Gang Wars


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 Das alte Gefängnis

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BeitragThema: Das alte Gefängnis   Sa Jun 21, 2014 3:35 pm

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© Bob Jagendorf »Prison Bars«, Quelle: piqs.de (Some rights reserved)

Viele denken, dass dieses abgewrackte Gebäude gar nicht mehr in Betrieb ist. Die Tatsache ist aber, dass es mehr oder weniger dazu dient Gangmitglieder zu verhaften. Im neutralen Gebiet ist das schließlich möglich, auch wenn nur sehr begrenzt. Leader festzuhalten wäre zum Beispiel immer noch undenkbar.
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BeitragThema: Re: Das alte Gefängnis   Di Feb 10, 2015 9:48 pm

kommt von: Roosevelt Island Tramway

Mason hatte die ganze Zeit nicht wirklich zugehört. Wie sollte er auch, wenn seine Gedanken andauernd zu seiner lieben kleinen Katze schweiften. Denn egal wie oft er sie alleine gelassen hatte, so war es doch immer freiwillig gewesen und außerdem konnte er es sich in den letzten Tagen zumindest wieder ein wenig leisten für sie Futter zu kaufen. Es brach ihm nämlich das Herz, wenn sie tatsächlich auf Futtersuche gehen musste, nur weil er ihr nichts besseres bieten konnte. Aber ehrlich, erwarteten sie wirklich, dass er ihnen zuhörte? Sie haben das Recht zu schweigen. Alles was Sie sagen, kann und wird vor Gericht gegen Sie verwendet werden, blablabla das interessierte doch niemanden. Außerdem waren sie schon ziemlich lustig mit ihren Vorschlägen. Zum Beispiel, dass er vielleicht einen Anwalt bräuchte. Lustig, wirklich lustig. Wie auch immer sie sich dachten, dass er sich so ein teures Arschloch leisten konnte. Außerdem war das alles doch gar nicht so schlimm. Er wurde verhaftet, niemand zahlte die Kaution und dann nach ein paar Stunden kam er wieder frei. Je nachdem wie sehr er den Wärtern auf den Nerv ging eben. Einmal hier gewesen war er schließlich. Allerdings nur für einen halben Tag, wirklich, 12 Stunden, und auch nur für Identitätsfeststellung. Diesmal war er aber hier für widerrechtliches Übertreten einer Grenze und er wusste nicht, wie schlimm das war. Auskennen tat er sich im Rechtssystem ja nicht wirklich. Hoffentlich war es aber nicht allzu schlimm. "J'aime rentrer chez soi", grinste er trotz ihrer mahnenden Blicke, die ihn vermutlich davon abhalten sollten auch nur ein Wort zu sagen, was bei ihm allerdings sowieso fast nie Wirkung zeigte, also, dafür aber auf Französisch. Und er bezweifelte, dass auch nur einer hier dieser Sprache mächtig war. Oder hoffte es zumindest. Dazu äußerte sich zumindest aber keiner von den Polizisten, die ihn festgenommen hatten, aber sie übergaben ihn auch relativ schnell, also vielleicht hatten sie auch überhaupt nicht zugehört. Unhöfliche Bastarde.
Immerhin wurde er aber mit offenen Armen empfangen. Sofort wurde er abgetastet und durfte sich sogar ganz freimachen. Wie schön. Was auch immer sie dachten, dass in seiner Unterwäsche versteckt war. Mason sah ja jetzt nicht wirklich ernsthaft bedrohlich aus wie einige andere Mitglieder, aber hey, halb so schlimm nach ein paar Umrundungen durfte er sich wieder anziehen. Entblößungsängste hatte er ja nicht wirklich. Seine Sachen wurden erst einmal verstaut und dann wandte sich eine Polizistin an ihn, die ihn informierte, dass sie ihn laut Regelung des § 33 des Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetzes, oder so ähnlich, höchstens 48 Stunden festhalten durften. Dann nahm sie ihn mit, um seine ganzen Daten aufzunehmen, aber da er schon einmal hier war, durfte das nicht allzu lange dauern. Trotzdem, es war ihm noch lieber als in einer dieser uralten Zellen zu sitzen. Zwischendurch fragte er sich nämlich wirklich, ob man in so einer Bruchbude überhaupt noch irgendetwas in der staatlichen Gewalt ausführen durfte. Sicher war er sich ja dabei nicht wirklich, aber beschweren konnte er sich aber schließlich auch schlecht. Hoffentlich bin ich hier nicht ewig allein, ist ja gruselig.

