Gang Wars


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Es ist nichts Neues, dass die South-Lemons sich mit allen möglichen Leuten anlegen. Aber hier in der Stadt New York regiert nun einmal die 13th Street Gang.
 
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 Roosevelt Island

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BeitragThema: Roosevelt Island   Mi Jun 18, 2014 10:30 pm

das Eingangsposting lautete :

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© thirteen.org/metrofocus/2012/05/silicon-city-develops-on-roosevelt-island

In diesem Fluss liegt eine schmale, rund 60 Hektar große Insel, welche zu keiner Gang gehört. Am dortigen Schwarzmarkt findet man dafür einige profitierende Outsider und manchmal auch Gangmitglieder, wobei alles natürlich gangintern halbwegs friedlich ablaufen muss, schließlich liegt die Insel im neutralen Gebiet.
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Dean Sawyer

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 1:46 pm

[After the timejump]

Ob diese Party ein Fehler oder nicht war, konnte Sawyer nicht sagen. Er hatte eigentlich gar nicht kommen wollen, doch seine Eltern hatten wieder einmal versucht eine Diskussion seines Verhaltens und seiner Geschäfte bedingt anzusteuern und so hatte er kurzerhand seine Maschine angeschmissen und war durch die Straßen gefahren, bis er schließlich hier gelandet war. Das war der Grund, warum sein Äußeres ziemlich normal, fast schon spielverderberisch wirkte. Nicht, dass er sich, hätte er vorgehabt diese Party zu besuchen, die Mühe gemacht hätte sich zu verkleiden. Er war schließlich keine 17 mehr...was nicht bedeutete, dass er sich mit 17 Jahren die Mühe gemacht hatte. Doch vielleicht hätte er statt dem weißen Tanktop und der roten Bikerjacke, doch eher eines seiner besseren Hemden gewählt, ganz zu schweigen von einer heileren Jeans, als die, welche er jetzt trug. Er hätte sich ein wenig festlicher gekleidet, sich einen schönen Abend gemacht und vielleicht sogar die Nacht mit einer hübschen Frau verbracht. Doch leider hatte irgendein Idiot beschlossen ein Mitglied der South-Lemons um die Ecke zu bringen. Nichts ist ein besserer Stimmungskiller als Mord. Fantastisch. Denn auch wenn die Musik immer noch vor sich hin dröhnte, die Leute tanzten und reichlich getrunken wurde, war die Anspannung, die nun schwer wie dunkle Wolken an einem Regentag in der Luft hing, deutlich spürbar. Und der Fakt, dass Sawyer von seinem Platz an dem Getränkestand einen guten Blick auf die beiden Ganganführer hatte, förderte auch nicht gerade seine Laune. Denn auch wenn ihn die Auseinandersetzungen zwischen Naya Blacksmith und Zachary Collins auf einer Halloweenfeier nicht sonderlich interessierten, hatte er nicht das Bedürfnis sich von einem der South-Lemons den Schädel wegpusten zu lassen, nur weil die Anführer beschlossen hatten, sich wie Kleinkinder zu streiten und einer der Beiden das Kreuzfeuer eröffnete. Nein, dann hätte er auch genauso gut die Diskussion mit seinen Eltern führen können. Das hätte wohl den selben Effekt gehabt. Aber er war hier, in einer Hand einen Becher Alkohol, in der anderen eine Zigarette und beobachtete seine Anführerin dabei, wie sie die Munition ihrer Pistole auflud und verabschiedete sich währenddessen schon einmal von der Hörfähigkeit seiner Ohren, die das Gedröhne der Musik wahrscheinlich nicht überstehen würden.  Plötzlich fiel ihm eine Person auf. Es war das Mädchen, das von ihm hatte Drogen kaufen wollen. Was machte sie auf einer Halloweenfeier? Dumme Frage. Ein Mädchen, das Drogen kaufen wollte, ließ sich auch eine Party nicht entgehen. Wahrscheinlich gehörte so etwas zu ihrem natürlichen Vergnügungsprogramm. Aber was interessierte ihn das? Außerdem was konnte er schon sagen? Er war wohl kaum anders. Weder damals noch heute. Außer natürlich, dass sie sich wahrscheinlich wirklich vergnügte, während er hier blöd herumstand und sich Gedanken über ein Kind auf einer Party und ob er heute noch bei einer Schießerei ins Gras beißen würde oder nicht machte. Seufzend drehte Sawyer sich um und wollte sich in Richtung Tanzfläche bewegen als ihm zwei Personen nicht weit von ihm entfernt auffielen. Charlie  Fillion und Thalia Hill. Er kannte sich wirklich nicht gut mit den Namen ,selbst der Gang, der er angehörte, aus, doch die Beiden kannte er. Fillion, nun ja, er war ein Head und man sollte meinen, dass Sawyer ihn kannte. Und kannte man Fillion, dann kannte man auch Hill. Die 'dramatische' Beziehung, die die Beiden hinter sich hatten, kannte wahrscheinlich ganz New York. Dabei war Thalia Hill gar nicht mal so übel. Sawyer hatte sich zwar nie Gedanken über sie gemacht, aber sie war ihm nie negativ aufgefallen und das reichte, um in seinen Augen nicht mal übel zu sein. Interessiert folgte er ihrer Unterhaltung, während er an seiner Zigarette zog und den Rauch in die Nacht blies.
Und sie hat gesagt, dass es dir egal sein kann. Hatte er sich gerade wirklich in den Streit der Beiden eingemischt? Anscheinend schon. Und noch dazu stellte er sich gegen einen Head. Aber seit wann machte er sich schon etwas aus dem Rang einer Person? Während er die letzten Schritte, die ihn von Hill und Fillion trennten, überwand, zog er ein weiteres Mal an seiner Zigarette. Wenn er sich schon nicht amüsierte, dann war die nächste Option eben Ärger zu suchen.
Die Musik ist ein wenig laut, vielleicht hast du sie ja nicht verstanden., fügte er hinzu und grinste Charlie Fillion dabei arrogant an.

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Thalia Hill
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 3:40 pm

Thalia machte ein Gesicht, dass ziemlich siegessicher wirkte. Ihre Mutter hatte öfter mal erwähnt, dass sie ihrem Vater sehr ähnlich war, wenn sie dieses Gesicht machte. Jedenfalls meinte ihre Mutter sich daran zu erinnern. Was davon wirklich die Wahrheit war konnte man leider nie wissen, denn was sie sich im Rausch ausgedacht hatte wurde oft zu ihrer eigenen neuen Realität. Als Charlie dann einige Worte sagte und wegging wurde Thalia jedoch wieder hellhörig. "Was hast du gerade gesagt?", fragte sie etwas barsch. Früher fand sie es immer so sexy wenn er etwas auf italienisch gesagt hatte, doch jetzt im Moment ging es ihr gegen den Strich. Sie als Sturkopf wollte natürlich wissen, was er da von sich gab, aber das verwehrte er ihr leider. Außerdem war er bereits zu weit weg, als das er ihr hätte antworten können. Kopfschüttelnd trank sie wieder was, obwohl sie genau wusste, dass er es nicht sah. Wirklich viel anderes blieb ihr aber nicht übrig. Obwohl sie eigentlich gerne tanzen würde. Aber nicht alleine. Schulterzuckend hielt sie sich an ihrem Becher fest. Es würde sie jemand auffordern müssen, denn sie war sich im Moment dafür zu schade jemanden zu fragen. Doch irgendwann war Charlie wieder bei ihr, nur diesmal sichtlich angetrunken. Er sprach seine Sorge darüber aus, dass sie vor ein Auto laufen könne. Wirklich, Charlie?, dachte sie, verschleppt oder vergewaltigt könnte ich ja noch verstehen, aber vom Auto überfahren? Übertrieben verdrehte sie die großen braunen Augen und antwortete ihm dann mit einer gespielt genervten Stimme: "Für wie unfähig hältst du mich eigentlich?" Nicht, dass sie seine Worte ernsthaft verletzten, aber ein wenig unsinnig war seine Befürchtung dann doch. Außerdem war er selbst ziemlich beschwippst. Kümmer dich doch um deinen eigenen Kram, dachte sie, doch sie sprach es nicht aus. Denn, obwohl sie es niemals zugeben würde, gefiel ihr die Aufmerksamkeit, die er ihr gerade schenkte. In den letzten drei Monaten waren sie sich ja so gut es ging aus dem Weg gegangen. Und das nicht, weil Thalia eine Trennung nicht verkraftet hätte, sondern weil er ihr gesagt hatte, dass er sie noch liebte. Und das warf sie mächtig aus der Bahn. Sie wollte gerade noch etwas schnippisches hinzufügen, als sie eine männliche Stimme neben sich vernahm. Stirnrunzelnd drehte sie sich um und sah in das Gesicht von Dean Sawyer. Sie kannte ihn nicht besonders gut und der einzige Grund wieso sie sich seinen Namen merken konnte war, weil er den gleichen Vornamen hatte wie ihr Bruder. Normalerweise hätte sie jetzt klargestellt, dass sie sich sehr wohl alleine verteidigen konnte, doch ihr kam eine bessere Idee. Dean wirkte so, als sei ihm langweilig, warum sollte er sich auch sonst in ihre Diskussion mit Charlie einmischen? Sein zweiter Kommentar, den er zu Charlies Worten abgab gefiel ihr. Sie lächelte ihn kokett an. Wenn er schon seinen Senf dazugab, dann würde sie ihn als Mittel verwenden. Als gutes Mittel dazu Charlie einige Emotionen zu entlocken. Denn wenn Dean auf ihrer Seite blieb und sie auf ihn einging, dann konnte sie es vielleicht sogar schaffen Charlie ein wenig eifersüchtig zu machen. Kein sehr erwachsenes Vorhaben, aber erstens war Thalia nicht erwachsen und zweitens war sie sich darüber im klaren, dass sie nicht unbedingt die besten Ideen hatte wenn sie betrunken war. Sie hatte keineswegs vor sich an Dean ran zu schmeißen, aber einige Zeichen aussenden würde hoffentlich genügen um Charlie einige Stiche zu versetzen. Also fuhr sie sich durch die dunklen Haare und sagte: "Ziemlich mutig sich mit einen Head anzulegen. Vor allem mit Nayas Liebling. Oder einfach sehr leichtsinnig. Aber danke." Sie schielte zu Charlie rüber, konnte jedoch keine Reaktion erkennen, was aber auch daran liegen konnte, dass es dämmrig und sie selbst betrunken war. Also widmete sie sich wieder Dean zu. "Darf ich mal?", fragte sie und nahm ihm ohne auf eine Antwort zu warten die Zigarette weg. Sie zog einmal dran und blies den Rauch wieder aus der Nase raus, bevor sie ihm lächelnd die Zigarette zurück gab. Nüchtern wäre das unter ihrer Würde gewesen, schließlich hatte sie ja selbst welche, aber wie gesagt es war ein Mittel zum Zweck. Auch wenn dieser Zweck ganz und gar nicht nobel war. Aber das war ihr gerade ziemlich egal.

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Charlie Fillion
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 4:22 pm

Die Nachfrage bekam Charlie schon nicht mehr mit, Thalia's theatralisches Augenrollen, als er wieder vor ihr stand, fiel ihm jedoch umso genauer auf und auch ihre genervte Tonlage war kaum zu überhören. Er knirschte mit den Zähnen und legte minimal den Kopf schief, bevor er eine Augenbraue anhob. Sein Gesichtsausdruck sprach Bände, aber Thalia direkt zu fragen, ob sie das tatsächlich ernst meinte, hatte er nicht vor. Einfach weil er nicht wirklich vor hatte, sie noch weiter zu provozieren. Trotzdem, eigentlich war diese ganze Diskussion völlig überflüssig. Er sollte sich nicht einmischen, da hatte Thalia schon Recht, allerdings tat sie gerade so, als wäre sie völlig undankbar - und ganz konnte das nun wirklich nicht stimmen. Sie könnte es immerhin als Head-Handlung ansehen, wenn es so etwas überhaupt gab, genau konnte Charlie es in betrunkenem Kopf nun wirklich nicht sagen. Wahrscheinlich hätte er selbst nüchtern nicht gewusst, was er noch darauf antworten sollte, doch anscheinend übernahm das auch schon wer anders für ihn. Er drehte sich um, als er die Stimme direkt hinter sich hören konnte, und sah in das Gesicht von Dean Sawyer, ein Mitglied der Gang, auch schon relativ lange. Natürlich kannte Charlie ihn, wenn auch nicht sehr persönlich. Er war einfach da, wie alle Gangmitglieder, mit denen Charlie nichts am Hut hatte, außer eben ganginterne Dinge. Und dieses Mal konnte er genau sagen, dass die Worte des Blonden nicht wirklich denen entsprachen, die ein anderes Mitglied einem Head gegenüber an den Tag legen würden. Zwar wusste Charlie genau, dass Sawyer älter als er selbst war, doch das musste ja nichts heißen, immerhin sagte das lange nichts über Charakter und Urteilsvermögen aus. Und trotz dass Charlie niemand war, der sich auf seinem Rang ausruhte, brachte ihn diese Bemerkung schon etwas auf die Palme, ganz einfach weil es um Dinge ging, die eigentlich niemand interessieren müssten - und wenn sollte dieser Jemand sich wohl lieber alleine damit beschäftigen, anstatt sich direkt einzumischen. "Ach, ich hab sie genau verstanden, Sawyer." antwortete er kein bisschen eingeschüchtert. Thalia's Bemerkung entlockte ihm ein Schnauben. Natürlich überhörte er die Bezeichnung "Naya's Liebling" nicht, allerdings hatte er nicht wirklich vor, sich anmerken zu lassen, dass eben dieser Spitzname ihn wirklich nervte. Er hatte es satt, auf irgendetwas reduziert zu werden, und eigentlich hatte er gerade das von Thalia wirklich nicht erwartet. Er wusste genau, dass die Brünette noch einiges über ihn im Kopf haben müsste, allerdings traute er ihr kaum zu, dass sie mit Informationen um sich warf, um ihm zu schaden - und ausnahmsweise musste er sagen, dass Naya das wohl kaum zulassen würde. Ein paar Herzschläge lang schwieg er einfach und starrte mit gerunzelter Stirn vor sich hin, ohne dabei einen der beiden anzusehen, bis er den Blick wieder auf den etwas Älteren vor ihn richtete und die Arme verschränkte. "Aber was genau hat's dich eigentlich zu interessieren?" meinte er, wesentlich lockerer als vor wenigen Momenten noch. Nachdenklich tippte er sich mit der Zungenspitze an den Eckzahn, während er aufmerksam auf eine Antwort wartete. Ein unfähiger Head war er - trotz seiner leichtsinnigen, fast schon selbstmörderischen Ader - dann doch nicht, zumindest nahm er das schwer an. Außerdem hätte er es wohl kaum geschafft, so lange Head zu bleiben, ohne umgelegt zu werden, sei es nun von der gegnerischen Gang oder sonst einem unfähigen Etwas. Und alles lag wohl nicht an seiner Freundschaft zu Naya. Wahrscheinlich brauchte seine Gang auch etwas Auflockerung und Leichtsinn, auch wenn man ihn hin und wieder zurück halten musste. Thalia schenkte er einen Moment lang keine Aufmerksamkeit, einfach weil es angetrunken unmöglich war, sich auf mehrere Dinge gleichzeitig zu konzentrieren - selbst wenn Thalia noch betrunkener war, als es bei ihm selbst der Fall war.

