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Es ist nichts Neues, dass die South-Lemons sich mit allen möglichen Leuten anlegen. Aber hier in der Stadt New York regiert nun einmal die 13th Street Gang.
 
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 Subway (süd)

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BeitragThema: Subway (süd)   Di Jun 17, 2014 4:22 pm

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Nach einem langen Machtkampf musste die 13th Street Gang das ganze südliche Metrosystem an die South-Lemons abgeben. Völliger sicher ist das Gebiet trotzdem nicht, denn öfters treiben sich trotzdem Mitglieder der anderen Gang hier herum.
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BeitragThema: Re: Subway (süd)   So Nov 16, 2014 6:52 pm

[After the Timejump]

Es war beinahe schon ein seltsames Gefühl ohne Tyler unterwegs zu sein. Andrew war ja eigentlich keine paranoide Person, aber nach dem Ereignis vor zwei Wochen fühlte man sich wirklich unsicher. Wobei er schon erleichtert war, dass er zumindest noch knapp im Gebiet der South-Lemons war, auch wenn hier dann doch die Gefahr bestehen könnte, dass die Grenzen nicht unbedingt völlig ernst genommen würden. Nachdem es der 13th Street Gang bestimmt noch immer nicht recht war, dass sie es geschafft hatten sich das gesamte südliche U-Bahn System unter den Nagel zu reißen. Aber gut, die Spannungen zwischen den beiden Banden waren dann noch sein wenigstes Problem. Denn das eigentliche war einfach nur die momentane Situation. Und zwar hatten alle Outsider gemeinsam beschlossen ihren Versorgungshahn zu den Gangs abzudrehen. In den letzten Tagen wurden also absolut keine einzige Lieferung gemacht, die besagte betraf. Auch wenn das Geschäft untereinander schon zumindest halbwegs weiterlief. Vor allem, was die Schmuggler, also auch ihn selbst, betraf. Davon abgesehen, dass er genau wusste, dass Zachary ihn nie zu etwas zwingen würde. Aber bei Naya war er sich da wirklich nicht sicher. Außerdem war sie sowieso schon nicht besonders erfreut gewesen über seine parteiische Art, auch wenn er es ja inzwischen schon wieder ein bisschen ausgeglichen hatte. Trotzdem, wenn man die mächtigste Frau New York nun einmal verärgert hatte, dann würde das vermutlich noch längerfristige Auswirkungen haben. Mal ganz nebenbei war sie auch nicht unbedingt ein gnädiger oder nachgibiger Typ war, zumindest was ihre Gang anging. Privat wollte er ihr da nichts nachstellen. Selbst benahm er sich in seinem Privatleben ja auch anders. Kein Wunder allerdings, denn mit seiner normalen Art würde er kaum so gute Geschäfte machen. Um sich nämlich in der Rangordnung nach oben zu kämpfen, vor allem wenn es wie hier um illegale Aktionen ging, brauchte man ein ordentliches Rückgrad und eine gewisse Gefühlskälte. Auch wenn sie bei ihm natürlich nur vorgespielt war, so nützte sie doch. Zumindest die meisten Leute kannten ihn nämlich nicht besonders gut und so nahmen sie ihm seine Rolle ab. Tyler würde vermutlich nur darüber schmunzeln können, wenn er sich ihm gegenüber so verhalten würde. Aber das brächte er wahrscheinlich auch gar nicht über sein Herz. Dazu war ihm ihre Beziehung aber auch einfach zu ernst. Was Tyler wohl grad macht? Vermutlich ist er daheim, ist ja auch besser so. Wow, er konnte wirklich keine zwei Minuten nicht über seinen Freund nachdenken. Und dabei hatte er früher noch daran gezweifelt, ob eine feste Beziehung überhaupt Sinn machte mit so einem Beruf. Andrew musste leicht schmunzeln. Damals hätte er ja noch nicht ahnen können, was passieren würde, sobald er das Angebot annahm, das Haus des Auftragskillers zu betreten. Aber das war jetzt nicht wichtig. Vorsichtig sah er sich um. Er sollte dann mal lieber so schnell wie möglich abhauen und aber auch nicht lange außerhalb seines oder Tylers Grundstück bleiben, denn die lagen immerhin beide im Gebiet der deutlich radikaleren Gang. Die Stimmung war immerhin deutlich angespannt. Verständlich, nachdem der Alltag der beiden Banden nun stillstand. Denn ohne die Waffen-, Drogen und sonstigen Lieferungen konnten sie ja kaum etwas unternehmen. Ohne die Outsider, waren sie nichts. Aber er hatte einfach hierher gemusst, nachdem er noch etwas mit einem anderen Outsider wegen des mehr oder weniger Streikes zu besprechen hatte. Trotzdem, jetzt wo er alleine hier stand wäre es ihm dann doch lieber, er hätte nicht raus gemusst.

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BeitragThema: Re: Subway (süd)   Mo Nov 24, 2014 9:10 pm

cf: Zachary Collins Penthouse

Bisher war Cheza etwas ziellos umher gehumpelt, doch währenddessen hatte sie sich Gedanken gemacht. Auch wenn es wohl am einfachsten klang, so glaubte die Brünette nicht wirklich dass sich viele Outsider im neutralen Gebiet angehäuft hatten. Viel eher glaubte sie da schon, dass sie versuchten unter die Masse zu tauchen und vor allem nicht aufzufallen, oder aber sie waren gleich ganz untergetaucht und ließen sich nu noch unter Menschen blicken, wenn sie denn unbedingt mussten - man konnte beide Möglichkeiten nicht ausschließen, auch wenn Cheza glaubte dass sowieso in der ganzen Stadt verteilt Outsider waren und jeder von ihnen seinen eigenen Plan entwickelt hatte um ihren kleinen 'Streik' fortzusetzen.  Cheza jedoch war auf den Punkt gekommen, dass es doch ziemlich gut sein konnte einmal hinunter zur U-Bahn zu schauen, denn schließlich tummelten sich hier allerhand Leute herum und man konnte nie wissen ob sich nicht auch einige Outsider darunter befanden. Cheza konnte es jedenfalls nur hoffen... und vielleicht war sie auch hier runter gekommen um sich andernfalls kurz auf die Bank zu setzen denn nun schmerzte ihr Gelenk leider wirklich wieder etwas sehr. Die meisten Treppen war sie daher auch wieder ganz auf ihrem gesunden Bein gehüpft, während sie die seltsamen Blicke auf sich einfach ignoriert hatte. Als hätten die Leute hier schließlich noch nie Jemanden mit verstauchtem Knöchel gesehen... lächerlich.
Vielleicht hätte Cheza sich aber auch einfach einen Regenschirm von Zac mitnehmen sollen, darauf hätte sie sich schließlich nun stützen können. Doch so hatte sie die Straßenlaternen dafür genutzt und stand nun tatsächlich hier unten in  U-Bahn, auch wenn man ihr nun etwas deutlicher ansehen konnte dass sie entweder erschöpft war oder Schmerzen hatte, jedoch würde man dies wohl nur erkennen wenn man sie auch wirklich kannte. Außerdem war es wirklich ernüchternd gewesen, als Cheza auf der Straße einen Mann angesprochen und zu ihm gehumpelt war, den sie für einen Outsider gehalten hatte... leider nur hatte dieser sich dann umgedreht und die Brünette musste der Wahrheit ins Auge sehen - und die war, dass dieser Mann nun einmal kein Outsider gewesen war.
Doch bekanntlich war Cheza nun einmal nicht gerade leicht unter zu kriegen und die Hoffnung gab sie schon gar nicht auf, sodass sie sich nun in der U-Bahn umblickte und ein wenig umher lief, noch immer auf der Suche nach einem bekannten Gesicht.
Als die Brünette jedoch wirklich hier unten in der U-Bahn einen Outsider erblickte den sie kannte musste sie einfach kurz in ihrem Gehumpel stehen bleiben und etwas blinzeln, um auch ja sicher zu gehen dass es derselbe Outsider war den sie in ihm erkannte. Doch tatsächlich, dort stand Andrew Chaplin. Sofort breitete sich ein breites Lächeln auf ihren Lippen auf, während sie realisierte dass sie sogar Jemanden gefunden hatte mit dem man reden konnte.
"Andrew!" schrie sie anschließend fast schon durch den Tunnel hindurch, damit er sie auch ja hören würde und nicht wegrannte. Obwohl es wohl vernünftiger wäre dann erst recht weg zu rennen, aber Cheza wollte ja nichts böses. Eben diese humpelte nun mehr oder weniger auf den Schmuggler zu und blieb nur einmal kurz stehen um ein besseres Gleichgewicht zu finden, ehe sie einfach halb weiter hüpfte und schließlich vor ihm stehen blieb. Doch sie versuchte sich wenigstens etwas zu beeilen, damit er sich auch ja nicht vom Acker machen konnte. Anschließend musste sie erst einmal kurz Luft holen, ehe sie ihn freudig anstrahlte und in seine Augen blickte. "Lang nicht mehr gesehen. Wie gehts dir?" meinte sie zuerst freundlich und musterte ihn kurz, während sie versuchte so zu tun als würde sie auf beiden Beinen stehen und dennoch nur einen Fuß belastete. Den ganzen Weg von Zacs Wohnung hierher zu humpeln war schwerer als ich dachte..." gab sie innerlich etwas grummelnd zu, auch wenn sie es nach außen hin keinesfalls zeigte. Schließlich freute sie sich irgendwo auch wirklich den Schmuggler mal wieder zu sehen, auch wenn sie nicht nur zu einem kleinen Plaudern hier war. Und genau dies wollte sie nun auch trotzdem schon einmal ansprechen, nachdem sie sich kurz durch die langen Haare gefahren hatte.
"Also naja, der Grund warum ich eigentlich hier bin ist der.... du musst mir unbedingt sagen was das mit dem Streik... oder was auch immer der Outsider soll! Bitte Andrew, ich bin schon durch die halbe Stadt gehumpelt um irgendwen zu finden." teilte sie ihm ehrlich mit und blickte aus ihren dunklen Augen bittend zu ihm hinauf. Cheza handelte ja nicht einmal zu ihrem eigenen Nutzen, sondern nur um Zac und auch vielleicht den South Lemons im generellen zu helfen.

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BeitragThema: Re: Subway (süd)   Di Nov 25, 2014 8:26 pm

Um ehrlich zu sein, wäre er am liebsten sofort weggerannt, als er seinen Namen hörte. Denn wollte er nicht eigentlich keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen und am besten schnell von hier weg? Vorzugsweise dann auch zu seinem Freund? Naja, offenbar wollte das dann doch nicht unbedingt klappen, auch wenn er es sich kurz wirklich überlegte aus dieser Situation einfach per Fuß zu flüchten. So wie es aussah hinkte sie sowieso, also dürfte es ja kein Problem sein sie abzuhängen, aber gut, so gemein sein wollte er dann auch nicht sein. Vor allem nicht zu Cheza Reeves, die man nun wirklich als Sonnenschein beschreiben konnte, wenn sie einen so breit angrinste, wie ihn gerade. Trotzdem behielt er sich diesen Fakt, dass sie ihm wenigstens nicht nachkommen würde, natürlich im Hinterkopf. Denn egal wie weich und lieb er eigentlich war, bei seinen Geschäften konnte er sich so etwas einfach nicht leisten. Das hatte er allerdings schon früh begriffen, weshalb es ihm eigentlich nie besonders schwerfiel eine kühle oder zumindest eher gefühlsdistanzierte Maske aufzusetzen. Wobei, die Ausnahme war dazu war seit einigen Monaten schließlich Tyler. Aber richtig versucht hatte er es bis jetzt auch noch nie, da er ja sowieso, wenn er um ihn herum war, sich noch einmal anders verhielt. Bis über beide Ohren verliebt oder so ähnlich würden es zumindest die meisten Leute beschreiben, was er aber inzwischen auch nicht mehr abstritt. Nicht, dass er es jemals ernsthaft versucht hatte, dazu entsprach es schließlich viel zu sehr der Wahrheit. Andrew seufzte leicht. Jetzt wollte er nur noch viel mehr hier weg. "Hallo Cheza.", grüßte er sie dann mit einem halbherzigen Lächeln, bevor er sich einmal umsah. Es schienen zwar keine anderen Outsider hier zu sein, aber man konnte ja nie wissen. Denn er würde bestimmt nicht der sein, der als erstes ihren Halloween-Mord Pakt brach. Andrew hatte nämlich keine Lust das den, nennen wir sie doch einfach, etwas gröber Handelnden unter den Outsidern zu erklären. Dazu war er dann doch zu zart beseitet. Auch wenn er sich bestimmt notfalls hinter Tyler verstecken konnte. "Mir geht es eigentlich gut, danke der Nachfrage. Warum humpelst du?" Sein Blick wurde trotz ihrer Freundlichkeit, keineswegs weniger misstrauisch. Immerhin wussten sie beide genau, warum sie hier war. War ja klar, dass die South-Lemon Mitglieder zuerst auf die Idee kommen würden ihn zu fragen. Auch wenn er nie und nimmer vorhatte nur noch sie zu beliefern und das sollte Zachary eigentlich klar werden. Denn seine eigene Sicherheit, vor allem jetzt, wo er auch noch ein viel größeres Privatleben hatte als zuvor, nachdem er es sich jetzt zudem auch noch leisten konnte Naya Blacksmith persönlich zu verärgern, stand nun einmal im Vordergrund. Aber gut, das musste er dem Leader langsam wirklich mal ins Gesicht sagen, nachdem er es so offenbar nicht verstand. Seltsame Logik. Trotzdem wurde Andrew etwas unwohl, während er in ihre dunklen, bittenden Augen sah. Ganz konnte er ihre Frage dann wohl doch nicht ausschlagen. Kurz sah er auf seine Füße und biss sich ein paar mal auf seiner Unterlippe herum. "Cheza, ich denke du weißt genau, warum die Outsider ihre Lieferungen eingestellt haben. Das zu Halloween, das ist wirklich aus dem Ruder gelaufen. Und es war wirklich nicht meine Entscheidung, aber bitte, ich bekomme nur Ärger, wenn ich zu lange mit dir rede.", meinte er dann halb-laut und sah sich wieder um, auch wenn noch immer kaum Leute hier waren und erst recht keine mit den Gangs verbündeten Outsider. Die meisten hatten ja auch einfach beschlossen, sich für die Zeit nur mehr auf neutralem Gebiet aufzuhalten. Er ja eigentlich auch, aber das hatte dann wohl doch nicht allzu gut geklappt. Nervös zupfte er an dem Rand seines Pullover von Tommy Hilfiger, was ihm selbst aber gar nicht auffiel, da er es völlig nebenbei tat. Zum Beispiel diesem gruseligen Waffenhändler, den er seit seiner ersten Begegnung mit ihm nämlich noch immer nicht vergessen hatte, wollte er jetzt im Moment lieber nicht begegnen. Dann sah er wieder zu Cheza und zuckte leicht hilflos mit seinen Schultern. "Es tut mir ja auch echt leid für euch, aber es liegt wirklich nicht in meiner Hand solche Entscheidungen zu treffen."

