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 Roosevelt Island Tramway

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BeitragThema: Roosevelt Island Tramway   Mi Jun 18, 2014 10:34 pm

das Eingangsposting lautete :

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Dieses Gebiet gehört halb der 13th Street Gang. Sie verbindet den Stadtteil Manhattan mit Roosevelt Island. Hier finden ebenfalls viele Deals und Verhandlungen statt.
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Leila Cassiel
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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Sa Aug 30, 2014 10:08 pm

Unruhig glitt der dunkle Blick der kleinen Gestalt wie so oft durch die Gegend, bevor sie wieder zu den drei Personen sah, die ihr am nächsten standen. Andrew und Tyler hatten sich erst noch etwas privater unterhalten - wobei Tyler sowohl sie als auch Elijah anfangs strikt zu ignorieren versuchte - und auch danach waren zu Flys Leidwesen keine neuen oder gar interessanten Informationen ausgetauscht worden.
Aus diesem Grund und wegen ihrer stillen Angst hatte sie sich schon nach kurzer Zeit wieder ein wenig abgegrenzt - nicht dass sie sich vorher am Gespräch beteiligt hatte, doch nun ging sie unauffällig ein paar Schritte rückwärts und brachte einen größeren Abstand zwischen sich und die anderen Outsider. Unsicher blickte sie anschließend auf den Boden. Ihre Gedanken.... waren noch immer so wirr, so durchflutet von Erinnerungen, dass es ihr noch immer schwer fiel nicht erneut in Tränen auszubrechen. Ihre Müdigkeit half bei diesem Versuch auch nicht gerade sehr, sodass sie sich kurz unauffällig über die großen Augen rieb und in derselben Bewegung ihre Kapuze erneut tiefer in ihr Gesicht zog. Warum war sie auch zu diesem Treffen gekommen, es brachte ihr doch sowieso nichts!
Außerdem war sie schon viel zu lange hier... auch wenn die Rothaarige keine Ahnung hatte wie lange denn eigentlich. Doch es musste länger als geplant gewesen sein, schließlich spürte sie wie ihre Unruhe nur noch weiter anstieg und sie sich noch öfter als sonst umsah.
Ich muss hier weg... setzte sie nun schon zum gefühlten hundertsten Mal diesen Gedanken, und dann kam immer wieder das berüchtigte "Aber was, wenn.... Und in ihrem Fall: Was, wenn es doch noch interessant werden sollte und sie schließlich diese Informationen nicht mitbekam? Wobei sie sie sowieso irgendwann wissen würde durch ihre ganzen Quellen, aber je früher man von etwas wusste umso wertvoller war es.
Außerdem war da ja noch immer der Hacker, Elijah Castell, der anscheinend noch immer nicht verkraften konnte, dass Andere sie sehen konnten und sie eben kein Geist oder ähnliches war.  Das musste sie unbedingt einmal ansprechen und irgendwie klären, dass sie nicht für ihn gefährlich war... er somit aber auch nichts unüberlegtes über ihre Person sagen musste. Obwohl, nein, sie musste und wollte nicht mit ihm reden. Aber es wäre besser... oder etwa nicht? Nein. entschied sie sich schließlich und schloss für einen Moment ihre mysteriösen Augen. Sie wollte einfach nur noch 'nachhause' und ihre Ruhe haben, ein Gespräch mit dem Hacker fehlte ihr da gerade noch... wobei sowohl fly als auch er selbst nicht viel reden würden, wie die Rothaarige sich schon denken konnte.
Aber das war auch egal, schließlich würde es wenn es nach ihr ginge zu keinem Gespräch kommen.
Mit einem Geistesabwesenden Kopfschütteln verlagerte sie ihr Gewicht auf ihren anderen Fuß und sah sich schließlich lieber erneut etwas um, um auf andere Gedanken zu kommen. War denn niemand sonst zum Treffen der Outsider gekommen? - nicht das es sie gestört hätte, es war lediglich verwunderlich... aber gut, darum scherte sie sich auch nicht. Denn schließlich standen noch genügend Outsider auch einfach so herum. Fast augenblicklich blieb der dunkle Blick bei einem Mann hängen, der nicht gerade sehr freundlich und erfreut aussah. Nein, um ehrlich zu sein wirkte er ziemlich wütend.. und gefährlich. Kurz überfiel ein leises Zittern den zarten Körper der Rothaarigen, als ein kalter Schauer ihr über den Rücken lief. Sie musste nicht lange nachdenken, um den Namen zu dieser Person zu finden - bei wem musste sie dies schon? Es war Kei Sato, ein ziemlich reicher Geschäftsmann. Kurz  blinzelte Fly etwas, ehe sie schnell ihren gesenkten Blick weiter durch die Gegend schweifen ließ und schließlich einfach wieder stumm auf den Boden starrte, während sie den Gesprächen lauschte. Sie wollte schließlich zu keiner Zielscheibe werden, wenn er schon so wütend war... viele Leute waren dann so aggressiv, das ein einziger kurzer Blick reichte um das Fass zum Überlaufen zu bringen. Fly verstand dies nicht, doch sie war froh, dass Kei scheinbar gerade etwas in sein Handy tippte und damit abgelenkt war... also dürfte er ihren Blick wohl kaum bemerkt haben.  Und selbst wenn... wen interessierte der Blick eines kleinen Mädchens auf der Straße denn? Die meisten Leute sicher nicht und auch wenn sie auf der Straße ziemlich bekannt war, nicht jeder kannte ihr genaues Aussehen. Das wäre ja noch schöner, da könnte sie sich auch gleich selbst eine Waffe an die Schläfe halten und abdrücken. So aber war sie zwar bekannt bei vielen, jedoch bei den meisten nur vom Hören her.  Und bitte was sagte der Name 'Fly' schon viel über eine Person aus? Er könnte sowohl für einen Jungen, als auch für ein Mädchen sein. Der Name sagte weder aus wie alt sie war,  noch ob nicht sogar eine gesamte Organisation dahintersteckte!
Aber nein... nur ich bin Fly... Und schon viele hatten sich durch diesen Anblick verarscht gefühlt. Wer bitte würde auch ein "Kind" erwarten, ein total schüchternes aber meist ruhiges Mädchen, welches oft keinen Ton von sich gab. Doch man musste auch ehrlich sein, sie erledigte jeden Job mehr als zufriedenstellend, sodass es den meisten Leuten mit der Zeit egal wurde, wie alt sie war. Es scherte einfach keinen, [i]warum/i] ein solch junges Mädchen denn gezwungen war zur Diebin und Spionin zu werden. Es interessierte Niemanden... und irgendwo hatte sich Fly nicht nur daran gewöhnt, sondern bevorzugte auch die Variante der völligen Ignoranz gegenüber ihrer Vergangenheit und ihrer Person an und für sich.
Kopfschüttelnd konzentrierte sich die Rothaarige schließlich wieder gänzlich auf das  jetzige Geschehen, auch wenn noch immer ein wirres Treiben in ihrem Kopf herrschte und ihre Gedanken durch dieses hin und wieder fast schon von der Realität weggetrieben worden. Es war fast, als stünde sie im Wald und tausende Blätter würden vom Wind um sie herumwirbeln. Eine schöne Vorstellung.. nur leider nicht, wenn man bedachte das jedes einzelne Blatt davon ein Gedanke von Fly war.  Unruhig zog sie ihre Ärmel erneut gänzlich über ihre Fingerspitzen. Dieses Gedanken-Wirr-Warr konnte ruhig warten... denn das musste Fly schließlich auch gerade, warten und ruhig bleiben. Oder es zumindest versuchen, denn es wollte ihr einfach nicht gelingen. Da kam man einmal ruhig zu einem Treffen und schon wurde man wieder völlig aus der Bahn geworfen...

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Sa Aug 30, 2014 10:29 pm

Das ganze Treffen war mehr als anstrengend, auch wenn Elijah selbst weder viel redete, noch besonders beobachtete, was die anderen - außer Fly - taten. Dass das Mädchen zurück wich, fiel dem Hacker aus dem Augenwinkel aus und er hob kurz den dunklen Blick, bevor er wieder auf den Boden blickte und schluckte. Wäre er nicht hier, unter anderen Leuten, wäre er garantiert einfach eingeschlafen, wobei das ja eine Seltenheit war. Meist war es Thalia, die ihn mehr oder weniger zum Schlafen zwang, allerdings würde er momentan nichts gegen eine oder zwei ausgeruhte Stunden haben, nachdem er umgekippt war und noch dazu von der tatsächlichen Existenz der Einbrecherin erfahren hatte. Das ganze schwirrte ihm im Kopf herum, noch dazu die Bilder, das seltsame Blau ihrer dunklen Augen, die rote Strähne, die andauernd aus ihrer Kapuze fiel. Würde er mehr solcher Details zu sehen bekommen, seien es nun Narben, Muttermale oder nur zarte Gesichtszüge, würde er es garantiert hinbekommen, irgendein Phantombild zu schaffen - immerhin ließ sein fotografisches zu, dass er sich solch minimale Dinge einfach merken konnte. Segen und Fluch zugleich. Er sog die Luft ein, schloss die Augen und blieb eine ganze Weile unbeweglich stehen, ohne auf die Zeit zu achten. Zeit war irrelevant. Vor seinem inneren Auge blitzten wieder Bilder auf, die er aber einfach ignorierte. Würde das so weitergehen, würde es nicht lange dauern, bis die Halluzinationen wieder eintreten würden. Wie instabil er doch war... Und er sah es sogar ein. Doch sich helfen zu lassen, sah er nicht ein. Vielleicht von Thalia, doch selbst das widerstrebte ihm leicht. Es sollte sich einfach niemand um ihn sorgen. Das war er seiner Meinung nach nicht wert. Sein Blick schnellte kurz wieder zu Fly, als wollte er sich versichern, dass sie sich nicht einfach in Luft aufgelöst hatte - was leider nicht der Fall war. Oder war es doch besser so? Ganz im Klaren war sich Elijah bei der Sache nicht. Er blinzelte ein paar Mal, bevor er ihrem knappen Blick folgte und ebenfalls den Fremden bemerkte, der sich näherte. Kurz starrte Elijah den Dunkelhaarigen an, wendete den Blick aber wieder ab und starrte ins Nichts. Seine Augenringe schienen etwas dunkler zu werden, als würde es ihm überhaupt nicht gefallen, dass noch jemand hier war. Tat es ja auch nicht. Bei seiner Angst vor Menschenmassen. Bei noch mehr Anwesenden würde er garantiert verschwinden, oder es in seinem jetzigen Zustand mindestens versuchen und mit hoher Wahrscheinlichkeit einfach umkippen. Widerwillig und unsicher trat er einen Schritt zur Seite. Er hielt sich weiterhin fest, wobei seine Hände sich verkrampften, was man deutlich sehen konnte. Ihm selbst fiel das kaum auf.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Sa Aug 30, 2014 10:49 pm

