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 Roosevelt Island Tramway

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BeitragThema: Roosevelt Island Tramway   Mi Jun 18, 2014 10:34 pm

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Dieses Gebiet gehört halb der 13th Street Gang. Sie verbindet den Stadtteil Manhattan mit Roosevelt Island. Hier finden ebenfalls viele Deals und Verhandlungen statt.
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   So Aug 17, 2014 11:52 pm

[After the Timejump]

Es war nicht so, dass sich Andrew nicht darauf freute, sich wieder einmal mit anderen Outsidern zu treffen, seine Laune war nur generell nicht allzu gut. Seine Geschäfte liefen in letzter Zeit immer so schleppend und er bekam mehr Expressaufträge als sonst. Als würden das die Leute mit Absicht machen, jetzt wo er einen Freund hatte - Tyler. Wenn er schon an ihn dachte, bekam er Herzklopfen. Er wusste nicht, was mit ihm passiert war in der Zeit in der er bei ihm gewesen war, aber es war wunderschön gewesen. Schon allein, wenn er an den ersten Tag dachte bei dem er sofort bei ihm übernachtet hatte. Warum genau wusste er nicht, aber es hatte sich einfach richtig angefühlt. Am Ende war er in Tylers, ihm viel zu großem, Hemd eingeschlafen und es hätte nicht perfekter sein können. Andrew seufzte leise. Im Moment stand er noch einige Meter vom eigentlichen Treffpunkt entfernt und wartete genau auf besagten Freund. Sie wollten gemeinsam erscheinen, was er selbst nicht allzu schlecht fand. Er presentierte sich schließlich gerne mit ihm, vor allem, da er in seinen Augen zumindest jetzt gerade der schönste Mann der Welt für ihn war. Ein paar Nachrichten arbeitete er noch auf seinem Handy ab, aber es war kaum Interessantes dabei. Seit heute war alles sowieso verdächtig ruhig. Die meisten Kunden hatten nämlich offenbar das, was sie wollten oder waren sich aufgrund der Gerüchte um eine baldige Schießerei nicht sicher, ob das alles überhaupt noch ankommen würde. Aber er war auch nicht blöd, heute würde er keine Lieferungen ins Gebiet der South-Lemons übernehmen, falls er überhaupt welche annahm. Heute war schließlich ein offiziell inoffizielles Treffen der Outsider und das konnte er wohl kaum verpassen. Und Naya persönlich wollte er auch nicht unbedingt in die Arme laufen, wenn sie schon offenbar fleißig auf dem Weg war. Einmal fuhr er sich durch seine gepflegten Haare und steckte schließlich sein Handy wieder weg. Er war wieder einmal überpünktlich gewesen, auch wenn es eigentlich nicht nötig war, blöde Angewohnheit.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Mo Aug 18, 2014 12:19 am

[Timejump]

Eigentlich hätte Elijah nicht im Traum daran gedacht, auf ein Outsider-Treffen zu gehen - ganz davon abgesehen, dass er kaum träumte, da seine Schlafphasen dazu viel zu kurz waren - allerdings trieb ihn die Unwissenheit über Fly an. Inzwischen war er sich fast schon sicher, dass es nichts anderes als eine extreme Halluzination gewesen war, allerdings hatte Thalia dies nicht bestätigt, weshalb ihn die ganze Sache fast schon panisch und nur noch paranoider machte, als er ohnehin schon war. Auch der fehlende Schlaf machte ihm zu schaffen, auch wenn er das eigentlich gewohnt sein müsste. Von dem Gang "Treffen" hatte er mehr schon gehört, anscheinend hatte niemand wirklich darauf geachtet, ob Leitungen oder ähnliches sicher waren. Gut und einfach für ihn, trotz seinem jetzigen Zustandes. Er näherte sich dem Treffpunkt, wirkte allerdings nicht wie jemand, der gezielt irgendwo hin lief, noch dazu blieb er in einiger Entfernung einfach stehen. Wie immer war er nicht besonders auffällig gekleidet; lediglich ein dunkelgraues Shirt und dunkle Jeans, wobei ihn das farblose nur blass wirken ließ und die Augenringe unter seinen dunklen Augen betonte. Egal. Er ließ den Blick kurz über die Umgebung gleiten, unterdrückte ein Zittern und starrte schließlich einen Typen an, der in einiger Entfernung stand und gerade sein Handy wegsteckte. Sein Handy. Elijahs fotografisches Gedächtnis verbot es ihm praktisch, irgendein Gesicht - oder eine Einbildung - zu vergessen, weshalb er sich sofort an den Ort und die Situation erinnerte, als er diesem Typen begegnet war. Natürlich, als er das Signal zurück verfolgt hatte, das von dem Handy des Fremden ausgegangen war, natürlich ohne dass dieser es gewusst hatte. Ein paar Worte hatten sie auch gewechselt, wobei gewechselt nicht die richtige Bezeichnung war, immerhin war das Gespräch ziemlich einseitig gewesen. Leicht irritiert wand Elijah den Blick wieder ab, starrte auf den Boden und wartete ab, wobei ihm kaum auffiel, dass er hin und wieder leicht schwankte.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Mo Aug 18, 2014 12:50 am

[Timejump]

In den letzten Tagen war Fly untergetaucht. Sie hatte weder Aufträge genommen, noch hätte man sie auf den Straßen sehen können. Den für ihre Tiere hatte sie dank Elijah Castell erst einmal etwas Futter gehabt, den Rest hatte sie sich schließlich einfach in der Nacht auf der Straße geklaut, ohne neugierigen Blicken ausgesetzt zu werden.
Und nun lehnte das kleine Mädchen an einem großen Pfosten und sah hinauf in den Himmel - scheinbar, denn eigentlich beobachtete sie ihre Umgebung genau. Natürlich wusste sie von den Plänen der 13th Street Gang,aber allein wegen der geplanten Schießerei kam sie lieber zum Treffen der Outsider, als sich all den lauten und erschreckenden Geräuschen auszusetzen. An diesem Tag trug Fly eine etwas engere, dunkelgraue Jeans, darüber jedoch wieder einen weiten dunkelbraunen Kapuzenpulli, der ihr fast bis zu den Knien reichte. Die Kapuze war wie gewohnt tief in ihr Gesicht gezogen, nicht einmal eine Strähne fiel heraus wie sonst, während sie einfach wartete, wie und wann das Treffen beginnen würde.
Doch generell wirkte Fly ruhiger als sonst. Nicht etwa, weil sie viel Schlaf bekommen hatte - Die Alpträume waren ja auch nicht wirklich erholsam - sondern eher, genau weil sie untergetaucht war und sich keiner großen Gefahr ausgeliefert hatte. Für ein paar Tage wenigstens schien auch Fly wie verschwunden, genau wie Leila Cassiel für tot erklärt wurde und in gewissen Sinne auch wirklich starb - natürlich nicht körperlich.
Und doch wanderten die Gedanken des Mädchens ein paar Tage zurück, zu ihrem Einbruch in die Wohnung von Elijah Castell. Er wirkte völlig aufgelöst, während Fly einfach gegangen war. Ob es ein Fehler war? Und ob er sich wohl beruhigt hatte? Fly glaubte wohl eher nicht, schließlich wird er nach ihr gesucht haben - nur leider im Internet, wo nicht einmal ihr Name existierte.
Aber auch wenn sich ein schlechtes Gewissen in ihr breit machte, so ging es sie eigentlich auch nichts an. Momentan war das Treffen der Outsiders wichtig, denn dort könnte sie weitere Informationen sammeln - und wer weiß, vielleicht war ja selbst der Hacker mit dabei und sie würde sehen ob er sich beruhigt hatte? Von jeglichen Informationen ihm gegenüber hatte sie sich die letzten Tage nämlich ebenfalls zurückgezogen, und trotz ihres kurzen Untertauchens wusste sie über alles andere wichtige auf der Straße Bescheid. Woher sie all dies wusste? Wie gesagt, man hatte sie auf der Straße nicht gesehen, aber sie könnte dennoch da gewesen sein, nur als stille Beobachterin. Doch wer wusste schon wie dieses Mädchen an ihre Informationen kam? Selbst die Leader der einzelnen Gangs wussten dies nicht, sodass auch dies wohl ein Rätsel bleiben würde.
Fly an und für sich würde wohl immer ein Rätsel bleiben, denn auch jetzt, während sie in den Himmel starrte, würde sie von der Seite eher wie ein einfaches Kind wirken, dass auf jemanden wartete oder einfach den Tag genoss, niemand würde eine Spionin, Diebin oder gar EInbrecherin vermuten - was die Rothaarige jedoch alles vereint war und vor allem konnte.
Im stillen dachte sie nun darüber nach, wer wohl alles zu diesem Treffen kommen würde. Es schien absurd, doch nachdem dieser rein gar nichts über sie entdeckt hatte vermutete sie fast schon Elijah Castell. Höchstwahrscheinlich auch das neue und ungleiche Paar, bestehen aus Andrew Chaplin und Tyler Mitchell. Wer sonst kam war wohl auch noch eine Frage, aber Fly sollte es nicht all zu sehr interessieren, sie wusste ja noch nicht einmal ob sie überhaupt zu erkennen geben würde, dass sie da war. Möglicherweise würde sie auch einfach nur zuhören was die Anderen so besprachen und nach dem Treffen gehen wie sie gekommen war: Unauffällig, lautlos und einfach nur ungesehen.
Sich selbst mit einem leisen Kopfschütteln aus den Gedanken holend ließ Fly schließlich ruhig ihren Blick durch die Gegend schweifen, wie zufällig und vollkommen unauffällig. Und doch erkannte sie so alles, was sie wissen musste, kurz bevor sie ihren Kopf wieder anhob - dadurch jedoch die große Kapuze nur weiter in ihr Gesicht fiel anstatt herunterzufallen, und erneut die Wolken am Himmel betrachtete. Also war Elijah Castell tatsächlich zu dem Treffen gekommen. Zumindest hatte sie ihn in einiger Entfernung sehen können - auffällig war er ja schon, zumindest in den Augen des Mädchens, die fand es war auffälliger müde und völlig fertig mit den Nerven auszusehen, anstatt pinke oder grelle Klamotten anzuhaben. Also war es huntertprozentig der Hacker. Des weiteren hatte sie ebenso - jedoch etwas weiter entfernt noch als Elijah - Andrew Chaplin erkennen können. Er würde entweder noch so abwarten, da er sowieso zu früh dran war, oder aber er wartete auf seinen Freund, sollten die beiden zusammen zu dem Treffen kommen wollen. Mit einem leisen Schulterzucken richtete die Rothaarige ihre Aufmerksamkeit wieder auf alles und Jeden, anstatt nur an einzelne Personen zu denken und diese analysieren zu wollen.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Mo Aug 18, 2014 10:35 am