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BeitragThema: Re: Das alte Gefängnis   Sa Feb 28, 2015 8:54 pm

cf: Roosevelt Island

Was am Anfang noch ein eher leichter Schmerz gewesen war, hatte sich inzwischen schon in Charlie's Körper ausgebreitet. Nicht nur seine Hand mit dem gebrochenen Finger meldete sich ab und an mit einem pulsierenden Schmerz, nein, auch seine gesamte Wange und sein Gesicht allgemein war ja nicht gerade heil geblieben, als Tyler ihn 'verhört' hatte - und das wenigstens nicht besonders effektiv. Denn außer wenige, grobe Dinge war Charlie nichts über die Lippen gekommen, das der Gang irgendwie hätte schaden können. Doch momentan war ihm das recht egal, denn erst einmal war wichtig, das gerade erst betretene Gefängnis schnell wieder zu verlassen, immerhin wartete eine Katze und auch eine Freundin auf sie. Wobei Thalia sicherlich nicht verhungern würde, was bei Mittens vielleicht der Fall sein würde, würden sie ihn hier wirklich lange festhalten. Dem üblichen Gerede der Behörden hörte er kaum zu, warf nur ab und an Kommentare ein, murmelte etwas oder schüttelte schnaubend den Kopf. Wenig beeindruckend, wirklich. In Kürze würde Naya ihn hier raus holen, da war er sich relativ sicher. Und wenn nicht - wenn nicht - dann würde er schon selbst einen Weg hier raus finden, ähnlich wie bei Tyler. Dafür bräuchte er allerdings erneut ein wenig Glück und den ein oder anderen Zufall, doch dann würde das sicherlich einwandfrei funktionieren. Dabei war Charlie normalerweise nicht wirklich jemand, der unverschämt viel Glück hatte, zumindest sah er das so. Als es dann zu dem ganzen formellen Kram kam, rollte er nur mit den Augen. Als ob ihm nicht bewusst wäre, was dieser 'Autodiebstahl' und die 'Sachbeschädigung' mit sich ziehen würde. Dabei konnte man es nicht einmal so nennen. Er war ja nicht einmal mit dem Auto gefahren, hatte es nicht einen Zentimeter von seinem Platz entfernt. Und das Fenster könnte er auch so bezahlen. Theoretisch. Doch die Polizei schien das nicht wirklich zu interessieren, wäre ja auch nur zu schön gewesen. Charlie ließ also die ganzen Fragen und das ganze Gerede über sich ergehen, hörte kaum zu und dachte an Mittens, bis es schließlich hieß, er würde in die Zelle gebracht werden. Aufmerksamer blinzelte er nun, hob den Blick und runzelte die Stirn, ehe er wieder die Stimme hob. "Kann ich vorher noch telefonieren?" Keine Antwort, man bedeutete ihm lediglich, zu folgen, was er jedoch nicht beachtete. "Aber meine Katze-" Weiter kam er überhaupt nicht, denn da wurde er schon ein wenig in die Richtige Richtung geschoben. Und bevor er noch irgendwie ein Argument hätte liefern können, das stichhaltig genug war, um zu überzeugen, befand er sich auch schon in einer allzu-bequemen Zelle. Verdammt.

