Gang Wars


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 Zachary Collins' Penthouse

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BeitragThema: Zachary Collins' Penthouse   Fr Jun 20, 2014 10:06 pm

das Eingangsposting lautete :

Das Penthouse befindet sich direkt in Gebietsmitte Bronx, sodass man über alles den Überblick hat. Es ist nicht extrem groß, aber durchaus geräumig, auch die moderne Einrichtung verleiht den einzelnen Zimmern mit den vielen Fenstern ein besonders weites Aussehen. Die Möbel sind pro Zimmer gut abgestimmt, meistens eher hell, die Deko dagegen ist eher dunkel, aber nicht besonders farbenfroh.
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Cheza Reeves

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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Mo Nov 24, 2014 9:09 pm

Cheza bemerkte wie Zac nach ihrer Frage kurz in seiner Bewegung inne hielt und zu ihr hinauf blickte, auch wenn sie ihren Blick ausnahmsweise einfach auf ihrem Fuß liegen ließ und seinen Blick nicht wirklich erwiderte. Seine Worte kamen anschließend natürlich nicht überraschend, denn schließlich war ihr dies auch schon zuvor bewusst gewesen... aber es war doch ernüchternd es so klar und deutlich aus seinem mund zu hören. Vielleicht stahl sich auch deswegen ein leises Schmollen auf ihr Gesicht, während sie nur leicht nickte zum Zeichen dass sie verstanden hatte. Ja, sie war eine erwachsene Frau.. aber verdammt nochmal das hieß doch noch lange nicht, dass sie hier einfach still sitzen bleiben musste und akzeptieren sollte, dass sie nichts tun konnte. Denn wenn Cheza eins hasste, dann war es das Nichtstun. Manche genossen es ja gerade zu, aber die Brünette konnte ja meist nicht einmal wirklich still sitzen, wie sollte sie es da also aushalten ein paar Tage lang so gut wie nichts zu tun?! Gut, sie würde sicherlich früher oder später eine Möglichkeit finden sich irgendwie fortzubewegen, egal ob nun mit einem Fuß oder gar ganz ohne.
Doch trotzdem konnte Cheza Zac ja irgendwo verstehen, denn sie wusste schließlich welche Sorgen er sich machen musste. Wäre es andersherum würde sie ihn wohl auch am liebsten irgendwo anketten, damit er nicht weglaufen konnte, einfach da sie ihn kannte und wusste, dass er sich nichts vorschreiben lassen würde. Und auch wenn sie hin und wieder recht einsichtig war, so war Cheza auch sehr unabhängig und würde wohl oder übel irgendwann versuchen einfach durch die Wohnung zu laufen, ob nun mit oder ohne Zacs Wissen.
Als die Brünette aber schließlich eine Bewegung aus den Augenwinkeln bemerkte blickte sie kurz auf das Tuch, dass nun auf dem Couchtisch lag und sah anschließend zu Zac, der noch während er aufstand eine Frage stellte. Mit einem leichten Lächeln nickte Cheza sofort an Zac gerichtet, während sie es sich selbst noch etwas bequemer auf der Couch machte und sich entspannt anlehnte. "Natürlich Zac, lass dir einfach Zeit, ich komm hier schon zurecht..." meinte sie beruhigend und sah ihn noch einmal kurz an, bevor sie schon sehen konnte wie er langsam Richtung Tür lief und derweil wahrscheinlich nur noch kurz alles wichtige in seine Tasche steckte. "Bis dann!" erwiderte sie anschließend schnell noch, bevor auch schon das Öffnen und Schließen der Tür zu vernehmen war und Cheza allein in der großen und düsteren Wohnung saß. Toll.
Nur kurz war die Brünette einen Blick auf ihren Display vom Handy, ehe sie sich zurücklehnte und schließlich an die recht farblose Wand starrte. Eine Weile blieb sie einfach so sitzen, während nur ihre Finger hin und wieder etwas zappelten, doch schon bald darauf stellte sich eine innere Uhr in ihren Gedanken ein, die bei jeder Sekunde klar und deutlich tickte. Tick Tock, Tick Tock, Tick Tock... leise schnaubend nahm Cheza erneut ihr Handy heraus, nur um zu sehen, dass Zac gerade einmal etwas über fünf Minuten weg war. Leise begann sie kurz etwas zu summen, nur um dieser Stille im Raum zu entfliehen, während sie sich kurz aufmerksam umblickte und anschließend nur wieder frustriert in die Couch sinken ließ. Zac machte irgendwelche Besorgungen und selbst die Staubfusseln hier auf dem Boden schienen für Cheza momentan noch kreativer und vor allem produktiver als sie selbst zu sein! Vielleicht könnte sie sich ja auf einem Bein fortbewegen, um wenigstens etwas durch die Wohnung humpeln zu können? Ohne wirklich lange darüber nachzudenken streckte sich Cheza einfach kurz und griff nach dem Tuch, ehe sie sich noch etwas am Tisch festhielt und währenddessen aufstand, jedoch darauf achtete auch wirklich nur ihr gesundes Bein zu belasten. Als sie schließlich recht sicher stand nahm sie auch noch die Flasche Brandwein und hüpfte schließlich mit beiden in den Händen auf einem Fuß hinüber zur Küche, wo sie erst einmal beides abstellte und sich an der Abstellplatte festhielt, um wieder etwas mehr Gleichgewicht zu bekommen. So schwer war es ja nicht einmal, es würde wohl nur etwas anstrengend werde auf Dauer. Nun jedoch nahm Cheza erst einmal das Tuch und entsorgte es im Mülleimer, ehe sie die Flasche dorthin zurückstellte wo sie vorher wohl sicherlich gestanden hatte... zumindest hoffentlich.
Bevor sie jedoch wieder zurück zur Couch hüpfte blickte sie kurz nachdenklich aus dem Fenster. Vielleicht konnte sie ja doch helfen, irgendwie. Sie konnte zwar nicht mit Zac einkaufen gehen und irgendwelche Kiloschweren sachen tragen, aber reden, das konnte sie immer noch. Warum also sollte sie sich nicht einmal kurz auf die Suche nach einem Outsider machen, einfach um mit diesem ruhig und freundlich zu reden und vielleicht etwas mehr herauszubekommen? Dann würde sie nicht untätig hier herum sitzen und könnte vielleicht sogar noch vor Zac wieder zurück kommen. Und vor allem könnte sie Zac so auch helfen, vorausgesetzt sie bekam etwas raus. Ja, das sollte sie wirklich tun.
Mit diesem klaren Gedanken im Kopf versuchte Cheza kurz ihren Fuß zu belasten, musste jedoch leise und zischen die Luft aus den Lungen pressen und beschloss ihren Fuß nur so wenig wie möglich zu belasten, auch wenn sie versuchen würde relativ normal auszusehen vom Gang her. Wirklich schaden konnte es ihrem Gelenk ja sicher nicht... oder? Und selbst wenn, es dauerte ja nicht lange und sie wäre schon wieder zurück bevor ihr Fuß es überhaupt merken würde. Also nahm sie schnell noch ihre Tasche wieder und zog sich ihre Jacke an, während sie schließlich ebenso wie Zac zuvor aus der Haustür trat und sich auf die Suche machte.