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Dean Sawyer

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 6:02 pm

Das Grinsen, welches Sawyers Lippen umspielte, wurde auf Fillions Bemerkung nur noch übermütiger. Es war kaum zu übersehen, dass beide, der Head und Hill, ziemlich angetrunken waren. Das machte die ganze Sache nur interessanter. Vielleicht auch gefährlicher, schließlich war Fillions Rang ohne Zweifel ein höherer als der seine und er hatte definitiv bessere Kontakte zu Naya. Man konnte schon fast meinen, Fillion wusste nicht, wie er seine Freizeit verbringen sollte, so sehr klebte er an den Fersen der Anführerin. Aber auch wenn der Head und Sawyer nicht sonderlich viel, um nicht zu sagen eigentlich gar nichts, miteinander zu tun hatten, sollte Fillion genug über ihn gehört haben, um zu wissen, dass ihm Ränge nichts bedeuteten und er sicherlich keine Angst vor einem Head hatte. Wieso sollte  er auch? Gut, vielleicht aus Angst, tot in einer Straßenecke gefunden zu werden, aber er wusste sich zu verteidigen.  Und Sawyer sprach dem Head so viel Intelligenz zu, dass sich dieser im Klaren war, jemanden wie Sawyer nicht zu unterschätzen. Ach, wenn du sie verstanden hast, dann liegt es vielleicht an der Bedeutung der Worte. 'Es kann dir egal sein' bedeutet oft soviel wie 'Kümmer dich um deinen eigenen Scheiß, meiner geht dich nämlich nichts an'. Seine Stimme triefte nur so vor Sarkasmus und seine blauen Augen funkelten frech. Langweilen tat er sich definitiv nicht mehr. Ein wenig von beidem würde ich sagen., antwortete er Hill. Obwohl mutig es auch nicht traf. Er wusste nicht, wie er es beschreiben sollte, was er tat, aber Mut war es nicht. Die Reaktion des Heads auf Hills Bemerkung entging ihm jedoch nicht. Da mochte es einer aber nicht, wenn man die Karten auf den Tisch legte. Denn es stimmte Fillion war Nayas Liebling. Anders konnte man es nicht beschreiben. Tatsächlich wunderte es Sawyer, dass die beiden noch nicht zusammengezogen waren oder zumindest eine Verlobung bekannt gegeben hatten. Vielleicht war deshalb Funkstille zwischen dem Head und Hill. Vielleicht mochte sie ja keine Dreier. Spaß beiseite. Während er sich die Zigarette von Hill aus der Hand nehmen ließ, nahm er einen Schluck seines Getränks und beobachtete über den Becherrand, wie sie den Rauch aus der Nase blies. Er verstand schon, blöd war er nun einmal ganz sicher nicht. Hill versuchte ihren lieben Charlie durch diese Aktion eifersüchtig zu machen. Er und seine Zigarette waren soeben für einen Beziehungskrieg missbraucht worden. Beschweren würde er sich nicht, schließlich hatte er sich eingemischt. Außerdem amüsierte er sich im Moment prächtig. Wieso also nicht mitspielen und sich benutzen lassen? Naja, wandte er sich wieder Fillion zu, während er seine Zigarette wieder entgegen nahm,es interessiert mich nicht, wie viel sie trinkt. Genau das ist es ja, was sie an dir stört. Dich interessiert's, obwohl es dich nicht zu interessieren hat. Er ließ seinen Blick kurz auf dem Jüngeren ruhen, während er an seiner Zigarette zog und den Rauch in die Nacht blies. Aber weißt du, Fillion, du musst das nicht verstehen., fuhr er fort und warf den Zigarettenstummel zu Boden. Eigentlich, er zertrat die Überreste und hob dann wieder den Blick,interessiert mich nur, dass nur Idioten auf der Tanzfläche sind und ob du, er blickte zu Hill,Lust hättest mit mir das Niveau ein wenig zu heben? Sawyer lächelte das Mädchen vor ihm verschmitzt an und hielt ihr einladend seine Hand entgegen. Zeit Fillion ein wenig zu ärgern. Aber natürlich nur, wenn Hill zusagte.

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Mason Wood
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 6:12 pm

[Zeitsprung]

Ganz genau wusste Mason auch nicht mehr, warum er überhaupt auf diese Party gegangen war. Gut organisiert war sie zumindest, aber trotzdem war es immer etwas seltsam mit all diesen Leuten, die sich normalerweise erschossen hätten 'friedlich' zusammen zu kommen. Oder dann auch wieder nicht. Immerhin war nicht umsonst davor ein Mord passiert. Und das auch noch an einem ihrer Mitglieder, was ihn schon irgendwie traf. Auch wenn er Skeeter nie besonders gut gekannt hatte, so war sie doch irgendwie ein Teil von ihrer großen, verkorksten Familie gewesen. Obwohl sie natürlich auch so ihre Spannungen und Streitereien hatten. Aber das war bei ihrer feindlichen Gang wohl noch schlimmer. Dafür war die 13th Street Gang schließlich nur allzu bekannt, vor allem früher. Aber allzu sehr interessierte ihn diese sowieso nicht. Er hatte jetzt auch keine wirklichen persönlichen Hassgründe gegen diese, es war eher einfach nur die Bedrohung, die von dieser ausging und Schutzgelder könnte er sich noch nicht einmal leisten, wenn er weder seine Katze versorgen würde, und ehrlich, wie wahrscheinlich wäre das bitte? Er hing einfach zu sehr an dem Tier. Noch sich selbst. Aber er war trotzdem noch ein bisschen jung um zu sterben. Oder auch wieder nicht, immerhin war er ja schon 24. Aber Mila alleine lassen konnte er wirklich nicht.
Mason sah sich um und entdeckte einige seiner Gang, aber auch ihren Leader. Und er redete mit Naya Blacksmith. Fast ein seltsames Bild, die beiden zusammen zu sehen, ohne dass sie sich versuchten zu erschießen. Er grinste leicht. Eine kindische Idee von ihm war ja noch immer, dass sie ihre Spannungen ganz einfach im Bett lösen konnten, aber für so einen Vorschlag würde ihn sogar sein sonst eigentlich relativ gutmütiger Leader erwürgen. Oder zumindest anderweitig ausknocken. Also würde er es wohl für sich behalten. Trotzdem wollte er unbedingt noch ein paar lustige Aktionen reißen, wenn er schon einmal die Möglichkeit hatte, sogar Leute außerhalb der Gang zu nerven oder wie man es nennen wollte. "Das wird noch was.", murmelte er und stellte sein Getränk hin, ehe er seinen Blick durch die Menge gleiten ließ. Irgendwie fragte er sich, ob Cathrin auch hier war. Wahrscheinlich schon, zumindest jetzt, wo Zachary einige sogar extra aufgefordert hatte zu kommen, wegen dem Mord. Außerdem war sie sowieso immer besorgt, wenn es um andere Mitglieder ging. Was er, zumindest bei sich selbst, nicht nachvollziehen konnte, aber gut. War ja auch nicht wirklich seine Sache.

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Linn Allyson

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 7:40 pm

Linn sah sich um und trank währenddessen weiter die alkoholischen Getränke. Das Teufelszeug brannte in ihrem Hals und hinterließ ein wohliges, warmes Gefühl. Sich immer noch umschauend, lehnte sie sich an eine Wand. Dort entdeckte sie Sawyer in der Menge.
Natürlich, dachte sie und verdrehte die Augen. Sie nahm noch einen Schluck und genoss ihn mit geschlossenen Augen. Immer wieder wollten Jungs mit ihr tanzen, doch sie lehnte immer ab. Sie war eigentlich niemand, der mit jemandem tanzte. Sie war immer die die ihr eigenes Ding tat. Sich vom der Wand abstoßend ging sie Richtung Toilette, denn mit der Zeit kommen die Entzugserscheinungen. Leicht nervös, wie immer, kaut sie auf ihrer Unterlippe rum und speert sich im Klo ein. Flink zieht sie die Spritze und das Heroin aus der Tasche. Mit einem mitgebrachtem Gürtel bindet sie sich den Arm ab. Linn zückt die Spritze und setzt an. Langsam schiebt sie sie in ihre Vene am rechten Arm und schließt dabei die Augen. Oh wie gut es ihr tat. Das Heroin verteilt sich und sie fühlt sich immer besser. Nachdem das Heroin in ihre Vene gedrückt wurde, zieht sie die Spritze raus und versinkt sie im Mülleimer. Der Gürtel wird wieder im Rucksack versänkt und sie tritt wieder aus der Toilette. Nach einem Blick aif die Uhr, verzieht sie sich nach draußen, denn ein Kunde ihrerseits wartet. Unauffällig an einer Ecke führt sie ihr Geschäft durch. Linn steckt das Geld in ihrem BH und verabschiedet sich, um ihren Weg nach drinnen wieder anzuschlagen. Das Heroin zieht durch ihre Venen und mit dem großem Glücks-und Befreiungsgefühl, begibt sie sich auf die Tanzfläche und fängt an ihre Hüften zu kreisen.

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Thalia Hill
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 7:48 pm

Sichtlich amüsiert darüber, dass Dean ganz offen seine Meinung gegenüber Charlie vertrat folgte Thalia beinahe schweigend dem Gespräch. Ihr gefiel, dass Charlie sich daran störte, dass Dean sich einmischte und es gefiel ihr noch mehr, dass Dean es offenbar egal war. Die Möglichkeit bestand zwar, dass Dean sich Ärger einhandeln würde, aber das war der siebzehnjährigen ziemlich egal. Er wusste was er tat. Er wusste vermutlich auch selbst, dass er mit dem Feuer spielte und sie musste sich nicht darum kümmern Dean Sawyer vor ihrem Ex-Freund zu beschützen. Das wäre ja noch schöner!, dachte sie grimmig. Nein, Dean konnte gut für sich selbst sorgen. Und er hatte absolut recht. Charlie hatte sein Recht dafür, dass es ihn zu interessieren hatte, was sie auf einer Party anstellte vor drei Monaten verloren. Und sie verstand einfach nicht, wieso er sich trotzdem um sie sorgte. Es machte einfach keinen Sinn. Vor allem nicht, da ihr Gehirn nicht ganz so schnell und effizient funktionieren wollte, wie wenn sie nüchtern war. Sie hatte sich, und auch Elijah, in den vergangenen Monaten so oft gefragt, wie Charlie dazu kam Schluss zu machen, obwohl er sie liebte. Es war kein Film, in dem der Held seine Liebste verlässt um sicher zu gehen, dass ihr nichts zustößt. Er war nicht Spiderman, der dafür sorgen musste, dass Gwen Stacy in Sicherheit war. Andererseits... Sie drehte sich von Dean zu Charlie und sah ihn prüfend an. Theoretisch wäre es ja möglich. Dann würde alles Sinn machen und sie könnten wieder glücklich zusammenleben. "Charlie, bist du Spiderman?", lallte sie und sah ihn prüfend an. Jedoch widersprach sie sich selbst mit einem Kopfschütteln. Sie hatte so ziemlich bei ihm gewohnt und weder ein überdimensional großes Spinnennetz, noch einen rot-blauen Anzug in seinem Schrank gesehen. "Vergiss es", sagte sie nur schnell und drehte sich wieder zu Dean, der offensichtlich was zu sagen hatte. Denn schließlich hatte sie die kleine Meinungsverschiedenheit zwischen ihm und dem Head mit ihrer unglaublich wichtigen Frage einfach gnadenlos unterbrochen. Seine nächsten Worte schmeichelten sie, obwohl er ja nur das kleine Spiel aufgriff, dass die beiden in einem stummen Abkommen mit Charlie spielten. Auch seine Arrogante Art fand sie dabei überhaupt nicht störend. Eher amüsant. Sie schielte erneut kurz zu Charlie, ließ aber mit ihrer Antwort nicht lange auf sich warten. Dean hatte ihr den Ball perfekt zugespielt, sodass sie sich nicht einmal anstrengen musste ihr Ziel zu erreichen. Sie ließ den Blick über die Tanzfläche gleiten. Gerne würde sie das Niveau heben wollen. Sie lächelte geschmeichelt als sie sagte: "Nur zu gern. Hier wurde es eh ein wenig langweilig", und mit einem Seitenblick auf Charlie fügte sie hinzu: "Und zu spießig." Sie wusste, dass Charlie nicht spießig sein wollte, aber sie wusste auch, dass sie ihn sicherlich damit auf die Palme bringen würde ihn als spießig zu bezeichnen, denn das stimmte natürlich ganz und gar nicht. Auch wenn es im Moment den Anschein hatte. Sie ergriff seine Hand und ging absichtlich näher an ihn ran, als sie es für gewöhnlich tat, wenn sie mit jemandem auf einer Party tanzte - ausgenommen es wäre Charlie gewesen. Sie beschloss kein Wort darüber zu verlieren, dass sie ihm dankbar war, dass er so ohne zu zögern dabei half Charlie eins auszuwischen. Vermutlich machte es ihm ohnehin Spaß und etwas dazu zu sagen würde den Moment nur kaputt machen. Als sie sich auf der Tanzfläche wiederfand und Deans Geruch einatmete fühlte sie sich um Längen besser als vorher. Vielleicht war es doch keine so schlechte Idee auf die Party zu gehen. Es war auf alle Fälle besser als zu Hause einen Film zu gucken, Elijah vollzuheulen und Kindern Süßigkeiten auszuteilen, wenn sie an der Tür klingelten. Aber daran wollte Thalia jetzt nicht denken. Sie sah zu Dean auf und versuchte sein Gesicht zu deuten. Schwer zu erahnen was in ihm vorging. Sie fragte sich was ihn dazu veranlasst hatte sich am Gespräch zwischen Charlie und ihr zu beteiligen. Sie lehnte ihre Stirn an seine Schulter und atmete tief durch. Die Luft um sie herum hatte eine angenehme Temperatur, doch sie nahm fast ausschließlich seinen Duft von Rauch und Aftershave wahr. Immer wieder schaute sie unauffällig an ihm vorbei, in der Hoffnung Charlies Gesicht erkennen zu können.