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BeitragThema: Re: Das alte Gefängnis   So März 01, 2015 12:11 am

Langsam hob Mason den Kopf. Von dem Gang her konnte er doch eindeutig einen Neuzugang ausmachen. Was ungewöhnlich war, nachdem er sich relativ sicher war, dass das Gefängnis ansonst ziemlich leer war. Allzu viele hatten sie dann wohl doch nicht verhaftet. Und außerdem hatten sie hier wirklich kaum Zellen, die sie benutzen konnten. Leicht neugierig lehnte er sich also vor und ließ seine Beine derweilen von der Pritsche baumeln, auf der er saß. Irgendetwas hörte er plötzlich mit einer Katze, ehe auf einmal seine Zellentür geöffnet wurde und jemand hineinstauchelte. Verwirrt beobachtete er ihn ein paar Sekunden, ehe ihm klar wurde, wer er eigentlich war. Klar, persönlich kannte er ihn jetzt nicht wirklich, um genau zu sein überhaupt nicht, aber er wusste zumindest schon einmal seinen Namen und Rang. Im Bandenkrieg unter anderem das Wichtigste. Charlie Fillion, Head seiner feindlichen Bande. Außerdem hatte doch Zachary über ihn gesprochen, oder? Wobei das eher noch übertrieben war. Gelästert höchstens. Denn auf Gerüchte gab Mason generell nicht allzu viel. Lieber wollte er die Wahrheit von der Person selbst hören. Auch wenn er sich nicht unbedingt sicher war, dass so etwas klappen würde mit seinem zumindest oberflächlich vorgesehenen Feind. 13th Street Gang eben.
Das South-Lemon Mitglied seufzte leise und räusperte sich danach laut und deutlich, damit er sich auch einmal bemerkbar machte. Gesehen hatte er ihn bis jetzt ja noch nicht. "Ich hab auch schon versucht mit ihnen zu reden. Argumente zählen hier nicht.", meinte er und zuckte mit seinen Schultern. "Fühl dich ganz wie zuhause." Eigentlich hätte der Satz in einer Situation wie dieser sarkastisch oder auch spöttisch klingen sollen, aber das tat er nicht. Es war einfach nur ein Scherz. Seine typische Fassade also, auch wenn es ihm gerade eigentlich nicht unbedingt zum Scherzen zumute war. Mason wusste genau, was er im Moment für einen Eindruck machte. Keinen besonders feindlichen oder bedrohlichen. Denn obwohl das eigentlich von ihm erwartet werden würde, so entspräche es einfach nicht der Wahrheit. Also saß er hier und umarmte seine angezogenen Beine. Er fühlte sich hier einfach unglaublich unwohl. Und der Head machte das alles nicht gerade besser. Auch wenn dieses Gefühl einfach an der Stimmung lag. Denn niemand würde kommen um ihm seine Kaution zu bezahlen geschweige denn ihn zu befreien. Besonders gut ging es ihm außerdem sowieso nicht mit seiner Bulimie. Aber das war ein anderes Kapitel. Jetzt betrachtete er den Neuzugang nämlich erst einmal skeptisch, aber neugierig. Tausend Fragen schossen ihm durch den Kopf. Hatte er etwa eine Katze? Wahrscheinlich. Aber was für eine? Und wie hieß sie? Süß war sie auf jeden Fall, das stand außer Frage bei solch majestätischen Tieren.

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BeitragThema: Re: Das alte Gefängnis   So März 01, 2015 12:45 pm