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BeitragThema: Re: Subway (süd)   Di Nov 25, 2014 9:20 pm

Cheza nahm ein leises Seufzen seitens Andrew wahr und auch sonst schien er am liebsten von hier weg zu wollen, aber sie nahm einfach einmal an dass dies nicht an ihr lag. Oder zumindest nicht an ihrer Person, sondern an dem Grund warum sie hier war. Das Lächeln als der Schmuggler sie schließlich begrüßte erwiderte sie offen und freundlich, auch wenn es auf seiner Seite eher halbherzig wirkte und er sich kurz darauf gleich umsah. Die Brünette hatte bisher niemanden hier unten gesehen, der in den Bandenkrieg involviert war oder sonst irgendwie verdächtig schien, sodass sie selbst keinesfalls beunruhigt war, doch scheinbar schien Andrew da noch etwas misstrauischer zu sein – oder er fürchtete einfach nur, dass Jemand mithören könnte der ihn verpfeifen würde, wenn sie etwas falsches mitbekommen sollte.
Doch Cheza versuchte sich nichts weiter anmerken zu lassen und lauschte stattdessen Andrews Antwort, bevor sie nur leicht lächelnd nickte. “Das ist schön. Naja, ich hab es geschafft mit den Fuß zu verstauchen… aber nicht so schlimm.“ meinte sie noch immer leicht lächelnd, bevor sie ihren Mund bei ihrer zweiten Aussage einen Moment lang missmutig verzog und sich durch ihre Haare fuhr, den Blick noch immer genau auf Andrew gerichtet. Nur kurz wandte sie sich ab um sich ebenfalls unauffällig umzusehen, jedoch keinesfalls auffällig sondern einfach so als wäre es völlig normal und sie würden sich nur nett unterhalten.
Während sie nun aber etwas warten musste machte die Brünette sich auch ihre eigenen Gedanken, jedoch nicht nur über die Outsider sondern vor allem über Andrew, schließlich wollte Zac schon seit langem diesen Schmuggler auf seiner Seite haben. Die Brünette konnte sich aber selbst schon denken, dass dies wohl nie so wirklich klappen könnte… denn vielleicht punkteten die South Lemons etwas positiver durch ihre Freundlichkeit und Symphatische Seite, doch dagegen konnten die 13th und vor allem Naya Blacksmith gut einschüchtern und Angst verbreiten. Und genau aus diesem Grund konnte sich die Brünette gut vorstellen warum manche Outsider sich niemals entscheiden würden und lieber für beide Gangs lieferten. Andererseits konnte sie jedoch auch Zac verstehen, denn als Leader brauchte man in diesem Krieg gute Verbündete und Andrew wäre definitiv einer davon.
Nun aber richtete Cheza ihre volle Aufmerksamkeit erst einmal wieder auf Andrew und lauschte aufmerksam seinen nächsten Worten, während auch ihr Lächeln fast von den Lächeln verschwunden war und sie ausnahmsweise einmal ernster schien als meistens sonst. Fast schon etwas abwesend nickte sie ein wenig auf seine erste Bemerkung hin, denn schließlich konnte sie sich wirklich schon denken warum die Outsider ihre Lieferungen eingestellt hatten… und dies war nun einmal wegen dem Vorfall an Halloween. Nur kurz senkte sie ein wenig den Blick, ehe sie ihn bei seinem letzten Satz entschuldigend anblickte.
“Ja, ich konnte es mir natürlich schon denken… aber die South Lemons hatten sicher nichts mit dem Mord zu tun, denn schließlich… schließlich war es eines unserer Mitglieder. Aber ich versteh euch auch irgendwo… und ich will wirklich nicht, dass du wegen mir dann jetzt Ärger bekommst.“ meinte die Brünette in einem normalen Tonfall, bei dem sie genau so gut auch über das Wetter hätte reden können. Anschließend hob sie ihren verletzten Fuß nur einmal kurz unauffällig an, während sie sich erneut umblickte und leise seufzte. Natürlich hatte sie keinesfalls vorgehabt Andrew in Schwierigkeiten zu bringen und sie hoffte auch, dass sie dies nun keinesfalls getan hatte… aber irgendwo hatte sie auch gehofft neue und wichtige Informationen zu bekommen, die die South Lemons irgendwie weiterbrachten und mit denen sie Zac vor allem helfen konnte. Oh verdammt… Zac! Hoffentlich war er noch nicht wieder zurück, denn Cheza hatte überhaupt keine Ahnung wie viel Zeit sie bis hier her gebraucht hatte. Hoffentlich nicht all zu lange, denn schließlich wollte sie wieder da sein bevor Zac zurückkam und mitbekommen würde, dass sie nicht mehr auf der Couch saß. Und hoffentlich würde er nicht sauer sein, sollte er es doch herausbekommen. Lange würde er ihr zwar sowieso nicht böse sein, aber trotzdem war sie doch nur hier her gekommen, um ihm und der Gang zu helfen… und um nicht untätig herumzusitzen, aber dies musste sie ja nicht erwähnen.
Mit einem kurzen Kopfschütteln wandte sie sich anschließend nun doch wieder Andrew zu, der in diesem Moment noch einmal mit den Schultern zuckte und schließlich etwas sagte. Cheza zuckte auf seine Worte hin nur mit dem Mundwinkel, während sie ein wenig nickte.
“Ist schon gut Andrew, ich versteh ja dass du dich auch nicht in Schwierigkeiten bringen willst… aber danke, dass du mir überhaupt geantwortet hast und nicht gleich gegangen bist.“ entgegnete sie anschließend, wobei sich wieder ein leichtes und sanftes Lächeln auf ihre Lippen schlich. Enttäuscht schien sie nun also wirklich keinesfalls, einfach aber auch weil sie wohl schlecht enttäuscht von etwas sein konnte, was sie zuvor schon fast erwartet hatte.

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Zachary Collins
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BeitragThema: Re: Subway (süd)   Di Nov 25, 2014 10:05 pm

cf: Suburb

"Wehe, du pinkelst mir ins Auto, Kleiner!" knurrte Zac fast schon, als er aus seinem Auto stieg, um noch kurz in dem Metrosystem nach dem Rechten zu schauen. Es widerstrebte ihm, den Hund, den er in der Stadt aufgelesen hatte, in seinem Auto zu lassen, einfach weil er nicht wollte, dass dieser vermutlich noch irgendetwas auseinander nahm. Trotzdem, diese kurze Zeit würde es vielleicht ja doch gut gehen. Er schloss die Tür, schloss das Auto ab und ging schließlich noch die kurze Strecke, die er gehen musste, um an dem südlichen Metrosystem anzukommen. Leider wusste er zu gut, dass sich hin und wieder Mitglieder der 13th Street Gang hier herumtrieben, wahrscheinlich einfach, weil diese nicht einsehen konnten oder wollten, dass die South-Lemons einen großen Teil ihres Gebietes übernommen hatten. Ob das noch zu großeren Komplikationen führen würde, konnte er allerdings nicht sagen. Ewig würde er das jedenfalls nicht mit ansehen.
Er ließ den Blick der goldgrünen Augen über die Anwesenden Leute gleiten, wobei ihm niemand besonders ins Auge stach, weshalb er einfach weiter ging und währenddessen einen Blick auf sein Handy warf. Lange würde er sich nicht Zeit lassen, immerhin wollte er weder den Hund, noch Cheza wirklich lange alleine lassen. Wobei er sich, je länger er brauchte, deutlich mehr Sorgen um die Brünette machte. Er hätte ihr noch zugetraut, dass sie ihn mit SMS volltextet hätte, was er allerdings wirklich nicht schlimm fände, immerhin hätte er so sicher gehen können, dass sie nicht doch noch etwas dummes tat. Wobei dumm nicht die richtige Bezeichnung war, unüberlegt oder überstürzt traf es da wohl eher. Mit ernstem und gleichzeitig besorgtem Blick sah er sich erneut um, ehe seine Aufmerksamkeit an eine, oder besser gesagt zwei Leuten weiter entfernt von ihm hängen blieb. Er blieb weder stehen, noch beschleunigte er seinen Schritt, ehe er erkennen konnte, bei wem es sich bei der einen Person handelte. Andrew Chaplin. Der Schmuggler, der ebenfalls seine Dienste im Moment vollkommen eingestellt hatte. Es juckte Zachary fast schon, ihn darauf anzusprechen, allerdings wittmete er seine Aufmerksamkeit zuerst einmal der schmaleren Gestalt gegenüber von Andrew, die mit dem Rücken zu ihm stand, was ihn allerdings nicht daran hinderte, zu erkennen, um wen es sich bei der jungen Frau handelte. Er würde sie wohl erst übersehen, würde sie sich die Haare färben und unauffälligere Kleidung anziehen, auch wenn er sich selbst dann durch die Ausstrahlung kaum irren würde. Das war eben das unverkennbare an Cheza, selbst wenn man einen Moment lang nicht in ihre Augen sehen konnte. Alleine die Körperhaltung, momentan etwas verändert, immerhin musste sie darauf achten, ihren Fuß nicht zu sehr zu belasten.
Einerseits war Zac deutlich erleichtert, dass es der Brünetten gut ging, andererseits wurde er auch etwas sauer, einfach weil sie sich ihm widersetzt hatte. Dabei hatte er es einfach nur gut gemeint und hatte versucht, auf sie aufzupassen, ohne die ganze Zeit bei ihr zu bleiben. Natürlich war ihm klar, dass er ihr nichts befehlen konnte, allerdings hatte er gehofft, sie würde seinen freundschaftlichen Rat berücksichtigen. Doch vielleicht hatte sich Cheza auch einfach nutzlos gefühlt, immerhin kannte Zac das nur zu gut von sich - Trotzdem. Er hätte es lieber gehabt, sie in vollkommener Sicherheit zu wissen, als einen kleinen Schritt weiter zu sein. Wobei er nicht einmal wusste, was genau und ob sie überhaupt etwas mit Andrew besprach. Und egal, was es war, er würde es unterbrechen. Und das nicht, weil er ihr nichts gönnen wollte, sondern einfach, weil er sie so schnell wie möglich zurück in seine Wohnung bringen wollte. Denn dass ihre Verstauchung noch schlimmer wurde, konnte er wirklich nicht verantwortlichen.
Ohne eine besondere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen näherte er sich dem Rücken der Brünetten, bis er dicht hinter ihr stand, sich kurz nach vorn beugte und sie an den Beinen hochhob, sodass er sie einfach über seine Schulter werfen konnte, nach wie vor darauf bedacht, ihr nicht weh zu tun. Andrew warf er dabei nur einen kurzen, fast drohenden Blick zu, womit er allerdings mehr ausdrückte, dass er später noch mit ihm reden würde - jetzt war nämlich wirklich kein guter Zeitpunkt. Natürlich rechnete er damit, dass Cheza nach diesem Vorfall eine Zeit lang etwas beleidigt sein könnte, allerdings war ihm das momentan relativ egal. Es würde bestimmt nicht gut ausgehen, würde sie in diesem Zustand alleine in einem Gebiet rumlaufen, in dem sich ab und an noch Mitglieder der feindlichen Gang herumtrieben. Nicht, als ob er ihr nicht zutraute, dass sie sich verteidigen konnte, allerdings ging er lieber auf Nummer sicher. Und das lag nicht daran, dass Cheza ihm jemals einen Grund gegeben hatte, sich ernsthaft Sorgen zu machen, es lag eher daran, dass er es einfach tat. Die Brünette war ihm einfach so ans Herz gewachsen, dass er nicht anders konnte, als auf sie aufzupassen. Vielleicht übertrieb er ab und an ein wenig, allerdings hatte er triftige Gründe, außerdem war es wohl besser, als wenn er einfach ignorieren würde, was die Brünette so trieb.
In einer Bewegung drehte er sich um und ging einfach ein paar Schritte von Andrew weg, ehe er seinen Schritt etwas verlangsamte und den Kopf genervt schüttelte. "Ich hab dir doch gesagt, du sollst warten!" meinte er an Cheza gewand, wobei man ihm anhören konnte, wie es ihn ärgerte - und gleichzeitig schwang Erleichterung und Sorge in seiner Stimme mit. Bis zum Auto würde er die Brünette wohl oder übel noch auf der Schulter tragen, ob es ihr gefiel oder nicht.

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BeitragThema: Re: Subway (süd)   Mi Nov 26, 2014 7:54 pm