Beinahe schon nervös kratzte sich Andrew am Hals, als er bemerkte, wer denn noch hier war. Kei Sato. Verdammt und er hatte schon erleichtert aufgeatmet, dass er ihm längere Zeit nicht begegnet war. Klar, im Moment stellte er weder eine Bedrohung da, noch hatte er sich den anderen Outsidern überhaupt genähert, aber er machte ihn trotzdem nervös. Er war aber auch ein gruseliger Typ. Und Andrew hatte schon einige Leute kennengelernt, so als Schmuggler. Trotzdem zwang er sich erstmal Tyler seine Aufmerksamkeit zu schenken und ihn nicht damit zu stören. Er nickte leicht und lächelte nach dem Kuss glücklich. "Erzähl es mir einmal, wenn du willst.", meinte er leise und musterte ihn noch einmal. Hoffentlich war er wirklich in Ordnung, aber soweit er seinen Freund einschätzen konnte würde das alles halb so schlimm werden. Zumindest hoffte er das. Aber gut, was konnte man von solchen Leuten wie Fly und Elijah auch erwarten? Es war wirklich nicht beleidigend gedacht, aber die beiden waren keine besonders ausgeglichenen Personen, eher das Gegenteil. Und auch wenn jeder von ihnen so seine Narben aus der Vergangenheit hatte, die beiden hatten entweder Schlimmeres oder kamen darüber einfach nicht hinweg. Natürlich taten sie ihm deswegen leid, aber er konnte leider auch nicht jedem helfen. Um genau zu sein musste er überhaupt einmal schauen sich selbst und vielleicht auch noch seinem Freund zu helfen. Sicher, ob er eine Frage stellen sollte war er sich nicht, aber dennoch beschloss er es einfach zu tun, denn um ehrlich zu sein brauchte er wirklich ein paar Informationen und es wäre nicht schlecht ein bisschen mehr von den anderen Outsidern zu lernen. Und wenn sie noch so instabil waren. "Okay, ich weiß das ist für euch nicht leicht. Aber trotzdem, hattet ihr irgendwelchen Kontakt zu Naya Blacksmith in letzter Zeit?" Er sah sie leicht hoffnungsvoll und auch neugierig an. Es war für ihn natürlich auch nur wichtig, nachdem er seinen Kopf noch immer aus ihrer Schlinge ziehen musste. Zumindest bevor sie noch auf die Idee kam einen Auftragskiller hinter ihm herzuschicken. Unwillkürlich musste er an Tyler denken, wofür er sich eigentlich ohrfeigen könnte. Das war wirklich einfach nur unpassend. Davon abgesehen, dass sie wahrscheinlich nicht Tyler schicken würde, zumindet vermutete er es. Oh Gott, wieso dachte er über so etwas schreckliches überhaupt nach? Er rückte unwillkürlich näher zu seinem Freund und hatte auf einmal das Gefühl, dass er sich am Liebsten vor seinen Gedanken verkriechen würde. Oder sie zumindest so weit wie möglich wegzuschieben.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   So Aug 31, 2014 5:00 pm

Die Anwesenden sollten ihn bloß ignorieren. Er konnte sich noch immer nicht beruhigen und das merkte man an seinen Atemstößen, die er machte. Sie sollten ihn auch nicht angucken, denn ansonsten würde er einer seiner Waffen zücken und das würde er eiskalt. Er trug wie immer seine schwarze Lederkleidung und seinen Mantel und darunter seine gesamten Waffen, die er immer wieder nutzte. Daher stand er auch etwas seltsam da und starrte zur Stadt. Er hatte die SMS gelesen und noch nicht geantwortet, da Kei sich noch immer nicht sicher war, ob er niemanden schaden könnte.
Seufzend murmelte er: „Ich will endlich Klarheit…“ Er erwartete noch eine zweite SMS und die bekam er auch und las diese mit voller Verwunderung. Diese Idioten von Japanern waren echt nicht mehr das, was sie damals waren. Schließlich wurde er nach alter Art erzogen und auch gefoltert, weshalb er gegen jegliche Foltermethoden immun war und er hoffte irgendwann wieder gefangen zu werden, denn könnte er immerhin wieder andere Gefühle spüren, als nur Wut, Hass und auch ungewollte Lust auf Blutbäder.
Danach antwortete er einfach Naya und hoffte, dass sie in 5 Stunden Zeit hätte, denn da würde er sich beruhigt haben, zumindest zum größten Teil und denn auch, dass die Blutspuren beseitigt waren, sein bester Freund hatte es ihm versprochen. Er nahm noch ein bis zwei Züge seiner Zigarette und warf sie weg, wenn auch relativ ungelenk. Denn die anwesenden machten ihn nervös, insbesondere einer der drei Männer…warum auch immer. Irgendwie wusste er, dass dieser Herr verdammt gefährlich war, für seinen Job. Er musste irgendwann mal sein Sicherheitssystem durchchecken lassen, denn das war wirklich lange her gewesen, als das letzte mal Hacker auf seinem Rechner waren.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   So Aug 31, 2014 6:07 pm

Tyler bemühte sich seine Gedankenwelt zu verlassen, ein Ort den er normalerweise nur betrat, wenn der unwahrscheinliche Fall auftrat, dass er alleine, zu Hause und nüchtern war. Faktoren die sich ziemlich selten zur gleichen Zeit ereigneten. In jeder anderen Situation wäre er getürmt. Nach Hause gerannt und hätte sich verkrochen nur damit er sich aus dieser Stimmung retten konnte. Hätte Dad mich nur zu einem Psychologen geschickt, dachte er und gestand sich ein, dass es ihm vermutlich geholfen hätte sein Trauma zu verarbeiten. Doch der Chef eines großen Waffenkonzerns konnte sich einfach nicht leisten einen Sohn zur Therapie zu schicken. Wie würde das denn aussehen? Was würden die Medien darüber berichten wenn es an die Öffentlichkeit kam? Und Tyler hatte ernsthaft geglaubt damit fertig zu werden, seinen Verlust zu verarbeiten. Anscheinend eine große Fehleinschätzung. Er riss sich wieder zurück in die Wirklichkeit und bejahte Andrews Frage mit einem nicken. "Ja, wenn wir alleine sind." Das dümmste was er tun konnte war jemanden von seinem Knacks und dessen Ursache mitbekommen zu lassen. Das konnte er sich sogar selbst denken. Er dachte nicht daran Andrews nächste Frage, gestellt an die Allgemeinheit, zu beantworten. Dafür hatte er nicht den Nerv. Außerdem konnte er seinem Freund schließlich selbst berichten, dass er schon ewig keinen Kontakt mit Naya aufgebaut hatte. Wozu auch? Die reichen Geschäftsmänner, Investoren und Politiker, die ihn aufsuchten waren schließlich genug Kundschaft um seinen exzessiven Lebensstil aufrecht zu erhalten. Er merkte plötzlich wie Andrew näher an ihn ran rückte, als suche er Geborgenheit und Tyler legte seinen muskulösen Arm um ihn. Er wollte Andrew etwas bieten können und würde sein bestes dabei tun seinem Freund Sicherheit zu bieten wann immer es ging. Er beobachtete die Umstehenden Outsider und kaute auf seiner Unterlippe rum. Wieder fragte er sich, wieso zur Hölle er dieses blöde Treffen besucht hatte. Es wäre doch viel schöner gewesen wieder mit Andrew schwimmen zu gehen oder sonst was anzustellen. Dann wäre ihm auch die Erinnerung an Jodie erspart geblieben.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   So Aug 31, 2014 6:46 pm

Fly spürte schon die ganze Zeit über den Blick von Elijah Castell auf sich und für einen Moment sah sie aus den Augenwinkeln zu ihm. Konnte der nicht irgendwen anders beobachten? Aber nein, schließlich war sie ja die gedachte 'Halluzination', die sich nun jedoch als eine lebendige Person herausstellte. Fast schon hätte sie leise aufgeseufzt, stattdessen aber lauschte sie unauffällig dem Wortaustausch zwischen Andrew und Tyler und bekam so auch die Frage mit, die der Schmuggler allgemein stellte. Kurz versteifte sie sich ein wenig, bevor sie erneut die verwirrte, rote Strähne unter ihre Kapuze schob und schließlich für einen Moment ihren Kopf so weit anhob, dass ihre Augen im Schatten der Kapuze wieder richtig sichtbar wurden und nun die dunklen Seelenspiegel mystisch hervor blitzten.
Sprich nicht mit uns als wären wir kleine Kinder. Schoss es ihr für einen Moment durch den Kopf, als sie die ersten Worte von ihm innerlich wiederholte. Ja, es war schwierig für sie - wohl auch für sie beide, aber Fly persönlich mochte es nicht, wenn man ihr Mitgefühl gegenüber aufbrachte. Oder besser gesagt konnte sie einfach nicht damit umgehen - auch wenn diese kurzen Worte nun kein wirkliches Mitgefühl ausdrückten. Und dennoch verbot sie sich fast sofortig einen solchen weiteren Gedanken, denn weder würde sie sich je trauen so etwas auszusprechen, noch brachte ein solcher Gedanke ihr etwas. Außerdem meinte Andrew es ja nicht böse.. glaubte sie zumindest.
Kurze Zeit schwieg sie deswegen auch und wartete, doch sie wusste schließlich dass niemand der beiden Anderen nach Fly selbst mit Naya Blacksmith zu tun hatten, sodass schließlich tatsächlich die Rothaarige antwortete, eigentlich ja eine Seltenheit in einer solch großen Gruppe, doch sie war die Einzige die Informationen darüber hatte... und genau das war doch ihr Job, Informationen weitergeben.
Also nickte sie schließlich kurz angebunden, ehe ein leises "Ja" folgte. Dennoch wartete sie kurz und blickte ihm für einen Moment in die Augen, während sie auch beobachten konnte wie er etwas näher zu Tyler rückte. Doch sie wartete nicht auf weitere Worte, schließlich wusste sie schon warum er gefragt hatte. Und um ehrlich zu sein beruhigte sie eine solche Frage sogar irgendwo ein wenig. Informationen liefern - das konnte sie schließlich und sie war es gewohnt mit den verschiedensten Typen zu tun zu haben. Aus genau diesem Grund wurden ihre dunklen Augen nun etwas ruhiger und die meisten anderen Emotionen wurden von dieser Ruhe überdeckt - auch wenn sie natürlich noch immer hinter der Oberfläche lauerten und nur darauf warteten wieder nach vorne treten zu können. Doch Fly konzentrierte sich und dachte kurz darüber nach wie sie ihre nächsten Worte formulieren könnte, während ihr Blick in dieser Zeit auf den Boden abschweifte und sich schließlich nur kurz danach noch einmal hob, bevor sie zu sprechen begann.
"Sie fragte nach dir, du weißt ja aus welchem Grund..."  Kurz sah sie hinüber zu dem Hacker, auch nach ihm hatte sie gefragt, aber das war nun egal. Schließlich hatte Andrew und nicht er gefragt. Auf genau diesen richtete sie nun wieder ihren Blick, sah ihm für einen Moment in die Augen, bevor sie ihren Blick wieder etwas senkte. "Ich sagte ihr du stellst keine Bedrohung dar und hättest aus reiner Sympathie mehr Aufträge für die South Lemons angenommen - die Wahrheit also. Ich denke sie wird lediglich ein Mitglied ihrer Gang später einmal zu dir schicken..." Verstummte ihre sanfte Stimme schließlich wieder etwas unsicher. Natürlich könnte sie noch mehr sagen, könnte noch mehr Informationen preisgeben... doch wozu? Für  den Schmuggler war momentan doch sicher nur von Interesse, ob seine Sympathie für die Lemons ihn schaden würde. Das würde sie vielleicht auch, wenn er so weitermachen würde... doch Fly wusste, dass Naya vorerst nur ein Mitglied von sich zum abschrecken schicken würde, der ihm etwas Angst machen würde. Aber dies brauchte sie ihm auch nicht noch weiter erklären, es lag schließlich auf der Hand.
Kurz schweifte der Blick des kleinen Mädchens hinauf in den Himmel, doch sie hob nicht weit ihren Kopf an, wohl wissend das nur so ihre Kapuze ihre Gestalt vor Blicken schützen würde. Anschließend blickte sie die drei Männer nacheinander kurz an, erst Elijah, dann Tyler... und schließlich blieb ihr Blick wieder an Andrew hängen. Wollte er noch etwas wissen oder hatte sie genug geredet? - Für Fly war das nämlich schon genügend gewesen, schließlich war es nochmal etwas anderes vor einer Gruppe zu sprechen... und da hier genau drei weitere Personen in der Nähe waren galt dies auch als Gruppe - was die Rothaarige wiederrum mehr verunsicherte als sonst. Sonst war sie allein unterwegs, traf sich meist nur mit einer Person und mied bewusst Orte, an denen viele Leute zu finden waren. Aber sie war freiwillig zu dem Treffen gekommen... also würde sie jetzt auch bleiben. Hoffentlich nicht mehr lange... schoss es ihr durch den Kopf, bevor sie sich kurz erneut in der Umgebung umsah und schließlich doch wieder Richtung Andrew sah, diesmal jedoch mehr an ihm vorbei blickte.
Man musste es ja nicht übertreiben und ihre nun wieder zur Hälfte hergestellte Ruhe herausfordern... - fand sie zumindest, sodass sie nun auch wieder still verharrte und abwartete, wer was zu sagen hatte... oder eben auch nicht.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   So Aug 31, 2014 7:21 pm

