Gang Wars


»Do you really think New York is a nice, innocent city?
Without criminals and gangs?
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Es ist nichts Neues, dass die South-Lemons sich mit allen möglichen Leuten anlegen. Aber hier in der Stadt New York regiert nun einmal die 13th Street Gang.
 
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 Roosevelt Island

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BeitragThema: Roosevelt Island   Mi Jun 18, 2014 10:30 pm

das Eingangsposting lautete :

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© thirteen.org/metrofocus/2012/05/silicon-city-develops-on-roosevelt-island

In diesem Fluss liegt eine schmale, rund 60 Hektar große Insel, welche zu keiner Gang gehört. Am dortigen Schwarzmarkt findet man dafür einige profitierende Outsider und manchmal auch Gangmitglieder, wobei alles natürlich gangintern halbwegs friedlich ablaufen muss, schließlich liegt die Insel im neutralen Gebiet.
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Leila Cassiel
Fly
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Do Okt 16, 2014 10:35 pm

Auf seine erste Äußerung sagte Fly vorerst gar nichts mehr, dieses Thema war für sie nun einfach abgeschlossen, auch wenn sie bei seinem Lachen kurz unauffällig zusammengezuckt war. Sie war aber nun einmal ziemlich schreckhaft, auch wenn sie versuchte dies zu überspielen. Dennoch hatte sie nicht wirklich erwartet das er auflachen würde, was genau der Grund für ihr kurzes Zusammenzucken war. Doch diesen kurzen Zwischenfall ignorierte Fly einfach gekonnt, während sie beobachten konnte wie er sie plötzlich erstaunt ansah. Demnach hatte er also wirklich schon von ihr gehört - gut, im Straßenleben kein Wunder. Dennoch war es immer wieder interessant zu erfahren, wer denn alles von ihr wusste, wie die Leute informiert waren - oder eben nicht.
Ein sagenumwobener Name? Diese Variante klang auch ziemlich interessant, wie die Rothaarige fand, dennoch ging sein erster Satz etwas unter, als er während seiner charmanten Worte einen Schritt auf sie zu trat. Genau dieser Moment war es, wo Fly für sich eine Gefahr erkannte und sich unwillkürlich anspannte. Er sollte ihr bloß nicht zu nah kommen... das war zwar nicht gefährlich für ihn, doch mit einer solch einfachen Handlung konnte man die Spionin ganz einfach verlieren. Deshalb war Fly auch schon oft einfach verschwunden, noch während irgendjemand etwas zu ihr sagen wollte oder ihr zu nahe kam - ob nun mit Worten oder Taten.
Und genau deswegen war Fly nun auch noch viel aufmerksamer als zuvor und fixierte ihn etwas misstrauisch mit ihrem Blick - man konnte ja nie wissen. Er hob seine Hand ein wenig an und fuhr sich mit dieser anschließend durch die Haare bevor er grinste, dennoch zuckte allein bei dieser einfachen Bewegung Flys Fuß schon ein wenig zurück, als wolle sie im nächsten Moment sofort wegrennen.
Wäre sie ein Tier hätten wohl im nächsten Augenblick schon ihre Ohren gezuckt, als er wieder zu sprechen begann - doch zum Glück war sie dies nicht und konnte unauffälliger seinen Worten folgen, auch wenn ihr dunkler Blick unter der Kapuze nun unentwegt auf Jack lag.
Sie konnte eine interessante Mischung aus seiner Stimme herausstellen. Natürlich war da erst einmal die Feststellung, dass er hier die Fly vor sich hatte, doch er klang noch genauso charmant wie zuvor und vielleicht auch etwas.. entzückt? Er freute sich scheinbar wirklich, Fly einmal zu begegnen. Und er war nicht einmal enttäuscht, dass lediglich eine solch zierliche und zerbrechlich wirkende Frau vor ihm stand... andere hätten sie nun schon ausgelacht für die Behauptung, sie sei Fly - was sie anschließend bei einem Beweis jedoch wieder bereuen würden- und er glaubte ihr sofort und war entzückt sie zu treffen? Eine seltsame Welt... Doch natürlich mussten seine Worte für ihn ziemlich einleuchtend erscheinen. Selbstverständlich hatte er nicht erwartet, Fly heute zu treffen - oder überhaupt zu treffen- auch wenn dies natürlich sowieso nicht in seiner Hand lag. Sie waren sich so gesehen schon früher über den Weg gelaufen, jedoch hatte man zu dieser Zeit Fly einfach als Straßenkind angesehen und nicht beachtet - also eigentlich wie immer - sodass auch ihm die junge Frau nicht aufgefallen war. Außerdem erwartete man einfach nicht... sie, sondern eher Jemanden, der auch nach etwas aussah, der aussah, dass er oder sie das typische Straßenleben überleben könnte. Und doch schien es für Jack Myrell logisch, dass sie allein als Fly keine Gefahr in dieser Gasse erwartete... doch war es nicht genau andersherum? Natürlich wäre die Chance überfallen zu werden als 'normales' Straßenkind noch größer, aber auf Fly würde so etwas dennoch gezielter ablaufen. Man hätte nun einmal eine größere Beute mit Fly, und allein deswegen lauerte schon eine große Gefahr in den Straßen für sie - dazu kamen natürlich noch die Leute, die ihr am liebsten den Tod wünschen würden, wieso auch immer.
Und natürlich war da noch die Polizei, doch die war ihre kleinste Sorge. Sie suchte schließlich in 90% ihrer Fälle nach "unbekannt" oder bekam einen Diebstahl noch öfter gar nicht erst mit. Nur wenige wissen, dass der Mythos Fly im Untergrund existiert, der jedoch keinem Diebstahl wirklich zugeordnet werden kann. Aus diesem Grund suchten sie auch einfach nach unbekannt, auch wenn man intern in der Polizei immer nach Informationen über Fly suchte. Doch wer war Fly schon? Irgendein junger Mann - keineswegs also etwas was auf sie zu traf. Allein deswegen hatte die Polizei kurz gesagt bei ihren Diebstählen gar nichts, einfach rein gar nichts, außer Vermutungen aus dem Untergrund, dem Straßenleben, denen man sowieso nicht glauben konnte - oder besser gesagt durfte.
Während ihrer Gedanken war sie schon wieder abgeschweift und merkte erst nun, wie nah Jack ihr nun eigentlich war. Aus genau diesem Grund stolperte sie schnell zwei Schritte zurück um ein wenig Abstand zwischen ihn und sich zu bringen, ehe sie sich etwas nervöser als zuvor über die Arme fuhr.
"Wie viel hast du denn schon von mir gehört?" ging eine leise Neugier dennoch mit ihr durch, die sie genau diese Frage stellen ließ. Im Gegensatz zu Jack, der völlig entspannt wirkte, stand sie angespannt im gegenüber und wartete seine Reaktion aufmerksam ab, offensichtlich jederzeit bereit zu reagieren - auch wenn das bei ihr sowieso nur zurückweichen oder gar ganzes Verschwinden wäre. Kurz schluckte sie leise und unauffällig, während sie ihre Kapuze etwas tiefer in ihr Gesicht zog und dennoch die ganze Zeit über Jack im Auge behielt.

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Dean Sawyer

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Fr Okt 31, 2014 1:20 pm

[First Post]

Sawyer lehnte abseits an der Mauer eines Hauses und ließ seinen Blick über den Markt schweifen. Irgendwo hier zwischen den Ständen war sicherlich sein Vater. Aber was kümmerte ihn das? Was sollten die Geschäfte seines Vaters ihn interessieren? Schließlich war er hier, um seinen eigenen Geschäften nachzugehen. Was bisher auch relativ gut geklappt hatte, sein Stoff verkaufte sich zur Zeit gut. Vielleicht war er gerade deshalb auf der Hut. Keine Frage, sein Vater missbilligte seine Art des Handelns und nach eine Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit war ihm im Moment nicht. Während der Wind ihm das Haar noch mehr zerzauste und ihm einen kleinen Schauer den Rücken hinunter fahren ließ, kramte er in der Tasche seiner Jeans nach der Zigarettenpackung. Vielleicht hätte er doch die Lederjacke mitnehmen und nicht nur im T-Shirt den ganzen Tag hier herumstehen sollen. Sawyer steckte sich die Zigarette zwischen die Lippen, zündete sie an und zog kräftig an ihr. Während er den Rauch in den Wind blies, ließ er seinen Blick zwischen den umherstehenden Menschen umherschweifen und wartete. Vielleicht würde er es schaffen, den ganzen Stoff loszuwerden. Schließlich brauchte er das Geld. Nicht, dass seine Familie nicht reich war, doch er hatte noch Schulden bei einem Lieferanten und wie erwähnt, seine Familie missbilligte seine Geschäfte.

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Linn Allyson

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Fr Okt 31, 2014 1:32 pm

First Post

Linn begab sich auf den Weg, für sich und ihrem Kumpel, den sie noch etwas Stoff schuldete, etwas zu besorgen. Sich immer wieder umschauend, zog sie ihren Parka näher und strich sich die Haare aus dem Gesicht. Was war das nur für ein Wetter. Kein normalgewichtiger Mensch hielt dieses Wetter ohne Jacke aus. Kurz ging sie in einen Kiosk in der Nähe und holte sich eine Packung Kaugummis. Erfreut über ihren neuen Besitztümer steckt sie sich eines der soeben erworbenen Kaugummis in den Mund und kaut drauf rum. So langsam kam sie dem Markt näher und erreichte diesen dann letzendlich. Sich immer wieder nach Dealern umschauend, wo sich das Geschäft auch lohnte, stieß sie gegen einen Jungen oder besser gesagt Mann mit hellem Haar und weißem Shirt, ohne Jacke.
Solche Idioten., dachte sie und musterte den Kerl weiter. In der Hand hielt er eine Packung, die verdächtig nach dem aussah was sie suchte. Sie stellte sich einen Schritt zurück.
Wie viel möchtest du dafür?, fragte sie ihn und sah ihn augenbrauenhochgezogen an.