Cheza hatte weiterhin freundlich und doch etwas wartend hinauf zu Andrew geschaut, auch wenn sie hinter sich kurz einen leisen Lufthaucht gespürt hatte und plötzlich das Gefühl hatte, jemand würde hinter ihr stehen. Hier in New York war dies jedoch nichts seltenes, weder wenn Jemand hinter einem stand, noch wenn man einfach nur das Gefühl hatte beobachtet zu werden oder eben wie in diesem Fall spürte wie jemand hinter einem stand, obwohl dies gar nicht wahr war.
Lange Zeit um über solche Dinge nachzudenken verbrauchte die Brünette jedoch gar nicht, denn schließlich war es für den Moment nicht von Bedeutung und was noch wichtiger war, im nächsten Moment konnte sie gar nicht mehr über so etwas nachdenken. Denn schon konnte Cheza spüren wie Jemand sie an den Beinen hochhob und über seine Schulter warf. Ihre erste Reaktion war ein überaus erschrockener Schrei, während sie einen Moment lang wie gelähmt war, doch nur wenige Herzschläge später wurde ihr klar wer sie da gerade von Andrew wegtrug. Es gab schließlich nur einen, der sie einfach so wie einen Sack Kartoffeln über die Schulter werfen würde und dennoch so vorsichtig sein würde, dass ihr nichts passierte. "Zac! Was..?" murmelte sie einen Moment lang etwas verwirrt und blinzelte, während sie sich nun langsam wieder entspannt hatte und erst einmal tief durchatmete. Was musste er sie auch so erschrecken?! Im ersten Moment hatte Cheza vor Schreck sogar daran gedacht nach dem Schuldigen zu treten, ihn zu kratzen oder zu beißen - ein Glück hatte sie also schnell genug erkannt wer den Schuld war und sich noch stoppen können. Es wäre trotzdem möglich gewesen, dass sie anstatt zu schreien etwas anderes getan hätte, war Zac also lebensmüde oder einfach wirklich ziemlich sauer, sodass er so gehandelt hatte?!
Statt nun aber erst einmal eine Schimpftirade auf Zac loszulassen versuchte die Brünette sich erst einmal kurz nach Andrew umzusehen, von dem sie sich schon etwas entfernt hatten, bevor sie sich an einem etwas hilflos wirkenden Winken versuchte und es sogar schaffte kurz zu lächeln, wenn auch etwas verzerrt und noch immer verschreckt. "Tut mir leid Andrew, aber man sieht sich!" rief sie ihm noch kurz ohne lange Nachzudenken nach, auch wenn sie sich nicht sicher war wie weit sie schon von dem Schmuggler entfernt waren, da ihr einen Moment lang durch den erschreckenden Sichtwechsel schwindelig geworden war.
Kurz und leise seufzte die Brünette anschließend leise, während sie sich einfach ohne weitere Wiederworte tragen ließ und fast schon bedrückt still wirkte, wobei man auch vermuten konnte dass sie einfach bereute aus seinem Haus gegangen zu sein. Ob er ihr sehr böse war? Cheza hatte ihm schließlich nicht ins Gesicht sehen können... und seine plötzliche Aktion hatte sie auch ein wenig verunsichert, vor allem weil sie gerade mit ihm nicht gerechnet hatte.
Als die Brünette schließlich Zacs tiefe Stimme hörte schloss sie einen Moment lang ihre Augen ein wenig betrübt, da sie weder die Erleichterung noch die Sorge in seiner Stimme wirklich mitbekam, sondern nur wie es ihn ärgerte. "Ich.... tut mir leid Zac." murmelte sie erst etwas leiser und biss sich auf die Lippe, ehe sie sich überlegte was sie nun am besten sagen sollte. Sie würde ihm dies zwar lieber erklären, wenn sie ihm in die Augen sah, aber sie wollte ihn sicher auch nicht in diesem Moment darum bitten sie runterzulassen.
"Ich kam mir in der Wohnung einfach so unnütz vor. Ich konnte ja nichts machen, während du irgendwelche Besorgungen gemacht hast und ich nicht einmal wusste wann du wieder kommst. Und... naja, ich dachte ich würde dir und der Gang irgendwie helfen, wenn ich einen Outsider finden würde der mir die ganze Sache noch einmal besser erklärt... und ich weiß auch nicht was ich mir dabei gedacht habe hier her zu humpeln, aber schließlich hab ich Andrew gefunden. Ich wäre sonst auch sofort wieder zurück! Ich wollte ja nicht einmal, dass du davon weißt das ich weg war... naja das hat wohl nicht geklappt..." erklärte sie schließlich und klang dabei keineswegs sauer auf ihn, nur weil er sie so erschreckt hatte und Andrew und ihr Gespräch unterbrochen hatte, sondern eher wie ein Kind, dem man den Lollie weggenommen hatte und nun erklärte er sei nicht gesund für die Zähne. Ein ziemlich schlechter und nicht gerade zutreffender Vergleich, aber Chezas Verhalten und ihre Art zu reden konnte man oft nicht so gut beschreiben.
"Tut mir wirklich leid, dass ich nicht auf dich gehört habe Zac... aber bitte sei nicht sauer auf mich!" hing sie noch an ihre Worte heran, wobei ihre Stimme bei der Bitte einen Moment lang fast schon ein wenig hilflos klang, einfach weil sie keine Ahnung hatte wie sauer er auf sie war und nun einmal nicht wollte, dass Zac sauer auf sie war.
Eigentlich hätte sie ja nicht einmal auf ihn hören müssen, denn sie war eine erwachsene Frau und konnte gut für sich selbst entscheiden, aber manchmal brauchte sie ihren eigentlich besten Freund einfach, damit er den Beschützer spielen konnte und sie vielleicht einmal auch bremste und ihr sagte, was richtig für sie war. Eben genau das, war Zac gerade auch getan hatte. Er hatte ihr gesagt sie solle auf dem Sofa sitzen bleiben und auf ihn warten, statt aber auf ihn zu hören war sie einfach gegangen, weil sie sich nutzlos vorkam. Cheza hatte ja nur versucht zu helfen, aber wirklich viel hatte dies nicht gebracht. Nicht mehr als einen sauren Zac, oder war er überhaupt wirklich so sauer auf sie?


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BeitragThema: Re: Subway (süd)   Do Nov 27, 2014 8:41 pm

Zachary ließ sich von Cheza's Schrei nicht sonderlich irritieren, denn das er ihr irgendwie weh getan hatte, war so gut wie unmöglich. Natürlich konnte er es verstehen, dass sie etwas erschrocken war, immerhin hatte er sich so gut wie nicht zu erkennen gegeben, allerdings war er momentan auch viel zu aufgebracht, um daran zu denken. Außerdem, hätte die Brünette sich gewehrt, hätte sie bestimmt schnell gemerkt, wer sie da hochgehoben und weggetragen hatte. Und trotz der Überraschung, die man Cheza deutlich anhören konnte, ließ sie es sich nicht nehmen, sich noch von Andrew zu verabschieden. Typisch. Zachary hatte den Schmuggler nicht einmal gegrüßt, und das obwohl sie vor einigen Monaten sogar recht gut befreundet waren, wenn auch auf eher geschäftlicher Basis. Auch wenn das Andrew anscheinend nicht im Geringsten davon abgebracht hatte, seinen Dienst der Gang gegenüber einzustellen. Ob das unter anderem daran lag, dass er in einer Beziehung mit Tyler Mitchell war, der mit beiden Gangs gleichermaßen Geschäfte machte, konnte Zac nicht sagen, allerdings würde er es wohl kaum ändern können. Vielleicht mit etwas Glück und Überredungskunst, auch wenn aus seiner Sicht kaum Überredungskunst brauchte, immerhin hatten die South-Lemons weitaus bessere Umstände zu bieten, als es bei der 13th Street Gang der Fall war.
Cheza's helle, fast vorsichtig klingende Stimme riss ihn wieder aus den Gedanken und er runzelte leicht die Stirn. Trotz dass er ihre Augen und somit ihren Gesichtsausdruck im Moment nicht sehen konnte, glaubte er fast zu hören, wie leid es ihr tatsächlich tat, allerdings besänftigte ihn das nicht wirklich. Und das nicht, weil er einfach sauer war, dass sie nicht auf ihn gehört hatte, sondern einfach, weil er sich ernsthafte Sorgen gemacht hatte. Unter normalen Umständen hätte er vermutlich auch etwas anders reagiert, allerdings fand er es alles andere als gut, dass sie sich verletzt hier aufhielt. Gerade hier, wo die 13th Street Gang sich des öfteren aufhielt. Einen Moment lang schwieg er einfach, ging stumm weiter, Cheza immer noch über der Schulter und den Blick nach vorne gerichtet, ehe er, auf ihre Entschuldigung hin, die Luft ausstieß. "Wenn dir was passiert wäre, was dann?" fragte er und kniff leicht die Augen zusammen, auch wenn er wusste, dass sie es nicht sehen konnte.
Es dauerte nicht lange, da erreichte er auch schon sein geparktes Auto, öffnete die Beifahrertür und setzte Cheza vorsichtig auf den Sitz, ehe er sie musterte und sich mit einer Hand an der Autotür abstützte. Fast sofort, nachdem er Cheza gemustert hatte, fiel sein Blick zu ihren Füßen, wo der Hund saß und recht irritiert aussah. Kein Wunder eigentlich. "Sagtest du nicht mal, dass du gerne einen Hund hättest?" fragte er an Cheza gewand, wich jedoch einen Schritt zurück und schloss die Tür, ehe sie die Chance gehabt hätte, zu antworten. Erneut ging er um das Auto herum, stieg ein und legte beide Hände auf das Lenkrad, den Blick nach vorn gerichtet. Vollkommen abgekühlt war er noch nicht, allerdings konnte man auch nicht direkt sagen, dass er stinksauer war. Eher etwas gereizt. "Ich bin nicht sauer, aber ein paar Tage wirst du dich doch ausruhen können, oder?" fragte er und neigte den Kopf leicht nach vorn. Wobei er schon leicht genervt war, aber nicht in dem Sinne [i]sauer[i]. Dass sein Einkauf zu Cheza's Füßen auf der Beifahrerseite lag, interessierte ihn nicht wirklich. Es waren ohnehin nur drei Flaschen Whiskey und ein paar Verbände und auch den Hund beachtete er kaum, immerhin hielt dieser ohnehin still und saß einfach nur im Fußraum des Wagens.
"Du hättest mir wenigstens Bescheid geben können, dann wäre ich mitgekommen. Aber-" Er schüttelte den Kopf und unterbrach sich somit selbst, während er eine Hand vom Lenkrad hob und sich durch den Nacken fuhr. Ans losfahren dachte er im Moment noch nicht.

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BeitragThema: Re: Subway (süd)   Do Nov 27, 2014 9:31 pm

Etwas verwundert, wenn nicht sogar verunsichert war Cheza schon, als Zac auf ihre Worte hin einfach schwieg und ohne ein Wort weiterging. Ob er doch ziemlich sauer war wegen ihrer Aktion? Hoffentlich nicht lange, denn die Brünette konnte es schon jetzt nicht leiden wenn er so schlecht drauf war... und das dann auch noch wegen ihr. Kurz versuchte sie aus diesem Grund irgendwie zu ihm hoch zu schielen, doch als sie dies nicht konnte und nachdem sie sich nun auch entschuldigt hatte hörte sie nur wie er die Luft ausstieß. Fast schon hätte sie gelächelt, als sie schließlich doch seine tiefe Stimme hörte, doch seine Worte oder besser gesagt die Frage war keinesfalls zum Lächeln, sodass sie ihren Blick einfach nur weiterhin etwas getrübt gesenkt hielt und sich kurz auf die Lippe biss. "Ich... weiß es nicht. Aber mir ist nichts passiert Zac, und selbst wenn, dann wäre es meine Schuld gewesen weil ich so dumm war hier her zu laufen." stellte sie klar und stieß anschließend kurz die Luft aus, während sie überlegte ob sie noch irgendetwas sagen konnte um ihn zu besänftigen. Lange Zeit dafür hatte sie aber gar nicht, denn schon im nächsten Moment konnte sie spüren wie er anhielt und sie kurz darauf vorsichtig wie immer auf den Sitz absetzte. Fast sofort darauf blickten ihre dunklen Augen entschuldigend zu ihm hinauf, während sie nur beobachten konnte wie er sie musterte und sich derweil mit einer Hand an der Autotür abstützte. Doch noch bevor sie nun wirklich noch etwas sagen konnte fiel ihr ein schwarzer Punkt in ihrem Augenwinkel auf und auch Zac blickte kurz zu ihren Füßen, sodass die Brünette ihren Kopf drehte und auch hinunter blickte. Und vor ihr saß das wohl süßeste Fellknäuel was sie je gesehen hatte, auch wenn dieser kleine schwarze Welpe momentan eher etwas irritiert wirkte. Fast sofort darauf breitete sich nun doch ein völlig hingerissenes und sanftes Lächeln auf ihren Lippen aus, während sie ihre Hand vorsichtig ausstreckte und ihn erst daran schnuppern ließ. "Hey du kleiner..." murmelte sie währenddessen sanft und hörte gar nicht wirklich auf Zacs Frage, worauf sie ja sowieso nicht antworten konnte, da dieser im nächsten Moment schon ihre Tür schloss. Wirklich interessieren tat es Cheza nun aber auch nicht und für einen Moment vergaß sie sogar die gesamte Situation, während sie nur beobachten konnte wie der kleine Hund an ihrer Hand fast schon vorsichtig schnupperte und Cheza daraufhin nur erfreut lächelte.
Etwas nebensächlich bekam sie währenddessen mit wie sich die Tür neben ihr wieder öffnete und Zac einstieg, während sie selbst nur kurz den Blick hob und währenddessen über den kleinen Kopf des Welpen strich. "Ohhh Zac, der kleine ist so niedlich! Und ja, aber wo hast du den kleinen Süßen denn aufgegabelt?" fragte sie ihn mit leuchtenden Augen, ehe sie sich wieder dem Kleinen zuwandte und ihn noch einmal kurz musterte. Und dann hatte dieser kleine Welpe auch noch so süße, große Knopfaugen! Trotzdem interessierte es Cheza nun wirklich, woher Zac diesen Hund denn nun hatte, denn eigentlich hatte sie Zac nie so erlebt, dass er einfach mal einen Hund kaufen würde.
Während sie nun etwas in Gedanken war riss erst die Stimme von Zac sie wieder daraus, während sie seinen Worten kurz lauschte und kurz leise seufzte, anschließend aber nickte. Nur etwas widerwillig schien sie ihren Blick wieder von dem kleinen Welpen lösen zu können und sah nun Zac an, der mittlerweile seine Hände auf das Lenkrad gelegt hatte und noch immer stur nach vorne sah, nun aber seinen Kopf leicht nach vorne neigte. "Natürlich kann ich mich ein paar Tage ausruhen... es tut mir ja auch wirklich leid, aber ich wollte nicht so nutzlos rumsitzen." meinte sie anschließend und legte ihren Kopf kurz ein wenig schief, fast als wolle sie noch einmal hinterfragen ob er denn wirklich nicht sauer war. Vielleicht war Zac ja wirklich nur viel zu besorgt um sie gewesen... und war nun genervt, weil sie einfach nicht gemacht hatte was er gesagt hat. Währenddessen schien er sowohl den Hund als auch seinen Einkauf keineswegs zu beachten, aber warum sollte er nun auch? In der Tüte hatte Cheza kurz zuvor aus den Augenwinkeln auch nicht viel erkennen können... aber wenigstens dem Hund hätte er mal etwas mehr Beachtung schenken können wie die Brünette fand.
Trotzdem hielt sie diesbezüglich erst einmal ihren Mund und musterte ihn nur kurz fast schon prüfend, bevor Zac auch schon erneut die Stimmer erhob und Cheza nur schuldbewusst ihren Blick senken konnte. Doch trotzdem verzog sie einen Moment lang ihren Mund, während sie vernehmen konnte wie er sich selbst einfach unterbrach und den Satz unvollendet im Raum stehen ließ.
"Ich weiß... aber genau aus diesem Grund habe ich dir nicht Bescheid gesagt. Ich war mir nicht sicher ob die Outsider reden würden, wenn zwei South Lemons ihnen gegenüberstehen und dazu noch einer von ihnen der Leader ist... ich war mir nicht einmal sicher ob überhaupt Jemand etwas sagen würde oder ob ich jemanden finde. Und hätte ich dir einfach so Bescheid gesagt, dass ich alleine hier her laufe... du hättest sofort alles stehen und liegen gelassen und hättest mich entweder aufgehalten oder begleitet, das weiß ich. Das käme aufs Gleiche hinaus, deswegen... Ich dachte einfach ich könnte helfen ohne Probleme zu machen..." erklärte sie sich langsam und fuhr sich anschließend kurz durch die Haare, während sie noch einmal zu ihm blickte und sich anschließend einfach wieder dem Welpen zuwandte, der noch immer fast schon etwas irritiert zu den beiden hinauf blickte. Statt ihn nun aber einfach wieder zu streicheln nahm Cheza ihn vorsichtig mit einem beruhigenden Laut hoch und setzte ihn sich auf den Schoß, auf dem der Hund seltsamerweise fast schon größer wirkte als dort unten im dunklen Fußraum. Der kleine Welpe beschwerte sich nicht einmal wirklich, sondern ließ es recht bereitwillig mit sich machen und blickte sie anschließend nur wieder mit diesen dunklen Knopfaugen an. Mit einem leichten Lächeln strich Cheza wieder über den schwarzen Kopf und blickte in jene süßen Augen, denen man wohl keinen Wunsch ausschlagen könnte.
"Deine Augen muss man haben Kleiner... dann würde einem jeder sofort verziehen und wieder gute Laune haben.." murmelte sie anschließend etwas abwesend, wobei dies noch nicht einmal wirklich auf die jetzige Situation bezogen sein sollte, sondern für Cheza einfach im Generellen galt.