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Naya Blacksmith
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 7:53 pm

Naya hielt sich weiterhin locker und ließ sich nicht provozieren. Dann wollte sie ihm doch einmal zeigen, dass sie auch anders konnte. Wenn sie wollte konnte sie nämlich sogar noch diplomatischer sein, als er selbst, auch wenn das keinesfalls echt war. Aber sie hatte ja nicht umsonst ein Schauspieltalent. Davon abgesehen, dass sie es ja wirklich nicht gewesen war, noch eines ihrer Mitglieder. Da war sie sich sicher. Und auch wenn Zachary offenbar der Meinung war unter ihrer Führung hatte sich nichts geändert, so wusste sie es dann doch wahrscheinlich besser. Mal ganz nebenbei war ihr Leader am Schluss auch nicht mehr unbedingt sauber gewesen und hatte eigentlich nur mehr seinen Absturz zu Ende gelebt. Aber gut, jedem seine eigene Meinung. Allzu genau konnte er von der damaligen Zwickmühle ja auch gar nicht wissen in der sich die Heads befanden hatten. Sie hatten sie schließlich auch so gut es ging geheim gehalten. Kein Wunder, niemand wollte zugeben müssen, einem schwachen Anführer zu folgen, denn das hätte am Ende noch eine Revolution gegen die 13th Street Gang hervor gebracht. Naya nickte also einfach seine Antwort ab, um darauf gleich wieder ihren Kopf zu schütteln. "Wenn das deine Auffassung ist, bitte.", merkte sie einfach knapp an und beließ das Thema damit auch schon wieder. Sie wollte ihm keine Möglichkeit geben auch nur ansatzweise Arroganz in ihren Handlungen zu finden, sondern ließ alles sehr diplomatisch wirken, wie eben geplant. Zwar wollte sie ihn damit in keine Falle locken, aber eindeutig irritieren und auch ein wenig täuschen. Immerhin musste sie zumindest in nächster Zeit noch ein bisschen mit ihm klar kommen, denn so schnell würden sich die South-Lemons jetzt auch nicht in Luft auflösen, sehr zu ihrem Ärgernis natürlich. Bei seiner Frage musste sie allerdings doch leicht spöttisch auflachen, auch wenn es sehr leise war und kaum feststellbar. Es ging ihr dabei einfach nur um seine Naivität und nicht um ihn zu provozieren, denn auch wenn er schon länger Leader war, hatte er es offenbar noch immer nicht ganz verstanden, was ihr Bandenkrieg bedeuten könnte für Außenstehende. Sie ließ ihren Blick aber schnell wieder in Ernsthaftigkeit zurückwandeln und sah Zachary fest in die Augen. Dann wollte sie es ihm doch einmal ganz genau erklären. "Oh, ich kenne so einige, die genau das wollten. Erst einmal, wir können nicht sicher sein, dass er überhaupt aus New York war. Und wenn es beispielsweise von jemanden aus den Verrätern der Yakuza oder einer anderen Mafia war, dann könnte das durchaus den Sinn und Zweck haben, wenn wir mit uns zu sehr abgelenkt sind, sich New York unter den Nagel zu reißen.", fing sie an zu erklären, während sie sich noch andere Gründe überlegte, auch wenn dieser für sie am plausibelsten wäre, wenn sie ehrlich war. Trotzdem wollte Naya ihm nicht nur einen einzigen Grund geben, immerhin war sie dann doch bemüht, dass er ihr glaubte. Wobei sie genau wusste, dass wenn er sie zu sehr mit seiner Sturheit nerven würde, sie sich einfach umdrehen würde, um dann abzuhauen, denn die ganze Party wollte sie dann auch nicht mit ihm verbringen, dazu ging er ihr dann doch zu sehr auf den Geist. "Ansonsten kannst du dir selbst auch nie sicher sein, ob du nicht einen Saboteur in deiner Gang hast. Der wäre dann übrigens noch nicht einmal von mir, schade eigentlich. Davon abgesehen, dass die ganzen Händler und Schmuggler so viel Geld verdienen würden wie noch nie."

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»Isn't it sad when you get hurt so much that you can finally say "I'm used to it"?«

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 8:56 pm

Sawyer's Selbstsicherheit verunsicherte Charlie zwar keinesfalls und eigentlich würde es ihm kaum etwas ausmachen, würde jemand ihn nicht hundertprozentig respektieren, trotzdem war das wirklich kein Thema, über das er sich noch mit irgendeinem x-beliebigen Typen, der sich für etwas besseres hielt, unterhalten wollte. Sein Blick schnellte einen Moment lang fast abschätzend von Sawyers rechtem zu seinem linken Auge, ehe er die Luft einsog und den Blick zur Seite ablenkte. Er war wirklich niemand, der sich etwas sagen ließ oder sonst etwas auf die Meinung anderer gab, aber momentan schien es ihm so, als wäre wirklich jeder gegen ihn - und würde ihn unterschätzen. Dabei hatte er eigentlich geglaubt, dass er das ganze schon längst hinter sich hatte. Die meisten hatten jedenfalls nichts gegen seine Position als Head und gegen ihn im Allgemeinen etwas, und wenn, war es ihm schlicht und einfach egal. "Segaiolo." beschimpfte er den Blonden auf italienisch, jedoch knurrte er es eher in sich hinein, als es wirklich laut auszusprechen. Und eigentlich war er niemand, der irgendwelchen Klischees glaubte, aber anscheinend hatte das blond bei dem Älteren wirklich Wirkung gezeigt. "Ist das so." meinte er noch auf Sawyers Aussage hin, Thalia würde es stören, dass Charlie sich Sorgen um sie machte. Eine Antwort erwartete er dabei keinesfalls, außerdem, Thalia schien diese Aussage wirklich nicht verneinen zu wollen, ihre Frage war immerhin völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Wäre er in diesem Moment nicht völlig genervt von der Situation, hätte er garantiert anders reagiert, jetzt antwortete er jedoch nur mit einem Schnauben, das man von ihm eigentlich kaum gewohnt war. Generell zeigte er momentan eher eine Seite, die man selten von ihm zu sehen bekam; nicht einmal eine Andeutung eines frechen Grinsens huschte über sein Gesicht, die Stirn hatte er beinahe ernst gerunzelt und die Schultern leicht angespannt. Er bekam am Rande genau mit, wie Sawyer Thalia fast schon provokativ zum Tanzen aufforderte, und in dem Moment wäre Charlie einfach viel lieber bei seiner Katze, als hier noch herum zu stehen. Doch wenigstens wusste er, dass er Thalia auch einen Pokal hätte überreichen können, um ihr zum Gewinn zu gratulieren, wenn er jetzt einfach gehen würde - denn seinen Ärger so offensichtlich zu zeigen wäre bestimmt nicht das richtige. Außerdem wusste er jetzt ja eigentlich genau, was seine Ex von ihm hielt, und um das festzustellen musste er wirklich nicht nüchtern sein. Zumindest nahm er das stark an. Wenigstens hatte er noch den "Triumph", derjenige zu sein, der Schluss gemacht hatte, doch das war nun wirklich nichts, was ihn besänftigte. Weshalb es ihm auch nicht einfach egal war, dass Thalia ihn als spießig bezeichnete. Um genau zu sein passte es ihm überhaupt nicht, denn wenn er eines wusste, dann, dass er alles andere als spießig war. Einen Moment lang glaubte er schon, sich in seiner Ex vollkommen geirrt zu haben, doch die Gedanken waren schnell wieder beiseite geschoben. Er sah ihr noch kurz hinterher, wobei in seinen Augen einen Moment lang ein fast amüsierter Glanz aufflammte, ehe er den Blick kopfschüttelnd abwand und ein paar Schritte ging, ohne dabei aus ihrem Sichtfeld zu verschwinden, zumindest nicht ganz. Mit dem Finger tippte er nachdenklich auf die Tischplatte, ehe er den Blick gleiten ließ, einen Moment zu Naya und Zachary sah, als wollte er sicher gehen, dass mindestens einer der beiden noch lebte, anschließend richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf das Gesamtgeschehen. Dass sein Blick ab und an zu Thalia glitt, konnte er kaum vermeiden, allerdings lag in seinen Augen mehr Vorwurf und leichte Belustigung als Trauer, denn so tief gesunken war er nun nicht. Allerdings herrschte in ihm momentan eigentlich völliges Chaos, nicht zuletzt wegen dem Alkohol, den er zu sich genommen hatte. Wobei die Belustigung fast schon als Selbstironie grenzte. Was hatte er eigentlich gehofft, was Thalia tun würde? Gute Frage, denn eigentlich hatte er sich darüber wirklich überhaupt keine Gedanken gemacht. Aber ändern konnte er es nicht. Zu spät war es ohnehin. Einen Blick wittmete er noch seinem Handy, allerdings war nicht - ausgenommen von den ganzen Katzenbildern - wirklich interessant, weshalb er es wieder in seine Hosentasche gleiten ließ.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 9:37 pm

Naya schien sich mit dem Thema nicht weiter beschäftigen zu wollen, so schien es Zachary, allerdings war ihm das auch recht. Er würde sie ohnehin nicht dazu zwingen können, sich zu einem Thema zu äußern, über das sie nicht reden wollte - wobei, zwingen könnte er sie, doch das würde keinesfalls friedlich sein. Bei dem Gedanken zuckte er kurz amüsiert mit dem Mundwinkel, ließ sich die Belustigung jedoch kein bisschen anmerken - Naya schien sich aber keinesfalls mit ihren Reaktionen zurückhalten zu wollen, wie ihr Lachen auf seine Worte hin schon verriet. Beirren ließ er sich jedoch nicht. Er kannte Naya's Taktiken inzwischen schon, ihre Arroganz und Überheblichkeit war keinesfalls neu. Außerdem, die Leaderin überschätzte sich in seinen Augen gewaltig, was ihre Reaktionen auch erklären würde. Er stieß kurz die Luft aus, deutete an, dass diese Zeitverschwendung ihn nervte, bis die Dunkelhaarige ihm gegenüber endlich die Stimme hob und auch ihr Blick sich wieder normalisierte. Zwar war ihre Erklärung durchaus einleuchtend, jedoch hätte Zachary diese Behauptung gar nicht erst aufgestellt, hätte er nicht mehrere Argumente, die dagegen sprachen - dass der Hass gegenüber der 13th Street Gang auch ein Punkt war, der seine Vermutung stütze, würde er dabei mit keinem Wort erwähnen. Würde es nämlich nur darauf beruhen, würde er sich selbst für völlig unfähig bezeichnen, und das war nicht der Fall. "Rein strategisch wäre es um einiges cleverer, dann ein Mitglied deiner Gang zu ermorden, nicht?" gab er zurück und ließ es dabei klingen, als läge es auf der Hand - was es für ihn ja auch tat. Wenn schon jemand vorgehabt hatte, die Gangs gegeneinander aufzuhetzen, wäre es wirklich schlauer gewesen, es genau anders herum zu tun. Und das nicht, weil Zachary glaubte, die 13th Street Gang könnte die South-Lemons eher dem Boden gleich machen, wenn Naya vermutete, er stecke hinter diesem Mord, sondern einfach, weil er wusste, dass schon bekannt war, wie gerne die Leaderin brutal und handgreiflich wurde - und wie gerne er im Gegensatz dazu diplomatischer vorging, trotz dass sich das in letzter Zeit auch schon etwas geändert hatte. Mit mehr Macht kam eben auch mehr Grund, sich durchzusetzen, und daran scheiterte Zachary keinesfalls. Er neigte den Kopf leicht nach vorn, den Blick weiterhin in Nayas Augen gerichtet. Natürlich behielt er im Hinterkopf, dass er sich irren konnte, allerdings würde er ja, selbst wenn Naya nicht für Skeeter's Tod verantwortlich war, noch einige Informationen aus ihr heraus bekommen können, wenn sie versuchte, ihn von ihrer Unschuld zu überzeugen. Dass die Nerven der Leaderin nicht unendlich strapazierbar waren, wusste er dabei. Trotzdem, ihre Bemerkung, der Mörder könnte jemand seiner Gang sein, passte ihm nicht ganz. Er kniff ein Auge minimal zusammen, schüttelte dann aber den Kopf, ohne darauf einzugehen.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 9:40 pm