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Dean Sawyer

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Fr Okt 31, 2014 2:02 pm

Kannst du nicht aufpassen? Sawyers entnervter Unterton war nicht zu überhören. Fast wäre ihm seine Zigarette hinunter gefallen! Nur weil die Leute heutzutage nicht mehr darauf achteten, wo sie eigentlich hin liefen! Genervt nahm er den Anrempler genauer in Augenschein und stellte erstaunt fest, dass es sich bei dem Täter, der ihn fast um seine Zigarette gebracht hätte, um ein Mädchen handelte. Sie war vielleicht 16 oder 17 Jahre alt und zugegebenermaßen ziemlich hübsch. Er folgte ihrem Blick auf das Päckchen in seiner Hand und stieß einen belustigten Laut aus, als sie fragte, wie viel er dafür wolle.
Ich verkauf' nicht an Kinder. Er grinste und zuckte mit den Achseln. Es stimmte nicht ganz. Er verkaufte nicht an junge, hübsche Mädchen, die aussahen als hätten sie eine gute Zukunft vor sich, sich diese gerade aber durch pubertäre Anfälle zu verbauen versuchten.
'Tschuldige. Wär sowieso zu teuer für dich., fügte er hinzu und wandte sich, Zigarette wieder zwischen den Lippen, von dem Mädchen ab.

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Linn Allyson

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Fr Okt 31, 2014 2:11 pm

Linn zog die Augenbrauen noch ein Stück höher und nahm ihm die Zigarette aus dem Mund. Sie war ehrlich gesagt etwas sauer. Sie nahm zwei tiefe Züge und blies den Rauch in eine abgewandte Richtung.
Wie alt ich bin hat dich nichts anzugehen, also kann es dir auch ziemlich egal sein ob ich noch 'Kind' bin oder nicht.
Sie nahm noch ein tiefen Zug blies diesesmal aber direkt in sein Gesicht.
Und zu teuer wird das Zeug sicherlich nicht für mich sein., sagte sie mit einem leichten Zischen. Wie die Leute immer an ihrem Aussehen feststellten ob sie genug Geld hatten oder nicht. Sie sah ihn genauer an. Ein bisschen fixierend fuhr sie seine Tattoos mit den Augen nach und dachte an ihres. Ja, sie war stolz auf ihr eines Tattoo. Es war nicht sonderlich groß, aber die Vögel an ihrer Hüfte gefielen ihr, schon alleine da sie die Lieblingsvögel ihrer Mutter waren. Leicht lächelte sie bei dem Gedanken, fror ihr Gesicht dann wieder in ein emotionloses um. Oh ja ihre Mutter fehlte ihr, aber das musste man ihr nicht ansehen. Im Großteil ersetzt ihr Bruder die Rolle ihres Vaters und ihrer verstorben Mutter. Auch wenn er meint sie überall zu überprüfen zu müssen, hat er selber ein paar Dinge am laufen. Schon längst hatte sie ihr Gesicht von seinen Armen zu seinem Gesicht zugewandt.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Fr Okt 31, 2014 2:45 pm

Hey!, zischte Sawyer und versuchte seine Zigarette zu retten. Ohne Erfolg. Wütend beobachtete er das Mädchen dabei, wie sie an seiner Zigarette zog und den Rauch in die Luft blies.
Geht's noch?! Lass den Scheiß! Schon blies sie ihm den Rauch ins Gesicht. Wütend starrte er sie an. Dann mit einer schnellen Bewegung entwand er ihr sein Eigentum, steckte sich den Glimmstängel wieder zwischen die Lippen und drückte das Mädchen an die Mauer.
Du bist mutig, Kleine, weißt du das?, fragte er, ihre Gesichter so nah beieinander, dass sich ihre Nasen beinahe berührten.
Jetzt hör' mir mal gut zu. Wenn ich beschließe, dass ich dir nichts verkaufe, dann akzeptierst du das gefälligst, verstanden? Deine harte Masche kannst du woanders abziehen. Sawyers Lippen umspielte ein arrogantes Grinsen, doch seine Stimme ließ keinen Zweifel, wie ernst es ihm war. Seine hellblauen Augen starrten sie durchdringend an, die Zigarette,oder eher das Überbleibsel, hing ihm schief im Mundwinkel.
Also,er legte den Kopf schief,wieso gehst du nicht brav wieder zurück zu Mami und Papi und machst deine Hausaufgaben, hm?

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Fr Okt 31, 2014 2:55 pm

Linn konnte gar nicht so schnell gucken, da stand sie schon an der Wand gepresst, ohne Zigarette im Mund. Sie starrte ihm kalt in die Augen. So schnell ließ sie sich nicht abwimmeln. Wenn sie etwas will dann bekommt sie es auch.
Klein bin ich sicherlich nicht., hauchte sie ihm immer noch kalt in seine Augen starrend auf die erste Frage seinerseits. Auf seine Ansage antwortete sie nur mit einem kalten Nö. und grinste dabei provokant. Seine harschen Handlungen gefielen ihr. Machten sie sogar etwas an.
Zumindest kein dusseliges Weichei., dachte sie und musterte seine Augen. Sie waren schön, ohne Frage und sie strahlten etwas aus, das sie nicht zu unterschätzen mochte. Doch je länger sie in seine Augen starrte, desto mehr sah sie das sein Verhalten teilweise nur eine Hülle war. Sie hatte das Gefühl diesen Mann näher kennenlernen zu müssen. Seine letzte Frage ignorierte sie komplett.
Also wie viel willst du haben?, fragt sie ihn erneut. Ihre Stimme klang genauso entschlossen wie sie es gewollt hatte.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Fr Okt 31, 2014 7:02 pm

Happy Halloween!
[Zeitsprung - 31. Oktober]

Die Stimmung ist ausgelassen und doch könnte man schwören die Spannungen förmlich knistern zu hören. Zwar sind die Mehrheit der Leute wie jedes Jahr Outsider, aber trotzdem kann man einfach nicht außer Acht lassen, dass die Verhältnisse zwischen der 13th Street Gang und den South-Lemons so angespannt sind wie noch nie in den vergangenen Jahren. Und dennoch wird zumindest scheinbar friedlich gefeiert. Laute Musik dröhnt durch die Nacht und es gibt ordentlich zu trinken. Und da Halloween ist, fallen noch nicht einmal die ausgefallensten Figuren auf, die normalerweise wie bunte Hunde durch die Stadt streunen. Aber plötzlich grellt ein gurgelnder Schrei durch die Reihen der Menschen und einen Moment herrscht Stimme, während man die Musik aber noch deutlich hören kann. Skeeter Drews, Mitglied der South-Lemons wurde mitten in der Menge grausamst ermordet, aber kein Täter kann gesichtet werden. Der Verdacht liegt natürlich sofort auf der 13th Street Gang, auch wenn nur sehr wenige von dieser anwesend sind. Deshalb werden sofort beide Banden zumindest von ihren wichtigsten Mitgliedern her einberufen, um das Ganze zu klären. Inzwischen wird auch schon wieder weitergefeiert. Denn ein Mord in New York ist nun wirklich nichts allzu Spektakuläres, wenn man denjenigen nicht kennt, und vor allem, wenn man sich solch gefährlichen Organisationen anschließt ist man doch auch irgendwie selbst Schuld, oder?
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Naya Blacksmith
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Fr Okt 31, 2014 7:51 pm

[After the Timejump]