gt: Subway (süd)

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Zachary Collins
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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Mi Jan 28, 2015 10:24 pm

cf: Suburb

Der Weg an Zac's Penthouse war kein besonders weiter gewesen, sehr zu seinem Glück, immerhin wollte er heute nicht den ganzen Tag im Auto verbringen. Wobei er eigentlich gerne Auto fuhr, doch wenn eine solche Spannung herrschte und sowieso alles drunter und drüber ging war es besser, man hielt sich irgendwo zentral auf, um eben schnell von einem Ort an den anderen zu kommen. Was für ihn ja kein Problem war, immerhin befand sich sein Penthouse direkt in der Gebietsmitte Bronx, noch dazu war er niemand, der sein Auto spazieren fuhr. Kein Problem also. Er sperrte die Haustür auf und trat in sein Penthouse ein, wobei ihm eigentlich sofort ein leichter Geruch nach Alkohol in die Nase stieg, doch das war er schon lange gewohnt. Außerdem, es kam öfter vor, dass er nach Alkohol roch, als dass er es nicht tat, also würde es ihn wohl eher wundern, würde es hier einmal nicht danach riechen. Das Licht ließ er ausgeschaltet, als er die Tür hinter sich zufallen ließ, in die Küche ging und nach einem Glas griff, dennoch hielt er inne, lehnte sich nur leicht an die Theke und starrte aus der Fensterfront, die ihm einen recht weiten Ausblick bot. Mit der freien Hand zupfte er an dem dunkelgrauen Shirt, das er trug, ehe er sich schließlich mit einem Schnauben wieder von der Theke abstieß und das Glas einfach unbenutzt stehen ließ. Betrinken konnte er sich ja jetzt schlecht. Zwar hatte er momentan eigentlich kaum Gedanken, die er irgendwie verdrängen wollte, indem er sich betrank, doch trotzdem hatte er schon vor langer Zeit die Lust verloren, sich nur volllaufen zu lassen, wenn er irgendetwas vergessen wollte - eine Alkoholsucht sah er da allerdings noch nicht. Wieso auch? Schließlich hatte er sich unter Kontrolle. Gut, es kam schon vor, dass er ab und an sogar morgens trank, und dann war da ja noch der Vorfall mit Cheza, als sie ihm einfach die Whiskey-Flasche abgenommen hatte, doch das waren mehr oder weniger Ausnahmen, zumindest seiner Meinung nach. Erneut warf er einen kurzen Blick auf sein Handy, jedoch mehr, um nach der Uhrzeit zu sehen, ehe er schließlich ins Wohnzimmer ging und sich auf die Couch setzte. Sein goldgrüner Blick fiel auf die Papiere, die er auf dem Couchtisch liegen hatte, und er überflog sie einzeln. Gedankenverloren und wie oft, wenn er sich konzentrierte, drehte er den Ring an seiner Kette zwischen zwei Fingern.

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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Mi Jan 28, 2015 10:42 pm

[First Post]

Obwohl es nicht unbeding warm war, trug Raven einen leichten Rock, und eine Bluse. Dazu Strumpfhose, Stulpen, einen dicken grauen Wollschal und jede Menge Schmuck. Ihr schwarzer Wollmantel war schließlich auch schön warm und der Temperatur angepasst. So bekleidet, stand sie nun vor der Tür von Zachary Collins. Sie war mit dem Taxi hergefahren und musste ihn sofort sprechen. Sie hatte den Morgen damit verbracht mit ihrer Katze Persephone auf dem Schoß ein Buch über die drei Furien der Griechischen Mythologie zu lesen, da spürte Raven plötzlich, dass sie nicht alleine war. Sie klappte also das dicke Buch zu und Persephone hüpfte erschrocken von ihrem Schoß, als sie die Augen schloss um den Geist, der sie aufsuchte zu begrüßen. Die Nachricht war nicht besonders lang gewesen, aber Raven bedankte sich artig und erfüllte die Anweisungen. Sie sprang von ihrem Sessel auf und begann sofort einige Kräuter zusammen zu suchen. Dann ging sie in die Küche, wo sie alles in einem Topf zusammenbraute. Dann siebte sie die Mixtur und goss die Flüssigkeit in ein kleines Glasfläschchen. Dieses stopfte sie in ihre Umhängetasche und rief sich ein Taxi, dass sie zu Zachary Collins Penthouse bringen sollte. Sie klopfte an. Von klingeln hielt sie nichts, denn durch das Anklopfen, so glaubte sie, vertrieb sie böse Geister, die mit ihr vor der Tür lauerten. Zachary hatte Glück, dass sie in seiner Gang war, denn sonst wäre sie wohl nie mir der Information die sie vom Geist erhalten hatte vor seiner Tür gelandet. Die Nachricht hatte gelautet, dass sie so schnell wie möglich einen Trank gegen böswillige Nachbarn brauen sollte, sich dann zu Zachary begeben und schließlich ein kleines Ritual bei ihm zu Hause vollführen sollte, um die Wirkung des Trankes zu vollenden und seine Wohnung zu schützen. Jetzt konnte sie nur hoffen, dass Zachary ihre Besorgnis und das Ritual ernst nahm.

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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Mi Jan 28, 2015 10:57 pm

Zachary konzentrierte sich eine ganze Weile auf die Papiere, die auf dem niedrigen Tisch vor seiner Couch lagen, ehe er alles zu einem relativ unordentlichen Stapel zusammenschob, der jedoch seinen Zweck erfüllte, sodass die Blätter nicht einzeln einfach herumflogen. Er streckte kurz beide Beine etwas, den Blick wieder aus der Fensterfront nach draußen gerichtet, wobei ihm kaum auffiel, wie dunkel es eigentlich in seiner Wohnung war. Immerhin war es draußen bewölkt, das Licht ließ er meistens aus und wenn, beschränkte er sich auf eine Stehlampe, einfach weil er es nicht so leiden konnte, wenn der ganze Raum von Licht geflutet war. Im Gegensatz zu Cheza, die seine Wohnung jedoch nicht nur zu dunkel, sondern auch viel zu farblos fand. Nicht, dass die Einrichtung irgendwie geschmacklos war, doch hatte sich Zachary eben auf schwarz, weiß und grau beschränkt, was eben nicht jedermanns Sache war. Doch der Leader hatte eindeutig wichtigeres zutun als sich mit der Einrichtung seiner Wohnung die Zeit zu vertreiben, ganz besonders da es ihm in den letzten Jahren recht egal geworden war, solange er sich in seinem Umfeld konzentrieren konnte und einigermaßen wohl fühlte. Er fuhr sich mit den Händen durch das Gesicht und über die leichten Bartstoppeln, ehe er die Hände kurz nachdenklich vor dem Mund verschränkte und die Stirn runzelte. Schließlich riss ihn jedoch ein Klopfen an der Tür aus den Gedanken und er hob eine Augenbraue, bevor er sich aufrichtete und in den ebenfalls etwas düsteren Flur ging. Cheza hatte jedenfalls nicht geklopft, immerhin würde sie, wenn sie klopfen anstatt klingeln würde, bestimmt wieder in einem typischen Takt oder Rhythmus klopfen, dass er schon vorher wissen würde, wer vor der Tür stand. Ohne noch irgendwie besonders lange zu zögern öffnete er die Tür schließlich und sah in das Gesicht von Raven. Gut, eigentlich wussten alle Mitglieder, dass sie jederzeit zu ihm kommen konnten, um etwas zu besprechen, trotzdem hatte er nicht damit gerechnet, dass die Brünette zu ihm kommen würde - zumindest nicht heute. An jedem anderen Tag hätte er sich weniger Gedanken darum gemacht als gerade heute, wo es doch die ganzen Probleme mit den Grenzüberschreitungen und anderen Dingen gab. Doch vielleicht täte ihm ein wenig Ablenkung ja auch mal gut, außerdem sollte er sich wohl am besten erst einmal anhören, was die Brünette zu ihm führte. "Raven." begrüßte er sie schließlich nur mit einem leichten Nicken, das Lächeln ließ er dabei aus, doch das sollten seine Mitglieder wirklich schon von ihm kennen. "Willst du rein kommen?"