Tyler hatte seinen Wagen in einiger Entfernung stehen lassen und ging den Rest des Weges zu Fuß. Die letzten Tage hatte er einfach so viele Aufträge gehabt. An sich war das ja immer etwas gutes und Tyler liebte seinen Job ja über alle, aber das war seit kurzem nicht mehr so. Er hatte etwas, nein jemanden, gefunden, der ihm wichtiger war als die Arbeit. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht, wenn er an seinen neuen Freund Andrew dachte. Daran wie gut seine Küsse waren, daran wie er ihn selbst beim Essen und Trainieren ablenken konnte und daran wie süß er in Tylers viel zu großem Hemd ausgesehen hatte als er schlief. Es war ein unnatürliches und neues Gefühl für ihn, das er um nichts in der Welt eintauschen wollte. Er hätte gerne mehr Zeit mit Andrew verbracht, aber ihre Arbeit hatte da nicht viel mehr als ein paar Treffen zugelassen. Immerhin konnte er ihn auf der Versammlung heute sehen, wobei das Hauptziel des heutigen Treffens natürlich das Sammeln von vielleicht wichtigen Informationen sein sollte. Es war ihm egal, wer außer ihnen sonst noch da sein sollte, aber falls er einige Namen aufschnappte würde er sie schnell auf der Datenbank seines Handys nach möglichem Kopfgeld überprüfen und abwiegen ob es sich lohnte. Obwohl er ja mit den Gedanken heute ganz woanders war. Darüber hinaus bezweifelte er, dass überhaupt einer der Anwesenden ein geeignetes Ziel waren. Als er sich näherte entdeckte er bereits Andrew, der etwas auf seinem Handy nachzusehen schien. Tyler war wirklich stolz auf sich, dass er nicht zu spät war, er war sogar ein kleines bisschen früh. Das war normalerweise nicht der Fall, aber für Andrew wollte er sich Mühe geben. Als er dann direkt vor ihm stand, gab er ihm zur Begrüßung einen Kuss auf den Mund. Und ja: Es fühlte sich immer noch so unglaublich an wie die Male davor. Er musste wirklich aufpassen nicht den Sinn des Treffens aus den Augen zu verlieren.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Mo Aug 18, 2014 12:06 pm

Elijah hatte den Blick weitgehend auf den Boden gerichtet, blieb jedoch auf der Stelle stehen und wartete ab, ob sich etwas tat. Das einzige, was einen Moment lang seine Aufmerksamkeit auf sich zog war eine Bewegung in der Nähe des Schmugglers, jedoch konnte er sich nicht lange auf den Neuankömmling konzentrieren, da fiel sein Blick auch schon auf die kleine Gestalt am Rand. Fly. Einen Herzschlag lang starrte er sie einfach nur an, bevor er ein paar Schritte nach hinten stolperte, schließlich jedoch einfach umkippte und zitternd liegen blieb. Das war zu viel. Gerade hatte er sich noch einigermaßen darauf geeinigt, dass Fly bloß eine Halluzination gewesen war und jetzt stand die Kleine auch schon fast teilnahmslos da, als hätte sie schon seid Stunden dagestanden - Wobei Elijah's Schlafmangel und die Ernährung seinen Normalzustand ja noch deutlich verschlimmerten. Er starrte in den Himmel, stieß die Luft aus und blieb einfach liegen, als hätte er keine Lust mehr, irgendwie aufzustehen und sich zu vergewissern, dass Fly wirklich dastand. Anscheinend war er nirgends sicher vor ihr, weder in seiner Wohnung, noch außerhalb der Wohnung, was ihm eine gewaltige Angst einjagte, noch dazu die Tatsache, dass in keiner Datenbank etwas über eine Fly gestanden hatte. Kein Hinweis auf ihre Herkunft, auf ihre Familie - Nichts. Selbst ihren richtigen Namen hatte er nicht herausgefunden, geschweige denn, ob es überhaupt einen richtigen Namen gab. Nach ein paar Herzschlägen hob er die Hand und bedeckte seine dunklen Augen damit, als würde die Sonne ihn blenden, auch wenn es momentan wichtigeres als das gab, immerhin fühlte er sich durch den Aufprall nicht gerade sehr gut. Mit dem Kopf war er nicht direkt aufgekommen, trotzdem schien sich alles irgendwie zu drehen, was ihn nervös und panisch machte, und auch sein Herzschlag beschleunigte fast auf das doppelte, trotzdem rührte er sich nicht.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Di Aug 19, 2014 1:31 am

Andrews Augen leuchteten interessiert auf, als er sah, wer sonst noch in seinem Sichtfeld stand. Das war doch dieser Typ in den er hineingerannt war und ihm versucht hatte zu helfen, es dann aber gelassen hatte, denn er war offenbar nicht bereit gewesen sich auch nur ansatzweise helfen zu lassen. Er sah noch immer nicht besonders gesund aus, aber diesmal würde er ihn bestimmt nicht einfach so ansprechen, denn wahrscheinlich würde er kaum etwas sagen oder gar nichts, wie letztes Mal. Er ließ seinen Blick weiter über die Anwesenden gleiten. Da war dann noch ein kleines Mädchen, das er zuerst nicht erkannt hätte, bis er endlich bemerkte, dass es Fly war. Er hatte sie eigentlich schon früher gesucht wegen der Akte über fast alle Outsider, die er zusammengestellt hatte, aber mit ihr Kontakt aufzunehmen durfte Naya jetzt wohl selbst machen. Aber er hatte ja auch keine Schuld daran, dass eben nicht alle wirklich einfach zu erreichen waren. Lange hatte er trotzdem keine Zeit mehr über seinen Beruf nachzudenken, denn dann sah er auch schon Tyler und er setzte ein sanftes Lächeln auf. Denn Begrüßungskuss erwiderte er, wobei er sich etwas auf die Zehenspitzen stellte um den Größenunterschied etwas auszugleichen. Als sie sich dann von einander lösten, umarmte er ihn und legte seinen Kopf einen Moment auf seiner Brust ab. "Ich hab dich vermisst.", murmelte er gerade laut genug, damit es Tyler verstehen konnte, ehe er die Umarmung wieder löste. Wie Elijah währenddessen umgefallen war, hatte er zwar nicht mitbekommen, aber er war trotzdem kurz verwirrt, als er ihn nicht mehr in seinem Blickwinkel ausmachen konnte, weshalb er sich umsah und Tyler dann auf den Arm tippte. "Schau mal, der ist umgekippt.", machte er ihn auf den Blonden aufmerksam, der jetzt am Boden lag. Er war sich nicht sicher, ob er hingehen sollte und helfen, denn er schien weder ohnmächtig zu sein, noch Anstalten zu machen aufzustehen. Obwohl Andrew sich als die nette Person, die er nun einmal war, natürlich Vorwürfe machen würde, wenn er es nicht täte. Trotzdem sah er einfach Tyler an, denn dieser verdiente wirklich seine volle Aufmerksamkeit. Er hatte ihn nicht umsonst vermisst, auch wenn er wusste, dass daran niemand Schuld war und er so etwas kaum verhindern konnte. Außerdem fühlte es sich noch immer so surreal an, dass er ihn seinen Freund nennen konnte. Unwillkürlich klopfte sein Herz etwas höher und er lächelte ein Stück breiter als zuvor.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Di Aug 19, 2014 9:47 am

Nur kurz richtete sich Flys Blick auf Tyler Mitchell, als dieser zu dem Schmuggler lief und ihn begrüßte. Anschließend schon senkte sie ihren Blick wieder, aber nicht, weil sie nichts interessierte, sondern eher genau aus diesem Grund. So hatte sie eben erst bemerkt, das Elijah Castells Blick auf ihr lag. Fly konnte aus den Augenwinkeln beobachten, wie er einige Schritte zurücktaumelte, das Geräusch von einem Aufprall ließ sie jedoch leicht zusammenzucken. Mit eben diesem sah sie nun doch wieder zu dem Hacker, der gerade auf dem Boden gelandet war und einfach liegen blieb. Die Rothaarige bezweifelte nicht, dass allein se schuld an dieser Reaktion war, und dennoch überraschte es sie irgendwo.
Er muss wirklich Angst haben... aber vor mir? Mit einem leisen Kopfschütteln blickte sie ihn weiterhin aus sicherer Entfernung an, bemerkte wie er eine Hand anhob um seine Augen zu vedecken. Fast schon fragend legte sie ihren Kopf anschließend schief, während sie über all dies nachdachte, derweil aber nicht ihre Umgebung aus den Augen verlor.
Es scheint ihm wirklich zu schaffen zu machen, dass er keine einzige Information außer dem Namen Fly über mich hat... Dem Mädchen war schon lange bekannt, dass Elijah einfach etwas über Andere Leute wissen musste, aber Live zu erleben wie er reagierte wennn er es nun einmal nicht tat war schon etwas anderes. Schließlich erlebte sie nicht jeden Tag, wie Jemand einfach umkippte, sobald er sie bemerkte. Okay, eigentlich erlebte sie so etwas nie.
Aber sie konnte auch nicht einfach dabei zusehen, wie er dort liegen blieb - denn scheinbar hatte er nichts anderes vor - ein schlechtes Gewissen in ihr regte sich bei dem Gedanken daran nun den Blick wieder abzuwenden und so zu tun, als wäre all dies normal. Diesem Gefühl hatte sie es shcließlich auch zu verdanken, dass sie sich lautlos von dem Pfosten stieß, an dem sie bis zu diesem Moment gelehnt hatte, und vorsichtig ein paar Schritte in seine Richtung lief. Noch einmal kurz blieb sie stehen, sah sich aus den Augenwinkeln um, ob nicht Jemand anderes ihm Hilfe anbieten wollte, doch dem schien nicht so. Aus diesem Grund hob sie schließlich ihren Kopf ein wenig an, ruhige und dunkle Augen wurden im Schatten ihrer Kapuze erkennbar. Ihre nächsten Schritte waren so fließend wie immer, jedoch auch viel ruhiger als sonst und unauffällig wie eh und je. Sie mochte es nicht auf offener Straße ienfach so lang zu laufen, aber einmal im Monat konnte man sich dies auch leisten, oder einmal im Jahr, was wohl eher auf Fly zutraf.
Doch sie hatte auch gar nicht lange Zeit darüber nachzudenken, denn schon kurz darauf blieb sie zwei Meter von ELijah Castell entfernt stehen und legte erneut ihren Kopf etwas schief, während sie ihn etwas musterte. Er sah nicht gut aus, nein eher noch kranker als letztes Mal, als Fly ihn sah. Die dunklen Augenringe und seine blasse Haut wurden von seinen Klamotten nur noch mehr betont - nicht dass Flys blasse haut durch ihre dunklen Klamotten weniger zur Geltung kam - aber bei dem Hacker war dies noch extremer.
"Hey..." murmelte sie schließlich leise und beruhigend, wie als würde sie auf ein Verschrecktes Tier zugehen und nur vorwarnen wollen, dass sie da ist.
"Hast du dich verletzt?" Die leise Stimme war viel ruhiger als das Letzte Mal, nun gut, sie war dieses Mal auch vorher nicht bei Naya Blacksmith, sodass es schon verständlich war. Dennoch verlagerte sie ihr Gewicht kurz etwas unruhig, während sie auf eine Reaktion des Blonden wartete. Hoffentlich würde er nicht allzu schlimm reagieren, jetzt wo Fly ihn angesprochen hatte. Aber es wollte ja auch niemand Anderes zu ihm kommen. verteidigten ihre Gedanken sie, dennoch war die Rothaarige sich unsicher, was der Hacker tun würde und ob es richtig war auf ihn zuzugehen.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Di Aug 19, 2014 10:57 am