Sawyer verzog keine Miene, nicht nach Fillions italienischem Wort, von dem er sich sicher war, dass es kein Kompliment gewesen war und noch nicht einmal nach Hills Frage, ob Fillion Spiderman sei. Das war dann wohl der Alkohol, der aus ihr sprach und Sawyer gab sich große Mühe, sich nicht zu fragen, was genau in ihrem vernebelten Kopf gerade vor sich ging, das sie dazu brachte, eine solche Frage zu stellen. Es war klar, dass sie Fillion zurück wollte, glasklar um genau zu sein und wäre der Head nicht selbst angetrunken, hätte auch er das bestimmt wahrgenommen. Obwohl...sicher sein konnte man nicht. Erstens, weil so offensichtlich es auch für Außenstehende sein mochte, so unerkennbar war es doch meist für Betroffene, vor allem, wenn es um die Liebe ging. Zweitens hielt Sawyer es durchaus für möglich, dass Fillion zu dämlich war, um das Offensichtliche zu erkennen. Er hielt nicht viel von dem Head, so viel war klar. Und er wusste, dass er ihm eigentlich durch seine Tanzaufforderung in die Hände spielte, denn Hills einzige Absicht war, ihn eifersüchtig zu machen und wenn es funktionierte, dann würden die beiden sicherlich wieder zusammenfinden, ihre unsterbliche Liebe füreinander kund tun, heiraten und mindestens fünf Kinder bekommen. Blah blah blah. Ehrlich gesagt, ihn interessierte es nicht, ob er Fillion durch seine Aktion zu späterem Liebesglück verhalf, ihn interessierte das hier und jetzt. Jetzt konnte er ihn damit provozieren, ein wenig mit dem Feuer spielen und versuchen sich dabei nicht lebensgefährliche Verbrennungen zuzuziehen. Mal ganz davon abgesehen hegte er keinen Hass gegen den Head, er mochte ihn nicht besonders, trotzdem wünschte er ihm nicht lebenslanges Unglück. Ihm war es ziemlich egal genauer gesagt. Was kümmerte es ihn, wie das Leben von Charlie Fillion gerade lief? Was zählte war, dass Hill seine Hand ergriffen hatte und anscheinend sogar tatsächlich ein wenig geschmeichelt von seinen Worten war. Während er seinen Becher abstellte, warf er Fillion einen kurzen Blick und ein Offensichtlich. auf die Aussage des Heads zu und führte Hill auf die Tanzfläche. Und wie es der Zufall wollte, spielte keine schnelle sondern langsame Musik. Päärchen fanden sich zusammen, lagen sich in den Armen und schwankten irgendwie im Takt hin und her - oder auch nicht. Es wirkte fast schon kitschig. Langsam begann er sich mit ihr im Takt der Musik zu bewegen und auch wenn er nicht der größte Tänzer war, sah es wahrscheinlich um einiges besser aus, als das, was die meisten Anderen ablieferten. Die meisten waren sowieso high oder betrunken und waren sich überhaupt nicht bewusst, wie bescheuert ihr Getorkel eigentlich aussah. Aber was sollts, das hier war eine Halloweenfeier und kein Abendball. Trotzdem, eine gute Chance, um wenigstens ein einziges Mal beim Tanzen zu glänzen. Und das auch noch mit einer hübschen jungen Frau. Keine Frage, Thalia Hill war wunderschön. Doch Sawyer war nicht wirklich im romantischen Sinne an ihr interessiert. Vielleicht, wenn er gewusst hätte, dass ihr Herz nicht voll und ganz Charlie Fillion gehörte, aber selbst dann... Trotzdem, die Schönheit einer Frau sollte ein Mann mindestens ein Mal schätzen, vor allem, wenn er mit ihr tanzte. Natürlich spürte er ihren nachdenklichen Blick bevor sie ihre Stirn an seine Schulter lehnte und auch die verstohlenen Blicke, die sie Fillion zu warf. Wie gesagt, offensichtlich. So wie du ständig zu ihm rüber schaust könnte man meinen, dass dir noch was an ihm liegt. Ein Grinsen umspielte immer noch seine Lippen, doch war es dieses Mal weniger arrogant. Er wusste, dass Hill eine harte Zeit hinter sich haben musste und auch wenn er sie nicht großartig kannte, ein so großes Arschloch, dass er noch Salz in die Wunden streuen würde, war er nun auch wieder nicht. Bemitleiden jedoch tat er sie nicht, sie hatte sich schließlich selbst auf den Kerl eingelassen und harte Zeiten machte jeder durch. Achtung., warnte er sie vor und ließ sie eine Pirouette drehen, bevor er sie wieder in seine Arme schloss. Und du versuchst jetzt wirklich ihn mit jemandem wie mir eifersüchtig zu machen? Das funktioniert?

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 10:11 pm

Thalia war nicht wirklich schwindelig, doch ihr Gleichgewicht zu halten war etwas schwieriger als wenn sie nüchtern war. Deshalb hielt sie sich ein wenig mehr an Dean fest, als es ihr eigentlich lieb war, aber für Außenstehende wirkte es vermutlich nur wie ein umschlungen tanzendes Paar, also kümmerte sie sich nicht so sehr darum. Sie schielte noch einmal zu Charlie, doch sein Gesicht verriet nicht viel und das was er zeigte schien nicht gerade das zu sein, was sie sich erhoffte. Im Gegenteil.  Er wirkte fast amüsiert. Das trieb sie fast zur Weißglut, aber sollte sie schon machen. Und zu drastischeren Mitteln greifen wollte sie eigentlich nicht. Jedenfalls wollte das ihr nüchternes Ich nicht und sie betete in einem Moment des klaren Verstandes, dass sie keine zu großen Dummheiten anstellen würde. Andererseits, wer wusste schon was sie am nächsten Morgen alles bereuen würde. Dean riss sie aus ihren Gedanken, als er sie darauf ansprach, dass sie doch sehr oft zu Charlie herüber sah. Sie hob den Blick zu ihrem Tanzpartner und spitzte die Lippen zu einem Schmollmund. "Tue ich doch gar nicht", gab sie trotzig zurück. Doch dann entspannte sich ihr Gesicht wieder und sie sagte nun etwas belustigter: "Vielleicht will ich ihn nur im Auge behalten, dass er nichts blödes anstellt." Sie zwinkerte ihm grinsend zu, wohlwissend, dass er ihr diese Aussage nicht abkaufen würde. Aber es schien ihn nicht wirklich zu stören. Als er sie nach seiner Warnung dann in einer Pirouette drehte und sie im Arm auffing, musste sie feststellen, dass ihr ein wenig schwindelig war und sie vergrub den Kopf in seiner Brust, bis das Schwindelgefühl verschwand. Sie hatte wirklich zu viel getrunken. Seine nächsten Worte machten sie nachdenklich. Sie hob den Kopf und sah ihm in die Augen. Ganz ernst sagte sie dann: "Vielleicht will ich ihn ja gar nicht eifersüchtig machen. Vielleicht gefällst du mir einfach und ich will dich näher kennenlernen." Sie legte den Kopf schief und ließ ihre dunkeln Augen auf ihm ruhen. Attraktiv war er, keine Frage. Und im Grunde war er auch ihr Typ von Mann, aber er war einfach nicht Charlie. Er war auf jeden Fall erwachsener als der Kindskopf, der ihr das Herz gestohlen und anschließend gebrochen hatte, aber er war eher der Typ mit dem sie irgendwo abhängen würde. Jedenfalls war das so seit sie mit Charlie zusammen gekommen war. Sie fand ihn nett und amüsant, sicherlich auf den meisten Partys eine gute Begleitung, aber mehr auch nicht. Jedenfalls nicht bis sie über Charlie hinweg war. Aber sie würde bei ihren Worten bleiben und, wenigstens an diesem Abend, nicht das Gegenteil behaupten. Aber sie musste auch zugeben, dass Charlie nicht eifersüchtig wurde. Und irgendwie musste sie diese Emotion doch aus ihm heraus kitzeln. Sonst waren ihm seine Gefühle doch auch an der Nase abzulesen. Etwas angeschlagen sah sie wieder zu Dean herauf. "Nicht, dass ich ihn eifersüchtig machen will, aber wenn ich das wollen würde, dann würde ich jetzt feststellen, dass dieses Vorhaben kläglich gescheitert wäre und ich mir eine neue Strategie überlegen müsse oder zu drastischeren Mitteln zu greifen hätte", sagte sie und verhaspelte sich dank des Alkohols beinahe in dem von ihr zum vollsten Ausmaß benutzen Konjunktiv. Sie blinzelte ihn an und hoffte, dass er verstand, was sie ihm sagen wollte. Blöd schien er ja nicht, also traute sie es ihm zu, dass er begriff was sie ihm mitteilen wollte.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 10:18 pm

Einen Moment dachte sie darüber nach, was genau Zachary mit seinem Gegenargument ausdrücken wollte. Man konnte aus ihren Augen deutlich erkennen, wie sehr es innerlich in ihr arbeitete. Dann ging ihr ein Licht auf. Es ging ihm schlicht und ergreifend darum, dass sie wohl sofort mit Gegenmaßnahmen reagiert hätte. Kurz überlegte sie sich diese Theorie, schüttelte dann aber sofort den Kopf. Es würde für jemanden, in dessen Interesse es tatsächlich liegen würde, einen Bandenkrieg zu entfachen, einfach sicherer seine Gang, die South-Lemons, zu wählen. Und da konnte er noch so überzeugend klingen, wie er wollte, denn das lag einfach auf der Hand. Es gab nämlich einen großen Unterschied. "Dich kümmern deine Mitglieder, mich nicht.", kam es schließlich leicht langsam aus ihr heraus. Ihr Unterton war kühl, auch wenn sie jedes Wort eindeutig ernst meinte. Obwohl sie daraus eine Ausnahme, zumindest für sich persönlich. Und das war eindeutig Charlie. Aber das musste sie Zachary ja auch nicht unbedingt unter die Nase reiben, sondern ließ es einfach unerwähnt. "Meine Mitglieder sollten außerdem auf sich selbst aufpassen können. Ich bin ja nicht ihre Mutter.", fügte sie dann noch hinzu, "Aber keine Sorge, solltet ihr wirklich einmal eines umbringen und ich hätte genaue Beweise, so wie du eben nicht gerade, dann würde ich denjenigen finden und vielleicht sogar höchstpersönlich den Hals umdrehen." Naya ließ ein geradezu liebliches Lächeln auf ihren Lippen erscheinen, was im starken Kontrast zu ihren Worten stand. Sie konnte einfach nicht widerstehen sarkastisch zu sein und wenn sie noch so professionell sein musste. Das Gute war allerdings, dass das für die meisten in ihrem Business galt. Sogar manchmal für unfähige Leader namens Zachary Collins. Wobei, ganz unfähig war er dann doch nicht. Nur überschätzte er sich schrecklich und war außerdem von völlig falschen Motiven gesteuert, zumindest ihrer Meinung nach. Aber gut, sie konnte diese ganzen Hass-Dramen meistens sowieso nicht verstehen. Wenn sie jemanden nicht mochte, ließ sich das schließlich fast immer durch eine einfache Patrone klären. Mehr war da wirklich nicht nötig. Und das hatte sie in seinem Fall sogar erledigt, konnte er ihr ja schon fast dankbar sein. Aber nein, deshalb wollte sie sich jetzt nicht unnötigerweise mit ihm herumstreiten. Kurz sah sie sich um, als ihr Blick auf Charlie fiel, der gerade von Dean und noch jemanden alleine gelassen wurde. Sie hob leicht eine Augenbraue und natürlich - Thalia. Sie verdrehte genervt ihre Augen. Selber war sie schon so über diese Beziehungsscheiße hinweg, immerhin verstand sie noch nicht einmal, wie sie überhaupt zusammengekommen waren. Davon abgesehen, dass sie Thalia sowieso nicht allzu sehr mochte. Aber das konnte sie zumindest bandenintern ja halbwegs für sich behalten. Aber gut, es war ja zum Glück nicht ihr Problem, dass sie so eine Ex hatte. Mal ganz nebenbei, dass sie nicht lesbisch war. Naya wandte ihren Blick also wieder Zachary zu und rümpfte kurz ihre Nase. Es widerstrebte ihr irgendwie, ihm auch nur noch einen einzigen weiteren Grund zu nennen, warum er ihr glauben sollte. War ja schließlich nicht ihr Problem und falls er einen richtigen Krieg wollte, dann sollte er mal lieber gut aufpassen. Vielleicht wären sie seine Drecksbande dann sogar nur noch schneller los.  "War nett mit dir geredet zu haben, bis später.", mit diesen Worten drehte sie sich einfach um und ging. Konnte er sie doch mal kreuzweise. Bevor sie noch zu viel Zeit mit ihm verbrachte, ließ sie sich sogar noch lieber ein Katzentattoo stechen. Wobei, nein, schlechte Idee. Das sollte dann doch lieber Charlie für sie übernehmen. Kurzerhand und nachdem sie sich ein sehr hochprozentiges Getränk geholt hatte, gesellte sie sich zu genau diesem und ließ ihren Blick dann aber zur Tanzfläche schwenken, wenn auch nur kurz. Thalia und Dean also, so so. "Wow sie muss dich ja echt vermissen.", kommentierte sie sarkastisch und zuckte mit ihren Schultern. Dann sah sie ihn von der Seite her an, während sie an ihrem Drink nippte. Er brannte, aber es tat gut. "Also ich weiß ja nicht, aber wenn ich du wäre würde sie mir nicht abgehen. Wobei, nimm bloß keine Beziehungsratschläge von mir an." Naya schüttelte leicht den Kopf und verzog ihr Gesicht. Sie hasste Romanzen ja sowieso schon genug, da musste sie sich eine Beziehung auch nicht antun. Außerdem hatte sie genug Geld, um sich sämtliche Stripper New Yorks zu kaufen, also wer brauchte dann sowas? Sie überlegte gar nicht lange, sondern sah kurz auf ihr Handy. Einige neue Nachrichten, aber das kümmerte sie nicht. Es hatte sie sowieso nur die Uhrzeit interessiert. Und es war überraschenderweise noch relativ früh. Also musste sie sich noch nicht einmal Gedanken machen zu viel Zeit mit ihrem Rivalen verschwendet zu haben. Dann seufzte sie leise, während sie es wieder wegsteckte. Auch wenn sie es nicht nachvollziehen konnte, so war ihr doch unwohl, bei der Laune ihres besten Freundes, aber naja, so musste es wohl jedem bei jemanden gehen, zu dem man eine starke oder zumindest lange Bindung hatte. Da konnte man sonst noch so eine eiskalte Bitch sein wie man wollte. Leicht besorgt musterte sie ihn. "Alles okay, Charlie?"