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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Mi Jan 28, 2015 11:16 pm

Raven tippte mit der Spitze ihres schwarzen Stiefels auf dem Boden, während sie darauf wartete, dass Zachary ihr die Tür öffnete. Hoffentlich hatte er Zeit, schließlich war ihr Vorhaben wichtig. Sonst hätte der Geist ihr ja wohl nicht gesagt sie solle die Aufgabe so schnell wie möglich erledigen. Sie zupfte ein wenig an ihrem Schal herum, als sich die Tür öffnete und Zacharys Gesicht zum Vorschein kann. Sie erwiderte seinen Blick mit einem freundlichen Lächeln und nickte glücklich, als er sie herein bat. Sie schlüpfte an ihm vorbei in die Wohnung und sah sich um. Die Einrichtung entsprach definitiv nicht ihrem Geschmack. Es wirkte zu neutral. Die Farben zu steril. Ihre eigene Wohnung war schließlich stets schummrig beleuchtet. Kerzenschein und Tücher die Lampen verhüllten schafften die nötige Atmosphäre in der sie sich wohlfühlte. Zacharys Wohnung roch auch anders als ihre. Wo bei ihm lediglich eine leichte Note von Alkohol zu riechen war, roch Ravens Wohnung stark nach einer schweren Mischung aus Alkohol und Räucherstäbchen. Außerdem sonderten die vielen Kräuter, die trocknend von der Decke hingen, ebenfalls einen Duft aus, der dazu beitrug, dass ihre Wohnung einen Geruch besaß, den man bei einem Medium erwartete. Bevor sie sich jedoch auf das eigentliche Vorhaben bei Zachary konzentrieren konnte, schloss sie die Augen um zu sehen, ob sich in der Wohnung zu diesem Zeitpunkt irgendwelche verlorenen Seelen befanden, doch Raven konnte nichts entdecken. Dann drehte sie sich zu Zachary und ging einige Schritte auf ihn zu, sodass sie direkt vor ihm stand. Dann legte sie ihm die Fingerspitzen ihrer Zeige- und Mittelfinger auf die Schläfen und schloss wieder für einige Momente die Augen um seine Aura zu lesen. "Du bist aufgewühlt", stellte sie fest und legte kurz den Kopf schief, als sie ihn eingehend betrachtete. Dann, als wäre ihr plötzlich wieder eingefallen wieso sie hier war, sagte sie: "Ich muss mit dir reden." Sie griff in ihre Umhängetasche und fischte das kleine Fläschchen heraus. Sie drückte es Zachary in die Hand und sagte: "Hier, trink das." Auffordernd sah sie ihn an und blickte sich dann wieder in der Wohnung um, um sich mental schon auf das Ritual vorzubereiten.
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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Mi Jan 28, 2015 11:36 pm

Zachary schloss die Tür hinter Ravens Rücken und sah ihr hinterher, ehe er selbst ein paar Schritte ging, schließlich im Wohnzimmer stehen blieb und Raven kurz beobachtete. Noch bevor er Chance hatte, ihr einen Moment zu geben und sich anschließend nach ihrem Anlegen zu erkundigen, stand die 20-Jährige auch schon vor ihm und legte ihm zwei Fingerspitzen an die Schläfe. Gut, er hatte gewusst, dass Raven einen Hang zum Übernatürlichen hatte und an solche, nun ja, Dinge glaubte, doch so direkt hatte sie ihn mit ihren Fähigkeiten noch nie konfrontiert. Trotzdem ließ er sie einfach gewähren, hob nur mit einer schnellen Handbewegung den Ring an seiner Kette, dass dieser unter sein Shirt fiel, allerdings gestaltete er diese Bewegung so nebensächlich und beiläufig, dass es schon fast unwichtig wirken musste. Auf ihre Feststellung hin hob er leicht eine Augenbraue, sagte jedoch nichts dazu. Natürlich war er aufgewühlt oder zumindest unruhig, doch das sollte kein Wunder sein, immerhin machten ein paar Grenzüberschreitungen der 13th Street Gang einem das Leben nicht gerade leichter. Ganz abgesehen von der Aktivität der Polizei, wenn auch auf neutralem Gebiet. Er wartete also, bis Raven wieder anfing zu sprechen, ihr Anliegen jedoch nicht wirklich näher erläutete und sich darauf beschränkte, mit ihm reden zu müssen. Doch anstatt mit ihm zu reden, wie er erwartet hatte, fischte sie einfach ein kleines Fläschchen aus ihrer Tasche und drückte es ihm in die Hand. Mit fragendem Blick musterte er zuerst die kleine Glasflasche, die mit etwas - für ihn undefinierbarem - gefüllt war. Auf ihre Aufforderung hin schnellte der Blick seiner goldgrünen Augen zu ihr und er hob fragend eine Augenbraue. "Und das ist was?" fragte er mit dunkler Stimme und machte eine Geste mit der Flasche. Gut, er glaubte nun wirklich nicht, dass Raven ihn vergiften wollte. Und selbst wenn, hätte sie ihn wirklich vergiften wollen, hätte sie es wohl auf deutlich unauffälligere Art und Weise getan, immerhin glaubte der Leader kaum, dass die Brünette vor ihm so dumm und gutgläubig war. "Pass auf, ich hab gerade wirklich keine Zeit für..." Er brach mitten im Satz ab und schüttelte minimal den Kopf. Ja, wie sollte er das überhaupt nennen? Er hatte schließlich keine Ahnung, was die Brünette vorhatte oder bezwecken wollte. Und da er nichts von Religionen oder sonstigen Geistererscheinungen hielt, konnte er mit dem Beruf und den Sitten von Raven kaum etwas anfangen. Gut, es gab Dinge, an die er glaubte, allerdings war er niemand, der irgendwelche Gebete und andere Traditionen ausführte.