Dass Fly kurz zu Elijah sah merkte er, wendete den Blick jedoch von ihr ab und hoffte, sie würde ebenfalls schnell das Interesse verlieren, immerhin machte ihr Blick ihn mehr als nervös. Es war fast, als könnte sie durch ihn hindurch sehen, alles lesen, was in seinem Kopf vorging und was er plante, doch dass das völlig Schwachsinn war, wusste er selbst. Trotzdem ein nicht sehr beruhigender Gedanke. Ihn juckte es in den Fingern, das Handy des Fremden, der sich langsam näherte, zu checken, sei es nun über Bluetooth oder einfach per GPS, einfach wäre es, zumindest für Elijah. Trotzdem ließ er es lieber bleiben, immerhin wurde er hier beobachtet und seine Arbeit in dem Sinne wollte er nicht so richtig preisgeben, auch wenn Fly es schon wusste, doch bei Andrew sowie Tyler war Elijah sich nicht sicher, doch irren konnte er sich immer, außerdem war er ja hier aufgekreuzt und musste folglich etwas mit den Gang zutun haben, völlig nutzlos war er also nicht. Andrews Stimme unterbrach seine wirren, ungeordneten Gedanken wieder. Er hielt den Blick gesenkt, wirkte wie immer angespannt und antwortete vorerst nicht, immerhin ergriff Fly das Wort. So hörte es sich zumindest an, denn ganz traute Elijah ihrer Erscheinung immer noch nicht. Vielleicht bildete er sich ja nur ein, dass sie redete. "Schluss." unterbrach er seine eigenen Überlegungen und runzelte die Stirn. Mit der Zeit wurde es anstrengend, seinen eigenen Sinnen nicht zu trauen, das merkte der Hacker besonders, wenn er sein vertrautes Umfeld verließ. Immerhin hatte er sich dort einigermaßen sicher und vorallem unbeobachtet gefühlt, doch selbst das stimmte ja anscheinend nicht und das machte ihm ziemlich zu schaffen. Ein Umzug kam nicht in Frage, auch wenn er das Geld dazu hätte, doch lange würde sein neuer Standort sicher nicht geheim bleiben, also lohnte es sich wirklich nicht.
Nachdem Fly geendet hatte schüttelte er nur den Kopf. Er wirkte nichtmehr allzu verunsichert, eher kühl und fast uninteressiert, eine Art Schutzmechanismus, auch wenn ihn die Anzahl der Anwesenden - 5 - etwas einschüchterte. Mit der Leaderin war er nur indirekt in Kontakt getreten, doch das musste er ja nicht sagen. Zwar war er hier, um einige wenige Infos zu bekommen, und dass er selbst nicht alles verschweigen konnte, war eigentlich logisch, allerdings konnte er es ja einfach versuchen. Noch musste ja niemand offiziell wissen, dass er ein Hacker war, immerhin war die Chance, dass er so Andrew und Tyler auf sich hetzte, nicht sehr gering, denn niemand konnte garantieren, dass er nicht schon die Dateien auf beider Handys und Laptops durchsucht, wenn nicht sogar kopiert hatte. Lieber also schweigen. Eine bessere Methode - und eine klassischere noch dazu - wäre es ja, eine Nachricht im Postfach zu hinterlassen, vonwegen "Haha, du wurdest gehackt. Mit freundlichen Grüßen... Deckname.", doch so jemand war Elijah nicht und der Sinn hinter solchen Notizen war auch nur purer Nervenkitzel, also nichts, was ihn in irgendeiner Weise reizte.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   So Aug 31, 2014 7:44 pm

Andrew spürte Tylers Arm um sich und reagierte einen Moment gar nicht. Dann sah er ihn an und lächelte ihm leicht zu. Nach diesem Treffen hatte sie endlich etwas Zeit für sich zu zweit, was sich auch eindeutig lohnen würde. Es war wirklich schade, dass sie sich in letzter Zeit so wenig gesehen hatten, denn das machte ihn irgendwie traurig und wenn er noch so viel zu tun hatte. Dafür sollte er doch zumindest Zeit haben oder? Aber gut, das konnten sie auch alles noch später besprechen, denn im Moment hatte er nicht besonders viel zu tun. Die Gangs hatten sich zumindest beide seid gestern nicht mehr gemeldet, aber er hatte schließlich auch alles von den Gerüchten um eine Schießerei mitbekommen. Wahrscheinlich hieß das dann für ihn auch in den nächsten Tagen keine besonderen Bestellungen, denn beide mussten sich erholen. Möglicherweise auch nur eine, aber trotzdem würden sie sich wohl eher in nächster Zeit vor solchen Konfrontationen fernhalten. Einen Moment fragte er sich, ob sie wohl schon fertig waren oder ob sie überhaupt angefangen hatten. Bei Naya Blacksmith und Zachary Collins konnte man aber auch nie so genau wissen. Die beiden hassten sich schließlich, zumindest vermutete er das und das machte sie unkontrollierbar und wahrscheinlich auch etwas unvorsichtig spontan. Ein paar Momente dachte er noch darüber nach, als Fly plötzlich zu sprechen begann. Er sah sie forschend an und hörte ihr genau zu. Naya hatte also nach ihm gefragt. Aber gut, das hätte er sich eigentlich denken können, dass die gefürchtete Leaderin wenn sie schon die Möglichkeit hatte sich auch gleich alle Informationen holen würde, die sie wollte. Dumm war sie ja keineswegs. Und selbst wenn würde sich das wohl niemand trauen zu behaupten. Er nickte leicht zu dem Ganzen und zuckte einmal mit den Schultern. "Danke.", meinte er schließlich leise, während er darüber nachdachte, wen sie wohl schicken könnte. Dass sie es tun würde, hatte ihm Emily zwar schon verraten, aber wen nicht. Wahrscheinlich hätte sie es ihm aber auch nicht gesagt, selbst wenn sie es wüsste. Er musste sich bei ihr noch einmal richtig bedanken fand er. Schließlich hatte sie auch gewissermaßen Tyler und ihn zusammengebracht. Aber trotzdem musste er sich generell dafür bedanken, dass alles geklappt hatte. Sie war wirklich dafür, dass sie in der 13th Street Gang war, ein wahrer Engel. Denn die meisten Anderen hätten wohl sofort abgelehnt oder die Informationen für sich behalten. Selbst wenn es ihnen nichts bringen würde, denn es waren weder Infos über sie noch ihren Gegner, also eigentlich etwas, was sie sich wohl immer selbst beschaffen könnten. Gut, als unterstes oder neustes Mitglied vielleicht nicht, aber als Head oder Leader natürlich immer. Kurz ließ er seinen Blick zu Elijah schwenken, der schon wieder nachdenken zu schien. Oder vielleicht war er auch in seiner eigenen kleinen Welt, sicher konnte man sich, wie Andrew schon festgestellt hatte, bei ihm nie sein. Er war wirklich ein komischer Kerl, aber gut, in New York begegnete man eben so einigem. Irgendwie musste er bei diesem Gedanken leicht lächeln und warf einen letzten Blick auf den Waffenhändler, der noch immer - zum Glück - abseits stand.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   So Aug 31, 2014 7:46 pm

Jetzt reichte es ihm. Die anderen sprachen hier von irgendetwas, was er nicht einzuordnen vermochte, weil dieser nicht ganz in der Nähe stand und er wollte einfach nur Erleichterung. Der Japaner wollte endlich mal wieder wesentlich ruhiger sein, als er es jetzt war. Die frische Luft tat ihm zwar gut, jedoch wollte Kei es nicht wahrhaben, dass noch etwas fehlte: Es fehlte ihm die Ermangelung an einer Beziehung und andere Dinge. Er musste sich in vielerlei Bereichen Erleichterung verschaffen, dass verspürte er erst jetzt. Hatte You ihm nicht einmal gesagt, er sei wieder bereit für eine Beziehung, wo doch die andere wesentlich schlechter verlief, weil diese Frau einfach nicht kapierte, dass seine Arbeit wichtig war?
Er wusste es nicht genau und war jetzt seinem besten Freund und Bruder dankbar darüber, dass er ihm dies so offen und ehrlich gesagt hatte. Niemals würde er einfach so verschwinden und vor allem würde das Bordell oder wo auch immer er hinging wissen, was er von alledem hielt. Er musste irgendetwas gegen seine Angespanntheit tun und sein Blick wirkte leicht verzweifelnd, er war doch sonst kein Mann der so etwas nicht wagte, den Schritt in so einem Freudenhaus…allerdings wollte er nicht als Waffenschieber oder Ähnliches gelten. Er wollte nicht wegen seines Berufes rausgeschmissen werden, weshalb er mal auf seinem Handy nach einem Bordell suchte, welches offen und diskret wie möglich war. Er musste sich Erleichterung verschaffen und somit einen klaren Kopf kriegen, damit die Geschäfte besser liefen, weshalb Kei ging. Er würde auch jemanden anfragen, sobald er sein Geschäft erledigt hatte, ob dieser nicht Programme besaß, zur besseren Datensicherheit.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Mo Sep 01, 2014 10:03 pm

Tyler hörte zwar nicht aufmerksam zu, aber am Rande bekam er doch mit was gesagt wurde. Jedenfalls bekam er mit, dass sich Andrew bedankte. Und wenn er sich nicht irrte bedankte er sich gerade bei Fly er konnte sich aber auch irren. Denn irgendwie hatte er es gerade erfolgreich geschafft die kleine Spionin auszublenden. Diese ganze Sache ließ ihm anscheinend noch immer keine Ruhe und irgendwie schien Andrews bloße Anwesenheit doch nicht mehr so ganz zu genügen um den Auftragskiller ruhig zu stellen. Er wollte verdammt noch mal weg von hier. Aus dem Augenwinkel beobachtete er kurze Zeit einen Kerl, von dem er meinte sich zu erinnern, dass er Waffendealer war. Nicht, dass Tyler jemals von ih gekauft hatte, das hatte er bei seinem Vater nun wirklich nicht nötig. Aber von irgendwoher kannte er ihn. Vermutlich hatte er aber einfach nur seine Akte auf seiner Datenbank. Noch immer sehr schweigsam ließ er seinen Blick zu Elijah wandern, der noch immer wie ein Häufchen Elend dastand und aussah, als würde er sich jeden Moment in Luft auflösen, so unscheinbar wie er war. Wieso er so drauf war wusste Tyler nicht, aber er konnte sicherlich ein wenig Stoff zum Aufputschen vertragen, so wie er drauf war. Tyler neigte den kopf zum Ohr seines Freundes. "Wie lang hast du eigentlich vor hier zu bleiben?", fragte er und versuchte dabei möglichst gleichgültig zu klingen.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Di Sep 02, 2014 8:06 pm