Als Andrew seinen Kopf an Tylers Brust legte, drückt e ihm der Killer einen Kuss auf dem Kopf und seufzte. Es fühlte sich an, als hätte er ihn Jahrzehnte nicht mehr im Arm gehalten. Das flattern in seiner Brust hörte auch nicht auf und er wusste genau, dass Andrew seinen erhöhten Herzschlag spüren würde. "Und ich dich erst!", entgegnete er seinem Freund und verharrte eine Weile regungslos in dieser Position bevor er auf das Tippen auf seinem Arm und Andrew Worte einging. Er drehte sich in die Richtung, in die auch Andrew sah. Dort lag jemand am Boden und Tylers erste Reaktion war, nach einem Schafschützen Ausschau zu halten, der ihm wohlmöglich einen Job weggeschnappt hatte. Dann realisierte er, dass der am Boden Liegende weder tot noch verwundet war, sonder lediglich "umgekippt", um Andrews Worte wiederzugeben. Tyler wollte gerade anmerken, dass sie ihm vielleicht aufhelfen sollten, als er sah, wie eine weitaus kleinere Person, ein Mädchen, zu ihm hinging. Anscheinend war keine Hilfe mehr nötig, dachte er sich und wendete den Blick wieder zu Andrew. Dass derjenige vielleicht ein Kreislaufproblem hatte oder Zucker braucht, kam Tyler nicht in den Sinn. So weit würde er nie denken, es reichte ja, dass sich wohl schon jemand anderes um denjenigen kümmerte. Also wandte er sich wieder Andrew zu. "Ist alles klar bei dir? Gibt's was neues?", fragte er und nahm die Hand seines Freunds in die eigene.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Di Aug 19, 2014 11:37 am

Elijah hatte vorerst nicht vor, aufzustehen, und war deshalb froh, dass anscheinend niemand bereit war, zu ihm zu gehen und ihm zu helfen. Zumindest hatte er das geglaubt. Die blasse, leicht zitternde Hand hatte er weiterhin über den Augen liegen, die Augen darunter geschlossen, als würde er sich so vor der viel zu echt wirkenden Halluzination abschirmen wollen. Sein Atem ging etwas unregelmäßig, was ihn aber kaum störte, erst, als er eine helle, eher leise Stimme in seiner Nähe hörte, sog er die Luft ein und hielt diese anschließend an, bevor er die Hand von seinem Gesicht auf seinen Bauch sinken ließ, den Blick jedoch weiter in den Himmel gerichtet ließ. Gegen die Tränen, die sich in seinen Augen sammelten, konnte er nichts tun, allerdings waren es nicht genug, als dass sie über sein Gesicht laufen konnten. Das ganze war einfach zu viel; Fly's plötzliches Auftauchen, ihr Wissen über ihn, ihre nicht nachweisbare Existenz... Selbst die Tatsache, dass sie nur eine Halluzination sein könnte, beruhigte Elijah kein bisschen. Ihr Erscheinungsbild und ihr Eigenwille sprachen eigentlich dagegen, dass sie nur ein Produkt des Unterbewusstseins des Hackers war, allerdings hatte er nirgends auch nur einen Hinweis auf ihr Dasein gefunden und Thalia's Zustimmung überzeugte ihn nicht ganz. Natürlich, Thalia würde ihn nicht anlügen, davon war er überzeugt, allerdings handelte sie oft zu seinem besten und wenn sie es für das Beste hielt, ihm in Flys Dasein zuzustimmen, dann würde sie zustimmen. Als die helle, viel zu real klingende Stimme sich wieder meldete, stieß Elijah die Luft zitternd aus und sah einen Moment lang zu der Gestalt des jungen Mädchens, bevor er die Mundwinkel leicht nach unten zog und wieder nach oben starrte. Eigentlich hatten die Therapeuten ihn nicht für schizophren gehalten, aber anscheinend hatten sie sich geirrt. Mit einem Seufzen stemmte sich Elijah nach oben, kam auf die Beine und blieb kurz leicht schwankend stehen, bevor er nach dem Geländer griff und sich festhielt, um nicht sofort wieder umzukippen. Den Blick richtete er wieder kurz auf Fly, dann zurück auf den Boden. "Verstanden." murmelte er mehr zu sich selbst, als wollte er sich mitteilen, dass er verstanden hatte, dass er gestört war.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Di Aug 19, 2014 7:24 pm

Andrew konnte sich nicht helfen. Klar, er wollte seine Aufmerksamkeit ganz seinem Freund zuwenden, aber dass der blonde Kerl dort umgefallen war, konnte er einfach nicht ignorieren. Klar, das letzte Mal hatte er sich auch nicht helfen lassen und wahrscheinlich würde er dieses Mal auch nicht besonders weit kommen vor allem mit so jemanden wie Fly, die wahrscheinlich auch nicht besonders viel sagen würde. Er wandte seinen Blick kurz zu Tyler und nickte leicht. "Ja und nein. Also es ist alles in Ordnung soweit, aber Neues gibt es nichts und bei dir?" Er sah ihn zwar neugierig an, aber sein Blick rutschte schlussendlich doch wieder zu dem kleinen Mädchen und dem blonden Jungen. Einen kurzen Moment überlegte er noch hin und her, ehe er seine Hand aus der von Tyler löste, ihn entschuldigend ansah und ein leises "Sorry." murmelte und sich zu den beiden Gestalten aufmachte. Er konnte sie nicht einfach ignorieren, denn das war einfach nicht seine Art. Vor allem, weil es ja sein konnte, dass er sich beim Hinfallen verletzt hatte, auch wenn man eigentlich nichts sehen konnte. Er war zwar inzwischen aufgestanden, sah aber noch immer ziemlich erbärmlich aus. Er musterte die Situation etwas verwirrt und ließ seinen Blick zwischen der Rothaarigen und dem Blonden hin und her schwenken. Er schien wirklich Angst zu haben, weshalb er Fly fragend ansah. "Ist alles okay bei euch?", fragte er mit besorgtem Gesichtsausdruck und verstand die Situation nicht ganz. Hatte er etwa vor Fly Angst? Aber wieso? Sie war keineswegs in der Lage ihm etwas anzutun, außer ihn zu beklauen. Verwirrt fuhr er sich einmal durch die Haare, ehe er den blonden Typen musterte. Er sah beinahe noch schlimmer aus, als bei ihrer ersten seltsamen Begegnung und schon allein diese Erkenntnis tat ihm ein bisschen weh. Er hasste es, wenn es Menschen schlecht ging, aber trotzdem konnte er sich keinen Reim aus diesem Typen machen. Wenn er zumindestens etwas gesagt hätte zu ihm damals, aber offensichtlich war er wohl ein wirklich schwieriger Fall. Wie Fly aber auch.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Di Aug 19, 2014 7:47 pm

Tyler schüttelte den Kopf. "Nein, nichts Neues." Er lächelte ihn an, aber das lächeln verschwand in einen fast besorgten Ausdruck, als Andrew seine Hand löste und auf den Blonden zusteuerte. Er folgte ihm in dichtem Abstand. Er würde selbstverständlich mit gehen. Auch wenn er wirklich keinen Grund dazu sah. Dem Kerl war ja nichts passiert. Gut sah er zwar nicht aus, eher ziemlich mitgenommen, als ginge es ihm übel oder als leide er unter akutem Schlafmangel, aber er konnte sich doch sicher um sich selbst sorgen. Er sah nicht aus, als wolle er Hilfe in Anspruch nehmen. Außerdem war doch diese Rothaarige bei ihm. Die konnte doch sicher helfen. Andrew war wirklich ziemlich fürsorglich, was fremde angingen. Nicht das das Tyler gegen den Strich ging, es störte ihn nicht im Geringsten. Er fand es sogar total süß. Aber zugegeben, er fand ja grundsätzlich momentan alles an Andrew entweder süß oder verführerisch. Er platzierte sich hinter Andrew, als dieser stehenblieb und fragte ob alles in Ordnung sei und sah dabei ein wenig aus wie ein Koloss, so wie er hinter dem sichtlich kleineren Andrew hervorragte.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Di Aug 19, 2014 8:27 pm