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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Mi Jan 28, 2015 11:54 pm

Raven beobachtete wie Zachary das Fläschchen begutachtete und sie dann schließlich fragte was das sollte und was da drin war. Natürlich, wie sollte er auch verstehen was los war. Er hatte ja schließlich nicht so einen weiten Horizont wie sie und beschränkte sich vermutlich auch nur darauf das zu glauben was er sah. Im Gegensatz zu ihr. Aber es hatte nicht jeder das Glück, oder vielleicht sogar das Pech, mit ihrer Gabe geboren zu werden. Es gab dabei nämlich auch durchaus negative Seiten. Sie musste da natürlich viel Verantwortung tragen und für Frieden zwischen dieser und der paranormalen Welt sorgen. Da nahm sie Zachary sein Unverständnis auch nicht übel bWie gesagt, er konnte nichts dafür. Hoffentlich würde er wenigstens verstehen, dass sie ihm damit helfen wollte. Sie zeigte also auf das Fläschchen in seiner Hand und sagte: "Das ist so eine Art Schutz gegen böswillige Nachbarn. In Kombination mit dem Ritual, dass ich gleich durchführe sorge ich dafür, dass du in Sicherheit bist", erklärte sie, ließ aber absichtlich aus, dass sie diese Aufgabe von einem Geist befohlen bekommen hatte. Das wäre nur unnötig verwirrend und Zachary würde sich möglicherweise Sorgen machen, wieso die Geisterwelt an ihm interessiert war. Wieder griff sie in ihre Tasche und zog ein Bündel Kräuter, ein weiteres Fläschchen und eine kleine Steinschale heraus, die sie für ihr Ritual brauchte. Dann blickte sie wieder mit ihren großen Rehaugen zu Zachary und forderte ihn auf: "Los, jetzt trink schon!" Bevor sie mit dem Schutz-Ritual beginnen konnte, musste Zachary nämlich den Kräutertrank getrunken haben. Und sie würde auch nicht eher gehen, bis es vollzogen war. Während sie Zachary auffordernd ansah griff sie erneut in ihre Tasche und zog einen Flachmann heraus, an dem sie kurz nippte und wieder verstaute. Dass Zachary skeptisch war wunderte sie nicht, aber sie hoffte, dass er sich verständnisvoll zeigen und gehorchen würde. Es war schließlich nur zu seinem besten.

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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Do Jan 29, 2015 12:13 pm

Anscheinend hielt Raven nichts davon ab, ihre Sache hier und jetzt durch zu ziehen, auch wenn Zachary weder sagen konnte, was genau sie eigentlich vor hatte, noch, ob es besser wäre ihr einfach den Gefallen zu tun oder abzulehnen. Zwar glaubte er kaum, dass er einen Schutz gegen "böswillige Nachbarn", wie Raven es gerade ausgedrückt hatte, wirklich benötigte, doch kannte er die Brünette nicht gut genug um zu wissen, wie hartnäckig sie war. Er seufzte leise, hob skeptisch eine Augenbraue und musterte erneut das Fläschchen in seiner Hand. Lediglich auf Raven's Aufforderung hin hob er den Blick wieder und sah direkt in die rehbraunen Augen, die ihn fast bittend und recht stur ansahen, was er mehr oder weniger schon von Cheza gewohnt war. "Mir wäre ein Schluck aus deinem Flachmann deutlich lieber." gab er schließlich zurück, wobei in seiner Stimme ein Schwung Sarkasmus und ein leises Knurren mitschwang, das jedoch keinesfalls irgendwie sehr genervt klang. Natürlich passte es ihm gerade nicht so in die Planung, dass die Brünette von einer Sekunde auf die andere auf einmal das Bedürfnis hatte, sein Penthouse vor irgendetwas bösem zu schützen, doch rauswerfen würde er sie sicher nicht. Sie meinte es schließlich auch nur gut für Zachary, nicht? Wenn auch auf eine sehr bizarre Art und Weise, doch jedem das seine. Am besten, er überzeugte sie einfach davon, dass er es für nicht nötig hielt. "Raven..." begann er also vorsichtig und legte die kleine Glasflasche in die kleine Steinschale, die die Brünette in der Hand hielt. "Ich brauche wirklich keinen Schutz vor irgendwelchen bösen Geistern, glaub mir." Er musterte sie kurz, um sicher zu gehen, dass sie verstanden hatte, bevor er die Arme vor der Brust verschränkte. Die Brünette war um etwa 10cm kleiner als er selbst, weshalb er den Blick etwas senken musste, um sie anzusehen. Nach wenigen Herzschlägen schon glitt sein Blick jedoch über sie hinweg und er starrte fast gedankenverloren an die gegenüberliegende Wand. "Momentan bräuchte ich wohl eher jemanden, der mir sagen kann, wie lange das hier weiter gehen soll." Die Stimme hatte er gesenkt, die Worte waren dabei mehr an sich selbst als an Raven gerichtet. Wovon er redete, war zumindest für ihn klar. Die momentan herrschten Spannungen. Nicht dass er irgendwie glaubte, Naya hätte auch nur eine Chance, weiterhin so mächtig zu bleiben - oder besser gesagt wieder so mächtig werden, wie sie einmal gewesen war, doch griff eben nicht nur er nach verstärken Maßnahmen. Und dass ein Leader eigentlich immer irgendein Ass im Ärmel hatte war klar. Doch diese angespannte Stimmung, die momentan herrschte, war weder für die South-Lemons selbst, noch für irgendwelche Outsider-Geschäfte gut, und der 13th Street Gang sollte es da nicht besonders anders gehen.

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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Do Jan 29, 2015 12:46 pm

Raven blickte Zachary belustigt an, als er seine Wunsch lieber aus dem Flachmann zu trinken äußerte. Ihre Mundwinkel kräuselten sich, als sie von ihm, zum Fläschchen in seiner Hand und schließlich zu ihrer Tasche, in dem sich der Flachmann befand. Sie nickte und machte dabei ein Gesicht, als verstehe sie genau was er meinte, als sie in die Tasche griff. Sie zog den Behälter heraus und drehte ihn kurz in ihrer Hand, bevor sie ihn aufschraubte um selbst noch eine Schluck zu nehmen. Während ihr die Flüssigkeit angenehm brennend die Kehle herunter lief, fixierte sie den Leader noch immer belustigt. Sie schluckte und sagte: "Okay, wenn du das", sie zeigte auf das Fläschchen, "ganz artig trinkst, dann bekommst du das hier". Sie hielt den Flachmann hoch wie einen Köder und wedelte ihn kurz hin und her. Doch Zachary schien damit nicht so wirklich einverstanden zu sein, als er das Fläschchen entgegen ihrer Aufforderung in die kleine Steinschale legte. Ihr Lächeln verschwand und wurde durch einen Schmollmund ersetzt, während sie zu ihm aufblickte. Bei seinen nächsten Worten, jedoch tauchte das Lächeln schlagartig wieder auf und ihre Augen begannen erneut zu leuchten. Hastig stellte sie Schale und Kräuter ab und klatschte einmal in die Hände. "Oh, tatsächlich? Einen Moment!", verkündete sie und ließ sich an Ort und Stelle auf dem Boden nieder. Im Schneidersitz wühlte sie in ihrer Tasche und zog ein Stapel Karten hervor, dass sie fein säuberlich vor sich ausbreitete. Dann klopfte sie mit der flachen Hand vor sich und bedeutete Zachary damit ihr gegenüber Platz zu nehmen. "Befragen wir die Karten", sagte sie und blickte zwischen dem Leader und dem Kartenset hin und her. Sie war sich noch nicht sicher, ob Zachary wirklich der Typ für so etwas war - von dem Schutzzauber hatte er sich ja nicht besonders begeistert gezeigt, aber das war ja auch nicht allzu schlimm. Man konnte ihn jederzeit nämlich von Gegenteil überzeugen. Außerdem würde sie das Ritual nicht vergessen. Das würde noch folgen. Aber erst war es ihr wichtiger Zacharys Wunsch zu erfüllen.