Das war ja wirklich alles andere als gut gelaufen - wie eigentlich der ganze Tag heute. Fast, als würde Charlie von einer Gefangenschaft in die nächste stolpern, nur dass er hier zum Glück nicht verprügelt werden würde. Zumindest glaubte er das, solange er sich halbwegs menschlich benahm, was er mehr oder weniger vorgehabt hatte. Mit dem gebrochenen Finger und dem blauen Auge hatte er ohnehin keine sonderliche Lust, sich noch in andere Schwierigkeiten zu stürzen. Außer eben, es würde wirklich brenzlig werden, was Mittens anging, denn dann verstand er keinen Spaß, aber das sollte bekannt sein. Kurz blieb der 19-Jährige noch unbeweglich in der Zelle stehen, ehe ihn ein Räuspern auch schon minimal zusammenzucken ließ. Bis jetzt war ihm noch nicht aufgefallen, dass er nicht alleine hier war, doch besonders darauf geachtet hatte er auch nicht gerade. Trotzdem drehte er nur leicht den Kopf zur Seite, den Blick nach wie vor auf die Tür der Zelle gerichtet. Er hörte dem anderen zu, rümpfte leicht die Nase und warf dann einen knappen Blick nach hinten, um zu sehen, mit wem genau er in der Zelle gelandet war. Und nach wie vor schien das Glück nicht auf seiner Seite zu sein, immerhin hatte man ihm mit einem Mitglied der South-Lemons zusammen getan. Mason Wood, das wusste Charlie, außerdem hatte er ihn schon des öfteren gesehen. Auf der Halloween-Party beispielsweise, auch wenn das schon etwas länger her war. Und trotz dass er keinen direkten Eindruck von Mason hatte, hatte er auch keine große Lust, sich diese 9 Quadratmeter der Zelle auf unbestimmte Zeit mit ihm zu teilen. Und das alles nur, weil im Moment alles, was er mit ihm verband war, dass er ein Mitglied der South-Lemons war, und für Streitereien hatte er momentan keine Geduld.
Ein leichtes Schnauben war also alles, was Charlie erwiderte, ehe sein Blick zurück zu der Tür glitt und er sich mit dem Rücken an die Wand lehnte. Langsam ließ er sich in Richtung Boden gleiten, mit dem Rücken nach wie vor an der staubigen Wand, bis er einfach auf dem Boden saß und den Kopf leicht zurück fallen ließ. Seine verletzte Hand legte er vorsichtig auf seinen Oberschenkel, mit den Augen fixierte er inzwischen die gegenüberliegende Wand. Vorerst hatte er nicht vor, den South-Lemon besonders zu beachten - auch wenn dieser weder angriffslustig, noch irgendwie sonst bedrohlich wirkte.Doch Charlie würde so oder so nicht allzu lange hier bleiben, auch wenn er nicht einmal hatte Bescheid sagen dürfen, wo er sich befand. Oder wo er herkam. Oder warum er überhaupt dazu gezwungen gewesen war, das Auto zu klauen, denn das schien hier wirklich niemanden zu interessieren. "Verdammt." murmelte er noch und blinzelte mehrmals, während sein Blick einige Male hin und her huschte, als würde er etwas planen. Dabei war sein Kopf momentan irgendwie leer und er ratlos. Wie lange war Mittens schon alleine? Vielleicht war sie ja auf die Arbeitsplatte in der Küche gesprungen, auf der Suche nach etwas Essbaren? Und was, wenn sie sich dabei an etwas spitzem verletzt hatte? Oh je, so viele Möglichkeiten. Nicht besonders beruhigend. Ihm fiel der Blick des anderen Typen auf, allerdings blendete er es so gut wie möglich aus und konzentrierte sich auf seine eigenen Gedanken.

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BeitragThema: Re: Das alte Gefängnis   Mi März 04, 2015 10:54 pm