Flys unruhiger Blick senkte sich noch etwas tiefer unter dem forschenden von Andrew, doch als er sich leise bedankte blickte sie doch für einen Moment wieder hinauf zu ihm... ehe sie schlichtweg nickte. Warum auch noch ein sinnloses Wort verlieren? Er hatte gefragt, sie geantwortet... normalerweise endete eine Konversation für Fly dann auch.
Daher drehte die Kleine ihren Kopf schließlich auch von der Gruppe weg und ließ ihren Blick über die Umgebung schweifen, als sie gesehen hatte wie Tyler sich zu Andrew hinab beugte und ihn etwas zu fragen schien. Also war scheinbar eh kein Redebedarf mehr und die Rothaarige ging das Gespräch nichts mehr an, weshalb sie auch scheinbar nicht mehr zuhörte was überhaupt gesprochen wurde - doch bei diesem Mädchen konnte man sich dennoch nie sicher sein, was sie nun tat und was nicht, vom Grund dafür mal ganz zu schweigen.
Eigentlich war es jedoch egal ob sie nun mithörte oder nicht, ihr Blick galt auf jeden Fall einzig und allein dem Geschehen um sie herum. Aus ihrem gesenkten Blick konnte sie beobachten, wie einige Leute umherzogen... und so beobachtete sie auch aus scheuen Augen, wie Kei Sato schließlich wieder von diesem Ort verschwand. Besser so... schoss es ihr sofort durch den Kopf, denn auf eine Konfrontation mit diesem Mann war sie nicht unbedingt aus gewesen, vor allem nicht in einem solch wütenden Zustand. Aber gut, irgendwo auch verständlich... schließlich war bei ihm eingebrochen wurden, wie Fly bewusst war. Daher war es wohl irgendwo schon praktisch, eine "Wohnung" zu haben, die niemand kannte. Nun ja, sie war nicht nur einsturzgefährdet sondern konnte auch jeden Tag von irgendwelchen Bauarbeitern abgerissen werden... aber es gab ihr den nötigen Platz, den sie brauchte und war um Meilen besser und sicherer als die Straße, auf der sie ebenfalls schon leben musste. Im generellen könnte man die Menschen wohl richtig abstoßend und widerlich finden, wenn man wusste was mit dem kleinen Mädchen schon alles geschehen war - und sie war ja nicht ienmal die Einzige, das wäre ja noch schöner! Nein, es gab viele Straßenkinder... viel zu viele. Die meisten überlebten nicht einmal lange und dennoch hätte jeder von ihnen eine größere Chance wie die Rothaarige gehabt, die dennoch irgendwie überlebte. Man könnte meinen irgendetwas oder irgendjemand würde seine schützenden Hände über dieses Mädchen gelegt haben, denn sie war dem Tod schon verdammt nahe... und war ihm dennoch entkommen. Doch das was sie erlebt hatte war für sie schlimmer gewesen als der Tod es je sein könnte, und auch wenn sie sich schon zu so mancher Zeit gewünscht hatte einfach keinen Schmerz mehr zu spüren und keine Angst mehr empfinden zu können, fürchtete sie sich noch immer vor so vielem. Ihr war nie das Leben an und für sich egal geworden, nie hatte sie einfach Nichts spüren können... und heute hatte sie sich vorgenommen immer wieder einen Grund zum Leben zu finden. Seien es die kleinen Katzenbabys, die ohne sie nicht überleben würden oder gar ihr Hund, der ebenfalls gezeichnet vom Leben war und nicht mehr alleine leben könnte... allein diese drei kleinen Seelen gaben ihr einen Grund um weiter zu kämpfen. Nicht mit Waffen wie es die Gangs dieser Stadt zu tun pflegten, lediglich mit ihren Fähigkeiten und ihrem Verstand... und einer reinen aber unzerstörbaren psychischen Kraft. Ja, sie hatte viele Ängste und Fehler, aber nach all dem würde niemand mehr sie ganz klein bekommen. Sie war immer mit dem Herzen voll bei der Sache, aber es hatte schon so viel durchstehen müssen, dass es mittlerweile damit klar kam erneut angebrochen zu werden. Sie kam vollkommen damit aus, jeglicher Gewalt ausgesetzt zu sein... nun, zumindest sollte sie dies alles relativ kalt lassen. Doch wie es nun wirklich aussah konnte wohl keiner sagen, auch sie Selbst war sich dabei nicht einmal sicher.
Mit einem leisen Kopfschütteln lenkte Fly ihre Gedanken wieder auf das hier und Jetzt. Sie musste es wirklich einmal wieder schaffen ihre Gedanken richtig zu ordnen... denn auch wenn man ihr die Abwesenheit nicht ansah - wie den auch bei ihrer versteckten Gestalt - war es hinderlich auf gefährlichen Straßen.
Für einen Moment huschte ihr Blick unauffällig zu Elijah Castell, der jedoch momentan eher kühl und fast uninteressiert wirkte, das völlige Gegenteil zu dem vorherigen Elijah. Doch sie wusste schließlich nur zu gut warum er diese Maske aufsetzte, sie selbst tat es doch ebenfalls, nur in völlig anderer Form. In ihren dunklen Augen schien gerade zu ein unruhiger Sturm zu toben, der aus all den Gefühlen und Gedanken bestand, die man niemals alle auseinander halten könnte. Doch langsam legte sich äußerlich tatsächlich wieder eine ruhige Fassette darüber, die jedoch mit einem einzigen Moment sofort wieder gebrochen werden könnte.
Sie war sich nicht ganz sicher, wie weit diese Schutzmaßnahme des Hackers ausreichte, doch es interessierte auch nicht wirklich. Sie würde ja noch nicht einmal genau wissen, was diese völlig veränderte Gefühlsregung bedeuten solle, wenn sie es nicht selbst jeden Tag miterleben konnte - meist nur etwas abgeschwächter und nicht ganz so plötzlich. Doch wen interessierte es schon?
Die Leute auf der Straße jedenfalls nicht, die noch immer vorbeizogen und meist noch nicht einmal die kleine Gruppe wirklich zu bemerken schien. Wie kann man nur so unaufmerksam sein? schoss es der Rothaarigen plötzlich durch den Kopf. Jeden Moment konnte Jemand mit einem Messer auf diese Leute zuspringen und sie schwer verletzen... und sie hätten es nicht einmal bemerkt - auch wenn dieser Gedanke eigentlich absurd war, doch für Fly war es ja nicht einmal absurd, dass jemand Gift in ein Glas Wasser mischte. Eigentlich traurig, doch da die Kleine nicht weiter mit ihren Gedanken abschweifen wollte ließ sie ihren Blick schließlich erneut kurz zu Andrew und Tyler wandern, ehe ihre Augen einfach wieder die Umgebung abtasteten und an unbestimmten Punkten kurz hängen blieben, sonst aber völlig uninteressiert weiterwanderten. Sehen konnte man von ihren gesamten Regungen jedoch wenig, denn nur leicht glitzerten ihre Augen unter der dunklen Kapuze hervor, von ihrer blassen Haut oder anderen Merkmalen ihres Gesichtes war jedoch kaum etwas zu erkennen.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Di Sep 02, 2014 9:58 pm

Elijah konnte aus dem Augenwinkel sehen, dass der Fremde sich entfernte, ohne der Gruppe Outsider besondere Aufmerksamkeit zu schenke. Es erleichterte ihn, dass sie jetzt nurnoch zu Viert waren, auch wenn natürlich andere Passanten an ihnen vorbei gingen, trotzdem schien niemand im Sinn zu haben, sich länger in der Nähe des Treffens aufzuhalten. Wahrscheinlich aus Desinteresse oder einfach aus Angst, wenn auch nicht vor ihm oder Fly. Leicht durcheinander schüttelte er den Kopf und runzelte die Stirn, den Blick fest auf den Boden gerichtet. Besonders informativ war das Treffen nicht gewesen, bis jetzt zumindest, doch die Spannung, die in der Luft lag und auch, wenn nicht sogar besonders von ihm ausging, würde sich wohl nicht so schnell wieder legen. Konnte ihm doch eigentlich egal sein. Er verlagerte das Gewicht und schluckte, bevor er die Anwesenden kurz musterte. Andrew und Tyler schienen sich privat zu unterhalten, also nichts, was Elijah irgendwie wissen sollte. Auch von dem Schmuggler hatte er einige Daten auf dem Laptop, auch wenn er hoffte, diese nicht weitergeben zu müssen - immerhin schien der Auftragskiller mit ihm in einer Beziehung zu sein, und solche Gefühlsregungen führten meist zu unüberlegten Handlungen, also sollte er besser niemanden der beiden gegen sich aufhetzen. Wobei, würde Naya ihn zwingen, hätte er sowieso keine andere Wahl. Es beunruhigte ihn sichtlich, dass er seine Infos und Daten nichtmehr für sich behalten durfte beziehungsweise konnte, allerdings tat er es für Thalia und sie hatte schon so viel für ihn getan. Sein Blick blieb für den Bruchteil einer Sekunde an Fly hängen, jedoch konnte er sie nicht lange ansehen. Ihre Anwesenheit machte ihn nervös, als würde sie ihn wie ein offenes Buch lesen, auch wenn das unmöglich war. Doch alleine aus Regungen und der Körperhaltung konnte man schon viel schließen, und das war anscheinend das Spezialgebiet der Diebin. Er blinzelte einige Male heftig, bevor er noch einen Schritt zurück wich und leicht das Gesicht verzog. Wieso tat er sich das überhaupt noch an? Es ergab doch sowieso alles keinen Sinn, zumindest nicht für ihn. Die Gedanken schwirrten nur so durch seinen Kopf, als er den Blick plötzlich wieder hob und nur halb so sicher wie vorher zu Andrew blickte. Was, wenn Zachary Collins einen von ihnen, wenn nicht sogar Fly, erpressen würde und so von seiner Existenz erfahren würde? "Oh." stieß er aus und biss sich auf die Zunge. Doch keine so gute Idee, das ganze. Doch fragen wollte er nicht, wer wusste schon, ob überhaupt jemand schon darüber nachgedacht hatte. Andere auf Ideen zu bringen schien ihm jetzt als sehr unkluge Lösung. "Nein..." wie meistens waren die Worte mehr an ihn gerichtet als an jeden anderen.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Di Sep 02, 2014 10:55 pm

Andrew merkte natürlich, dass sich hier keiner besonders wohl fühlte. Er allerdings auch nicht, denn es war schon gruselig genug nur mit Fly oder nur mit Elijah zu interagieren, aber beide zusammen waren einfach nur seltsam. Ein ziemlich schweigsames Duo allerdings. Wobei die ganze Stille das alles auch nicht weniger unheimlich machte. Aber wenn er ehrlich war, war es auch fast schon mühselig ihnen überhaupt zuzuhören, nachdem beide entweder flüsterten oder zu sich selbst sprachen. Naja, zumindest Elijah sprach offenbar zu sich selbst. Natürlich taten die beiden ihm leid, aber so etwas war nicht unbedingt etwas völlig Besonderes in New York. Es waren hier so viele Leute, da gab es eben auch solche. Das Blöde war eben nur, dass aus ihnen wirklich kaum etwas herauszubekommen war. Und andere Outsider waren erst gar nicht gekommen, was Andrew zwar etwas verwunderte, aber gut. Dem gruseligen Waffenhändler musste er auch nicht zwingend noch einmal begegnen. Nachdem er ihn schon das letzte Mal bedroht hatte, wollte er jetzt nicht unbedingt wieder mit diesem Typen in Kontakt geraten. Zumindest nicht ungeschäftlich und da auch nur, wenn es wirklich nötig war. Plötzlich spürte er, wie Tyler sich zu ihm hinunterbeugte und lehnte sich ein kleines Stück zurück. Auf seine Frage hin stutzte er und sah zu ihm hoch. Er schien offenbar sogar noch mehr hier weg zu wollen als Andrew selbst. Hoffentlich war es aber für ihn bis jetzt nicht allzu schlimm gewesen. Andrew biss sich leicht auf die Unterlippe. "Wenn du willst können wir gehen.", meinte er leise zurück und versuchte seine Augen zu erforschen. Er wollte auf keinen Fall, dass es seinem Freund schlecht ging. Zwar war Tyler ein erwachsener Mann und konnte es ihm auch ruhig sofort sagen, aber selbst wenn er es nicht tat, wollte er ihn nicht unnötig hier halten. Vor allem bei dieser unangenehmen Stimmung. Außerdem hatte er nicht das Gefühl, dass hier noch irgendwelche weiteren Fragen geklärt werden würden. Was natürlich schade war, aber gut, konnte man auch nichts machen. Er seufzte leise.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Sa Sep 06, 2014 1:36 pm

Tyler spürte schon fast eine Welle von Erleichterung, als Andrew sagte, dass sie gehen konnten. Es war wie das Gefühl, dass man als Teenager bekam, wenn einem gesagt wurde, dass die letzte Unterrichtsstunde endlich zu Ende war und man nach einem langen Tag endlich nach Hause konnte. Und genau das wollte er auch - nach Hause gehen. Aber er versuchte seine Begeisterung dafür in Zaum zu halten. "Das wäre echt super, wenn wir jetzt gehen könnten." Dann könnte er seinem Freund auch erklären, was genau sein Problem mit Fy gewesen war. Wie hatte die kleine es bloß geschafft ihn so aus dem Konzept zu bringen. Und das auch noch unbeabsichtigt. Hoffte er zumindest, aber das Mädchen schien genauso fertig zu sein wie er und er traute ihr nicht zu, dass das ihre Absicht gewesen war. Sie und Elijah waren wirklich seltsam in ihrem verhalten. Zu seltsam für seinen Geschmack. Mit solchen nervlichen Wracks konnte er nicht wirklich umgehen. Er schob die Gedanken beiseite und versuchte den Blick einfach weiter auf seinen Freund gerichtet zu halten. "Wollen wir zu mir gehen? Wir können aber auch wo anders hin. Ist mir egal." Falls sie wirklich zu Tyler nach hause gehen sollten, musste sich der Kopfgeldjäger aber wirklich zurück halten, was sein geplantes Drogenkonsum anging. Am besten trank er erstmal nur einen Schluck. Vielleicht ging es ihm danach schon wieder besser.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Sa Sep 06, 2014 3:02 pm