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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Do Jan 29, 2015 1:11 pm

Zachary konnte auf ihr erstes Angebot hin nur mit dem Mundwinkel zucken. Raven schien ja nicht besonders begeistert davon zu sein, dass er ihr Angebot, das Penthouse und somit ihn zu schützen, nicht wirklich annehmen wollte, doch besonders aufgebracht wirkte sie auf ihn nicht. Ganz im Gegenteil, seine Bemerkung von wegen er würde gerne wissen, wie lange das ganze noch andauern würde, schien sie regelrecht aufzuheitern. Er runzelte die Stirn, als sie, fast begeistert, in die Hände klatschte, ihre Sachen auf dem Boden abstellte und sich kurz darauf einfach an Ort und Stelle hinsetzte. Ein leises Seufzen konnte er sich dabei nicht verkneifen. Er war noch nie besonders geduldig gewesen. Wobei, in manchen Dingen eigentlich schon, doch so etwas gehörte nicht dazu. Womit er jedoch nicht sagen wollte, dass er Raven irgendwie nicht leiden konnte. Doch bisher war jede Unterhaltung zwischen ihnen eigentlich auf keiner besonders persönlichen Basis gewesen, und jetzt kam sie schon direkt mit ihrem Glauben und ihren Fähigkeiten, wenn man es denn so nennen konnte. Doch anstatt ihr diesen Wunsch zu verweigern setzte er sich auf die Aufforderung hin schließlich einfach ebenfalls auf den Boden, wenn auch nicht sonderlich begeistert. Doch vielleicht würde es die Brünette ja zufrieden stellen, wenn er sich wenigstens aus den Karten vorlesen lassen würde. Dabei glaubte er nicht einmal an solche Dinge, doch bestreiten wollte er nichts. "Ich glaube ich sollte dir vorab sagen, dass ich nichts vom Übernatürlichen halte." Leicht kniff er die vergleichsweise hellen Augen zusammen, musterte die Karten und blickte schließlich in Raven's große Augen. Er wollte sie mit seinen Worten zwar nicht verletzen oder so, doch hielt er es für wichtig, ihr erst einmal zu sagen, was er davon hielt. Was nicht heißen wollte, dass er sie irgendwie von irgendetwas abhalten sollte. Nun ja, vielleicht wäre es ihm lieber, sie würde sich mit den Menschen, die sich für so etwas interessierten, beschäftigen, anstatt zu versuchen, ihn in das ganze einzuweihen, doch das sollte die Brünette wohl am besten für sich entscheiden. Zumindest hatte Raven es geschafft, ihn kurzzeitig auf andere Gedanken zu bringen, was ja auch schon einmal eine Menge wert war.

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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Do Jan 29, 2015 1:30 pm

Als Raven sah, dass Zachary offenbar doch bereitwillig ihren Aufforderung folgte, heiterte sich ihre Miene noch ein Stück weiter auf. Sie rieb die Handflächen aneinander und strahlte Zachary an. Eigentlich seltsam, denn schließlich tat sie ihm einen Gefallen und nicht umgekehrt. Er hatte sogar das Glück, dass sie das ganze bei ihm kostenlos machte. Denn sonst zahlten Leute einen guten Preis für ihre Dienste. Hoffentlich wusste Zachary das zu schätzen. Seine 'Warnung', dass er nicht wirklich an Übernatürliches glaubte, warf sie nicht aus der Bahn. Sie hatte eigentlich schon damit gerechnet. Zachary schien nämlich nicht der Typ für sowas zu sein. Er war vermutlich so jemand, für den rationales Denken das Größte war. Sie nickte also in seine Richtung und meinte nur: "Ja, ja." während sie erneut in ihrer Tasche kramte. Schließlich fand sie den Flachmann und schraubte ihn auf. Sie nahm eine Schluck und hielt ihn dann Zachary hin. Sie fand, dass er sich den Schluck daraus verdient hatte, indem er zustimmte die Karten zu befragen. Dann begann sie ein Pulver, dass sie in einem Säckchen um den Hals trug zwischen den Handflächen zu reiben und über die Karten zu streuen. Als sie damit fertig war und ihre Hände abgeklopft hatte, griff sie nach Zacharys Händen und hielt sie fest. Sie summte ein wenig vor sich hin um sich selbst und den Leader auf die Befragung vorzubereiten. Schließlich wollte sie bestmögliche Ergebnisse erzielen und dadurch eine möglichst genaue Antwort auf die Frage zu finden. "Hör zu, du musst dich jetzt konzentrieren und dann deine Frage aussprechen. Richte sie direkt an die Karten, ja?" Sie hoffte, dass Zachary das Prinzip verstand und auch ernsthaft Fragte. Um sicherzustellen, dass das der Fall war, fügte sie noch hinzu: "Du musst es ernst meinen, okay?" Dann begann sie andächtig eine andere Melodie zu summen.

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Zachary Collins
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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Do Jan 29, 2015 1:49 pm

Anscheinend hatte Raven schon erwartet, dass Zachary kaum etwas von dem ganzen hielt. Zumindest deutete ihre relativ beiläufig klingende Antwort darauf hin, doch darum sollte sich Zac jetzt keine Gedanken machen. Am wichtigsten war es momentan für ihn, Raven von der Idee abzubringen, hier noch sonstige Schutzzauber oder was sie ihres Erachtens nach alles beherrschte, auszuführen. Und da war das Kartenlesen wahrscheinlich eines der harmlosesten Dinge - und etwas, was nicht mit sich ziehen würde, dass seine gesamte Wohnung nach Räucherstäbchen, Qualm und Kräutern roch. Er nahm den Flachmann entgegen und trank einen Schluck davon, ehe er ihn einfach zur Seite stellte. Er rollte kaum merkbar mit den Augen, als Raven schließlich nach seinen Händen griff und anfing, eine leise Melodie zu summen. Er selbst wartete einfach ab. Besonders lange konnte die Prozedur ja nicht dauern, zumindest hoffte er das. Denn ewig würde seine Geduld nicht ausreichen, besonders nicht, wenn er eigentlich etwas anderes tun könnte, als die Karten zu befragen. Und vorallem, da Raven ebenfalls etwas, zumindest für die Gang momentan, sinnvolleres hätte tun können. Doch wie hieß es so schön? Leben und leben lassen. Auf ihre Aufforderung hin nickte er knapp, kniff die Augen skeptisch zusammen und wartete noch einige Herzschläge lang. Die nächste Aufforderung entlockte ihm nur ein leichtes, nur noch skeptischeres und ungläubiges Schnauben. "In Ordnung." meinte er nur, bevor er erneut einige Herzschläge lang schwieg und schließlich die Frage aussprach. "Wie lange halten die Spannungen noch an?" Wie immer klang seine Stimme recht kühl, auch wenn er sich bemüht hatte, seinen sonstigen Sarkasmus einfach abzustellen. Immerhin wollte er wirklich nicht, dass Raven ihm irgendwie böse war, denn so gesehen war die 20-Jährige wirklich freundlich und vorallem ein Mitglied der Gang, die Zachary ja schon immer beschützt hatte. Eine gute und gleichzeitig irgendwie unvorteilhafte Einstellung, doch war ihm die Gang eben nicht gleichgültig, wie es bei Naya Blacksmith der Fall war. Er wartete also ab, was Raven tun würde, während er erneut leicht seufzte.