Eine Weile sagte Mason nun erst einmal gar nichts mehr. Er kannte den Head ja nicht wirklich persönlich, sondern nur aus Erzählungen und wer wusste zu was er im Stande war. Außer Naya Blacksmith vor aller Augen bei einer friedlichen Halloweenfeier zu küssen natürlich. Oh nein, das hatte er so schnell noch nicht vergessen. Lustig war es ja schon gewesen. Auch wenn ihm Zachary für seine Kommentare danach erst einmal einen Schlag auf den Hinterkopf verpasst hatte, als wäre er ein unartiges Kind gewesen. So kindisch war er jetzt ja auch nicht, oder? Okay, er hatte gar nicht erst gefragt. Vergesst das wieder! Die Antwort war ihm jetzt auch klar. Mason musterte Charlie noch einmal, wie er an die Wand gelehnt da saß und konnte einfach nicht mehr ignorieren, was ihn schon die ganze Zeit beschäftigte. Das mit der Katze, was er da gehört hatte. Denn wenn es nicht nur eine dumme Ausrede gewesen war, dann wollte er unbedingt mehr wissen. Wie es wohl Mila ging? Hoffentlich gut. Die arme Kleine, schon wieder allein daheim ohne ihn. Zumindest gefüttert hatte er sie aber noch heute Morgen. Aber zurück zu der anderen Katze, falls es sie denn gab. Eigentlich wollte sich Mason nämlich wirklich zurückhalten, aber dann entkamen ihm die Worte doch, fast wie von selbst. Oder vielleicht konnte er auch einfach nicht die Klappe halten. "Also das davor mit der Katze-", begann er und machte dann eine kurze Pause, ehe er seinen momentanen Zellengenossen mit einem Wasserfall an Fragen ertränkte, "Hast du wirklich eine Katze? Wie heißt sie? Wie sieht sie aus? Ist sie süß? Okay, vergiss das - jede Katze ist süß, ich..." Er bremste sich dann doch ein und wurde erst einmal ein klein wenig rot. Sicher, ob man es überhaupt erkennen konnte war er nicht, aber es war ihm dann doch ein bisschen peinlich ihn so mit Fragen überschüttet zu haben, wo er doch noch nciht einmal wusste, ob er überhaupt eine Katze hatte. Er hoffte es aber natürlich stark für ihn. Katzen waren schließlich perfekte, majestätische Lebewesen mit denen jeder in Kontakt kommen sollte.
Auf einmal war er aber fast schon froh, dass Charlie mit ihm in einer Zelle war und kein Massenmörder oder Vergewaltiger. Schon klar, im Moment war das Gefängnis eher leer, aber da die Polizei jetzt wieder heftiger einschritt konnte man sich nie so sicher sein. Einen besonders aggressiven Eindruck machte der Head auf ihn nämlich nicht, glücklicherweise. Da gab es noch einige andere Mitglieder aus derselben Gang bei denen das ganz anders aussah. Mason entspannte seine Haltung also etwas, während er noch immer auf eine Antwort auf seine brennende Frage, ob er nun eine Katze hatte oder nicht, wartete. Denn egal wie nichtig es für andere war, für ihn war das nämlich essentiell wichtig. Zumindest eben gerade im Moment.

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BeitragThema: Re: Das alte Gefängnis   Mo März 09, 2015 11:13 am