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BeitragThema: Re: Subway (süd)   Sa Nov 29, 2014 9:09 pm

Auf die kurze Bemerkung von Cheza, von wegen es wäre nicht seine Schuld gewesen, antwortete er nicht, einfach weil er nicht wusste, was er hätte antworten sollen, ohne direkt in Erinnerungen zu versinken. Trotzdem gingen diese Worte einige Herzschläge lang durch seine Gedanken und er runzelte die Stirn und senkte den Blick kurz, ausnahmsweise einmal froh, dass Cheza eben diesen Gesichtsausdruck nicht sehen konnte. Auch wenn er normalerweise nichts vor ihr verbag, aber es kam ihm einfach so vor, als würde sie wesentlich weniger in diese Aussage hineininterpretieren, als es bei ihm der Fall war. Schließlich war es - wie sie gesagt hatte - wirklich nicht seine Schuld, sollte ihr etwas zustoßen, trotzdem würde er sich die Schuld geben. Auch wenn er ihr eigentlich gesagt hatte, sie sollte die Wohnung nicht verlassen und auf alles konnte er nicht Acht geben, trotzdem machte er sich um die Brünette einfach zu viele Sorgen. Was er ihr wahrscheinlich nie so sagen würde, allerdings war es nicht ausgeschlossen, dass sie es raus finden würde oder schon längst wusste.
Recht froh, dass die Brünette einige Momente lang von dem kleinen Welpen abgelenkt war, stieß Zachary die Luft aus, als er im Auto saß, hörte jedoch weiterhin zu. "Ist mir hinterher gelaufen." antwortete er knapp auf ihre Frage hin, wendete den Blick jedoch nicht von der Windschutzscheibe ab. Genaueres würde er erst in ein paar Momenten erklären, wenn er etwas abgekühlt war. Auch auf die Antworten, die Cheza ihm gab, antwortete er lediglich mit einem zustimmenden Brummen oder einem knappen Nicken. Grund sich zu beruhigen. Cheza ging es schließlich gut, abgesehen eben von ihrem Fuß. Kurz ließ er diesen Gedanken auf sich wirken, bevor er den Blick auf sie richtete, gerade als sie ihre Aufmerksamkeit wieder dem Welpen wittmete. Ihre Aussage hörte er und schüttelte nur minimal den Kopf, halb amüsiert und halb ernst. "Gut. Tut mir leid. Ich mache mir zu viele Sorgen." Mit einer Geste der Hand schob er die Worte beiseite, als hätte er schon zu viel gesagt, ehe er sofort und unbeirrt weiter redete, den Blick kurz auf den schwarzen Welpen auf Cheza's Schoss gerichtet. "Also. Der Kleine ist mir gefolgt und ich denke, er wäre der perfekte Hund für dich." erklärte er und hob den Blick wieder zu Cheza, wobei ein leicht fragender Ausdruck in seinen goldgrünen Augen glänzte, noch dazu hob er leicht eine Augenbraue. Wobei er kaum glaubte, dass Cheza den Kleinen nicht aufnehmen würde, dazu kannte er die Brünette einfach zu gut. Auch wenn er ebenso wusste, dass das hieß, dass der Hund sich auch des öfteren bei ihm aufhalten würde, doch das machte ihm momentan deutlich wenig aus. Ob er das vielleicht einmal anders sehen würde, wenn seine Laune anders war, wusste er jetzt noch nicht, allerdings befürchtete er es nicht wirklich.
Nach Andrew's Worten würde er sich wohl später erkundigen, immerhin war die Stimmung so schon angespannt genug, auch wenn die Spannung hierbei lediglich von ihm ausging. Kurz fiel sein Blick auf die Tüte mit seinem Einkauf und anschließend auf Chezas Fuß. Sichtbar verändert hatte sich die Schwellung jedenfalls nicht. "Ich hab Verbände gekauft." sagte er noch, als würde er planen, sich erneut um ihren verstauchten Fuß zu kümmern - was eigentlich der Fall war. Ein Verband würde das ganze schließlich stützen und gleichermaßen schonen. Dass er nicht wirklich wollte, dass Cheza zu Augen bekam, dass er außerdem noch mehr Whisky gekauft hatte, ließ er sich nicht anmerken. Ändern konnte die Brünette daran nichts, außerdem sollte es nicht wirklich eine Besonderheit sein, dazu kannten sie sich einfach zu lange und zu gut.

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BeitragThema: Re: Subway (süd)   Sa Nov 29, 2014 9:42 pm

Cheza schien noch immer hin und weg von dem Welpen zu sein, doch trotzdem lauschte sie Zacs Worten zu dessen Anwesenheit und nickte anschließend verstehend, während sie weiterhin den kleinen Welpen streichelte. Wer kann denn bitte so ein süßes , kleines Geschöpf einfach so auf die Straße setzen? fragte sie sich innerlich und schüttelte kaum merklich den Kopf. Während sie sich nun aber um den Welpen kümmerte und nur hin und wieder etwas gesagt hatte war ihr kaum aufgefallen wie stumm Zac eigentlich geblieben war, einfach da sie es ja auch schon oft von ihm gewohnt war. Erst als von Zac schließlich eine Bewegung ausging und Cheza sich eigentlich gerade den süßen Knopfaugen dieses Vierbeiners gewidmet hatte wandte sie ihren Blick nun doch wieder etwas länger zu Zac, der in diesem Moment eine Aussage machte zu der die Brünette nur zustimmend nicken konnte, jedoch mit einem sanften Lächeln. Sie wusste schließlich wie Zac drauf war und dass er sich nun einmal Sorgen machte und sie konnte es auch verstehen, aber vielleicht übertrieb er hin und wieder. Etwas dazu sagen konnte sie jedoch gar nicht, denn schon fuhr er mit seinen Worten weiter und sah derweil nun auch endlich mal auf den kleinen Welpen auf ihrem Schoß. Bei seinen nächsten Worten wäre Cheza ihm am liebsten um den Hals gefallen, zu Zacs Glück jedoch beherrschte sie sich wegen dem kleinen Schwarzen Welpen auf ihrem Schoß und grinste lediglich wie ein kleines Kind, dem man gerade das erste mal schokolade gab. "Das heißt, du willst mir den Hund schenken?" fragte sie noch einmal vorsichtshalber nach, nickte jedoch sofort als sie den fragenden Ausdruck auf seinem Gesicht sah. "Guck mich nicht so fragend an, du kennst mich zu gut für eine so einfache Frage. Natürlich würd ich den Kleinen liebend gerne bei mir auf!" freute sie sich sofort und grinste ihn weiterhin freudig an, wobei sie auch erreichen wollte dass er etwas abgelenkt wurde und vergaß warum er sie gerade schon wieder ins Auto tragen musste.
Anschließend wandte die Brünette sich sofort wieder dem kleinen Welpen zu und blickte ihn aus dunklen, sanften Augen heraus an, während sie ihn sanft kraulte und lächelte. "Hörst du kleiner, du bist dem Richtigen gefolgt und jetzt darfst du bei mir wohnen." Vielleicht würde es auch etwas seltsam wirken, wie sie so mit ihrem Hund redete, aber genau genommen war dies auch irgendwo typisch für Cheza. Es war klar gewesen, dass sie den Welpen nicht einfach ignorieren würde sondern ihn genau genommen fast wie einen Menschen behandelte oder zumindest einfach mit ihm redete, egal ob er sie nun verstand oder nicht. Zu Zacs Pech würde das jedoch sicher nicht bedeuten, dass die Brünette dadurch weniger sprach nur weil sie sich jetzt mit dem Welpen unterhalten konnte, sondern eher dass sie noch mehr als sonst zu berichten hatte, aber bisher hatte es ihn ja sowieso noch nie gestört.
Plötzlich jedoch fiel Cheza etwas ein und sie sah kurz hinauf zu Zac, bevor ihr blick fast sofort darauf wieder zu dem kleinen Welpen wanderte. "Aber wir müssen ihm unbedingt einen Namen geben!" Fast schon nachdenklich blickte die Brünette einen Moment aus dem Fenster, ehe sich ihr Blick auf Zac richtete und ihr Blick deutlich ausdrückte dass sie über etwas nachdachte. Zac hatte den Kleinen gefunden... oder doch eher andersherum? Jedenfalls hatte Zac ihn mitgenommen, also verdiente der Kleine Welpe auch einen Namen der einen an den Leader erinnerte. Und in diesem Moment fiel Cheza auch auf, dass sie noch nie so wirklich etwas über oder von seiner Familie gehört hatte, aber sie wusste dass er einen Bruder hatte. Doch so wirklich guten Kontakt zu ihm hatte er wahrscheinlich nicht wenn sie es noch nicht mitbekommen hatte - auch wenn das natürlich eigentlich nichts heißen müsste. Ohne es wirklich zu bemerken blickten ihre dunklen Augen wieder hinunter in die Knopfaugen des kleinen Welpen, ehe sie hinauf in Zacs goldgrüne Augen blickte und sich diese Bewegung ein paar mal wiederholte. Kurz darauf hellte sich ihr Gesicht noch etwas weiter auf und sie blickte strahlend zu Zac hinüber. "Was hältst du von Zac?" In Chezas Stimme klang während dieser Frage wirklich kein Humor mit, wobei deutlich wurde dass dies eine ernsthafte Überlegung der Brünetten war. "Ich meine, er hat so einen drolligen Blick und das schwarze Fell passt doch auch zu deinen nicht sehr farblichen Klamotten... und er ist total knuffig. warum also nicht?" Natürlich konnte Cheza sich schon denken, dass Zac diese Frage mit mehreren Beispielen beantworten könnte, aber sie ließ ihn gar keine Zeit zum antworten sondern blickte nur wieder zu dem kleinen Welpen und schüttelte dann den Kopf, als wolle sie ihre eigene Idee wieder aus dem Kopf bekommen. "Nein, das wäre blöd. Ich meine, dann würdet ihr beide doch nie wissen wann ich wen von euch rufe... also entweder du nennst dich um oder, warte. Wir nennen ihn Zacy! brachte sie ihre Gedanken zum Ausdruck und blickte ihn anschließend mit strahlenden Augen an, wobei sie doch trotzdem einen leicht fragenden Ausdruck in sich trugen was er denn dazu sagen würde. Genau genommen stand der Name in Chezas Gedanken schon fest, aber Zacs Meinung wollte sie da trotzdem hören.
Auf Zacs Worte zu seinem Einkauf hin nickte die Brünette anschließend nur verstehend, da ihr schon klar war dass er sich wohl noch einmal um ihren Fuß kümmern wollte, aber im Moment kümmerte sie nun einmal der Welpe viel mehr als ihr verstauchter Fuß. Eigentlich konnte sie sich auch schon denken, dass er nicht nur die Verbände gekauft haben wird, aber da konnte sie sich wohl eh nicht einmischen und momentan wollte sie dies auch nicht wirklich, aber dies lag wohl eifnach daran dass ihre gesamte Aufmerksamkeit nun dem kleinen Welpen, Zacy, galt. Ihre Stimmung war derweil sowieso schon wieder gestiegen, aber dies dürfte man wohl auch deutlich merken.

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Jules O'Brian
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BeitragThema: Re: Subway (süd)   So Jan 18, 2015 4:20 pm

[After the Timejump]

Warum ausgerechnet er den gruseligen Teil der Überwachungsstrecke bekommen hatte konnte sich Jules wirklich nicht erklären. Machte er denn etwa wirklich den Eindruck, als wäre er ein taffer Typ? Hoffentlich nicht, denn das würde mit seiner typisch-englischen Freundlichkeit wirklich nicht zusammenpassen. Und auch nicht mit dem Rest seiner Erscheinung. Er war zwar jetzt nicht wirklich untrainiert, aber trotzdem hatte er nur ein paar kaum sichtbare Muskeln. Er bevorzugte es aber auch eher schlanker zu sein, als komplett durchtrainiert, da es bei ihm einfach nur unpassend erscheinen würde. Komplett ohne Muskeln würde er dann aber auch noch seltsamer aussehen, vor allem bei seiner Größe. Nicht, dass er jetzt ein perfektes Aussehen hatte, aber dennoch wusste er schon, was ihm stand und was nicht. Schwach war er trotzdem aber auch nicht. Gruselig war es hier aber auf jeden Fall. Und bei manchen Typen, die es so in der 13th Street Gang gab, hatte man auch keine Chance, wenn man ein verdammter Bodybuilder war. Entschuldigt das Fluchen. Aber hatte sich Zachary die meisten Leute dort eigentlich einmal angesehen, bevor er die South-Lemons gegründet hatte? Kein Zweifel waren sie auch eine starke Gang, aber wie musste das bitte am Anfang ausgesehen haben? Ein paar von dem Gedanken an eine Revolution angetriebene Mitglieder gegen eine Armee Auftragskiller. Nein danke. Da hätte er sich dann sogar noch lieber rausgehalten. Wobei, nein, wahrscheinlich wäre er wieder in derselben Situation gelandet. Denn soweit er wusste forderte die 13th Street Gang von wirklich jedem Schutzgeld. Egal wie arm man war. Und wenn man es sich nicht leisten konnte, dann passierten schreckliche Dinge. Und wie er inzwischen wusste gab es einige Sachen, die einem von der Bande angetan werden konnten, die deutlich schlimmer waren als der Tod. Jules lief ein kalter Schauer den Rücken hinunter, während er sich umsah. Die Richtung, die seine Gedanken gerade einschlugen, machten den Ort nicht wirklich weniger schaurig. Davon abgesehen, dass natürlich die jetzige Situation alles auch nicht wirklich besserte. Denn deshalb stand er schließlich überhaupt hier und stand Wache, damit auch ja kein Mitglied einer feindlichen Bande, vor allem natürlich der 13th Street Gang, ihr Gebiet überquerte. Und selbstverständlich auch, um die Outsider zu überwachen. Mit ihrem kurzzeitigen Streik hatten sie schließlich nicht gerade die Sympathie der beiden Leader gewonnen. Verstehen konnte er sie allerdings schon ein wenig. Nach solchen Ereignissen musste man eben gewisse Maßnahmen in Gang setzen. Wenn diese auch vielleicht gerade die Falschen gewesen waren. Denn deswegen blühte der Bandenkrieg gerade so richtig auf. Und was Jules anfangs eher noch als simple Rivalität gesehen hatte, hatte sich in kürzester Zeit zu etwas deutlich Komplexerem entwickelt. Einen kleinen Augenblick wanderten seine Gedanken zu Fly hinüber. Wie sie die momentanen Aufregungen wohl überstand? Hoffentlich gut. Wobei, vermutlich hielt sie sich einfach heraus. Immerhin war sie klug um einfach unterzutauchen. Denn wie er inzwischen gelernt hatte, fand man sie eigentlich nur, wenn sie gefunden werden wollte. So gesehen hatte sie also kaum etwas zu befürchten, aber trotzdem machte er sich zumindest ein wenig Sorgen um sie. Das war ihm aber durchaus erlaubt, denn schließlich hatte er sie schon seit ihrem Treffen auf dem Weihnachtsmarkt nicht mehr gesehen. Was er nicht nur schade fand, sondern ihn natürlich dazu verleitete, immer öfter darüber zu philosophieren, was sie im Moment gerade so tat. Und jedes Mal beschloss er, dass es ihn eigentlich nichts anging und er einfach nur hoffte, dass es nichts gefährliches war. Auch wenn sie in einem Bandenkrieg waren. Für diese Verhältnisse eben ungefährlich. Was er hier tat war zum Beispiel eher an der oberen Grenze davon. Schließlich war ihr Teil des Metrosystems geradezu für seine Grenzüberschreitungen bekannt. Vor allem, was die 13th Street Gang anging. Warum auch immer sie es nicht einfach akzeptieren konnten, dass sie diesen Teil der Stadt eben verloren hatten. Klar, er umfasste ein riesiges Gebiet und Verbindungssysteme waren generell wichtig, aber trotzdem, das was sie da taten, waren einfach nur Sachen von schlechten Verlierern. Gut, irgendwie waren sie das ja auch. Jules sah sich erneut um. Noch nichts. Zum Glück. Nervös schob er sich einen Kaugummi in den Mund, auf dem er sofort so aggressiv herumzukauen begann, als ob sein Leben davon abhängen würde. Er würde es Zachary wirklich nie verzeihen, dass er ausgerechnet ihn hier platziert hatte. Dieser befand sich gerade zwar auf einem ziemlich wichtigen Treffen, soweit er das mitbekommen hatte, alles sagte er ihnen schließlich auch nicht, und hatte demnach Wichtigeres zu tun, aber trotzdem. Obwohl er sogar schon aufgegeben hatte eine Antwort zu finden. Hatte er sich ihn wirklich nie genauer angesehen? Er hätte doch absolut keine Ahnung, wie er reagieren sollte, wenn er vor einem Grenzenüberschreitenden stand. Und er war jetzt schon nervös, also würde er dann nur noch überforderter sein, als sonst schon. Leicht genervt seufzte er auf und lehnte sich gegen eine Säule, die voller halb abgerissener Plakate war. Außerdem wahrscheinlich voller Bakterien, aber daran wollte er mal lieber nicht denken. Denn wo Schmutz war, war auch Ungeziefer und vor diesen Viechern hatte er wirklich eine Phobie. Okay, okay, an einem gruseligen Ort sollte er jetzt lieber nicht über seine Ängste nachdenken, beschloss er erst einmal. Plötzlich aber hörte er ein Quietschen und wäre beinahe aufgesprungen, bevor er bemerkte, dass es nur eine von den älteren U-Bahnen gewesen waren, aus der jetzt einige Passagiere strömten. Diese wirkten auch fast alle etwas gestresst, was aber momentan wirklich kein Wunder war, denn immerhin betraf der Bandenkrieg ganz New York, aber ansonsten war keiner der 13th Street Gang dabei oder jemand anderer, den er aufhalten müsste. Zum Glück.