Die Leaderin seufzte entnervt, während sie nach einem Zeichen des Eintreffens des anderen Leaders plus seinem Anhang Ausschau hielt. Eigentlich hatte sie noch nicht einmal vorgehabt sich in die Nähe dieser großen Party zu begeben, einfach nur aus reiner Vorsicht, aber natürlich müsste sich jemand genau ein South-Lemon-Mitglied zum Ermorden aussuchen. Zwar musste sie natürlich zugeben, dass es sie nicht wirklich störte, ein nutzloser Rebell weniger, aber trotzdem hatte sie sich jetzt hierher begeben müssen. Einige andere aus ihrer Bande wurden natürlich auch sofort verständigt und da Charlie zu diesem Zeitpunkt bei ihr gewesen hatte, hatte er auch sonst alles mitbekommen. Hätte er auch sowieso, denn ohne ihn würde sie sowieso nicht hingehen. Sie seufzte laut, während sie sich zu genau diesem drehte, aber ohne ihren Schritt zu verlangsamen, denn ihr Auto würde sie bestimmt nicht zu nahe an all diese Menschen ranfahren. "Weißt du was unglaublich ist, ich..." Einen Moment zögerte sie, ehe sie die Hand auf den Mund schlug. Zachary. Daran hatte sie bis jetzt noch gar nicht gedacht, denn sie hatte einen leider nicht unbedingt vorteilhaften Traum gehabt. Um genau zu sein, er war nicht schlecht gewesen, aber der war auch nur noch ein weiterer Grund sich nicht der Frage zu stellen, ob nun einer ihrer Mitglieder der Mörder war. Davon abgesehen, dass sie ihm am Liebsten so lange nicht mehr in die Augen schauen würde, bis sie diesen Traum vergessen hatte. Okay, jetzt wo alle schon so neugierig waren, konnte sie auch mit der völligen Wahrheit herausrücken, auch wenn sie Charlie wohl derweilen noch etwas auf die Folter spannte, denn, war es wirklich eine gute Idee ihm sowas zu erzählen? Er würde es ihr bestimmt ewig vorhalten, aber gut. Aber ja, Naya Blacksmith hatte gestern Sex mit dem anderen Leader. Und bevor sich alle zu sehr freuten - nur im Traum. Aber das hatte ihr auch schon gereicht, denn danach war sie aufgewacht und hatte sich erst einmal fünf Mal geduscht, was aber trotzdem nicht geholfen hatte, denn trotzdem fühlte sie sich schmutzig. Und das einfach nur wegen der Tatsache, dass es ihr verdammten Gegner war und den konnte sie wohl schlecht flachlegen. Aber zurück zu Charlie. Trotz all der Sachen die dagegen sprachen, erzählte sie es ihm dann doch. Immerhin platzte sie sonst noch, wenn sie es sich nicht bei irgendjemanden von der Seele redete und bei einem anderen wäre es wohl noch schlimmer. Er würde es wahrscheinlich sowieso nur witzig finden und da konnte ihr schlimmeres passieren. "Wehe du erzählst das jemanden, aber ich... ich hatte..." Naya seufzte. Normalerweise zögerte sie nie, vor allem nicht bei ihrem besten Freund, aber das Ganze war einfach so absurd und für sie selbst zumindest absolut schrecklich. Sie atmete also einfach tief durch und meinte dann ganz schnell "Ich hatte einen, sagen wir, interessanten Traum über einen gewissen anderen Leader." Naya blieb stehen, denn sie waren bei der Halloween-Party angekommen und bemühte sich wirklich nicht gleich ihre innere Abscheu, die sie schon allein für ihre Worte verspürte, äußerlich Ausdruck zu verleihen. Denn das wäre dann mehr als auffällig, so sehr wie es sie gruselte. Naja, irgendwie sogar passend für Halloween. Mögen all eure Albträume auch wahr werden.

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Charlie Fillion
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Fr Okt 31, 2014 8:14 pm

[Timejump]

Natürlich hatte Charlie nicht gezögert, mit Naya auf diese Party zu gehen, auch wenn sie - oder zumindest Naya - nicht der Party wegen hier waren, sondern einfach wegen dem überraschenden Mord an einem Mitglied der South-Lemons. Das ganze hätte ihn eigentlich nicht kümmern müssen, dennoch wurde anscheinend ein richtiger Wirbel darum gemacht, denn man nun einmal nicht einfach so ignorieren konnte. Wie sehr man auch wollte. Trotzdem, vielleicht würde der Abend ja trotz dem Stress, der von den Lemons ausging, ja doch noch amüsant, auch wenn Charlie mit seinem Hang zum Eigen-Entertainment persönlich dafür sorgen müsste. Optimistisch und mit der typisch guten Laune lief er neben Naya her, den Blick ließ er schweifen, bis er aus dem Augenwinkel sehen konnte, dass Naya ihn ansah. Kurz darauf konnte er auch schon hören, wie sie die Stimme hob und ihn aus den weniger interessanten Gedanken riss. "Mh?" meinte er schließlich mit gerunzelter Stirn, als seine beste Freundin einfach mitten im Satz abbrach und den Mund mit der Hand bedeckte. "Was?" fragte er noch hinterher und konnte sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen, einfach weil es so aussah, dass selbst die sonst-so-taffe-Leaderin neben ihm nicht glauben wollte, was sie gleich sagen würde. Und auch wenn Charlie selbst noch keine Ahnung hatte, was sie sagen würde - lange ließ die Erklärung nicht auf sich warten. Ihre Worte entlockten ihm ein Lachen und er schüttelte amüsiert den Kopf, sein Grinsen wurde dabei nur noch weiter als ohnehin schon. "Ach..." meinte er mit vielsagendem Blick. Genauso gut hätte er "Ich habs dir doch gesagt." sagen können, doch bevor er Naya noch irgendwie verlegen oder gar genervt stimmte, wollte er sie lieber noch genauer davon berichten lassen. "Und, bekomme ich keine schmutzigen Details zu hören?" Grinsend stieß er Naya leicht mit dem Ellenbogen in die Seite und kam neben ihr zum stehen. Zu seinem Glück war sein Humpeln wirklich nur noch minimal zu sehen, und auch wirklich nur, wenn man angestrengt darauf achtete - die Schmerzen waren aber schon seid einiger Zeit weg. Lediglich die Narbe ließ ihn nicht vergessen, doch nach wie vor warf er seiner besten Freundin nichts vor, gab ihr nicht die Schuld und erinnerte sie nicht einmal daran, einfach weil er wusste, wie sie damit umging. Nicht gut, soviel war klar. Er suchte mit dem Blick kurz die Umgebung ab, auch wenn er nach nichts bestimmten Ausschau hielt. Noch nicht. Schlussendlich blieb sein Blick jedoch an jemandem hängen, und dieser Jemand war niemand geringeres als der Leader der South-Lemons. Und so schwer es Charlie auch fiel, er musste einfach lachen. Im Anbetracht der Tatsache, dass Naya neben ihr scheinbar traumatisiert von dem Traum, den sie gehabt hatte war, war es einfach zu amüsant, eine direkte Konfrontation vor sich zu haben. Zumindest empfand Charlie das als wirklich belustigend. Der Versuch, das Lachen zu unterdrücken, scheiterte kläglich und er schüttelte wieder den Kopf, die Augen zusammengekniffen und die Hand auf dem Bauch, der schon begann, zu schmerzen. Ein Glück, dass die Musik einigermaßen laut war, sonst hätte er vermutlich die ganze Gemeinschaft hier beschallt. "Dein Lover." raunte er Naya noch zu, musste anschließend jedoch wieder lachen.

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Zachary Collins
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Fr Okt 31, 2014 8:54 pm

Das ganze gefiel Zachary überhaupt nicht. Abgesehen davon, dass der Mord an einem seiner Mitglieder natürlich nie etwas war, das man einfach ignorierte, nein, noch dazu würde dass einige der South-Lemons wahrscheinlich deutlich verunsichern. Kein Wunder, es kam nicht tagtäglich vor, dass die 13th Street Gang jemanden einfach so umlegte, und das ohne ersichtlichen Grund. Wobei, Naya Blacksmith traute er eigentlich alles zu. Trotzdem hatte er, nachdem sie ihm vor einigen Monaten noch von Lucia's Mörder berichtet hatte, ja eigentlich geglaubt, sie würde ihre Gang unter Kontrolle bringen, doch anscheinend hatte sie das nur so daher gesagt. Er hatte die Mitglieder seiner Gang umgehend kontaktiert und dazu aufgefordert, hier zu erscheinen, und besonders hoffte er, dass Cheza sich auch blicken lassen würde - wobei er kaum glaubte, dass die Brünette es nicht tun würde. In den letzten Monaten hatte sie einiges von ihm erfahren und akzeptiert, es änderte also nicht das geringste an ihrer Freundschaft. Im Gegenteil, es schien diese nur zu stärken, immerhin wusste auch er von ihrer Vergangenheit, die ja keinesfalls beneidenswert war. Anscheinend hatte wirklich jeder hier eine Leiche im Keller. Einen Moment lang kniff er bei den Gedanken die Augen leicht zusammen, ehe er den Blick wieder hob. Er stand eher am Rande der ganzen Veranstaltung, immerhin war er nicht zum Vergnügen hier. Es nervte ihn schon gewaltig, dass es überhaupt nötig war, sich hier einzumischen, denn soweit er das in Erinnerung hatte - und er hatte es richtig in Erinnerung - sollte diese Veranstaltung doch ausnahmsweise relativ friedlich verlaufen, kein Grund für ihn also, sich weiter damit zu beschäftigen. Doch die 13th Street Gang hielt sich bekanntlich nicht gerne an die Regeln, auf wen anders sollte er die Schuld an dem Mord an Skeeter Drews auch sonst schieben? Wobei das nicht die richtige Bezeichnung dafür war, immerhin musste er die Schuld nicht auf jemanden schieben, wenn es so offensichtlich war. 
Genervt verschränkte er die Arme, tippte sich immer wieder auf den trainierten Oberarm und starrte eine ganze Weile lang vor sich hin und in die Veranstaltung, die weiter ging, als wäre nie etwas passiert - was für ihn ja eigentlich von Vorteil war, einfach weil es so einfacher wäre, das ganze zu klären. Zumindest hoffte er das. Auch wenn er wusste, dass es nie einfach werden würde, etwas mit Naya Blacksmith zu klären, denn dazu war die Leaderin einfach zu arrogant und ignorant, dass hatte Zac schon früh durchschaut. Seinen goldgrünen Augen sah man an, wie angestrengt er nachdachte, was aber eigentlich nichts neues war. Was um ihn herum geschah, bekam er zwar mit, schenkte jedoch nichts und niemandem besondere Aufmerksamkeit, zumindest noch nicht, immerhin sah er es als noch nicht wirklich nötig an, sich ablenken zu lassen. Der Alkoholgeruch um ihn herum lenkte ihn dabei auch nicht wirklich ab, immerhin war er das schon mehr als gewohnt.