Ein wenig verwirrt war Fly schon, als sie bemerkte wie Elijahs Augen kurze Zeit glasig wurden - war er sehr in Gedanken oder waren das tatsächlich Tränen? Doch länger hatte die Rothaarige gar nicht, um darüber nachzudenken, denn schon bald darauf stand der Hacker langsam auf, auch wenn er kurz etwas schwankte. Doch Fly rührte sich währenddessen nicht sehr, trat mit einem Fuß nur wenige Milimeter zurück, bevor sie ihn kurz musterte. Er sah wirklich ziemlich schlimm aus... anscheinend konnte er in letzter Zeit noch weniger schlafen und so als hätte er viel gegessen sah er auch nicht aus. Schon traurig, dass solche klugen Köpfe meist in den gebrochensten Seelen lagen - bei Fly war es ja nicht anders. Doch ihre Augen blieben weiterhin ruhig auf den Blonden gerichtet. Verstanden... Völlig verständnislos und fragend legte sie bei diesem Wort schließlich ihren Kopf schief, während sie ihm für einen Moment in die Augen sah. Das war weder eine Antwort auf ihre Frage, noch sagte es im generellen irgendetwas aus. Aber es schien sowieso mehr an Elijah selbst gerichtet zu sein, sodass Fly nur so verharrte und kurz wartete. Als sie gerade ihre Lippen einen Spalt breit öffnete und erneut etwas sagen wollte bemerkte sie jedoch etwas aus den Augenwinkeln. Aufmerksam senkte sie ihren Blick kurz und drehte ihren Kopf unauffällig zur Seite. Von außen hin würde es wohl nur so wirken als blickte sie auf den Boden, aber aus den Augenwinkeln beobachtete sie exakt die Bewegung, die sie schon vorher bemerken konnte - und vor allem hatte sie einen Blick auf sich gespürt. Andrew Chaplin und Tyler Mitchell, wie sie im nächsten Moment erkennen konnte. SIe sah es nicht nur an der Größe und vor allem dem Größenunterschied der beiden, sondern beobachtete auch aufmerksam die genauen Bewegungen und die gesamte Haltung von ihnen.
Und dennoch zuckte sie bei der Frage ein wenig zusammen, ob es nun allein den Grund hatte, dass sie vorgab die beiden vorher nicht bemerkt zu haben oder ob sie sich ehrlich erschreckte konnte man jedoch beim besten Willen nicht sagen.
In einer kaum verfolgbaren Bewegung stellte sie jedoch einen ihrer Füße nur einen kleinen Schritt zurück und drehte sich ziemlich schnell so, dass sie zur einen Seite den Killer und Schmuggler hatte und zur Anderen den Hacker. Jedoch war sie ein wenig mehr zu Tyler und Andrew gedreht, da die beiden eine größere Gefahr für sie darstellten. Mit einem stillen Schlucken bemerkte sie wie sich ein mulmiges Gefühl in ihr breit machte. Mussten denn gerade beide rüberkommen. Ohne auf die Frage zu achten ging sie nun vorsichtig einige Schritte zurück, sodass sie nun halb neben Elijah Castell stand - noch immer mit über zwei Metern abstand, wie sich verstand - jedoch nun einen besseren Blick auf die beiden Männer hatte. Unruhig zog sie ihre Kapuze tiefer und zog auch wieder ihre Ärmel gänzlich über ihre Hände, ehe ihre dunklen Augen für einen Moment eben jene Männer musterte und sie schließlich den Blick senkte. Mit Andrew Chaplin hatte sie schon oft zu tun gehabt, eigentlich ein recht netter Zeitgenosse... eigentlich, Fly hatte da nämlich eine andere Auffassung von nett und Männer waren bei ihr generell schon einmal eine größere Bedrohung als Frauen. Aber Tyler Mitchell.. er kannte sie nicht, aber sie kannte ihn. Andrew Chaplin und Tyler Mitchell... murmelte sie nur leise und kaum verständlich, während sie in Gedanken dem noch einige weitere Informationen hinzufügte. Das sie ein Paar waren war weder zu übersehen, noch überraschte es die Rothaarige - sie wusste es ja schließlich seit dem Tag, an dem sie zusammenkamen.
Zu ihrem Leidwesen wurde das Mädchen wieder viel unruhiger als zuvor und verlagerte ihr Gewicht immer mal wieder auf das jeweils andere Bein, während sie angespannt nachdachte was sie jetzt tun sollte. Währenddessen bemerkte sie schon gar nicht mehr, wie sie sich nachdenklich auf die Unterlippe biss. Wenn ich jetzt abhaue... bringt das niemandem außer mir selbst etwas, außerdem ist ja immer noch das Treffen der Outsider... da muss ich dabei sein... Nicht dass es neue Informationen für sie geben würde, aber die Eindrücke der Anderen Leute waren genauso interessant wie Neuigkeiten von der Straße, denn sie sagten ebenso viel aus wie solche Informationen. Vorerst aber sollte sie sich erst einmal aus dieser Situation bringen und vor allem Ruhe bewahren. DIe Tatsache, dass vor ihr gerade aber für ihr Verhältnis ziemlich große Männer waren - darunter auch noch ein Killer - half ihr dabei leider nur wenig oder kurz gesagt gar nicht. Auch wenn Andrew wohl nur hier war um zu helfen - wie seine Worte auch aussagten - linderte das nicht ihre Unruhe. Und der große Klotz hinter ihm, Tyler, war zwar nicht sehr intelligent - um es nett auszudrücken - aber er war verdammt stark und gut in seinem Job. Ein erneutes Schlucken seitens Fly folgte, auf die Worte von Andrew reagierte sie gar nicht, für andere würde es wohl auch so scheinen als hätte sie sie gar nicht mitbekommen, so starr wie ihr Blick auf den beiden lag und doch wieder irgendwo auf den Boden gerichtet war. Was jedoch nur die Leute wussten, die schon mit ihr zu tun hatten: Ihr Blick lag überall, auch auf Elijah, selbst wenn es nicht so schien. Doch der Hacker war momentan ihr kleinstes Problem. Und wieder einmal richtete sie schlussendlich ihren Blick eingeschüchtert auf den Boden, während sie ieinfach nur abwartete. Elijah könnte schließlich ihrer Meinung nach auch etwas sagen... auch wenn Andrew sie bei der Frage angesehen hatte.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Di Aug 19, 2014 9:03 pm

Elijah hoffte inständig, dass Fly nicht antworten würde, was sie zu seinem Glück auch nicht tat, allerdings dauerte es nicht lange und Andrew sowie der der andere Kerl näherten sich ihm und Fly. Er hob leicht irritiert und perplex den Blick, starrte Andrew an und beobachtete, wie dieser zuerst ihn und dann Fly ansah. Er sah Fly an. Seine Frage brachte Elijah schließlich ganz aus dem Konzept und er musste sich sichtlich anstrengen, nicht wieder umzukippen. Entweder er war jetzt schon so gestört, dass sich die Worte in seinem Kopf selbst verbesserten und er Fly, die er nur als Produkt seines Unterbewusstseins betrachtete, in alles mit einbaute, Fly existierte wirklich oder Andrew war genauso gestört wie er - was er weder hoffte, noch wirklich glaubte.
Trotz dass Elijah sonst eigentlich immer logisch dachte und auch so intelligent genug war, um Einbildung von Realität zu unterscheiden, waren seine Gedanken momentan zu wirr, um besonders klar zu denken - und das überforderte ihn, was man ihm ansah und auch anmerkte. Er starrte Andrew sichtlich geschockt an, mit einem fragenden und gleichermaßen entsetztem Glanz in den Augen, bevor er blinzelnd den Blick abwand, als wäre er wieder zu sich gekommen. "Nein. Ich bin gestört." antwortete er überraschend deutlich und ruhig, auch wenn der Inhalt seiner Worte wahrscheinlich umso unverständlicher war - Aber angeblich half es, man fand sich mit einer Sache ab, anstatt sie wieder und wieder abzustreiten. Zwar passte dieses Verhalten so garnicht zu dem Hacker, aber momentan war er zu irritiert, um überhaupt irgendeinem Verhaltensmuster zu folgen. Er hob die Hand und legte sie auf seinen Kopf, bevor er sich wegdrehte und nach vorn starrte. Momentan wollte er nicht sehnlicher, als nichts zu spüren.
Keine Angst, keine Verunsicherung, keine Verfolgung, einfach nichts. Wieder sammelten sich wenige Tränen in seinen Augen und er fragte sich innerlich, wie weit er es noch schaffen würde, jedoch wurde dieser Gedanke schnell wieder von seiner Angst und seiner Unsicherheit und den allgemein wirren Gedanken verdrängt. 18 war doch ein schönes Alter, um abzuschließen. "Nein." Er schluckte, ließ die Hand sinken und hob leicht das Kinn, während er die Schultern straffte. Etwas Selbstvertrauen. Er wusste, dass er schwach war, allerdings wusste er auch so einiges über den Einfluss der Ausstrahlung. Er schüttelte langsam den Kopf, bewegte sich nicht vom Fleck und hielt sich weiterhin fest. "Seht ihr sie?" fragte er, diesmal etwas leiser aber trotzdem verständlich, auch wenn er zugegebenermaßen Angst vor der folgenden Antwort hatte. Wenn sie wirklich existierte, hieß das, es eine Person, die fast alles von ihm wusste, während er nur einen Namen hatte - wobei dieser nichts wert war. Er löste den Blick von der Ferne und senkte ihn auf den Boden, vobei er auch den Kopf leicht hängen ließ.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Di Aug 19, 2014 9:52 pm

Mehr als einen leichten genervten Seufzer hatte Andrew wirklich nicht übrig für die beiden. Sie hatten offenbar genauso wenig Ahnung von der gesamten Situation als er selbst als komplett Außenstehender. Naja, komplett dann auch nicht, aber es war offensichtlich, dass Fly zumindest Tyler als Bedrohung sah. Was lächerlich war, da von ihr fast kaum Akten existierten und sie noch nicht einmal ansatzweise auf der Kopfgeld-Liste stand, es sei denn das hatte sich in den letzten 24 Stunden geändert. Davon abgesehen, dass sie dann wohl schon länger tot wäre. Plötzlich kam der Blonde dann aber doch zu Wort. Nicht, dass es ihm viel weiterhalf, was er sagte, aber offenbar dachte er, dass er halluzinierte oder so etwas ähnliches. Da Andrew aber sowieso es schon hasste, wenn er eine Situation nicht überblicken konnte, machte das das auch nicht unbedingt besser. Er atmete also ein paar Mal tief durch und fuhr sich kurz über das Gesicht, bevor er sich kurz überlegte, was er sagen sollte. Es fielen ihm so einige Dinge ein, aber vermutlich war das nicht die beste Idee, so schwierig wie die beiden nun einmal waren. Er seufzte erneut, ehe er sich Elijah zuwandte. "Natürlich kann ich sie sehen. Das ist Fly. Nervigste, raffinierteste, unauffälligste und best informierteste Diebin in ganz New York. Sie ist wirklich da, auch wenn ich mir sicher bin, dass nicht einmal Naya sie ausmachen könnte, wenn sie selbst es nicht wollte. Aber scheint so als hätten wir Glück heute. Nett dich wiederzusehen, übrigens." Er war zwar etwas gereizt, bemühte sich aber das alles halbwegs nicht nach außen dringen zu lassen. Er wollte den beiden zwar keine Angst einjagen, aber er vermutete, dass es auf die ganz freundliche Tour auch nicht ging. Sie waren immerhin Outsider und zumindest Fly war auf keinen Fall unschuldig, auch wenn sie so eine zarte Gestalt war. Besagter wandte er sich auch zu und musterte sie einmal von oben bis unten. Der eingeschüchterte Blick zu Boden sagte wohl alles. "Ich bin keine Gefahr, aber das solltest du wissen. Tyler müsstest du eigentlich auch schon längst kennen und durch deine Informationsquellen weißt du auch bestimmt, dass du nicht auf der Liste, der Leute stehst, die für Kopfgeldjäger interessant wären. Wir haben also nicht vor dich anzugreifen oder dich zu verletzen, Fly." Vor allem zu den letzten Worten hin, ließ er seine Stimme etwas sanfter werden. Er wusste, dass sie noch relativ jung war und auch meistens schüchtern, weshalb sie ihm schon etwas leid tat. Aber ein solches Verhalten hatte zumindest bei ihm keinen Grund, vor allem, da sie sich eigentlich schon kannten. Nicht besonders gut, aber als Schmuggler und Diebin beziehungsweise Spionin hatte man dann doch miteinander zu tun, ob man wollte oder nicht. Er sah also abwartend zwischen den beiden Gestalten vor sich hin und her.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Do Aug 21, 2014 8:29 pm