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BeitragThema: Re: Subway (süd)   Sa Jan 24, 2015 7:42 pm

Fly konnte sich im Nachhinein ehrlich gesagt selbst nicht erklären, was sie dazu geritten hatte ausgerechnet hierher zu kommen.
Seit Weihnachten war eine recht harte Zeit für all diejenigen angebrochen, die in den Bandenkrieg New York involviert waren - und wer bitte war das nicht. Aus genau diesem Grund war für Fly der richtige Zeitpunkt gekommen um sich still und heimlich zurückzuziehen. Mal ehrlich, es standen Grenzposten an den einzelnen Teilen der Stadt und jeder Quadratmillimeter der Luft schien von Anspannung geradezu zu sprühen. Und seien wir mal ehrlich, wer würde es nun nicht ausnutzen von einer Spionin zu profitieren, die genau genommen alles - oder so gut wie alles- über den Bandenkrieg und alle neuen und wichtigen Informationen wusste. Erpressen konnte man sie einfach und es war gefährlich, egal auf welcher Straße man sich momentan bestand und ob es nun Bandengebiet oder doch neutrales Gebiet war. Deshalb war der Mythos von der Rothaarigen auch wieder etwas untergetaucht und hatte nur noch wenige, nichtsbedeutende Aufträge angenommen.  Zu einem der Leader wollte sie momentan sowieso nicht. Zu Zachary nicht, weil sie noch immer Angst hatte er würde ihr das Geständnis gegenüber Naya übel nehmen - auch wenn noch so viel zwischenzeitlich passiert war, sie selbst hatte es jedenfalls nicht vergessen - und zu Naya Blacksmith nicht, weil sie einerseits sowieso schon gruselig genug war und außerdem wegen ihrem Geschenk zu Weihnachten.  Natürlich hatte Jules ihr auch etwas geschenkt, die Zimtsterne - worüber sie sich definitiv mehr gefreut hatte - aber das spielte momentan nichts zur Sache. Fakt war, dass sie noch immer nicht recht wusste wie sie damit umgehen sollte. Irgendetwas würde Naya schon noch von ihr verlangen für dieses ach so großzügige Geschenk, denn Wanzen oder ähnliches waren darin nicht versteckt. Und Fly musste es wissen, sie saß mehrere Abende lang daran und hatte es auf irgendetwas untersucht, ohne Erfolg. Getragen hatte sie ihn auch ein paar Mal, aber eher innerhalb ihrer 'Wohnung'  da es dort fast noch kälter erschien als draußen. Öffentlich zwar auch ein zweimal, aber nie bei wichtigen Treffen. Sie hatte ja einen Ruf zu verlieren. Obwohl sie daran nicht einmal dachte, es war mehr dass sie wirklich Angst davor hatte mit dem Mantel gesehen zu werden. Denn wenn sie ihn trug hatte Naya ihr etwas gutes getan und konnte so auch etwas von ihr einfordern - und außerdem kam sie einfach nicht damit klar, dass die Leaderin ihr auch einmal nichts böses wollte. An einem Tag hielt sie ihr eine Pistole vor den Kopf und am Anderen schenkte sie ihr etwas zu Weihnachten. Was ging denn auch bei ihr schief?
Schon wieder viel zu vertieft in ihre eigenen Gedanken schüttelte die recht klein wirkende Person zwischen all den Leuten den Kopf und blickte sich kurz aufmerksam um. Noch niemand aus irgendeiner Gang, gut so.  In letzter Zeit war sie aber auch noch vorsichtiger als sonst geworden, wie man nun merkte. Nun, zumindest wenn man noch vorsichtiger werden konnte, aber es wirkte einfach so. Und dennoch hatte sie nun vor ihrem Feind direkt in die Arme zu laufen. Doch war er überhaupt noch ein wirklicher Feind für sie? Genau das war der Grund, wieso sie nun auch hier war... oder besser gesagt ging ihr diese Frage einfach schon zuvor durch den Kopf.
Fly wusste natürlich wer hier patrouillieren sollte und genau deswegen hatte sie sich auch für diesen Weg entschieden. Es gab zig andere Wege wie sie hätte unerkannt in das Gebiet der 13ths kommen können, und doch wollte sie diesmal erkannt und entdeckt werden. Schon seltsam und vielleicht auch etwas verrückt, aber dies könnte auch einfach am Schlafmangel leiden, der sie seit einigen Tagen wieder intensiver plagte. Man sah ihr ja fast schon an wie sehr der Bandenkrieg sie im Moment schaffte - denn auch wenn sie versuchte unterzutauchen und sich bis jetzt herausgehalten hatte, so bedeutete es doch gerade für die Outsider noch mehr Stress und Gefahren.  Dementsprechend wirkten auch ihre mysteriösen Augen noch dunkler als sonst, was aber auch einfach daran liegen könnte dass ihre Haut noch blasser erschien als sonst eh schon. Dazu noch die großen, dunklen Klamotten die diesen Effekt nur verstärkten und das leichte Zittern was sie jedesmal erfasste, wenn sie dachte  sie würde Jemanden aus einer Gang sehen der ihr gefährlich werden konnte, und fertig war das perfekte kränkliche Bild. Dabei ging es ihr doch sonst gut... eigentlich, denn wirklich darauf geachtet hatte sie nun auch nicht.
Schluss damit jetzt. rief sie sich innerlich zur Ruhe, während ihre Füße sie schon weiter durch die Menge trugen. Gerade in diesem Moment stiegen zahlreiche Leute aus einer U-Bahn neben ihr aus, die einen Moment zuvor noch dieses grässliche Quietschen von sich gegeben hatte. Mit diesen Dingern konnte sich die Spionin auch einfach nicht anfreunden. Natürlich kam man damit schneller von einem Ort zum Anderen, aber viel wichtiger und schlimmer waren dabei doch die Nachteile. Dort in den großen Kästen warst du gefangen. Du konntest zwar an jeder Haltestelle aussteigen, aber dazwischen war dir keine Fluchtmöglichkeit gewährt - wobei Fly wohl immer eine finden würde. Dennoch war es ziemlich heikel und gefährlich und außerdem war man mit so vielen Menschen in einem Raum, dass es wirklich beängstigend unübersichtlich werden konnte. Oder aber Fly war einfach nur etwas gestört was es die normalen Dinge von Menschen anging. So oder so waren U-Bahnen wirklich gruselige Teile. Aber wenigstens schützten die Leute, die nun aus diesem Gefährt stiegen sie etwas davor erkannt zu werden und sie konnte besser in der Menge untertauchen, während sie sich dennoch etwas an den Rand begab und aufmerksam umblickte.
Eigentlich hatte sie ja vorgehabt einfach mit den Leuten zusammen das Gebiet zu wechseln und so irgendwie zu den 13ths zu kommen, aber nun wo sie ihn sah wollte sie es doch wirklich wissen. Denn dort hinten in ihrer Sichtweite stand er. Jules O'Brian. Dafür, dass ihm dieser recht gefährliche Job aufgetragen wurde noch recht lässig, wie Fly fand, lehnte er dort an der Wand und sah sich ganz seinem Auftrag nach Leuten um die unbefugt Bäumchen wechsel dich spielen wollten. Genau wie Fly also. Doch die Rothaarige wollte nun wirklich wissen ob er sie einfach ohne ein weiteres Wort abfangen würde wie es sein Auftrag war oder ob er sie vielleicht sogar durchgehen lassen würde.
Außerdem hatten sie sich seit  Weihnachten nicht gesehen. Oder er hatte sie besser gesagt nicht gesehen, denn ein oder zweimal hatte sie ihn doch erkennen können in den Straßen. Und das Gespräch - wenn man es denn unter normalen Leuten so nennen konnte - mit ihm hatte wirklich gut getan. Es war nun einmal einfach Fakt, dass man verrückt wurde wenn man total einsam war und niemanden zum reden hatte. Und natürlich hatten die beiden nicht über irgendwelche Probleme geredet, aber überhaupt einmal wieder recht normal und unbesorgt sprechen zu können hatte wirklich gut getan. Dabei wusste sie nicht einmal, ob sie ihm gegenüber wirklich unbesorgt reden konnte. Was, wenn er alles was sie sagte einfach Zachary erzählte? Jeder noch so nette Typ konnte ein Spion sein, solange ein kleines Mädchen dies ebenfalls konnte. Und genau das befürchtete Fly auch einfach, dass Jemand wieder nur zum Schein nett zu ihr war und sie im Nachhinein einfach verraten würde. Nur dass es diesmal weitaus schlimmer werden könnte. Sie war  kein so kleines Mädchen mehr und konnte nun nicht einfach nur halb tot in den Dreck geschmissen werden von ein paar aberwitzigen Typen. Nein, heute ging es tatsächlich um Leben und Tod.
Und dennoch meldete sich fast sofort ihr schlechtes Gewissen wieder, als sie so über Jules dachte. Das konnte einfach nicht sein. Vielleicht war sie auch einfach viel zu vorsichtig und dachte viel zu viel nach... schließlich hatte er sie bis jetzt keinesfalls über irgendetwas ausgefragt, sondern ihr lediglich geholfen und ihr sogar etwas zu essen geschenkt. Oder aber.... vielleicht wollte er so auch einfach ihr Vertrauen gewinnen, damit es später alles schneller und einfacher ging. Schnell schüttelte sie diesen Gedanken ab und konzentrierte sich lieber auf den reellen Jules, der ja schließlich nur wenige Meter von ihr entfernt an der Wand stand. Solche Gedanken musste sie einfach verbannen, denn sie hatte schlichtweg Angst vor so einem Ausgang. Aus diesem Grund setzte sie nun auch ein betont ruhiges Gesicht auf und ging weiterhin mit lautlosen Schritten  eher unauffällig auf ihn zu.
Und was sollte sie jetzt sagen? 'Mensch Jules, was für eine Überraschung dich hier zu treffen!' zog schließlich nicht bei Jemandem wie ihr. Außerdem würde sie wohl nie eine solche Ausdrucksweise benutzen. Trotzdem blieb das Problem bestehen und sie sollte sich wirklich schnell etwas überlegen.
Scheinbar etwas unentschlossen blieb sie einen Moment stehen und blickte wieder zu der Menge, in der sie auch einfach wieder ganz schnell verschwinden könnte solange sich die Leute noch nicht ganz verteilt hatten. Noch hatte sie die Chance und auch ihrem Blick nach schien sie diese ergreifen zu wollen, doch nur wenige Sekunden später hatte sie sich einen Ruck gegeben und stellte sich schließlich einfach halb seitlich neben Jules, sodass sie ihn nicht erschrecken würde aber dennoch auch nicht einfach so frontal auf ihn zukam. Und wieder einmal musste Fly ihren Kopf halb in den Nacken legen um in Jules Augen blicken zu können. Einen Moment lang blinzelte sie und ließ ihren Blick schnell durch die Menge huschen, ehe sie schließlich doch wieder zu ihm sah und sich einfach für das einfachste und höflichste entschied, eine Begrüßung.
"Hallo Jules.." Ohne es wirklich zu merken glitt ihr Blick ein wenig abwesend oder auch nachdenklich zum Boden, doch irgendwie passte es auch genau zu ihrer jetzigen Erscheinung und schließlich war dies bei der kleinen Spionin auch nix neues. "Ehm... wie geht es dir?" fragte sie im nächsten Moment und runzelte einen Augenblick später auch schon etwas die Stirn darüber, jedoch verging das schnell wieder und sie blickte noch einmal fast schon prüfend in die Augen von Jules, jedoch eher um zu überprüfen ob er sie denn nicht doch gleich abfangen würde, auch wenn sie noch keine Anzeichen gemacht hatte das Gebiet zu wechseln. Viel verwunderlicher war dabei aber dennoch die Tatsache, dass sie... so etwas wie Smalltalk versuchte. Und dabei klang sie selbst fast schon fragend über ihre Frage, als wüsste sie nicht wirklich warum sie dies nun gefragt hatte. Natürlich wollte sie irgendwo wissen wie es Jules ging aber es war dennoch... seltsam. Es war einfach nicht ihre Art, aber genau deswegen war Fly doch auch immer wieder für Überraschungen gut. Und wenn sie sich selbst überraschte, wer dabei betroffen war war ja schließlich egal.
Ihre Hände hatte sie dabei fast schon unbewusst ineinander verschränkt und verknotete sie nun etwas unsicher, während ihr Blick schon wieder scheinbar unkonzentriert und doch wieder ziemlich prüfend durch die Gegend glitt. Dabei war sie nicht einmal unkonzentriert, sondern eher das genaue Gegenteil dazu. Musste wohl an ihrer Müdigkeit und dem Schlafmangel liegen. Oder es war einfach der momentane Stress... oder sonst was, aber wenigstens konnte sie sich noch konzentrieren und wirkte nur etwas gegenteilig. Andersherum wäre es nämlich noch viel schlimmer. Sie würde ja aber auch keinen Tag unkonzentriert und unaufmerksam überleben in einer solchen Stadt wie New York. Und vor allem nicht in einem Bandenkrieg, wie er hier herrschte.  Aber was sollte man schon groß dagegen unternehmen? Wenn man einmal in einem solchen Bandenkrieg war blieb man auch dort und hier wurde man ja fast schon dazu gezwungen  sich zwischen den Banden zu entscheiden. Oder aber man ließ sich von ihnen ausnutzen oder nutzte sie aus. Die Rothaarige wusste dabei nicht einmal genau unter welche Gruppe man sie unterordnen sollte. Sie einzuordnen war ja im generellen ziemlich schwer, aber selbst hier könnte man wohl nie genau sagen zu was sie nun gehörte. Lediglich zu keinem der Banden, aber wirklich weiter brachte es einen auch nicht.
Solche Dinge waren dabei aber fast schon wieder zu unwichtig momentan, auch wenn sie natürlich dennoch darüber nachdachte. Schon komisch, da machte man sich tausend Gedanken und kam dennoch mit nichts weiter. Etwas unbewusst seufzte Fly über ihre Gedanken fast lautlos.