Anscheinend hatte es Wirkung gezeigt, den South-Lemon zu ignorieren, der der sagte einige Momente lang einfach nichts, schien ihn lediglich zu mustern, um ihn einzuschätzen - oder was wusste Charlie. Momentan sollte es ja eigentlich relativ egal sein, was Mason tat und was nicht, solange er ihm nicht an die Gurgel sprang. Dabei war sich Charlie irgendwie sicher, dass es kein Zufall war, dass sie in der selben Zelle gelandet waren. Hah, wahrscheinlich würden sie erst wieder raus gelassen werden, wenn sie ihre "Probleme" besprochen und vor allem geklärt hatten. Die Leader konnten sie schließlich nicht so einfach in eine gemeinsame Zelle sperren und warten, bis sich der Bandenkrieg vorübergehend auf die 9 Quadratmeter verschob und schließlich ganz verschwand. Da waren sie mit einem Head und einem Mitglied der gegnerischen Gang wohl besser bedient. Wobei das alles Schwachsinn war, und das wusste Charlie auch. Er starrte inzwischen die gegenüberliegende Wand an, die Muskeln relativ entspannt, auch wenn seine Gedanken alles andere als friedlich waren. Verdammt, würde er Tyler noch einmal begegnen, bewaffnet, verstand sich, dann würde das sicherlich nicht ein zweites Mal so verlaufen. Und dass sich dieser aufgeblasene Muskelprotz überhaupt erlaubt hatte, Mittens und Thalia in die Sache mit hinein zu ziehen. Und dabei konnte seine Katze sich nicht einmal wehren - und hatte überhaupt nichts mit der ganzen Situation zu tun. Ein Schnauben entfuhr ihm und er knirschte leicht mit den Zähnen, bis sich Mason schließlich wieder zu Wort meldete und Charlies Blick zu dem South-Lemon schnellte. Fragend hob Charlie eine Augenbraue und legte den Kopf leicht schief, schließlich hatte Mason gerade ein sehr wichtiges Thema angesprochen - und hielt sich mit den Fragen nicht zurück. Kurz rümpfte Charlie amüsiert die Nase, ehe er nickte. Wow, Mason hatte sich von Charlies Plan, ihn nicht zu beachten, gerade in den Bereich "Unbedingt über Katzen reden" katapultiert, und das mit einigen wenigen Fragen. "Meine Katze heißt Mittens... und da fällt mir ein, dass sie schon seit Stunden alleine ist und ich keine Ahnung hab, was sie gerade treibt." Irgendwie besorgt zuckte Charlie mit dem Mundwinkel, bevor er weiter redete, in Gedanken voll und ganz bei seiner Katze. "Ich hoffe sie hat sich nicht verletzt." Dass er nicht auf alle Fragen geantwortet hatte, was ihm zwar klar, allerdings beschäftigte ihn der Gedanke, Mittens könnte sich verletzt haben, momentan zu sehr. Wobei, eine Sache spukte ihm noch im Hinterkopf herum. "Hast du auch eine Katze?" Die vielen Fragen und die berechtigte Begeisterung für deuteten zwar darauf hin, dass Mason auch eine Katze hatte, doch hundertprozentig sicher war sich Charlie nicht. Trotzdem wirkte er jetzt schon deutlich lockerer als vor wenigen Augenblicken noch, doch wer konnte bei einem solchen Thema auch schon wirklich unberührt bleiben? Dabei war es momentan ja nicht gerade sehr positiv, da er sich Sorgen um Mittens und Mason sich bestimmt Sorgen um seine eigene Katze machte, wenn er denn eine hatte. Sie mussten beide wirklich dringend aus dem Gefängnis raus, soviel war klar.

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BeitragThema: Re: Das alte Gefängnis   So März 15, 2015 7:28 pm

Neugierig beobachtete Mason die Reaktion seines Gegenüber, der auf einmal überhaupt nicht mehr abweisend wirkte, was ihn wiederum dazu brachte breit zu grinsen. Dann würde ihr gemeinsamer Aufenthalt wohl doch nicht so schlimm werden. Auch wenn er genau wusste, dass er es wegen ihrer gänzlich unterschiedlichen Loyalität eigentlich deutlich heftigeres zu erwarten gehabt hätte. Und dann war Charlie ja eigentlich sogar noch ein Head. Doppelt so schlimm also eigentlich. Naja, irgendwie hatte er dann heute wohl doch seinen Glückstag. Wenn man einmal nicht beachtete, dass er nur noch ein paar Tage hatte um seine Miete zusammenzukratzen und heute Naya Blacksmith höchstpersönlich - mein Gott, war diese Frau gruselig - und dann auch noch direkt der Polizei auf neutralem Gebiet in die Hände gelaufen war natürlich. Aber hey, wenn die Laune am Tiefpunkt angekommen war, dann konnte es ja nur besser werden. Und jetzt hatte er sogar jemanden mit einer Katze gefunden, also bitte, so schlimm konnte es gar nicht sein.
Aufmerksam hörte er also Charlie zu, wie er von seiner Katze erzählte und man konnte ihm deutlich ansehen, wie nah ihm das Thema ging. Bei Mason war es allerdings beinahe noch offensichtlicher. Denn bei seinem Gegenüber merkte man einfach nur, wie sehr er an seine Katze dachte, während Masons Augen weit wurden und richtiggehend aufleuchteten. Aber was sollte er auch machen? Leute, die ebenfalls Katzen hatten, begeisterten ihn einfach sofort. Vor allem, wenn derjenige von der 13th Street Gang war und sie sonst vermutlich keine Chance hatten allzu viel zu reden. Also sollte er es zumindest jetzt ausnützen. Als Charlie dann aber erwähnte, dass sie schon länger alleine war, runzelte Mason seine Stirn. "Die Arme. Wir sollten wirklich hier raus.", meinte er leicht besorgt. Auf seine Gegenfrage nickte er dann und grinste wieder. "Ja, sie ist noch ein kleines, flauschiges Baby. Und sie heißt Mila.", erzählte er also kurz von seiner Katze und lockerte seine Haltung etwas. Anfangs hatte er ja schließlich nicht gewusst mit wem sie ihn in eine Zelle stecken würden. Jetzt war er allerdings über ihre Wahl mehr als erleichtert.