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Thalia Hill
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Fr Okt 31, 2014 9:27 pm

Wieso sie bei dieser Party aufgekreuzt war, war nicht nur Elijah, der gemütlich zu Hause saß, sondern auch Thalia selbst ein Rätsel. In der Highschool hatte sie zwar keine gute Party ausgelassen, ganz besonders keine Halloween Party, aber jetzt alleine eine riesige Spuk-Fete zu besuchen, war nicht unbedingt das, was eine siebzehnjährige so machte. Vielleicht hätte sie doch mit Elijah zu Hause bleiben sollen, aber sie liebte Halloween einfach zu sehr um mal wieder einen Abend auf der Couch zu verbringen. Das machte sie nämlich seit circa drei Monaten beinahe jeden Abend. Es war zu einer schlechten Gewohnheit oder etwas ähnlich schlechtem geworden. Andererseits war die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass Charlie ebenfalls diese Party besuchen würde. Und Thalia war sich im klaren, dass sie die Trennung von dem Head noch immer mehr belastete als sie eigentlich zugeben wollte. Und darum musste sie mal wieder unter die Leute kommen. Thalia sah sich um und entdeckte keine Bekannten Gesichter. Sie sollte sich wirklich mal Freunde in ihrer Gang suchen, dachte sie sich. Schließlich konnte sie jetzt nicht mehr überall mit Charlie aufkreuzen. Zwar war das gerade nicht der Moment lebensverändernde Entscheidungen zu treffen, selbst wenn es nur ihren Freundeskreis betraf, aber ein gutes Vorhaben war es allemal. Sie seufzte. Was hatte sie sich eigentlich von diesem Abend erhofft? In Flirt- oder Tanzlaune war sie nicht wirklich. Und als ihr wieder einmal einfiel, dass heute Abend ein Mitglied der Lemons umgebracht wurde, musste sie sich eingestehen, dass ihr alleine doch ganz mulmig zumute war. Doch Elijah hätten keine zehn Pferde auf eine Party gebracht. Abgesehen davon war er unter so vielen Menschen ohnehin nicht wirklich zu gebrauchen. Entnervt ließ sie den Stummel ihrer Zigarette zu Boden fallen und trat ihn aus, während sie wieder den Blick über die Menge gleiten ließ. Doch das einzige, das wirklich ihre Aufmerksamkeit auf sich zog waren die Getränke. Sie bahnte sich ihren Weg zu einer großen Schüssel Bowle und schenkte sich selbst etwas ein und nahm einen großen Schluck. Es schmeckte viel zu süß. Sie verzog kurz das Gesicht und angelte sich dann einen kleinen Flachmann aus der Tasche. Sie goss ein wenig seines Inhalts in ihr Getränk und kippte es runter. Sie wusste genau, dass sie diese Aktion später bereuen würde, aber sie wusste auch, dass es jetzt im Moment einfach toll war zu spüren, wie ihr der Alkohol zu Kopf stieg. Ohne lange zu zögern nahm sie sich noch was zu trinken. Sie wollte sich gerade von dem Tisch mit den Getränken entfernen um nicht allzu verzweifelt zu wirken, als sie Naya entdeckte. Sie schluckte, denn dann konnte Charlie nicht weit sein. Und tatsächlich: Er stand in ihrer unmittelbaren Nähe. Sein Anblick versetzte ihr wie immer einen Stich. Sie hätte sich für diese Emotionalität Ohrfeigen können, aber stattdessen nahm sie sich wieder etwas zu trinken. Dieses Mal schmeckte sie den Alkohol deutlich raus und war froh an etwas höherprozentiges geraten zu sein. Wieder leerte sie ihren Becher so schnell sie konnte - zwar unabsichtlich, aber das machte es nicht besser - und nahm sich erneut was zu trinken. Das würde ja ein lustiger Abend werden.

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If something sounds ridiculous, then it's probably a good idea.
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Andrew Chaplin
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Fr Okt 31, 2014 10:06 pm

Es war ja wirklich nicht so, dass er nicht erwartet hätte, das etwas passieren würde. Bei der jetzigen Lage hätte er sowieso damit rechnen müssen, aber dass jemand umgebracht worden war, fand er dann doch etwas radikal. Leicht nervös sah er sich um, aber zumindest soweit er wusste hatte niemand einen Grund ihn abzustechen. Davon abgesehen, dass er Tyler als Begleitung hatte und mit dem wollte man sich dann doch wohl lieber nicht anlegen. Aber das war wahrscheinlich sehr offensichtlich. Mit wem sollte er auch sonst gehen? Denn in den letzten drei Monaten hatte sich ihre Beziehung nur weiterentwickelt und das zum deutlich Positiven. Nicht, dass sie überhaupt etwas trennen könnte. Inzwischen war es sogar völlig egal, ob einer von ihnen beiden gerade sehr viel zu tun hatte, denn selbst dann fanden sie einen Weg so lange wie möglich zusammen Zeit zu verbringen. Allerdings hatte er trotz seiner Versuche wieder mehr Aufträge für die 13th Street Gang zu übernehmen noch immer ein bisschen Stress mit Naya. Und das passte ihm gar nicht, denn er war so zufrieden mit seinem Leben, dass er sich eigentlich von allem, was nur ansatzweise stressig sein könnte, fernhalten wollte. Aber die hatte im Moment ja auch andere Probleme, zum Glück, nachdem ja offensichtlich eines von ihren Mitgliedern den Mord an einem von Zacharys Mitgliedern begangen hatte. Von der Brutalität her würde er es ihr sogar zutrauen, aber sie wäre dumm in aller Öffentlichkeit so zu provozieren und das sah ihr auch nicht ähnlich. Geplant war diese Aktion dann also schon einmal zumindest nicht von ihr, aber das mochte schon lange nichts heißen. Zwar hatte es unter Naya noch nie Ausschreitungen außerhalb der Regeln innerhalb der Gang gegeben, aber das hieß noch lange nichts. Wobei zumindest er persönlich sich noch nicht einmal ansatzweise trauen würde ihr zu widersprechen. Dazu hatte er zu viel Angst vor dem, was sie alles immer mithatte. Selbst Folterwerkzeuge würde er dieser Handtasche zutrauen. Aber nun genug von dem Drama, immerhin konnte er trotzdem die Halloween-Party mit seinem fantastischen Freund geniesen, solange er nicht in ihre Leader-Diskussion hineingezogen werden würde. Wobei, insofern er das beurteilen konnte, waren ja auch mehrere Mitglieder da, also Gesprächspartner hatten sie zumindest schon einmal genug. Andrew seufzte leise und lächelte dann. Wenn man von der Aufregung von vorhin mal absah, lief doch alles super. Und das konnte er nicht nur von der Party sagen, sondern eigentlich von seinem gesamten Leben.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Fr Okt 31, 2014 10:26 pm

Normalerweise hatte Tyler in der Vergangenheit Partys nur dann besucht, wenn es dort einen Auftrag für ihn zu erledigen gab. Aber heute war dem nicht so. Heute würde er den Abend einzig und allein mit seinem Freund verbringen. Und das freute ihn außerordentlich. Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass jemand anderes heute offensichtlich das getan hatte, wofür er sonst zuständig war. Auch wenn er diesen Mord bemängeln musste. Hätte man ihn darauf angesetzt, dann würde die ganze Sache ganz anders aussehen. Es wäre nicht nur sauberer, sondern auch ein ganzes Stück diskreter ausgefallen. Vermutlich wäre Skeeter Drews einfach vermisst worden. Er hätte schon gute Wege für die "Entsorgung" gefunden. Er griff nach Andrews Hand, die so viel kleiner war, als seine eigene, eine Sache, die er an Andrew so niedlich fand, und beugte sich zu ihm runter um ihm ins Ohr zu flüstern: "Also wenn ich dieses Attentat auf Skeeter begangen hätte, dass wäre da sicherlich nicht so eine große Sache draus geworden. Da war eindeutig ein Amateur am Werk." Tyler wollte keineswegs arrogant oder herablassend klingen. Es war einfach seine Art genau das zu sagen, was er dachte. Ganz gleich ob es seine Fähigkeiten hochschraubte oder nicht. Und inzwischen sollte Andrew das eigentlich wissen. Im übrigen glaubte er nicht, dass sich sein Freund groß daran störte. Tyler ließ den Blick über die Menge gleiten. Es war ihm dank seiner Größe kein Problem sich einen Überblick zu verschaffen und dank seiner muskulösen Figur auch kein Problem sich und Andrew einen Weg zu bahnen. Auch wenn andere Anwesende das vielleicht bemängeln würden, schließlich war Tyler nicht der sanfteste. Außer natürlich es ging um Andrew. Dann war der etwas ruppigere Kopfgeldjäger wie ausgewechselt. Und fast, als wolle er dies bestätigen legte er wie Instinktiv seinen muskulösen Arm um Andrew. "Ich muss schließlich mein Revier markieren", erklärte er Andrew lachend und knabberte zärtlich sein Ohr an. Er zog ihn mit sich und fragte dann: "Willst du was zu trinken?" Nicht, dass er Andrew nicht zutraute, dass dieser sich selbst etwas zu trinken holen konnte, aber irgendwie hatte Tyler immer das Gefühl, dass für seinen Freund alles perfekt sein musste. Da wollte er ihn auch ein wenig bedienen können.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Fr Okt 31, 2014 10:36 pm