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BeitragThema: Re: Subway (süd)   Di Jan 27, 2015 8:30 pm

Während Jules darauf wartete, dass etwas passierte, spuckte er seinen Kaugummi auch schon wieder aus. Zwar hatte er ihn jetzt nicht unbedingt lange im Mund gehabt, aber er war einfach viel zu nervös, um sich auf eine Sache allein zu konzentrieren. Worauf er hier eigentlich wartete wusste er auch nicht. Auf eine Schießerei vielleicht. Oder einen Überfall der 13th Street Gang in ihr Gebiet. Was aber hoffentlich beides nicht passieren würde. Denn zwar hatte er eine Waffe dabei, aber die hatte er noch nicht einmal geladen. Patronen hatte er zwar schon, aber er wusste sowieso, dass er es nie übers Herz bringen könnte jemanden einfach so zu verletzen. Und in stressigen Situationen wäre er mit einer Waffe sowieso nur eine Belastung, da er viel zu nervös war und ihm seine Hände mit dem stetigen Zittern sowieso jeden Plan durchkreuzen würden. Aber über so etwas, dachte er jetzt gerade sowieso mal lieber nicht nach. Vielleicht sollte er lieber an das Wetter denken, beschloss er, während er an seiner Jacke herumzupfte. Sein Outfit war nämlich schon allein optisch um einiges kühler gewählt, als die, der Personen rund um ihn herum. Eine schwarze Jeansjacke, unter der er nur mehr ein weißes Shirt trug und dazu passende schwarze Skinny Jeans. Außerdem noch weiße Converse. Und um den Farbtupfen in dem ganzen Schwarz-Weiß nicht zu vergessen, gab es noch einen blauen Schal. Auch wenn er nicht wirklich wusste, inwiefern er überhaupt dazu passte. Aber er hatte auch einfach zu wenig zum Anziehen. Was eine Lüge war. Immerhin hatte er sogar einen begehbaren Kleiderkasten. Tja, sponsored by Daddy halt. Aber doch wieder zurück zu dem Wetter. Denn es hatte ungefähr um die zehn Grad herum, insofern er das richtig mitbekommen hatte. Und das war doch wirklich kein unbedingt kaltes Wetter, oder? Na gut, die Leute um ihn herum sahen das offenbar anders. Aber was sollte er auch schon dagegen tun? Engländer blieb nun einmal Engländer. Zumindest in seinem Fall. Seine Jacke ausziehen würde er sich trotzdem nie. So wahnsinnig war er dann auch nicht und eine Lungenentzündung brauchte er jetzt wirklich nicht. Denn so eine hatte er schon einmal und das Schlimmste an der Sache war wirklich, dass er es beinahe schon vermisste. Nicht, dass er Amerika nicht toll finden würde. Er liebte seine neue Heimatstadt, aber er erinnerte sich eben doch oft nostalgisch an seine Zeiten in Schottland zurück. Mit seinem Cousin und seinem Halbbruder. Achja, sie waren schon ein ziemlich gutes Team gewesen. Nahezu perfekt. Wirklich schade, dass sie nicht mit ihm ziehen konnten oder eher wollten. Dafür hatten sie allerdings sowieso heute Nacht schon wieder ein Skype-Date oder wie auch immer man es sonst nennen wollte. Dasselbe war es trotzdem nicht. Plötzlich erinnerte Jules sich, dass er ja noch etwas zu essen dabei hatte. Denn heute hatte er nicht wirklich Zeit für ein Mittagessen, immerhin musste er hier Wache halten, weshalb er vorher noch einmal zu Subway gefahren war. Das Brot dürfte inzwischen zwar schon kalt sein, aber das störte ihn nicht wirklich. Immerhin war es sein Lieblingssandwich. Roasted Chicken Sub. Und niemand konnte ihn davon überzeugen, dass es ein Besseres gab. Denn was konnte bitte den Geschmack von Hühnerfleisch, Zwiebeln, Salat und Gurken auf Baguette zusammen mit Tomaten übertrumpfen? Genüsslich biss er also von seinem Sub ab, während er seinen Blick wieder durch die Gegend schweifen ließ. Wehe, wenn jetzt etwas passierte. Zuerst wollte er schon hier fertigessen. Schließlich hatte er in seinem Leben noch immer Priorität und zwar egal ob, - weiter kam er mit seinen Gedanken auch schon gar nicht mehr. Denn plötzlich entdeckte er Fly, die anscheinend wie aus dem Nichts neben ihm aufgetaucht war. Glücklicherweise war sie aber mit ihrem Talent der Unsichtbarkeit etwas vorsichtiger als sonst, denn er erschrak sich nicht. Im Gegenteil, er war einfach ziemlich positiv überrascht. Wo er doch gerade sowieso vorher über sie nachgedacht hatte. Er kaute also sein zuletzt abgebissenes Stück Brot fertig, schluckte und begann dann sofort auf ihre einfache Frage hin loszuplaudern. "Hey Fly, schön dich zu sehen! Also mir geht’s eigentlich gut… naja, wenn man die Tatsache nicht beachtet, dass ich hier feststeckte und eigentlich nichts mache als zu beobachten, um zu verhindern-" Plötzlich stoppte er mitten im Satz und kniff seine Augen zusammen. Denn gerade, wo er es selbst aussprechen wollte, was er hier eigentlich so tat für seine Gang, wurde ihm klar, dass sie wahrscheinlich nicht wirklich vorhatte mit ihm zu reden. Um genau zu sein realisierte er schnell, dass sie wohl einfach nur an ihm vorbei wollte. Und er wusste wirklich nicht warum, aber irgendwie breitete sich ein unwohles Gefühl in seiner Brust aus. Wahrscheinlich, so vermutete er nämlich, wollte sie nämlich überhaupt nicht mit ihm reden. Dass er hier war, war dann wohl ein glücklicher oder unglücklicher, je nachdem wie man es interpretierte, Zufall. Er runzelte daraufhin die Stirn und sah sie fragend an,"Du bist nicht wirklich wegen der schönen Atmosphäre hier oder?" Sofort verschränkte er seine Arme wieder und schüttelte trotzig den Kopf. Zwar wusste er genau, dass das eigentlich wirklich nur pures kindisches Verhalten war, aber das war ihm wirklich egal. Drohen konnte er ihr schließlich schlecht, denn das würde er sich auch gar nicht trauen. Nicht, dass es ihm nicht leid tat. Er sah sie also mit einem leicht mitfühlenden Blick an, während er auf eine Reaktion wartet. Hoffentlich würde sie nicht allzu schwer zu überzeugen sein. Durchsetzen wusste er nämlich wirklich nicht, wie er es sollte. Aber vielleicht wusste sie das ja nicht.

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BeitragThema: Re: Subway (süd)   So Feb 01, 2015 7:23 pm

Wie Fly bemerkte hatte Jules gerade erst etwas gegessen, doch zum Glück war er auch schon fast fertig als sie bei ihm angekommen war und sie störte ihm aus diesem Grund auch nicht. Ganz im Gegenteil, denn sobald er einfach anfing los zu plaudern hatte Fly das Gefühl er freute sich wirklich darüber sie zu sehen. Es war einfach schön Jemandem ungezwungen und locker zuhören zu dürfen... oder eben mit ihm zu reden, aber da Jules sowieso 90 % des gesamten Gespräches sprach konnte man es wohl doch eher zuhören nennen. Schlimm fand Fly dies aber nicht, sie wüsste ja eh nicht was sie genau erzählen sollte. So viel, wie er in diesem kurzen Tratsch ausplauderte, könnte Fly wohl niemals in einem ganzen Gespräch preisgeben, aber genau dies war ja auch angenehm zu sehen. Ihm machte es überhaupt nichts aus, wenn die Rothaarige mehr über ihn wusste.
Und doch machte sich kurz darauf ein unsicheres Gefühl in ihrer Magengegend breit, als Jules ganz plötzlich einfach stoppte und seine Augen zusammenkniff. Drohte etwa Gefahr? Kam irgendwer aus einer anderen Gang? Nein... Fly konnte es ja schon fast in seinem Blick sehen. Und seine Worte hatten auch aufgedeckt was er nun wohl denken musste. Es war ja auch logisch weshalb Fly hier her gekommen war. Sie wollte an ihm vorbei. Aber... das stimmte nicht. Wenn sie einfach nur auf die andere Seite wollte hätte sie sich auch andere Wege suchen können. Es war doch sogar bekannt: Wenn Fly nicht gefunden und gesehen werden wollte, dann wurde sie es auch nicht. Aber sie wollte sich doch mit ihm unterhalten... und danach rüber in das andere Gebiet.
Auf sein leichtes Stirnrunzeln und die anschließende Frage konnte Fly nur leise Seufzen, während ihr Blick kurz umher schweifte. "Eine schöne Atmosphäre stelle ich mir anders vor... aber nein." beantwortete sie seine Frage knapp und schüttelte dazu auch kurz ihren Kopf. Nur kurz glitt ihr Blick an ihm vorbei, doch als sie bemerkte wie er seine Arme verschränkte und fast schon trotzig den Kopf schüttelte blickten die unergründlichen dunklen Augen der Spionin wieder in die von Jules.
"Aber ich bin auch nicht hier.. wegen dem was du denkst." Erneut stoppte Fly ihre Worte kurz und blickte unsicher auf den Boden. Sie wusste einfach nicht wie sie sich genau ausdrücken sollte um ihm zu erklären wieso sie hier war. Sie wusste es ja selbst nicht einmal, aber selbst wenn sie es wüsste würde es ihr noch genauso schwer fallen die Wahrheit laut auszusprechen. Natürlich konnte sie Informationen gut weitergeben, aber wenn es darum ging etwas von sich preiszugeben war sie nun einmal einfach total unsicher.
"jules...." fing sie schließlich an und blickte aufmerksam durch die Menge ehe ihr Blick wieder seinen traf. "Du solltest mittlerweile genug über mich gehört haben um zu wissen, dass ich wenn ich nur in das andere Gebiet wöllte andere Wege gefunden hätte. Ich... wusste, dass du hier Wache hältst." Natürlich wollte sie auch in das andere Gebiet, aber es war nicht so dass sie deswegen hier her gekommen war. Wenn er nein sagte würde sie auch andere Wege finden und es gab weitaus leichtere - wenn auch gleichzeitig schwerere- als an Jules vorbei gehen zu wollen.
Anschließend aber blickte sie nun doch wieder unsicher auf den Boden und schien seinen Blick zu meiden, während sie kurz still blieb. Sie könnte ja auch einfach auf seine Reaktion warten... aber sicher würde dann die Frage aufkommen, weshalb sie denn bitte dann hier war. Und genau diese Frage wollte sie sich selbst nicht beantworten. Und ihm erst recht nicht, wenn sie es denn selbst nicht einmal wusste. Also berief sie sich auf das offensichtlichste und rang sich schließlich sogar durch dies laut auszusprechen.
"Ich glaube... ich bin einfach hier um... mit dir zu reden." Natürlich wusste sie selbst wie leise und unsicher sich ihre Stimme anhörte, aber vielleicht würde er so wenigstens nicht mehr nachfragen und sie auch nicht weg schicken. Andererseits... hatte er ja schon zu tun und musste Acht geben dass niemand einer anderen Gang an ihm vorbei kam. Wobei, als würde es hier unten wirklich Jemand versuchen. Dennoch hatte sie bei dem Gedanken an die jetzige Situation ein noch schlechteres Gefühl als vorher. Irgendetwas war sicher passiert... aber was?
Ohne es nun wirklich zu merken ließ Fly ihren Blick nur kurz durch die Gegend schweifen, ehe sie wieder den ach so interessanten Boden anblickte. Es mochte nicht einmal so erscheinen, aber sie war einerseits voll und Ganz hier bei Jules und andererseits doch in Gedanken für einen kurzen Augenblick an einem ganz anderen Ort. Vielleicht hatte sie in ihrer berüchtigten Zeit als Spionin/Diebin und alles andere was man so brauchte ja auch einen weiteren Sinn dafür entwickelt wenn Gefahren drohten oder sie bildete sich einfach zu viel ein und machte sich übermäßige Sorgen. Aber was auch immer es war, im Moment war sie sich fast sicher dass heute noch etwas schlimmes im Bandenkrieg passieren würde. Es reichte ja schließlich nicht, dass die gesamte Situation zum reißen gespannt war, nein, es musste ja auch noch irgendetwas dazu kommen wie immer.
Nur ganz leicht schüttelte Fly daraufhin ihren Kopf, auch um ihre kreisenden Gedanken wieder zur Ruhe zu bringen. Sie würde schon bald mehr wissen, schließlich war sie Fly, aber im Moment zählte das einfach für sie nicht wirklich.