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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Do Jan 29, 2015 2:43 pm

Zwar war Raven zufrieden, dass Zachary so bereitwillig mitmachte doch ihrer Meinung nach könnte er da ganze auch ein wenig ernster nehmen. Trotzdem freute sie sich, dass er ihre Anweisungen befolgte. Als er seine Frage dann jedoch aussprach, runzelte sie zuerst die Stirn und öffnete dann skeptisch ein Auge und sah ihn an. Das hätte man auch etwas andächtiger rüber bringen können, dachte sie, sagte aber jedoch nichts dazu. Wie gesagt, sie war ja schon froh, dass er überhaupt mitmachte. Einen kurzen Augenblick saß sie nur da und summte weiter, bis sie flüsterte: "Die Karten haben dich gehört und antworten nun." Raven begann leise etwas in einer fremden Sprache zu flüstern, gerade laut genug, dass man das zischen ihrer Worte hören konnte. Sie war schon so versunken in ihre Arbeit, dass sie das meiste um sich herum bereits ausgeblendet hatte. Sie unterbrach ihr Gemurmel. Und öffnete langsam die Augen. Als hätte sie jegliche Orientierung verloren, ließ sie sich von der Macht der Karten leiten und ließ Zacharys linke Hand los. Dann begann sie langsam mit seiner Hand über die ausgelegten Karten zu fahren. Als sie zum dritten Mal mit Zacharys Hand über den Karten schwebte stockte sie plötzlich und ließ seine Hand los. "Es ist diese Karte", sie zeigte auf eine und hob sie langsam hoch. "Hast du es nicht auch gespürt?", fragte sie, während sie die Karte begutachtete. Darauf war ein Vollmond in einem Sternenhimmel abgebildet. Die Ränder der Karte bildeten goldene Verschnörkelungen und Ranken dar. "Interessant...", murmelte Raven und hielt Zachary die Karte hin. "Sieh sie dir an. Was fühlst du dabei?" Wieder hoffte sie, dass Zachary das Vorhaben ernst nahm. Wenn nicht würde er nur alles kaputt machen. Und das wäre zu schade.

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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Do Jan 29, 2015 3:07 pm

Raven schien wirklich vollkommen in ihrer Arbeit versunken zu sein, so wie sie leise vor sich hin murmelte, die Augen teilweise geschlossen und die Stirn ab und an ernst gerunzelt. Zachary selbst wartete einfach ab, was die Brünette tun würde - oder was sie fragen würde. Doch die Fragen blieben erst einmal aus, stattdessen führte Raven seine Hand einfach mehrmals über die Karten, bis sie schließlich inne hielt, fest der Überzeugung, eine Karte herausgesucht zu haben. Auf ihre Frage hin hob er nur ungläubig eine Augenbraue, sagte jedoch nichts weiter dazu. Und was an der Karte "interessant" war, würde er wohl nicht verstehen. Vorerst. Immerhin hatte er so ziemlich nicht die geringste Ahnung, was welche Karte bedeutete oder voraus sagte. Doch das würde er wohl bald erfahren. Doch ob es seine Frage in irgendeiner Weise beantworten würde, wagte er zu bezweifeln. Kurz ließ er sich mit der Antwort Zeit und versuchte sogar, Raven den Gefallen zu tun und sich auf die Karte zu konzentrieren, doch er konnte einfach nichts damit anfangen, weshalb er einfach die Luft tief einsog und den Kopf schüttelte. "Tut mir leid, aber überhaupt nichts." antwortete er schließlich, sein Blick blieb dabei noch einen Moment lang an der Karte hängen, ehe er in die braunen Augen sich gegenüber schaute. Hoffentlich würde Raven jetzt einsehen, dass solche Methoden Zachary in keinster Weise weiter halfen. Wobei, vielleicht schob sie es ja darauf, dass er für die Geisterwelt "unwürdig" war, wenn es so etwas überhaupt gab oder es einen Sinn ergab. Jedenfalls war ihm recht egal, was dieses Universum von ihm hielt, immerhin war ein Gegner für ihn erst ein Gegner, wenn man ihm eine Kugel in den Schädel jagen konnte. Und da das ja anscheinend nicht der Fall war - immerhin hätte Raven dann keinen Schutzzauber durchführen wollen - war es eher Nebensache, wenn nicht sogar völlig unwichtig, was aus der Sicht eines Mediums in seinem Penthouse herumfleuchte. "Aber wie gesagt, ich hab gerade wirklich keine Zeit." Ihm wäre es gerade sogar recht gleichgültig, würde die Brünette irgendwelche Dinge in seinem Wohnzimmer durchführen, würde sie nur seine Möbel und den Boden nicht demolieren und ihn arbeiten lassen. Doch auf Ideen wollte er sie nun auch nicht bringen.

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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Do Jan 29, 2015 3:26 pm

Raven seufzte theatralisch und verdrehte die Augen. War ja klar gewesen, das Zachary sich so dickköpfig zeigte. Das war einfach viel zu typisch für "Ungläubige". Mit hochgezogener Augenbraue nahm sie ihm wieder die Karte aus der Hand, hielt sie ihm dennoch entgegen. Wieso war er denn auch so widerwillig? "Das ist die Vollmondkarte, ja? Sie steht für Angst und Unsicherheit. Das ist bei dir ja kaum zu übersehen", erklärte sie. Denn tatsächlich waren die Schwingungen in Zacharys Wohnung aufgewühlt und die Angst darin deutlich spürbar. Jedenfalls spürte Raven es so. Und nicht nur das, Zacharys ganze Aura war davon geprägt. Aber es gab mehr zu der Karte zu sagen, als es auf den ersten Blick schien. Aber da sich der Leader dank seiner Scheuklappen für die Übernatürliche Welt abschottete, war es wohl Ravens Aufgabe ihm zu zeigen, was ihm dort entging. Denn es gab so viel in dieser Karte zu lesen. "Wie du siehst, beantwortet das aber nicht deine Frage. Aber die Karten sind allwissend und haben auch darauf eine Antwort." Sie legte eine dramatische Pause ein. Bestimmt war die Spannung für Zachary nicht auszuhalten. Sie lächelte geheimnisvoll und sprach dann weiter: "Das Ganze wird, wenn du deine Angst besiegst, in der nächsten Vollmondnacht vorüber sein." Raven war sich ganz sicher, dass dies der Fall war. Es musste einfach. Und Zachary musste einsehen, dass seine einzige Chance war gegen seine innere Unruhe anzukämpfen. Doch Zachary schien eher der Meinung zu sein, dass er wichtigeres zu tun hatte, als auf ihren Rat zu hören. "Aber wir sind jetzt fertig mit der Befragung. Du musst jetzt nur noch den Trank trinken und ich segne dein Haus, okay?", fragte sie und begann die Karten wieder einzupacken.