Okay, vielleicht war es doch nicht die beste Idee gewesen Charlie von ihrem Traum zu erzählen. Aber wem auch sonst? So viele Leute die ihr nahe standen hatte sie schließlich auch nicht. Was aber auch kein Wunder war, so als Leader. Trotzdem, sie hatte es einfach loswerden müssen, sonst hätte sie sich wohl auf ewig so schmutzig gefühlt. Es schauderte ihr immer noch. Was war mit ihrem Unterbewusstsein nur im Schlaf schiefgelaufen? War ja fast schon so, als hätte sich jemand einen üblen Streich erlaubt. Aber wehe dem, wenn sie den in die Finger kriegen würde. Den würde sie quälend langsam vernichten und jede Sekunde davon völlig geniesen. Traurigerweise gab es so jemanden aber nicht und sie trug dafür wohl oder übel allein die Verantwortung. Vielleicht sollte sie mal zum Psychiater gehen. Wobei ihr letzter beinahe in der Irrenanstalt gelandet war, was sie aber keineswegs verstehen konnte. So schlimm waren ihre Gedanken doch auch nicht - meistens. Auf Charlies Lachen musste sie dann aber doch draufeingehen und nahm ihm seine Frage und den Ellbogen in der Seite auch gar nicht übel. Ein kleines bisschen vielleicht. Dennoch ließ sie das nicht durchscheinen, denn immerhin waren sie doch auf einer Party und es war Halloween. Spaß konnte sie sich dann also trotzdem machen, außerdem blieb ihr von ihm wenigstens immer ein entsetzter Blick erspart, außer vielleicht ein Gespielter, denn so etwas Schlimmes konnte sie zumindest in dieser Richtung gar nicht anstellen. Dazu war Charlie einfach zu Charlie. "Oh, vielleicht später.", meinte sie belustigt, zwinkerte ihm zu und ließ sich einfach von seiner guten Laune anstecken. Als sie aber dann "ihren Lover", wie eben dieser in seinem Lachanfall - sehr professionell für einen Head - erblickte, beendete ihr Lachen, grinste ihren besten Freund aber doch noch einige Momente an. War ihr doch egal was Zachary dachte, denn ob er es glaubte oder nicht, auch sie hatte nicht-negative Gefühle und sogar so etwas wie enge Freunde. Man mochte es wirklich kaum glauben. Dann setzte sie sich aber einen zumindest halbwegs ernsthaften Blick auf und trat an ihren gegnerischen Leader heran. "Happy Halloween.", kommentierte sie zuerst mit einem deutlich sarkastischen Unterton, ehe sie aber ihre Stimmlage normalisierte und ihn mit einem für ihre Verhältnisse ehrlichen Blick ansah, auch wenn er wie immer zumindest teils unleserlich blieb. "Gut, hör zu. Ich würde meine Hand ins Feuer legen dafür, dass es keines meiner Mitglieder war. Ich weiß wer auf der Party ist, keiner von ihnen hat einen Auftrag momentan, und wenn, dann wäre das Ganze diskreter abgelaufen." Ihr Blick verfestigte sich und sie seufzte kurz. "Ich denke hier wollte jemand von außerhalb einfach nur provozieren.", appellierte sie an seinen Verstand. Denn egal wie sehr er sie hasste, er musste sie doch zumindest so weit kennen, dass sie nicht dumm genug wäre einen solchen Auftrag zu geben. Und selbst wenn es jemand Eigenständiges war, bezweifelte sie, dass es jemand von ihren Leuten gewesen war. Dazu war ihr Regime zu verschieden von dem ihrer Vorgänger, denn eines ihrer Ziele war genau das gewesen. Die Verhinderung, dass so etwas wie damals wieder passierte. Einen Moment musste sie an Lucia Martell denken, denn sie konnte sie vor allem Angesicht zu Angesicht mit Zachary einfach nicht vergessen, drängte den Gedanken dann aber wieder so weit wie möglich in den Hintergrund. Absolut unpassend.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Fr Okt 31, 2014 11:06 pm

Als er spürte, wie jemand nach seiner Hand griff, verbreitete sich sein Lächeln nur umso mehr. Denn er wusste, dass es Tyler war. Wer auch sonst? Es gab ihm einfach eine gewisse Sicherheit, mit diesem großen, viel zu liebenswerten Idiot unterwegs zu sein. Mit seinem Idioten. Davon abgesehen, dass es ihn unglaublich stolz machte, sich in der Öffentlichkeit mit ihm zu zeigen, denn er kannte wirklich nur sehr wenige Leute, die einen so attraktiven Freund hatten. Und selbst wann, Tyler sah bestimmt besser aus, zumindest für ihn. Er hatte aber sowieso nur Augen für ihn, seitdem ihre Beziehung begonnen hatte. Noch nicht einmal an jemanden anderen denken konnte er. Ja, man konnte wirklich sagen er war völlig von ihm eingenommen. Aber damit war er auch komplett zufrieden, denn anders haben wollte er es auch gar nicht. Als er sein Flüstern hatte, lächelte er einfach nur. Für andere würde das vielleicht unpassend wirken, aber Andrew hatte schon lange begriffen, dass er einfach zumindest fast immer das aussprach was er dachte. Davon abgesehen, dass er bei so etwas auch nicht unbedingt pingelig war. Außer er hatte eine Bitch-Fase oder wie auch immer man es sonst nennen wollte, wenn er unglaublich schlechte Laune hatte und auf alles und jeden sauer war. Wobei man auch sagen musste, dass er nie wirklich sauer sein konnte auf Tyler. Der war da wohl die große Ausnahme. Trotzdem sagte er dazu nichts. Viel Zeit hatte er aber auch nicht, denn da schlang sich schon dessen muskulöser Arm um ihn und er lief bei seinen Worten und der Aktion mit seinem Ohr komplett rot an. Inzwischen wusste Tyler wahrscheinlich ganz genau, wie empfindlich er war, was sein Satz zuvor auch eindeutig vermuten ließ. Ihm wurde kurz deutlich zu warm, was die Röte aus seinem Gesicht auch nicht unbedingt besser machte. Er wusste wirklich nicht, wie er es einfach immer wieder aufs Neue schaffte, ihn so durcheinander zu bringen. Er ließ es sich aber auch nicht nehmen nachdem er ein bisschen weniger Farbe im Gesicht hatte zu grinsen und seinem Freund ein "Dazu stehe ich doch immer wieder gerne zur Verfügung." zuzuraunen. Den ganzen Spaß wollte er ihm dann doch nicht lassen, aber einseitig war so etwas sowieso meistens nie. Auch wenn Tyler einfach generell immer viel besser mit Komplimenten war, da er selbst ja teilweise auch etwas schüchtern sein konnte, was man bei ihm, wenn man nur seine Geschäfts-Ich kannte, zumindest auf den ersten Blick aber nicht vermuten würde. Auf sein Angebot nachher lächelte er ihn lieb an, denn er fand solche kleinen Dinge immer noch unglaublich niedlich von ihm. Das machte ihre Beziehung aber auch irgendwie aus. "Klar bitte, gerne."

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Fr Okt 31, 2014 11:09 pm

Charlie brauchte einige Momente, um sich wieder zu beruhigen, doch selbst als er sich das Lachen größtenteils wieder verkneifen konnte, das Grinsen würde sich wohl so schnell nicht wieder verflüchtigen. Und Naya's Antwort trug wirklich nicht dazu bei. "Ich will es doch schwer hoffen." meinte er, wenn auch erst einen Moment später, und rümpfte amüsiert die Nase, bevor er Naya die wenigen Schritte zu Zac hin folgte. Er selbst schwieg, musterte den Leader nur mit fast vielsagendem Blick, bevor er den Kopf minimal schüttelte und seine Aufmerksamkeit, sowie seinen Blick von dem Gespräch der Leader abwand. Sein Blick fiel zuerst auf eine Gruppe, anschließend sah er zu der Getränkebar, wenn man es denn so nennen konnte. Und fast sofort fiel ihm eine Person auf, die dort alleine stand. Thalia. Das Grinsen fiel fast augenblicklich von seinen Lippen und er stieß die Luft aus, wenn auch kaum hörbar und etwas unauffällig. Wie sehr er auch versucht hatte, die ganze Beziehung und vor allem den abrupten Schluss davon zu vergessen, er konnte einfach nicht. Warum auch immer, erklären konnte er es sich nun wirklich nicht, aber Thalia verschwand nicht einfach so aus seinen Gedanken, wie irgendwelche anderen kurzzeitigen Beziehungen oder One-Night-Stands. Denn das war es nun wirklich nicht gewesen. Und trotz dass das ganze nun schon knapp 3 Monate her war - und er Thalia natürlich zwischenzeitlich in Gangangelegenheiten auch gesehen hatte - versetzte es ihm einen Stich, dass sie alleine hier aufgekreuzt war. Denn das war sie ja augenscheinlich, alleine. Missmutig zuckte er mit dem Mundwinkel und tippte Naya kurz unauffällig an, als Zeichen, dass er sich entfernen würde. Den Blick der hellbraunen Augen wendete er dabei nicht von Thalia ab. Er kannte sie zu gut, um zu sehen, dass es nicht ihr bester Tag oder eben ihr bester Moment war. Und es wurde ihm schmerzlich bewusst, dass er sie nicht einfach so herumstehen lassen konnte, denn egal, wie sauer sie auf ihn war oder wie viel Distanz er gerne hätte, es ließ ihn eben nicht einfach kalt, ob seine Ex alleine hier herum stand und sich betrank. Charlie redete sich ein, dass er das gleiche bei Emily oder sogar Louna getan hätte, was ihn etwas besänftigte, wenn auch nicht vollkommen. Und wie nicht gerade selten verfluchte er sein viel zu ausdrucksstarkes Gesicht.
Er konnte nur gerade noch beobachten, wie Thalia ihren Becher leerte und näherte sich der Bar, den Blick auf die Getränke gerichtet, während er noch überlegte, ob er sich überhaupt einmischen sollte. Er trank selbst ein Paar Schlucke der viel zu süßen Bowle und ging schlussendlich auf seine Ex zu. "Hey, uhm-" begann er, unterbrach sich jedoch mit einem Räuspern und richtete den Blick kurz auf ihre Füße. Wie fremd es ihm doch vorkam, sich um sie zu sorgen und so mit ihr zu reden - immerhin hatten die letzten Gespräche, die er mit ihr hatte führen müssen, hauptsächlich etwas mit der Gang oder irgendwelchen Aufträgen zutun. Unpersönlicher ging es ja nun wirklich nicht. "Alles in Ordnung?" fragte er schließlich einfach und hob eine Augenbraue, den Blick richtete er dabei auf den Becher, den sie in der Hand hielt. Was er damit sagen wollte, war eigentlich klar. Es konnte nicht alles einfach in Ordnung sein, wenn sie sich so zukippte. Zumindest nicht, wenn sie wirklich alleine war. Denn wer sich alleine betrank, versuchte doch meistens, irgendetwas zu vergessen oder auf andere Gedanken zu kommen, zumindest dachte Charlie so.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Fr Okt 31, 2014 11:58 pm