Mit wachsamen und doch unsicherem Blick sah Fly weiterhin durch die Gegend, und doch waren ihre Ohren noch immer bei den Gesprächen in ihrer Nähe, sodass sie nun auch mitbekam dass Tyler und Andrew gehen wollten. Gut, sollte ihr nur recht sein, schließlich hatte sie momentan auch nur noch ein Ziel: Einfach weg von hier und in ihre Wohnung… oder an irgendeinen anderen Ort, wo sie alleine war und im generellen ihre Ruhe hatte.
Innerlich seufzte die Rothaarige. Wenn es denn so einfach war… aber sie musste in ihrem „Job“ nun einmal alles wissen, egal ob es erst Minuten oder gar Wochen zurücklag, und dies ging nur wenn sie so gut wie den ganzen Tag unterwegs war und einfach Informationen sammelte. Doch mittlerweile hatte sie sich auch daran gewöhnt und so oder so fiel es ihr von Anfang an erstaunlich leicht alles über ihre Umgebung und die einzelnen Personen zu erfahren. So wusste sie oft ziemlich private Sachen, die niemand anderes auch nur vermuten würde. An und für sich könnte sie so jeder Gang, jeder einzelnen Person mehr helfen als die meisten anderen es konnten. Ja, sie könnte sogar dafür sorgen, dass die South Lemons die 13th Street Gang zum Untergang brachte… oder aber andersherum. Doch dies tat sie nicht, schließlich war sie vielleicht sehr leicht zu bedrohen, aber niemals würde ihr gutes Herz zulassen, dass sie schuld am Tod einer Person wäre – oder gar am Untergang einer gesamten Gang.
Kurz verlagerte sie ihr Gewicht noch auf ihr anderes Bein, während sie noch einmal kurz Andrew, Tyler und Elijah musterte. Andrew  und Tyler waren gerade sowieso in ihrem gespräch vertieft und würden wohl bald gehen… und Elijah hatte eine solche Angst vor ihr, dass es Fly schon richtig leid tat – auch wenn sie sich nicht erklären konnte, wieso genau er denn wirklich eine solche Angst verspürte. Natürlich kannte sie die gründe dafür, sie verstand ihn lediglich nicht. Das muss ich wohl aber auch nicht… Nein, sie brauchte die Leute wirklich nicht verstehen. Kaum wahrnehmbar schüttelte die Kleine auf diesen Gedanken hin ihren Kopf, ehe sie noch einmal unauffällig ihre Kapuze tiefer in das Gesicht zog und auch die langen Ärmel wieder bis über ihre zarten Hände schob.
Fly hatte sich gerade ganz klar entschieden: Sie würde jetzt gehen. Denn momentan waren die meisten hier beschäftigt und würden noch nicht einmal bemerken wie sie verschwand. Außerdem konnte sie nicht die ganze Zeit über nur auf einem Platz stehen bleiben und Nichts tun, denn damit machte sie sich zu einem größeren Ziel und sammelte zusätzlich noch keine nützlichen Informationen – wie man in den Gesprächen schon bemerken durfte. Unauffällig trat sie deshalb nun einen kleinen Schritt zurück und blickte noch einmal kurz hinauf in die einzelnen Gesichter, bevor sie ihren Kopf etwas drehte um ihre Umgebung genau im Blick zu haben. Okay… sie brauchte sicher nur ein paar Sekunden, um zwischen den Leuten unterzugehen und schließlich in einer der kleineren Gassen verschwinden zu können. Also los… Es war natürlich nichts großes, aber es war trotzdem immer wieder seltsam und beängstigend für sie in einer großen gruppe zu stehen und sich schließlich von ihr zu entfernen, denn schließlich musste sie ihnen dafür den Rücken zukehren – um nicht aufzufallen – und allein mit einer solch kleinen Geste hatte sie schon viel zu schlechte Erfahrungen gemacht.
Noch einmal kurz schoss Fly ihre dunklen Augen, ehe sie sich in einer schnellen und doch unauffälligen Bewegung einfach umdrehte und schon Sekunden später zwischen den viel größeren Menschen verschwunden war. Es wirkte fast wie ein Schatten, der erschien sobald die Sonne schien und einfach wieder verschwand, sobald sich Wolken am Himmel bildeten und die Sicht auf die Sonne versperrten. Nur das die Rothaarige kein Schatten war, sondern einfach ein Mythos im Straßenleben und durch ihre meist unauffällige Art schnell in Massen verschwunden zu sein schien. Aus diesem Grund hatte sie auch kein unnötiges Wort an die kleine Gruppe verschwendet, denn dies hätte ihre Aufmerksamkeit unweigerlich auf sie gelenkt und dies wollte sie nun wirklich auf gar keinen Fall. So aber würden sie wohl kaum bemerkt haben wie sie verschwand und genau so sollte es sein.
Doch wohin genau sollte sie nun gehen? Am liebsten natürlich einfach in ihre „Wohnung“, doch dies ging wohl schlecht… sie musste schließlich noch wissen was bei der Schießerei zwischen den Gangs passiert war. Um diese Informationen zu bekommen würde sie aber nicht sehr lange brauchen, also hatte sie anschließend genug Zeit für anderes.
Während sie nachdachte erreichte sie schließlich unauffällig schon die erste kleine Gasse und verschwand in dieser eben so, wie sie vor einigen Stunden erschienen war. Aufmerksam behielt sie die ganze Zeit über ihre Umgebung im Blick, und ohne es zu  bemerken schlug sie schon eine ganz bestimmte Richtung ein. Es würde sicherlich etwas überraschend kommen, zu wem sie nun freiwillig ging, aber wer konnte schon vorhersehen was Fly als nächstes tun würde? Es war einfach unmöglich dies zu wissen, genauso wie niemand wusste wie viele Informationen die kleine Spionin überhaupt über einzelne Personen oder die Gangs an und für sich hatte. Doch kaum einem würde es wohl auch interessieren, was sie tat, denn natürlich war sie gefährlich für viele Leute… aber ihre Person  an und für sich interessierte Niemanden. Wieso auch? Ihre Informationen waren wichtig, sie aber nicht.

tbc:  Zachary Collins' Penthouse

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   So Sep 07, 2014 3:48 pm

Besonders informativ war das Treffen nicht gewesen, im Gegenteil, inzwischen bereute Elijah sogar, hingegangen zu sein. Nicht, dass er nicht einigermaßen erleichtert war, dass Fly anscheinend doch keine Halluzination war, trotzdem war es nicht allzu schlau, sich zu zeigen. Natürlich konnte er sich denken, dass Andrew schon wusste, wer er war, bevor er hier aufgekreuzt war, außerdem hatte er ihn schoneinmal gesehen und sogar ein paar Worte mit ihm gewechselt, trotzdem, da war ja noch Tyler, dem Elijah wie jedem anderen auch nicht gerade traute. Er musste sich zwar mit niemandem anfreunden oder sonst irgendwie in Kontakt treten, trotzdem. Andererseits kannte er nun auch die Gesichter der anderen, die er so schnell nicht wieder vergessen würde, nicht einmal ein Detail, doch was nützte ihm das? Wozu gab es Ausweise, die er leicht aus dem Internet ziehen konnte, und das ohne dass irgendwer es überhaupt merkte? Im Endeffekt kam es auf das gleiche raus, doch ändern konnte er es auch nicht. Die ganze Zeit hatte er nun auf den Boden gestarrt, ohne sich auf die anderen zu konzentrieren, weshalb er in keinem Moment gemerkt hatte, wie Fly sich entfernt hatte. Als er aufsah, war sie einfach so schnell verschwunden, wie sie aufgetaucht war. Dabei war er sich gerade sicher gewesen, dass sie tatsächlich existierte und nicht nur ein Produkt seines Unterbewusstseins war. Am besten, er würde einfach nachhause gehen und abwarten, bis etwas passierte, wobei er kaum glaubte, das noch irgendetwas passieren würde. Er war 18, sollte nun für die gefährlichste Gang New Yorks arbeiten und war sich nicht einmal mehr sicher, was echt und was Einbildung war, noch dazu fand er nicht gerade, dass sein Leben besonders lebenswert war. Wie lange überlebte man so etwas? Bei Naya Blacksmith wohl nicht besonders lange, aber er würde einfach abwarten und es für Thalia tun. Wenigstens nützte er dann überhaupt etwas, und das trieb ihn dann doch schon etwas an. Fast als wäre dieser Gedanke vollkommen absurd rümpfte er die Nase, fuhr sich mit der blassen Hand durchs Gesicht und ging einen Schritt zur Seite, bevor er einfach den Kopf schüttelte, sich umdrehte und einen großen Bogen um die Gruppen machte, um nachhause zu kommen.

tbc: Elijah Castells Unterkunft

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Mo Jan 19, 2015 6:50 pm

[Zeitsprung]

Eigentlich war er ja wirklich nicht lebensmüde. Okay, nein, doch. Also doch, er war lebensmüde, aber trotzdem war es eine ziemlich leichtsinnige Aktion so nah am Gebiet der verfeindeten Gang zu sitzen und mehr oder weniger die Beine in der Luft baumeln zu lassen. Aber was sollte er auch machen. Offenbar war er nämlich zu unverlässlich, als dass er ein Grenzwächter sein durfte, also musste er ja auch irgendwie die Zeit totschlagen. Und zu singen würde sich sowieso jetzt nicht rentieren. Die meisten Leute rannten schließlich so schnell von einem Ort zum Anderen, dass man ihre Aufmerksamkeit schlecht auf den armen Straßenmusiker lenken konnte. Außerdem, und das musste er nebenbei wirklich einmal erwähnen, war das Geschäft ansonsten nicht wirklich schlecht gelaufen. Und ja, natürlich war ihm klar, dass ihm das nichts nutzte, wenn es jetzt quasi still stand, aber trotzdem freute er sich darüber schon ein wenig. Mehr allerdings für seine Katze als für ihn. Achja, seine Mila. Die Kleine war schon wieder so viel gewachsen, was ihn übrigens wirklich sehr faszinierte. Denn auch wenn es wirklich immer schade war, wenn kleine Babys plötzlich so viel größer waren, so war sie schließlich trotzdem noch unglaublich niedlich. Waren Katzen aber sowieso immer. IMMER.
Mason grinste gedankenverloren in sich hinein, während er vom Rand der Brücke sprang. Er hatte noch nie Höhenangst gekannt und genau das nutzte er gerne aus. Auch wenn er zugeben musste, dass er sich manchmal wirklich sogar überlegt hatte zu springen. Aber das konnte er dann auch nicht so einfach. Denn egal wie schlimm sein Leben war, er wollte andere mit seinem Tod nicht unbedingt unnötig herunterziehen. Er seufzte leise und sein Lächeln verschwand allmählich und er drehte sich kurz noch einmal zu der Mauer herum auf der er vor kurzem noch gesessen hatte, schüttelte dann aber den Kopf und begann ein paar Schritte zu gehen. Auf das Gebiet der 13th Street Gang zu. Nicht, dass er vorhatte, diese eigentlich unsichtbare Grenze zu überqueren, aber er war einfach neugierig. Hatten sie hier auch ihre Wachen platziert? Oder waren überhaupt nur die South-Lemons so paranoid? Wobei, so wie er die beiden Leader kannte, waren das beide. Mal ganz davon abgesehen, dass er noch immer fand, dass sie zusammenpassten. Und es war ihm in diesem Fall wirklich egal wie oft ihn Zachary noch für seine Kommentare schlagen würde, oder naja, eher ihm einfach nur einen kleinen Schlag auf den Hinterkopf verpassen würde, denn so gewalttätig war ihr Leader dann auch nun wieder nicht, es sei denn natürlich es betraf Naya und ihm im Bett, zumindest wenn es so ablief, wie sich Mason das vorgestellt hatte, aber er liebte es einfach zu sehr ihn zu ärgern. Und mal ehrlich, wer liebte nicht eine gute alte Tragödie - die Liebe zwischen zwei Feinden? Fast schon wie Romeo und Julia. Fragte sich nur, wer wer war. Allzu weiblich waren sie jetzt ja beide nicht, vor allem wenn man von ihrem Charakter ausging, aber hey, man konnte doch heutzutage alles neu inszenieren oder? Wie wäre es also mit Romeo und Julius? Keine schlechte Idee eigentlich, überlegte er sich kurz und nickte dann sich selbst bestätigend. Plötzlich wurde er aber abgelenkt, denn ihm viel eine gute Melodie ein, die er natürlich sofort niederschreiben musste. Es war ja schließlich nicht so, als ob das immer passieren würde, denn ein Mozart war er jetzt nicht wirklich, auch wenn er zugegebenerweise wirklich nicht schlecht in Musiksachen war. Und eigene, neue Lieder wirkten oft auch gar nicht so schlecht auf die Leute. Insofern sie natürlich trotzdem catchy waren und schnell ins Ohr gingen. Leise summte er also die Melodie vor sich hin, während er seinen Block schnappte, sich wieder auf die Brüstung setzte und begann die Noten aufzuschreiben. Mal von seiner 'Karriere' abgesehen, machte ihm das Song-schreiben nämlich wirklich auch einfach nur Spaß. Und die meisten sang er sowieso nicht. Er fand sie einfach nicht gut genug. Aber hey, solange es ihn zumindest ein bisschen unterhielt.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Sa Jan 31, 2015 12:44 am

cf: Code 3B [13th Street Gang]