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   Sa Nov 01, 2014 11:22 pm

Sawyer bemerkte, dass Hill etwas wackelig auf den Beinen zu sein schien. Übermäßig viel Alkohol schien sie anscheinend nicht zu vertragen. Aber die Wirkung schlug hier wahrscheinlich schneller an, schließlich war es warm und laut, eine Feier eben. Was dachte er sich eigentlich? Sie war 17 vielleicht 18 Jahre. Für ihr Alter vertrug sie genug. Mehr als genug. Außerdem schien sie ja ganz gut damit klar zukommen, auch wenn ihr Griff zum Teil eher einem Klammern glich und sie nach der Pirouette erst einmal ihr Gesicht in seiner Brust vergrub. Ihren Charme verlor sie dabei jedoch nicht. Sympatisch zwinkerte sie ihm zu und grinste sogar. Sawyer schüttelte schmunzelnd den Kopf. Er nahm an, dass er auf ihre Aussage, vielleicht wolle sie nur aufpassen, dass Fillion nichts anstellt, nichts erwidern musste. Sie beide, er und Hill, wussten, was Sache war und er half ihr gern. Nicht weil er ein so wunderbar hilfsbereiter Mensch war, der sich ohne Zögern bereit erklärte, einen Head zu verärgern, um zwei Menschen wieder zusammen zu bringen. Auf gar keinen Fall. Lächerlich. Sondern eher weil er daran Gefallen fand, er hatte Spaß, amüsierte sich. Genau das, was er an diesem Abend benötigt hatte. Einfach nur ein wenig Spaß. Aber wer weiß, vielleicht hätte er Hill auf eine andere, weniger riskante Art geholfen, hätte er gewusst, dass sie nicht nur schön, sondern auch sympatisch war. Sympatisch selbst im betrunkenen Zustand. Vielleicht hätte er ihr geholfen, er wusste es nicht. Fakt war, dass er Menschen, die ihn halbwegs mochten, zur Zeit gut gebrauchen konnte und möglicherweise ging es Hill genauso. Plötzlich hob sie den Kopf und schaute ihm in die Augen. Er blickte ebenso intensiv zurück, doch wirkte sein Ausdruck weniger ernst als der ihre. Das sind ganz schön viele vielleichts, findest du nicht?, lächelte er schief. Und bei einem Vielleicht würde es bleiben, das sah er in dem Blick, mit dem sie ihn musterte. Sie wollte ihn nicht kennen lernen, jedenfalls nicht auf diese Weise. Sie gehörte ganz und gar Charlie Fillion. Vielleicht wäre die ganze Sache anders verlaufen, hätte Sawyer ebenfalls zu tief in den Becher geblickt. Vielleicht hätte er seinen Charme ein wenig mehr spielen lassen und hätte Hill mit nach Hause genommen. Vielleicht hätte er in seinem vernebelten Kopf ignoriert, dass sie ihre Aussage nicht ernst meinte und hätte zumindest für dieses Abend so getan, als ob sie es doch täte. Vielleicht würde er sie aber auch so mit nach Hause nehmen. Vielleicht würden sie dann einen Film gucken und Kindern die Tür aufmachen müssen, um ihnen Süßigkeiten zu geben, aber es würde ganz bestimmt nicht mehr passieren, weil Hill eben nicht wollte und Sawyer... nun ja, er war nicht in sie verliebt, er fand sie attraktiv, sympatisch, also akzeptierte er ihre Wahl. Auch wenn man wesentlich besser wählen konnte als Charlie Fillion. Der Konjunktiv in deinem Zustand? Ich bin beeindruckt., erwiderte er und blickte Hill aus blauen Augen an. Natürlich wusste er, worauf sie hinaus wollte. Jedenfalls glaubte er es zu wissen. Nachdenklich blies er sich eine blonde Haarsträhne aus der Stirn, welche widerspenstig wieder an ihren Platz zurück fiel. Er war schon zu weit gegangen, viel zu weit, nur um sich zu amüsieren. Ich werd' das hier sicherlich bereuen., sagte er leise, während er sie ein wenig näher an sich heranzog und sich ein wenig zu ihr hinunterbeugte. Als er ihr wieder in die Augen sah, hatte ein verschmitztes Lächeln Platz in seinem Gesicht gefunden. Aber heute ist anscheinend mein Ich-helfe-dem-schönen-Mädchen-Tag, also... Mit dieser Aussage überbrückte er den letzten Abstand zwischen ihren Gesichtern bis ihre Lippen sich sanft berührten. Der Kuss war vorsichtig, doch aussagekräftig. Er ließ ihr die Möglichkeit sich zurückzuziehen, stellte jedoch fest, dass dies etwas war, was Sawyer wollte. Romantisch könnte man meinen, glaubwürdig, sollte sie keinen Rückzieher machen.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   So Nov 02, 2014 11:20 am

Es war kaum zu übersehen, wie vertraut Thalia und Sawyer auf der Tanzfläche wirkten, trotz dass Charlie nicht gewusst hatte, dass die beiden sich irgendwie besonders gut kannten - vielleicht war dem ja auch nicht so. Wer wusste schon, was der Anflug von Spontanität und der Alkoholeinfluss bewirken konnten, bei ihm war das nämlich meistens nichts sehr vernünftiges. Zumindest wenn er bei guter Laune war, wie es im Moment ja nicht wirklich der Fall war. Drei Monate lang hatte er jetzt schon mit dem Gedanken gelebt, Thalia einfach gehen gelassen zu haben, und in keinem dieser Augenblicke hatte er sich so gefühlt, wie er es im Moment tat. Bis jetzt hatte er nämlich in dem Glauben gelebt, es wäre ihm völlig gleichgültig, was seine Ex trieb - natürlich war er nicht direkt nach der Trennung darauf gekommen, immerhin hatte er praktisch genau dann Schluss gemacht, als die Beziehung sich überhaupt verfestigt hatte. Typisch eigentlich. Eine ganze Weile stand er einfach nur da, den Blick hauptsächlich auf den Boden gerichtet, wobei man ihm deutlich ansehen konnte, dass heut keiner seiner typischen, optimistischen Tage war, auch wenn eigentlich 99% seines Jahres aus solchen Tagen bestand. Ausnahmen gab es anscheinend immer, trotz dass er sich von anderen normalerweise kaum die Laune verderben ließ. Doch das ging ihm einfach mächtig gegen den Strich, dabei war er nicht einmal besitzergreifend und sonst so offen und locker, und das sollte Thalia eigentlich wissen. Wobei Charlie genau wusste, dass Thalia es nicht nur aus einer Laune heraus, sondern klipp und klar provokativ tat. Und das erfolgreich. Eine Stimme direkt neben ihm riss ihn aus den Gedanken und er hob den Blick, um in Nayas Gesicht zu sehen. Die Arme verschränkte er vor der Brust, während er die Luft ausstieß, als hätte er diese die ganze Zeit über angehalten. Wie genau Naya das jetzt mit Zachary geklärt hatte, würde er sie später fragen, momentan lagen seine Nerven auf Eis und er hätte ohnehin kaum zuhören können. Wie üblich tippte er mit einem Bein auf dem Boden herum, als wäre er nervös, wobei es momentan eher aufgebracht als unruhig wirkte. Auf ihre Aussage hin stieß er nur ein knappes "Mh." aus, wobei man nicht wirklich heraushören konnte, ob er zustimmte oder verneinte. Nichts von beiden, irgendwie. Sein Blick schnellte kurz zurück zu seiner Ex und dem Blonden und er hätte sich für diesen Blick selbst ohrfeigen können, denn das, was er sah, besänftigte ihn keinesfalls. Es war also nicht nur beim tanzen geblieben, wie nur schwer zu übersehen war. Charlies Blick veränderte sich vom genervten zum fast enttäuschten, gemischt mit leichter Wut, wobei er noch versuchte, sich nichts anmerken zu lassen - bei seinen ausdrucksstarken Augen jedoch leichter gesagt, als getan. Mit einem minimalen Kopfschütteln richtete er den Blick kurz auf den Boden, runzelte die Stirn und hörte gerade noch Naya's Frage, allerdings antwortete er nur mit einem kurzen Blick in ihre Augen, knirschte mit den Zähnen und stellte sich etwas aufrechter hin, ehe er an Naya vorbei ging, ihr allerdings noch kurz auf die Schulter klopfte und ein "Sorry." murmelte, einfach als Zeichen, dass er nicht wegen ihr ging - wobei das eigentlich offensichtlich sein müsste. Er schob sich also aus Thalia's Sichtfeld, zumindest glaubte er das, eher an den Rand der ganzen Veranstaltung, wo er stehen blieb, mit dem Rücken an eine Wand gelehnt. Wieder knirschte er mit den Zähnen, zog kurz darauf sein Handy aus der Hosentasche und tippte darauf herum, einfach um sich etwas abzulenken, immerhin würde er Sawyer gerade am liebsten persönlich den Hals umdrehen, und das obwohl er nicht einmal genau wusste, von wem der Kuss ausgegangen war - außerdem, Thalia schien ja nicht wirklich etwas dagegen gehabt zu haben. Zwar fand Charlie, die Rolle eines eifersüchtigen Ex-Freundes passte so überhaupt nicht zu ihm, allerdings war es auch nicht direkt das. Es fühlte sich einfach an, als wäre er benutzt worden. Fast als hätte Thalia sich durch ihn einfach an die Spitze geschlafen, wie sie es ihm gegenüber einmal im Spaß formuliert hatte. Und mal wieder hatte man ihm nur klar gemacht, dass Vertrauen zu nichts und wieder nichts gutem führte.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   So Nov 02, 2014 12:04 pm

Cheza war heute ausgesprochen gut gelaunt gewesen, obwohl sie ja eigentlich fast immer recht gut drauf war. Doch heute war schließlich Halloween und dazu gab es noch eine Party hier im neutralen Gebiet. Verkleidet hatte sich die Brünette dafür nicht etwa, stattdessen trug sie ausnahmsweise Mal ein kurzes und schwarzes Kleid, welches prächtig zu dem ganzen Halloween-Kram passte. Passend dazu hatte sie ihre langen Locken heute offen gelassen und ging nun gelassen durch die Reihen der Menschen. Es war ziemlich interessant zu beobachten wer sich denn wie gekleidet hatte, da Cheza so auch viele bekannte Gesichter erblicken konnte.
Noch erstaunlicher war es für sie jedoch, doch recht viele Gangmitglieder unter den Leuten erblicken zu können, wobei dies ja eigentlich neutrales Gebiet war und so hier kaum etwas passieren konnte. Dennoch war es für Cheza immer wieder unerklärlich. Die Gangs waren Todfeinde und nun feierten sie zusammen, nur wegen Halloween? Es war nicht einmal so, dass es Cheza störte sondern mehr, dass sie es einfach nicht al richtig ansah. Man sollte nicht diesen einen Tag so tun als hätte nicht jeder einzelne hier Waffen bei sich, während man an all den anderen Tagen wohl für ein solch leichtsinniges Verhalten längst erschossen sein könnte - nur natürlich hoffentlich nicht im neutralen Gebiet.
Denn das einzige, was Chezas Laune etwas getrübt hatte war der plötzliche Tod eines Mitgliedes, auch wenn sie diese nicht wirklich gekannt hatte. So waren die South Lemons doch irgendwo eine Familie und Cheza lag sowieso jeder am Herzen in dieser verkorksten Gang, sodass sie sich nach diesem Mord eine Weile zurückgezogen hatte, auch wenn sie natürlich auf der Party geblieben war - allein schon weil es jemand aus ihren Reihen war und sie in einem solchen Moment nicht einfach verschwinden wollte. Doch es war schon ein Schock gewesen, dass auf einer solchen Party und dazu auch noch im neutralen Gebiet plötzlich so etwas geschah, sodass sich die Brünette natürlich nicht sehr sicher gefühlt hatte. Aber dies war wohl nur verständlich, da nicht einmal fest stand wer der Mörder war und ob er sich immer noch auf dieser Party befand.
Nun aber hatte sich alles wieder gelegt, wobei die Party unter dem Mord keineswegs gelitten hatte und auch Cheza ging langsam wieder auffällig wie immer in die Öffentlichkeit - wobei offensichtlich wurde das es nicht immer einfach nur an ihren bunten Klamotten lag, dass sie Aufmerksamkeit bekam, denn schließlich trug sie heute ausschließlich schwarz.
Doch dies sollte sie wohl nicht stören, denn nun wieder mit der altbekannten Neugier blickte sie sich suchend in der Menge um und stellte sich hin und wieder sogar auf die Zehenspitzen, weil viele Menschen hier einfach so verflucht groß waren. Schon wenig später nach ihrer Suche entdeckte sie sogar ein bekanntes Gesicht, zu dem sie sich gern gesellen würde, denn dort stand doch tatsächlich Zac... und daneben war Naya Blacksmith, die sich nun jedoch von ihm entfernte. Cheza war schon bewusst, dass es vermutlich um den Mord ging, doch immer wenn sie Naya bei ihm sah wurde ihr etwas mulmig zu Mute, weil sie sich genau daran erinnerte, dass die Leaderin von Zacs größter Schwäche wusste. Und wer wusste schon, ob sie dies nicht irgendwann ausnutzen würde? Die Brünette jedenfalls nicht, weswegen sie kurz ihre Augen etwas verengte und Naya mit ihrem Blick folgte, die jedoch zu dem Head ihrer Gang lief und nichts weiter tat. Zufrieden darüber blickte Cheza wieder zu Zac hinüber, der keineswegs geschockt oder ähnliches wirkte. Also ging es höchstwahrscheinlich tatsächlich nur um den Mord, wie die Brünette erleichtert feststellen konnte.
Zufrieden und mit dem typischen Cheza-Lächeln ging eben jene nun doch zu ihrem guten Freund hinüber, wobei sie sich bemühte nicht aufzufallen und so zu bleiben, dass Zac mit dem Rücken zu ihr stand.
Einer spontanen Eingebung folgend lief sie die letzten Meter zu ihm etwas schneller, ehe die Brünette einfach an ihn sprang und ihre Arme um ihn schlang, während sie gleichzeitig ein grinsendes "Buh!" von sich gab und so hoffte ihn damit in irgendeiner Weise erschrecken zu können.
Es war schließlich Halloween und das gehörte dazu, wie die Brünette ganz klar fand. kurz darauf jedoch löste sie sich schon wieder von ihm und schritt zwei Schritte zurück, damit sie ihn nicht doch noch erwürgen würde und er sich zu ihr drehen konnte.