Es dauerte nicht lange, da nahm Zachary auch schon eine zielsichere Bewegung aus dem Augenwinkel wahr und tatsächlich stand kurz darauf auch schon Naya Blacksmith unmittelbar vor ihm, einen gewohnt ernsthaften Blick aufgesetzt. Auch er selbst ließ sich nicht aus der Bahn werfen, allerdings würde es ihm herzlich wenig ausmachen, wenn sie ihm den Zorn deutlich ansehen würde, immerhin war dieser mehr als gerechtfertigt. Die Arme hatte er weiterhin verschränkt und auch die Anwesenheit eines Heads, der hinter Naya stand, beeinflusste ihn nicht wirklich, außerdem schien dieser sowieso mit den Gedanken woanders zu sein. Auf Naya's Worte hin hob Zachary eine Augenbraue, fast als wollte er sich versichern, dass er sich nicht verhörte hatte. "Keiner von ihnen hat einen Auftrag." wiederholte er und schüttelte den Kopf, wobei er seinen Blick einen Moment lang zur Seite ablenkte, bevor er unmittelbar in Naya's Augen blickte. "Etwas ähnliches habe ich schon einmal aus deinem Mund gehört, Naya." fügte er noch hinzu und eigentlich war die Anspielung klar. Er glaubte, dass Naya weder jetzt, noch damals ihre Mitglieder unter Kontrolle gehabt hatte. Was sprach also gegen einen Mord an einem seiner Mitglieder. Wobei er sagen musste, dass sie sich dieses Mal wenigstens auf etwas ganginternes beschränkt hatten, was das ganze jedoch nicht weniger überflüssig und erschütternd gestaltete. Das Charlie Fillion, der die ganze Zeit über geschwiegen hatte, sich inzwischen entfernte, interessierte Zachary kein bisschen, weshalb er dem auch keinerlei Beachtung schenkte und Naya weiterhin fixierte. Man konnte spüren, wie misstrauisch er war und wie sehr ihm diese Situation missfiel, noch dazu, dass Naya es einfach nicht zugeben wollte. "Also." meinte er, dieses Mal mit einem leichten Knurren in der ohnehin schon tiefen Stimme. Die vergleichsweise hellen Augen kniff er leicht zusammen, als wollte er keine Regung, die sich auf dem Gesicht der Leaderin abspielte, verpassen, auch wenn er nicht glaubte, das sie irgendetwas preisgeben würde. Dazu schätzte er sie dann doch zu arrogant, besonders weil um sie herum immer noch eine Menge Leute waren und einige davon sie sicherlich beobachteten.
Mit der Hand, mit der er sich die ganze Zeit über auf den Oberarm getippt hatte, fuhr er sich nun durch die dunkelblonden Haare, fast als wollte er vermeiden, seine Waffe zu ziehen, wenn auch nicht so offensichtlich. Anschließend drückte er kurz Daumen und Zeigefinger zwischen seinen Augenbrauen, wie er es tat, wenn er Kopfschmerzen hatte. Und das ganze bereitete ihm so langsam wirkliche Kopfschmerzen.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 12:26 am

Einen Moment schien sie fast schon festgefroren, ehe sie einfach nur eine Augenbraue nach oben hob. Dann verschränkte sie einfach nur ihre Arme und lächelte. Aber ihr Lächeln war weder abwertend noch hatte auch nur eine Spur Negatives an sich, was schon allein an dieser Tatsache äußerst verdächtig war. Immerhin war sie doch Naya Blacksmith, das größte Miststück in ganz New York und aufgeben sah ihr nun einmal gar nicht ähnlich. Aber das hatte sie auch überhaupt nicht vor. Eher im Gegenteil. Sie wollte sich nur nicht mit einer weiteren kindischen Diskussion aufhalten. Natürlich würde sie aber sich nicht einfach umdrehen und weggehen. Dazu war sie dann doch wieder zu stolz. Aber viel würde er nach diesen Aussagen auch nicht mehr unbedingt aus ihr herausbekommen. Würde er sowieso nicht. Dennoch ging es einfach ums Prinzip. Naya kniff leicht ihre Augen zusammen. Langsam könnte er doch einmal begreifen, dass, wenn sie damals Leader gewesen wäre, Lucia noch leben würde und dass sie, trotz ihres Verhaltens, auch nur das Beste für die Stadt wollte. Aber gut, er musste das alles eben noch auf die harte Tour lernen, auch wenn sie das Thema mit seiner verstorbenen Freundin umgehen würde, zumindest zunächst. Denn sie hatte nachgedacht und wollte es zumindest nach der momentanen Situation nicht gegen ihn verwenden. Selbst wenn man das doch vermuten könnte bei ihren Einstellungen. Aber hier gab es ja auch eigentlich kein Gut und Böse, egal wie sehr es gewisse Leute glaubten. Hier gab es nur verschiedene Überzeugungen, die trotzdem Leben kosteten. "Du hast natürlich keinen Grund mir zu glauben, schon klar. Ist dann aber schon die Frage, was es mir bringen würde einen Mord von jemand so Unwichtigem zu verheimlichen." Naya zuckte mit den Schultern, ehe sie sich ein paar Mal durch ihre Haare fuhr, die sie offen trug. Zudem war sie heute überhaupt anders gekleidet. Wie man auf eine Party eben ging, denn wenn sie schon einmal hier war, konnte sie auch gleich mitfeiern. Ihr Kleid war sehr kurz und hatte ein sehr markante hellgrüne Farbe. Dazu trug sie eine Lederjacke, wie immer und schwarze Schnürstifeletten mit einem nicht allzu hohen Plateau. Bei ihrer Größe war ein zu hoher Absatz aber auch nicht unbedingt von Nöten. Dann verschwand ihr Lächeln allerdings und sie sah ihn warnend an. "Glaub mir, wir können das auch anders klären, aber ich denke es wäre für dich und alle anderen Anwesenden einfach besser es zivilisiert zu lösen." Ihr Tonfall veränderte sich, während sie sprach, zwar nicht, aber es war klarerweise eine Drohung. Aber zumindest eine gutgemeinte und halbwegs diplomatisch ausgedrückte. Naya löste ihren Blick von dem anderen Leader, den sie gehalten hatte, selbst als sich Charlie entfernt hatte, wohin auch immer er verschwunden war - nicht ihr Problem, nahm ihre Pistole heraus und lud völlig nebensächlich die Munition auf, ehe sie sie wieder wegsteckte. Nichts besonderes eben, auch wenn, wie ihr erst im Nachhinein auffiel, es irgendwie ihre folgenden Worte unterstrich. "Jedenfalls lasse ich mir nicht vorwerfen, dass meine Mitglieder keinen Respekt vor mir hätten. Und glaube mir, wäre auch nur einer hier, der im neutralen Gebiet jemanden auch noch aus der feindlichen Gang ermordert hätte, wäre er jetzt schon Geschichte."