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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Do Jan 29, 2015 3:52 pm

Zachary schloss nicht sonderlich viel aus Raven's Seufzen. So wie es ihm ein Rätsel war, wie die Brünette nur an solchen Theorien festhalten konnte, war es ihr wohl ein Rätsel, wie er es eben nicht konnte. Doch das war wahrscheinlich sowieso ein Thema, über das man hätte streiten können. Bei der Erklärung jedoch wurde sein Unglaube für ihn eigentlich nur bestätigt. Angst und Unsicherheit? Nichts, was er momentan irgendwie empfand. Und überhaupt, wie kam Raven darauf? Immerhin zeigte er vor der Gang so gut wie nie Schwäche, wenn man von dem Alkoholkonsum einmal absah, doch das war ja nun wirklich etwas anderes. Und seine private Verhaltensweise konnte sie ja nun wirklich nicht kennen, zumindest glaubte er das. Wahrscheinlich war die Auswahl der Karte aber sowieso nur ein Zufall gewesen, bestimmt hätte es genauso gut eine andere Karte sein können. Zumindest ergab diese Erklärung für ihn einen Sinn. Auf die nächsten Worte der Brünette entgegnete er zuerst nur ein mehr oder weniger überzeugtes Nicken. Gut, welche Angst er nun besiegen sollte, blieb ihm wohl ein Rätsel, doch weiter nachfragen würde er jetzt nicht. "Okay." meinte er schließlich noch und nickte fast dankbar, oder eher anerkennend. Es gab bestimmt Menschen, denen Raven mit dem, was sie tat und was sie sah in Gewisser Weise half, doch gehörte er nun einmal nicht dazu. Denn hatte er nicht nur keinen Glauben an das Übernatürliche, glaubte er ab und an auch den Glauben an das menschliche zu verlieren. Als Raven das vorherige Ritual jedoch wieder ansprach runzelte Zachary die Stirn. "Ich werde das nicht trinken, das ist dir klar, oder?" meinte er und musterte die 20-Jährige fast prüfend, ehe er sich schließlich aufrichtete und an dem dunkelgrauen Shirt zupfte. Alleine diese Lesung der Karten hatte ihm schon eine Menge Geduld und Toleranz abverlangt, was jedoch noch relativ zu ertragen gewesen, doch irgendwelche Kräutertränke würde er nun wirklich nicht trinken. "Und ich hab dich nicht darum gebeten, mein Haus zu segnen, auch wenn du es nett meinst. Es ist wirklich nicht nötig." 

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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Do Jan 29, 2015 4:46 pm

Raven konnte aus Zacharys Reaktion nicht wirklich deutet, was er sich bei der Antwort der Karten tatsächlich dachte. Das einzige was sie sehen konnte war, dass er ganz offensichtlich nicht komplett überzeugt klang. Aber das beschloss sie dann einfach zu ignorieren. Eines Tages würde er schon begreifen, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gab, als er sehen und bisher glauben konnte. Als er aufstand, beschloss sie es ihm nachzutun und erhob sich ebenfalls. Sie wollte ihm gerade das Fläschchen mit dem Kräutertrank geben, damit sie mit dem Segnen beginnen konnte. Doch Zachary schien damit nicht so einverstanden zu sein. Warum auch immer. Es gab schließlich keinen Grund dafür, dass er sich so anstellte. Sie machte das alles ja nur für ihn. Sie schüttelte den Kopf und schürzte die Lippen, während sie die Arme vor der Brust verschränkte. "Aber wieso denn nicht?", fragte sie leicht verwirrt, gab ihm jedoch keine Zeit zum Antworten, da sie glaubte selber darauf gekommen zu sein. "Achso", sagte sie und sprach sofort weiter: "Zachary, du brauchst keine Angst zu haben. Die hab ich selbst angebaut. Außerdem sind die komplett unschädlich. Versprochen!" Mit diesen Worten ging sie auf Zachary zu. Sie nahm seine Hände in ihre und umschloss mit einen Fingern das Fläschchen. Dann drehte sie sich um und griff nach der Steinschale. "Wenn du das trinkst ist der Segen nicht ganz so stark, verstehst du?", erklärte sie ihm, als sei es das logischste auf der Welt und nahm gleich danach einen weiteren kleinen Schluck aus ihrem Flachmann.

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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Do Jan 29, 2015 5:15 pm

Zachary folgte Ravens Bewegungen mit dem Blick, bis sie schließlich die Stimme hob und mehr oder weniger widersprach. Die Zeit, auf ihre erste Frage zu antworten, gab sie ihm jedoch nicht, sondern beantwortete es praktisch selbst, indem sie sein Widerwille mit Angst begründete. Etwas genervt stieß Zachary die Luft aus, ließ den Blick erneut auf die kleine Glasflasche fallen, die Raven ihm in die Hand drückte, ehe er zurück zu ihr sah. Gut, es wäre gelogen, wenn er sagen würde, dass die Tatsache, sie hätte die Kräuter oder was auch immer es auch war selbst angebaut, ihn in irgendeiner Weise beruhigte, dennoch ging es in erster Linie ja nicht hauptsächlich darum, was es war. Mehr ging es darum, dass er es überhaupt nicht annehmen wollte, egal für wie notwendig es Raven auch hielt. Hartnäckig war sie, das musste er zugeben, und irgendwie erinnerte es ihn stark an Cheza. Trotzdem, auch Cheza schlug er manche Wünsche einfach ab, und anders wäre es bei Raven sicherlich nicht. "Ich weiß, dass du es gut meinst, aber momentan brauche ich wirklich alles außer irgendeinen Segen." meinte er schließlich direkter als zuvor, den Blick auf Raven gerichtet. Seine Geduld war eben auch einmal am Ende. "Also wenn es dir nicht ausmacht würde ich jetzt wirklich gerne weiter arbeiten." Für einen Herzschlag kniff er die Augen zusammen, bevor er kurz auf den Boden sah und schließlich zurück auf das Glasfläschchen in der Hand. "Heb das am besten für jemanden auf, der es wirklich braucht." fügte er noch hinzu, deutlich freundlicher als vorhin. Das Lächeln ließ er dennoch aus, einfach weil er eher selten lächelte, was aber schon nichts neues war. Generell war seine kühle Erscheinung wohl etwas, was er nur selten irgendwie ablegte und wenn, dann nicht in unpassenden Momenten. Selbst wenn er momentan alleine mit Raven in dem Raum war, sie bekam eben vorerst nur seine kühle Seite zu Gesicht. Wie sie es getan hatte griff er also vorsichtig nach ihrer Hand, legte die kleine Glasfläsche auf ihre Handfläche und schloss ihre Finger darüber, ehe er seine Hand noch kurz auf ihrer ruhen ließ. "In Ordnung?" fragte er, wartete einen Moment und ließ ihre Hand schließlich wieder los.