Tyler beobachtete die ganze Szene etwas unbeeindruckt. Um ehrlich zu sein war er froh, dass Andrew das Reden übernahm. Das schien dann doch seine Stärke zu sein. Denn Tyler war eher ein Mann der Tat. Wieder ein Punkt in dem er und sein neuer Freund sich bestens ergänzten. Etwas irritiert musterte Tyler dann Elijah, als dieser tatsächlich fragte, ob sie denn die Rothaarige ihnen gegenüber sehen konnten. Er sagte nichts, runzelte aber die Stirn darüber. Welche Drogen dieser Kerl auch genommen haben muss, sie musste genial sein, wenn er schon glaubte ein Mädchen, das so real vor ihnen stand, nur eine Halluzination war. Er musste Andrew unbedingt danach fragen. Das Zeug musste reinhauen. Das einzige was ihn etwas abschreckte war jedoch die körperliche Verfassung des vermeintlichen Junkies. Er sah ziemlich fix und fertig aus. Das war wohl meistens das Problem bei Drogen. Sie würden sein makelloses Erscheinungsbild doch beeinträchtigen. Deshalb rauchte sich Tyler lieber die halbe Birne weg. Denn sehr viel zu verlieren gab es im Oberstübchen bei ihm nicht unbedingt. Er unterbrach seine Gedankengänge, als Andrew wieder begann zu sprechen und das rothaarige Mädchen als Fly vorstellte. Den Namen hatte er zwar irgendwo schon mal gehört, schien aber nicht relevant zu sein. Und Andrews Worten nach zu urteilen schien dieses Mädchen eine enorme Informationsquelle zu sein. Nichts was Tyler unbedingt brauchte, denn seine Opfer waren in der Regel schnell zu finden. Er nickte aber artig, als Andrew erwähnte, dass sie ihr nicht schaden wollten. Wieso er das sagte wusste Tyler nicht so recht, schließlich wäre sie schon längst tot wenn er es auf sie abgesehen hätte.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Do Aug 21, 2014 9:17 pm

Fly starrte weiterhin auf den Boden, schien mit ihren Gedanken und auch mit dem Blick aber völlig im Geschehen zu sein. Sie war schon etwas verwirrt, als Elijah meinte, er sei gestört... aber sie verstand ihn einfach nicht und hatte sich damit schon zufrieden gegeben. Bei seiner anschließenden Frage legte sie ihren Kopf jedoch so schief, dass sie zu ihm hinüber sehen konnte. Dachte er wirklich, sie sein einzig und allein in seinen Gedanken, sie sei einfach nur eine Halluzination?
Schön wärs... Leise mit den Kopf schüttelnd biss sie sich erneut kurz auf die Unterlippe, bis schließlich Andrew das Wort erhob. In genau diesem Moment, als er sie gerade allen vorstellte, hob sie ihren Kopf wieder an und blickte den Schmuggler interessiert an. Das ist Fly. Nervigste, raffinierteste, unauffälligste und best informierteste Diebin in ganz New York.
Für einen kleinen Moment leuchteten die dunklen Augen etwas heller auf - was jedoch auch nur an dem Licht liegen könnte - und doch verstärkte sich das mysteriöse Glitzern in ihnen um ein vielfaches. Interessant zu wissen wie andere sie so einschätzten... und Andrew wusste da noch ziemlich viel von ihr, andere hätten nicht mal ihren Namen oder überhaupt eine einzige Eigenschaft von ihr gewusst. Nachdenklich nickte sie jedoch nur etwas, wie um seine Worte zu bestätigen. Sie waren alle richtig. Niemand - selbst Naya Blacksmith- konnte sie finden, wenn sie es nicht wollte.  Bei den letzten paar Worten nickte sie jedoch nur etwas mehr, sah ihm für einen Moment in die Augen... und schwieg weiterhin.
Sie hörte etwas aus seiner Stimme heraus... war er gereizt? Ja, so hörte es sich an... aber Elijah Castell und Fly waren auch nicht unbedingt die besten Gesprächspartner, die man sich wünschen konnte. Dennoch machte sie allein dieser Unterton in seiner Stimme, den er zwar zu unterdrücken versuchte, Fly jedoch heraushörte - da sie schon viel mit ihm zu tun hatte in all der Zeit- etwas nervöser. Aus diesem Grund richtete sie erneut die Ärmel ihres Oberteils, zog sie über die blassen Finger. Unter dem musternden Blick senkte sie jedoch erneut eingeschüchtert ihren Blick, auch wenn Andrew ihr bisherig nie etwas getan hatte. Doch sie wurde neugierig, als er genau sie ansprach, und hob so auch vorsichtig ihren Blick wieder. Zuerst jedoch fielen ihre Augen auf Tyler, den sie erneut kurz musterte und dann zu Andrews Worten unauffällig nickte.  Sie wusste genug über den Kopfgeldjäger und alles andere, um zu wissen dass sie zwar gehasst wurde von vielen leuten, jedoch nicht auf einer solchen Liste stand. Und dennoch ist er ein Killer.
Unwirsch schüttelte sie diesen beängstigenden Gedanken ab, auch wenn ihre Augen für einen Moment ihre Angst verrieten. Die dunklen Augen blickten für einen weiteren Moment in die des Schmugglers, während er seinen letzten Satz aussprach.
Wir haben nicht vor dich anzugreifen oder dich zu verletzen.  Ängstlich weiteten sich die dunklen Seelenspiegel der Rothaarigen, ließen für einen winzigen Moment ihre wahre Farbe erahnen, bevor sie vollkommen verängstigt zurückstolperte. Wild schüttelte sie zweimal ihren kleinen Kopf, wobei ihre Kapuze tiefer in ihr Gesicht fiel und nun auch wieder ihre Augen verdeckte, dadurch jedoch auch einige Strähnen aus dem dunklen Stoff herausfielen.
Nein! Das... Das konnte nicht sein! Das durfte nicht sein! Andrew Chaplin war keiner von ihnen. Er... hatte nichts mit ihnen zu tun!
Unwillkürlich sammelten sich Tränen in ihren großen Augen, die man durch ihre Kapuze erst bemerkte, als sie langsam über ihre blasse Wange liefen. Bilder tauchten vor ihrem Inneren Auge auf, Bilder... die sie erinnerten. Die sie an Damals erinnerten. Plötzlich war sie nicht mehr bei Tag an diesem Ort, es war mitten in der Nacht und sie befand sich in einer kleinen Gasse. Vor ihr standen nicht die drei Männer, es war eine Gruppe von Jugendlichen... das Mädchen selbst war viel Kleiner, noch zarter als sie es heutzutage noch war. Ihre Gegenüber waren nur als dunkle Gestalten zu erkennen... und sie hatte mehr als nur Angst. Aber plötzlich erhob sich eine sanft scheinende Stimme unter ihnen. "Wir haben nicht vor dich anzugreifen oder zu verletzen.... Vertrau mir." Worte, die so vertraut klangen... jedoch in einer völlig anderen Zeit, an einem völlig anderen Ort und zu einem so unterschiedlichen Grund gesprochen wurden, dass man keinen Zusammenhang sehen sollte. Und doch waren es die selben Worte und Fly fing stark an zu zittern.
Stimmen verworren sich in ihrem Kopf, erst nett und sanft.... und später immer drängender, immer böser und härter. Ohne es zu merken presste die Rothaarige ihre zitternden Hände auf ihre Ohren, wodurch man kurz einen  Blick in ihre panischen Augen erhaschen konnte. Das erste Mal seit langer Zeit konnte man wohl ansatzweise sehen, was dieses Mädchen alles erlebt haben musste... aber niemand würde es je verstehen können, da niemand es miterlebt hatte und wusste wie zerstört das Mädchen dadurch war.
Ein ersticktes "Nein! entrang sich ihrer Kehle, jedoch war es kaum mehr als ein leises Wimmern, an Niemanden gerichtet... doch, vielleicht an Flys eigene Gedanken. Es sollte aufhören! Diese Erinnerungen... sie waren einfach unerträglich! Und ein leises und verzweifeltes, kaum wahrnehmbares Schluchzen entkam dem sonst so stillen Mädchen, bevor sie fest ihre Zähne aufeinanderbiss um kein Geräusch von sich zu geben.
Genau mit diesen Worten hatte es begonnen... diese Worte hatten sie noch mehr zerbrochen, als sie es vorher schon war. Sie waren nett zu ihr gewesen, haben ihr die besten Freunde vorgespielt, wollten scheinbar ihre Familie ersetzen... und hatten es doch nie wirklich geschafft. Aber plötzlich waren sie umgesprungen, haben begonnen die Rothaarige zu benutzen... und sie schließlich halb tot in den Dreck geworfen und liegen gelassen. Einfach so! Mit gehässigen Worten und einem bösen Lachen, als hätten sie dies schon so oft getan und würden sich freuen das Leid anderer zu sehen! Wahrscheinlich haben sie dies aber wohl auch genossen... eine noch leichte Beute, einfach nur ein kleines Mädchen, völlig ängstlich von all dem was sie schon gesehen hatte. Doch damals hatte sie noch keine Ahnung!
Jedoch war die Rothaarige nicht liegen geblieben, sie hatte sich aufgerappelt... und irgendwie hatte sie es schließlich auch geschafft zu überleben. Nicht ohne Schäden verstand sich, aber sie hatte Mauern um sich herum errichtet. Mauern, die nur zerstört werden konnten, wenn Jemand die Richtigen Worte fand. Sonst war sie die stille Beobachterin... sie hatte sich seit damals durch ihr Leben geschlagen. Als verdammtes Kind! Doch durch genau dieses Erlebnis wurde sie wohl mit am meisten geprägt, dadurch.. und durch das Feuer. Mit all dem was sie erleben musste, wurde sie unauffälliger, leiser - ja heute sogar lautlos. Heute war sie einer Perfektion ihrer Fähigkeiten ziemlich nah, und ihre Fähigkeiten waren genau das, was sie nun einmal immer und tagtäglich tat. Sie stahl, brach irgendwo ein... und sammelte unzählige Informationen.
Die Rothaarige war zerbrechlich, ja sogar gebrochen... aber sie hatte alles überlebt. Ohne auf all die Tränen zu achten richteten die dunklen Seelenspiegel nun wieder auf den Schmuggler.
Sie wurde zu oft gebrochen, um diesen Worten überhaupt einen Funken Wahrheit zusprechen zu können. Zu oft hatte man ihr gesagt, sie solle vertrauen.. und heute ließ sie niemanden mehr an sich heran. Sie alle konnten sie foltern, konnten sie erpressen und schließlich genauso liegen lassen wie Sie es damals taten... aber sie konnten sie nicht zerstören. Das konnte niemand. Denn ganz tief in ihrem Inneren konnte keiner sie mehr berühren. Niemand sollte je eine Bindung zu ihr aufbauen, nur um sie späterhin wieder verletzen zu können. Niemand
Sie zitterte noch immer stark, stumm liefen Tränen ihre Wange hinab... aber ihr Blick fixierte die Augen von Andrew. Nicht etwa voller Hass, nein... voller Trauer, Angst, Unsicherheit... alles Gefühle, mit denen sie mittlerweile umgehen konnte. Und doch war dort etwas anderes, dieses dunkle Glitzern in ihren Seelenspiegeln, dass sie immer an sich trugen... was dies war wusste niemand, vielleicht ein Zeichen von Leben? Ein kleiner Funken Hoffnung, den sie eigentlich gar nicht besaß? Man wusste es wohl nicht.... aber egal was es war, es schützte sie davor vollständig zu verzweifeln. Und auch jetzt wöllte das Mädchen lieber weglaufen.. wollte verschwinden so schnell sie konnte, aber sie blieb stehen, zitternd und doch starr vor Angst... unter Schock von ihren ganzen Erinnerungen, die sie noch immer durchfluteten mit den schrecklichsten Bildern. Wir haben nicht vor dich anzugreifen oder dich zu verletzen... Und mit diesen Worten - die die Rothaarige fast lautlos mitflüsterte- entstand das Mädchen, was nun vor ihnen stand. Mit diesen Worten wurde Fly geboren.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Do Aug 21, 2014 9:51 pm