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BeitragThema: Re: Subway (süd)   Mo Feb 16, 2015 7:48 pm

Ein paar Momente musterte er die Gestalt vor sich abschätzend und war sich auch nicht wirklich sicher, was er von der Situation halten sollte. Davon einmal abgesehen, dass er bei Entscheidungen sowieso nie der Schnellste war. Eher das Gegenteil. Trotzdem, er fand wirklich es war nicht so einfach. Das was sie sagte leuchtete ihm ein, andererseits konnte er nicht wirklich verstehen, warum sie mit ihm reden wollen würde. Nicht nur, weil er sie leider nicht unbedingt als eine Freundin bezeichnen würde, eher jemanden, der ab und an in seinem Leben auftauchte. Wobei sie es trotzdem jedes Mal geschafft hatte sich in seine Erinnerung zu brennen, warum auch immer. Oft erwischte er sich wirklich sogar schon dabei, zu überlegen was sie wohl gerade machte. Auch wenn das vergleichsweise schwierig war, nachdem er sogut wie keine Ahnung hatte wie sie so ihre Tage verbrachte, wenn sie nicht gerade auf ihn traf und das war jetzt auch nicht unbedingt oft, wenn auch öfter als er vermutet hätte. Sein Problem mit ihrer Erklärung war trotzdem vielmehr, dass er selbst nicht wirklich wüsste, worüber sie reden sollte. Und ja, er hatte auch bemerkt, dass meistens eigentlich nur er redete. Sie hatte heute allerdings vergleichsweise viel gesagt. Ein paar Sekunden zögerte er noch, ehe er seine Arme wieder entschränkte und, als hätte man einen bei ihm eingepflanzten Schalter umgelegt, wieder breit lächelte. Alle Zweifel über einen Haufen geworfen. Zu viele Gedanken würden ihn sowieso wieder nur stressen und das ging bekanntlich nie besonders gut aus. Davon abgesehen, dass sie ja Recht hatte. Sie hätte auch so ohne Probleme die Seiten wechseln können. Vielleicht sogar aus dem Land reisen. Auffallen würde sie ja schließlich bestimmt nicht, wenn sie es nicht wollte. Wie eine Katze, wenn er so nachdachte. Wobei ihm sein Kaninchen auch schon einmal so verschwunden war, dass er es erst wieder nach einem halben Tag wiedergefunden hatte. Naja, hauptsache es war nichts passiert, richtig? Jetzt aber wieder zurück zu Fly. Schließlich sollte er zu seiner Stimmungsschwankung vielleicht auch etwas in verbaler Form hinzufügen. "Sorry, ich... sorry, aber ich konnte mir einfach nicht wirklich vorstellen, über was du mit mir reden wollen würdest." Er deutete währenddessen mit der einen Hand auf sich und zuckte mit den Schultern, während er sich mit der anderen verlegen am Hinterkopf kratzte. Aber natürlich hatte er absolut nichts gegen eine Unterhaltung mit Fly einzuwenden. Hatte er aber eigentlich bis jetzt auch noch nie.  Auch wenn es bis jetzt wirklich immer so gewesen hatte, dass eher er sie zugeschwafelt hatte. Nun, solange sie nichts dagegen einzuwenden hatte. Zumindest hoffte er, dass sie es ihm falls das der Fall war sagen würde. Nerven oder gar bedrängen wollte er sie immerhin auf keinen Fall. Und das verbot ihm nicht nur seine immer höfliche Art. Es war einfach etwas, was jeder einhalten sollte. Wobei er sich höfliche Bandenkriege kaum vorstellen konnte. Schon allein wenn man sich die Leader ansah und damit meinte er jetzt noch nicht einmal die Großen wie Naya Blacksmith oder vielleicht inzwischen sogar ihrer, nein, schon die Kleinsten waren schlimm genug. Nur zum Glück keine Bedrohung. Apropos, Bandenkrieg. "Ziemlich schlimm die Situation im Moment, hm?", warf er also sofort ein. Da fiel ihm etwas ein. Eigentlich sollte man so etwas ja nicht wirklich herumposaunen, aber Fly konnte er soweit schon vertrauen. Nebenbei würde sowieso jeder erkennen, dass er keine Gefahr war, sogar mit allen möglichen Waffen der Welt. Dafür war er dann doch zu weich. Und hoffentlich musste er das auch nicht ändern. Das hätte er nämlich beinahe vermutet. Mindestens vier Leute umbringen zum Einstieg als Mutprobe oder so etwas zur "Belustigung", aber nichts von dem war der Fall, glücklicherweise. "Hier, schau. Aber bitte nicht erschrecken." Jules sah ihr einmal fest in die Augen, um sich zu vergewissern, dass sie ihn verstanden und überhaupt gehört hatte, ehe er ihr die Waffe, er hatte nicht einmal eine Ahnung was für welche es war, zeigte, indem er seine Jacke etwas hob, damit nur sie es sehen konnte. Er hatte sie sich nämlich in die Hose gesteckt. "Haben sie mir gegeben, dabei steh ich eigentlich nur rum oder rufte notfalls um Verstärkung. Ist aber nicht einmal geladen. Würde mir auch niemand zutrauen wirklich zu schießen - ich mir auch nicht.", fügte er dann mit gesenkter Stimme hinzu. Alle sollten das ja wirklich nicht unbedingt mitbekommen. Wobei die meisten sowieso mit etwas anderem beschäftigt waren. Ihren Freunden, ihrem Handy, einem Fleck an der Decke und vor allem, mit dem, was sie wohl alle steuerte, vor allem in solchen Tagen - der Angst.

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BeitragThema: Re: Subway (süd)   Mi Feb 18, 2015 2:11 pm

Etwas unsicher wartete Fly auf eine Reaktion von ihm. Sie konnte ja irgendwo schon verstehen, dass er etwas Zeit brauchte um das was sie gesagt hatte zu verstehen... oder eher zu akzeptieren, aber trotzdem beunruhigte sie die kurze Stille zwischen ihnen ein wenig. Vor allem weil er viel zu ernst für Jules wirkte und nicht so lächelte wie sonst. Irgendwie und ohne es selbst gewusst zu haben hatte es sie bisher immer etwas beruhigt, sodass seine ernstes Gesicht nun das genaue Gegenteil erzielte. Aber was sollte man schon machen? Sie selbst würde sich ja nicht einmal glauben, wenn sie nicht wüsste das es die Wahrheit war. Und selbst so konnte sie es kaum verstehen. Sie sollte doch eigentlich froh sein - und vor allem in der jetzigen Situation - wenn sie niemandem aus den Banden begegnete. Stattdessen suchte sie auch noch die Nähe von einem Bandenmitglied und das nur, weil sie mit ihm reden wollte. Oder ihm eher zuhören, je nachdem wie man es sah.
Dabei hatte sie sich heute sogar vorgenommen mal etwas mehr zu reden, vor allem auch damit er sich keinesfalls gekränkt oder ähnliches fühlte nur weil er die ganze Zeit sprach und sie nicht.
Doch vorerst musste einmal geklärt werden, ob er überhaupt mit ihr reden wollte. Es konnte natürlich auch sein er glaubte ihr nicht und schickte sie wieder weg. Gemein wäre es auf keinen Fall, denn wenn sie jemand anderes wäre würde sie ihre eigenen Worte auch nicht wirklich abkaufen.
Dementsprechend erleichtert war sie auch als er schließlich nach weiteren scheinbar ziemlich langgezogenen Sekundenseine Arme entschränkte und sie tatsächlich schon wieder breit anlächelte.
Das hieß dann wohl dass er ihr Glauben schenkte. Fast sofort darauf hob sie ihren Blick wieder an und blickte in sein Gesicht, während ihre Augen einen Moment lang ehrlich erfreut wirkten. Oder ähnliches, jedenfalls leuchteten sie ein wenig auf wo sie kurz davor doch noch so matt schienen durch all ihre Sorgen der letzten Tage und ihre Müdigkeit. Bei seinen anschließenden Worten nickte sie nur noch sachte, verärgert war sie schließlich auch gar nicht gewesen durch ihn.
"Ist schon okay. Ich.. würde es mir auch gar nicht selbst glauben oder vorstellen können, konnte ich auch nicht wirklich. Es ist einfach so." meinte sie daher leise und zuckte anschließend leicht mit ihren Schultern, ehe sie den Kopf schüttelte, wie um zu sagen dass sie wohl nicht weiter darauf eingehen sollten.
Schien er aber sowieso nicht vor zu haben, denn er sprach kurz darauf auch schon die Situation des Bandenkrieges im Moment an, was sie leise seufzen ließ. "Ja..." nickte sie dies ab und überlegte ob sie noch etwas zu der jetzigen Situation sagen sollte.
"Ich glaube bald wird noch etwas schlimmes passieren, wenn sich die beiden Fronten weiterhin so gegenüberstehen wie sie es jetzt tun." meinte sie schließlich nachdenklich und blickte sich kurz prüfend um. Nein, eigentlich glaubte sie sogar dass schon etwas schlimmes geschehen war. Oder vielleicht sogar jetzt in genau diesem Moment passierte. Ihr Gefühl enttäuschte sie da so gut wie nie, schließlich bekam man auf der Straße auch ein gewisses Gespür dafür.
Vielleicht konnte sie ja später dadurch einmal Weissagerin werden wo sie doch solche Gefahren spüren konnte, höhnte fast schon eine kleine Stimme in ihrem Kopf. Gedanklich schnaubte sie daraufhin nur. Sie sollte sich natürlich nicht zu viel auf ein Gefühl einbilden und viele würden es für Schwachsinn halten, aber man überlebte auf der Straße nicht immer mit einem kühlen Kopf und Verstand. Manchmal musste man auch mit dem Herzen und Gefühlen handeln - auch wenn zu viel davon auch schaden konnte. Ein schöner Ausgleich dazwischen wäre wohl Ideal, doch niemand war so perfekt und bekam so etwas hin. Jeder machte Fehler, aber es war schließlich kein Fehler eine Vermutung zu äußern. Vor allem nicht gegenüber Jules, denn Fly glaubte einfach dass es ihm fast noch lieber war nicht immer nur die klaren Fakten zu hören zu bekommen was denn wo im Bandenkrieg geschah. Er selbst redete ja auch einfach so ohne sich dabei an Fakten zu halten. Zumindest sprach sie mit ihm einfach anders als mit den meisten anderen Leuten aus den Banden, mit denen sie sowieso nur Informationen austauschte. Sachlich, kalt und ziemlich eintönig, so begegneten ihr die meisten Leute.
Zum Glück wurde sie kurz darauf von Jules aus ihren Gedanken gerissen, auch wenn nun ihre dunklen Augen fragend in seine blickten. Warum sollte sie sich erschrecken? Und was sollte sie anschauen? Etwas verwirrt nickte sie nur leicht als er ihr in die Augen blickte, zum Zeichen dass sie verstanden hatte.
Sie bekam aber schnell zu sehen was er meinte, als eine Bewegung an seiner Jacke ihre Aufmerksamkeit forderte. Dort hob Jules sie gerade etwas an, sodass darunter eine Waffe zum Vorschein kam. Trotz ihres Nickens weiteten sich ihre Augen einen Moment lang kaum sichtbar, während sie ihren Fuß ein Stück zurückschob und dann wie erstarrt stehen blieb.
Seine Worte, die darauf folgten bekam sie nur am Rande mit. Erst als schließlich Stille entstand und er wohl aufgehört hatte zu sprechen bemerkte die Rothaarige, dass sie wohl etwas antworten oder einfach nur sagen sollte. Es war viel zu lange ruhig gewesen als die Spionin sich schließlich aus ihrer Starre löste und kurz über die Augen fuhr. Sie war definitiv einfach zu müde und fertig für so etwas. Natürlich hatte er eine Waffe dabei, wer aus einer solchen Bande hatte dies denn auch nicht? Es war vollkommen logisch und dennoch konnte sie einfach nichts für ihre Reaktion.
"E-entschuldige..." murmelte sie, da sie sich ja nun doch erschrocken hatte und nicht auf seine Worte gehört hatte. Dabei war ihre Reaktion sogar noch ganz milde ausgefallen. Bestimmt ruhig löste sie ihren Blick wieder von dem Punkt an dem seine Waffe befestigt war und blickte hinauf in seine Augen. "Ich glaube in letzter Zeit stand ich einfach zu vielen von solchen Dingern gegenüber." brachte sie dann bemüht ruhig hervor und blickte ihn noch einmal entschuldigend an. Natürlich wollte er nicht auf sie schießen, dass hatte er ja auch deutlich in seine Worte gelegt. Dass er eben nie auf jemanden schießen könnte wie er glaubte.
Fly hoffte auch dass er ihre Wortwahl einfach übergehen würde. Sie hatte ja schließlich nicht gesagt dass sie zu viele Waffen gesehen, sondern ihnen gegenübergestanden hatte. Und dabei war ihr Naya Blacksmith wieder vor Augen gekommen, wie sie auf sie zielte und sie damit bedrohte. Auch nach ihr waren in letzter Zeit ähnliche Vorfälle mit anderen Personen gewesen, gerade in angespannten Phasen wie dieser passierte so etwas nun einmal und genau deswegen tauchte sie in diesen Zeiten so lange wie möglich unter.
"Gut zu wissen, dass wenigstens Jemand hier noch Respekt davor hat bei so einer Waffe abzudrücken." Während ihrer Worte blickte sie ihm noch immer in die Augen, bevor ihr Blick wie von selbst noch einmal zum Standpunkt seiner Waffe und danach prüfend durch die Menge wanderte. Ich hoffe für dich, dass du hier nie je einer Waffe gegenüberstehen musst. Ich glaube aber, so gut wie jeder Person in New York passiert das. äußerte sie währenddessen und blickte anschließend wieder zu ihm. "Aber genau deswegen hast du sie ja bekommen, auch wenn ich für dich genauso hoffe dass du sie nie benutzen musst. Eigentlich besitzt so gut wie jedes Mitglied einer Gang eine Waffe. Und wenn du gerade zu keiner Gang gehörst hat ein New Yorker einfach eine um sich zu schützen." meinte sie anschließend und schnaubte kurz leise. Sich ließ sie dabei außen vor. Sie besaß keine Waffe und sie würde auch nie eine besitzen. Damit würde sie sich nur selbst verletzen und das wollte sie nun wirklich nicht. Aber es war nicht einmal übertrieben. Selbst wenn man sich nur Pfefferspray mitnahm, aber irgendetwas trug jeder New Yorker der etwas Respekt vor dem Bandenkrieg bei sich um sich schützen zu können. Wobei es schon etwas lächerlich war. Pfefferspray gegen eine Pistole.
Kurz schüttelte Fly den Kopf darüber, ehe sie sich wieder ganz Jules zuwandte und ihre schaurigen Gedanken an solche Waffen verbannte. Sie wollte nicht unbedingt darüber reden, wenn es ihr jetzt schon davon eiskalt den Rücken herunterlief. "Sag mir Jules, wieso bist du bei den South Lemons?" fragte sie stattdessen also und sah ihn fragend und mit versteckter Neugier an. Dass sie heute wirklich besonders viel sprach im Vergleich zu sonst schob sie einfach mal darauf, dass sie sowieso etwas durcheinander war. Aber es war doch auch gut wenn sie mal etwas mehr sagte... oder nicht? Sie konnte nur hoffen, dass es Jules nicht störte das auch sie mal den Mund aufbekam. Dabei interessierte ihre Frage sie nun wirklich, auch wenn sie nicht genau wusste wie sie jetzt darauf gekommen war. Vielleicht ja einfach, weil er nicht so wirkte als könnte und würde er je eine Waffe abfeuern. Die gewisse Kälte dafür fehlte ihm einfach, wodurch sich diese Frage wohl auch bei ihr gebildet hatte.