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 10:18 am

Wirklich schlau und gut überlegt war ihr Vorhaben im Endeffekt nicht gewesen. Weder die Tatsache, dass sie komplett alleine auf der Party aufgekreuzt war noch der Entschluss sich aus Frust zu besaufen. Als sie erneut einen Becher geleert hatte und schon nach viel zu kurzer Zeit den Alkohol wirken beginnen spürte, beschlich sie das Gefühl, dass der Abend vermutlich Ergebnisse mit sich bringen würde, die Folgen mit sich bringen würden. Ob diese Folgen nun gut oder schlecht waren wusste sie natürlich nicht, doch in ihrem Pessimismus tendierte sie in Gedanken eher zu schlecht. Sie spürte zwar die Bässe und hörte die Hintergrundmusik, konnte sich jedoch nicht zum Tanzen überwinden. So gerne sie auch getanzt hätte, alleine und nur mit einem Becher in der Hand, wäre sie sich dabei ziemlich blöd vorgekommen. Eigentlich war erbärmlich ja das passende Wort. Sie hatte sich gerade nachgeschenkt, immer noch mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass sie das noch bereuen würde, als ihr auffiel, dass Charlie, zu dem sie vorher hin und wieder hinüber geschaut hatte, nicht mehr bei Naya und Zachary stand. Sie runzelte kurz die Stirn, beschloss es dann aber zu ignorieren, schließlich war ja nichts dabei. Er konnte sich doch aufhalten wo er wollte. Konnte ihr doch egal sein. Es ist dir aber nicht egal, meldete sich eine Stimme in ihrem Kopf. Weil sie wusste, dass diese Stimme zu allem Überfluss auch noch recht hatte, nahm sie zähneknirschend einen weiteren Schluck, noch immer nach bekannten Gesichtern Ausschau haltend, zu denen sie sich gesellen konnte. Sie wollte nicht schizophren klingen, aber so war es nun mal gerade: Ihr einziger Gesprächspartner war sie selbst und das war keineswegs die Lösung. Genauso wenig wie betrinken, sagte diese verdammt spießige Stimme wieder. Sie wollte gerade demonstrativ einen weiteren Schluck nehmen um sich selbst zu zeigen, dass sie einen Scheiß auf ihre eigene Meinung gab (langsam mache ich mir um Thalia Sorgen...), als sie eine bekannte Stimme vernahm. Erschrocken blickte sie auf und sah mit großen Augen Charlie an, der jetzt wie aus heiterem Himmel vor ihr aufgetaucht war. Sie erwiderte nichts auf seine Begrüßung. Stattdessen starrte sie ihn weiter an. Es war ihr ein Rätsel, was er gerade hier bei ihr machte. Denn mehr als Bandeninterne Dinge hatten sie seit der Trennung kaum besprochen. Und selbst davon gab es reichlich wenige Gelegenheiten. Also was zum Henker wollte er jetzt hier? "Klar, alles bestens", antwortete sie sarkastisch, "siehst du doch. Ich bin auf einer Party und amüsiere mich." Ihr Unterton triefte nur so vor Ironie. Schließlich konnte er ruhig wissen wie es ihr ging. Sie gab ihm ohnehin größtenteils die Schuld dafür, dass sie seit drei Monaten während jedem Liebesfilm einen Heulkrampf bekam (was sie natürlich nicht davon abhielt massenweise Schnulzen zu gucken und sich mit Eis vollzustopfen) und Elijah damit deutlich verwirrte. Kurz nachdem sie sich wieder etwas zu trinken eingeschenkt hatte, drehte sie sich wieder zu ihrem Ex und funkelte ihn kurz an. Jedoch nahmen ihre Augen gleich darauf eher ein neutrales Aussehen an und sie fragte: "Und du? Hast du Spaß auf der Party?" Allerdings glaubte sie die Antwort darauf bereits zu kennen. Wieso sollte er sonst plötzlich bei ihr auftauchen. Denn sie bezweifelte, dass er hier bei ihr stehen würde, wenn er gerade unglaublich viel Spaß gehabt hätte. Mal ganz abgesehen davon, dass er nicht so aussah, als wäre ihm wirklich wohl dabei sich mit Thalia zu unterhalten.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 10:53 am

Zachary wurde aus Nayas Reaktionen und ganz besonders ihrem Lächeln nicht wirklich schlau. Normalerweise triefte jede positive Regung in Nayas Gesicht doch nur so vor Arroganz und Ignoranz, dieses Mal konnte man nichts davon daraus lesen, täuschen ließ sich Zachary jedoch nicht. Kurz musterte er sie, wobei ihm natürlich nicht entging, dass sie heute anders gekleidet war. Dass es ihn kümmerte, konnte man jedoch nicht behaupten, sollte sie doch hier aufkreuzen, wie sie wollte. Außerdem, er wusste, das ein solch knappes Kleid die Leaderin ihm Gegenüber nicht davon abhielt, die Waffen sonst wo zu verstecken. Egal, wie lieb ihm das wäre, für strohdumm hielt er sie dann doch nicht, zumindest nicht immer. Und natürlich war auch er selbst nicht unbewaffnet aufgetaucht, das wäre reiner Selbstmord und einen weiteren Mord wollte er heute wirklich nicht noch erleben. Und das trotz dass es eigentlich und offiziell eine friedliche Veranstaltung war, traute er dem ganz und gar nicht. Grund dafür hatte er jedoch allemal. Leicht hob er das Kinn, als Naya schließlich antwortete und ihm praktisch Recht darin gab, ihr nicht zu trauen, allerdings schien sie wirklich zu wollen, dass er glaubte, sie hatte nichts mit dem Mord zutun. Zur Antwort bewegte er vorerst nur den Kopf in einer Bewegung, die einem Nicken glich, allerdings nur angedeutet. Sollte sie erst einmal zu Ende reden, wer wusste schon, wann sich ihre Worte überschlagen und sie es doch zugeben würde. Ganz besonders bei der allgemeinen Unruhe um sie herum, auch wenn er glaubte, dass Naya sich davon genauso wenig beeinflussen ließ wie er es tat. Sein Gesicht blieb die ganze Zeit über ernst, auch wenn man ihm das Misstrauen und die Wut ansehen konnte, doch das war nun wirklich nichts, was er verstecken müsste und wenn, dann hätte er es getan. Denn für Unfähig hielt er sich nun wirklich nicht. Trotz den ein oder anderen Problemen war er schon länger Leader als Naya, noch dazu älter, und abgesehen davon hatte er die ganze Gang aufgebaut, während die Dunkelhaarige ihm Gegenüber nur in die Fußstapfen ihres Vorgängers getappt war. Und wer wusste, vielleicht tat sie das ja in allen Ansichten und endete irgendwann genauso wie er - womit Zachary sehr zufrieden wäre. 
Auf Nayas Andeutung mit der Pistole ging er nicht ein und ließ sich auch nicht verunsichern. Wenn die Leaderin schon so scharf darauf war, ihm zu versichern, der Mord hätte nichts mit der 13th Street Gang zutun, dann würde sie ihn wohl kaum hier erschießen. Außerdem, die Aktion wäre recht sinnlos in seinen Augen. "Ich werfe dir nicht vor, deine Mitglieder hätten keinen Respekt vor dir. Ich sage nur, dass es schon einmal vorgekommen ist, wenn auch nicht unter deiner Führung, aber viel geändert hat sich nun wirklich nicht." Er stoppte kurz, sog die Luft ein, als wollte er sich beruhigen, bevor er mit ruhigerer Stimme fortfuhr. "Wer sollte sonst, einfach aus Spaß wenn ich das richtig verstehe, eines meiner Mitglieder ermorden, und das mitten auf einer friedlichen Veranstaltung? Ich glaube kaum, dass es günstig für irgendeinen der Outsider wäre, uns gegeneinander aufzuhetzen." Zwar würden Waffenhändler und andere bestimmt mehr Umsatz machen, wenn Zachary zu drastischeren Maßnahmen greifen würde, trotzdem wäre es nun wirklich kein schlauer Zug, die South-Lemons gegen die 13th Street Gang aufzuhetzen. Das hätte er vielleicht noch nachvollziehen können, wäre seine Gang noch kleiner und hätte eine geringere Anzahl an Mitgliedern, jedoch waren sie nicht mehr nur die kleine Gruppe an Rebellen. Keinesfalls. Und das müsste wohl auch Naya irgendwann begreifen, wenn sie mit ihrer Bewunderung für sich selbst abschließen müsste um den Tatsachen ins Auge zu sehen.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 11:31 am

Zwar hatte Charlie mit einer ähnlichen Reaktion von Thalia gerechnet, trotzdem zuckte er bei ihrem Blick mit dem Mundwinkel. Zwar hatte er sich schon lange daran gewöhnt, keine Freude in ihren dunklen Augen aufblitzen zu sehen, wenn er sie begrüßte oder mit ihr sprach, trotzdem wurde es ihm aufs neue immer wieder bewusst. Und immer wieder wurde ihm vor Augen geführt, dass er daran Schuld war, auch wenn er sich nicht genau erklären konnte, was er nun wollte. Einerseits war die Trennung eine Erleichterung gewesen, da er eben keine feste Bindung eingehen konnte oder wollte, andererseits fehlte Thalia ihm und er bereute, was er getan hatte. Zumindest hatte er das vor 3 Monaten, wie genau er jetzt empfand, wusste er selbst noch nicht. Im Moment stand aber eher seine Sorge im Vordergrund. Den sarkastischen Unterton in ihrer Stimme konnte er kaum überhören, allerdings war er so etwas eigentlich schon lange von Naya gewohnt - und konnte es im Anbetracht der Tatsache eigentlich sogar nachvollziehen. Mit dem Blick der braunen Augen folgte er ihren Bewegungen und sah ihr schließlich wieder in die Augen, bis sie geendet hatte. Auf ihre Frage hin antwortete er nicht, schüttelte nur minimal den Kopf und seufzte kaum hörbar. "Ich glaube, du solltest nicht so viel trinken." meinte er, bemüht sich nicht anhören zu lassen, dass er sich Sorgen machte. Er hatte ihr einfach nichts mehr zu sagen. Nicht, dass das jemals so gewesen war, aber warum genau sollte die Dunkelhaarige auf ihn hören? Weil er ein Head war? Bei einer Party spielte das wohl kaum eine Rolle. Außerdem müsste es ihm eigentlich egal sein, was sie tat und was nicht. Er kratzte sich mit der Hand am Hinterkopf, fuhr sich durch die ohnehin schon wirren Haare und schüttelte anschließend leicht den Kopf. Obwohl er gerade mal einen Becher Alkohol getrunken hatte, fühlte er sich schon ein kleines bisschen angetrunken, wenn auch wirklich nur minimal. Lag bestimmt an der ganzen Atmosphäre, bei der man sich eigentlich auch schon ohne Alkohol betrunken fühlen konnte, außerdem, wer wusste welcher Scherzkeks die Bowle nur noch verstärkt hatte. Er selbst war es jedenfalls nicht gewesen, auch wenn das wirklich zu ihm passen würde. Aber die Chance hatte er wohl verpasst, auch wenn er zu gerne ein paar Becher davon zu Naya tragen würde, denn bei dem süßen Geschmack konnte man wirklich kaum sagen, wie viel Alkohol jetzt drin war oder eben nicht. Sein Blick glitt an Thalia vorbei und musterte kurz das Geschehen im Hintergrund, ehe er sich wieder auf seine Ex konzentrierte. Um irgendetwas anzustellen wäre später bestimmt noch genug Zeit, außerdem würden ihm bestimmt noch andere, bessere Ideen kommen, auch wenn es etwas schade war, das Gespräch zwischen Naya und Zachary zu verpassen - Nach Nayas Traum kein Wunder. Auch wenn er wusste, wie gut seine beste Freundin in ihrer Rolle war, also würde sie sich wohl nicht das geringste anmerken lassen. Irgendwie schade, doch ändern konnte er es nicht. Und momentan stand auch wohl er Thalia im Vordergrund. Und ganz besonders wie seltsam fremd es war, so unpersönlich vor ihr zu stehen.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 11:59 am