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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Do Jan 29, 2015 5:50 pm

Ravens Blick verfinsterte sich, als Zachary sich weiterhin weigerte ihren Segen anzunehmen. Wieso zeigte er sich auch so verständnislos. Sie wollte ihm doch nur helfen. Außerdem hatte der Geist ihr doch gesagt, dass Zachary das brauchte. Schmollend sah sie ihn nur an und hörte ihm zu, wie er sich herausredete. Außerdem hatte sie das Gefühl, dass er sie gar nicht richtig ernst nahm und sowas mochte sie gar nicht. Sie wollte gerade beleidigt etwas erwidern, als er meinte, dass sie es lieber für jemand anderen aufheben sollte, der es wirklich nötig hatte. Sie schüttelte wie entgeistert den Kopf und meinte nur: "Du weiß gar nicht wie nötig du es hast." Ob es klug war so mit dem Leader ihrer Gang zu reden war fragwürdig, aber es wäre gelogen wenn man sagen würde, dass Raven sich keine Sorgen um ihn machte. Wenn es ihm nämlich gut ginge, dann hätte sich der Geist nicht bei ihr gemeldet. Trotzdem sagte sie nichts weiteres dazu und ließ zu, dass er ihr die Flasche zurück gab. Sie beobachtete seine Hände dabei, wie sie ihre umschlossen und schließlich nur noch das Fläschchen zurückließen. Sie seufzte leise und nickte als Antwort. "Ja, in Ordnung", murmelte sie beinahe niedergeschlagen. Sie bezweifelte, dass er sie sonst noch etwas zu seinem eigenen Schutz machen lassen würde. Er war wirklich zu leichtsinnig was seine Sicherheit anging. Hoffentlich änderte er da seine Meinung noch. Etwas beleidigt sammelte sie ihre Sachen ein und stopfte alles zurück in ihre Tasche. Dann sah sie wieder zu Zachary und meinte schon fast melancholisch: "Ich lass dich dann mal in Ruhe." Eigentlich schmeckte es ihr nicht jetzt einfach so zu verschwinden. Schließlich erfüllte sie dann nicht was der Geist ihr befohlen hatte. Hoffentlich nahm er ihr das nicht übel, denn wenn er sie deswegen belästigen sollte, dann würde sie ihn geradewegs zu Zachary schicken. Sollte er doch mit einem beleidigten Geist fertig werden. Eigentlich wollte sie noch etwas dazu sagen, entschied aber, dass es wohl schlauer war das zu lassen. Zachary schien nicht so zum plaudern aufgelegt und schon gar nicht wenn es um Geister ging. Wie konnte man nur so verschlossen sein. Aber sie schwor sich, dass sie es noch irgendwie, irgendwann schaffen würde ihm einen Segen zukommen zu lassen. Als gutes Gangmitglied war das schließlich ihre Pflicht.

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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Do Jan 29, 2015 6:34 pm

Zachary beobachtete kurz Ravens Reaktion, als er das Angebot ablehnte - und besonders begeistert oder verständnisvoll fiel diese ja nicht wirklich aus. Doch das würde sich bestimmt wieder legen. Ihre Bemerkung dagegen entlockte Zac ein kurzes, tiefes Schnauben. Raven schien ihre Sache wirklich ernst zu nehmen. Gut, wenigstens könnte das heißen, dass sie das Gangleben mindestens genauso ernst nahm - oder konnte, wenn sie denn wollte. Denn eine solche Hartnäckigkeit, die sie an den Tag legte, war eigentlich oft ziemlich nützlich, nur müsste sie es eben richtig einsetzen. Doch bis jetzt hatte er eigentlich noch nie etwas negatives von der Brünette gehört, was ja auch schon einmal gut war. Als sie schließlich zur Kenntnis nahm, dass er nicht wollte, dass sie sein Penthouse segnete - zumindest nicht so - nickte er ebenfalls kurz, verschränkte beide Arme vor der Brust und tippte sich mit einer Hand leicht auf den Oberarm. Als sich Ravens Blick schließlich wieder an ihn heftete, nachdem die Brünette ihre Sachen zusammengepackt hatte und dabei fast beleidigt wirkte, hob er minimal das Kinn an, wenn auch aus Angewohnheit. "Eigentlich könntest du mir noch bei etwas helfen." warf er ein und hob leicht eine Augenbraue, bevor er weiter sprach. Die Arme lockerte er derweil wieder, fuhr sich nur noch mit einer Hand durch die dunkelblonden Haare und sprach schließlich weiter. "Du könntest mir beim Aufteilen der Grenzpatrouillen helfen, ein zweites Paar Augen wären da nämlich nicht schlecht." Zwar brauchte er nicht unbedingt Hilfe, allerdings ging es einfach schneller, das ganze so einzuteilen. Außerdem sprach nichts dagegen, denn je schneller er damit fertig war, umso schneller konnte er sich um andere Dinge kümmern - und Raven hatte damit auch noch etwas zutun. Auffordernd und gleichzeitig abwartend sah er Raven noch kurz in die rehbraunen Augen, ehe er den Blick durch den Raum gleiten ließ und schließlich einfach zu der schlichten Couch ging und sich darauf sinken ließ.

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BeitragThema: Re: Zachary Collins' Penthouse   Do Jan 29, 2015 7:01 pm

Raven blieb kurz verwirrt stehen. Hatte Zachary Collins sie gerade um Hilfe gebeten? Hatte sie sich auch ganz sicher nicht verhört? Sie sah ihn an, ihre Laune erhellte sich dabei sichtlich. Sie beobachtete, wie er sich mit der Hand durch die Haare fuhr und ihr erklärte wobei sie helfen konnte. Sie nickte daraufhin begeistert. Klar, wenn Zachary sie um Hilfe bat, dann würde sie selbstverständlich auch helfen. Sie überlegte also kurz und beschloss, dass ein Pendel am besten helfen würde. Eine Route wäre auch okay, aber wenn sie über einer Karte brüteten, dann half ein Pendel. Sie fing also wieder an in ihrer Tasche zu suchen, bis sie das Pendel fand. Es war nicht besonders groß und relativ schlicht aus Messing gefertigt, aber es erfüllte den Zweck sehr gut. Sie nahm es also aus der Tasche und ließ sich neben Zachary auf der Couch nieder. "Vermutlich glaubst du auch an so etwas nicht", sie hielt ihr Pendel in die Höhe, "aber es kann helfen. Glaub mir." Sie beobachtete die Karte eine Weile und versuchte die beste Stelle um das Pendel auszurichten zu finden. Sie sah zu Zachary und überlegte, was ihn wohl dazu treiben konnte so skeptisch zu sein, was die ganze Sache mit dem paranormalen anging. Konnte es denn so schwer sein daran zu glauben. Sie konnte es sich ehrlich gesagt nicht vorstellen. Aber darüber konnte sie sich auch wann anders Gedanken machen. Denn momentan gab es wichtigeres. Und zwar die Grenzpatrouillen. Bevor sie mit dem Pendeln begann wollte sie sich erst einen Überblick verschaffen. Doch wirklich viel einzuprägen gab es da auch nicht, also sah sie erst zu Zachary und hielt dann das Pendel an seiner Kette über die Karte. Dann ließ sie es schwingen und wartete darauf, dass es sich einpendelte. Als das endlich geschehen war, hielt sie ihre Hand weiterhin ruhig und blickte wieder zu Zachary. "Und? Gefällt dir was das Pendel sagt?", fragte sie vollkommen ernst.

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