Elijah war nicht gerade beruhigt über die Tatsache, dass Andrew Fly sah und anscheinend auch kannte. - wobei Elijah nicht ganz zustimmen konnte, unauffällig war sie für ihn keinesfalls. Wohl eher auffallend unauffällig, aber er hatte ja sowieso eine andere Auffassung als richtig Tickende wie Andrew. Er schluckte, drehte sich um und starrte Andrew einen Herzschlag lang an, bevor sein Blick zu Tyler glitt und er auch diesen einen Moment lang fixierte. Was es war, dass den Fremden seinem Ausdruck nach so faszinierte, konnte Elijah nicht sagen, allerdings interessierte es ihn im Augenblick kaum und er richtete den dunklen Blick schlussendlich auf den Boden. Fly existierte. Sie wusste über ihn bescheid. Vermutlich wusste sie mehr, als er Naya je preisgegeben hätte und wer konnte ahnen, wie viel jemand, der es sehnlichst wollte, aus ihr herauslocken würde? Nicht sehr beruhigend.
Er hörte Andrew nur mit halbem Ohr zu, immerhin wurden die Worte des Schmugglers durch Elijah's eigene Gedanken schon übertönt, noch dazu ein stetiges Rauschen in seinem Ohr, das von seiner Nervosität zeugte. Einbildung natürlich. Fast instinktiv stieß er die Luft aus und schüttelte den Kopf, um wieder Klarheit in seine Gedanken zu bringen, allerdings hatte er keine Chance dazu, immerhin reagierte Fly, die mit Abstand neben ihm stand, auf etwas, was Elijah nicht mitbekommen hatte, nicht ganz positiv. Er konnte aus dem Augenwinkel sehen, wie sie zurück stolperte. Elijah drehte den Kopf, um sie ganz zu sehen, und konnte gerade noch einen Blick auf ihre blau glänzenden Augen erhaschen, da schüttelte sie auch schon den Kopf und ließ die Kapuze halb über ihre Augen fallen. Was auch immer es war, was sie so verschreckt hatte, es konnte keine schöne Erinnerung gewesen sein, doch vermutlich war diese Feststellung unnötig, denn jeder hätte das erkannt. Stumm beobachtete Elijah, wie Tränen über die blasse Wange des Mädchens kullerten und an ihrem Kinn abtropften, bis sie schließlich in ihrer zu weiten Kleidung versickerten. Ein paar Herzschläge lang schien sie fast wie in Trance, vermutlich kam es ihr länger vor, als es tatsächlich gewesen war, doch schließlich hob sie den Blick und sah zu Andrew, stares Zittern schüttelte ihren zierlichen Körper.
Elijah selbst stand nur da und beobachtete sie. Zwar konnte er sie nicht einschätzen und auch sonst hatte er keine Ahnung, welcher Satz oder welcher Ausdruck von Andrew sie zu einer solch heftigen Reaktion getrieben hatten, jedoch hatte er genug Ahnung von Psychologie, dass er sich schlussfolgern konnte, dass ihr das, was sie gesehen oder gehört hatte, bekannt vorgekommen war. Nicht, dass er irgendeine Ahnung von Leben hätte, aber er kannte es, wie Psychologen Reaktionen aus ihren Patienten herauskitzeln wollten, wieder und wieder, bis man praktisch gewaltsam therapiert worden war. Keine schöne Prozedur, die meisten zerschellten einfach wie Glas udn eben das war es, weshalb er selbst darauf verzichtet hatte. Letzten Endes war es doch sowieso egal. Zusammen leben, alleine sterben. Und auch Fly schien das begriffen zu haben, immerhin sagte sie nichts, keine Erklärung, selbst ihr Schweigen war so geladen, dass es schon wirkte, als würde sie Pläne schmieden, aber was sollte sie schon planen?
Elijah wusste es nicht, und auch sonst wusste er nicht, wie er hätte als durchschnittlicher 18. Jähriger reagieren sollen. Sie trösten? Sie schien ohnehin scheu zu sein, wieso sollte sie das Erlebte also mit ihm teilen? Wahrscheinlich hätte er sowieso mit als Desinteresse getarntem Schutzmechanismus reagiert, sinnlos also. Außerdem wusste er immernochnicht, was er von ihr halten sollte. Sie war klug, sie wusste alles, sie war also gefährlich für jemanden wie ihn. Bedrohlich, trotz ihrer Erscheinung. Wer würde denn schon vermuten, dass in ihr eine Diebin steckte? Die die es taten konnten sicherlich nicht wissen, ob in ihr nicht auch noch etwas anderes steckte. Etwas bedrohliches vielleicht. Etwas, was Elijah dazu zwang, Abstand zu halten und Respekt zu zeigen.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Fr Aug 22, 2014 1:01 am

Andrew war schockiert über ihre Reaktion. Er hätte mit fast allem gerechnet, aber das hier war schon relativ übertrieben, wenn man an seine Worte dachte. Außerdem hatte er das alles doch eigentlich relativ sanft formuliert oder? Irritiert musterte er die kleine Rothaarige ohne zu wissen was er tun sollte, um das alles besser zu machen. Er war doch sowieso schon ein Typ, der gerne mitfühlte, da konnte er ein weinendes Mädchen auch nicht haben. Vor allem keines, das so zerbrechlich wirkte. Und er hatte das Gefühl, dass sie es auch war, zumindest innerlich. Er kannte sich selbst gut genug um zu wissen, wie so etwas war, aber sie war noch jünger und konnte es wahrscheinlich nur noch weniger kontrollieren, als er selbst. Und er hatte seine ganze traumatischen Ereignisse doch schon eine ganze Weile zurückliegen, immerhin war er 27. Seine ganzen schlechten Eigenschaften, die er wahrscheinlich für immer behalten würde. Aber er hatte sich eigentlich daran gewöhnt und könnte sich seine Persönlichkeit ohne diese Narben gar nicht vorstellen. Wie es Fly dabei ging wusste er natürlich nicht. Sein Blick wurde leicht traurig, denn er wollte nicht, dass sie ihn so ängstlich ansah. Eigentlich war er doch der letzte Mensch, dem man etwas Böses zutrauen würde, oder? Zumindest dachte er das von sich selbst, denn privat versuchte er immer relativ vertrauenswürdig und freundlich hinüberkommen, was ihm auch eigentlich gelang. Auch wenn es für einen Schmuggler natürlich gar nicht so einfach war. Kurz warf er Elijah einen Blick zu, der offenbar noch weniger als er wusste, wie er reagieren sollte. Logisch irgendwie, schließlich war er generell etwas... schräg. Ja, schräg war definitiv die richtige Bezeichnung für jemanden wie ihn. Und erbärmlich vom Zustand her. Er sah wirklich mies aus, aber das hatte Andrew schon festgestellt. Klar, er tat ihm leid, aber er war schließlich auch kaum bereit über irgendetwas zu reden. Zumindest machte er diesen Eindruck auf ihn, davon abgesehen, dass die tränenüberströmte Fly da schon etwas mehr Aufmerksamkeit beanspruchte. Er ging ein bisschen in die Hocke um sie besser ansehen zu können. Klar, er war selbst auch nicht besonders groß, aber Fly war auch wirklich klein. "Hey.", murmelte er vorsichtig, "Ist schon okay. Du musst mir nicht vertrauen, aber ich werde dir kein Haar krümmen, ich schwöre es." Er versuchte leicht zu lächeln, was aber mehr traurig wirkte. "Ich meine schau mich an.", versuchte er noch ein wenig abzulenken. Zwar wusste er nicht, was in ihrem Kopf vorging, aber eigentlich kannte sie ihn doch oder? Vielleicht konnte er sie so überzeugen zumindest mit dem Weinen aufzuhören. Er machte einen Schritt zur Seite und rückte dann noch ein paar Zentimeter zurück, um sie nicht zu bedrängen. Bitte, hör doch einfach auf zu weinen., flehte er in Gedanken, denn er hasste es, wenn jemand weinte. Er selbst hatte zu oft geweint ohne das es jemanden interessiert hatte, als das er das einfach so mitansehen konnte. Schlimmer war ja noch, dass sie wegen ihm weinte. Wegen ihm. Er fühlte sich so schuldig, aber gleichfalls auch sinnlos. Was sollte er schon dagegen machen, wenn er ihren Zustand verursacht hatte? Davon abgesehen, dass er nicht wusste, inwiefern er gut im Trösten war, oder ob sie sich überhaupt beruhigen lassen würde, so unsicher, wie sie ihn ansah. Er senkte leicht seinen Blick und sah ihr nicht mehr direkt in die wässrigen Augen.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Fr Aug 22, 2014 10:12 am