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Zachary Collins
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   So Nov 02, 2014 12:40 pm

Zwar war Zachary nicht vollkommen zufrieden mit dem, was Naya gesagt hatte, allerdings hörte es sich wirklich so an, als wäre ihr wichtig, dass er wusste, dass der Mord nicht von ihr aus gegangen war - was für ihn soviel hieß, dass Naya inzwischen genug Respekt den South-Lemons gegenüber aufbrachte, um nicht alles auf die leichte Schulter zu nehmen. Außerdem schien sie, wie sie betonte, nichts auf ihre Mitglieder zu geben, auch wenn Zac glaubte, dass ihr das irgendwann zum Verhängnis werden würde. Nicht etwa, weil sie sich durch ihre fehlende Sympathie keine Freunde machen konnte, sondern einfach, weil sie es ihren Mitgliedern nur noch einfacher machte, die Fehler in ihren ganzen Prioritäten zu erkennen, und außerdem, wie bot eine solche Gang denn Sicherheit, wenn die Heads und Mitglieder sich nicht einmal sicher sein konnten, dass die Leaderin sie nicht höchstpersönlich erschießen würde, wenn sie auch nur einen winzigen Fehler machten? Wobei das bei Zac natürlich auch nicht vollkommen abwegig war, nur lag bei ihm eben die Grenze weiter oben und er würde niemanden aus reiner Lust und Laune heraus erschiessen. Zumindest noch nicht, denn das war nun wirklich nicht seine Art und Strategie, Respekt zu erlangen. Von Naya's Lächeln ließ er sich nicht beirren, zuckte aber nur abwartend und mit einer ebenso lockeren Ausstrahlung mit dem Mundwinkel. Das kurze Schweigen, in dem die Leaderin ihm gegenüber anscheinend auf andere Gedanken gekommen war, unterbrach der nicht und ließ sich währenddessen das ganze noch einmal durch den Kopf gehen, um zu dem Entschluss zu kommen, dass er recht zufrieden sein konnte. Immerhin half jede auch nur so kleine Information, so wie er das sah. Und trotzdem setzte ihn die Geschichte mit Lucia's Mörder weiterhin etwas unter Druck, und das obwohl Naya in den vergangenen Monaten kein Wort darüber verloren hatte. Die ganze Sache mit Lucia hatte er ohnehin etwas anders verarbeitet, eigentlich seid dem Vorfall mit Cheza, auch wenn er natürlich nicht losgelassen hatte und eigentlich weiterhin trank - trotzdem, es hatte sich verändert, und das zum positiven, wenn er so zurück dachte. 
Die Worte der Leaderin lenkten seine Aufmerksamkeit zurück auf das hier und jetzt, auch wenn er feststellen musste, dass das gesagte nicht wirklich von Bedeutung war und er deshalb auch nicht antwortete. Ganz zu schweigen davon hätte er ohnehin kaum etwas sagen können, um aus Naya noch irgendeine Information hinaus zu bekommen. Doch fürs erste sollte es reichen. Er sah der Dunkelhaarigen nicht hinterher und blieb stehen, wo er war, ehe er die Stirn kurz runzelte, allerdings nicht lange nachdenken konnte, was er als nächstes tun sollte. Die Berührung war ebenso überraschend wie Cheza's Stimme, weshalb er minimal und kaum merkbar zusammen zuckte, auch wenn er sonst wirklich alles andere als schreckhaft war. Vielleicht war es einfach, weil er in Gedanken so mit dem Tod von Skeeter beschäftigt war, dass seine anderen Sorgen einen Moment lang keinen Platz mehr hatten, oder zumindest einen nicht so großen. Denn Vergessen tat er nicht. Und auch, wenn der Mord an einem seiner Gangmitglieder keinesfalls erfreulich war, war er doch etwas erleichtert davon, dass es heute nur ein Einzelfall gewesen war - und dass es vorerst dabei bleiben würde, zumindest wenn der Mörder sich hier nicht noch herumtrieb. Doch das glaubte Zachary kaum, außerdem könnte es dann so gut wie jeden treffen. "Hey." meinte er zu Cheza und drehte sich zu ihr, bevor er den Kopf schüttelte und den Blick zur Seite abwand. Er schnaubte, lachte jedoch anschließend, wenn auch ohne Cheza anzusehen. Es war einfach so selten, dass er wirklich über etwas lachen konnte, auch wenn sich das ebenfalls leicht geändert hatte - er schien eben doch Schritt für Schritt in die richtige Richtung zu gehen, auch wenn er zugeben müsste, dass er das wohl nicht so leicht ohne die Brünette geschafft hätte. Und er wettete, dass auch das der Gang weitere Sicherheit bot, denn seine Ansichten, von wegen die South-Lemons waren fast schon eine Familie, wenn auch bei weitem keine wirklich makellose, hatten sich nicht geändert. Und beschützen würde er sie immer, auch, wenn er das heute nicht geschafft hatte, den Rest würde er wohl nicht im Stich lassen, denn würde er das tun, wäre er wohl kein Leader.
Ebenso schnell wie er gelacht hatte, legte sich das leise Lachen wieder, allerdings wich das amüsierte Glänzen in seinen Augen nicht so schnell wie sonst. "Mach das nie wieder." fügte er noch hinzu und runzelte kurz fast streng die Stirn, lockerte sich jedoch sofort wieder. Den Blick hatte er inzwischen in Cheza's braune Augen gerichtet, die wie immer eine gewisse gute Laune ausdrückten.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   So Nov 02, 2014 1:17 pm

Vollstens zufrieden und amüsiert beobachtete Cheza wie Zac ein klein wenig zusammenzuckte und musste allein darüber schon leise kichern, während sie beobachtete wie er sich schließlich mit einem 'hey' zu ihr umdrehte. Das er wegen ihrer Aktion lachen musste ließ auch sie kurz in dieses freudige Lachen mit einstimmen, auch wenn er sie dabei nicht direkt ansah sondern den Blick zur Seite abwand.
"Heey" begrüßte sie ihn dann ebenfalls noch einmal richtig und freudig, während ihre Augen wieder einmal voller Leben zu leuchten schienen und sie in die goldgrünen von Zac blickte. Als dieser schließlich noch etwas zu seinen Worten hinzufügte und seine Stirn fast schon streng runzelte wich ihre Miene einer gespielt betroffenen, während sie sich kurz eine Hand an die Stelle legte, wo ihr Herz war und ihn mit einem gespielten Ernst anblickte, auch wenn ihre Augen dies Lügen strafte.
"Natürlich nie wieder, du kennst mich doch." Bei den letzten Worten zwinkerte sie ihm dann doch wieder grinsend zu, während sie ihre Hand wieder senkte und ihn aus vergnügt leuchtenden, dunklen Augen hervor anblickte.
"Aber es ist Halloween, wie bitte sollte ich dich da sonst grüßen Zac?" Fragte sie anschließend direkt heraus, ging jedoch nicht weiter darauf ein und wippte kurz auf ihren Füßen auf und ab, während noch immer ein amüsiertes Schmunzeln um ihre Mundwinkel spielte. Währenddessen sah sie sich einmal in der Menge aufmerksam um, als sie plötzlich Jemanden in einem täuschend echt aussehenden Skelett Kostüm sah und nur ihren Kopf schüttelte.
Also manche Kostüme hier können einem schon Angst einjagen..." murmelte sie leicht grinsend und wechselte so schon wieder einfach das Thema, ohne erst darauf zu warten was er auf ihre vorherige Frage antworten würde. Stattdessen blickte ihre dunklen Augen nun wieder zu ihm und sie musterte ihn gespielt nachdenklich, auch wenn ihre Augen noch immer freudig glänzten.
"Und dein Kostüm erst, so richtig real... aber was soll das darstellen? Ah! Ich weiß schon, du spielst den Tod, richtig? Aber wo ist dann deine Sense hin?" Natürlich war sich die Brünette bewusst, dass Zac überhaupt kein Kostüm trug, aber durch seine dunklen Klamotten konnte man sich diesen Scherz einfach viel zu gut leisten. Während sie sprach klang ihre Stimme auch völlig ernst und überzeugt, bevor sie ihn danach einfach wieder amüsiert angrinste und in seine Augen hinauf blickte. Kurz wartete sie, ehe sie jedoch einfach weiter sprach sodass Zac kaum etwas erwidern konnte. Währenddessen runzelte sie einen Moment lang scheinbar nachdenklich die Stirn, ehe sie ihn einfach wieder so vergnügt wie zuvor anblickte.
"Weißt du, ich hätte mich ja auch verkleidet so wie du. Aber als was dann? Naja, eigentlich bräuchte ich mich ja gar nicht verkleiden, so im Haus Gryffindor. Ich meine natürlich gehöre ich dahin, wo sonst würde ich hingehören? Aber das zählt glaube ich nicht zu Halloween, oder etwa doch?"
Kurz legte sie nach ihren Worten auf eine süße Art und Weise den Kopf schief, während sie einen Moment lang auf den Boden blickte und schließlich wieder zu Zac hinauf sah. Fast schon überrascht schmunzelnd über sich selbst schüttelte sie ihren Kopf etwas. "Sorry, ich glaub ich hab gestern einfach zu viel Harry Potter gesehen und dann zu viel darüber nachgedacht. Aber überleg mal, ich wette mit dir ich wäre im Haus Gryffindor wenn es all das geben würde, oder was meinst du?"
Es könnte schon sein, dass einige Leute nun erwarten würden, sie hätte so viel getrunken dass sie nicht mehr klar bei Sinnen war oder gar Drogen genommen um so einen Müll zu labern, aber die Wahrheit war nun mal einfach, dass Cheza von Natur aus so war und hin und wieder nun einmal blöde Einfälle hatte, die sie dann auch mit anderen teilte.
"Nein warte, sag nichts."meinte sie gleich darauf, wobei sie ihm nicht einmal Zeit gegeben hatte darauf zu antworten, während sie ihn grinsend anblickte. "Du denkst ja eh wieder nur ich wäre verrückt, wenn ich mir über solche Kleinigkeiten Gedanken mache... allein deswegen schon bist du nicht im Haus Gryffindor." stellte sie fest und nickte ein wenig, wie um ihre Aussage zu bestätigen, während noch immer ein breites Grinsen auf ihrem Gesicht lag. Vielleicht stand sie ja auch wirklich unter Drogen, aber diese Drogen hießen Cheza und sie waren wirklich ansteckend - zumindest hoffte die Brünette dies stark bei Jemanden wie Zac, bevor er sie vielleicht doch noch für Verrückt hielt.
Plötzlich völlig verwundert blickte sie ihn an und legte ihren Kopf etwas schief, während ihre Augen ihn leuchtend ansahen und sie auf diese Art und Weise vielleicht sogar etwas verspielt wirken würde. Ohne zu beachten dass sie ihm eigentlich überhaupt keine Zeit für Antworten gelassen hatte hing sie nun also diese Frage an, bevor sie so still verharrte.
"Sag mal, wieso sagst du eigentlich überhaupt nichts?"