Nayas Gedanken rasten förmlich in ihrem Kopf hin und her. Denn egal wie sehr sie es versuchte, sie konnte im Moment einfach nicht herunterkommen um dann einen wenigstens halbwegs kühlen Kopf bewahren zu können. Aber wie sollte sie auch? Charlie war schließlich die wichtigste Person in ihrem Leben.  Ihr Familienersatz. Nein, eigentlich war er ihre Familie. Und selbst wenn nicht, dann war er noch immer besser darin zumindest so zu tun als ob im Gegensatz zu ihrer Echten, auch wenn sie wirklich nicht gerne über diese jetzt nachdenken wollte. Schon gar nicht in so einer Situation. Gerade eben wurde schließlich die ganze Stadt durchkämmt und das nicht nur von ihr. Eigens hatte sie Mitglieder ihrer Gang darauf gedrillt, dass sie nach ihrem Head Ausschau halten sollten. Zusätzlich war sie allerdings sogar noch mit allen direkt per Funk verbunden. Fall s es nämlich ein Update gab, und wenn es nur ein Verdacht wäre, wollte sie es auf der Stelle erfahren. Bis jetzt waren ihre Ergebnisse aber eigentlich nur äußerst demotivierend gewesen. Es war beinahe so, als gäbe es von ihrem Freund keine Spur. Keine einzige. Und das, obwohl er eigentlich vor Thalias Nase  entführt worden war. Oder zumindest verschwunden. Komplett sicher konnte man sich schließlich nie sein, aber sie bezweifelte einfach stark, dass er in solchen Zeiten vor allem und dann auch noch mitten in einem Date beschloss einfach mal für eine Zeit abzuhauen. Vor allem ohne Mittens. Nein, das war nicht ihr Charlie. Naya fuhr sich frustriert durch die Haare. Dann legte sie einfach eine Sofort-Bremsung ein und zwar direkt an der Stelle, wo das Gebiet der 13th Street Gang mit dem Neutralen aufeinander traf. Ihr konnten die neuen Polizei Maßnahmen dort ja schließlich egal sein., denn wirklich niemand würde sich trauen, einen Leader zu verhaften. Und schon gar nicht den, der mächtigsten Gang New Yorks. Davon abgesehen, dass Naya mit ein paar Polizisten schon fertig werden würde. Vor allem so bewaffnet wie jetzt. Aber zuerst musste sie sich etwas abkühlen. So konnte sie nicht weitermachen. Ihre Hände zitterten und sie wirkte, als wäre sie kurz vor einer Panikattacke. Aber so etwas konnte sie sich wirklich nicht leisten. Nicht jetzt. Nicht ohne ausreichend Beweise, was mit Charlie passiert war. Naya stieg also aus dem Auto aus und begann wie wild hin und her zu rennen. Dabei bemerkte sie noch nicht einmal, dass sie inzwischen schon zwei Mal im Kreis stehen geblieben war. Dieses Rumgehen unterbrach sie dann allerdings genauso abrupt wie ihre Fahrt, indem sie kurz einfach einfror und dann schnell eine Antwort an Thalia schickte. Immerhin verdiente sie dann doch zu erfahren, was gerade los war, denn egal wie sehr sie sie nicht mochte, so machte sie sich wahrscheinlich auch Sorgen wie sie. Wobei bei ihr Sorgen noch milde ausgedrückt waren. Immerhin hatte jemand ihren Schützling entführt. Und das auch noch zu Zeiten, wo sie eigentlich damit rechnen hätte können. Oh, wie schrecklich naiv von ihr. Als sie dann gleich ihr Handy in der Hand hatte, betrachtete sie auch gleich ihre Snapchat-Benachrichtigung, die natürlich keinesfalls von Charlie sein konnte, wie sie anfangs unwissend vermutet hatte. Zu ihrer Überraschung war sie dann aber von… Zachary? Okay, das gruselte sie dann schon ein bisschen. Warum hatte er sie überhaupt bei seinen Kontakten dort? Kurz zog sie ihre Stirn in Falten, ehe sie sich das Bild einfach betrachtete. Einen Moment war sie wirklich einfach nur verwirrt, ehe sie dann aber doch reagierte und zumindest einen Screenshot machte. Wann man das brauchen könnte, wusste man schließlich nie. Erpressungsmaterial vielleicht. Aber apropos Erpressung, das könnte bei Charlie gut auch der Fall sein. Zumindest würde sie das irgendwie vermuten. Oder Informationen. Alles, was eben nützlich war. Aber eigentlich wussten die Leute schon, wie viel er ihr bedeutete, von den Gerüchten einmal abgesehen. Also unlogisch wäre es nicht, wenn man an ihr Geld kommen wolle. Die South-Lemons hatten damit allerdings hoffentlich nichts zu tun. Denn ansonsten würde sie wirklich einfach schwarz sehen und alle umbringen. Mit bloßen Händen, wenn es sein musste. Aber wer könnte es sonst noch gewesen sein? Klar, einer der Auftragskiller vielleicht, auch wenn sie das natürlich auf keinen Fall hoffte, natürlich hoffte sie auf das Gegenteil, nämlich, dass er zumindest bald schon wieder frei herum lief. Aber welches Motiv könnte ein solcher haben? Und außerdem, wie hatte er das geschafft? Er oder sie musste wirklich ein Profi sein. Nervös kaute Naya auf ihrer Unterlippe herum, was ihr überhaupt nicht ähnlich sah, denn unsicheres Verhalten kannte sie schließlich nicht, als ihr Blick an einer Gestalt hängen blieb. Bis jetzt hatte sie diese nämlich übersehen, weshalb sie ihr Handy erst einmal wieder wegsteckte um diese genauer unter die Lupe zu nehmen. Irgendwie vermutete sie nämlich stark, dass der Mann dort von ihrer Rivalen-Gang war. Und so etwas konnte sie natürlich nicht haben. Aber zuerst vergewisserte sie sich lieber noch einmal. Was auch tadellos klappte, denn er stellte sich wirklich als Lemon heraus. Mason Wood insofern sie sich erinnerte. Oja, sie konnte sich erinnern, der Idiot von der Halloween Party. Außerdem ein ziemlich akzeptabler Sniper. Nicht besonders muskulös, aber wie sie wusste, hatte das wirklich nicht unbedingt etwas zu sagen. Nach einem kurzen Zögern näherte sie sich ihm dann und wurde mit jedem Schritt etwas wütender. Denn was fiel dem hier eigentlich ein? Das hier war fast das feindliche Gebiet. Deshalb stellten sie ja überall Wachen auf! Und er war ja offensichtlich auch eine davon, also wie sollte das klappen? Wollte Zachary etwa auf ihr Gebiet drängen? Immerhin hatte er das ja bei dem Subway-System auch getan, was im Übrigen noch fast niemand der 13th Street Gang verkraftet hatte. Denn es war schließlich ein riesiger Teil. Und mit Gedanken an das, was nicht sonderlich gegen ihre Aggression half, stand sie plötzlich direkt vor ihm. Ohne Zögern hob sie eine CZ 75 aus Edelstahl unter ihrer Jacke hervor und hielt sie ihm erst einmal gegen die Brust.
"Ganz schön provokant, dich hierhin zu stellen. Hat dir Zachary das etwa befohlen?", säuselte sie pseudo-ruhig und auf ihre eigene Art. Denn egal was für ein Wrack sie innerlich war, so einen Zustand dürfte sie nie komplett nach außen dringen lassen. Nicht in ihrer Position. "Ist aber ganz schön gefährlich eigentlich… vor allem jetzt, wo die Polizei wieder auf neutralem Gebiet Gangmitglieder verhaftet. Und es wäre doch irrsinnig schade, wenn dir so etwas passieren würde oder?" Sie grinste breit.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Sa Jan 31, 2015 11:22 pm

Es war ja nicht so, dass er es sich nicht denken hatte können, dass es nicht gerade ungefährlich war, so nahe am Gebiet einer feindlichen Bande zu stehen, vor allem bei solchen Spannungen, wie die, die im Moment herrschten, aber eigentlich hätte er dann schon etwas weniger heftiges erwartet. Denn dass die feindliche Leaderin innerhalb von vielleicht einer halben Stunde vor ihm stand, damit hätte er doch wirklich nicht rechnen können, oder? Auffällig war er während er seinen Song geschrieben hatte ja nicht wirklich gewesen. Damit war er übrigens vor kurzem gerade fertig geworden und er musste wirklich zugeben, dass er ihm ganz gut gefiel. Auch wenn er nichts allzu besonderes war, da er auch relativ einfachen Noten basierte mit relativ wenigen Veränderungen in der Melodie. Wie jeder beliebige Pop-Song also. Aber es war eben so, dass was Ke$ha, Taylor Swift, Justin Bieber und wie sie nicht alle hießen konnten, konnten wirklich die meisten hier auch und mit dem ganzen Autotune brauchte man noch nicht einmal eine besonders gute Stimme. Die hatte Mason allerdings, das musste er sich eingestehen. Trotzdem, gerade als er aufgestanden war um abzuhauen, erwischt zu werden, war dann doch ein komplett anderes Level, als das, was er sich vorgestellt hatte. Vielleicht hatte seine feindliche Leaderin ja aber auch übernatürliche Fähigkeiten, was so etwas anging. Wundern würde es ihn nämlich nicht allzu sehr.
Zuerst nahm er alles aber noch nicht einmal besonders erst, indem er ihr winkte und ein "Hey, was geht?" zurief, nachdem sie so oder so schon auf ihn zukam und ihre Route auch 100% nicht mehr ändern würde. Außerdem war er der einzige hier außer ihr, also musste er völlig auffallen. Als sie dann allerdings die Waffe zog, zuckte er zusammen und machte erst einmal einen großen Schritt zurück. Oh gott, bitte nicht. Sie konnte ihn doch nicht einfach erschießen oder? Immerhin war er von den South-Lemons, was eigentlich nur ein guter Grund dafür war, aber trotzdem würde das bei solchen Spannungen doch nur noch mehr Stress für die Leaderin heißen. Zumindest hoffte er das. Wie er aber so aus ihren anderen Entscheidungen wusste und natürlich auch aus Gerüchten gehört hatte, hinderte sie das aber keineswegs an irgendetwas. Teilweise erschoss sie schließlich auch Leute im Vorbeigehen oder zumindest wurde das so herum erzählt und sicher war eben sicher. Vor allem was Naya Blacksmith anging. Vermutlich hinderte sie nämlich gar nichts. Wirklich gar nichts. Noch nicht einmal Zachary, auch wenn der das nur allzu gerne hätte. Aber er war sowieso immer noch dafür, dass sie einfach ein Paar wurden und ihre Spannungen demnächst im Bett abbauten. Da fiel ihm ein, jetzt wäre eigentlich eine gute Gelegenheit ihr das vorzuschlagen. Oder nein, nein eigentlich eher das Gegenteil. "Bitte erschieß' mich nicht. Ich habe ein Katzenbaby daheim zu füttern", warf er also sofort ein und hielt erst einmal beide Hände hoch, in einer hatte er zwar noch immer den Block, aber das störte ihn noch am wenigsten. Die zu ihm ungefähr gleich große Frau vor ihm wirkte von seinem Argument allerdings trotzdem noch ziemlich unbeeindruckt. "Hast du mich verstanden? Ein süßes, kleines Kätzchen wartet auf mich daheim." Unverständlich starrte er sie beinahe schon böse an. Wie konnte man sowas bitte nicht als Grund sehen? Hatte sie etwa kein Herz für seine unglaublich herzige Mila? Also das war wirklich unglaublich. Vermutlich war sie wirklich so herzlos, wie man sich erzählte. Oder mochte zumindest keine Katzen. Für Mason allerdings dasselbe. Als sie dann allerdings über die Polizei redete und dann auch noch mit einem gruselig-breiten Grinsen, war das wirklich verdacht-erregend. Normalerweise freute man sich ja nicht wirklich über die Gesetzeshüter, wenn man eine Person wie sie war. Auch wenn man sie schlecht verhaften könnte. Sich zu trauen sie anzugreifen würde er sich aber sowieso nicht. Mal ganz nebenbei war sie ja auch um einiges stärker als er, nachdem er sowieso nicht besonders viel Körpermasse hatte. Aber trotz all seiner Vorsicht konnte er wirklich nicht der Versuchung widerstehen sich umzudrehen. Und natürlich, da parkte ein Polizeiwagen. Das war also pure Absicht gewesen.
"Ach verdammt", seufzte er, während er die Hände einfach gleich oben ließ. Jetzt wo sie ihn sowieso quasi eingekreist hatten, nachdem es auf einem Tramway immer nur zwei Richtungen gab, war es sowieso schon zu spät für ihn. Und wenn er ehrlich war, lebte er dann doch lieber und saß im Gefängnis als umgekehrt. Auch wenn das vermutlich wieder irrsinnig lästig werden würde mit den Durchsuchungen und dann der Wartezeit. Gang-mitglieder ewig festhalten konnten sie schließlich dann doch nicht. Zu seinem Glück, seine Kaution würde nämlich bestimmt niemand zahlen und das würde er auch nicht wollen. Kurz dachte er noch einmal an seine kleine Katze und seufzte erneut auf. Die Ärmste würde sie dann wohl für zumindest einen Tag mal selbst versorgen müssen, auch wenn ihm das natürlich überhaupt nicht recht war. Ändern konnte er ja nicht.