Die Tatsache, dass Charlie jetzt vor ihr stand und ihr vorschreiben wollte, was sie zu tun und was sie zu lassen hatte schmeckte Thalia gar nicht. Natürlich meinte er es nur gut und natürlich hatte er auch recht, aber das wollte sie nicht wirklich akzeptiere. Vor allem weil er jetzt einfach glaubte sie beschützen zu können oder was auch immer. Sie war sich nicht sicher was genau er damit bezwecken wollte. Charlie schien wirklich einfach in einer Welt zu leben in der alles für ihn Sinn ergab und Thalia vermisste es ein teil dieser Welt zu sein. Aber, dass er ihr sagen wollte wie viel Alkohol sie zu trinken hatte, das konnte sie nicht auf sich sitzen lassen, als streckte sie ihm die Zunge heraus, was natürlich ziemlich kindisch ist aber das war ihr egal, und leerte ihren Becher mit einem Zug. "Kann dir doch egal sein wie viel ich trinke", meinte sie knapp und musste zu allem Übel feststellen, dass sie ein wenig lallte. Na toll, jetzt musste sie Charlie also recht geben. Dabei hatte er in ihrem Leben momentan ziemlich wenig Autorität. Sie ließ sich von ihm höchstens etwas sagen, wenn es um die Gang ging und selbst dann hörte sie es lieber von Naya als von ihm. Denn dank ihrer Sturheit war es eine ziemliche Überwindung ihm zu gehorchen. Zum Glück hatten sie in letzter Zeit eher wenig gesprochen, selbst über die Gang. Aber weil Thalia einfach Thalia war und sich ohnehin nicht so gerne etwas vorschreiben ließ holte sie ihren Flachmann hervor und nahm einen großen Schluck daraus. Hätte ihr jemand anderes gesagt sie solle nichts trinken, dann hätte sie einfach weiter getrunken, außer vielleicht dieser jemand wäre Elijah gewesen, aber bei Charlie wollte sie einfach einen Schritt weiter nehmen, obwohl sie ganz genau wusste, dass es ihr selbst mehr schadete als ihm. Sie hätte auch gerne noch etwas erwidert, aber zum einen würde man ihre Lallen hören und das würde Charlie ja recht geben und zum anderen hatte sie wirklich keine Ahnung, was sie zu ihm sagen sollte. Außerdem hatte sie Angst vor ihm in Tränen auszubrechen, was aufgrund ihren Alkoholpegels und ihrer momentanen emotionalen Verfassung gar nicht so unwahrscheinlich war.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 12:00 pm

After the timejump

Linn hatte eigentlich kaum Lust auf diese Party, dennoch könnte der Abend doch ganz lustig werden, weswegen sie kurzerhand beschloss hinzugehen. Verkleiden tat sie sich nicht wirklich, schwarze Kontaktlinsen, die das komplette Auge umfassten, ein schwarzes Minikleid mit ein paar Löchern in der oberen Schicht des Kleides und das Lieblingspaar aus ihrer Highheelsammlung landeten diesen Tag an ihrem Körper. Da sie gestern erst auf einer Party war um ein bisschen Stoff zu verticken, hatte sie noch einen leichten Kater, was sie aber dezent wenig interessierte. Sie zog sich ihre Lederjacke über und machte sich auf den Weg zu der Party. Sie lief die Hauptstraße entlang und holte sich im Kiosk auf dem Weg mit ihrem gefälschten Ausweis, eine Flasche Wodka. Vielleicht würde der Abend ja doch ganz lustig werden. Den Typ den sie auf dem Markt hatte Drogen abkaufen wollen, hatte sie noch ein paar Mal wiedergesehen, doch es nicht wieder versucht. Dennoch hatte sie ein paar Sachen über ihn herausgefunden. Dean Sawyer, 21, Mitglied einer wohlhabenden Familie. Mehr wusste sie nicht, außer das er ziemlich attraktiv war. Sie traf erst nach dem Tod des Mannes ein und wunderte sich ein wenig über hier und da mal ne Gruppe von Leuten, die ziemlich nervös wirkten. Sie hatte die Wodkaflasche in ihre Tasche gesteckt. Laute Musik dröhnt ihr durch die Ohren. Jetzt war sie sich ziemlich sicher das der Abend doch ganz gut wurde. Sie nahm sich ein Becher, mit dem Mischverhältnis 50 zu 50 von Wodka und Eistee und exte ihn weg während sie sich umsah. Kurz stellte sie den Becher ab um ihre Lederjacke in ihrer Tasche verschwinden zu lassen um ihn dann wieder aufzufüllen.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 12:39 pm

Charlie beobachtete Thalia's Reaktion auf seine Worte und musste leider feststellen, dass es die Dunkelhaarige reichlich wenig zu kümmern schien, was er für besser hielt. Ganz im Gegenteil, es schien fast so, als wollte sie ihn provozieren, so wie sie den Becher in einem Zug leerte und ihm anschließend widersprach. Natürlich. Ebenso wie er die guten Dinge ihrer Beziehung noch im Kopf hatte, wusste er ebenso, wie stur Thalia war, nur dass ihn das normalerweise nie gestört hatte. Er hatte es früher sogar noch gut gefunden, dass sie ihren eigenen Kopf hatte und ihre Meinung durchsetzen wollte, doch im Moment schien ihm das wirklich nichts positives zu sein, immerhin musste sie sich wirklich nicht vor ihm beweisen, auch wenn sie das vielleicht glaubte. Er schnaubte und runzelte die Stirn, als Thalia nach ihrem Flachmann griff und auch daraus noch einige Schlucke trank, woraufhin er nur mit einem genervten Schnauben den Kopf schüttelte. "Mach doch was du willst. Non la mia attività." antwortete er noch, auch wenn er das italienische mehr in sich hinein murmelte als es zu Thalia zu sagen. Sie verstand es ja sowieso nicht, außerdem schien sie es noch weniger zu interessieren. Mit einer Handgeste, mit der er andeutete, sich geirrt zu haben, drehte er sich um und ging ein paar Schritte, blieb jedoch bei den Getränken stehen und starrte ein paar Momente einfach nur vor sich hin, ehe er selbst nach etwas zu trinken griff und es hinunter stürzte. Zwar war er niemand, der versuchte, sich mit Alkohol gute Laune anzutrinken und andere Dinge zu vergessen, allerdings schien es ihm momentan eine gute Möglichkeit zu sein, Thalia zu zeigen, dass es ihn nicht kümmerte - auch wenn es das tat. Und vielleicht würde ihm ja im betrunkenen Kopf eine Lösung einfallen, oder notfalls eben etwas, mit dem er sich irgendwie beschäftigen oder ablenken konnte. "Dannazione." fluchte er noch vor sich hin, den Blick weiterhin gesenkt und schon deutlich angetrunkener, auch wenn er kaum geglaubt hätte, dass der Alkohol so schnell Wirkung zeigte. Doch wie gesagt - die Umgebung verstärkte das eigentlich nur noch. Kurz ließ er den Blick gleiten und sah sich um, während ihm die verschiedensten Sachen durch den Kopf gingen. Emily hatte er eine ganze Zeit lang schon nicht mehr gesehen, obwohl er behaupten würde, sich gut mit der Brünetten zu verstehen, immerhin kannten sie sich schon eine ganze Weile und waren auch befreundet, auch wenn er sie schon öfter mit SMS bombadiert hatte, doch eigentlich sollte jeder in der Gang seine Art gewohnt sein, außerdem spammte er bei ihr lange nicht so viel wie er es bei Naya hin und wieder tat. Kurz kniff er die Augen minimal zusammen, stürzte den Rest des Inhaltes in dem Becher hinunter und richtete seinen Blick wieder auf Thalia. In angetrunkenem Zustand war er eigentlich nur noch schwachsinniger als es normal der Fall war, trotzdem wusste er immer noch nicht, was er zu seiner Ex hätte sagen können. Aber das beeinflusste ihn kaum. Er legte den Kopf leicht schief, warf noch einen Blick auf sein Handy und ging schließlich wieder zu der Brünetten hin, wobei er sie fest ansah. "Pass auf, ich will dir nichts vorschreiben, aber es wäre echt bescheuert wenn du betrunken vors nächste Auto rennst." sagte er einfach, ohne wirklich nachzudenken, trotzdem meinte er seine Worte ernst. Was eigentlich relativ schwachsinnig war, immerhin war er selbst jetzt auch angetrunken, verhielt sich also nicht wirklich besser wie Thalia.

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