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BeitragThema: Re: Das alte Gefängnis   Sa März 21, 2015 8:15 am

Mason schien von dem Thema mindestens genauso begeistert zu sein wie Charlie es war, zumindest schien es dem 19-Jährigen so. Wobei, man musste beachten, dass Charlie leider Gottes von seinem gebrochenen Finger und dem pochenden Kopf etwas abgelenkt wurde. Das hätte Tyler sich wirklich sparen können! Wäre Andrew doch nur früher aufgetaucht... Doch jetzt war es zu spät um über mögliche Ergebnisse zu simulieren, außerdem ging es im Moment sowieso um etwas viel wichtigeres. Katzen - vor allem Mittens - und um die Tatsache, dass die South-Lemons ein Mitglied hatten, dass die Existenz von Katzen wohl genauso verehrte wie Charlie es tat. Ob das nun gut oder schlecht war, nun, darüber könnte man sich gewissermaßen streiten. Einerseits bewies es nur, dass die Lemons wohl doch nicht nur ein Haufen - wie sollte er es ausdrücken - vor Rache blinder Idioten waren, sondern dass es auch mindestens ein Mitglied gab, das Ahnung hatte, dass Katzen wohl wichtiger waren, als das alles. Und der das auch ausdrückte und nicht zu vergessen, sogar eine eigene Katze hatte. Und so wie es schien machte Mason sich auch Sorgen um Mittens. Wie sollte man auch nicht? Charlie hatte nie wirklich verstanden, wie Naya und Thalia seine Sorge so auf die leichte Schulter hatten nehmen können, genau, oder wie Thalia sogar eifersüchtig auf Mittens war. Zumindest schien es ihm so. Als Mason wieder die Stimme hob legte Charlie den Kopf leicht schief und hörte zu. "Ohh..." stieß er aus, als Mason von dem Katzenbaby erzählte. Oh Gott, wie lange war die Kleine jetzt schon ohne Aufsicht? Nachdenklich kaute Charlie auf seiner Unterlippe, während der Blick seiner braunen Augen zurück zur Tür der Zelle huschte. "Die Tatsache, dass zwei Katzen in Not sind, scheint hier ja nicht wirklich von Bedeutung zu sein!" meinte er genervt, wobei seine Stimme gegen Ende des Satzes etwas lauter wurde. Feindselig kniff er die Augen zusammen, runzelte jedoch kurz darauf die Stirn. Naya würde ihn rausholen, ganz sicher, und Charlie musste dann dafür sorgen, dass Mason zu Mila konnte. Egal, was Naya sagen würde. Hier ging es schließlich um ein Katzenbaby. Und das war ihm im Moment wichtiger als die Tatsache, dass Mason einer von den Lemons war - auch wenn Charlie das nach wie vor nicht nachvollziehen konnte. "Lang will ich wirklich nichtmehr warten. Und Mittens bestimmt auch nicht. Ceci est très important." Warum genau er das Französische hinzufügte, wo er doch eigentlich mehr italienisch redete, war ihm nicht ganz bewusst. Vielleicht irgendwo der Hintergedanke an Naya, von der er wusste, dass sie Französisch nicht besonders leiden konnte.

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