bewegt sich (unfreiwillig) zu: altes Gefängnis

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   So Feb 22, 2015 8:07 pm

Einige Momente war sie wirklich einfach nur verwirrt. Alles was er zu seiner offensichtlichen Verteidigung zu sagen hatte, machte nicht wirklich Sinn in ihren Augen, auch wenn ein gewisser Teil von ihr sich immer wieder meldete, weshalb sie die Waffe natürlich weiterhin oben behielt. Allerdings hätte sie das wahrscheinlich sowieso gemacht. Immerhin war er noch immer ein South-Lemon Mitglied, auch wenn er offenbar nicht besonders schlau war, was schon allein seine Aktion hierher zu kommen zeigte, aber gut. Dass Zachary so jemanden trotzdem aufnehmen würde, war ihr schon klar. Besonders auf Qualität zu achten schien er ja nicht. Naja, außer auf menschliche Qualitäten natürlich. Was auch immer nützlich an solchen in einem Bandenkrieg war. Plötzlich wurde ihr aber klar, an was sie das ganze Getue von ihm erinnerte. Charlie. Ihren Charlie, der gerade im Moment offensichtlich verschwunden war. Einen kurzen Augenblick stockte sie und musterte das feindliche Mitglied unverwandt. Dann setzte sie allerdings sofort wieder ihr Grinsen auf, als ihm anscheinend bewusst geworden war, wem er da gerade in die Falle lief. Nicht ihr, oh nein, sie hatte zumindest im Moment kein Interesse an ihm, nachdem die South-Lemons, da war sie sich zum größten Teil sicher, bestimmt nichts mit Charlies Verschwinden zu tun hatten. So dumm war Zachary dann auch wieder nicht. Hinter ihm hatte nämlich schon seit ein paar Minuten die Polizei, die neuerdings ja offensichtlich wieder verstärkt im Einsatz war und im neutralen Gebiet sogar Bandenmitglieder verhaftete, geparkt. Und sie würde natürlich keineswegs eine Gelegenheit auslassen die Mitgliederanzahl ihrer Feinde zumindest temporär zu verringern. Zufrieden mit sich selbst sah sie also zu, wie er verhaftet und dann mitgenommen wurde. Da durfte sich jemand aber auf eine schöne Nacht, oder sogar zwei, im Gefängnis freuen. Und gegen das hier im neutralen Gebiet war das Hauptgefängnis in ihrem Gebiet geradezu ein Luxushotel. Besucht hatte sie es nämlich sogar einmal. Freiwillig allerdings. Sie hatte für eines ihrer Mitglieder die Kaution bezahlt. Auch wenn so ein Dienst natürlich nicht ohne entsprechende Gegenleistung von ihr ausgeführt wurde. Aber das ist eine andere Geschichte. Kurz checkte sie ihr Handy, wo sie eine Benachrichtigung von einem ihrer Heads hatte. Apropos neue Missionen. Was war jetzt mit Charlie? Sofort eilte sie zu ihrem Auto zurück, setzte sich erst einmal auf den Beifahrersitz und klappte ihren Laptop auf. Ihre Spione hatten ihr vor zwei Minuten einen Bericht geschickt von der momentanen Lage. Keine Neuigkeiten von Charlie. Dafür wurde allerdings vermutet, dass ein, vielleicht zwei South-Lemon Mitglieder in ihr U-Bahn System vorgedrungen waren. Wie unverschämt. Zu so einer Zeit und dann noch in das Gebiet bei dem sie sowieso immer schon empfindlich waren. Schließlich war es noch immer ein wunder Punkt von ihnen, dass ihnen die South-Lemons das ganze südliche Metrosystem abgenommen hatten. Auch wenn sie das nicht wirklich oft daran hinderte, es trotzdem zu benutzen oder einfach nur als pure Provokation dort aufzutauchen. Umgekehrt hingegen sah das schon ganz anders aus. Diese verfluchten Rebellen wurden wirklich immer frechen. Na dann, würde sie ihnen mal ihren Head dorthin schicken. Vielleicht sogar Verstärkung, je nach dem wer gerade frei war. Was von ihrer Erfahrung her allerdings nicht besonders viele waren, vor allem in so einer Situation. Und dann mussten sie noch nach Charlie suchen. Immerhin war er nicht nur ihr bester Freund, sondern ebenfalls ein Head. Sie schickte also eine kurze SMS zurück an Ian, dem Head, während sie sich den Laptop vom Schoß legte und ausstieg, nur um auf der anderen Seite wieder einzusteigen. Dann trat sie sofort auf Vollgas und nahm ihre Suche nach ihrem besten Freund noch immer mit sehr großer Sorge, aber mindestens genauso großer Wut, wer auch immer es gewagt hatte ihm auch nur ein Haar zu krümmen, somit wieder auf.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   So Okt 25, 2015 1:09 am

cf: Roosevelt Island

Sie wusste, dass Emily Sinclair hier früher oder später vorbeikommen würde. Klar, sie hatte ihr und Charlie die Mission ohne wirkliche Zeitbegrenzung aufgegeben, aber jedes einzelne ihrer Mitglieder wusste, dass sie nicht gerne wartete und es deshalb besser war, alles so schnell wie möglich zu erledigen. Ihren Mercedes parkte sie allerdings trotzdem in aller Ruhe etwas weiter weg. Schließlich sollte und würde sie sich nicht beeilen zu dem zu kommen, was sie vorhatte. Bei ihrem momentanen Aggressionslevel würde es nämlich nicht nur ein Tod, sondern auch noch ein grausamer Tod werden. Und ein Massaker wollte sie heute wirklich nur ungern anrichten. Trotz ihrer Laune fand sie es einfach unpassend. Obwohl sie natürlich ein Exampel damit setzen würde. Oja, sie hatte sich schon längst entschieden, dass Emily an diesem Tag das letzte Mal als Verräterin existiert hatte. Sie konnte kein Loch in ihrer sowieso schon gekürzten Gang-Decke brauchen, hypothetisch gesprochen. Davon abgesehen, dass sie sowieso schon die ganze Zeit ihr Finger am Trigger juckte. So als ob sie, vor allem heute, jeder geradezu herausfordern oder wohl eher verführen wollte, abzudrücken. Und somit ein, oder vielleicht auch mehrere Leben zu beenden. Außerdem bedeutete ihr Familie immer noch alles. Oder zumindest eine Menge. Also konnte sie es einfach nicht zulassen, dass sich Jace in weitere Gefahren begab. Oh, Emily hätte es wirklich besser wissen sollen. Mit dem Feind anbandeln war doch nie gut und zahlte sich wirklich nur in den seltensten Fällen aus. Aber das würde sie schon noch merken. Spätestens wenn das Letzte, was sie jemals sehen würde, Nayas rauchender Pistolenlauf war. Eine schöne, klassische FN Browning M1903, die sie schon seit ihrer Anfangszeit hatte. Eine Ehre für sie also, ihr damit ihr Leben zu beenden. Naya stieg aus dem Auto noch nicht aus, entsicherte aber schon einmal ihre Waffe. Sie würde hier warten, bis sie irgendein Zeichen davon bemerkte, dass die zwei Mitglieder ihre Patrouille angefangen hatten. Geduld, Geduld., mahnte sie sich selbst, während sie unruhig mit ihrer Pistole spielte. Eigentlich keine so gute Idee, jetzt wo sie entsichert war, aber Naya könnte es nicht egaler sein. Keine Zeit für Sicherheit, Zeit für Tote.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Mo Dez 07, 2015 8:13 pm

cf: The Lady's House [13th Street Gang]

Den ganzen Weg über bis hier hin war es erstaunlich ruhig gewesen zwischen Charlie und Emily. Die Brünette war ja fast schon ein wenig enttäuscht, so hatte sie sich doch irgendwo erhofft ein wenig abgelenkt zu werden. Doch bis auf ein oder zwei unverfängliche Wortwechsel gab es scheinbar nicht wirklich viel zu sagen. Gut, vielleicht benahm sie sich auch ein wenig wortkarg, aber das war keinesfalls ihre Absicht gewesen. Es war nur so, dass ihre Gedanken noch immer ein wenig herumschwirrten und sie daher nicht wirklich anwesend war. Dies änderte sich allerdings schlagartig, als sie im Gebiet ankamen, in dem sie ihre Patrouille abhalten sollten. Wachsam blickte Emily sich sofort um, konnte jedoch auf den ersten Blick nichts verdächtiges entdecken. Ein Outsider stand etwas abseits und verschwand gerade in der nächsten Seitengasse, aber nichts auffälliges. Es waren ja nicht einmal allzu viele Menschen hier. Gerade aus diesem Grund würde es sicher aber auch einfacher werden feindliche Gangmitglieder auszuspähen oder auch verbündete Outsider beobachten zu können.
Ruhig lief Emily über die Straße und blickte sich kurz nach Charlie um, ehe sie an einer Laterne stoppte und sich erneut kurz umblickte. Auch wenn kaum Jemand zu sehen war, wurde sie das Gefühl nicht los beobachtet zu werden. Merkwürdig, nun wurde sie schon paranoid. Und irgendwann würde sie verrückt werden und aus irgendeinem Fenster oder von einer Brücke springen. Das war natürlich nicht ernst gemeint, aber irgendwo beunruhigte Emily dieses Gefühl dann doch. Denn eigentlich war sie nun wirklich nicht paranoid und konnte auf ihr Gefühl vertrauen. Vielleicht aber auch diesmal nicht, wer wusste das schon. Die Brünette jedenfalls nicht, weshalb sie sich auch lediglich noch einmal unauffällig umblickte und anschließend erneut kurz zu Charlie blickte. Mit einem Nicken bedeutete sie ihm, dass sie ein wenig an der Brücke entlang laufen würde und folgte dem Nicken ihres Kopfes schließlich auch mit Taten. Ob Charlie dabei nun mitkommen würde oder nicht war seine Sache, sie sollten zwar zusammen Patrouille halten aber es sprach erstens nichts dagegen etwas auszuschwärmen und zweitens war es immer noch seine Entscheidung. Zumal er ja sogar rangmäßig viel höher stand als sie. Er war ja nicht nur ein Head war, sondern auch noch Naya Blacksmiths bester Freund. Wobei sie meist vorgab keinen Unterschied zwischen ihm und den anderen Heads zu machen, aber Emily konnte man in dieser Hinsicht nichts vormachen. Man würde seinen besten Freund immer anderen vorziehen, so war das einfach. Außerdem fiel die Sache mit dem Head an und für sich auch weg, denn wenn man es genau nahm verhielt er sich keinesfalls als wäre er eines solchen Ranges würdig... gut, er verhielt sich nicht einmal so als wäre er fähig dazu in einer Gang länger als zwei Minuten zu überleben. Emily dachte immer noch an seine Stärken und das Gegenteil, und dennoch bemerkte man seinen unterschied deutlich in Beziehung zu anderen Gangmitgliedern. Denn während man sich bei denen sonst was fragen würde, schwirrte Emily doch tatsächlich die Frage durch den Kopf, warum Charlie noch nichts über Mittens gesagt hatte. das war tatsächlich seltsam, schließlich war diese Katze fast schon länger als eine Stunde ohne ihn. Schmunzelnd über diese Gedanken ließ die Brünette ihren Blick kurz leicht abwesend über das Wasser unter der Brücke gleiten, bevor sie sich erneut umblickte um sicherzustellen auch ja keine Person zu übersehen. Man konnte ja nie wissen, was alles passieren könnte.