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   So Nov 02, 2014 1:44 pm

Zachary hätte es schon längst gewohnt sein müssen, dass Cheza fast sofort losredete und immer wieder das Thema wechselte, doch anscheinend schien Halloween ihr wirklich gut zu gefallen, weshalb das ganze heute noch ein wenig extremer wirkte als sonst - vielleicht ganz gut so, immerhin würde das Zachary daran hindern, noch auf andere Gedanken zu kommen. Auch wenn es ab und an schwierig werden konnte, den Worten der Brünette zu folgen, einfach weil es schon fast so schien, als würde sie keinerlei Atempausen einlegen. Während er in Gedanken noch bei der Begrüßung war, beschäftigte sich Cheza schon mit den Kostümen und schließlich auch mit seiner Kleidung. Natürlich hatte er sich nicht verkleidet, hatte nicht einmal besonders auf die Farben geachtet, da er ohnehin fast immer schwarze oder zumindest dunkle, graue oder weiße Shirts anhatte, also machte das keinen besonderen Unterschied, genau genommen gar keinen. Bei Cheza dagegen war es fast schon eine Seltenheit, sie in schlichter Kleidung zu sehen, da sie ansonsten eigentlich immer die unterschiedlichsten Farben trug. Gewöhnungsbedürftig, aber nichts, worauf Zac wirklich achtete, weshalb es ihn auch nicht störte. Als Cheza schließlich anfing, über Harry Potter und die Häuser dort zu sprechen, verdrehte Zachary die Augen, wirkte dabei jedoch keinesfalls genervt, sondern eher amüsiert. Typisch eigentlich. Er glaubte immer noch, dass es kein Thema gab, über das Cheza nicht stundenlang reden konnte. Jedenfalls schien die Brünette schlussendlich mit ihrer Behauptung, Zachary würde im Gegensatz zu ihr nicht ins Haus Gryffindor passen, recht zufrieden zu sein, zumindest deutete ihre Grinsen und das leichte Nicken darauf hin. Ihre letzte Frage brachte ihn schließlich leicht zum schmunzeln. Er zuckte mit einer Augenbraue, den Blick in ihre Augen gerichtet, bevor er leicht die Hand ausstreckte und ihr kurz an die Stirn fasste, als wollte er fühlen, ob sie Fieber hatte - als Scherz natürlich. Kurz verharrte er so, ehe er die Augen leicht verengte und die Hand zurück zog, um schließlich zu antworten. "Einfach so." gab er zurück und zwinkerte ihr zu, anschließend wurde sein Gesichtsausdruck wieder ernster, wenn auch nicht distanziert oder zu kühl. Den Blick ließ er einen Moment lang gleiten, als wollte er sicher gehen, dass alles um sie herum noch in Ordnung war, anschließend richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf die aufgedrehte Brünette vor ihm. 
"Habe ich das richtig verstanden und dir geht es gut?" meinte er nun etwas ernster und runzelte minimal die Stirn, immerhin hatte er mitbekommen, wie sie nach dem Mord eine Zeit lang einfach weg gewesen war. Zwar glaubte er nicht, dass sie sich besonders weit entfernt hatte, trotzdem hatte sie sich allen Anscheins nach zurück gezogen, und dafür musste es nun mal einen Grund geben. Doch wahrscheinlich hatte sie das ganze etwas schockiert, was natürlich verständlich war, immerhin war ein Mord eines Mitgliedes nie eine erfreuliche Nachricht, besonders nicht, wenn man überhaupt nicht damit rechnete. "Und du wärst wahrscheinlich wirklich in Gryffindor." fügte er mit einem leichten Lächeln hinzu, einfach weil er nicht ignorieren wollte, was sie gesagt hatte.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   So Nov 02, 2014 2:13 pm

Als Cheza bemerkte wie Zac bei ihrer letzten Frage schmunzelte brachte auch sie dies wieder zum Grinsen, bevor sie anschließend etwas überrascht und irritiert seiner Hand folgte, die sich kurz darauf auf ihre Stirn legte. "Was..?" Weiter kam sie jedoch gar nicht, denn schließlich konnte sie nur noch sehen wie er seine Auegn etwas verengte und schließlich doch antwortete. Sein zwinkern entgegnete sie jedoch nur mit einem leisen und amüsierten Schnauben, während sie ihre Arme vor der Brust verschränkte und ihn weiterhin aufmerksam und freudig anblickte.
Das sein Gesichtsausdruck anschließend ernster wurde sollte sie ja eigentlich schon gewohnt sein, dennoch überraschte es sie etwas und sie blickte ihn einen Moment lang stumm und fast schon fragend an, während sie darauf wartete das er etwas sagte. Und das tat er auch kurz darauf, in Form einer Frage die sie wieder lächeln ließ. Vielleicht hatte er ja mitbekommen, dass sie von der Bildfläche verschwunden war als der Mord kurz zuvor stattgefunden hatte, doch darum sollte er sich mal keine Sorgen machen - schließlich war sie auch ganz in der Nähe gewesen.
"Natürlich, es ist schließlich Halloween!" entgegnete sie daraufhin nur vergnügt grinsend und sah ihm in die goldgrünen Augen, während ihre Augen einen Moment lang bei ihrer nächsten Frage etwas ernster und sanfter aufleuchteten, jedoch anschließend sofort wieder so lebensfroh leuchteten wie zuvor.
Ich hoffe doch, dir geht es auch gut?" Vielleicht fragte sie dies auch, weil sie gesehen hatte wie Naya Blacksmith sich von ihm entfernte, genau sagen konnte sie es jedoch nicht. Ganz klar war jedoch, dass es ihr wichtig war zu erfahren ob es ihm denn auch gut ging, bevor sie ihn weiter vollquasseln konnte - schließlich wollte sie keinen mies gelaunten Zac unnötig nerven. Vielleicht hatte ihn der Mord an dem Mitglied ja doch sehr mitgenommen, auch wenn er im Moment nicht wirklich so wirkte und Cheza dies auch nicht hoffte. Denn natürlich war es nicht gerade erfreulich und sie war ziemlich schockiert... aber genau genommen konnte dies jeden Tag passieren und es hätte auch Cheza oder jeden anderen hier auf der Party treffen können. Man konnte nur hoffen, dass es nicht noch einen solchen Zwischenfall gab, denn Halloween wollte sich die Brünette nun wirklich nicht versauen lassen.
Grinsend nahm Cheza schließlich Zacs Worte zu ihrem ganzen Erzählten hin, während sie nur entschieden nickte und ihn freudig anblickte. "Sag ich doch!" meinte sie daraufhin nur noch zwinkernd, bevor sie sich ebenfalls kurz umsah und ihr Blick einen Moment lang an der Tanzfläche hängen blieb, an dem viele Paare tanzten. "ohh guck mal Zac!" Noch während ihrer Worte blickte sie ihn lächelnd und aus großen Augen an, mit denen sie ihn nun anblinzelte. "Lass uns Tanzen gehen, der Abend ist noch jung!" Eine stumme Bitte lag währenddessen in ihren Augen, während sie ihn nur süß anlächelte und hoffte er würde ja sagen - auch wenn sie wusste das er nicht tanzte, doch genau weil sie es wusste hing sie noch ein paar Worte daran, bevor er ihr überhaupt antworten und ablehnen konnte. "Och komm schon Zac, bitte, bitte! Ich weiß doch du kannst tanzen und heute ist Halloween, also kannst du doch mal eine ausnahme machen, oder? Tu's für mich..." Ein paar Augenblicke lang setzte sie ihren besten Hundeblick auf und blickte weiterhin in diese goldgrünen Augen, während sie ihn fast schon bettelnd ansah und ungeduldig auf seine Antwort wartete, währenddessen aber schon wieder auf ihren Füßen auf und abwippte.
An und für sich konnte man Cheza ja immer für das Tanzen begeistern - auch wenn sie es so oder so jeden Tag tat, und Tanzen konnte sie sogar noch besser als reden. Nun, vielleicht konnte sie zwar nicht mehr reden als Tanzen, aber das war bei ihr ja sowieso unmöglich. Wer konnte sich auch schon stundenlang über nur ein Thema unterhalten, ohne dass es langweilig wurde? Das war wohl eher eine Fähigkeit dieser lebensfrohen Person, aber genau die setzte sie auch immer ein. Dabei brauchte sie ja nicht einmal Luft zu holen, oder fast nicht, auch wenn es manchmal so schien als könnte sie pausenlos sprechen. Und auch wenn viele ihr vorwerfen konnten, dass man cChezas Worten nicht so recht folgen konnte, sie konnte es gewiss und erinnerte sich im Nachhinein sogar noch tage danach an all das was sie erzählt hatte. Vielleicht lag dies aber auch einfach daran, dass sie die kleinen Dinge im Leben ebenfalls interessierten und dass sie diese immer wieder neugierig verfolgte.

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Zachary Collins
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   So Nov 02, 2014 3:00 pm

Dass es Cheza gut ging, beruhigte Zachary fast schon, auch wenn er sich das kaum anmerken ließ. Immerhin, es war schon etwas besorgniserregend gewesen, als sie einfach verschwunden war, auch wenn er ihr natürlich auch zutraute, dass sie sich selbst verteidigen konnte - Trotzdem musste er dabei immer an den Abend denken, als sie bei ihm geklingelte hatte, während sie von mehreren Typen verfolgt worden war. Nun, wenigstens um einen ihrer Verfolger hatte sich Zac gekümmert, wobei er diesen natürlich nicht umgebracht hatte. Nur zusammen geschlagen, und das wirklich nicht sanft. Die Erinnerung war genauso schnell, wie sie gekommen war, wieder beiseite geschoben und Zachary konzentrierte sich auf das, was jetzt war und antwortete schließlich auch auf die Gegenfrage, die er einen Moment lang offen gelassen hatte. "Abgesehen von Skeeters Tod, der vollkommen überflüssig war." sagte er ehrlich und biss sich nachdenklich auf die Lippe. Kurz schwelgte er in diesen Gedanken, wobei man ihm ansehen konnte, dass das ganze ihn eben doch mehr belastete, als er zugeben wollte, allerdings hatte er sich selbst schon versprochen, dass er eben diese Einstellung auf später verschieben würde. Der Gang würde es so überhaupt nichts nützen, würde der Leader jetzt Trübsal blasen. Ganz im Gegenteil, besser wäre es, er ging oberflächlich gut damit um und ließ sich die Gedanken nicht ansehen, noch besser, ließ die Gedanken eine ganze Weile lang überhaupt nicht zu. Mit einer Geste seiner Hand wischte er die Worte aus der Luft, als wären sie Fliegen. 
Cheza's Bitte, die kurz darauf folgte, brachte ihn eigentlich schon sofort auf andere Gedanken. Und auch, wenn er glaubte, dass die Brünette genau wusste, was er antworten würde, schien sie es immer noch zu hoffen. Ihren Optimismus konnte man wohl nie brechen, fast schon bewundernswert. Doch trotz seiner recht guten Laune ließ er sich nicht überreden, auch wenn er Cheza nur zu deutlich ansehen konnte, wie sehr sie tanzen wollte und wie begeistert sie von dem Gedanken war, mit ihm zu tanzen. Mit einem leichten Kopfschütteln verneinte er und verschränkte dabei die Arme vor der Brust. "Du weißt, was ich davon halte, oder?" fragte er und musterte sie fast prüfend, ehe sein Blick zur Tanzfläche glitt. Abgesehen davon, dass es einfach nicht seine Art war, öffentlich besonders viel zu feiern, hatte er ohnehin nicht vor, zu tanzen. "Tut mir echt leid, aber mit mir wirst du heute nicht tanzen." fügte er mit einem leichten Rümpfen der Nase hinzu, den Blick wieder auf sie gerichtet. Zwar tat es ihm einen Moment lang leid, die Brünette zu enttäuschen, aber damit müsste sie leben - außerdem glaubte er kaum, dass sie ihm lange böse war. Oder hoffte es zumindest. Mit einer Hand fuhr er sich durch den Nacken, ehe er an seinem dunklen Shirt zupfte, was schon zur Gewohnheit geworden war.
Wobei er sich sicher war, dass Cheza tanzen würde, wenn sie wollte. Selbst, wenn sie das alleine tun müsste, so wie er sie kannte würde ihr das kaum etwas ausmachen. Andererseits hätte die Brünette wohl kein Problem damit, irgendjemand anders zu fragen, immerhin gab es in der Gang bestimmt genug Leute, die sie kannte und leiden konnte.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   So Nov 02, 2014 3:07 pm

Thalia lächelte Dean stolz an. Sie war nicht blöd und ein gewisses bisschen Intelligenz war auch in ihrem betrunkenen Kopf zu finden. Sie betrachtete ihren Tanzpartner etwas genauer und ließ den Blick über seine Tattoos gleiten. Es waren ziemlich viele. Aber das störte sie nicht. Witzig eigentlich, dachte sie sich, denn ihr Bruder war ja auch am ganzen Körper tätowiert. Vielleicht hatte er sich die Tattoos ja bei Dean, also ihrem Bruder, oder dessen Partner stechen lassen. Obwohl das relativ unwahrscheinlich war, da New York groß war und es Tattoo-Studios wie Sand am Meer gab. Außerdem, wer sagte denn, dass Dean sich seine Tattoos hatte in New York stechen lassen? Das ganze Denken über Tattoos und Deans war ihr dann doch zu anstrengend, also beschloss sie es bei ihren Überlegungen zu belassen, zog jedoch mit spitzen Fingern den Kragen von Deans Top ein Stück herunter um ein darunter liegendes Tattoo ansehen zu können. Doch sehr lang konnte sie ihre Aufmerksamkeit nicht darauf richten, denn Dean begann wieder zu sprechen. Sie wollte ihn gerade fragen, was er damit meinte, dass er später bereuen würde, doch da zog er sie schon an sich ran und begann wieder zu sprechen. Aber du hilfst mir doch schon..., begann sie in Gedanken, kam jedoch nicht weiter, da seine Lippen nur unmittelbar über ihren schwebten und ihr plötzlich ganz heiß wurde. Dean tat nicht viel, überließ ihr die Wahl ob sie wollte oder nicht. Das schätzte sie sehr. Doch weil ihre Reaktionszeit durch den Alkohol um einiges verlangsamt war tat sie erstmal nichts. Aber dann begann sie den Kuss zu erwidern. Sie versuchte daran zu denken, dass sie es für Charlie machte, oder besser gesagt für sich um Charlie eifersüchtig zu machen, aber irgendwie wollte ihr das nicht so ganz gelingen. Ob es daran lag, dass sie aufgrund des Alkohols nicht wirklich für Multitasking gemacht war oder ob es einfach daran lag, dass der Kuss ihr den Kopf verdrehte, was aber nicht wirklich an Sawyer liegen musste, denn eine Sache, die Thalia schon immer ein wenig durch den Wind gebracht hatte waren Küsse. Woran das lag wusste sie auch nicht wirklich. Sie hatte allein in der Highschool mehr Jungen geküsst als die meisten Mädchen in ihrem Leben, aber es machte sie jedes Mal ganz durcheinander - auf eine angenehme Art und Weise. Am liebsten hätte sie ihn jetzt gefragt, wie er dazu kam ihr so einen "Freundschaftsdienst", wenn man das so nennen konnte, zu erstatten, aber es erschien schlauer den Kuss jetzt nicht einfach zu unterbrechen. Sie hoffte, dass Charlie es sah, denn ein Kuss konnte ihn doch nicht ganz kalt lassen, oder? Thalia ließ ihre Hände langsam an Deans Hals herauf wandern, bis sie an seine blonden Haaren angekommen waren. Sie grub ihre Finger in seine Haare und stellte sich kurz auf die Zehenspitzen, bevor sie den Kuss unterbrach und einen Schritt zurückging. Sie sah sich ganz kurz unauffällig nach Charlie um, konnte ihn jedoch nicht sehen. Sie lächelte Dean. Gut küssen konnte er ja, das musste man ihm lassen. Sie führte ihre Hand zu ihren Lippen und berührte sie leicht, als könne sie noch eine Art Nachglühen verspüren. Sie ließ die Hand wieder sinken und sagte: "Sowas habe ich vermisst." Sie ging wieder auf Dean zu und drückte ihm ohne weiter nachzudenken wieder die Lippen auf seine.