Tyler drehte bei Flys Anblick den Kopf ein Stück zur Seite. Das konnte er nicht mit ansehen. Er durfte da keine Schwäche zeigen. Das war in seinem Berufsfeld tödlich. Aber allein die Erinnerung an die glasigen Augen des Mädchens versetzten ihm einen dermaßen schmerzhaften Stich, dass er die Zähne zusammenbeißen musste um seine Fassade nicht zu verlieren. Andrew schien sich um das Mädchen kümmern zu wollen, aber viel Erfolg schien er dabei nicht zu haben. Tyler ließ den Blick noch mal zu der Rothaarigen schweifen und er verkrampfte sich. Früher war es üblich gewesen, dass ihm das passiert war, doch die letzten Jahre hatte er gelernt dieses Gefühl zu überwinden. Verdammt, wieso musste sie auch so klein und zierlich sein. Denn genauso war seine kleine Schwester gewesen. So hatte er sie in Erinnerung. Das genaue Gegenteil zu ihm. Wo er schon immer groß und ziemlich stark gewesen war, hatte sie eine schmächtige Statur und einen zierlichen Körperbau. Auch wenn er erst zwölf und Jodie zehn gewesen war, wusste er noch ganz genau wie sie in verschiedenen Situationen reagiert hatte. Der Tag an dem sie weinend nach Hause kam und nicht sagen wollte was los war. Als er sie dann alleine erwischt hatte und sie gestand, dass einige Jungs eine Klasse über ihr, ihre Schulsachen über den Pausenhof warfen und sie sich dabei das Knie aufgeschrammt hatte. Er war losgegangen und hatte zwei von ihnen eine Lektion erteilt. Er hatte dafür zwar Nachsitzen müssen, aber den Ausdruck auf Jodies Gesicht würde er nie vergessen. Sie war so stolz auf ihren Bruder gewesen. Tyler drehte sich wieder zu den anderen. Das konnte er nicht mitansehen. Diese Runde ließ ihn wieder rückfällig werden und plötzlich wollte er nur eins: Weg von diesem blöden Treffen und nach Hause um sich einen Drink einzuschenken und gleich darauf die volle Dröhnung zu geben. Er hatte schon fast gedacht, dass er, wo er jetzt Andrew hatte, vielleicht nicht mehr so oft zu dem Stoff greifen würde, aber anscheinend hatte er sich darin getäuscht. Denn jetzt hatte er es wirklich nötig. Aber was sollte er machen? Einfach verschwinden konnte er nicht und Andrew wollte er hier auf keinen Fall alleine zurück lassen.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Fr Aug 22, 2014 12:49 pm

Anfangs schien Fly die Reaktionen der einzelnen Personen gar nicht mitzubekommen. Starr lag ihr glasiger Blick auf Andrew, jedoch schien sie nicht wirklich im Hier und Jetzt zu sein, noch immer wanderten ihre Gedanken weit in der Vergangenheit umher. Erst als der Schmuggler sich ein wenig hinkniete um die zusammengesunkene und sowieso schon kleine Gestalt besser ansehen zu können, kam in diese wieder Leben hinein. Mit tränenverschleiertem Blick versuchte sie Andrew richtig erkennen zu können, doch als sie ihre dunklen Augen für einen moment etwas zusammenkniff spielte ihr Gehirn ihr einen Streich. Plötzlich wurde Andrews Gestalt größer, kräftiger und einschüchternder.. pragte über ihr wie ein drohender Schatten, wodurch die Rothaarige für einen moment die Luft anhielt. In einer schnellen Bewegung hob sie ihre kleinen Hände an und hob sie vor ihr Gesicht, vielleicht auch etwas schützend, doch schon im nächsten Moment wischte sie sich schnell ihre Tränen aus den Augen und blickte in die dunklen Augen. Andrews Augen. Er hatte nichts mit all dem zu tun... Innerlich versuchte sie sich zu beruhigen, sprach immer wieder in ihren Gedanken aus dass all dies schon lange geschehen war, dass sie diesen Personen nie wieder begegnen würde. Es war vorbei. Nichts von damals würde sich je wieder wiederholen... Nichts.
Fast schon fragend blickte sie ihn jedoch an, als sie beobachtete wie sich seine Lippen bewegten, jedoch keine Worte an ihre Ohren drangen. Erst jetzt bemerkte sie die einsame Stille in ihrem Inneren, kein einziges Geräusch drang an sie durch... und nur langsam kehrten all die Geräusche der Stadt wieder an ihre Ohren, ebenso wie Andrews Stimme. Und wieder einmal zuckte sie überrascht zusammen, als all die Geräusche plötzlich wieder so laut wurden - war sie vorher schon einmal zusammengezuckt? oder eher... wie oft war sie mittlerweile schon zusammengezuckt? ihre ängstlich schimmernden Augen blickten kurz an sich hinab, der Blick des Mädchens blieb an ihren zitternden Händen hängen, die sie nun mit einer vorsichtigen Bewegung erneut mit ihrem Ärmel überdeckte, sodass die blasse Haut darunter verschwand.
Noch immer war das Mädchen mehr in ihren Gedanken... merkte kaum etwas von ihrer Umgebung, außer die ganzen Geräusche. Doch langsam kehrten all ihre Sinne in das Hier und Jetzt zurück, sodass sie zögernd den Worten von Andrew Folge leistete. Unsicher sah sie den Schmuggler wieder an, musterte ihn kurz schüchtern. Es war wirklich nur der Schmuggler. "Andrew Chaplin..."murmelte sie dazu auch nur leise, während sie ihren Blick auf den Boden senkte, scheinbar erst jetzt wieder zu begreifen schien wer da vor ihr stand. Auch zu Elijah und Tyler huschte ihr unsicherer und ängstlicher Blick einen Moment lang. Sie beide schienen eher überfordert zu sein mit ihrer Reaktion... Tyler hatte sogar seinen Blick abgewandt, es schien so als würde irgendetwas an ihr ihn an Jemanden oder etwas zu erinnern. Leise schüttelte sie ihren kleinen Kopf, bevor ihr Blick erneut auf Andrew fiel. Sie war bei der Versammlung der Outsider... im Roosevelt Island Tramaway. Mit großen Augen sah sie sich kurz  um. Ihre... Erinnerungen schienen so real, noch so greifbar und verletzend. Unwillkürlich schluckte sie einmal kurz, bevor sie schließlich leise nickte, ob nun zu Andrews Worten oder ihren eigenen Gedanken wusste sie jedoch auch nicht. Aber eigentlich war es auch egal, oder nicht?
Waren sie nicht eigentlich hier... um Informationen auszutauschen? Zumindest... war dafür doch das Treffen gedacht - oder nicht? Doch, so rief sich Fly in Erinnerungen, dafür war das hier gedacht, während an einer ganz anderen Stelle der Stadt gerade eine Schießerei statt fand. Also musste sie sich verdammt noch einmal zusammenreißen! Nur noch das Treffen über... danach war sie wieder alleine in ihrer Wohnung und hätte genug Zeit um über all dies erneut nachzudenken. Außerdem bezweifelte Fly, dass sie die nächsten Tage durch diese Erinnerung ein Auge zu machen könnte, sodass sie sich nun langsam zu beruhigen versuchte, um keine unnötige Energie zu verschwenden. Die Tränen konnte sie mit Mühe auch zurückhalten, nur das Zittern bekam sie nie unter Kontrolle. Dennoch blickte sie nun wieder hinauf zu Andrew, doch auch wenn sich das Glitzern in ihren dunklen Augen verstärkt hatte... so wirkte ihr Blick noch immer voller Angst und Trauer, voller Schmerz, den sie nie verarbeiten konnte.
"E-Es... tut mir leid..." Ihre sanfte Stimme klang in ihren eigenen Ohren viel zu schwach, gebrochen und zittrig kamen die Worte zustande, die sie an alle Anwesenden richtete, für die meisten wahrscheinlich aber ohne wirklichen Grund waren. Wofür sie sich entschuldigte wusste sie selbst nicht so genau, höchstwahrscheinlich einfach für ihre Schwäche und ihre Reaktion darauf. Unwirsch fuhr sie mit einer Hand erneut über ihre Augen, als eine letzte Träne sich aus ihnen entfloh, doch sofort rückte sie ihren Ärmel unsicher wieder zurecht, bevor sie die Anwesenden erneut der Reihe nach mit gesenktem Blick ansah. Die drei mussten wohl auch denken, dass sie völlig gebrochen war... ob das nun gut oder schlecht für sie war wusste Fly nicht, aber die alltägliche Ruhe konnte momentan auf keinen Fall in ihre Augen zurückkehren. Aus genau diesem Grund zog sie die Kapuze nun auch wieder halb über ihre Augen, ehe sie die verwirrten langen Strähnen ebenfalls unter die Kapuze zurückschob. Anschließend ließ sie ihre Hände wieder sinken, ihr Blick haftete sich unsicher auf den Boden, während sie nun einfach abwartete. Fly konnte schließlich nur hoffen, dass die drei ihr dies nicht übel nahmen, schließlich wäre diese Reaktion auch verständlich gegenüber ihr... aber wer bitte würde jetzt auch nur ein böses Wort gegen dieses Mädchen verwenden, dass etwas zusammengesunken dastand und einfach fertig mit der Welt schien. Dabei war sie doch noch so jung... so zerbrechlich und zart, dass es schwer war zu glauben was ihr manche Leute antun konnten. Und doch waren genau dies Erlebnisse, die Fly nie Jemandem mitteilen, sie nie in irgendeiner Form verarbeiten konnte. Vielleicht wäre sie heutzutage auch ganz anders, wenn sie nur eine Person gehabt hätte, der sie vertrauen konnte... aber dies war nicht der Fall und Ja, wenn man dies nicht wusste war sie mehr als nur schwach. Aber wenn man die Ursache für ihr Handeln... für all ihre Reaktionen kannte, dann würde man es vielleicht verstehen, auf irgendeine verkorkste Art und Weise.
Doch so konnte die Rothaarige nur still warten und beobachten, welche Reaktionen Elijah, Andrew und Tyler zeigen würden. Wenigstens schien sie nun jedoch vollständig in die Realität zurückgekehrt zu sein und nur tief in ihren Gedanken versteckt lagen all die Bilder und Ereignisse, an die sie erinnert wurde.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Fr Aug 22, 2014 3:41 pm