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BeitragThema: Re: Roosevelt Island Tramway   Mo Dez 14, 2015 4:15 pm

Es hatte nicht mehr als ein paar Minuten gedauert, da war ihre georderte Patrouille schon aufgetaucht. Pünktlich waren sie also immerhin, was ihrer Geduld wirklich nicht schlecht tat. Sie hatte ja sowieso schon wenig, aber heute, heute hatte sie gar keine. Einen winzigen Moment zweifelte Naya aber trotzdem. Sollte sie es denn wirklich tun? Ja, antwortete ihre Wut. Sie war einfach zu groß um sie zu ignorieren. Wärmte ihre Brust, als hätte sie einen Ofen dort gebaut und jeder heute hatte nur noch mehr eingeheizt. Dennoch kontrollierte sie nicht ihr Hass, sondern vielmehr ihre Angst. Die blanke Panik, die sich in ihr nun immer öfter breit machte, saß ihr besonders heute tief in den Knochen. In letzter Zeit schien sie zu verlieren, ohne Rücksicht auf das, was sie tat. Es kam ihr vor, als würde alles um sie herum unabhängig von ihr ablaufen und sie hatte absolut keinen Einfluss auf irgendwas. So, als wäre sie nur ein außenstehender Beobachter. Eine Romanfigur dem Willen ihres Autors gebeugt. Doch das wollte sie nicht, das konnte sie nicht haben. Dennoch, standen die Zeichen schlecht. Ihr Anfang war holprig gewesen, was auch wohl jeder eingesehen hatte. Der, zumindest für sie, unglückliche Tod des ehemaligen Leaders, zu plötzlich und doch zu spät, so hatte er schon damals so viel verloren. Ihr Wiederaufbau, der länger dauerte als geplant. Dann verloren sie Bronx an die South-Lemons. Ein harter Schicksalsschlag, denn ein Gebietsverlust war mit Abstand das Schlimmste für jede Gang, egal wie klein oder groß. Ausgerechnet dann aber tauchte natürlich ihr Cousin, ihr eigen Fleisch und Blut, bei ihrer gegnerischen Seite auf. Nicht nur das, sondern er zog auch Emily mit sich. Oh, wie weit hatte er sie gerissen. Aber das würde jetzt bald vorbei sein. Trotzdem, die unglücklichen Zufälle gingen weiter. Schließlich war ihre Verhandlung mit Zachary Collins auch nicht besonders erfolgreich verlaufen und wollte sie für die momentan geschwächte Bande wirklich eine Frontalkonfrontation? Vielleicht. Sie war sich nicht sicher. Schließlich ging es auch hier um Leben. Nicht, dass es sie interessierte, wer sterben würde oder wer lebte, nein, es ging ihr regelrecht um die Zahlen. Denn mit der Masse kommt die Macht. Deshalb war die 13th Street Gang ja auch immer so erfolgreich gewesen. Es gab in New York keine Größere als sie. Und somit auch keine Gefährlichere. Trotzdem, sollte es wirklich so weitergehen, sah es nicht besonders rosig in der Zukunft aus. Vor allem der wirklich unverschämte Zweifel von Ian hatte sie heute an die Kante gebracht. Zwar war dieser absolut hirnlos gewesen, aber er war dennoch ein Head. Nun, wenn sie mit ihren Entscheidungen so weitermachte, würde er das nicht mehr lange bleiben. Vielleicht brauchten sie wirklich mehr frischen Wind, als nur ein totes Mitglied. Nun, jetzt eigentlich bald zwei. Immerhin war es jetzt soweit. Bei diesem Gedanken zitterte ihre Hand mit der sie die Pistole hielt. Das schlimmste war wohl, sie mochte sie. Aber wie auch anders, Emily war schließlich auch irgendwie mit ihr befreundet und ihre Meinung über eine Person änderte sich nicht so schnell. Eine Gefahr für ihre Gang war sie allerdings trotzdem, zumindest laut den Informationen von Fly. Und wann war Fly jemals falsch? Richtig, nie. Deshalb musste sie sie trotzdem ausschalen. Naya biss sich leicht auf ihre Unterlippe. Das waren ihre am wenigsten gemochten Morde. Sie waren äußerst unbefriedigend und hinterließen immer diesen unglaublich fahlen Nachgeschmack. Vielleicht würde sie auch wieder ein paar Jahre selten aber doch Albträume darüber haben. Ein schlechtes Gewissen hatte sie trotzdem nie. Was sollte sie sagen – es war einfach nicht ihre Art.  Ihre Gang zu beschützen war dafür aber ihre Pflicht. Inzwischen konnte sie gar nicht mehr anders. Zumindest glaubten das alle anderen. Sie wusste zwar, dass sie trotzdem immer nur sich selbst treugeblieben war, aber mehr Leuten als Charlie musste das ja nicht klar sein. Tief atmete sie ein und wieder aus. Dann stieg sie aus ihrem Wagen. Gerade jetzt musste sich Emily natürlich von Charlie entfernen. Perfekt. Es war beinahe so, als würde sie sie einladen ihr Leben zu beenden. Langsam ging sie, mit ihrer Pistole in der einen Hand neben sich baumelnd, auf die weibliche Gestalt vor ihr zu, die mit dem Rücken zu ihr stand. Sie schien kaum Alarmbereitschaft zu zeigen. Kein Grund also sich anzuschleichen. Entspannt, völlig ruhig schritt sie also immer weiter auf sie zu. Den Tod konnte man wenigstens nicht stressen. Er würde schon kommen, wenn die Zeit die Richtige war. Während sie also auf der fast leeren Straße, beobachtete sie die im Vergleich zu ihr fast schon zierliche Person noch ein letztes Mal ausführlich. Und während sie das tat, verwandelte sie sich mit jedem Schritt mehr. Vielleicht nicht äußerlich, aber innerlich. Denn sie war keine einfache Mörderin, nein, sie war ein Todesengel. An Gott glaubte sie nicht, aber an die irdischen Mächte und die irdischen Gewalten. Ihre Sorgen und Bedenken verblassten und sogar der Hass schien völlig von ihr zu fallen. Schließlich war das hier nur ein weiterer Auftrag von einem Leader an sich selbst. Wie heute, als sie Informationen besorgte, wie damals als sie den Massenmörder innerhalb ihrer Reihen erschoss. Sanft, aber bestimmt legte sie Emily von hinten eine Hand auf die Schulter und drückte ihr ihre Pistole in den Rücken, um zu verhindern, dass sie sich umdrehte. Normalerweise sah sie den Leuten immer in die Augen um zu sehen, wie das Leben aus ihnen wich. Doch nicht aus reiner Grausamkeit. Zumindest nicht meistens. Oft war das ein Akt reiner Sicherheit, da sie die Opfer danach nur ungern anfasste um ihren Puls zu messen. Gewisse Leute waren ihr zu ekelhaft, manchmal musste es einfach schnell gehen und sie hatte keine Zeit oder auch einfach keine Lust für nähere Untersuchungen. Aber an diesem Tag und für Emily Sinclair wollte sie eine Ausnahme machen. Vielleicht wollte sie auch einfach nicht sehen, wie sie realisierte, was gleich passieren würde. Warum ausgerechnet du, Em? Ohne ein Wort drückte sie ab. Ihre Pistole, welche  direkt unterhalb des Herzens gelegen hatte, kontrahierte und sie spürte den Rückstoß. Warmes Blut landete auf dem Asphalt vor ihr. Welch ein unwürdiges Schicksal für eine solch lebensnotwendige Substanz. Einen Moment schien sie wie versteinert, dann ließ sie einfach ihre Waffe fallen, etwas was sie sonst nie tat. Sie dachte darüber aber nicht nach. Weder jetzt noch in der Zukunft. Der  Körper vor ihr brachte sie aber wieder in die Realität zurück, denn dieser sackte sofort ein wenig zusammen und sie griff um ihre Hüfte herum, um sie beinahe liebevoll aufzufangen und ihren schlussendlich unvermeidbaren Aufschlag kurz hinauszuzögern und dessen Härte zu vermindern. Warum sie gerade jetzt einen solchen Anfall von Zuneigung hatte wusste sie nicht. "Emily, ich…" Sie fand keine Worte und wie ihr ihr Körper aus ihren Händen entglitt, so entglitten ihr auch ihre Gedanken. Leere und nicht mehr herrschte in ihrem Kopf. Emily, noch nicht tot, kam nun doch hart mit dem Boden auf und ohne ein Wort zu sprechen sah sie sie an. Es würde noch dauern bis sie verblutet war. Naya sollte etwas sagen. Ihr etwas erklären. Aber sie konnte es nicht. Stattdessen machte sich ein bitteres Lächeln auf ihren Lippen breit.  "Dass es die Lieb' so übel mit mir meint, dass ich muss lieben den verhassten Feind." Ein Zitat aus Romeo und Julia. Von der weiblichen Hauptdarstellerin sogar persönlich. Grausam und in dieser Situation mehr als verspottend. Genau jetzt Shakespeare zu zitieren war vielleicht melodramatisch, aber dennoch passend. Außerdem war es das Erste, was ihr in den Sinn gekommen war. Langsam kniete sie sich neben den Körper aus dem immer mehr Blut heraustrat. Es ging dem Ende zu und sie wusste es. Aber in ihrem Kopf war gähnte noch immer eine riesige Leere. Sie konnte sie nicht füllen, egal wie sehr sie es versuchte. Alle ihre Instinkte waren aktiv, aber mehr nicht. Trotzdem versuchte sie noch ein letztes Mal passende Worte zu finden, wenn auch vergebens. "Ich wünschte mir, ich könnte mich entschuldigen, aber…" Sie sprach den Satz nicht zu Ende. Es war zu spät. Und sie sah nach oben zum Himmel hinauf und schrie, als wollte sie der ganzen Welt eine Sache verkünden: Emily Sinclair war tot. Doch es kam kein Laut über ihre Lippen. Und so kniete sie still neben dem leblosen Körper. Als würde sie darauf warten, dass sie jemand dafür, was sie getan hatte bestrafte, aber es passierte nichts. Niemand hatte sie aufgehalten. Niemand würde sie jemals dafür zur Rechenschaft ziehen. Denn sie, war der Richter dieser Stadt.


Offizieller Charakter-Tod von Emily Sinclair (RPG-intern).

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