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BeitragThema: Re: Subway (süd)   Fr März 06, 2015 11:13 pm

OoT: Ich versuche schon die ganze Zeit länger zu posten, sorry, aber es wird jetzt einfach kürzer. Und es tut mir unglaublich leid, dass ich so lange gebraucht habe und dafür so etwas herauskommt :/

Auf ihre Starre hin erschrak er sich. Eigentlich hatte er sich nicht gedacht, dass sie so stark reagieren würde, allerdings machte es natürlich Sinn bei ihrem sonstigen Verhalten. Er könnte sich wirklich selbst schlagen. Manchmal dachte er wirklich viel zu wenig über Aktionen nach und das obwohl er sich doch noch nicht einmal spontan entscheiden konnte. Vermutlich aber genau deswegen. In ihm breitete sich das Gefühl aus, als hätte er völlig versagt. Und in einer gewissen Weise hatte er das ja auch. Denn er hatte Fly doch nie schocken wollen. Am Ende wollte sie jetzt gar nicht mehr mit ihm reden. Sofort ließ er die Jacke wieder fallen, damit diese seine Waffe - ungeladen, wie er sich immer wieder gerne erinnerte - wieder verdeckte. Leicht panisch sah er sie an, aber er beruhigte sich auch sofort ein wenig, als sie dann doch zu sprechen begann. Erleichtert atmete er ruckartig aus. Komisch, er hatte gar nicht bemerkt, wie er begonnen hatte die Luft anzuhalten. Neugierig und vorsichtig musterte er die Gestalt vor sich, aber sie schien sich wieder mehr unter Kontrolle zu haben und er beruhigte sich auch immer mehr. Schon lustig, wie sehr sie seine Stimmung beeinflusste, dafür, dass er sie eigentlich gar nicht so gut kannte. Wobei, vielleicht kannte er sie sogar gut und er bemerkte es gar nicht, weil sie einfach generell so wenig redete. Was auch immer es war, es war trotzdem seltsam, wie sehr er schon an ihr hing und das, obwohl sie sich erst vor so kurzer Zeit kennengelernt hatten. Jules riss sich aus seinen Gedanken und hörte ihr weiter zu, als sie wieder anfing über Waffen zu sprechen und als sie geendet hatte, nickte er zustimmend. Sie hatte natürlich absolut recht. Trotzdem könnte er es sich nie zutrauen, einfach so den Abzug zu drücken und das auch noch bei jemand von dem er gar nicht wusste, ob er nicht vielleicht eine Familie zu versorgen hatte. Und ganz davon abgesehen, jeder hatte das gottverdammte - Sorry, das war nicht gerade die feine englische Art - Recht zu leben. Egal wie tief gesunken, wie krank oder wie verzweifelt. Also ja, er hatte einen unglaublichen Respekt davor bei so einer Todesmaschine, wie er sie in seinem Kopf nannte, abzudrücken. Ganz im Gegenteil zu einigen Anderen, das war ihm natürlich klar. Jules steckte seine Hände in seine Jackentaschen und sah sie an, während er wartete, ob sie noch etwas sagte. Natürlich konnte er auch wieder die Konversation am Leben halten, aber er fand es wirklich herrlich, dass sie redete. Und dann auch noch gleich ziemlich viel. Erwartungsvoll sah er sie also an, wurde von ihrer Frage, die bald daraufhin folgte, aber dann doch von den Füßen gerissen. Es war nicht so, dass er es ihr niemals und unter keinen Umständen erzählen würde, es war nur einfach unerwartet gewesen. Und außerdem schon irgendwie ein kleiner Themensprung. Von der jetzigen gangtechnischen Situation zu seinem Privatleben. Aber gut, wieso nicht. Jules räusperte sich also erst einmal und setzte sofort wieder seinen typisch-freundlichen Gesichtsausdruck auf, während er leicht lächelte und schließlich etwas knapp mit "Allein hätte ich es hier kaum geschafft." antwortete. Kurz darauf wollte er sich aber schon wieder schlagen. Einfach solche Sprüche loszulassen und sie dann leer im Raum herumstehen zu lassen war wirklich nicht besonders höflich. Außerdem machte das das Gegenüber meistens nur noch neugieriger. Leicht verlegen kratzte er sich also am Hinterkopf, während er schnell den Rest der Geschichte ergänzte. "Ich, ähm, hatte ein paar Probleme mit der 13th Street Gang in der Anfangszeit, weil sie natürlich wussten, dass ich keine wirklichen Geldsorgen habe. Blöd nur, dass das Geld nach wie vor mein Vater verwaltet und naja, Schutzgelder sind da nicht wirklich drin. Und naja, die South-Lemons haben mir geholfen. Ich bin also irgendwie... hineingerutscht." Er lachte leicht verlegen auf, auch wenn sich darin eindeutig kein Humor widerspiegelte. Es klang eher etwas verzweifelt. New York war für ihn nämlich eigentlich nur eine einzige Überforderung in der er sich beweisen musste. Aber er würde es schon schaffen - hoffte er natürlich.

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BeitragThema: Re: Subway (süd)   Fr März 13, 2015 8:15 pm

OoT: Wie bereits gesagt, ist schon okay und der Post ist immernoch in meinen Augen ziemlich gut geworden :) Aber ich kann mich genauso gut entschuldigen, weil mein Post jetzt doch solange gedauert hat :/ <3

Fly bemerkte wie sich Jules erschrak - offensichtlich ihrer Starre wegen - doch sie ging darauf erst gar nicht ein. Genau genommen wäre sie am liebsten gar nicht erst auf ihre Reaktion eingegangen, aber ein paar knappe Worte darüber hatte sie dann doch fallen gelassen - lediglich um aufzuklären, dass es an der Waffe an und für sich lag und keinesfalls in Verbundenheit mit ihm zu bringen war. Doch er ließ die Jacke auch kurz darauf wieder fallen und Fly war froh die Schusswaffe nicht mehr sehen zu müssen, außerdem war das Risiko, dass ein Passant diese sehen würde, sowieso schon viel zu groß gewesen. Es war zwar nicht jeder so Aufmerksam wie Fly selbst oder auch andere Leute im Bandenkrieg, doch es gab dennoch immer wieder einige wachsame und neugierige Blicke, die bei einem solchen Anblick in Panik verfallen würden. Verständlicherweise.
Fly hatte sich anschließend jedoch schnell wieder unter Kontrolle gehabt und sich auf andere Dinge konzentriert, um ihre ruhige Maske einigermaßen zurechtzurücken. Daher hatte sie auch bemerkt wie er sie erst panisch angesehen hatte und schließlich eher ruckartig ausgeatmet hatte, als hätte er zuvor die Luft angehalten. Dann musterte er sie. In diesem Moment kam in Fly die Frage auf, wieso er wohl so extrem reagiert hatte? Er war offensichtlich nicht vorbereitet gewesen auf eine solche Reaktion ihrerseits, dennoch musste ihn das doch nicht aus der Ruhe bringen. Andererseits beruhigte sich doch auch Fly deutlich besser wenn er sie immer so beruhigend angelächelt hatte. Schon komisch, bisher hatte die Spionin so etwas eher verunsichert.
Sich ihrer Gedanken nichts anmerken lassend hatte sie schließlich gesprochen und konnte anschließend beobachten wie er nickte. Etwas dazu sagen wollte er scheinbar nicht mehr. Fly musterte ihn kurz während er seine Hände in die Jackentaschen steckte und sie weiterhin ansah. Fast als wartete er nur darauf, dass sie weitersprach. Was sie dann ja auch tat, doch der Themensprung schien für ihn dennoch ziemlich unerwartet. Kein Wunder, schließlich wusste er nicht was in Flys Kopf los war und wie ihre Gedanken immer wieder kreisten. Außerdem, was hatte er denn erwartet? Dass sie weiterhin vom Bandenkrieg oder von Waffen redete? Sie versuchte es zu vermeiden, außerdem tat sie dies doch Tag für Tag. Genau deswegen hatte sie ihn auch etwas persönlicheres gefragt, ohne es wirklich mitzubekommen.
Doch es schien ihn nicht zu stören, da er kurz darauf auch wieder einen freundlichen Gesichtsausdruck aufsetzte und sogar wieder leicht lächelte, typisch für Jules wie Fly mittlerweile fand. Dennoch legte sie bei seiner Aussage ihren Kopf ein klein wenig schief. Sie konnte sich schon denken, dass er es nicht alleine geschafft hätte. Wer konnte das auch schon wirklich, wenn man dieses Leben hier nicht kannte? Wenn man aus einer idyllischen Kleinstadt in einen Bandenkrieg hineingezogen wurde. Wobei Fly nicht einmal wusste wie es Jules wohl früher in seiner Heimat ergangen sein musste, doch seine höfliche Art ließ darauf schließlich, dass die Leute dort größtenteils respektvoll miteinander umgingen. Aber sie wollte mehr wissen, weswegen sie nun auch schon ihren Mund öffnete um etwas zu fragen. Bevor sie jedoch auch nur Luft holen konnte stoppte sie sich als er sich schließlich am Kopf kratzte und etwas ausführlicher zu sprechen begann.
Aufmerksam lauschte die Rothaarige daraufhin seinen Worten. Natürlich war die 13th Street Gang schuld. Warum auch einen Neuen mit recht viel Geld in Ruhe lassen, nur weil er sein Leben ruhig weiterleben wollte? Das war doch typisch. Dass dieses Geld nun aber gänzlich von seinem Vater verwaltet wurde war auch Fly neu, doch sie zeigte es nicht und nickte lediglich nachdem er geredet hatte und leicht verlegen auflachte. Oder aber verzweifelt, zumindest klang es in ihren Ohren eher so.
"ich bin mir sicher du schaffst das." meinte sie mit ruhiger Stimme und blickte kurz hinauf in seine Augen. Er musste doch überfordert sein. Alles hier war für ihn neu. Sie hätte gerne gewusst wie es denn früher in seiner Heimat gewesen war, wie die Menschen dort waren. Sie selbst kannte ja nur New York und dessen dunklen Ecken. Aber das kam ihr im Moment falsch vor, weswegen sie auch schwieg und sich erneut kurz umblickte.
Eigentlich rutschte doch fast jeder in dieser Stadt mehr oder weniger in das Bandenleben hinein. Egal ob als Opfer oder Gewinner aus dieser Sache, ob als Bandenmitglied oder Outsider. Diejenigen, die hier lebten und keinen Schimmer von den South Lemons oder der 13th Street Gang hatten mussten aber auch ein Glück haben, oder aber auch Pech, denn sie mussten jeden Tag mit dem Risiko leben erschossen zu werden oder sonst wie in eine Auseinandersetzung hineingezogen zu werden. Es war ja fast schon naiv, sollte jemand glauben hier ein ruhiges Leben führen zu können.
Fly hatte schon oft darüber nachgedacht wie es wohl für diejenigen sein musste, für Familien zum Beispiel, die einfach nur die berühmte Stadt New York bewohnen wollten und versuchten Karriere zu machen. Es waren im Bandenkrieg schließlich nicht nur einzelne Personen betroffen, sondern tatsächlich auch Teenager und ganze Familien, auch wenn man dies kaum glauben wollte. Und Kinder.
Fly wusste wovon sie bei dieser Sache sprach. . Sie hatte alleine klarkommen müssen. Hatte sich durchgekämpft und man sah ja was aus ihr geworden war. Natürlich, hässlich war sie nicht und sie sah keinesfalls aus wie ein Bettler auf der Straße, aber das war sie ja auch nicht. Außerdem konnte das Aussehen täuschen, denn ihren Charakter, ihr Innerstes, hatte es mehr als nur stark geprägt. Für andere war es normal über Dinge wie das Wetter oder Partys und Freunde zu sprechen. Fly könnte da niemals mithalten, sie war nie auf einer Party - zumindest nicht aus Spaß sondern nur wegen Aufträgen - und sie hatte auch keine Freunde. Man konnte sich vielleicht auch denken, dass sie selbst Schuld war. Sie könnte sich schließlich auch den South Lemons oder gar der 13th Street Gang anschließen, aber um genau zu sein konnte sie es eben nicht. Klar, sie wäre eine hilfreiche Spionin und hatte Informationen parat, die sich sonst kein normaler Mensch merken konnte, aber sie würde niemals mit den Gangmitgliedern klar kommen. Wie auch? Sie konnte ja nicht einmal ein normales Gespräch führen das länger als fünf Minuten dauerte und bei dem nicht nur ihr Gegenüber sprach. Außerdem war sie einfach nicht so wie die anderen. Sie ließ sich nicht einfach so in Angelegenheiten hineinziehen. Was sie tat, tat sie um zu überleben.
Doch sie schweifte definitiv ab, wie sie nach einem etwas nachdenklichen Stirnrunzeln merkte. Schnell blickte sie wieder zu Jules und musterte ihn einen Moment lang. "Und wieso bist du nach New York gekommen?" fragte sie anschließend, bevor sie sich selbst zurückhalten konnte. "Ich meine... es war sicher nicht geplant, dass du dieses... so ein Leben führen wolltest." Fly wusste was er beruflich tat, aber sie bemühte sich dies in die hinterste Ecke ihres Gehirns zu vertreiben. Sie wollte ihn schließlich nicht durch ihr weitgehendes Wissen verunsichern, außerdem bemühte sie sich gerade einmal ein normales Gespräch zu führen. Aber war es normal so etwas zu fragen? Es war seltsam nicht einmal so etwas zu wissen und irgendwie auch traurig. Resigniert schlug sie einen Moment ihre Augen nieder, doch in den dunklen Seelenspiegeln konnte man ihre Gefühlsregung nicht wirklich nachverfolgen. War es vielleicht sogar unhöflich so eine persönliche Frage zu stellen wenn sie sich nicht einmal wirklich kannten?
"Ich... Entschuldige wenn ich zu persönlich bin. Du musst natürlich nicht antworten wenn du nicht willst." meinte sie daher noch schnell und ein wenig verwirrt. Aber diese Worte konnte wohl schlecht falsch sein. Es war immer gut nach einer solchen Frage so etwas zu sagen - zumindest hatte Fly dies schon oft beobachten können wenn sie anderen Gesprächen gelauscht hatte. Ein wenig fragend blitzten ihre Augen anschließend zu seinen auf, wobei nicht wirklich klar war ob sie ihre eigentliche Frage meinte oder der anschließende Satz.


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Um in dieser Stadt zu überleben, musst du dir einen Namen machen.
-Fly
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