Elijah stand stummt da, selbst als Andrew sichtlich versuchte, Fly zu beruhigen, regte sich Elijah selbst nicht. Natürlich, selbst in ihm flammte ein kleines bisschen Mitleid auf, jedoch sah er die Kleine weiterhin als Gefahr, so harmlos sie auch zu sein schien. Fast wie eine Giftspinne. Sie scheinen harmlos, trotzdem kann ein einziger Biss tödlich sein. In seinem Kopf blitzen noch einmal die Bilder auf; Fly, die zurück stolperte und die Augen aufriss. Dieses minimale, schwer erkennbare blau vermischt mit Angst und Unsicherheit. Ein Gefühl, das Elijah nur zu gut kannte, es aber anders ausdrückte. Ein Blick auf seine Arme genügte eigentlich schon und man würde wissen, was er über sein Leben dachte, nur dass die meisten wahrscheinlich behaupten würden, er hätte keinen Grund dazu. Fly schien von ihrer Vergangenheit erdrückt zu werden, vielleicht auch der Grund, warum sie kein Geld hatte - Warum wollte sie sonst welches stehlen? Elijah dagegen hatte Geld, so viel, dass er nichtmehr wusste, was er damit anfangen sollte. Klar, andere Leute gaben es für Autos, Kleidung oder sogar Drogen aus, doch das waren alles Dinge, an denen er keinen Funken Interesse hatte. Er griff wieder nach dem Geländer, trat einen Schritt von Fly und Andrew weg und beobachtete die beiden, bevor sein Blick wieder zu Tyler glitt. Auch von ihm hatte er ein paar Informationen auf der Festplatte, sprich Namen, Wohnort und andere, oberflächliche Dinge. Vielleicht auch ein paar Passwörter, aber Gebrauch machte er davon sowieso nicht. Er senkte den Blick auf den Boden und wartete einfach ab. Um zu verschwinden, hatte er momentan nicht die Kraft, außerdem hatte er sich schon überreden müssen, das Haus überhaupt zu verlassen, also sollte es nicht umsonst gewesen sein. Man merkte ihm an, dass er Abstand von Fly hielt, aber er hatte sowieso kaum klare Gedanken, um sich über sein Erscheinungsbild zu sorgen - tat er ja sowieso nie.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Fr Aug 22, 2014 9:37 pm

Andrew runzelte leicht die Stirn, denn er war sich nicht sicher inwiefern wieder alles okay war. Natürlich war eigentlich gar nichts okay, schließlich waren sie alle in einen Bandenkrieg verwickelt und jeder hatte seine nicht allzu schöne Vergangenheit, wobei "nicht allzu schön" wahrscheinlich eine unglaubliche Untertreibung war, aber er kannte sie ja alle nicht genauer. Selbst von Tyler wusste er noch nicht wirklich viel von seiner Vergangenheit, aber das mit ihnen war schließlich noch ziemlich frisch. Trotzdem schien es Fly generell etwas besser zu gehen, aber ein paar Momente ließ er sie nicht aus den Augen. Als sie sich schließlich entschuldigte, schüttelte er leicht den Kopf, versuchte aber nicht mehr sie zu beruhigen. Er hatte wahrscheinlich sowieso nur keinen bis kaum Erfolg dabei, stattdessen musterte er sie ein letztes Mal, ehe er sich Tyler zuwandte, der noch immer an der selben Stelle stand. Diesmal aber mit abgewandten Blick. Sanft schob er seine Hand wieder in die größere von Tyler und lächelte ihn leicht an. Darüber würde er ihn später noch fragen, aber nicht jetzt. Es wäre unpassend, außerdem wollte er es ihm vielleicht noch nicht einmal erzählen. Geschweige denn vor anderen Leuten. "Hey, alles okay?", fragte er ihn sanft und musterte ihn leicht ernst, aber trotzdem mit einem Lächeln. Die Antwort interessierte ihn eigentlich weniger, als Tyler einfach das Gefühl zu geben, dass er für ihn da war. Jetzt wo sie ihre Beziehung und alles darum herum angefangen hatten, war das ja auch wichtig. Außerdem wollte er ihm nicht das Gefühl geben, dass er nur neben ihm stehen musste, während er redete. Er konnte ihm immer sagen, wenn ihm etwas nicht recht war oder er gehen wollte, das würde er natürlich akzeptieren. Auch wenn er eigentlich relativ froh war hier zu sein mit anderen Outsidern. Man traf sich schließlich auch nicht jeden Tag zum Kaffee und gab seine Informationen weiter. Es war eher das Gegenteil der Fall. Und kein Kaffee, offensichtlich. Zumindest nicht zusammen. Irgendwie fragte er sich kurz, ob noch mehr Leute auftauchen würden, wobei man sich nie sicher sein konnte, ob die Leute, die hier herum standen das nur taten weil sie warteten oder weil sie andere abhörten. Aber das konnte man sich in New York generell nicht, das lernte man schnell. Davon abgesehen, dass beim Tramway sowieso immer Outsider zu finden waren, da hier oft Deals oder kleinere Versammlungen stattfanden.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Di Aug 26, 2014 6:01 pm

Tyler versuchte Fly und Elijah strikt zu ignorieren. Jetzt hatten sie ihn auch noch direkt in seine Vergangenheit und ihn in seine schlimmste Erinnerung katapultiert. Er konnte damit einfach nicht umgehen, aber Andrew und das Treffen wollte er nicht verlassen. Eigentlich. Ihm wäre es ganz lieb jetzt sofort nah Hause zu fahren. Jodie... er durfte jetzt nicht an sie denken. Er hatte das alles schon zu oft durchlebt. Andrew schien seine Stimmung zu bemerken. Als er dessen Hand in seiner spürte schien das Gefühl  etwas nachzulassen. Aber nur ein bisschen. Das Drücken in seiner Brust blieb. Er hielt sich dennoch dankbar an Andrews Hand fest. "Ja, klar, es ist nur...", setzte er an. Er unterbrach jedoch. Er wollte Andrew gegenüber transparent und offen sein. Er wollte ihn nicht anlügen. Nichtmal mit so etwas. Er sah seinem Freund in seine wunderschönen, treuen braunen Augen und schüttelte den Kopf. "Nein, es ist nicht alles okay. Aber das gäbe viel zu erklären. Es ist wegen... Jodie. Meiner Schwester." Er flüsterte die letzten Worte schon beinahe. Er wollte nicht, dass Elijah davon mitbekam. Und Fly, die kleine Spionin schon gar nicht. Wusste sie von Jodie und seiner Mom? Der Gedanke machte ihn sauer und er musste sich zurückhalten nicht etwas blödes anzustellen. "Danke" Er küsste Andrew sanft. Obwohl er es eher für sich selbst nutzte als es als Dankeschön zu machen. Denn das angenehme Kribbeln übertönte kurz den Schmerz und war vergleichbar mit dem Kick seines Drogenkonsums.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Sa Aug 30, 2014 9:10 pm

Wiedereinstieg nach Umzug

Man sollte ihn einsperren. Man sollte ihn einfach einsperren. Warum zum Teufel hatte man seine Villa als Austragungsort von zweierlei Yakuza Mitgliedern gemacht, die ausgerechnet ihn umbringen wollten? Seine Nasenlöcher bebten und seine Laune war wirklich schlechter als vor einigen Tagen. Kei musste unbedingt mit seinem Vater sprechen, der scheinbar wusste, wer diese beiden Arschlöcher waren, die in seine Villa einbrachen und dann ausgerechnet seine Waffen klauen wollte. Seine Waffen.
Niemand sollte sich in dem Falle bei ihm anlegen, denn er war vollkommen mies gelaunt und brauchte dringend eine Abwechslung, nachdem er die beiden Leichen entsorgt hatte, indem er diese verbrannte und dann die Asche in seiner Badewanne ertrank. Jetzt war er außerhalb um zu versuchen seine Laune zu bessern, was nicht gerade gelang. Die Augen von Kei waren vor Wut wie Schlitze und seine Wangenknochen standen besonders hervor, denn er biss sich schon seit einer Weile auf seine Backenzähne und knurrte auf Japanisch: „Die beiden Mistkerle…wenn ich den Drahtzieher kriege…“ Er hielt gerade sein Handy und schrieb gerade die SMS an seinen Vater, damit dieser Bescheid wusste.
Es war sein Gebiet, in dem er seinen Waffenhandel betrieb und es waren seine Regeln, die er traf für die Deals. Er knurrte noch einmal und lehnte sich an der Brücke und sah zum Horizont. „Ich hasse diese Yakuza Mitglieder, die Regeln von dem obersten nicht einhalten…“, sagte er wieder zu sich. Seine Nasenlöcher blähten sich auf und er steckte sich nebenbei eine Zigarette an.
Nach einer ganzen Weile bekam er seine Bestätigungssms, dass die beiden nicht ohne seine Erlaubnis gehandelt hätte, jedoch hätte dieser Mistkerl, der die beiden geschickt hatte, nicht die Tätowierung so offensichtlich legen sollte. Die Yakuza waren da wesentlich dezenter…wenn auch übertriebener und dennoch war seine Laune nicht wirklich gut. Er könnte echt einige zur Blutwurst verarbeiten. Er nahm auch die anderen anwesenden auf der Brücke nicht wirklich wahr. Danach schrieb er Naya eine SMS, er musste sie alleine sprechen und auch die Waffen verkaufen, es wurde allmählich brenzlig mit den Waffen.

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