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Dean Sawyer

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   So Nov 02, 2014 7:21 pm

Hill erwiderte den Kuss. Ein wenig Erleichterung machte sich in Sawyer breit. Er hatte ihre Worte also richtig gedeutet. Ehrlich gesagt, wäre es bestimmt peinlich geworden, hätte sie den Kuss nicht gewollt. Soviel Temperament, dass sie ihn von sich gestoßen und ihn geohrfeigt hätte, sprach er ihr schon zu. Vielleicht sogar schlimmeres. Und auf eine Szene in der Öffentlichkeit konnte er gut und gerne verzichten. Wahrscheinlich wäre Fillion sogar noch dazu kommen und dann wäre die ganze Sache sicherlich eskaliert. Vielleicht aber hätte Fillion auch nichts unternommen, hätte sich nur über die Situation amüsiert. Es war ja auch ganz egal, was hätte passieren können, denn Hill erwiderte den Kuss. Und eins musste man ihr lassen, küssen konnte sie. Auch im betrunkenen Zustand. Gut, ein Kuss war grundsätzlich nichts schwieriges, vor allem nicht in ihrem Alter, denn sie schien gerade in der Phase des Lebens, in der man genau dies viel tat - sich küssen. An jeder Straßenecke sah man Jugendliche, die sich gegenseitig absabberten als gäbe es kein Morgen. Und genau das war es. Selbst im betrunken Zustand schaffte Hill es, dass es ein Kuss war, kein jugendliches Knutschen. Und Sawyer hatte genug alkoholisierte Mädchen ihres Alters geküsst, um zu wissen, dass dies wohl nicht so einfach war. Er spürte, wie sie ihre Hände seinen Hals hinauf wandern ließ  und ihre Finger in seinen Haaren vergrub. Nicht schlecht. Es wäre eine Lüge zusagen, dass ihm der Kuss nicht gefiel und anscheinend war Hill auch nicht ganz abgetan. Fast kam es ihm so vor, als steckte doch ein wenig mehr hinter dem Kuss als nur die Absicht Fillion eifersüchtig zu machen. Keine Gefühle ihm gegenüber, nein. Wie sollte es auch, sie kannten sich kaum, doch sie schien etwas zu geben, was eigentlich in diese Situation passte. Vielleicht Einsamkeit, vielleicht Trauer, vielleicht sprach jedoch wieder nur der Alkohol oder sie küsste immer auf diese Weise. Oder vielleicht hatte er doch schon ein paar Becher zuviel getrunken und sein Hirn war vernebelter als ihm bis jetzt bewusst gewesen war. Als sie sich von ihm löste, lächelte sie. Ein Lächeln, das auf eine Art ehrlich war, dass Sawyer nicht anders konnte als schief zurück zu grinsen. Er sah ihr dabei zu, wie sie ihre Hand zu ihren Lippen hob und fragte sich, was diese junge Frau getan hatte, dass sie ihm innerhalb der wenigen Zeit, die sie miteinander verbracht hatten, auf eine Weise gefiel, wie ihm bis jetzt noch keine Frau gefallen hatte. Frauen waren für ihn bis jetzt nur auf einer sexuellen oder romantischen Ebene interessant gewesen und auf eine Art kompliziert, die Hill aus irgendeinem Grund nicht zu sein schien. Er fand sie ,so wie sie war, betrunken und fest entschlossen Fillion eifersüchtig zu machen, so sympatisch, dass er ihr seine Hilfe angeboten hatte. Vor zwei Sekunden hatte er sich noch aus Langeweile in eine Auseinandersetzung eingemischt, hatte Fillion provozieren wollen und nun stand er hier und hatte ganz offen seine Hilfe einer eigentlich völlig Fremden angeboten. Und es war ihm egal. Egal, eben weil er Hill nett fand und er hatte keinen blassen Schimmer, wie sie das geschafft hatte. Auf ihre Bemerkung schenkte er ihr nur noch ein charmantes Grinsen und dann...naja, dann küsste sie ihn schon wieder. Unerwartet. So unerwartet, dass Sawyer sich zunächst zurücklehnte, dann jedoch entspannte und den Kuss erwiderte. Während seine eine Hand ihren Weg auf ihren Rücken fand, um sie an Ort und Stelle zu halten, strich er ihr mit der anderen das braune Haar aus dem Gesicht. Eine fast zärtliche Geste, wenn man so wollte und auch der Kuss schien intensiver, vertrauter als der erste Versuch und die Weise, wie Sawyer seine Lippen auf ihren bewegte war weniger vorsichtig als zuvor. Schließlich hatte sie dieses Mal entschieden, sie hatte den Kuss gewollt und auch als er sich langsam wieder von ihr löste, um seine Lungen mit Sauerstoff zu füllen, hielt er sie weiterhin nah bei sich, die Gesichter immer noch so nah beieinander, dass er ihren warmen Atem auf seinen Lippen spürte. Man hat mir schon gesagt, dass ich eine bestimmte Auswirkung auf Frauen habe, aber dass du Romeo so schnell vergisst, konnte ich ja nicht ahnen., meinte er leise, das Grinsen wieder im Gesicht. Charlie Fillion war zwar kein Romeo, doch Hill war sicherlich eine Julia. Eine selbstsicherere, unabhängigere, weniger melodramatischere Julia, aber eine Julia und zu jeder Julia gehörte ein Romeo. Auch wenn Fillion in Sawyers Augen einen ziemlich schlechten Romeo abgab. Machst du sowas öfter? Fremde küssen, um Romeo eifersüchtig zu machen? Oder hab' nur ich bis jetzt die Ehre gehabt?, grinste er und ihre Nase leicht mit der seinen. Denn wenn nur ich in den Genuss gekommen bin, dann sollte ich mich wohl sehr geschmeichelt fühlen, dass jemand wie ich einer wundervollen Frau wie dir behilflich sein kann.

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Thalia Hill
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   So Nov 02, 2014 8:04 pm

Thalia spürte, wie Dean, der bei dem zweiten Kuss anfangs angespannt gewesen war, sich entspannte und begann über ihren Rücken und ihr Gesicht zu streichen. So absurd die Situation auch sein mochte, einer betrunkenen Thalia machte es sichtlich Spaß mit jemandem herumzuknutschen, zu dem sie sich kein bisschen romantisch hingezogen fühlte. Und so unberechenbar wie die siebzehnjährige manchmal war, konnte es auch sein, dass ihr so etwas im nüchternen Zustand Spaß machen würde. Nur dass sie da nicht so unbekümmert gewesen wäre es vor einer Party voll Gangmitgliedern und vor allem Charlie abzuziehen. Aber das war ihr im Moment ziemlich egal. Schließlich diente das Ganze ja einem Zweck. Jedenfalls in gewisser Weise. Wie gut diese Idee war würde sich noch herausstellen. Als Sawyer diesmal den Kuss unterbrach und nach kurzer Zeit einen eher spöttischen Kommentar über ihren "Romeo" losließ musste sie grinsen. "Wenn wir uns jetzt nicht so nah wären würde ich dir jetzt die Zunge herausstrecken. Aber ich glaube nicht, dass du daran interessiert bist, dass ich dir das Gesicht abschlecke", gab sie so locker zurück wie es ging, doch sie lallte jetzt noch ein wenig mehr als vorher, was verhinderte, dass die Bemerkung sehr flüssig klang. Es klang nicht doof, aber ein wenig unbeholfen. Aber Thalia merkte es kaum. Bei seinen nächsten Worten musste sie kurz überlegen, hatte aber auch darauf wieder eine Antwort parat. Die Sache mit dem Denken dauerte betrunken einfach ein wenig länger. Trotzdem antwortete sie selbstsicher, wenn auch ein wenig nachdenklich. "Fremde küssen...ab und zu mal", sie zwinkerte ihm zu, fuhr aber ernster fort: "Aber das einzige was Charlie mit Romeo gemeinsam hat, ist dass sie beides Italiener sind. Romeo hat wenigstens für Julia gekämpft. Und irgendwie glaube ich nicht, dass er eifersüchtig geworden ist. Ich bin ihm im Endeffekt scheißegal." Charlie hatte jedenfalls äußerlich keine Eifersucht gezeigt und normalerweise konnte er seine Emotionen nur schwer verbergen. Das hatte ihr an ihm gefallen. Diese Transparenz. Aber dann hatte er scheinbar grundlos Schluss gemacht. Das war's dann wohl mit der Transparenz. Sie schob diese Gedanken beiseite, denn obwohl sie wirklich geglaubt hatte, dass er wegen Luna Schluss gemacht hatte, war sie sich dabei jetzt nicht mehr ganz so sicher. Schließlich schien es nicht so als würde er sonderlich viel mit der Französin unternehmen. Aber ihr fiel auch kein anderer guter Grund dafür ein. Sie lächelte Sawyer wieder an und sagte dann frech, wie es ihre Art war: "Wenn es deinem Ego hilft, dann fühl dich dadurch geschmeichelt." Sie musste zugeben, nicht die aussagekräftigste Antwort, aber was sollte sie denn machen? Sie war weit mehr als nur beschwipst und dass sie dadurch ein wenig Kontrolle verlor störte sie schon ein wenig. Sie war halt ein kleiner Kontrollfreak, jedenfalls was ihr eigenes Leben betraf und in ihrem jetzigen Zustand hatte sie die Kontrolle zu einem gewissen Teil an ihren lieben "Helfer" übergeben. Was der damit anstellte konnte sie nicht beeinflussen. Sie schlang ihre Arme ein Stück fester um seinen Hals und sagte dann: "Ich hab Durst. Holst du mir noch was zu trinken?" Wenn sie ihn richtig einschätzte, dann würde er nicht so spießig sein ihr etwas alkoholfreies zu bringen. So wie Charlie es vermutlich getan hätte. Aber wenn Charlie sich wirklich um sie gekümmert hätte, dann hätte sie sich auch nicht betrunken.

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Cathrin Sorokin
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Gang des Charakters: South-Lemons
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island   So Nov 02, 2014 8:52 pm

Ja auch Cathrin kam gerade eben auf der Halloweenparty, aber nicht gerade weil sie Lust auf diese hatte. Wenn sie das sagen würde,wäre es so ziemlich gelogen. Allerdings hat ihr Leader die Mitglieder der Sourth Lemons aufgefordert zu kommen und dem kam sie nach.
Sie Mühe sich zu verkleiden hatte sie sich nicht gemacht, nur hat sie ein schwarzes kurzes Kleid angezogen um nicht ganz so aufzufallen. Wahrscheinlich wäre sie es aber sowieso nicht, den sie war blasser als gewöhnlich um die Nase und hatte Augenringe, die jedoch schon ganz schön geschminkt waren das sie nicht so doll waren.
Es war einfach so, die letzten drei Monate hatten die Schwarzhaarige sehr geschafft. Lag wohl dran das sie sich viel um die anderen Sorgt und auch nochmal kurz Mason einen Besuch abgestattet hat.
Doch der war nicht lang, den als sie eine bestimmt Sms bekommen hatte war sie gegangen.
Ab dann war sie eher in den Hintergrund getreten und nun war sie auf dieser Party, nicht verkleidet eigentlich, aber wiederum schon. Den ein verband zierte ihren Arm und Handgelenkt. Allerdings gibt allerdings war diesmal ein Tier schuld, sondern sie hatte eine etwas unangenehme Auseinandersetzung, von der aber niemand was weiß. Nur das diese Cat mitgenommen hat und wenn das nicht schon genug wär wurde auch noch ein Mietglied der gang umgebracht. Auch wenn Sie dieses Mädchen kaum gekannt hatte, jedoch immer wirklich gut mit ihr Auskam, machte es ihr schwer zu schaffen, aber das schüchtert sie keines wegs ein.
Erstmal schaute sie sich um und blickte durch die Massen der Menschen die hier anwesend war.
Es waren beide Leader dort und auch ein par Mietglieder von beiden Gangs, wie z.B Cheza, Charlie und da war das nicht Mason. Also waren doch allerhand von den Gangs hier. Nun gut was sollts.
Erstmal begab sie sich etwas Abseits und beobachtete.
Was Cat jedoch gerade genau fühlt ist schwer zu beschreiben, eins ist nur klar sie hatte kein gute Laune. Mal sehen vielleicht bessert sie sich noch ,weil sie von den ganzen Trubel der Party abgelenkt wird, darauf hofft die schwarzhaarige besonders.

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