charlie Fillion schuld daran, dass Naya nun nicht mehr hier stand, doch ohne sie selbst wäre dies erst gar nicht möglich gewesen. Während ihrer Worte sah Cheza gespielt ernst zu Zac hinauf, doch sobald sich das Bild von zuvor in ihren Geist schlich musste sie einfach wieder dämlich und amüsiert Grinsen. "Schade, dass keiner das fotografiert hatte..." murmelte sie noch gespielt bedauernd und schüttelte leicht ihren Kopf.
Vielleicht waren hier ja auch ein paar Passanten dabei, die die ganze Party filmten oder gerade in die Richtung fotografiert hatten, sodass das ganze im Hintergrund zu sehen waren.  Neugierig blickte Cheza sich bei diesem Gedanken etwas um, als suche sie gerade zu nach etwas oder jemandem. Und genau genommen wollte sie auch wirklich sehen ob irgendwer hier mit der Kamera stand. Natürlich würde Zac das ganze dann löschen lassen... aber irgendwie würde Cheza es schon schaffen sich eine Kopie davon zu machen. Leider nur war hier niemand in der Nähe, sodass sie diesen Gedanken schnell wieder verwarf und stattdessen zu Mason und Zac blickte.
Gut, an und für sich war Cheza noch immer ziemlich.... verstört, durch den Anblick von Zac und Naya, aber das würde sie später noch für sich klären können und ließ es nun erst einmal nicht an die Oberfläche, sodass man eigentlich wohl kaum merken würde wie sie das ganze fand  - außer natürlich amüsant, aber das hatte sie gerade schon gut genug gezeigt. Nur ihr ziemlich seltsamer Abgang davor könnten noch davon sprechen, dass diese kurze Begegnung sie wirklich verstört hatte, aber dass ignorierte die Brünette vorerst einfach so gut sie konnte.
Auf der heutigen Feier war jemand aus ihrer Gang getötet worden, und doch war das Seltsamste an diesem Tag noch immer wie Naya Zac umarmt hatte... und das würde es wohl auch die nächste Zeit erst einmal bleiben.

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Charlie Fillion
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   So Nov 16, 2014 3:08 pm

Charlie hielt fast schon die Luft an, als er, an die Mauer gedrückt, darauf wartete, dass Naya aufgab, ihn zu suchen. Und auch, wenn er sie nicht sehen konnte und nicht wusste, wo sie war, glaubte er irgendwie, dass sie ganz in seiner Nähe war. Genau sagen konnte er es jedoch nicht. Nach einigen Herzschlägen stieß er die Luft aus, ließ den Blick gleiten und drehte den Kopf leicht, bis er Naya schließlich sehen konnte, die ohne jede Hektik auf ihn zukam. Dass es überflüssig war, jetzt noch wegzulaufen, wusste Charlie, weshalb er einfach wartete und seiner besten Freundin mit dem Blick folgte, bis sie schließlich vor ihm stand. Das breite Grinsen, was ihre Lippen zierte, beunruhigte Charlie fast und er zuckte kurz missmutig mit dem Mundwinkel, ehe Naya ihn auch schon in den Schwitzkasten nahm und er so keine Chance hatte, sich noch irgendwie heraus zu reden. Zwar bekam er noch Luft, doch war der Griff alles andere als sanft, was er eigentlich schon gewohnt sein müsste, immerhin kam es nicht selten vor, dass er allen Grund hatte, sich vor der Leaderin zu verstecken. Was genau Naya sagte, verstand er nicht, allzu freundlich hörte es sich jedoch nicht wirklich an. Und trotzdem lockerte die Dunkelhaarige ihren Griff schließlich und ließ ihn wieder frei atmen, nachdem er einen Schritt zurück stolperte. "Ich denke es immer noch." meinte er und stieß mit einem Schnauben ein kurzes Lachen aus, sein Blick wurde jedoch schnell wieder ernst und er starrte kurz auf den Boden. Und viel Zeit, dem Gesagten noch etwas hinzu zu fügen, hatte er nicht, da Naya ihn auch kurz darauf schon am Kragen zu sich zog und ihr Knie in seinen Bauch rammte. Er stieß die Luft aus und rümpfte die Nase, ehe er erneut einen Schritt zurück stolperte und sich die Hand auf den Bauch drückte. Natürlich hatte Naya nicht so fest getreten wie sie konnte, denn dann hätte sich Charlie kaum auf den Beinen halten können, trotzdem war es alles andere als sanft. "Oh shit." murmelte er und warf der Leaderin einen Blick mit einer Mischung aus gespielter Bosheit und Belustigung zu, ehe er sich räusperte und aufrechter hinstellte, mit der Hand rieb er sich dennoch den Bauch. Okay, irgendwie musste er gestehen, dass er es schon etwas übertrieben hatte, trotzdem bereute er es nach wie vor nicht - außerdem konnte Naya nicht ewig sauer auf ihn sein. Sie war seine beste Freundin, sie wusste genau, wie er bestimmte Dinge, die er tat oder sagte, meinte. Außerdem musste sie inzwischen wissen, dass er nichts als Schwachsinn im Kopf hatte. Kein Grund also, beunruhigt zu sein oder zu befürchten, die Freundschaft könnte irgendwie kaputt gehen. Sie hatten schon so viel gemeinsam durchgemacht, sei es nun die Aufnahme in die Gang, Panikattacken oder Schießereien, es hatte sie eigentlich nur noch mehr zusammen geschweißt. Und Prügeleien war Charlie seines Verhaltens wegen sowieso schon gewohnt. Naya's leises aber hörbares Lachen riss ihn aus den Gedanken. Immerhin wusste er jetzt, dass sie vorerst nichtmehr vorhaben würde, ihn weiter zu verprügeln. Gut für ihn. Er grinste wieder, als wäre nie etwas gewesen, und zuckte mit den Schultern. "Mhm. Wusste ich's doch." meinte er und tippte sich amüsiert mit der Zungenspitze an den Eckzahn, ehe er noch leicht das Gesicht verzog und sich auf den Bauch tippte, wo Naya ihr Knie hin gerammt hatte. Schließlich setzte er sich einfach zu ihr auf den Boden, zog die Beine an und lehnte sich gegen die Mauer zu seinem Rücken. "Sorry aber..." Er unterbrach sich selbst mit einem Lachen, schüttelte anschließend den Kopf und beendete seinen Satz nicht. Sein Lachen wich einem Schmunzeln und schließlich einem eher nachdenklichem Gesichtsausdruck. Bald müsste er nachhause, das war klar. Ewig konnte er Mittens immerhin nicht alleine lassen, das wäre völlig verantwortungslos. Er müsste nur noch klären, wie genau er nachhause kam. Wer wusste schon, ob Naya nach der Umarmung dann doch über Nacht zu Zachary gehen würde...
Sein Gedanke brachte ihn wieder zum Lachen und er hoffte, dass er diesen Einfall für sich behalten könnte - weitere Schläge wollte er dann doch lieber vermeiden. Nur der Gedanke, dass Thalia vielleicht mit Dean nachhause gehen würde, versetzte ihm dann doch einen Stich. Wer wusste schon, ob der Ältere Blonde den betrunkenen Zustand seiner Ex ausnutzen würde? Jedenfalls hatte Charlie nicht vor, das zu ignorieren, wenn er es irgendwie erfahren würde. Denn egal, wie gerne er Problemen aus dem Weg ging, Sawyer würde er nicht damit davon kommen lassen. Ob es nun an der nicht vorhandenen Sympathie oder an Thalia lag, konnte Charlie nicht direkt sagen.

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I can live without you
I think I lied when I said
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